DE3310550C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B1/00—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
- B62B1/10—Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is intended to be transferred totally to the wheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zweirädrige Stapel
karre, deren Rahmenholme an ihrem unteren Ende jeweils
in einem gegossenen Achsträger gelagert sind, an welchem
die Lagerungen für die Radachse, für die schwenkbare
Ladeschaufel und seitliche Wände sowie Radschutzbleche
angeformt sind.
Als Stand der Technik ist es bereits bekannt, für die
Lagerung der Radachse und zur Befestigung der beiden
Enden der Rahmenholme zwei austauschbare Achsträger
vorzusehen, welche über ein durchgehendes Winkelprofil
miteinander verbunden sind (DE-GM 81 03 748). Hierbei
werden die beiden austauschbaren Achsträger über mehrere
Schrauben an dem Winkelprofil befestigt, welches seiner
seits die Lagerstelle für die Ladeschaufel bildet. Damit
liegen drei miteinander zu verschraubende Teile vor,
wodurch sich neben dem Erfordernis einer genauen Bearbei
tung ein erheblicher Kostenaufwand für die Herstellung
und für die Montage ergibt.
Als Gegenstand, von dem die vorliegende Erfindung aus
geht, ist weiterhin eine zweirädrige Stapelkarre be
kannt, bei welcher zwei spiegelbildlich gleiche Lager
böcke Anwendung finden, die über zwei Schraubenver
bindungen mit einer die Ladeschaufel lagernden Rück
wand verbunden sind (DE-PS 27 09 018). Auch bei dieser
bekannten Konstruktion liegen damit drei Teile vor,
um die Radachse und die beiden Enden der jeweiligen
Rahmenholme zu lagern. Damit ergeben sich die vor
erwähnten Nachteile.
Weiterhin ist als Stand der Technik eine zweirädrige
Transportkarre bekannt, bestehend aus zwei an zwei
Verbindungsgliedern lösbar verbundenen Rahmen (DE-AS
17 55 504). Die Verbindungsglieder weisen hierbei
dreieckförmige Gestalt auf und sind jeweils halb
schalenförmig ausgebildet. Auch diese bekannte Konstruk
tion ist damit sowohl in der Herstellung als auch
bezüglich der Montage kostenaufwendig.
Neben den vorgenannten Ausführungsformen ist weiterhin
ein faltbarer Transportroller bekannt, insbesondere
Gepäckroller, welcher zum Transport leichter Waren
dient (DE-AS 28 09 149). Hierbei besteht die Möglichkeit,
daß bei dem Transportroller ein Trägerteil insgesamt
mit den längsgerichteten Flachmaterialteilen, dem vorderen
Quersteg und dem hinteren Quersteg, den Anlagebecken,
den Schutzflügeln und den federelastischen Rasthaltern
einteilig aus Kunststoff hergestellt ist. Es war hierbei
die Aufgabe zu lösen, den Transport leichter Waren zu
bewerkstelligen, beispielsweise von Koffern auf Bahnhöfen
oder von Einkaufsprodukten in Supermärkten. Damit ist
dieser bekannte faltbare Transportroller nicht in der
Lage, beispielsweise schwere Lasten aufzunehmen; es
liegt nur ein Teleskopgriff vor, welcher über eine
Lagerstelle mit der Ladeschaufel verbunden ist. Das
Trägerteil dieses faltbaren Transportrollers, bestehend
aus mehreren Flachmaterialteilen, ist hierbei am hinteren
Ende bogenförmig abgerundet und über einen im Querschnitt
bogenförmig gewölbten Steg bezüglich der einzelnen
Elemente untereinander verbunden. Diese bekannte Aus
führungsform ist bauaufwendig gestaltet und, wie vor
stehend ausgeführt, nicht zum Transport schwerer Lasten
geeignet.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Er
findung darin, eine zweirädrige Stapelkarre der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau
eine schnelle Montage ermöglicht und kostensparend in
der Herstellung ist.
Diese Aufgaben wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die beiden Achsträger mittels einer Schrägebene mit
einander verbunden und diese Teile als einstückiges
Bauteil ausgebildet sind. Hierdurch ergibt sich der
Vorteil, daß lediglich eine einzige Einheit, nämlich
der einstückige Achsträger, vorhanden ist. Dieser
Achsträger ist in Folge der Schrägebene und der daran
angrenzenden Wände sowie der Lagerböcke in sich sehr
stabil und damit in der Lage, die Lagerstellen für
die Radachse und die Lagerstellen für die Enden der
Rahmenholme zu bilden. Dadurch vereinfacht sich er
heblich die Montage und die gesamte zweirädrige Stapel
karre ist sehr kostengünstig herstellbar.
Durch wahlbestimmte Abmessungen bezüglich des Achs
abstandes, der Schrägebene, der Lagerböcke und der
Rahmenholme wird damit eine zweirädrige Stapelkarre
geschaffen, welche trotz der Standardausführung einen
weiten Anwendungsbereich aufweist und geeignet ist,
hohe Lasten aufzunehmen.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
beschrieben.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Vorderansicht des
einstückigen Achsträgers mit stilisier
ten Rahmenholmen und stilisierten Rädern
(in Sprengansicht);
Fig. 2 eine perspektivische Rückansicht des er
findungsgemäßen Achsträgers.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte einstückige Bauteil 1 des Achsträgers besteht im we
sentlichen aus einer Schrägebene 13, an welchen beidseitig
zwei Wände 14 und 15 angeformt sind. Diese Wände weisen vor
derseitig Radschutzbleche 10 und 11 auf. Jede Wand 14 und 15 ist
von einer umlaufenden Rippe 27 und 28 umgeben.
Im oberen Bereich der Schrägebene 13 befindet sich eine wulst
artige Lagerstelle 12 zur Aufnahme der Achse 2 der beiden in
Sprengansicht dargestellten Räder 3 und 4. Diese Lagerstel
le 12 erstreckt sich bis in den Bereich der Rippen 27 und 28
der Wände 14 und 15.
Im unteren Bereich 24 weist die Schrägebene 13 eine nicht näher
dargestellte Lagerung für eine Ladeschaufel 5 auf. Die Lade
schaufel 5 kann damit in Pfeilrichtung I im Bedarfsfall nach
oben geschwenkt werden und liegt infolge der Knickstelle 36
bei geschlossener Lage im wesentlichen in der Ebene der bei
den Radschutzbleche 10 und 11.
Die beiden Wände 14 und 15 besitzen innenseitig Lagerstellen
16 und 17 bzw. 18 und 19 für die Enden 20 und 21 bzw. 22 und
23 der schematisch dargestellten Rahmenholme 6 und 7 bzw. 8
und 9.
Hierbei befinden sich die Lagerstellen 16 und 18 innenseitig
an der Begrenzung zwischen dem Radschutzblech 10 und der anschlies
senden Wand 14 bzw. zwischen dem Radschutzblech 11 und der anschlies
senden Wand 15. Wie aus Fig. 2 erkennbar, sind in diesem Be
reich Verstärkungsrippen 25 und 26 vorgesehen, welche über
die Lagerstelle 18 bzw. 16 hinausgehen.
Im bodennahen Bereich der umlaufenden Rippe 27 bzw. 28 weist
die Innenseite jeder Wand 14 bzw. 15 eine Lagerstelle 17 bzw.
19 für die Enden 21 bzw. 23 der Rahmenholme 7 bzw. 9 auf.
Wiederum ist diese Lagerstelle jeweils mit einer nicht näher
bezeichneten Verstärkungsrippe an der betreffenden Innenwand
versehen.
Oberhalb der vorgenannten Lagerstellen 17 und 19 befinden sich
in den beiden Wänden 14 und 15 die Enden der Lagerstelle 12
für die Achse 2 der beiden Räder 3 und 4, wie Fig. 2 zu entneh
men ist.
Die Schrägebene 13 geht im unteren Bereich in eine vertikal
verlaufende Abwinklung 29 über, welche im wesentlichen parallel
zu der in Fig. 1 dargestellten Ebene 37 der Ladeschaufel 5 ver
läuft. Nach Fig. 2 sind in diesem Bereich Verstärkungsrippen
30, 31 und 32 vorgesehen.
Der gesamte Achsträger 1 ist damit vollkommen einstückig aus
gebildet mit den Lagerstellen 12 für die Achse 2 der Räder 3
und 4 sowie den Lagerstellen 16, 17, 18 und 19 für die Rahmen
holme 6, 7, 8 und 9. Damit brauchen lediglich die betreffenden
Enden der Rahmenholme in die entsprechenden Lagerstellen einge
fügt und befestigt zu werden, wonach nach Befestigung der Ach
se 2 und Anordnung der Ladeschaufel 5 die Einheit bereits kom
plett montiert ist. Durch die umlaufenden Rippen 27 und 28 so
wie durch die entsprechenden Verstärkungsrippen, durch die
Schrägebene 13 und durch die Abwinklung 29 ergibt sich trotz
Leichtbauweise eine sehr formstabile Einheit, so daß die ge
samte Stapelkarre auch zum Transport hoher Lasten geeignet ist.
Der einstückig ausgebildete Achsträger läßt sich kostensparend
als Aluminiumguß herstellen.
Claims (7)
1. Zweirädrige Stapelkarre, deren Rahmenholme an ihrem
unteren Ende jeweils in einem gegossenen Achsträger
gelagert sind, an welchem die Lagerungen für die Rad
achse, für die schwenkbare Ladeschaufel und seitliche
Wände sowie Radschutzbleche angeformt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Achsträger mittels
einer Schrägebene (13) miteinander verbunden und diese
Teile als einstückiges Bauteil (1) ausgebildet sind.
2. Stapelkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ladeschaufel (5) im unteren Bereich (24) der
Schrägebene (13) gelagert ist.
3. Stapelkarre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Radschutzbleche (10, 11) in an sich bekannter
Weise an die Wände (14, 15) anschließen, wobei innen
seitig an der Begrenzung zwischen den Radschutzblechen
(10, 11) und den Wänden (14, 15) die eine Lagerstelle
(16, 18) für ein Ende (20, 22) eines Rahmenholmes (6, 8)
liegt und in diesem Bereich Verstärkungsrippen (25, 26)
vorgesehen sind.
4. Stapelkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Wand (14, 15) innenseitig von einer um
laufenden Rippe (27, 28) umschlossen ist, welche im
bodennahen Bereich die andere Lagerstelle (17, 19)
für ein Ende (21, 23) des Rahmenholmes (7, 9) aufweist.
5. Stapelkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrägebene (13) in dem der Ladeschaufel (5)
zugewandten Bereich vertikal abgewinkelt ist, wobei
die Abwinklung (29) und die Schrägebene (13) innen
seitig mit Verstärkungsrippen (30, 31, 32) versehen
sind.
6. Stapelkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerstelle (12) für die Radachse (2) je
weils in der Wand (14, 15) oberhalb der einen Lager
stelle (17, 19) für ein Ende (21, 23) des Rahmen
holmes (7, 9) angeordnet ist und sich durch den
oberen Bereich der Schrägebene (13) erstreckt.
7. Stapelkarre nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der einstückig ausge
bildete Achsträger (1) aus Aluminiumguß oder Kunst
stoff besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833310550 DE3310550A1 (de) | 1983-03-23 | 1983-03-23 | Zweiraedrige stapelkarre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833310550 DE3310550A1 (de) | 1983-03-23 | 1983-03-23 | Zweiraedrige stapelkarre |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3310550A1 DE3310550A1 (de) | 1984-10-04 |
| DE3310550C2 true DE3310550C2 (de) | 1987-08-27 |
Family
ID=6194417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833310550 Granted DE3310550A1 (de) | 1983-03-23 | 1983-03-23 | Zweiraedrige stapelkarre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3310550A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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| FR998054A (fr) * | 1949-09-28 | 1952-01-14 | Perfectionnements apportés à la construction des appareils de manutention roulants | |
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| DE2809149C2 (de) * | 1978-03-03 | 1979-09-20 | Manss, August, 3500 Kassel | Faltbarer Transportroller, insbesondere Gepäckroller |
| DE8103748U1 (de) * | 1981-02-12 | 1981-09-03 | Manss, August, 3500 Kassel | Stossstabiler achstraeger fuer zweiraedrige transportkarre |
-
1983
- 1983-03-23 DE DE19833310550 patent/DE3310550A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3310550A1 (de) | 1984-10-04 |
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Legal Events
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