DE3311201C2 - Magnetbetätigtes Sitzventil - Google Patents

Magnetbetätigtes Sitzventil

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DE3311201C2
DE3311201C2 DE19833311201 DE3311201A DE3311201C2 DE 3311201 C2 DE3311201 C2 DE 3311201C2 DE 19833311201 DE19833311201 DE 19833311201 DE 3311201 A DE3311201 A DE 3311201A DE 3311201 C2 DE3311201 C2 DE 3311201C2
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DE19833311201
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DE3311201A1 (de
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Walter 8771 Neustadt Heid
Manfred 7302 Ostfildern Härtwig
Günther Dipl.-Ing. 8771 Rechtenbach Muschong
Horst 8782 Mühlbach Rott
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Bosch Rexroth AG
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Mannesmann Rexroth AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/10Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid with additional mechanism between armature and closure member

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Abstract

Für ein magnetbetätigtes Ventil wird der Hub des Magnetankerstößels über einen Hebeltrieb auf den Ventilbetätigungsstößel übertragen, wobei die Stößel fluchtend axial hintereinander, der Magnet und das Ventil also stirnseitig unmittelbar, bzw. über ein Zwischengehäuse aneinander angeordnet sind. Der Hebeltrieb ist außerdem mit einer Untersetzung versehen.

Description

40
Die Erfindung betrifft ein magnetbetätigtes Sitzventil mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Bei dem bekannten Sitzventil (US-PS 40 73 315), von dem die Erfindung ausgeht, sind die Hebel einseitig an gehäuseseitigen Stützpunkten angelenkt. Das eine Ende des den Ventilstößel betätigenden Hebels liegt dabei auf dem von dem Magnetstößel betätigten Hebel auf. Somit weist der bekannte Hebeltrieb erhebliche Reibungsverluste auf und bedarf eines erheblichen Montageaufwandes.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Sitzventil so auszubilden, daß die Montage vereinfacht wird und eine weitgehende Reibungsfreiheit des Hebeltriebes erzielt wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale gelöst.
Gemäß der Erfindung ist die Montage erheblich vereinfacht, da die Hebel zusammen mit dem Stift in einfacher Weise in die schlitzartige Tasche des Gehäuses eingesetzt werden können, wobei die Hebel von den beidseitigen Taschenwänden geführt bzw. gehalten sind und der Stift Von den in den Seitenwänden vorgesehenen Nuten aufgenommen wird. Dadurch wird auch die Reibung zwischen den aufeinandergleitenden Hebeln erheblich verringert. .
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der einzigen Figur der Zeichnung näher erläutert, die einen Achsenschnitt des zwischen einem Ventil und einem Magneten angeordneten Zwischengehäuses mit der Hebeluntersetzung zeigt
Zwischen einem Magnetgehäuse 20, aus dem stirnseitig ein Magnetstößel 21 austritt und einem Sitzventil 10 ist ein Zwischengehäuse 40 angeordnet, in dem die Hebeluntersetzung untergebracht ist. Dabei liegen die Achsen des Betätigungsstößels 16 für das nicht dargestellte Ventilglied des Sitzventils 10 und des Magnetstößels 21 axial fluchtend hintereinander. Die Hebeluntersetzung hat die Aufgabe, den verhältnismäßig großen Hub des Magnetstößels 21 in einen verhältnismäßig kleinen, zum Betätigen des Sitzventils 10 erforderlichen Hub des Betätigungsstößels 16 umzuwandeln. Das Sitzventil iO ist in nicht dargestellter Weise mit einer Grundplatte 12 verschraubt, in der ebenfalls nicht dargestellte Kanäle für die Druckmittelanschlüsse des Ventils vorgesehen sind.
Das Zwischengehäuse 40 weist eine schlitzartige, gegenüber dem Ventilgehäuse offene Tasche 42 auf, in der die Hebel 46 und 48 aufgenommen und somit von den Wandungen der Tasche 42 parallel zur Zeichenebene gehalten sind. Damit die Hebel an den Taschenwänden gleiten können, ist die Breite der Hebel etwas geringer gehalten als die Breite der schlitzartigen Tasche 42. Die Lagerstellen 47 und 49 sind von Stiften gebildet, die in Nuten 43 bzw. 44 in den gegenüberliegenden Wandungen der Tasche 42 gehalten sind. Der Stift 47 stützt sich an der Stirnfläche des Magnetgehäuses 20 ab und der Stift 49 an einer Justierschraube 52, deren Mutter 53 und Kontermutter 53' zwischen der Stirnfläche und dem Boden 54 einer Ausnehmung im Zwischengehäuse 40 in axialer Richtung gehalten ist. In jedem Hebel 46 und 48 ist eine Mulde 45 ausgebildet, welche die Stifte 47 und 49 umgreift, so daß der Hebel gehalten ist.
Beide Hebel 46 und 48 stützen sich über einen weiteren Stift 50 aufeinander ab, dessen Enden ebenfalls jeweils in einer Nut 51 in beiden Wandungen der Tasche 42 eingesetzt sind, und der je nach Lage der Hebel in der Nut 51 gleitet. Auch der Magnetstößel 21 drückt über einen in einer Nut 41 gelagerten Stift 55 auf den Hebel 46, so daß der Hebel 46 nicht verkanten kann.
Aus der Darstellung geht ferner hervor, daß die zum Anschrauben des Ventils 10 an der Grundplatte 12 vorgesehenen, nicht dargestellten Schrauben frei zugänglich sind. Ferner sind die Abmessungen des Magneten 20 weitgehend unabhängig von den Abmessungen des Ventils 10 und der Anordnung der Befestigungsschrauben für das Ventil an der Grundplatte 12. Es können in öl schaltende oder druckdichte Magnete zur Anwendung kommen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Magnetbetätigtes Sitzventil, bei dem der Stößel des Magnetankers über eine Hebeluntersetzung auf den Betätigungsstößel des Ventils wirkt, die Stößel in einem Abstand einander gegenüberliegend angeordnet sind und jeder Stößel auf je einen Hebel wirkt, die auf gegenüberliegenden Seiten einer die Achsen der Stößel enthaltenden Ebene drehbar ge- ίο lagert sind und in einer schlitzförmigen, stirnseitig offenen Tasche eines Zwischengehäuses angeordnet sind, das stirnseitig mit dem Ventil- und dem Magnelgehäuse lösbar verbunden ist, wobei der erste Hebel zwischen seinem Lager und einem Stößel auf dem freien Ende des zweiten Hebels abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (46,48) in der Tasche (42) des Zwischengehäuses (40) gleitend aufgenommen sind und die Abstützung der beiden Hebel aufeinander über einen zylindrischen Stift (50) erfolgt, der quer zur Längserstreckung der Tasche (42) des Gehäuses in zum Schlitz hin offenen, einander gegenüberliegenden Nuten (51) verschiebbar geführt ist.
2. Sitzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Lagerung der Hebel (46, 48) in Form von sich quer zum Schlitz (42) erstrekkenden, in eine offene Ausrundung (45) am Hebelende greifenden Stiften (47,49) ausgebildet ist.
3. Sitzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Magnetstößel (21) und dem Ende des Hebels (46) ein in Nuten (41) geführter Stift (55) vorgesehen ist.
4. Sitzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage des Stiftes (49) zur Abstützung des zweiten Hebels (48) mittels einer Justierschraube (52) einstellbar ist.
DE19833311201 1983-03-26 1983-03-26 Magnetbetätigtes Sitzventil Expired DE3311201C2 (de)

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