DE3312768C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung
zum Parallelbetrieb mehrerer Leistungswechselrichter an
einer Verbraucher-Sammelschiene mit jeweils einem Wechsel
richter zugeordneten Steuereinheiten, von denen eine erste Steuer
einheit die unmittelbare Steuerung zum Betrieb des zugeord
neten Wechselrichters bewirkt und eine zweite Steuereinheit mit
Regelkreis der Leistungssteuerung dient.
Eine derartige Regeleinrichtung ist aus der
DE-OS 32 42 993 bekannt. Zur Prüfung der Steuer- und Über
wachungsfunktionen dienen Schaltungseinrichtungen, die
in Verbindung mit gesonderten Steuereinheiten arbeiten,
welche einem jeden Wechselrichter zugeordnet sind, und
zwar je eine Steuereinheit für die Steuerung des Wechsel
richters und Überwachung von dessen Ausgangsgrößen sowie
je eine Steuereinheit für dessen Leistungssteuerung mit
einem entsprechend ausgebildeten Regelkreis. Diese Prüfun
gen werden nach dem Start des Wechselrichters durchgeführt,
jedoch bevor der betreffende Wechselrichter in den Parallel
verbund eingeschaltet wird.
Um zu verhindern, daß ein für den Parallelbe
trieb defekter Wechselrichter in den Parallelverbund ge
schaltet wird, welcher alsdann durch die geprüften Über
wachungsmittel wieder abgeschaltet würde, hat man zusätz
lich bisher die Parallelbetriebsbereitschaft eines Leistungs
wechselrichters manuell unter Verwendung weiterer Schalt
kreiselemente für die Einrichtung, darunter Schaltmittel
geprüft. Diese Funktionsprüfung wurde praktisch aber nur
im Falle eines Defektes eines Wechselrichters durchgeführt,
und erfordert spezielle Kenntnisse der Bedienungsperson
sowie einen erheblichen Aufwand an Schaltungsmitteln.
Aus der DE-OS 32 22 692 ist bereits ein Strom
versorgungssystem, das beispielsweise in einem Flugzeug
eingesetzt werden kann, bekannt, bei welchem zunächst die
Betriebsbereitschaft für den Parallelbetrieb automatisch
geprüft wird. Dazu ist eine zusätzliche Steuereinheit vor
gesehen, die eine Reihe von Selbstprüfroutinen durchführt,
um den Betriebszustand des Systems und dessen Komponenten
zu überprüfen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Regeleinrichtung der eingangs genannten Art
so weiterzuentwickeln, daß bei der die Prüfung
der Parallelbetriebsbereitschaft eines Leistungswechsel
richters nach dessen Einschalten ohne erheblichen Mehrauf
wand automatisch, sicher und störunempfindlich durchführ
bar ist.
Diese Aufgabe wird durch die gekennzeichneten
Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Bei der bekannten Regeleinrichtung
ist eine dritte Steuereinheit vorzusehen, und zwar mit
Funktionen für eine automatische Prüfung der Parallel
betriebsbereitschaft des Leistungswechselrichters zusätz
lich nach vorausgegangener Prüfung der Steuerungs- und
Überwachungsfunktionen sowie des Regelkreises für die
Leistungssteuerung. Die dritte Steuereinheit steht über
Eingänge und Ausgänge in Wirkungsverbindung mit der ersten
Steuereinheit sowie mit einem Parallelschaltschütz am
Ausgang des betreffenden Wechselrichters und über einen
weiteren Ausgang in Wirkungsverbindung mit der Zweit
steuereinheit. Mittels der dritten Steuereinheit kann nach
jedem Einschalten des zugeordneten Wechselrichters, auch
falls dieser als Einzelstromquelle betrieben wird, die
Regelschleife für das Parallelschalten von gleich groß
oder unterschiedlich groß bemessenen Leistungsteilen auf
Betriebsbereitschaft geprüft werden.
Die Vorteile der Erfindung bestehen im wesent
lichen darin, daß kein erheblicher Aufwand an Schaltkreis
elementen und Schaltmitteln für die Ausstattung einer
Schaltungseinrichtung einschließlich der dritten Steuer
einheit nötig ist, da die damit zusammenwirkenden Schalt
kreiselemente ohnedies bei der Schaltungseinrichtung und
dem zugeordneten Wechselrichter vorhanden sind, wie zum
Beispiel je ein den Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung
erfassenden Übertrager, ein Spannungswächter und das
Parallelschaltschütz des Wechselrichters.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 die Schaltungseinrichtung eines Leistungswechsel
richters, welchem sie zugeordnet ist, teilweise
als Blockschaltbild, und
Fig. 2A, 2B Diagramme zur Erläuterung ihrer Wirkungsweise.
Der Ausgang des Wechselrichters WR ist über
eine Leitung L mit einem Parallelschaltschütz K 3 durch
Schließung desselben an einer Sammelschiene S für
Verbraucher anschließbar, an der mehrere nicht darge
stellte Wechselrichter einzeln für einen Parallelbetrieb
miteinander anschließbar sind. Die Leitung L führt über
die Primärwicklungen von zwei Übertragern, und zwar einen
den Istwert der Ausgangsspannung u erfassenden Übertrager
ü 1 und einen den Istwert des Ausgangsstromes i, mit dem
der Wechselrichter belastet wird, erfassenden Stromwand
ler und Übertrager ü 2, die beide für die Zwecke einer
Spannungs- und Stromregelung oder die Regelung der von
dem Wechselrichter WR abgegebenen Wirkleistung verwendet
sind.
Die Schaltungseinrichtung enthält, wie herkömmlich, eine
die Steuerung des Wechselrichters unmittelbar bewirkende
Steuereinheit 1, der über einen Eingang 105 ein Regler
2/3 als ein Bestandteil einer mit 2 bezeichneten Steuer
einheit vorgeordnet ist. Die Steuereinheit 1 enthält
einen Spannungswächter SpW für die Ausgangsspannung u,
die über Eingang 112′ von 1 zugeführt wird. Die Ausgangs
spannung u des Leistungswechselrichters WR wird gleich
zeitig über einen Eingang 112 einem mit 2/1 bezeichneten
Leistungsrichtungserkennungsmittel als Bestandteil der
Steuereinheit 2 zugeführt, welchem über einen zweiten
Eingang 110 der Istwert des Ausgangsstromes i von WR zu
geführt wird.
Die Steuereinheit 2 enthält einen Differenzverstärker
2/2, dessen Ausgang mit dem Eingang des Reglers 2/3 ver
bunden und dessen zwei mit + und - angedeuteten Ein
gängen eine Referenzspannung zugeführt wird, die ge
bildet wird durch die Ausgangsspannung des als Wirk
leistungs-Istwertgeber ausgebildeten Leistungsrichtungs
erkennungsmittels 2/1 und die Spannung U SS an der ge
meinsamen, mit SS bezeichneten Steuer-Sammelschiene S
im Parallelverbund auf eine Verbraucher-Sammelschiene S
arbeitenden Leistungswechselrichtern. Die Spannung U SS
stellt den "Mittelwert" der Steuerspannungen aller auf
die Schiene S arbeitender Leistungswechselrichter dar
und bildet den Sollwert für die Wirkleistungsregelung
des Leistungswechselrichters WR im Parallelbetrieb mit
den auf die Sammelschiene S arbeitenden Leistungswechsel
richtern.
Erfindungsgemäß enthält nun die Schaltungseinrichtung
außer den erwähnten Steuereinheiten 1 und 2 eine dritte
Steuereinheit 3, die über eine Anzahl Eingänge und Aus
gänge in Wirkungsverbindung mit den Steuereinheiten 1
und 2 sowie mit der Leitung L am Ausgang des Wechsel
richters steht. In der Zeichnung sind alle Eingänge und
Ausgänge der Steuereinheit 3, die damit verbundenen Aus
gänge bzw. Eingänge der Steuereinheiten 1 und 2 sowie
die betreffenden Verbindungsleitungen, einschließlich
der von der Leitung L und der von K 3 ausgehenden Melde
leitung, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Dem
entsprechend sind auch der erwähnte Eingang der Steuer
einheit 1, der mit dem Ausgang des Reglers 2/3 der
Steuereinheit 2 verbunden ist, und der betreffende Aus
gang von 2 sowie die betreffende Verbindungsleitung mit
105 bezeichnet.
Die Steuereinheit 3 enthält eingangsseitig zwei Zeit
glieder 3/1 und 3/2, ferner einen Spannungsübertrager
3/ü 1 mit einer mittels eines Umpolers 3/K 2 umschaltbaren
Sekundärwicklung, und zwei Quittierungs-Speicherglieder
3/3 und 3/4. Ausgangsseitig enthält die Steuereinheit 3
einen Wechselschalter 3/K 1 und ein Und-Glied 3/5, das
den Zeitgliedern 3/1 und 3/2 nachgeordnet ist.
Den Bestandteilen sind bestimmte Funktionen im Rahmen
der Prüfung der Bereitschaft des Wechselrichters WR für
Parallelbetrieb mit anderen Leistungswechselrichtern
zugedacht, die jeweils vor Hinzuschalten des Wechsel
richters in einen Parallelverbund von Leistungswechsel
richtern durchzuführen ist. Diese Funktionen werden in
einer programmierten Zeitfolge von Einzelvorgängen,
automatisch fortlaufend, zur Wirkung gebracht. Der Paral
lelbetriebsbereitschaftsprüfung mit diesen Einzelvor
gängen gehen als Vorprüfungen voraus, die wie bisher
durchgeführt werden und nach dem Einschalten, d. h. nach
dem Anschließen des Wechselrichters an Betriebsspannung
eingeleitet werden, zuerst die Prüfung der Steuerungs-
und Überwachungsmittel des Wechselrichters (Steuer
einheit 1), Spannungswächter SpW einschließlich, sodann
die Prüfung des Regelkreises für die Leistungssteuerung
(Steuereinheit 2). Positives Ergebnis dieser Prüfungen,
das heißt Feststellung, daß die erwähnten Steuerungs- und
Überwachungsmittel sowie der Regelkreis für die Leistungs
steuerung intakt, also einsatzbereit sind, bildet die
Voraussetzung für eine sinnnvolle Durchführung der zusätz
lichen und zugleich abschließenden Prüfung mittels der
Steuereinheit 3.
Die Einsatzbereitschaft der Steuerungs- und Überwachungs
mittel sowie des Regelkreises für die Leistungssteuerung
eines Wechselrichters als Einzelgerät wird durch Bildung eines
Signals am Ausgang 102 der Steuereinheit 1 signalisiert,
das dem entsprechenden Eingang 102 der Steuereinheit 3
zugeführt wird. Dadurch wird das erwähnte Zeitglied 3/2
in Lauf gesetzt und damit die erwähnten Funktionen der
Steuereinheit 3 zur Wirkung gebracht. Durch ein Signal
am Ausgang 101 von 1, zuvor bereits beim Einschalten des
Wechselrichters gebildet, wird das Zeitglied 3/1 in Lauf
gesetzt. Beide Zeitglieder sind beispielsweise Monoflops
mit bestimmten, ausgewählten Rückkippzeiten (Laufzeiten).
Durch das in Lauf gesetzte Zeitglied 3/2 wird der Wech
selschalter 3/K 1 zur Umstellung betätigt, mit dem vorher
in der gezeigten Ausgangsstellung die Ausgangsspannung u
des Wechselrichters, die an der Sekundärwicklung des oben
erwähnten Spannungsübertragers 3/ü 1 unabhängig von der
Stellung des Umpolers 3/K 2 anliegt, über einem mit 3/R
bezeichneten Widerstand kurzgeschlossen ist. Durch den
nun umgestellten Wechselschalter 3/K 1 wird einerseits
die an der Sekundärwicklung von 3/ü 1 anliegende Spannung
über die Sekundärwicklung des Stromwandlerübertragers ü 2
(am Ausgang des Wechselrichters) und die Leitung 110
einem Eingang 110 des Leistungsrichtungserkennungsmittels 2/1
der Steuereinheit 2 zugeführt, und andererseits wird der
positive Eingang des Differenzverstärkers 2/2 dieser
Steuereinheit 2 über den Ausgang 104 von 3 mit Masse
potential 0 verbunden und damit 2/2 aktiviert. Dies hat
zur Folge, daß der Regler 2/3 von 2 über dessen Ausgang
105 die Steuereinheit 1 so beeinflußt, daß dadurch die
Ausgangsspannung u des Wechselrichters WR höher als deren
Nennwert eingestellt wird, was mittels des Spannungswäch
ters SpW registriert wird und als Meldesignal der Steuer
einheit 1 über die Leitung 106 und den gleichnamigen
Eingang der Steuereinheit 3 an das erwähnte Speicherglied
3/3 quittiert wird. Dadurch wird von diesem ein Betäti
gungssignal zur Umstellung des Umpolers 3/K 2 abgegeben.
Durch den nun umgestellten Umpoler wird alsdann die umge
polte, an der Sekundärwicklung des Spannungsübertragers
3/ü 1 anliegende Wechselrichterausgangsspannung u über den
Ausgang 103 und das Erkennungsmittel 2/1 der Steuerein
heit 2 dem Differenzverstärker 2/2 zugeführt, so daß der
Regler 2/3 über dessen Ausgang 105 die Steuereinheit 1
dieses Mal so beeinflußt, daß dadurch die Ausgangsspan
nung u von WR niederer als deren Nennwert eingestellt
wird. Dieses wird wiederum mittels des Spannungswächters
SpW der Steuereinheit 1 registriert und als Meldesignal
über die Leitung 107 und den gleichnamigen Eingang der
Steuereinheit 3 an das oben erwähnte Speicherglied 3/4
quittiert. Infolge dieser Speicherung wird über den
-Eingang von 3/4 die Laufzeit des Zeitgliedes 3/2 unter
brochen, wodurch dann von diesem das Betätigungssignal
zur Umstellung des Wechselschalters 3/K 1 weggenommen
wird und er dadurch in die Ausgangsstellung zurückgeht.
Damit wird die Wirkungsverbindung zwischen der Steuer
einheit 3 und der Steuereinheit 2 und ferner die Blockie
rung des (zuvor geöffneten) Parallelschaltschützes K 3
infolge der Wegnahme des Ausgangssignales von 3/2 am Aus
gang 108′ über die Steuereinheit 1 aufgehoben.
Nachdem das Schütz K 3 geschlossen und damit die Ausgangs
spannung u von WR mit der Verbraucherschiene S verbunden
ist, werden durch ein Signal von K 3 über den Eingang 109
auch das Speicherglied 3/3 und davon abhängig Speicher
glied 3/4 in den Ausgangszustand zurückgesetzt.
Bei geschlossenem K 3 und 3/K 1 in Ausgangsstellung ist die
Leistungsregelschleife für den Parallelbetrieb geschlos
sen, wobei die an der Steuersammelschiene SS gebildete
Spannung U SS als Sollwert für die Leistungsregelung über
104 der Einheit 2 eingegeben wird.
Die vorstehend beschriebenen Prüfvorgänge sind im Teil A
der Fig. 2 anhand von Zeitdiagrammen ersichtlich, die den
zeitlichen Verlauf der Signale an den Eingängen und Aus
gängen der Steuereinheit 3, beginnend bei der Abgabe des
Signales der Steuereinheit 1 an den Eingang 101 von 3 im
Zeitpunkt t 101, wiedergegeben.
Die bei t 101 beginnende Laufzeit des Zeitgliedes 3/1 ist
im Zeitpunkt t 3/1 beendet. Im Zeitpunkt t 102 wird das
Zeitglied 3/2 durch das von der Steuereinheit 1 an den
Eingang 102 abgegebene Signal in Lauf gesetzt. Während
der Zeitdauer T 3 /K 1 ist der Wechselschalter 3/K 1 umge
stellt, der Differenzverstärker 2/2 der Steuereinheit 2
ist aktiviert und es besteht am Ausgang 108′ ein Signal,
das an die Steuereinheit 1 abgegeben wird. Am Eingang 106
trifft das erste Rückmeldesignal ein, wodurch das Spei
cherglied 3/3 gesetzt wird, sodann trifft, im Zeitpunkt
t 107, am Eingang 107 das zweite Rückmeldesignal der
Steuereinheit 1 ein, wodurch das Speicherglied 3/4 ge
setzt wird und die Laufzeit des Zeitgliedes 3/2 abbricht.
Dadurch wird auch das am Ausgang 108′ bestehende Signal
beendet. Das Parallelschaltschütz K 3 wird freigegeben
und durch ein beim Schließen von K 3 im Zeitpunkt t K 3 ab
gegebenes Signal das Speicherglied 3/3 und davon ab
hängig Speicherglied 3/4 rückgesetzt.
Falls während der selbsttätigen Durchführung der Prüf
funktionen der Steuereinheit 3 ein und/oder beide Rück
meldesignale der Steuereinheit 1 über die Eingänge 106
bzw. 107 an die Speicherglieder 3/3 bzw. 3/4 infolge
einer durch diese Prüfung festgestellten Störung aus
bleiben, so wird dadurch die Nichtbereitschaft der Lei
stungsregelschleife des Wechselrichters WR für den Paral
lelbetrieb an der Sammelschiene S angezeigt. Dann ist
nach Ende der Laufzeit von 3/1 die Und-Bedingung an den bei
den Eingängen des den Zeitgliedern 3/1 und 3/2 nachgeord
neten UND-Gliedes 3/5 gegeben, so daß mittels eines Aus
gangssignales von diesem über den Ausgang 108 an die
Steuereinheit 1 die Abschaltung des Wechselrichters be
wirkt wird.
Im Teil B der Fig. 2 sind die Prüfvorgänge im Falle einer
das Ausbleiben des zweiten Rückmeldesignales verursachen
den Störung anhand von Zeitdiagrammen, die denen des
Teils A der Fig. 2 entsprechen, ersichtlich. Infolge des
Ausbleibens des zweiten Rückmeldesignales (vgl. das Zeit
diagramm 107) wird die Laufzeit von 3/2 nicht abgebrochen,
so daß sie bis zum Ende (Zeitpunkt t 3/2) fortdauert. Hier
wird damit die Zeitdauer T 3 /K 1 und das währenddessen be
stehende, am Ausgang 108′ abgegebene Signal beendet.
Im Zeitpunkt t 3/1 ist die Laufzeit des Zeitgliedes 3/1
beendet. Dadurch, daß seine Laufzeit beendet ist, aber
die Laufzeit des Zeitgliedes 3/2 noch andauert, ergibt
sich an den beiden Eingängen des nachgeschalteten Und-
Gliedes 3/5 Und-Bedingung, so daß an seinem Ausgang 108
ein Signal an die Steuereinheit 1 abgegeben wird, welches
den Wechselrichter abschaltet und damit auch die von
der Steuereinheit 1 an die Eingänge 101 und 102 der
Steuereinheit 3 abgegebenen Signale beendet werden.
Im Zeitpunkt t 3/2 ist die vorgegebene Laufzeit des Zeit
gliedes 3/2 beendet und damit auch das Abschaltsignal
108, resultierend aus der Und-Bedingung an den Eingängen
des Und-Gliedes 3/5. An dem Eingang 109 der Steuer
einheit 3 trifft kein Signal von K 3 ein, da der Wechsel
richter durch das Und-Bedingungs-Signal 108 vorher abge
schaltet worden ist.
Claims (1)
- Regeleinrichtung zum Parallelbetrieb mehrerer Leistungswechselrichter an einer Verbraucher-Sammelschiene mit jeweils einem Wechselrichter zugeord neten Steuereinheiten (1, 2), von denen eine erste Steuereinheit (1) die unmittelbare Steuerung zum Betrieb des zugeordneten Wechselrichters be wirkt und eine zweite Steuereinheit (2) mit Regelkreis der Leistungssteue rung dient, dadurch gekennzeichnet,
- - daß für eine Prüfung der Parallelbetriebsbereitschaft je eines Wechselrich ters (WR) eine dritte Steuereinheit (3) vorgesehen ist, die über Eingänge (101, 102, 106, 107; 109, 111) und einem ersten und zweiten Ausgang (108, 108′) in wechselseitiger Wirkungsverbindung mit der ersten Steuerein heit (1) sowie mit einem Parallelschaltschütz (K 3) am Wechselrichteraus gang und des weiteren über einen dritten Ausgang (104) mit der zweiten Steuereinheit (2) steht,
- - daß die zweite Steuereinheit (2) über einen Aus gang (105) ihres Reglers (2/3) mit der ersten Steuereinheit (1) in Wir kungsverbindung steht und über einen ersten Eingang (112) mit einem der ersten Steuereinheit (1) zugehörigen Spannungswächter (SpW) und mit der Reihenschaltung der Primärwicklungen je eines den Ausgangsstrom (i) und die Ausgangsspannung (u) des Wechselrichters (WR) erfassenden Über tragers (ü 2, ü 1) und des Parallelschaltschützes (K 3), die dem Wechsel richterausgang nachgeordnet sind, verbunden ist,
- - daß die dritte Steuereinheit (3) ferner aufweist:
- a) ein erstes Zeitglied (3/1), das durch ein Signal der ersten Steuerein heit (1) über einen ersten Eingang (101) in Lauf gesetzt wird,
- b) ein zweites Zeitglied (3/2), das durch ein Signal der ersten Steuer einheit (1) mit der Meldung der Bereitschaft der Leistungssteuerung des Wechselrichters (WR) für den Parallelbetrieb über einen zweiten Eingang (102) in Lauf gesetzt wird,
- c) einen Wechselschalter (3/K 1), welcher durch ein Signal des laufenden zweiten Zeitgliedes (3/2) betätigt wird und mit dem die über einen sechsten Eingang (111) zugeführte Ausgangsspannung (u) des Wechsel richters (WR) über einen Übertrager (3/ü 1) und einen entsprechend ge stellten Umpoler (3/K 2) an einen vierten Ausgang (103) geschaltet wird und weiter über die Sekundärwicklung des Übertragers (ü 2) an einen zweiten Eingang (110) der zweiten Steuereinheit (2) geschaltet wird, und mit dem gleichzeitig über den dritten Ausgang (104) der Regler (2/3) der zweiten Steuereinheit (2) aktiviert wird,
- d) ein erstes Speicherglied (3/3), welchem ein Signal des Spannungs wächters (SpW) der ersten Steuereinheit (1) über einen dritten Ein gang (106) zugeführt wird, wenn die Ausgangsspannung (u) oberhalb des Nennwertes eingestellt ist, und mit dem der Umpoler (3/K 2) zur Umstel lung betätigt wird,
- e) ein zweites Speicherglied (3/4), welchem über einen vierten Eingang (107) ein Signal des Spannungswächters (SpW) der ersten Steuerein heit (1) zugeführt wird und in diesem gespeichert wird, wenn die Ausgangsspan nung (u) unterhalb des Nennwertes eingestellt ist, das dabei ein den Zeitlauf des zweiten Zeitgliedes (3/2) beendendes Signal abgibt, von dessen Ausgang über den zweiten Ausgang (108′) zur ersten Steuerein heit (1) ein Signal abgegeben wird, das die Zurückstellung des Wechsel schalters (3/K 1) bewirkt und die Blockierung des während der Funktions prüfung geöffneten Parallelschaltschützes (K 3) aufhebt,
- - daß bei geschlossenem Parallelschaltschütz (K 3) über einen fünften Ein gang (109) der dritten Steuereinheit (3) ein Signal zugeführt wird, das das erste Speicherglied (3/3) und davon abhängig auch das zweite Speicherglied (3/4) in den Ausgangszustand zurücksetzt,
- - und daß den Zeitglieder (3/1, 3/2) ein UND-Glied (3/5) nachgeordnet ist, dessen Eingängen jeweils ein Signal der Zeitglieder (3/1, 3/2) zuge führt wird, wenn ein Signal des Spannungswächters (SpW) an das erste Speicherglied (3/3) und/oder das zweite Speicherglied (3/4) ausbleibt, von dessen Ausgang daraufhin ein die Abschaltung des Wechselrich ters (WR) bewirkendes Signal über den ersten Ausgang (108) an die erste Steuereinheit (1) abgegeben wird.
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Family Applications (1)
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| DE19833312768 Granted DE3312768A1 (de) | 1983-04-09 | 1983-04-09 | Schaltungseinrichtung zur pruefung der betriebsbereitschaft von leistungswechselrichtern fuer den parallelbetrieb |
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|---|---|
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| ES8501577A1 (es) | 1984-12-01 |
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