DE331431C - Verfahren und Anordnung fuer Azetylengasanlagen - Google Patents

Verfahren und Anordnung fuer Azetylengasanlagen

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DE331431C
DE331431C DE1919331431D DE331431DD DE331431C DE 331431 C DE331431 C DE 331431C DE 1919331431 D DE1919331431 D DE 1919331431D DE 331431D D DE331431D D DE 331431DD DE 331431 C DE331431 C DE 331431C
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Germany
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gas
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acetylene gas
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Schiffs Telegraphen Fabrik W S
WILHELM GRUNEL
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Schiffs Telegraphen Fabrik W S
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00—Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dry Development In Electrophotography (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung für Azetylengasanlagen. Bei Kalziumkarbidanlagen zur Erzeugung von Azetylengas tritt bekanntlich der Nachteil ein, daß die Gasentwicklung nicht sofort mit der Unterbrechung der Wasserzuführung aufhört. Infolgedessen sind je nach der Größe der Anlage noch erhebliche Azetylengasmengen vorhanden, die entweder im Entwickler bleiben oder über ein am Entwickler vorgesehenes Ventil nach außen nutzlos abströmen.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die nach Abstellung der Anlage sich noch entwickelnden bzw. vorhandenen Gase nutzbringend verwertet werden, indem ihnen die Möglichkeit geschaffen wird, trotz geschlossenen Gashahnes in den Sammelbehälter abzuströmen. Hierbei wird das Verfahren zweckmäßig derart ausgeführt, daß zu dem Gasabsperrhahn, der nach Abschalten der Wasserzufuhr die Weiterleitung des entwickelten Gases nach dem Behälter hindert, eine mit dem Enwickler in Verbindung stehende Leitung parallel geschaltet wird, über welche das nach Abstellung der Anlage sich noch bildende bzw. vorhandene Gas in den Sammelbehälter abströmen kann.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die zum Absperrhahn parallel geschaltete Leitung ein Ventil enthält, das bei geringem, durch das nachträglich sich entwickelnde Gas erzeugten Druck die hortleitung in den Sammelbehälter ermöglicht.
  • Das beschriebene Verfahren ist insbesondere anwendbar in Anlagen, die mit zwei oder mehr Entwicklern arbeiten, von denen abwechselnd einer eingesetzt ist. Bei Abschalten des einen Entwicklers und Anschalten des anderen werden die im ersteren noch vorhandenen bzw. entstehenden Gase gleichfalls nutzbringend verwertet, indem sie über die zum Absperrhahn parallel geschaltete Ventilleitung gleichfalls dem Sammelbehälter zugeführt werden.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Aus dem Behälter a fließt je nach der Stellung des Hahnes b Wasser in den Entwickler cl oder c2, in der gezeichneten Stellung des Hahnes b in den Entwickler cl. Aus letzterem tritt das entwickelte Azetylengas über den Gasabsperrhahn dl in den Wasserverschluß f. Aus diesem wird das Gas in den Sammelbehälter lt weitergeleitet und von i aus abgenommen. Parallel zu dem (geöffneten) ' Absperrhahn dl ist eine Leitung geschaltet, die ein Ventil ei enthält, das derart eingestellt sein kann, daß das in ei entwickelte Azetylengas bei geöffnetem Gashahn dl lediglich über diesen strömt. Der Gasabsperrhahn d2 ist entsprechend der Stellung des Wasserhahnes b ge'sehlossen. In dem Entwickler c. etwa vorhandene oder entstehende Gase können über das Ventil e. in den Wasserverschluß f gleichfalls und gleichzeitig abströmen, so daß das Gas in den Sammelbehälter lt gelangt und nutzbringend verwertet wird.
  • Dasselbe tritt ein, v>enn durch Verstellung des Hahnes b Entwickler cl abgeschaltet und Entwickler c2 eingeschaltet wird. Dann strömt das im Entwickler cl noch vorhandene bzw. nachträglich entstehende Gas über Ventil ei, da dl geschlossen ist, in den Wasserverschluß f und gelangt von dort in den Sammelbehälter lt.
  • Die Erfindung stellt ein besonders einfaches Verfahren dar, um bei Verwendung mehrerer in einer Anlage zusammengefaßter Entwickler die Teile dieser Anlage gemeinsam zu benutzen, das Gas nicht nur desjenigen Entwicklers nutzbringend zu verwerten, der gerade eingeschaltet ist, sondern auch das Gas derjenigen Entwickler, in welchen nach Abschaltung noch Gase vorhanden sind bzw. sich entwickeln. Dem Sammelbehälter strömt alsdann Gas aus verschiedenen Entwicklern gleichzeitig und unter Benutzung teilweise gemeinsamer Leitungen zu.

Claims (3)

  1. PATENT-AN sPRüCHE: i. Verfahren für Azetylengasanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das bei Abschaltung des Entwicklers noch vorhandene bzw. sich noch bildende Gas nutzbringend verwertet wird, indem zu dem den Entwickler abschaltenden Gasabsperrhahn eine Leitung parallel geschaltet wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasabsperrhahn zwischen Entwickler und Wasserverschluß angeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der zum Gasabsperrhahn parallel geschalteten Leitung ein (einstellbares) Ventil vorgesehen ist. q.. Ausführungsform nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von mehr als einem.Entwickler zu jedem Gasabsperrhahn eine ein Ventil enthaltende Leitung parallel geschaltet ist. 5. Ausführungsform nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß alle Entwicklerwahlweise an einen Wasserverschluß bzw. Sammelbehälter angeschlossen sind. -
DE1919331431D 1919-03-30 1919-03-30 Verfahren und Anordnung fuer Azetylengasanlagen Expired DE331431C (de)

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