DE3315560C2 - - Google Patents

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DE3315560C2
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/28Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids
    • F42C15/31Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids generated by the combustion of a pyrotechnic or explosive charge within the fuze
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/16Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the firing pin is displaced out of the action line for safety
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/34Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by a blocking-member in the pyrotechnic or explosive train between primer and main charge

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Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung für Zünder gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Aus der DE-OS 26 48 267 ist eine derartige Sicherungseinrichtung für Zünder bekannt, bei der ein Initialzünder für die Zündlagund mit einem wegstoßbaren oder wegschiebbaren Eindringteil zusammenwirkt und die Zündladung im festen Teil hinter einer zündungsverhindernden Sperre angeordnet ist. Dabei dringt das Eindringteil in der entsicherten Position beim Wegstoßen in die Sperre ein und zündet die Zündladung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheits­ einrichtung für einen Zünder mit einem Rotor vorzuschlagen, die eine möglichst hohe Sicherheit gegen Fehlfunktionen ge­ währleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Hauptanspruchs.
Das erfindungsgemäße Schutzelement hat eine doppelte Funktion: einerseits verhindert es beim ungewollten Zünden des Initialzünders, daß der Schlagkörper die Zündladung zünden kann. Andererseits legt es in einem solchen Fall das bewegliche Teil in der Sicherungsstellung unbeweglich fest, so daß auch ein späteres ungewolltes Zünden der Zündladung nicht zum Zünden der Hauptladung führen kann.
Aus der US-PS 33 80 385 ist eine Sicherungseinrichtung für einen Zünder bekannt, bei der im Falle einer vorzeitigen Zündung des Initialzünders die freiwerdende Energie über eine Verformung des Rotors aufgefangen wird.
Die Erfindung unterscheidet sich davon dadurch, daß die Verformung eines am Rotor befestigten Schutzelements im Falle einer vorzeitigen Auslösung des Initialzünders in der Sicherungsstellung mittels eines Anschlages dazu ausgenutzt wird, die Drehung des Rotors in die Zündfreigabestellung zu verhindern. Durch diese Maßnahme wird die Sicherheit von Zündern mit Rotoren in hohem Maße gesteigert.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Teil einer Sicherheitseinrichtung eines Zünders für eine Munitionseinheit mit einem Gehäuse und einem entsprechenden Rotor, die sowohl mit einem elektrischen Entsicherungszünder als auch einem elektrischen Initialzünder versehen ist;
Fig. 2 einen weiteren Vertikalschnitt durch das Gehäuse und den Rotor gemäß der Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Rotor gemäß der Fig. 2 mit einem Schutzelement; und
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Teile gemäß der Fig. 2, wobei das Schutzelement durch einen Schlagkörper verformt worden ist, welcher durch einen elektrischen Initialzünder weggestoßen worden ist.
In der Fig. 1 sind die Hauptteile einer herkömmlichen Sicherheitseinrichtung eines Zünders für eine Munitions­ einheit dargestellt, bestehend aus einem Gehäuse 1 und einem Rotor 2. Der Rotor 2 ist im Gehäuse 1 mittels eines Sicherheitselementes 3 in der Sicherungsstellung versperrt. Bei der Ausführungsform besteht das Sicherheitselement 3 aus einem elektrischen Entsicherungszünder, der gezündet wird, wenn die Munitions­ einheit in einen Geschützlauf eingesetzt oder aus diesem abgefeuert wird. Beispielsweise wird ein elektrischer Entsicherungszünder verwendet mit einem Sperrstift 54, der in der Sicherungsstellung des Zünders den Rotor 2 im Gehäuse 1 versperrt. Wenn der elektrische Entsicherungszünder gezündet ist, wird der Sperrstift 4 vollständig in eine Aussparung 5 im Rotor 2 gestoßen, so daß der Rotor 2 freigegeben ist und mit Bezug zum Gehäuse Fig. 1 sich frei bewegen kann, um eine Zündkapsel 6 aus der sicheren Position seitlich einer Aussparung 7 in eine entsicherte Position fluchtend zu dieser Aussparung 7 zu bringen.
Fig. 1 zeigt den Fall, bei dem der Sperrstift 4 vollständig in die Aussparung 5 des Rotors 2 eingestoßen worden ist, so daß der Rotor 2 sich frei bewegen kann. Weiterhin hat der Rotor 2 seine Rotationsbewegung beendet und die Zündkapsel 6 in ihre entsicherte Position genau vor der Aussparung 7 gebracht. Das Einscheißen des Sperrstiftes 4 in die zugehörige Aussparung 5 kann mittels einer Pulverladung durchgeführt werden, die durch eine elektrische Widerstandsbrücke im Entsicherungszünder gezündet worden ist.
Diese Widerstandsbrücke wird durch elektrische Schaltkreise in der Munitionseinheit gezündet. In der gesicherten Position liegt der obere Teil des Sperrstiftes 4 in einer Aussparung 8 des Gehäuses 1, die mit der Aussparung 5 des Rotors 2 fluchtet. In dieser gesicherten Position greift der untere Teil des Sperrstiftes 4 in die Aussparung des Rotors 5, so daß der Rotor 2 im Gehäuse 1 versperrt ist und an einer Bewegung gehindert ist. Das Gehäuse 1 enthält auch eine Aussparung 9 für den Entsicherungszünder, welche sich an die Aussparung 8 anschließt. Die Drehachse des Rotors 2 ist durch die Linie 10 angegeben.
Die Sicherheitselemente haben auch einen elektrischen Initialzünder 11, der beim Aufschlagen der Munitionseinheit oder dgl. gezündet werden kann. Der Initialzünder 11 besteht aus elektrischen Schaltkreisen 11a, die auf einen Aufschlag oder dgl. ansprechen und eine Pulverladung 11b oder dgl. im Zünder zünden. Der Initialzünder 11 weist einen Schlafkörper 12 auf, der in einer Aussparung 13 im Gehäuse 1 angeordnet ist, welche sich an eine Aussparung 14 anschließt, die die elektrische Schaltkreise 11a und die Pulverladung 11b des Initialzünders 11 aufnimmt. Wenn die Pulverladung 11b gezündet wird, wird der Schlagkörper 12 weggestoßen oder -geschossen.
Der Rotor 2 hat eine Unterseite 2a und eine Oberseite 2b. Der Rotor 2 ist weiterhin mit einer Aussparung 15 versehen, in der die Zündkapsel 6 angeordnet ist. Die Aussparung 15 erstreckt sich von der Unterseite 2a in Richtung auf die Oberseite 2b zu, endet jedoch mit einem speziellen Abstand zur Oberseite 2b, so daß das verbleibende Material eine Schranke 16 oder "ein Dach" der Aussparung bildet. Wenn der Rotor 2 die Zündkapsel 6 in die in der Fig. 1 angegebene entsicherte Position gebracht hat, d. h. fluchtend zur Aussparung 7, besteht infolge dieser Schranke 16 für den Schlagkörper 12 immer noch kein freier Durchgang zur Zündkapsel 6. Der Initialzünder 11 muß den Schlagkörper 12 so wegschieben oder -stoßen, daß er in die Schranke 16 eindringt, um eine Primärladung 6a der Zündkapsel 6 zu zünden. Das Zünden der Primärladung 6a und das folgende Zünden der Zündladung 6b und der Hauptladung (nicht dargestellt) einer Munitionseinheit über die Aussparung 7 ist an sich bekannt. Die Zündkapsel 6 muß nicht unbedingt mit einer speziellen Primärladung 6a und einer Zündladung 6b versehen sein, sondern kann eine einzige Ladung aufweisen. Unter der Zündkapsel 6 ist eine weitere Sicherheitsplatte 17 angeordnet, die mit Bezug zum Rotor 2 feststehend ist. Wenn die Zündladung 6b gezündet wird, dringt die Detonationswelle in die Sicherheitsplatte 17 ein, so daß die Hauptladung über der Ausnehmung 7 gezündet wird.
Die Sicherheitseinrichtung gemäß der Fig. 1 funktioniert wie im folgenden beschrieben. Der elektrische Entsicherungszünder wird vor dem elektrischen Initialzünder 11 betätigt. Wie bereits beschrieben wird der Entsicherungszünder in einem speziellen Abstand zur Mündung des Geschützlaufes betätigt. Der Rotor 2 wird dann freigegeben und rotiert durch an sich bekannte Antriebsmittel. Nach einer gewissen Zeit ist die Zündkapsel 6 in eine Position fluchtend zur Aussparung 7 gebracht worden. Wenn der Initialzünder 11 betätigt wird, wird der Schlagringkörper 12 durch die Schranke 16 geschlossen und zündet die Zündkapsel 6, die dann die Hauptladung der Munitionseinheit zündet.
Wenn aus irgendeinem Grund der Initialzünder 11 vor dem Entsicherungszünder gezündet worden ist, ist es notwendig, daß das Zünden der Zündkapsel 6 und der Hauptladung verhindert wird. Daher ist der Rotor 2 mit einem Schutzelement 18 in Form einer Nase versehen, welche in der Fig. 2 in der Sicherungsstelle dargestellt ist. In dieser Position befindet sich die Zündkapsel 6 (in der Fig. 2 nicht dargestellt) seitlich der Aussparung 7 im Element 19. Dieses Element 19 ist ein mit Bezug zur Sicherheitsplatte 17 separater Körper. In der Fig. 2 ist der Entsicherungszünder nicht gezündet, d. h., daß der Rotor 2 im Gehäuse 1 versperrt ist. Wenn der Initialzünder 11 dann unbeabsichtigt gezündet wird, verhindert das Schutzelement 18, daß der Schlagkörper 12 die Sicherheitsplatte 17, die Aussparung 7 und die Hauptladung erreicht. Die Sicherheitsplatte 17 ist auch mit einem Anschlag 20 versehen. Das Schutzelement 18 ist dann so angeordnet, daß es durch den Schlagkörper 12 verbogen werden kann, wenn dieser unbeabsichtigt durch den Initialzünder 11 weggestoßen ist. Wenn das Schutzelement 18 nicht verformt, d. h. nicht durch den Schlagkörper 12 beaufschlagt worden ist, dann geht es an diesem Anschlag 20 frei vorbei. Wenn das Schutzelement 18 jedoch verformt oder verbogen ist, dann gelangt, wie aus der Fig. 4 zu ersehen das Schutzelement 18 mit dem Anschlag 20 in Eingriff, so daß verhindert wird, daß der Rotor 2 seine Drehbewegung beginnt oder fortsetzt. In der Fig. 3 ist die Bewegungsrichtung durch den Pfeil P1 angegeben. Die vorstehend beschriebene Sicherheitseinrichtung funktioniert so, daß, wenn zwei Sicherheitselemente (der Entzünder und der Zeitzünder 11) in einer richtigen Reihenfolge gezündet worden sind, das Schutzelement 18 den Anschlag 20 passieren kann. Wenn jedoch der Initialzünder 11 vor dem Entsicherungszünder betätigt worden ist, dann wird das Schutzelement 18 verformt oder verbogen, so daß es mit dem Anschlag 20 in Eingriff gelangt und verhindert, daß der Rotor 2 sich dreht und somit verhindert, daß die Zündkapsel 6 in ihre mit der Aussparung 7 fluchtende Position gelangt. Das Schutzelement 18 hat zwei Funktionen, d. h. den Rotor 2 zu stoppen, und zu verhindern, daß der Schlagkörper 12 die Ausnehmung 7 erreicht.
Der Anschlag 20 ist als ein Vorsprung dargestellt, aber selbstverständlich sind auch andere Ausführungsformen möglich; auch das Schutzelement 18 kann variert werden. Die Erfindung kann für andere Arten von Sicherheitselementen mit elektrischen Zündern verwendet werden. In der dargestellten Ausführungsform wird dank der Schranke 16 verhindert, daß das zum Antrieb des Sperrstiftes 4 im Entsicherungszünder verwendete Gas über den schmalen Durchgang 21 zwischen dem Rotor 2 und dem Gehäuse 1 die Zündkapsel 6 erreicht. Weiterhin wird verhindert, daß das Gas den Initialzünder 11 erreicht und die Pulverladung 11b zündet.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb des Schutzumfanges der Patentansprüche variiert werden.

Claims (4)

1. Sicherheitseinrichtung für Zünder mit einem Gehäuse (1), mit einem Initialzünder (11) und einem durch diesen beschleunigbaren Schlagkörper (12) zum Zünden einer Zündladung (6b), sowie mit einem Rotor (2), der zwischen einer Sicherungsstellung und einer Zündfreigabestellung bewegbar ist, wobei die Zündladung (6b) in der Zündfreigabestellung des Rotors (2) duch den Aufprall des Schlagkörpers (12) zündbar ist und in der Sicherungsstellung außerhalb des Einwirkbereichs der Schlagkörpers (12) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Initialzünder (11) im Gehäuse (1) angeordnet ist, daß der die Zündladung (6b) aufnehmende Rotor (2) mit einem verformbaren Schutzelement (18) versehen ist, das in der Sicherungsstellung des Rotors (2) derart im Weg des Schlagkörpers (12) liegt, daß es bei vorzeitig gezündetem Initialzünder (11) die Bewegung des Schlagkörpers (12) stoppt und dabei verformt wird, und daß an einer Sicherheitsplatte (17) ein Anschlag (20) ausgebildet ist, mit dem das Schutzelement im verformten Zustand (18) in Eingriff gelangt, wodurch die Bewegung des Rotors (2) von der Sicherungsstellung in die Zündfreigabestellung verhindert wird.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (2) in der Sicherungsstellung durch einen Sperrstift (4) arretiert ist, welcher durch einen Entsicherungszünder aus der Arretierlage herausbewegbar ist.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Zündladung (6b) eine vom Schlagkörper (12) durchdringbare Schranke (16) vorgelagert ist, die den Zutritt von Zündgasen des Entsicherungszünders zur Zündladung (6b) verhindert.
4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzelement (18) aus einer verbiegbaren Nase besteht.
DE19833315560 1982-04-30 1983-04-29 Sicherheitseinrichtung fuer zuender Granted DE3315560A1 (de)

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