DE331114C - Schuhoberteil, Schuheinsatz oder Gamasche - Google Patents
Schuhoberteil, Schuheinsatz oder GamascheInfo
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- DE331114C DE331114C DE1919331114D DE331114DD DE331114C DE 331114 C DE331114 C DE 331114C DE 1919331114 D DE1919331114 D DE 1919331114D DE 331114D D DE331114D D DE 331114DD DE 331114 C DE331114 C DE 331114C
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- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B1/00—Footwear characterised by the material
- A43B1/02—Footwear characterised by the material made of fibres or fabrics made therefrom
- A43B1/04—Footwear characterised by the material made of fibres or fabrics made therefrom braided, knotted, knitted or crocheted
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Description
- Schuhoberteil, Schuheinsatz oder Gamasche. Vorliegende Erfindung betrifft einen Schuhoberteil, Einsatz oder Gamasche, der als Neuheit die Knüpfung von Hand aus Fäden irgendwelcher Art darstellt, und zwar derart, daß die Knüpfung an der Ferse über die ganze Höhe begönnen und nach der Spitze zu vollendet und geschlossen wird, so daß der Schuhoberteil, der Einsatz öder die Gamasche aus einem Stück hergestellt ist und keine Naht aufweist.
- Die Art des -Knotens, welche darin besteht, daß vier Fäden ineinander zu einem besonderen Knoten in sich selbst verknüpft werden, ist an sich nicht als neu anzusprechen.
- Der praktische Vorteil des Knüpfens von Hand besteht einmal darin, daß der Knoten fester geknotet werden kann als auf maschinellem Wege, und dann, daß ein Auftriefeln, wie beispielsweise bei Strick- und Häkelarbeiten, nicht möglich ist. Auch läßt sich der selbstgeknüpfte Knoten nicht zerreißen. Bei dem fertigen Gewebe besteht eine größere Dehnbarkeit in jeder Richtung hin, was sowohl beim Anfertigen des Schuhwerks als auch bei dem fertigen Schuh und bei dem Gebrauch desselben angenehm empfunden wird. Auch in hygienischer Hinsicht ist der Schuh infolge seiner porösen Knüpfung zu empfehlen. -Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Musters dargestellt; und zwar zeigt Fig. i . die Seitenansicht eines Damen-Schuhes mit schemätischer Darstellung dex Knüpfung, . -Fig. 2 die Draufsicht eines geknüpften@Teilstückes mit den herabhängenden noch unke= knüpften Fäden und der Darstellung eines vorbereiteten Knotens.
- Die Erfindung besteht im wgsentlichen darin, daß, wie in der Einleitung bereits erwähnt, die I<nüpfung des Oberteiles, Einsatzes oder Gamasche an der Ferse über die ganze Höhe begonnen und nach der- Spitze zu vollendet und dann geschlossen wird, so daß der Schuhoberteil, Einsatz oder Gamasche aus einem Stück hergestellt ist und keine Naht aufweist.
- Die- Art des Knotens' besteht darin, daß zunächst die beiden mittleren Fäden a (s. Fig. 2) eingespannt werden: Der rechte äußere Faden, b wird von rechts nach links unterhalb der beiden Spannfäden zu einem halben Knoten geknüpft. -Hierdurch bilden sich zwei Schlupfen. Dann wird der linke äußere Faden c. von links nach rechts unterhalb der beiden Spannfäden. a --in den rechten äußeren Faden hineingezogen, wodurch die andere Hälfte- des Knotens gebildet wird,. und wodurch - gleichzeitig ein geschlossener ganzer Knoten entsteht, der nicht von selbst -aufgehen kann.
- - Selbstverständlich kann der Knoten auch von links begonnen werden, und schließlich können beide Knoten abwechselnd zu einem Muster oder Gewebe geknüpft werden, indem man die äußeren Fäden bei dem anliegenden Knoten j e als einen Mittelfaden benutzt und die Spannfäden je als einen Außenfaden. Nach der Höhe des Oberteiles,' des Einsatzes oder der Gamasche berechnet sich die Anzahl der Längsfäden und entsprechend der Größe des Schuhoberteiles, Einsatzes oder Gamasche die Länge der Fäden.
- Zum Abschluß der Kante werden von den äußeren vier Fäden der erste und dritte eingespannt und der zweite und vierte, wie oben beschrieben, zu einem Knoten vereinigt. Dabei dreht sich der zweite und vierte um den ersten und dritten Faden und bildet eine Kante. Zum Zwecke der Vereinigung des gebildeten Gewebes, das jetzt eine Bandform hat zu dem Schuhoberteil, Schuheinsatz oder Gamasche, werden Ansätze durch neue Fäden eingefügt, die entsprechend der verlängerten Form in derselben Weise verknüpft werden, und so schließlich den geschlossenen Oberteil, F_insatz oder Gamasche in einem Stück ohne jede Naht bilden.
- Die in der beschriebenen Wzise hergestellten Oberteile und Einsätze sowie Gamaschen eignen sich zu allen Arten von Schuhen oder Stiefeln und können ebenso noch mit geschlossenen 5eweben oder Lederteilen ganz und teilweise unterlegt oder über-. legt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Schuhoberteil, Schuheinsatz oder Gamasche, gekennzeichnet durch ihre Herstellung in einem Stück .durch Handknüpfung. ' z. Verfahren zur Herstellung von Schuhoberteilen, Schuheinsätzen oder Gamaschen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Knüpfung der einzelnen Knoten in der Weise erfolgt, daß sie an der Ferse über die ganze Höhe begonnen und nach der Spitze zu vollendet und geschlossen wird, derart, daß beispielsweise die beiden mittleren Fäden (a) eingespannt werden, der rechte äußere Faden (b) von rechts -nach links unterhalb der beiden Spannfäden (a) zu einem halben Knoten geknüpft wird, wodurch sich zwei Schlupfen bilden, worauf dann der linke äußere Faden (c) von links nach rechts unterhalb der beiden Spannfäden (a) in den äußeren rechten Faden (b) hineingezogen wird, hierdurch die andere Hälfte des Knotens bildend, so daß durch die Vereinigung beider. Teile ein geschlossener ganzer Knoten hergestellt ist, wobei es für die Knotenbildung nebensächlich bleibt, ob von rechts nach links oder von links nach rechts geknotet wird:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE331114T | 1919-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE331114C true DE331114C (de) | 1920-12-31 |
Family
ID=6194808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919331114D Expired DE331114C (de) | 1919-10-14 | 1919-10-14 | Schuhoberteil, Schuheinsatz oder Gamasche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE331114C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004077B (de) * | 1952-12-11 | 1957-03-07 | Alexey V Bojtschewsky | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk mit aus Garn, Faeden od. dgl. geknuepftem oder geknotetem Oberteil |
-
1919
- 1919-10-14 DE DE1919331114D patent/DE331114C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004077B (de) * | 1952-12-11 | 1957-03-07 | Alexey V Bojtschewsky | Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk mit aus Garn, Faeden od. dgl. geknuepftem oder geknotetem Oberteil |
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