DE3311273C2 - Kameratasche - Google Patents

Kameratasche

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DE3311273C2 DE19833311273 DE3311273A DE3311273C2 DE 3311273 C2 DE3311273 C2 DE 3311273C2 DE 19833311273 DE19833311273 DE 19833311273 DE 3311273 A DE3311273 A DE 3311273A DE 3311273 C2 DE3311273 C2 DE 3311273C2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/38Camera cases, e.g. of ever-ready type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/36Reinforcements for edges, corners, or other parts

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Kameratasche zur Aufnahme von Foto- und Filmkameras, sowie gegebenenfalls deren Zubehörteilen, deren Seitenwände und/oder Fachunterteilungen mit Aussteifungen versehen sind, wobei die Aussteifungen aus Wellpappe bestehen.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kameratasche zur Aufnahme von Foto- und Filmkameras, sowie gegebenenfalls deren Zubehörteile, deren Seitenwände und/ oder Fachunterteilungen mit Aussteifungen versehen sind.
Die bekannten Kamerataschen (man vergl. beispielsweise das DE-GM 83 01 368.7) - sogenannte Weichtaschen sind wegen der Gefahr der Beschädigung der hochwertigen Geräte unbeliebt und im übrigen zur Aufnahme mehrerer Kameras bzw. der Kameras und einer Vielzahl von Zubehörteilen auch wenig geeignet — mit formstabilen Wandungen versehen. Neben metallischen bzw. aus Kunststoff bestehenden schalenkofferartigen Aufbauten haben sich dabei besonders Konstruktionen durchgesetzt und bewährt, bei denen die Seitenwände mit Aussteifungen versehen sind. Dies bietet den Vorteil, daß beliebige Überzugs- und Auskleidungsmaterialien wie Stoff, Leder, Kunstleder, Kunststoffolien od. dgl. verwendet werden können, die darüber hinaus ■auch eine einfache farbige Abwandlung der Taschen ermöglichen. Bei diesen Aussteifungen verwendet man bisher praktisch ausschließlich Pappe oder Holz, die sich — neben geringfügig in Sonderfällen eingesetzten Kunststoffaussteifungen — für diese Anwendungszwekke sehr gut bewährt hat.
Ein Hauptnachteil aller bisher bekanntgewordenen Konstruktionen formstabiler Kamerataschen liegt in dem relativ hohen Gewicht der Taschen, so daß sie — insbesondere wenn man berücksichtigt, daß der Benutzer sie ja häufig stundenlang mit den darin untergebrachten ebenfalls relativ schweren Geräten mit sich herumschleppt — doch häufig erhebliche Probleme beim Tragen bewirken. Diese Probleme versucht man zwar durch möglichst breite und abgepolsterte Traggurte in den Griff zu bekommen, doch bleibt in jedem Fall der Wunsch nach leichteren Kamerataschen bestehen. Der Weg, dies durch Verzicht auf die Aussteifungen zu erreichen, ist in der Regel nicht gangbar, da die dann vorhandenen Weichtaschen für viele Anwendungsfälle nicht geeignet sind und Im übrigen nur eine äußerst mangelhafte Schutzfunktion für die hochwertigen teueren Geräte darstellen können.
Neben der vorstehend beschriebenen Verwendung von Pappe, Holz oder Kunststoff als Aussteifungsmaterial einer Fototasche ist für den Aufbau von Kofferwandungen in der DE-PS 6 89 459 auch bereits die Verwendung von Wellpappe vorgeschlagen worden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine einfache Wellpappe, sondern um eine Spezialpappe, bei der in die einzelnen Wellen Versteifungsstäbe eingearbeitet sind. Dies mag für Kofferwandungen, die ja sehr viel großflächiger sind und besonderen Belastungen unterworfen sind, ggfs. vorteilhaft sein, hat jedoch — abgesehen von der Kompliziertheit dieses Aufbaus — den Nachteil, daß auf diese Weise das Gewicht einer Fototasche noch höher w ürde, als wenn man gleich von vornherein die bewährten Materialien, wie beispielsweise Pappe, einsetzen würde. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kameratasche der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß bei gleichen günstigen Gebrauchseigenschaften, d.h. bei hoher Formstabilität und großer Schlagfestigkeit, eine erhebliche Gewichtsersparnis erreicht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Aussteifungen aus Wellpappe bestehen.
Die scheinbar naheliegende Ersetzung von Pappe durch Wellpappe scheiterte bisher grundsätzlich daran, daß die Fachleute die Stoß- und Schlagfestigkeit von Wellpappe als gegenüber der bisher für solche Zwecke verwendeten steifen dicken Pappe zu gering angesehen haben und vor allem auch festgestellt hatten, daß ja auch die Ritz- und Schneidfestigkeit von Wellpappe erheblich geringer ist als von Pappe. Bei dem Vergleich von Aussteifungen aus Pappe und Wellpappe ergibt sich tatsächlich auch auf dem ersten Anhieb eine deutliche Überlegenheit von Pappe — abgesehen von dem störenden höheren Gewicht. Seit langem ist es ja bereits bekannt, für Früchte und Gemüse einfache Schachteln aus Wellpappe zu verwenden (vergl. beispielsweise die Offenlegungsschrift 21 04 796). Dabei handelt es sich allerdings grundsätzlich um Einwegverpackungen, die nach einem Transport beim Kunden vernichtet werden müssen, da sie wegen ihres labilen Aufbaus für eine Wiederverwendung nicht geeignet sind. Genau diese Gründe haben ja auch bisher die Fachwelt davon abgehalten, Wellpappe als Versteifungsmaterial für hochwertige Kamerataschen einzusetzen.
Umfangreiche, der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Versuche mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Typen und Aufbauten von Kamerataschen, bei denen als Aussteifungen Wellpappe verwendet worden ist, haben aber überraschenderweise ergeben, daß in der verarbeiteten Form die Wellpappe ganz hervorragende Aussteifungseigenschaften zeigt. Selbst bei großflächigen Taschen, deren Deckel mit einem einstückigen Wellpappe-Stück ausgesteift waren, haben langdauernde Schlagversuche sogar günstigere Schlagfestigkeitswerte und eine bessere Wiederrückstellbarkeit von Verformungen gezeigt als bei Verwendung von vergleichbaren Pappe-Versteifungen. Die Nachteile der leichteren Verletzbarkeit der Oberflächen, die ja bei Wellpappe durch eine relativ dünne, im Bereich der dazwischenliegenden Wellentäler leicht durchdrückbare Papierbahnen gebildet sind, spielt im Endeffekt für die Gebrauchseigenschaften als Aussteifung von Kamerataschen keine Rolle mehr, da ja die Pappe nirgends mit freiliegender Oberfläche verarbeitet wird, sondern grundsätzlich eine beidseitige Kaschierung stattfindet.
In diesem Zusammenhang ist es wesentlich, anzumerken, daß es zur Aussteifung dabei genügt Wellpappe zu verwenden, die im wesentlichen nur die gleiche Dicke besitzt wie die bisherigen Pappe-Aussteifungen. Es ist also die erfindungsgemäße Gewichtsersparnis auch nicht etwa mit dem Nachteil zu erkaufen, daß besonders dickwandige Wellpappen verwendet werden müssen, die zwar immer noch leichter wären als eine zu einer
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entsprechenden Versteifung erforderliche Pappe-Einla- grarnm gewogen hat, um mehr alsiiOO Gramm erreichen ge, wodurch aber der verfügbare Innenraum der Tasche läßt Die wohlgemerkt unter Beibehaltung ihrer Formeingeengt würde. Bezeichnenderweise ist ja auch Well- Stabilität und ihrer Schlagfestigkeit, die für den Schutz pappe für Verpackungszwecke — abgesehen davon, der wertvollen Kameras von besonderer Bedeutung ist daß es als Zwischenlagen verwendet wird, nur in Spe- 5 Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausfühzialfällen eingesetzt worden, nämlich bei Kartonagen rungsbeispiel beschränkt So wäre es selbstverständlich für schwere, hochwertige Wirtschaftsgüter, bei denen es auch möglich, Wellpappe zur Aussteifung sämtlicher weder auf das Gewicht der Kartonage, noch die Wand- Seitenwände der Kameratasche zu verwenden, beistärke ankommt Im Bereich dünnwandiger kleiner Ver- spielsweise also auch der im dargestellten Ausführungspackungseinheiten, beispielsweise Schuhkartons 10 beispiel aus Kunststoff bestehenden Seitenwände 1, od. dgl., ist aber bezeichnenderweise Wellpappe über- und des Bodens 3. Auch die Fachunterteilungen im Inhaupt nie als Ersatzmaterial für Pappe in nennenswer- nern der Tasche sollen tunlichst mit Wellpappe ausgetem Maß in Einsatz gekommen, da dort offensichtlich steift sein. Bei 11 erkennt man im übrigen zwei aus die gleichen Schwierigkeiten und möglicherweise auch Federstahl, Aluminium oder Kunststoff bestehende Fe-Vorurteile gegen die Anwendung von Wellpappe be- 15 derbügel, die unter die Wellpappe-Aussteifung 7 aufgestanden wie auf dem Kamerataschensektor. klebt sind, um sie in der gezeigten gewölbten Form für
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen den Deckel 6 zu haltern, damit sich der Deckel mit der sein, daß die Wellpappe-Aussteifungen im Bereich von Aussteifung einstückig über die freie Vorderkante er-Wölbungen oder gerundeten Abwinklungen durch, vor- streckt und damit einen Teil einer Vorderwand 12 mitzugsweise zwei in Abstand aufgebrachte. Federbügel 20 bildet
aus Kunststoff, Alu, Federstahl in Form gehalten sind.
Auf diese Weise läßt sich Wellpappe in ganz besonders Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
einfachem Maße und ohne die Notwendigkeit einer
Vorpressung unter Anwendung von Hitze und/oder Dampf in eine Form bringen, bei der beispielsweise ein Deckel einer Kameratasche sich abgerundet in die eine Stirnfläche fortsetzt Die Einstückigkeit der sich so über zwei Seitenflächen erstreckenden Aussteifung aus Wellpappe erhöht zusätzlich die Aussteifungswirkung ganz beträchtlich, wobei die Federbügel für die eigentliche Aussteifungswirkung relativ unwesentlich sind. Sie dienen lediglich dazu, die Wellpappe in der abgewinkelten Form zu halten.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, sowie an Hand der ' Zeichnung. Dabei zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Kameratasche,
F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1 und
F i g. 3 einen ebenfalls vergrößerten Schnitt längs der Linie III-II1 durch den Deckel der Kameratasche.
Die dargestellte Kameratasche weist im Bereich von Seitenwänden 1 und 2, sowie gegebenenfalls eines Bodens 3 einen tragenden Aufbau aus formgegossenen Kunststoffteilen auf, durch den gleichzeitigen Bügel 4 zur Führung eines Tragegurts 5 mitgebildet werden können. Die übrigen Seitenwände, wie auch insbesondere ein Deckel 6, sind mit Wellpappe-Aussteifungen 7 versehen, auf die außen ein Bezugsstoff 8 aus Kunststoff, Leder, Kunstleder od. dgl. aufgebracht ist, während eine Innenkaschierung 9 meist aus textilem Werkstoff, beispielsweise Velour, Cord od. dgl. besteht. Wellpappe-Aussteifungen 10 sind darüber hinaus auch auf den Innenseiten der Seitenwände 1 und 2 angeordnet, um die durch die Ausprägung der Gurtführungs-Bügel 4 gebildeten Öffnungen zu verkleiden. Bei herkömmlichen Kamerataschen waren an all den genannten Anwendungsstellen, an denen Wellpappe-Aussteifungen 7 bzw. IO eingesetzt werden, bislang Pappe-Versteifungen eingesetzt worden, die zu einem erheblich erhöhten Gewicht der Kameratasche geführt haben. Um ein Beispiel für die erzielbare Gewichtsersparnis zu geben, sei darauf verwiesen, daß sich durch die konsequente Durchführung des erfindungsgemäßen Einsatzes von Wellpappe-Versteifungen eine Reduzierung des Gewichts einer Kameratasche, die bisher etwa 1,6 KiIo-

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kameratasche zur Aufnahme von Foto- und Filmkameras, sowie gegebenenfalls deren Zubehörteilen, deren Seitenwände und/oder Fachunterteilungen mit Aussteifungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungen (7,10) aus Wellpappe bestehen.
2. Kameratasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellpappe-Aussteifungen (7, 10) im Bereich von Wölbungen oder gerundeten Abwinklungen durch, vorzugsweise zwei in Abstand aufgebrachte, Federbügel (11) aus Kunststoff, Federstahl oder Aluminium in Form gehalten sind.
DE19833311273 1983-03-28 1983-03-28 Kameratasche Expired DE3311273C2 (de)

Priority Applications (1)

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DE19833311273 DE3311273C2 (de) 1983-03-28 1983-03-28 Kameratasche

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DE3311273A1 DE3311273A1 (de) 1984-10-11
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