DE3310201C2 - Schaltungsanordnung für optische Handlesegeräte zum Erfassen der Strichcodekanten eines abzutastenden Strichcodes - Google Patents
Schaltungsanordnung für optische Handlesegeräte zum Erfassen der Strichcodekanten eines abzutastenden StrichcodesInfo
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Abstract
Zur Erfassung der Strichcodekanten ist in einem optischen Handlesegerät ein Fotodetektor vorgesehen, der zwei in Abstand zueinander angeordnete balkenförmige erste und zweite Sensorstrukturen aus lichtempfindlichen Halbleiterelementen aufweist. Die Sensorstrukturen stehen mit einer Auswerteschaltung in Verbindung, die dann ein einer Strichcodekante zugeordnetes Signal erzeugt, wenn sich die lichtintensitätsabhängigen Ausgangssignale der Sensorstrukturen um einen vorgegebenen Wert unterscheiden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung füt optische Handlesegeräte gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Optische Handlesegeräte werden bei der automatischen Zeichenerkennung angewendet, um visuell lesbare
Ziffern oder Buchstaben eines Aufzeichnungsträgers z. B. eines Beleges, eines Briefes oder auch eines Etikettes
direkt in eine maschinell auswertbare Form umzusetzen und sie zur weiteren Verarbeitung einer datenverarbeitenden
Anlage bzw. einem Terminal, wie einem Drucker oder dergl. zuzuführen.
So wird in der DE-OS 28 17 341 ein optisches Handlesegerät für maschinelle Zeichenerkennung beschrieben,
das zum Lesen von normierten Klarschriften, wie der sogenannten OCR-Schrift geeignet ist
Neben derartigen Lesegeräten zum Erfassen von Klarschriften sind Lesegeräte bekannt, mit denen Daten
auf Etiketten gelesen werden können, die durch sogenannte »Strichcode« codiert sind (Ruby, Wand, Light,
Pen Modell 1240).
Derartige für Strichcodemarkierungen ausgelegte Lesegeräte unterscheiden sich in ihrem Aufbau prinzipiell
von Klarschriftleseeinrichtungen. So wird bei der Strichcodierleseeinrichtung das Schwellenverhalten des
Strichcodes über eine einzige Sensoreinrichtung mit zugehöriger Beleuchtungseinheit abgetastet und die daraus
abgeleitete Impulsfolge der Erkennungseinheit zugeführt.
Die Abtastung erfolgt dabei über ein einziges lichtempfindliches Halbleiterelement, wobei sich im wesentlichen
das Problem der Erkennung darauf reduziert, den Schwarz-Weiß-Übergang, d. h. die Kante der einzelnen
Striche des Strichcodes zu erkennen.
Strich- oder Balkencodierungen werden in erster Linie zur Kennzeichnung von Lebensmitteln verwendet.
Daraus ergibt sich die Schwierigkeit, daß, bedingt durch den Aufdruck des Strichcodes auf verschiedene Untergrundfarben
und z. B. auch auf blankes spiegelndes Material (Dosen etc.) die Abtastung in einem sehr weiten
Bereich fehlerfrei erfolgen muß. Streulicht und Verschmutzungen düifen sich dabei auf die Abtastung nicht
auswirken.
Der DE-AS 26 36 906 ist eine Anordnung für optische Lesegeräte zum Erfassen von Markierungen auf einem
Datenträger unter Verwendung von zwei im Abstand angeordneten fotoelektrischen Sensorflächen aus lichtempfindlichen
Halbleiterelementen bekannt, die mit einer Auswerteschaltung in Verbindung stehen. Die Auswerteschaltung
ist derart ausgestaltet, daß dann ein einer Codekante zugeordnetes Signal erzeugt wird, wenn
sich die lichtintensitätsabhängigen Ausgangssignale der Sensorflächen um einen vorgegebenen Wert unterscheiden.
Als Sensor sind zwei einzelne Fotoempfänger vorgesehen, wobei durch Anordnung einer geeigneten Blende
ein beispielsweise quadratischer Bereich ausgeblendet wird. Dabei wird das Licht einer einzigen, aus einem
halben Quadrat bestehenden Sensorfläche einer einzigen Fotodiode zugeführt. Damit erfolgt im Bereich dieser
einzelnen Sensorfläche eine Integration des empfan-
genen Lichtes und abhängig davon wird ein Signal erzeugt.
Es wird weiter in der DE-AS 22 37 811 eine Anordnung
zur Abtastung von Marken auf bewegten Aufzeichnungsträgern beschrieben, die zwei nebeneinander
angeordnete Fotoelemente aufweist. Parallel zu den Fotoelementen ist eine WiderstandEbrücke geschaltet, die
einen Abgleich der Fotoelemente ermöglicht
Weiterhin ist aus der DE-PS 21 53 910 eine Anordnung
für optische Lesegeräte bekannt, deren Auswsrteschaltung
mit zwei Differenzverstärkern arbeitet
Zur gleichzeitigen Strichcode- und Klarschriftabta-3tung
wurde bereits ein optisches Handlesegerät für maschinelle Zeichenerkennung vorgeschlagen, bei dem
die Abtastung sowohl für die Klarschrift als auch für den Strichcode über eine gemeinsame Abtastöffnung erfolgt.
Aus dem Strahlengang für die Klarschrifterkennung wird über ein entsprechendes Spiegelsystem ein
Teil des Lichtes ausgespiegelt und dem fotoelektrischen Sensor für die Strichcodeabtastung zugeführt
Eine derartige getrennte Abtastung sowohl für Strichcode ais auch für Klarschrift hai gegenüber einem
optischen Handiesegerät bei dem die Strichcode^rkennung über die fotoelektrische Sensorfläche zur Klarschrifterkennung
erfolgt (EP-OS 00 62 777) den Vorzug, daß damit wesentlich dünnere und undeutlicher markierte
Strichkanten erkannt werden können. Ein derartiges System ist außerdem durch seine Trennung betriebssicherer.
Integriert man den Sensor für die Strichcodes kennung
im Abtastbereich für die Klarschrifterkennung, so kann die Gefahr bestehen, daß sich die Leuchtstärkenregulierung
für das Abtastfeld der Klarschrifterkennung störend auf den Strichcodesensor einwirkt. Plötzlicher
Intensitätswechsel der Beleuchtung kann so zu Fehlinterpretationen der Strichcodeerkennung führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß bei der
Verwendung innerhalb von optischen Handlesegeräten auch verschmut7ten Strichcodekanten eine sichere Erkennung
möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der eingangs genannten Art gemäß dem kennzeichnenden Teil
des ersten Patentanspruchs gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Durch die Anordnung von zwei in einer ebenen Linie nebeneinander angeordnete Halbleiterelemente wird in
jeder Sensorfläche eine linienförmige Sensorstruktur erzeugt. Eine derartige Struktur hat den Vorteil, daß zur
Erkennung einer Codekante tatsächlich eine kantenartige Struktur vorliegen muß, d. h. eine Struktur die sich
über eine bestimmte Breite erstreckt. Dazwischen liegende Ausrisse bzw. Verschmutzungen können nicht zu
Störungen des Erkennungsvorganges führen.
Die Verwendung von Differenzverstärker (Komparatoren) zum Auswerten der von den Sensorstrukturen
ausgehenden Signale ermöglicht die Erzeugung von zwei Rechteckimpulsketten, bei denen die jeweils gleich
gerichteten Flanken den Codekanten entsprechen.
Durch Anordnung einer logischen Schaltungsanordnung ζ. B. aus monostabilen Kippgliedern können die
beiden Rechteckimpulsketten zu einer einzigen Signalkette zusammengefaßt werden, bei der die Einzelsignale
den einzelnen Codekanten entsprechen.
Bei der Auswertung dieser Signalkette durch die eingangs beschriebene bekennte Erkennungsanordnung
können nun die Abstände zwischen den Einzelsignalen der Signalekette abwechselnd als Balkenbreken des
Strichcodes und Abstände zwischen den einzelnen Balken gedeutet werden. Daraus abgeleitet ergibt sich eine
Rechteckimpulskette, bei denen der »High«-Pegel entweder dem Strichcodebalken oder dem Zwischenraum
entspricht
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform wird deshalb über die Erkennungsschalt.ung über eine bestimmte
Zeit, z. B. 30 ms, geprüft, ob, bedingt durch das Aufsetzen
des Handlesegerätes außerhalb der eigentlichen Codierung, das eingehende Signal einen »Low«- oder
»High«-Pegel hat In Abhängigkeit davon wird dann beim nächsten Flankenwechsel der Signalkette dieser
Flankenwechsel als Übergang zu einer Balkenkante ausgewertet Das bedeutet bei erkannten »Low«-Pegel
ist der folgende Übergang zu einem »High«-Pegel ais Balkenkante zu deuten, wobei dann immer die positive
Amplitude (»High«-Pegel) der Signalkctte als Balken gedeutet wird. Umgekehrt wird bei erkanntem
»High«-Pegel der Übergang zum »Low«-Pegel der Signalkette als Einzelbalken des Strich--.des gedeutet
Wcfucn.
Damit ist ohne zusätzlichen Aufwand eine Erkennung des Strichcodes unabhängig von der den Strichcode umgebenden
Farbe, sei sie nun extrem dunkel oder besonders hell, sirhergestellt
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden beispielsweise
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung das optischen
Systems eines Kombinationslesers, der sowohl für die •Clarschnfterkennung als auch für die Strichcodeerkennung
geeignet ist,
F i g. 2 ein Schaltbild der erfindungsgemäßen Anordnungund
F i g. 2 ein Schaltbild der erfindungsgemäßen Anordnungund
F i g. 3 eine schematische Darstellung der einzelnen beim Überfahren eines Strichcodes in der Anordnung
auftretenden Impulsketten.
Das in der F i g. 1 nur ausschnittsweise im Bereich seines optischen Systemes dargestellte Handlesegerät
ist sowohl zum Lesen von Klarschrift, sogenannter OCR-Schrift als auch zum Lesen von strichcodierten
Daten geeignet. Bei dem dargestellten integrierten optischen System erfolgt sowohl die Abtastung von Strichcode
als auch die Abtastung von Klarschrift durch eine gemeinsame Reflektorkappe 60 mit einem einzelnen
Abtastfenster für beide Abtasteinheiten. Beleuchtet wird dieses Abtastfenster durch eine Beleuchtungseinrichtung
58, die in bekannter Weise (DE-OS 28 16 325) in Abhängigkeit von der Hintergrundhelligkeit des Datenträgers
gesteuert wird. Das Bild des Datenträgers 56, sei es nun ein Strichcode oder eine Klarschrift, wird
über ein optisches System 59 auf eine Sensorfläche 57 zur Klarb.h'ifterkennung abgebildet und über eine hier
nicht dargestellte bekannte Anordnung 55 entsprechend weiterverarbeitei. Gleichzeitig wird ein Teil des
von dem Code 56 reflektierten Lichtes mittels eines gegenüber der optischen Achse um 45° geneigten Spiegels
50, der über eine erusorechende Justiereinrichtung, in
diesem FaMe eine Schraube 52 justiert werden kann, auf einen Strichcodedetektor 51 abgebildet, wobei dann die
Nachverarbeitung der Ausgangssignale des Strichcodedetektors 51 über die in der Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung
53 in der nachstehend beschriebenen Weise erfolgt.
Entsprechend der Darstellung der Fi g. 2 besteht der
Fotodetektor 51 aus zwei balkenförmigen im Abstand zueinander angeordneten ersten Sl und zweiten 52
Sensorstrukturen, die jeweils aus zwei im Abstand nebeneinander angeordneten Fotodioden /"bestehen. Die
einzelnen Fotodioden der Sensorstrukturen 51 und 52
sind jeweils parallelgeschaltet und liegen gemeinsam an Nullpotential E Dem Fotodetektor nachgeschaltet ist
eine Widerstandsbrücke W aus zwei Ft'twiderständen R 1 und R 2 mit einem dazwischengeschalteten Abgleichwiderstand
R 3. Durch die die Ausgänge der Potentiometer P verbindenden Widerstandsbrücke W ist
ein Empfindlichkeitsabglcich der beiden Sensorstrukturen Sl und 52 möglich, so daß durch Verändern des
Koppelwiderstandes /?3 eine Anpassung an Fertigungstoleranzen möglich ist. Dieser Abgleich kann z. B.
dadurch erfolgen, daß die beiden Sensorstrukturen 51 und 5 2 mit einer gleichmäßigen Helligkeit beaufschlagt
werden und daß dann über den Potentiometer /?3 ein Nullabgleich des Ausgangssignals des Fotodetektors 51
erfolgt.
In Verbindung mit der Widerstandsbrücke Wund damit mit den Sensorstrukturen 51 und 52 ist eine Auswerteschaltung
AS, die die Aufgabe hat, die analogen Ausgangssignale der Sensorstrukturen Sl und S2 in
entsprechende Rechtecksignale umzuformen bzw. die Ansprechschwellen der Sensorstrukturen Sl und S 2
festzulegen. Zu diesem Zweck sind in der Auswerteschaltung zwei Differenzverstärker (Komparatoren)
D1 und D 2 angeordnet, die über Abgleichwiderstände
RA entsprechend abgeglichen werden und die ausgangsseitig mit einem Widerstandsnetz aus Widerständen
RH mit der /'!gehörigen Spannungsquelle SQ in
Verbindung stehen. Das Widerstandsnetzwerk aus den Widerständen RH, den den Ausgang der Differenzverstärker
auf ihr entsprechende Eingänge zurückkoppeln und mit der Spannungsquelle verbinden, hat in bekannter
Weise die Aufgabe, eine Spannungshysterese an den Differenzverstärkern zu erzeugen.
Eine derartige Hystereseerzeugung ist allgemeiner Stand der Technik und wird bei Differenzverstärkern
(Komparator) allgemein angewandt.
Die einzelnen Sensorstrukturen stehen dabei eingangsseitig mit den Differenzverstärkern Dl, D2 wie
folgt in Verbindung: Die erste Sensorstruktur S1 mit
dem nichtinvertierenden Eingang des Differenzverstärkers D 1 und dem invertierenden Eingang des Differenzverstärkers
D2, die zweite Sensorstruktur S2 mit dem invertierenden Eingang des Differenzverstärkers
Di und dem nichtinvertierenden Eingang des Differenzverstärkers
D 2.
Durch eine derartige Beschallung der Differenzverstärker
D1, D 2 mit den balkenförmigen Sensorstrukturen
Sl und S 2 wi.-d erreicht, daß dann jeweils an den
Ausgängen der Differenzverstärker D 1 und D 2 ein einer Strichcodekante zugeordnetes Signal erzeugt wird,
wenn die Differenz der lichtintensitätsabhängigen Ausgangssignale der Sensorstrukturen Sl und 52 einen
vorgegebenen Wert z. B. 10% des einzelnen Maximalsignals überschreitet. Die eigentliche Funktion der Anordnung
beim Abtasten einer einen Strichcode tragenden Datenträgers wird später anhand der Impulsdia-/
gramme näher erläutert
Der Auswerteschaltung AS nachgeschaltet ist je eine
monostabile Kippstufe Ml bzw. MZ Diese monostabile
Kippstufen setzen dabei die jeweils ansteigenden Flanken der von den Differenzverstärkern Dl und D 2
ausgehenden Rechteckimpulsketten in Einzelsignale um und bilden daraus eine Signalketie, die wiederum einer
,bistabilen Kippstufe BK zugeführt wird. Die bistabile
j Kippstufe BK formt aus der aus Einzelsignalen bestehenden
Signalkette wiederum eine gemeinsame, Auswertesignalkette genannte, Rechteckimpulskette, wobei
den jeweiligen Flankenwechseln dieser Rechteckimpulskette je eine Strichcodekante zugeordnet ist.
Die von der bistabilen Kippstufe BK ausgehende dem abgetasteten Strichcode entsprechende Auswcrtesignalkette wird dann der eigentlichen Erkennungsschaltung ES zugeführt, die in bekannter (EP-OS 00 62 777) Weise die eingehende Auswcrtesignalkette untersuch!
Die von der bistabilen Kippstufe BK ausgehende dem abgetasteten Strichcode entsprechende Auswcrtesignalkette wird dann der eigentlichen Erkennungsschaltung ES zugeführt, die in bekannter (EP-OS 00 62 777) Weise die eingehende Auswcrtesignalkette untersuch!
und bei Erkennung eines Codes die gelesene Zahlenfolge einem Display D zur Anzeige zuführt.
Die Funktion der Schaltungsanordnung der Fig. 2
wird im folgenden anhand der Impulsdiagramme der F i g. 3 näher erläutert. Dabei ist in der Zeile SCschematisch
ein Strichcode mit seinen einzelnen schwarzen Balken B unterschiedlicher Breite dargestellt, wobei die
Folge der Balken mit unterschiedlicher Breite einer codierten Ziffernfolge entspricht. Dieser auf z. B. einem
Etikette einer Ware angebrachte Strichcode wird nun mit Hilfe des schematisch in der F i g. 1 dargestellten
Handlesegerätes abgetastet, wobei das Abtastfenster in diesem Fall von links nach rechts über den Strichcode
SCgeführt wird.
Befindet sich das Abtastfenster außerhalb des ersten Balkens B1 auf dem das Etikett umgebenden I Imfeide,
so ist das an den Ausgängen der Sensorstrukturen S1 und S 2 abnehmbare analoge Ausgangssignal DS bedingt
dui^h die Abgleichwirkung der Widerstandsbrükke
W entsprechend der Darstellung der Signalfolge DS auf Null. Wird nun das Handlesegerät mit dem Fotodetektor
51 und seinen beiden Sensorstrukturen 51, S2 über den ersten Balken B1 geschoben, und zwar von
weiß nach schwarz, so wird bei einer angenommenen Situation bei der durch den Balken B1 zunächst die
erste Sensorstruktur S1 abgedeckt wird, auf dem Fotodetektor bzw. auf seinen Sensorstrukturen Sl und S2
eine ungleiche Lichtverteilung erzeugt, die einem Analogsignalpegel DS1 entspricht. Dieser Analogsignalpegel
DS1 wird mit Hilfe des Differenzverstärkers D1 in
ein Rechtecksignal WS umgesetzt, dabei entspricht die ansteigende Kante WS 1 des erzeugten Rechtecksignals
einer Vorderkante des Balkens Bl, und zwar einer Weiß-Schwarz-Kante, wenn man als Richtungsangabe
die Überstreichbewegung des Handlesers zugrundelegt.
Mit Hilfe der monostabilen Kippstufe M1 wird dann
aus der ansteigenden Flanke WSl ein Einzelimpuls MWS1 erzeugt
Deckt nun im weiteren Verlauf der Abtastung der Balken B1 die zweite Sensorstruktur S 2 ab, so liegt am
Ausgang der Sensorstrukturen Sl und S 2 in analoger Weise das Analogsignal D52 (positiv) an. Aus eisern
positiven Analogsignal DS 2 beim Obergang von einer schwarzen auf eine weiße Fläche wird mit Hilfe des
Differenzverstärkers D2 ein Rechteckimpuls SWl erzeugt
der dem Obergang von einer schwarzen auf eine weiße Fläche, & h. einer Schwarz-Weiß-Kante des Balkens
B1 entspricht Mit Hilfe der zweiten monostabilen
Kippstufe M 2 wird die ansteigende Flanke des Ausgangssignals des Differenzverstärkers D 2 in einen Einzelimpuls
MSWl umgesetzt
Beim nachfolgenden erneuten Abtasten einer Weiß-Schwarz-Kante wird das entsprechende Signal DS3 in
ein Signal WS 2 umgesetzt was wiederum einen Einzelimpuls am Ausgang der monostabilen Kippstufe Ml
von MWS 2 zur Folge hat wobei dann die folgenden überstrichenen Balken 52 bis BN entsprechende Impulsketten
hervorrufen.
Die aus Einzelimpulsen MWSl, MWS 2 etc. beste-
hende Impulskette MWSam Ausgang der monostabilen
Kippstufe Mi, die den weiß-schwarzen Kantenübergängen der Balken B 1 bis BN entspricht, wird die Einzelimpulskette
aus den Einzelimpulsen MSlVl, MSW2 bis MWN, die den einzelnen Schwarz-Weiß-Übergängen
der Balken öl bis BN entspricht, (Impulskette
MSW) überlagert und damit die bistabile Kippstufe BK angesteuert. Die bistabile Kippstufe BK erzeugt dabei
aus der F^ige der Einzelimpulse MWS bzw. MSW eine
Auswertesignalkette ASK aus Rechteckimpulsen, bei der in diesem Fall der Nullpegel (»Low«-Pegel) dem
weißen Bereich des Strichcodes entspricht unü der logische 1-Pegel (»High«-Pegel) den Balken Bi bis BN
(schwarz) entspricht. Die Breite der einzelnen Rechteckimpulse entspricht dabei der Breite der Kantenbaiken
B 1 bis BN. Diese Auswertesignalkette ASK wird
nun von der nachfolgenden Erkennungsschaltung £Sin bekannter Weise ausgewertet und damit das Display D
angesteuert.
Die einen Mikroprozessor enthaltenden und z. B. entsprechend der Erkennungsschaltung ES der EP-OS
00 62 777 aufgebaute Erkennungsschaltung enthält nun eine vorteilhafte Besonderheit. Sc besteht die Erkennungsschaltung
ES aus der eigentlichen herkömmlichen Erkenmingsschaltung ESH und einer weiteren Zuordnungsschaltung
ZS. Diese Zuordnungsschaltung ZS bewertet dabei die eingehende Auswertesignalkette ASK
hinsichtlich ihrer Spannungspegel und zwar in der folgenden Weise:
Die Zuordnungsschaltung ZS prüft bei Eingang der Auswertesignalkette zunächst, ob das eingehende Signal
zumindest für eine Dauer von 30 ms (T) konstant bleibt. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß der Lesekopf
des Kombilesers außerhalb des Strichcodes aufgesetzt worden ist. Die Umgebung des Strichcodes unterliegt
nun keiner Vorschrift hinsichtlich der Farbgebung, so daß die Umgebung sowohl schwarz als auch weiß
ausgebildet sein kann.
Die Auswertesignalkette kann deshalb während der Zeit Tentweder auf 0-Pegel entsprechend der Auswertesignalkette
ASK sein oder aber auf einem positiven Spannungspegel (»High«-Pegel) entsprechend der inversen
Auswertesignalkette ASK] (gestrichelt dargestellt).
Wird während der Abtastzeit Tuber die Zuordnungsschaltung
ein Null-Pegel der Auswertesignalkette entsprechend der Darstellung ASK erkannt, so wird die
folgende Rechteckimpulskette ASK in traditioneller Weise über die Erkennungsschaltung ESH ausgewertet
und dabei dem positiven Spannungsbereich der Rechteckimpulskette AK die Balkenstruktur zugeordnet.
Erkennt die Zuordnungsschaltung während der Abtastzeit
T einen konstanten positiven Signalpegel entsprechend der Impulskette ASKJ, so wird der folgende
Übergang zum Null-Pegel als Balkenkante ausgewertet und den einzelnen Balken des Strichcodes der Nullpegel
der Impulskette ASK]zugeordnet.
Dieser Wechsel zwischen der Impulskette ASK und der inversen Impulskette ASK] kann auch bei einer weiteren
Ausführungsform der Erkennungsschaltung nach Plausibilitätsgrundsätzen erfolgen, d. h. führt eine Erkennungsprozedur
mit der Impulskette ASK zu einem Ergebnis, wird automatisch auf die inverse Impulskette
ASKJ umgeschaltet und diese Impulskette einer Erkennungsprozedur
unterzogen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Anordnung für optische Lesegeräte zum Erfassen von Markierungen auf einem Datenträger unter
Verwendung von zwei im Abstand angeordneten fotoelektrischen Sensorflächen (Si, S2) aus lichtempfindlichen
Halbleiterelementen (P), die mit einer Auswerteschaltung (AS) in Verbindung stehen, die
derart ausgestaltet ist, daß dann ein einer Codekante zugeordnetes Signal erzeugt wird, wenn sich die
lichtintensitätsabhängigen Ausgangssignale der Sensorflächen (Si, 52) um einen vorgegebenen
Wert unterscheiden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung in optischen Handlesegeräten
für die maschinelle Zeichenerkennung und Strichcodeerkennung zum Erfassen von Strichcodekanten
(B 1, Bn) des durch Strichcode codierten abzutastenden Datenträgers jede Sensorfläcbe (S 1,
52) jeweü? mindestens zwei in einer Linie nebeneinander
angeordnete Halbleiterelemente (P) enthält daß die Äuswerteschaltung (AS) einen ersten (D 1)
der ersten Sensorfläche (S 1) zugeordneten und einen zweiten (D 2) der zweiten Sensorfläche zugeordneten
Differenzverstärker enthält und daß die erste Sensorfläche (S1) mit dem nichtinvertierenden
Eingang des ersten Differenzverstärkers (D 1) und
dem invertierenden Eingang des zweiten Differenzverstärkers (D 2) und die zweite Sensorfläche (S 2)
mit dem invertierenden Eingang des ersten Differenzverstärkers (D 1) und dem nicntinvertierenden
Eingang des zweiten Differenzverstärkers (D 2) verknüpft ist, so daß beim Abtasten einer Folge von
Strichcodebalken (B 1 bis BN) an den Ausgängen der Differenzverstärker je ei:.. Rechteckimpulskette
abnehmbar ist, deren vorzeichengleiche Flanken den Balkenkanten des Strichcodes zugeordnet sind
und daß der Auswerteschaltung (AS) eine logische Schaltungsanordnung (M 1, M 2, BK) nachgeschaltet
ist, die aus beiden Rechteckimpulsketten eine gemeinsame Auswertesignalkette (ASK) bildet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung (AS) mit einer
an sich bekannten Erkennungsschaltung (ES) in Verbindung steht, die nach Plausibilitätsgesichtspunkten
zunächst die den Balkenkanten des Strichkodes zugeordnete Rechtecksignalkette (ASK) und dann bedarfsweise
die zugehörige hinsichtlich der Flankenrichtung inverse Rechtecksignalkette (ASKJ) einer
Erkennungsprozedur unterzieht.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung
(AS) eine an sich bekannte Erkennungsschaltung (ES) zugeordnet ist und daß die Erkennungsschaltung
fES^derart ausgestaltet ist, daß bei Eingang der den Balkenkanten des Strichcodes zugeordneten
Rechtecksignalkette zunächst über eine Zuordnungsschaltung (ZS) geprüft wird, ob das eingehende
Signal für eine vorgegebene Zeit seinen Pegel beibehält und daß dann in Abhängigkeit von dem
festgestellten logischen Signalpegel (Low oder High) eine Erkennungsbewertung dieser Rechtecksignale
erfolgt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie in optischen Handlesegeräten
für die maschinelle Zeichenerkennung und Strichcodeerkennung verwendet wild und eine
gemeinsame Abtastöffnung mit zugeordneter Beleuchtung sowohl für Strichcode als auch für Schriftzeichen
aufweist, wobei zur Strichcodeerkennung ein Teil der Abtastlichtmenge aus der Abtastöffnung
ausgeblendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833310201 DE3310201C2 (de) | 1983-03-21 | 1983-03-21 | Schaltungsanordnung für optische Handlesegeräte zum Erfassen der Strichcodekanten eines abzutastenden Strichcodes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833310201 DE3310201C2 (de) | 1983-03-21 | 1983-03-21 | Schaltungsanordnung für optische Handlesegeräte zum Erfassen der Strichcodekanten eines abzutastenden Strichcodes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3310201A1 DE3310201A1 (de) | 1984-10-04 |
| DE3310201C2 true DE3310201C2 (de) | 1985-01-24 |
Family
ID=6194186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833310201 Expired DE3310201C2 (de) | 1983-03-21 | 1983-03-21 | Schaltungsanordnung für optische Handlesegeräte zum Erfassen der Strichcodekanten eines abzutastenden Strichcodes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3310201C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932610A1 (de) * | 1989-09-29 | 1991-04-18 | Siemens Ag | Vorrichtung zum lesen von balkencode-markierungen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4680457A (en) * | 1985-03-07 | 1987-07-14 | Telesis Controls Corporation | Code reader |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE2153910C3 (de) * | 1971-10-29 | 1974-10-17 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Anordnung zum Auswerten des Ausgangssignals einer optischen Meßeinrichtung |
| DE2237811C3 (de) * | 1972-07-12 | 1981-11-19 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Anordnung zur Abtastung von Marken auf bewegten Aufzeichnungsträgern |
| DE2636906C3 (de) * | 1976-08-17 | 1983-12-29 | Erwin Sick Gmbh Optik-Elektronik, 7808 Waldkirch | Verfahren zur Erzeugung eines Schaltsignals beim Durchgang eines Kontrastsprunges und Schaltungsanordnung zur Ausführung des Verfahrens |
-
1983
- 1983-03-21 DE DE19833310201 patent/DE3310201C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932610A1 (de) * | 1989-09-29 | 1991-04-18 | Siemens Ag | Vorrichtung zum lesen von balkencode-markierungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3310201A1 (de) | 1984-10-04 |
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