DE331266C - Vorrichtung zur Herstellung von Papiersaecken u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Papiersaecken u. dgl.

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DE331266C
DE331266C DE1920331266D DE331266DD DE331266C DE 331266 C DE331266 C DE 331266C DE 1920331266 D DE1920331266 D DE 1920331266D DE 331266D D DE331266D D DE 331266DD DE 331266 C DE331266 C DE 331266C
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lever
cheeks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

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Description

  • Vorrichtung zur- Herstellung von Papiersäcken u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Papiersäcken u. dgl. auf je einer Form mittels eines die Längsnaht schließenden Presserfußes. Ihr Zweck besteht darin, den Antrieb des Presserfußes dahin- auszubilden, daß er einerseits darüber Aufschluß gibt, ob der erforderliche Druck des Presserfußes zur Wirkung kommt, anderseits dafür Gewähr bietet, daß dieser Druck während einer bestimmten Spanne Zeit aufrechterhalten wird. Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß erfindungsgemäß ein den Presserfuß in Abhängigkeit von der Verstellung eines Anstellstückes bewegendes Kniehebelwerk bei gehörig erfolgtem Andruck des. Presserfußes zur Anzeige dieses Zustandes an Nasen. zweier seiner Bestandteile zum Auseinanderklaffen gebracht und in der Preßstellung dadurch während einer gewissen Spanne Zeit festgelegt wird, daß das Anstellstück zwischen zwei seinen Rückgang verlegende Führungswangen eines Führungskopfes eingeführt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. des Erfindungsgegenstandes insoweit, als es zum Verständnis der Erfindung notwendig ist.
  • Fig. = und 2 sind zwei im rechten Winkel zueinander stehende Seitenansichten desselben in der Preßstellung des Presserfußes ; Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, aber bei abgehobenem Presserfuß; -Fig. q. und 5 stellen Einzelheiten dar.
  • Der hülsenförmige Träger für die im Kreise angeordneten Dorne oder Formen kann senk= recht, wagerecht oder im Winkel gestellt sein; in der Zeichnung ist die senkrechte Stellung gewählt, so daß die radial von ihm abstehenden Formen in wagerechter Bahn den Träger umkreisen.
  • Die Formen x werden an je einem radialen Arm 2 von einem hülsenförmigen Träger 3 getragen, der auf der, senkrechten Welle q. eine schrittweise Drehbewegung ausführt. An einem emporstehenden Zweigstück 5 der Arme 2 ist mittels eines Lenkerarmes 6 der Presserfuß 7 angeordnet. Das Andrücken öder Abheben des Presserfüßes 7 wird von einem senkrecht beweglichen Anstellblock 13 herbeigeführt, welcher' mit dem Lenkerarm 6 durch ein Hebelwerk verbunden - ist. - Letzteres besteht aus einem dreiarmigen Hebel 8; der am' Zweigstück 5 gelagert und bei 1q. mit dem Anstellblöck 13 verbunden ist, ferner einenY Winkelhebel 9, der bei 1o am Hebel 8 angelenkt ist, und schließlich aus den Lenkern 12, die bei 11 am Hebel 9.angelenkt und anderseits mit dem, Lenkerarm 6 veibunden sind. Der- Hebel 8 und der Winkelhebel, 9 sind mit Klaffnasen i5, 16 versehen, die unter der Wirkung einer zwischen einem Horn 18 des Winkelhebels 9 und dem Arm r9 des Hebels 8 eingeschalteten Feder 17 zusammenstoßen (Fig. 3), wenn der Presserfuß 7 abgehoben ist, dagegen entgegen der Wirkung der Feder 17 auseinandergehen (Fig. 2), wenn der Presserfuß 7 seinen Preßdruck auf die Sacklängsnaht ausübt, so daß aus der gegenseitigen Lage dieser Klaffna'sen ohne weiteres festgestellt-werden kann, ob der gewünschte Preßdruck wirksam ausgeübt wird oder nicht. _ Der Anstellblock 13 wird zur gewünschten Zeit in senkrechter Richtung zur Bewegung des Presserfußes 7 mittels einer auf der Welle 4 auf- und abwärts gleitenden Steuerhülse 2o (in Pig. 4. herausgezeichnet) bewegt, die mit zwei seitlich abstehenden Flügeln 21, 21a versehen ist, zwischen welche in. der untersten Stellung der Hülse 2o der Anstellblock 13 bei der schrittweisen Drehung des Trägers 3 eingeführt wird, so daß bei dem nachfolgenden Aufwärtsgang der Hülse 2a der Anstellblock 13 mit hochgenommen und durch das vorhin-erwähnte HebeIwerk 8, 9, 12 der Pres^erfuß 7 vom Arbeitsgut abgehoben wird (Fig. 3). Der Anstellblock 13 und der Presserfuß 7 werden in gehobener Lage hinreichend lange gehalten, um das Abziehen des fertig geschlossenen Papiersacks o. dgl. von der Form und das Aufbringen bzw. Vorfalten eines neuen Arbeitsstückes auf derselben zu ermöglichen, wonach die Hülse 2o mit dem Anstellblock 13 niedergeht und durch das Hebelwerk 8, 9, 12, das wie eine Art Kniehebel wirkt, den Presserfuß 7 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise auf die Längsnaht des Papiersacks o. dgl. aufdrückt. Während der Abwärtsbewegung des Anstellblocks 13 bleiben die Klaffnasen 15, 16 bis zum Aufsitzen des Presserfußes 7 miteinander in Berührung; von diesem Augenblicke an wird aber durch den Hebel 8 der Winkelhebel 9 unter festem Andrücken des Presserfußes derart um seinen Drehzapfen ro verdreht; daß die an ihm sitzende Nase 15 von der aase 16 des Hebels 8 weggerückt wird (Fig. 2).
  • Die Anordnung der Teile 8, 9 und 12 ist eine solche, daß dieselben, wie gesagt, eine Art Kniehebelwerk bilden, indem bei Niedergang des Anstellblocks 13 durch den Hebel 8 der Winkelhebel 9 mit den Lenkern 12 aus der eingeknickten Stellung der Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 2. mit der Maßgabe . ausgereckt -wird, daß, ohne das nachherige Einknicken zu erschweren, der Presserfuß 7 fest aufgedrückt und die Klaffnase 15 zur -Feststellung dieses Zustandes gelüftet wird.
  • Der Anstellblock z3 - wird während einer ganzen Umdrehung oder einer bestimmten An@ zahl von Teildrehungen der Trägerhülse 3 in seiner Tiefstellung gehalten, so daß der Pteßdruck auf die Längsnaht des Papiersacks während einer bestimmten Spanne Zeit aufrechterhalten wird. Dies wird mittels eines feststehenden doppelwangigen Führungskopfes 39 erzielt (in Fig. 5 herausgezeichnet), welcher in seinen beiden parallelen Führungswangen 4r, 4r11 einen Durchlaß 42 für die Seitenflügel 21, 21a der auf- und-. abwärts gleitenden Steuerhülse 2o aufweist. Die Wangen 41, 41a sind am Kopf 39 so zueinander angeordnet, daß sie mit den Flügeln 21, 2r1 der Hülse 2o in der Tiefstellung derselben auf gleicher Höhe stehen, so daß bei einer Teildrehung der Trägerhülse 3 der Anstellblock 13 zwischen den Flügeln 21, 21a der Hülse 2o heraus in den Gang zwischen den Wangen 41, 41" übertritt und dadurch niedergehalten bzw. im Rückgang verlegt wird, um den Preßdruck des Presserfußes 7 eine Weile fortdauernd wirkdn zu lassen, bis im weiteren Verlauf der Drehbewegung der Hülse 3 der Anstellblock 13 wieder zwischen die Flügel 2r, 2111 der Steuerhülse 2o eintritt und bei dann einsetzendem Aufwärtsgang derselben durch die W angendurchlässe 42 hindurch zur Abhebung des Presserfußes 7 emporgehoben wird. Zwei Leitstücke 43, 43a an der oberen Wange 41 des Führungskopfes dies- und jenseits des Durchlasses 42 derselben dienen hierbei zur Führung des Anstellblocks 13 und verhindern auch eine Drehung der Steuerhülse 2o in ihrer obersten Stellung. Die Steuerhülse 2o selbst findet beim Abwärtsgang in einer Höhlung 44 des Führungskopfes 39 Platz.
  • Die Auf- und Abwärtsbewegung der Steuerhülse 2o wird hier beispielsweise durch folgenden Antrieb hervorgebracht. Auf der Welle 4 ist mittels eines Stiftes 26 eine Büchse 25 mit zwei Seitenzapfen 31 befestigt. Auf den Seitenzapfen 3r sitzen' die Hebel 24, 24a, die an einem oberen Arm durch ein Querstück 27 miteinander starr verbunden sind und von denen der eine (24a) mit einem Arm 28 versehen ist,. der eine Rolle 29 trägt. Die unteren Enden der Hebel 4 24a sind durch Lenker 23, 23" mit Zapfen 22, 22a der Steuerhülse 2o gelenkig verbunden. Auf die Rolle 29 wirkt eine Hubscheibe 34, die auf einer Welle 33 aufgekellt ist, welche in Lageraugen zweier von der Büchse 25 ausgehender Tragarme 32 gelagert ist. Das Gewicht der Steuerhülse 2o und der von ihr geführten Teile hat das Bestreben, die Rolle 29 auf der Hubscheibe 34 niederzuhalten. Dem gleichen Zwecke dient eine Zugfeder 36, die einerseits am Stift 38 des Hebels 24 und anderseits am Stift 37 eines von der Büchse 25 ausgehenden Armes 35 angehängt ist. Ein Bund 46. auf der Welle 33 verhindert deren Längsverschiebung in den Tragarmen 32, Die Welle 33 erhält ihre Bewegung -von irgendeiner Kraftquelle aus, _.
  • Beim gezeichneten Beispiel sind vier Formen. mit je einem Presserfuß, Kniehebelwerk und Anstellblock vorgesehen. - Dementsprechend wird die Trägerhülse 3 vier schrittweise Teildrehungen ausführen für einen ganzen Umlauf, so daß nach jeder dieser Teildrehungen jeweilen ein Anstellblock zwischen die Flügel 21, 2111 der Steuerhülse 2o zur Bewegung des Presserfußes hineingelangt. Selbstverständlich kann die Zahl der Formen an der Trägerhülse 3 verschieden sein; bei acht Formen z. B. würde die Trägerhülse 3 acht schrittweise- Teildrehungen auszuführen haben; auch könnten in den Wangen 41, 41a des Führungskopfes 39 für die Anstellblöcke mehrere Durchgänge für dieselben zur Lüftung der .Presserfüße vorgesehen sein. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Papiersäcken u. dgl. auf je einer Form mittels eines die Längsnaht schließenden Presserfußes, dadurch gekennzeichnet, daß das den Presserfuß (7) in Abhängigkeit von der Verstellung eines Anstellstücks (13) bewegende Kniehebelwerk (8, 9, 12) bei gehörig erfolgtem Andruck des Presserfußes zur Anzeige dieses Zustandes an Nasen (15, 16) seiner Bestandteile (8, 9) zum Auseinanderklaffen gebracht und in diQr Preßstellung dadurch während einer gewissen Spanne Zeit festgelegt wird, daß das Anstellstück (i3) zwischen zwei seinen Rückgang verlegende Führungswangen (4 i, 4=11) eines Führungskopfes (39) eingeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniehebelwerk aus zwei gelenkig untereinander verbundenen Hebeln (8, 9) besteht, von denen der eine, mit dem Anstellstück (13) verbundene (8), den andern, mit dem Presserfuß (7) zusammengelenkten (9) trägt, und welche zwei federnd zusammengehaltene, hei Anstellen des Presserfußes auseinandergehende Klaffnasen (15, 16) aufweisen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Kniehebelwerks mittels einer verstellbaren Steuerhülse (2o) erfolgt, die durch seitliche Flügel (2z, 2=11) das mit dem Kniehebelwerk verbundene Anstellstück (13) verstellt, und es auch für den Übertritt zwischen die Wangen (41, 41a) des Führungskopfes (39) bereitstellt.
DE1920331266D 1919-02-28 1920-04-13 Vorrichtung zur Herstellung von Papiersaecken u. dgl. Expired DE331266C (de)

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