DE331470C - Maschine zum Entkorken von Flaschen - Google Patents
Maschine zum Entkorken von FlaschenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/02—Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing stoppers
- B67B7/06—Other cork removers
- B67B7/063—Other cork removers using one or more blades to be inserted between the cork and the inner surface of the bottle neck
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Maschine zum Entkorken von Flaschen. Die Erfindung betrifft eine Flaschenentkorkmaschine, bei der mittels eines Flaschenhalters, in welchem die Flasche durch zwei Klemmbacken gehalten wird, durch zwei nacheinander eindringende, aber gemeinsam herausgezogene Stahlzungen das Ausheben des Korken bei gleichzeitigem Drehen des Flaschenhalters leicht und sicher bewirkt wird, wobei die Korken nicht beschädigt und somit beim Neuverkorken von Flaschen wieder verwendet werden können.
- Die Maschine ist auf der Zeichnung in den Fig. i bis 6 in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Die Flasche i wird von unten in einen aus dem Hohlkörper 48 bestehenden, auf dem vorspringenden Boden 2 durch Kragen 49 drehbar angeordneten und durch Ring 3 von unten gehaltenen Flaschenhalter 4 eingeführt (Fig. i, 2 und 3). Alsdann drückt man den Hebel 5; welcher. auf zwei Bolzen 6 und 7 drehbar angeordnet ist, herunter, wodurch die an Hebel 5 angebrachten abgeschrägten Nocken 8 und 9 aus den in den Klemmbacken io und 1i befindlichen Vertiefungen heraustreten (Fig. 3 und 4) und somit die Klemmbacken io und ii gegeneinanderdrücken und so die Flasche i festklemmen (Fig. i bis 3). Um der Flasche i einen sicheren Halt zu geben, sind in beiden Klemmbaken io und ri auf der Innenseite je eine Nut 14 und 15 angebracht, in welche sich der Kragen, der an jedem Flaschenhals angebracht ist, hineinlegt. Die beiden Klemmbacken io und ii besitzen an ihrem oberen Ende eine nach innen über den Flaschenhals vorspringende, halbkreisförmig, nach oben trichterförmig auslaufende Einrichtung 16 und 17, in welche die beiden Stahlzungen 18 und i9 bei Hochstellung ihren Halt finden, und beim Heruntergehen ein sicheres Einführen derselben zwischen Glas i und Korken 2o ermöglichen (Fig. 2).
- Drückt man den Hebel 21 herunter (Fig. i), so drückt der doppelarmige Klauenhebel -22, welcher durch den Bolzen 23 mit dem Hebel 21 verbunden ist (Fig. i und 5) mit seinem Schenkelende 24 auf die mit der Rundstange 25 verbundene Druckschiene 27, wodurch die Stahlzunge 18, welche durch zwei Stifte 5o und einem Ring 29 an der Rundstange 2@ befestigt ist, herunter, so daß die Stahlzunge 18 seitlich zwischen Korken 2o und Glas i eingeführt wird (Fig. i und 2). Bei weiterem Herunterdrücken des Hebels 2= drückt der Klauenhebel 22 mit seinem Schenkelende 31 auf die mit der Rundstange 26 verbundene Druckschiene 28, wodurch die Stahlzunge ig auf gleiche Weise wie vorhin zwischen Korken und Glas eingeführt wird (Fig. 5): Wird nun der Hebel 21 um etwa eine Vierteldrehung gehoben, so gelangt der Klauenhebel 22 mit seinen unteren Schenkeln 32 und 33 bis unter die Druckschienen 27 und 28 (Fig. s, punktierte Stellung des Klauenhebels :z2); gleichzeitig drückt der am Klauenhebel 22 angebrachte und um die Schraube 48 drehbare Greifer 35, dessen Bewegung durch Stift 36 begrenzt ist, gegen den um Bolzen qz drehbaren Hebel 43, welcher durch den Hebel 39 mittels zweier Doppelscharniere 40 und 41 mit dem drehbaren Flaschenhalter 4. verbunden ist (Fig. i und 3), wodurch bei weiterem Hochdrücken des Kurbelhebels 21 der Flaschenhalter 4 in der. Pfeilrichtung. (Fig. 3) gedreht wird.. Gleicheitig mit dieser Drehung heben die Klauenhebelschenkel 32 und 33 mittels de-Druckschienen 27 und 28 die beiden Rund stangen 25 und 26, an welchen die Stahlzungen 18 und ig befestigt sind, in die Höhe (Fig. 5, punktierte Stellung). Hierdurch und durch das vorhin erwähnte Drehen des Flaschenhalters 4 samt der Flasche x wird ein sicheres Herausheben des Korkens 2o bewirkt, wobei letzterer nicht im geringsten beschädigt wird.
- Sobald der Korken 2o aus der- Flasche i herausgetreten ist und die Stahlzungen 18 und ig mit ihren unteren Enden aus dem Flaschenhals herausgetreten sind, drückt das Schenkelende 31 des Klauenhebels 22 gegen den um Bolzen 37 beweglichen Hebel 38, wodurch der untere winkelförmige Schenkel des letzteren mittels der beweglichen Druckplatte 44 den Korken 20 so weit nach vorn drückt, daß der Kork leicht mit der Hand wegzunehmen ist (Fig. x, punktierte Stellung).- Ii, dieser Stellung läßt der Greifer 35 es zu, daß der Hebel 43 nebst dem Flaschenhalter 4 durch Wirkung der Spiralfeder 45 in seine Grundstellung gerückt wird.
- Alsdann läßt man den Hebel 5, welcher bis jetzt mit der linken Hand nach unten gedrückt gehalten wurde, in die Höhe gehen, wodurch die abgeschrägten Nocken 8 und g in die in den Klemmbacken 1o und ii befindlichen Vertiefungen 12 und 13 hineingleiten, welches durch die Druckfedern 46 und 47 bewirkt und somit die Flasche i zum Herausnehmen wieder frei wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Entkorken von Flaschen, wobei die, Flasche in einem Flaschenhalter mittels zweier Klemmbacken gehalten, durch zwei nacheinander eingeführte und gemeinsam herausgezogene Stahlzungen bei gleichzeitigem Drehen des Flaschenhalters das Ausheben des Korkens bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (i) nach Einführung in den Flaschenhalter (4) in diesem mittels zweier zentrisch spannender Klemmbacken (=o und i=) festgeklemmt wird und darauf die beiden Stahlzungen (i8 und ig) eine nach der anderen zwischen Glas und Korken eingeführt werden und gleich darauf bei gleichmäßigem Herausführen der Stahlzungen (r8 und ig) der Flaschenhalter (4) gedreht, dabei der Korken (2o) aus der Flasche (i) gehoben wird, und da13 hierauf ein Lösen des Korkens (2o) zwischen den beiden Stahlzungen (i8 und =g) erfolgt.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Flaschenhalter (4) aus einem rechteckigen, nach oben offenem Hohlkörper (48) bec,teht und nach unten einen Kragen (4g) besitzt, welcher in dem vorspringenden Boden (2) drehbar angeordnet ist und mittels eines Ringes (3) e_ne geschlossene Führung erhält.
- 3. Maschine nach Anspruch i.und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Flaschenhalter (4) zwei nach innen halbkreisförmige Klemmbacken (ro und ii) ruhen, welche auf der Innenseite mit einer zur Umfassung des Flaschenhalskragens dienenden Nut (r4 und 15) versehen sind und mit derAußenseite auf je einem, imFlaschenhalter (4) wagerecht beweglichen und nach außen gehenden Bolzen (6 und 7) befestigt sind, und daß diese Bolzen (6 und 7) außerhalb mit je einer Feder (46 und 47) versehen sind, wodurch die Klemmbacken (io und ix) auseinandergehalten und andererseits mittels eines doppelarmigen, mit vier abgeschrägten Nocken (8 und g) versehenen Hebels (5) diese Klemmbacken (io und i=) zusammengedrückt werden.
- 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stahlzungen (i8 und ig) jede für sich an zwei gleichlaufend nebeneinander auf und ab beweglichen Rundstangen (25 und 26), jede mittels zweier Stifte (5o und 51) und eines Ringes (2g und 3o) befestigt sind, und mit ihren unteren Enden durch je eine halbkreisförmige, nach oben trichterförmige, an den beiden Klemmbacken (io und ii) befestigte und über den Flaschenhals (i) vorspringende Führung (r6 und 17) in ihrer richtigen Stellung gehalten werden.
- 5. Maschine nach Anspruch r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auf- und Abbewegen der beiden Rundstangen (25 und 26) mittels eines doppelarmigen Klauenhebels (22) bewirkt wird, wobei das Schenkelende (24) mittels einer an der Rundstange (25) befestigten Druckschiene (27) die Rundstange (25) herunterdrückt, und hierauf das Schenkelende (gi) mittels einer Druckschiene (28) die Rundstange (26) herunterdrückt, worauf alsdann mittels der Schenkelenden (32 und 33) die Rundstangen (25 und 26) gemeinsam nach oben gedrückt werden.
- 6. .Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig beim Anheben der Rundstangen (25 und 26) der am Klauenhebel (22) angebrachte und um den Bolzen (48) drehbare Greifer (35), dessen Bewegung durch einen Stift (36) begrenzt ist gegen das obere Ende des um Bolzen (45) drehbaren doppelarmigen Hebels (43) drückt, und daß dessen unterer Arm durch einen mit zwei Doppelscharnieren (4o und 4 versehenen Hebel (3g) mit dem Flaschenhalter (4) verbunden ist, und daß hierdurch die Drehung des Flaschenhalters (4) bewirkt wird.
- 7. Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet; daß, sobald der i Korken (2o) aus dem Flaschenhals (i) herausgehoben ist, das Schenkelende (3i) des Klauenhebels (22) gegen den um Bolzen (37) beweglichen Hebel (38) drückt, und daß, dessen unterer winkelförmiger Schenkel, mit einer beweglichen Platte (44) versehen, gleichmäßig den Korken (2o) nach vorn drückt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE331470T | 1919-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE331470C true DE331470C (de) | 1921-01-07 |
Family
ID=6197128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919331470D Expired DE331470C (de) | 1919-07-08 | 1919-07-08 | Maschine zum Entkorken von Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE331470C (de) |
-
1919
- 1919-07-08 DE DE1919331470D patent/DE331470C/de not_active Expired
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