DE3314830C2 - - Google Patents
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- DE3314830C2 DE3314830C2 DE19833314830 DE3314830A DE3314830C2 DE 3314830 C2 DE3314830 C2 DE 3314830C2 DE 19833314830 DE19833314830 DE 19833314830 DE 3314830 A DE3314830 A DE 3314830A DE 3314830 C2 DE3314830 C2 DE 3314830C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D31/00—Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Ablängen von Stäben.
Das in der Praxis übliche Verfahren zur Ablängung von Abschnitten
von stabförmigem Material ist außer dem Sägen das
Abstechen mit einem Einsteckwerkzeug auf einer Drehmaschine.
Es hat den Nachteil großen Zeitaufwandes, hohen Werkzeugverschleißes,
erhöhten Materialverbrauches des Basismaterials
und der Verschmutzung der hergestellten Abschnitte
durch Schneidöle etc.
Aus diesen Gründen sind bereits Verfahren entwickelt worden,
die mittels eines kontrollierten Bruches an der Trennstelle
arbeiten.
Hierzu ist an erster Stelle die DE-PS 6 69 464 zu nennen,
die ein Verfahren zur Herstellung von walzenförmigen Körpern
beschreibt, bei dem ein Stahldraht mittels Preßeinrichtungen,
Drehstahls, Fräsers oder dgl. mit Einkerbungen
versehen wird. Er durchläuft danach ein Härteverfahren mit
einem Härteofen und einem anschließenden Härtebad. Schließlich
werden mittels einer Schlagwirkung zwischen Amboß und
Hammer die einzelnen Abschnitte im Bereich der Einkerbungen
abgeschlagen. Dieses Verfahren setzt also nicht nur eine
aufwendige Zwischenbehandlung der zu trennenden Materialien
voraus, sondern ist dadurch auch nur für bestimmte härtbare Werkstoffe
und Werkstücke, wie beispielsweise Lagernadeln,
brauchbar. Die universelle Einsetzbarkeit ist auch dadurch
beeinträchtigt, daß durch das Abschlagen Werkzeugabzeichnungen
auf den Werkstücken zurückbleiben können.
Wegen der aufwendigen Zwischenbehandlung ist dieses Durchtrennverfahren
insgesamt aufwendig.
Das Verfahren nach der DE-OS 24 61 095 setzt ebenfalls eine Härtung im Laufe
des beschriebenen Abbrechverfahrens voraus. Das Abbrechen
erfolgt durch Biegebruch, der normalerweise zu einem unsymmetrischen
Bruchbild führt. Auch hier besteht also die Beschränkung
bezüglich der Werkstoffauswahl und der Beschaffenheit
der erzeugten Werkstücke auf härtbare bzw. gehärtete
Werkstoffe zusätzlich zu einem aufwendigen Verfahren.
Die US-PS 31 55 300 beschreibt ein Verfahren, bei dem eine
metallische Stange nach einer Schwächung, beispielsweise
durch eine V-Nut auf eine sehr niedrige Temperatur (um minus
60° C) heruntergekühlt und dann einer überlagerten Beanspruchung
aus einer konstanten Zuspannung und überlagerten
anderen Spannungen, beispielsweise Zug-, Druck-, Dreh- oder
Scherbeanspruchungen, ausgesetzt wird.
Ferner muß das Werkstück zur Aufbringung der Beanspruchungen
gespannt werden, was Abzeichnungen auf der
Werkstückoberfläche erzeugen kann.
Die DE-OS 25 46 819 beschreibt ein Verfahren, bei dem ein
Stab zwischen zwei Spannzangen eingespannt wird.
Auch hier besteht
das Problem, daß sie Spannzangen sich in der Werkstückoberfläche
abzeichnen.
Schließlich ist aus der DE-PS 9 06 770 ein Verfahren zum
Brechen von Rohr- und Stabmaterial bekannt, bei dem das
Basismaterial in einer Spannzange geklemmt und um seine
Achse gedreht wird. Anschließend an eine Drahtführung ist
ein Sattel vorgesehen, der gegen den über die Drahtführung
vorstehenden Materialteil drücken kann. Das Material wird
dadurch einer umlaufenden Biegung
ausgesetzt, bis es aufgrund eines
Ermüdungsbruchs abbricht, wobei die
anschließenden Flächen nicht nur durch die Spannzange,
sondern auch durch die umlaufende Biegung verformt und in
ihren Materialeigenschaften beeinträchtigt. Dieses Verfahren
ren ist daher nicht universell einzusetzen und nur für Sonderzwecke
brauchbar, bei denen es nicht auf die Qualität
und Maßhaltigkeit ankommt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Ablängen von Stäben zu schaffen, welche
bei einer gratarmen Bruchstelle und bei insbesondere
am Stabmantel gratfreiem Werkstück ein einfaches
und oberflächenschonendes Durchtrennen gewährleisten. Das Verfahren
soll auch auf Stäbe aus Metallen unterschiedlichster Art
anwendbar sein.
Diese Aufgabe wird durch die Ansprüche 1 und 2 gelöst. Es
hat sich gezeigt, daß die durch das Durchtrennen nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren entstehenden Endflächen überraschend
glatt, maßgetreu und gratfrei sind und bedürfen
für viele Verwendungsbereiche keiner weiteren Bearbeitung;
dies ist beispielsweise bei der Herstellung von Spannbolzen,
Schrauben, Spannbügeln oder dgl. der Fall. Auch Stababschnitte,
die nach dem Ablängen beispielsweise im Wirbelsinterverfahren
mit Kunststoff überzogen werden, bedürfen
keiner weiteren Bearbeitung der Endfläche, da in diesem
Fall eine eventuelle entstandene, geringfügig erhöhte Oberflächenrauhigkeit
zur Verbesserung der Haftvermittlung zwischen
Stababschnitt und Kunststoff beiträgt.
Auch bei stabförmigem Material aus Werkstoff mit guten
Fließeigenschaften oder hohe Zähigkeit werden Verformungen
an den Enden der Stababschnitte reduziert, wenn die beiden
Stababschnitte beiderseits benachbart zur vorbestimmten
Bruchstelle an gegenüberliegenden Umfangsabschnitten eng
anliegend formstabil und damit formerhaltend umfaßt und
dann unter Druckkrafteinleitung an den umfaßten Umfangsabschnitten
bis zum Bruch gegeneinander bewegt werden. Dadurch
wird eine sichere Abstützung der Stababschnitte während
der Erzeugung des Gewaltbruches gewährleistet. An der
eigentlichen Bruchebene brauchen die Stababschnitte nicht
erfaßt zu werden, sondern liegen im Abstand zur Umfassungsfläche,
so daß zur Übertragung der Bruchkräfte keine besonders
aufwendigen Werkzeuge, wie beispielsweise
Scherwerkzeuge, erforderlich sind.
Während der Bruchbelastung der Stababschnitte können die
Stababschnitte bis zur zugehörigen Seitenflanke der Vertiefung
und auch darüber hinaus umfaßt sein. Dadurch ist
sichergestellt, daß die beiden Stababschnitte auch in den
Kantenbereichen zwischen der jeweils zugehörigen Seitenflanke
der Vertiefung und ihren Umfangsflächen eng umfaßt
und dadurch abgestützt sind. Ferner können dadurch die beiden,
die Umfassungsflächen bildenden Werkzeuge aneinander
abgestützt bzw. geführt werden.
Eine besonders wirksame Umfassung der Enden der Stababschnitte
ergibt sich, wenn die Umfassungsflächen die Stababschnitte
über den jeweiligen Umfang über eine größere
Länge durchgehend eng anliegend formstabil umfassen und
möglichst symmetrisch zur Vertiefung angeordnet sind.
Zur Verringerung des Scherweges und/oder um bei hoher
Zähigkeit des Werkstoffes Verformungen gering zu halten,
können die beiden Stababschnitte erst in eine Richtung
gegeneinander bewegt und dann in einer anderen Richtung
bis zum Bruch gegeneinander bewegt werden. Dadurch
kann die Genaugkeit und Oberflächengüte der Bruchfläche
noch weiter verbessert werden. Dabei kann die letzte Bruchbewegung
so durchgeführt werden, daß sie zur achsgleichen
Ausrichtung der beiden Stababschnitte gerichtet ist und der
Bruch spätestens bei Erreichen der achsgleichen Ausrichtung auftritt.
Die beiden Stababschnitte können aber auch exzentrisch drehend
gegeneinander bewegt werden, so daß eine Art Kurbelbewegung
der Stababschnitte gegeneinander zum Bruch führt.
Die Stababschnitte werden dabei torsionsfrei gehalten.
Je geringer die Wegstrecke bei der Bruchbewegung der beiden
Stababschnitte gegeneinander ist, um so geringer sind die
Verformungen an der Trennstelle. Es hat sich gezeigt, daß
es in den meisten Fällen ausreicht, wenn die Stababschnitte
bei ihrer Relativbewegung um höchstens etwa einen Millimeter
gegeneinander versetzt werden. Von dieser Wegstrecke
ist auch zur Vermeidung von Verformungen über die Hüllfläche
der Stababschnitte hinaus die Tiefe der zuvor erzeugten
Vertiefung abhängig, die gering gehalten werden sollte.
Um eventuell in Stablängsrichtung wirkende Kräfte bei der
Bruchbelastung der Stababschnitte aufzufangen und um während
des Brechens Lageveränderungen des Stabes in Längsrichtung
zu vermeiden, kann es zweckmäßig sein, wenn wenigstens
ein Stababschnitt, insbesonere der Hauptabschnitt,
d. h. der Abschnitt, von welchem abgelängt wird, während der
Bruchbelastung der Stababschnitte in seiner Achsrichtung,
insbesondere durch im Abstand von der Trennstelle liegende
Umfangsspannung, arretiert wird.
Bei runden Stäben wird als Vertiefung eine umlaufende Ringkerbe
erzeugt. Bei Stäben mit anderen Querschnitten, beispielsweise
im Falle von Flachstäben, ist es aber auch
denkbar, Vertiefungen nur an den breiteren Außenflächen zu
erzeugen und eine oder alle schmalen Kantenflächen von Vertiefungen
frei zu lassen.
Vorteilhaft ist die Vertiefung im Querschnitt V-förmig, so
daß die am abgelängten Werkstück bis zu dessen Fertigstellung
verbleibende Anfasung vor dem endgültigen Trennen vom
Stab hergestellt wird, wobei an beiden Stababschnitten gleiche
oder unterschiedliche Anfasungen möglich sind.
Um unter der Bruchbelastung über die Hüllfläche der Stababschnitte
vorstehende Verformungen zu vermeiden, sollte die
Tiefe der Vertiefung mindestens so groß wie die maximale
Bruchverformung des Stabes im Bereich der Vertiefungsflanken
gewählt werden, zweckmäßig gleich oder größer als der
maximale Weg, den die Stababschnitte bei der Bruchbewegung
gegeneinander ausführen. Beispielsweise kann die Tiefe der
Vertiefung zwischen 5% und 30% der zugehörigen Stabquerschnittshöhe,
insbesondere etwa 15%, betragen. Unter den
meisten Fertigungsbedingungen ist die Vertiefung am einfachsten
spanabhebend, insbesondere durch Einstechdrehen
herzustellen. Es ist aber auch denkbar, sie durch einen
nicht spanabhebenden Arbeitsvorgang in den Stab einzubringen.
Es kann an einer Trennstelle der Bruch durchgeführt
und an einer weiteren Stelle gleichzeitig die zugehörige
Vertiefung angebracht werden, wodurch eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit
erreicht wird.
Das ist möglich, wenn zum Anbringen der Vertiefung nicht
der Stab, sondern das Einstechwerkzeug gedreht wird. Die
Vortrenneinheit und die Brech-Trenneinheit können in geringem
Abstand benachbart zueinander angeordnet sein, so daß
das Herstellen der Vertiefung und das Brechen in unmittelbarer
zeitlicher Aufeinanderfolge durchgefüht werden kann.
Beim Brechen nach der Erfindung wird der Stab an einer nach
Art einer Soll-Bruchstelle wirkenden Schwachstelle durch
Scherbelastung durchtrennt, wobei jedoch in der Trennebene
keine Werkzeugscherkanten wirksam werden müssen, so daß die
bei üblichen Scherwerkzeugen auftretenden Werkzeugbelastungen
und -abnutzungen völlig vermieden werden können. Damit
die beiden Werkzeuge der Brech-Trenneinheit jedoch in einfacher
Weise sicher geführt werden können, ist es zweckmäßig,
wenn die einander zugekehrten Seitenflächen der Brechglieder
wenigstens im Bereich des Durchtritts der Brechdruckflächen
mindestens annähernd bis zur gegenseitigen
Gleitberührung reichen, jedoch vorzugsweise frei von Scherkanten
in die Brechdruckflächen übergehen. Es ist aber auch
denkbar, die einander zugekehrten Seitenflächen der Brechglieder
im Abstand voneinander anzuordnen, wobei dieser
Abstand dann zweckmäßig oder nur geringfügig kleiner
als die maximale Breite der Vertiefung ist.
Zur einfachen Ausgestaltung der Brech-Trenneinheit ist wenigstens
ein Brechglied als um eine zur Längsrichtung der
Stabführung parallele Achse schwenkbarer Brechhebel ausgebildet,
der vorzugsweise zwischen seiner Lagerstelle und
einem an seinem freien Ende angreifenden Antrieb von der
Stabführung durchsetzt ist, so daß bei räumlich kompakter
Ausbildung eine große Hebelübersetzung genutzt werden kann.
Das jeweilige bewegbare Brechglied kann aber auch in einer
Linearführung bewegbar gelagert oder um eine in Nähe der
Stabachse liegende Achse drehbar gelagert sein. In allen
Fällen kann zur Verringerung der beim Brechvorgang auftretenden
Verformungen der Antrieb für mindestens ein Brechglied
als Schwingantrieb ausgebildet sein.
Um ein und dieselbe Vorrichtung bzw. Brech-Trenneinheit für
die Bearbeitung von Stäben unterschiedlichen Querschnittes
in einfacher Weise umrüsten zu können, können die Umfassungsflächen
durch auswechselbar an den Brechgliedern
gehalterte Buchsen gebildet sein.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist an der Stabführung
außerhalb der Brech-Trenneinheit eine in der Vortrenneinheit
liegende Spannvorrichtung für den Stab vorgesehen.
Durch Wechseln der Spannzange kann die Spannvorrichtung
an den jeweiligen Stabquerschnitt angepaßt werden,
wobei die Spannzange den Stab gegen Dreh- bzw. Torsionsbewegungen
sichert, während die Vertiefung durch eine Drehbewegung
hergestellt wird. Mit derselben Spannzange kann der
Stab dann auch während des Brechvorganges gegen eventuelle
geringfügige Längsbewegungen gesichert werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispieles mit weiteren
Einzelheiten näher erläutert; es sind dargestellt in
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gem. Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 die Vorrichtung gem. Fig. 1 in Längsansicht
von der Seite der Stabzuführung her,
Fig. 4 der Arbeitskampf der Vorrichtung gem. Fig. 1
in Stirnansicht und
Fig. 5 eine schematische Darstellung von bei einer
Durchführung des Verfahrens aufeinanderfolgenden
Arbeitsschritten.
Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, weist eine erfindungsgemäße
Vorrichtung eine beispielsweise geradlinig horizontale Stabführung
1 auf, die im wesentlichen durch den vorbestimmten
Verlauf bzw. die vorbestimmte Lage eines Stabes
3 und somit durch die einzelnen entlang der
Stabführung angeordneten Arbeitseinheiten der Vorrichtung
definiert ist. In Längs- bzw. Vorschubrichtung 2 des Stabes
3 ist nach einem nicht näher dargestellten Rohmaterial-
Magazin eine Stab-Vorschubeinrichtung 4 vorgesehen,
mit welcher einstellbar der Stab 3
schrittweise und mit hoher Genauigkeit um vorbestimmte
Vorschubstrecken in Vorschubrichtung 2 bewegt werden
kann, wobei diese Wegstrecken beispielsweise durch Anschlagverstellung
stufenlos einstellbar sind.
In Vorschubrichtung 2 ist unmittelbar nach der Stabvorschubeinrichtung
4 eine Vortrenneinheit 5 zur Herstellung
einer Vertiefung in Form einer Einstech-Dreheinheit
vorgesehen, die eine durchgehende Hohlwelle 6 aufweist,
durch welche der Stab 3 hindurchgeführt
ist. Die Vortrenneinheit 5 weist an einer Konsole 8 einen
Spindelstock 7 auf, in welchem als Spindel die Hohlwelle 6
um die horizontale Mittelachse 10 des Stabes
3 bzw. der Stabführung 1 drehbar gelagert ist.
An der in Vorschubrichtung 2 vorderen Stirnseite
des Spindelstockes 7ist an der Hohlwelle 6 ein als Einstechkopf
ausgebildeter Drehkopf 9, vorzugsweise auswechselbar,
befestigt. Zwischen dem Drehkopf 9 und dem Spindelstock
7 wirkt ein Antrieb 11 auf die Hohlwelle 6; im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist als Antrieb ein neben
der Konsole 8 stehender Elektromotor vorgesehen, der über
einen Riementrieb 12 mit der Hohlwelle 6 antriebsverbunden
ist.
In der Hohlwelle 6 ist das Spannglied eine Spannvorrichtung
13 zur Spannung des Stabes 3 am Umfang
angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist
im vorderen Ende des Drehkopfes 9 eine Spannzange 14 auswechselbar
angeordnet, die über eine die Hohlwelle 6 durchsetzende
Pinole 15 mit einer Gabelkupplungsscheibe 16 verbunden
ist, welche unmittelbar hinter dem Spindelstock 7
am hinteren Ende der Pinole 15 angeordnet und derart durchbohrt
ist, daß der Stab 3 durch sie hindurchgeführt
werden kann. Die mit Klauen in eine Umfangsnut
der Gabelkupplungsscheibe 16 eingreifende Gabel 17 der
Spannvorrichtung 13, die oberhalb der Wellenlagerung um
eine zur Mittelachse 10 rechtwinklige Achse schwenkbar
an der Konsole 8 angelenkt ist, ist mit ihrem unteren Ende
an die Kolbenstange eines Arbeitszylinders 18 angelenkt,
der an der Rückseite der Konsole 8 steht. In die Gabel 17
greift die Kupplungsscheibe 16 derart ein, daß sie gegenüber
dieser ungehindert gedreht werden kann, jedoch in
Richtung der Mittelachse 10 formschlüssig mit der Gabel 17
verbunden ist. Durch Betätigen des Arbeitszylinders 18 wird
die Pinole 15 hin- und hergeschoben, so daß die in
eine entsprechende selbsthemmende Konusbohrung eingreifende
Spannzange 14 gespannt bzw. gelöst wird. Die Pinole
15 und der konische Sitz für die Spannzange 14 befinden
sich in einem nicht näher dargestellten Spannrohr, welches
die Hohlwelle 6 und den Drehkopf 9 derart durchsetzt, daß
bei feststehendem Spannrohr und damit bei feststehender
Spannzange 14 die Hohlwelle mit dem Drehkopf 9 frei gedreht
werden kann.
Der Derhkopf 9 weist über die vordere Stirnseite seines
Gehäuses achsparallel zur Mittelachse 10 und exzentrisch
zu dieser vorstehend zwei Wellenzapfen 19, 20 auf, die zur
Befestigung von Werkzeughaltern durch Umfangsspannung vorgesehen
sind. Hinter dem Drehkopf 9 ist an dem Spindelstock
7 bzw. auf der Hohlwelle 6 eine hinsichtlich der
Drehbewegung feststehende Druckscheibe 21 angeordnet,
die gegenüber dem Drehkopf 9 in Richtung der Mittelachse
10 über eine Gabel 22 durch einen Arbeitszylinder 23 verschiebbar
angeordnet ist. Der Arbeitszylinder 23 kann beispielsweise
zwischen dem Antrieb 11 und der Stabführung
etwa in Höhe der Mittelachse 10 an der Konsole 8 befestigt
sein. An der vorderen Stirnseite der Druckscheibe 21 sind
Stellstößel 24 mit ihren hinteren Endflächen abgestützt,
die parallel zur Mittelachse 10 im Gehäuse des Drehkopfes
9 verschiebbar gelagert sind und von denen jeder auf ein
im Gehäuse des Drehkopfes 9 befindliches, bei 25 nur angedeutes
Getriebe, beispielsweise ein Hebelgetriebe,
wirkt, durch welches die Linearbewegung des zugehörigen
Stellstößels 24 in eine Drehbewegung des zugehörigen
Wellenzapfens 19 bzw. 20 umgesetzt wird. Dadurch können
die Werkzeuge während des Laufes des Drehkopfes 9 zugestellt
und über den Außenumfang des stabförmigen Materials 2
hinaus zurückgezogen werden. Wie Fig. 4 zeigt, ist auf
jedem Wellenzapfen 19 bzw. 20 ein Werkzeughalter 26 bzw. 27
mit einem Werkzeug 28 bzw. 29 in Form beispielsweise
eines Hartmetall-Schneidplättchens angeordnet, wobei
die beiden Schneidwerkzeuge 28, 29 an einander diametral
gegenüberliegenden Umfangszonen des Stabes
3 angreifen. Die beiden Werkzeuge 28, 29
können auch in Richtung der Mittelachse 10 gegeneinander
derart versetzt sein, daß zwei gesonderte Einstiche bzw.
zwei im Achsabstand zueinanderliegende Dreharbeiten ausgeführt
weden können.
Unmittelbar benachbart zum vorderen Ende des Drehkopfes 9
ist auf einer gesonderten Konsole 31 eine Brech-Trenneinheit
30 vorgesehen, die zwei unmittelbar benachbart zueinander
liegenden Brechglieder 32, 33 aufweist. Ein Brechglied,
nämlich das näher beim Drehkopf 9 bzw. der Stabzuführung
zugekehrt liegende Brechglied 32, ist an der
Konsole 31 befestigt bzw. ein baulicher Bestandteil der
Konsole 31. Das andere Brechglied 33 ist an dem Brechglied
32 um eine Achse 34 schwenkbar gelagert, die
parallel zur Mittelachse 10 des im Bereich der Brech-
Trenneinheit 30 liegenden Abschnittes der Stabführung 1
und im Abstand horizontal neben dieser Mittelachse 10
liegt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das nach
Art eines annähernd geradlinigen Hebelarmes ausgebildete
Brechglied 33 mit einem Ende auf einem Lagerbolzen 35
gelagert, welcher Bohrungen in beiden Brechgliedern 32, 33
durchsetzt. Nahe benachbart zur Achse 34 sind in entsprechenden
Bohrungen der Brechglieder 32, 33 Buchsen 36, 37
angeordnet, von denen die am feststehenden Brechglied
32 vorgesehene Buchse 36 in der Mittelachse 10
liegt, während die andere Buchse 37 nur bei einer Stellung
des zugehörigen Brechgliedes 33 ebenfalls in dieser
Mittelachse 10 liegt. Die einander zugekehrten Stirnflächen
der beiden Buchsen 36, 37 liegen nahezu in einer
Ebene, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel auch die
beiden Brechglieder 32, 33 mit ihren einander zugekehrten
Seitenflächen 38 aneinander gleitend geführt sind. Die
Buchsen 36, 37 sind in ihrer vorbestimmten Lage gegenüber
den Brechgliedern 32, 33 mit geeigneten Sicherungsgliedern
39 gesichert und können nach Lösen dieser Sicherungsglieder
entfernt bzw. ausgewechselt werden. Am freien,
auf der von der Achse 34 abgekehrten Seite der Buchsen 36, 37
bzw. der Stabführung liegenden Ende des bewegbar gelagerten
Brechgliedes 33 greift ein Antrieb 40 in Form eines Arbeitszylinders an,
der an einem Galgen 41 der Konsole 31 über diesem Ende
mit annähernd vertikaler Achse hängend gelagert ist und
dessen Kolbenstange mit einem Abstand von der Achse 34 an
dem Brechglied 33 angelenkt ist, welcher wesentlich größer
als der Abstand zwischen der Mittelachse 10 und der
Achse 34 ist. Der Stab 3 wird zuerst
über die Teilungsebene in die beiden Buchsen 36, 37 bei
achsgleicher Ausrichtung der beiden Buchsen eingeführt,
wonach durch Bewegen des Brechgliedes 32 mit Hilfe des
Antriebes 40 die Buchse 37 aus ihrer zur Buchse 36 achsgleichen
Lage unter strenger Beibehaltung ihrer zur
Mittelachse 10 achsparallelen Lage bewegt und dabei der
Stab gebrochen wird.
In Fig. 5 sind von oben nach unten aufeinanderfolgend
mehrere Arbeitsschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens
dargestellt. Der Stab 3 wird zunächst in
Vorschubrichtung 2 in eine erste Position gebracht,
in welcher die vorbestimmte, zur Mittelachse 10 rechtwinklige
Trennebene 42 in die Ebene der Arbeitseinheit
gebracht wird, in welcher deren Werkzeuge 28, 29 arbeiten.
Die Trennebene 42 liegt zwischen den voneinander zu
trennenden Stababschnitten 43, 44, nämlich dem abzulängenden,
als Werkstückrohling oder Fertigteil vorgesehenen
Stababschnitt 43, und dem zunächst am stabförmigem
Material 3 verbleibenden bzw. diesem zugehörigen Hauptabschnitt
44. Mit Hilfe der Spannvorrichtung 13 wird der
Hauptabschnitt 44 gespannt, wonach durch Drehen und
radial zur Mittelachse 10 gerichtete Zustellbewegung der
Werkzeuge 28, 29 eine ringnut- bzw. einstichartige Vertiefung
47 im Umfang des stabförmigem Materials 3 hergestellt
wird. Diese Vertiefung 47 ist symmetrisch zur
Trennebene 42 ausgebildet und weist im dargestellen Ausführungsbeispiel
zwischen ihren Endkanten 48, 49 einen
Winkel von etwa 90° auf. Im Zentrum bzw. Vertiefungsgrund
bilden die Endkanten 48,49 eine scharfwinklige Kerbe 50.
Während des Anbringens der Vertiefung 47 kann ein Teil
des Stababschnittes 43 im Bereich von Umfassungsflächen
51 bis 54 der Brech-Trenneineit 30 liegen, wobei diese
Umfassungsflächen durch Umfangsabschnitte der Bohrungen
der Buchsen 36, 37 gebildet sind; jeweils zwei einander
diametral gegenüberliegende Abschnitte der Bohrungsinnenflächen
der beiden Buchsen 36, 37 bilden je nach Bewegungsrichtung
der mit dem Brechglied 33 bewegbaren Buchse 37
die beiden wirksamen Umfassungsflächen 51, 52 bzw. 53, 54.
Während des Anbringens der Vertiefung 47 sind die
Umfassungsflächen 51 bis 54 jedoch durch Festsetzung der beweglichen
Buchse 37 in einer entsprechenden Lage so ausgerichtet,
daß der Stab 3 frei hindurchgeschoben
werden kann. Ob der Abschnitt 43 während des Anbringens
der Vertiefung 47 in die Brech-Trenneinheit 30
eingreift oder nicht, hängt von der Differenz zwischen dem
Abstand der Werkzeuge 28, 29 von der Brech-Trenneinheit
30 und der vorbestimmten Länge des Stababschnittes 43 ab.
Nach dem Anbringen der Vertiefung 47 wird die Spannvorrichtung
13 vom Stab 3 gelöst, und dieser wird
in Vorschubrichtung 2 soweit vorgeschoben, bis die
Trennebene 42, d. h. die Mittelebene der Vertiefung 47, mit
der Mittelebene zwischen den Buchsen 36, 37 bzw. den
Umfassungsflächen 51, 53 einerseits und 52, 54 andererseits
zusammenfällt. Die Mittelachsen 45, 46 der Stababschnitte
43, 44 liegen hierbei noch achsgleich zueinander, d. h.
in der Mittelachse 10 des übrigen Stabes
bzw. der Stabführung. Nun kann die Spannvorrichtung 13
wieder geschlossen werden, so daß der Abschnitt 44 gegen
Drehbewegungen sowie gegen Längsbewegungen gesichert ist.
Danach wird durch Bewegen der Buchse 37 rechtwinklig
zur Mittelachse 10 bzw. prallel zur Trennebene 42 in
Pfeilrichtung 55 die Umfassungsfläche 51 dieser Buchse 37
gegen den zugehörigen Umfangsbereich des Stababschnittes
43 mit so großer Kraft gepreßt, daß dieser radial gegenüber
dem anderen Stababschnitt 44 versetzt wird, der dabei
an der gegenüberliegenden Umfassungsfläche 52 der zugehörigen
Buchse 36 abgestützt wird. Während die Mittelachse
46 des Hauptabschnittes 44 hierbei im wesentlichen
achsgleich zur Mittelachse 10 verbleibt, wird die Mittelachse
45 des Stababschnittes 43 demgegenüber achsparallel
beispielsweise um etwa einen Millimeter versetzt. Dabei
verformen sich die beiden einander zugekehrten Enden der
Stababschnitte 43, 44 ausschließlich zwischen den seitlichen
Begrenzungen der Vertiefung 47, derart, daß durch
den Scherstau keine Materialanhäufungen von der Größenordnung
entstehen können, daß diese über die vorbestimmten
Außenumfangs-Hüllflächen der Stababschnitte vortreten. Das
Maß, um welches der Stababschnitt 43 gegenüber dem Stababschnitt
44 hierbei unter laufender Beibehaltung der achsparalleln
Lage versetzt wird, wird zweckmäßig so klein
gewählt, daß mit Sicherheit im Berich der Kerbe 50 noch
kein Bruch auftreten kann. Danach wird die Bewegungsrichtung
der Buchse 37 umgekehrt, derart, daß die beiden
gegenüberliegenden Umfangsbereiche der Bohrungswandungen
der Buchsen 36, 37 als Umfassungsflächen 53, 54 wirksam
werden und der Stababschnitt 43 in entgegengesetzter
Richtung 56 wieder zu seiner zur Achse 46 bzw.
zur Mittelachse 10 achsgleichen Stellung versetzt wird.
Die Bemessung des radialen Versatzes im Verhältnis zur
Bruchfestigkeit im Bereich der Kerbe 50 kann dabei so gewählt
werden, daß die beiden Stababschnitte 43, 44 gerade
dann auseinanderbrechen, wenn sie ihre achsgleiche Lage
erreicht haben; er kann aber auch so gewählt werden, daß
der Bruch vorher oder nachher eintritt, wobei im letzteren
Fall der Stababschnitt 43 über seine zum Stababschnitt 44
achsgleiche Lage hinaus in Pfeilrichtung 56 weiterversetzt
wird, bis der Bruch eintritt. Durch die hin- und hergehende
Bewegung beim Brechen werden Unsymmetrien in der Bruchfläche
und einseitige Materialanhäufungen auf einfache
Weise vermieden. Außerdem befindet sich nach erfolgtem
Bruch der abzulängende Stababschnitt 43 in der Mittelachse
10 und damit in seiner für den Weitertransport günstigsten
Lage, während sich die Brechdruckflächen wieder in der Ausgangslage
befinden.
Wie Fig. 5 ferner zeigt, bilden die Endkanten 48, 49 nach
dem Bruch Anfasungen an den Enden der Stababschnitte, wobei
diese Anfasungen gratfrei in die Umfangsflächen der
Stababschnitte übergehen. Nach dem Bruch wird der Stab
3 wieder in Vorschubrichtung 2 bei
geöffneter Spannvorrichtung 13 soweit vorgeschoben, bis die
nächste vorbestimmte Trennstelle im Bereich der Werkzeuge
28, 29 liegt. Hierbei wird der zuvor abgetrennte Stababschnitt
43 aus der Brech-Trenneinheit ausgestoßen. Die
beschriebene Ausbildung eignet sich auch zum Ablängen
verhältnismäßig kurzer Werkstücke, die beispielsweise
eine Länge von nur 15 mm haben können. Zweckmäßig ist es
jedoch, wenn jede Brechdruckfläche eine gegenüber dem
Durchmesser des Stabes 3 größere, insbesondere
mehrfach größere Länge aufweist, um eine sichere
Übertragung des Brechdruckes zu gewährleisten. Die Aufrechterhaltung
der achsparallelen Lage des Stababschnittes
43 gegenüber dem Stababschnitt 44 beim Brechen wird durch
enge Anpassung der Bohrungsdurchmesser der Buchsen 36, 37
an den Außendurchmesser des Stabes 3 erzielt.
Falls erforderlich, können die Endflächen der abgelängten
Stababschnitte, insbesondere wenn diese für die
Weiterbearbeitung in Automaten vorgesehen sind, auch durch
Drehen bearbeitet werden. Die im dargestellten Ausführungsbeispiel
durch den Durchmesser gegebene Gesamtquerschnittshöhe
des Stabes 3 ist mit 57 bezeichnet.
Wie Fig. 5 ferner zeigt, wird das Maß, um welches die
Stababschnitte zum Brechen gegeneinander versetzt werden
bzw. um welches die einander gegenüberliegenden Umfassungsflächen
51 bis 54 gegeneinander versetzt
werden, nur so groß gewählt, daß die einander zugekehrten,
im Bereich der Vertiefung 47 bzw. der Trennebene 42
liegenden Endkanten der jeweils wirksamen Umfassungsflächen
51 bis 54 nicht in Eingriff mit dem
Stab kommen, also keinen Scherschnitt
bewirken. Dadurch wird außer einer geringen Verformung
der Stababschnitte auch eine hohe Standzeit der Buchsen 36,
37 erreicht.
Claims (8)
1. Verfahren zum Ablängen von Stäben, insbesondere aus
Metall, wie Stahl, in die an der vorbestimmten
Trennstelle eine umlaufende Vertiefung (47) eingebracht
wird,
- - danach die Stäbe (3) ohne Material-Zwischenbehandlung zum Ablängen an die Vertiefung angrenzend allseitig, jedoch ohne Festklemmen an einer Brech-Trenneinheit (30) umfaßt werden
- - und das Ablängen unter Umgebungsbedingungen durch Abscheren mittels seitlicher Parallelbewegung der an die Vertiefung (47) angrenzenden Stababschnitte gegeneinander durchgeführt wird.
2. Vorrichtung zum Ablängen von Stäben,
insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach dem PA 1,
insbesondere Stäben (3) aus Metall, wie Stahl, mit einer Vortrenneinheit
(5) zur Herstellung einer Vertiefung (47) an der
vorbestimmten Trennstelle des Stabes (3) unter Bildung
von anfangsartigen Endkanten (48, 49) an den in der
Trennstelle aneinanderschließenden Enden der zugehörigen
Stababschnitte (44, 43) und mit einer entlang einer
Stabführung (1) anschließenden Brech-Trenneinheit (30),
welche zwei in Längsrichtung (2) der Stabachse (46)
benachbarte, parallel quer zur Stabachse (46) gegeneinander
bewegbare Brechglieder (32, 33) für die
Stababschnitte (44, 43), ausweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vortrenneinheit (5) einen um den stillstehenden,
von einer Spanneinrichtung gehaltenen Stab
(3) umlaufenden Drehkopf (9) enthält, daß die Vortrenneinheit
(5) für die Stabdurchführung eine Hohlwelle (6)
aufweist und daß die Brechglieder (32, 33) Durchschiebe-
Halter für die Stababschnitte (44, 43) aufweisen,
die die beiden Stababschnitte (44, 43) während der
Brechbewegung auf beiden Seiten der Trennebene (42) nur
an ihren an die anphasungsartigen Endkanten (48, 49)
anschließenden Umfangsflächen (51 bis 54) mit formstabilen
Umfassungsflächen mit leichtem Schiebesitz umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die eng an den Außenquerschnitt der Stababschnitte
(45, 44) angepaßten Umfassungflächen (51 bis 54)
der Halter der Brechglieder (32, 33) in Fortsetzung
dieses Außenquerschnittes über die Abschnitte der
anfasungsartigen Endkanten (48, 49) und gegenüber diesen
berührungsfrei annähernd bis an die Trennebene
(42) sowie aneinander reichen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halter der Brechglieder (32, 33) zur
Bildung der Umfassungsflächen Durchschiebeöffnungen,
wie Bohrungen für die Aufnahme und verschiebbare
Durchführung des Stabes (3), aufweisen, die in Ausgangsstellung
der Brechglieder (32, 33) achsgleich
liegen.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Brechglied
(32 bzw. 33) als um eine zur Längsrichtung der Stabführung
(1) parallele Achse (34) schwenkbarer Brechhebel
ausgebildet ist, der zwischen seiner Lagerstelle
(35) und einem an seinem freien Ende angreifenden
Antrieb (40) von der Stabführung (1) durchsetzt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 b is 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassungsflächen (51
bis 54) durch auswechselbar an den Brechgliedern
(32, 33) gehalterte Buchsen (36, 37) gebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vortrenneinheit (5)
in geringem Abstand benachbart zur Brech-Trenneinheit
(30) liegt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Stabführung (1)
außerhalb der Brech-Trenneinheit (30) eine in der
Vortrenneinheit (5) liegende Spannvorrichtung (13)
für den Stab (3) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314830 DE3314830A1 (de) | 1983-04-23 | 1983-04-23 | Verfahren und vorrichtung zum ablaengen von staeben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833314830 DE3314830A1 (de) | 1983-04-23 | 1983-04-23 | Verfahren und vorrichtung zum ablaengen von staeben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3314830A1 DE3314830A1 (de) | 1984-10-31 |
| DE3314830C2 true DE3314830C2 (de) | 1990-09-20 |
Family
ID=6197237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833314830 Granted DE3314830A1 (de) | 1983-04-23 | 1983-04-23 | Verfahren und vorrichtung zum ablaengen von staeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3314830A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE102012011767A1 (de) * | 2012-05-10 | 2013-11-14 | Technische Universität München | Zerteilen eines Werkstücks |
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| GB934642A (en) * | 1961-07-13 | 1963-08-21 | Forgings And Presswork Ltd | Method for parting-off a length from metal bar stock |
| JPS542425B2 (de) * | 1973-12-22 | 1979-02-07 | ||
| GB1477693A (en) * | 1974-10-21 | 1977-06-22 | Automotive Prod Co Ltd | Methods of and apparatus for severing bar or tube stock |
-
1983
- 1983-04-23 DE DE19833314830 patent/DE3314830A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3314830A1 (de) | 1984-10-31 |
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