DE3316954C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen zusammenklappbaren Kreuzschlüssel
mit zwei gegeneinander verdrehbaren Armen, an deren Enden
Nüsse vorgesehen sind und die mit Hilfe von zwei gegeneinander
verdrehbaren Kupplungsteilen miteinander verbunden sind.
Bei den üblicherweise verwendeten Kreuzschlüsseln sind die
beiden Arme in ihren mittleren Bereichen fest miteinander
verschweißt, und die zumeist verschieden großen Nüsse an ihren
Enden sind in einem Stück mit den Armen geformt. Von Nachteil
ist hier, daß zufolge der Kreuzform das zum Auf- bzw. Zuschrauben
erforderliche Drehmoment nicht unmittelbar, sondern nur
über die eine Hälfte des einen Armes übertragen wird. Außerdem
ist durch die Kreuzform eine verhältnismäßig große Gesamtlänge
der Arme vorgegeben, damit der für eine adäquate Kraftübertragung
erforderliche Hebelarm (Kraftarm) erreicht wird. Aus
diesem Grund und zufolge der Kreuzform sind die bekannten
Kreuzschlüssel auch relativ sperrig, und sie führen insbesondere
bei größeren Ausführungen, etwa wenn der Kreuzschlüssel als
Zubehör für einen Autobus oder für einen Lastkraftwagen bestimmt
ist, zu Problemen in der Unterbringung.
Um diese Nachteile zumindest teilweise zu beheben, würde in
der FR-PS 20 94 847 ein zusammenklappbarer Kreuzschlüssel
vorgeschlagen, bei dem die beiden Arme in ihrem mittleren
Bereich flach und scheibenförmig geformt sind, so daß mit den
Armen einstückige Kupplungsteile erhalten sind, die je eine
sich quer zur Arm-Längsrichtung erstreckende Bohrung aufweisen.
Durch die beiden Bohrungen erstreckt sich ein Bolzen, der
die Achse festlegt, um die die beiden Arme gegeneinander verdrehbar
sind, und der auch zum Festklemmen der Arme gegeneinander
dient. Ein ganz ähnlicher zusammenklappbarer Kreuzschlüssel
mit Kupplungsteilen an den Armen in Form von im mittleren
Bereich derselben vorgesehenen festen seitlichen Vorsprüngen
ist in der US-PS 37 42 790 beschrieben. Etwas einfachere zusammenklappbare
Kreuzschlüssel, bei denen sich ebenfalls ein
Achsbolzen durch zueinander ausgerichtete Bohrungen im mittleren
Bereich der beiden Arme erstreckt, sind ferner in der
DE-AS 17 03 551 und in der DE-OS 16 03 876 offenbart. Um
ein etwas stärkeres Drehmoment, als bei bloßem Gegeneinanderklemmen
möglich, übertragen zu können, sind auch hier zusätzliche
Einrichtungen vorgesehen, nämlich eine am einen Arm
angeschweißte Scheibe mit einer querverlaufenden muldenförmigen
Vertiefung, in der der andere Arm in der Betriebslage
aufgenommen ist (DE-AS 17 03 551), bzw. zwei einander zugewandte
Einbuchtungen in den mittleren Bereichen der Arme,
für die gegenseitige Aufnahme der Arme in der Betriebsstellung
(DE-OS 16 03 876). Diese zusätzlichen Einrichtungen können
jedoch ebenso wie die scheibenförmigen Kupplungsteile und
die seitlichen Vorsprünge der beiden zuvor beschriebenen
Kreuzschlüssel in bloß ungenügendem Ausmaß zur Stabilisierung
des Kreuzschlüssels in der ausgeklappten Betriebsstellung
beitragen, wobei sie umständlich in der Herstellung
bzw. Anbringung sind und die Kreuzschlüssel über Gebühr
verteuern. Ferner müssen die Arme dieser bekannten Kreuzschlüssel,
um ein bestimmtes Drehmoment übertragen zu können, dieselbe
Länge wie beim eingangs beschriebenen Kreuzschlüssel, mit
den miteinander fest verbundenen Armen, aufweisen.
Aus der DE-OS 19 48 702 ist bereits ein zerlegbarer
Kreuzschlüssel bekanntgeworden, der zwei mittig verbreiterte
Arme aufweist, wobei der flache Mittelteil des einen
Armes in einer im Querschnitt T-förmigen Quernut im mittleren
abgeflachten Teil des anderen Armes aufgenommen werden kann.
Zu diesem Zweck wird der flache Mittelteil in die Quernut
eingeschoben, wobei der ovale Querschnitt der Arme für eine
richtige Ausrichtung des Armes beim Einschieben sorgt. Damit
können die beiden Arme, etwa zum Ablegen des Kreuzschlüssels,
auseinandergenommen werden, eine andere Verstellmöglichkeit
ist jedoch nicht gegeben. Darüberhinaus bedeutet vor allem
die T-förmige Quernut einen wesentlichen Aufwand in der Herstellung.
In der DE-OS 21 31 372 ist ein Kreuzschlüssel
geoffenbart, bei dem ein festes Kreuz aus Führungsarmen vorgesehen
ist, die hohl sind und in denen Schäfte, die an ihren
äußeren Enden mit Stecknüssen versehen sind, teleskopartig
aus- und einschiebbar aufgenommen sind. Eine Arretierung in
der jeweiligen Ausziehlage kann durch eine federbelastete
Kugel erzielt werden, die in eine von mehreren Vertiefungen
am Schaft einrastet. Auch dieser bekannte Kreuzschlüssel weist,
trotz seiner relativ aufwendigen Konstruktion, die im übrigen
wegen des festen Kreuzes sperrig ist, nur eine beschränkte
Verstellbarkeit auf.
Aus der IT-PS 6 57 439 ist schließlich die Verbindung von
rohrförmigen Elementen mittels miteinander verbundener Rohrstücke
bekannt, wobei in den Rohrstücken die zu verbindenden
rohrförmigen Elemente verschieblich, jedoch drehfest gelagert
sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kreuzschlüssel
der eingangs angeführten Art zu schaffen, der unter Ermöglichung
einer einfachen, preiswerten Herstellung eine möglichst
effektive Drehmomentübertragung bei möglichst kleinen Abmessungen
ermöglicht und platzsparend untergebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird beim Kreuzschlüssel der eingangs angegebenen
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Kupplungsteile
zwei stirnseitig aneinander anliegende, koaxial angeordnete,
an den einander zugewandten Stirnseiten miteinander drehbar
verbundene Rohrstücke vorgesehen sind, wobei in jedem der
Rohrstücke einer der Arme in Richtung seiner Längsachse und
quer zur Drehachse der Rohrstücke verschiebbar gelagert, jedoch
mit dem Rohrstück drehfest gekuppelt ist.
Zufolge dieser Ausbildung können die beiden Arme je nach Be
darf relativ zueinander verschoben und verdreht werden, sodaß
einerseits praktisch die volle Länge eines Armes als Hebelarm
beim Auf- oder Zudrehen von Schrauben oder Schraubenmuttern
eingesetzt werden kann - wodurch für ein bestimmtes Drehmoment
die Armlänge kürzer gewählt werden kann - und andererseits
der Kreuzschlüssel aus Platzersparnisgründen in eine andere Form
geklappt werden kann, in der die beiden - vergleichsweise
kurzen - Arme parallel zueinander vorliegen, und in der der
Platzbedarf minimal ist. Die somit gegebene stufenlose, uni
verselle Verstellbarkeit erhöht ferner u. a. auch insofern
die Anwendbarkeit des Kreuzschlüssels, als es auch möglich
ist, daß die beiden Arme beim Gebrauch einen anderen Winkel
als 90° miteinander einschließen. Die drehfeste Kupplung zwischen
den Armen und den jeweiligen Rohrstücken kann dabei auf einfache
Weise dadurch erzielt werden, daß die Arme aus Sechskantstangen
bestehen, die in im Querschnitt sechseckigen Öffnungen in
den Rohrstücken aufgenommen sind. Derartige Sechskantstangen
haben überdies den Vorteil einer hohen Biege- und Torsionsfestig
keit. Die Drehverbindung mit den gesonderten, gegeneinander
verdrehbaren Rohrstücken kann ferner außerordentlich stabil
und fest gestaltet werden, sodaß falls erforderlich auch außer
ordentlich große Drehmomente übertragen werden können. Dabei
sind auch keine derartigen aufwendigen Einrichtungen, wie
Gewindebohrungen, Schrauben, Flügelmuttern etc. erforderlich.
Insbesondere ist auch von Vorteil, daß die Rohrstücke identisch
ausgebildet sein können, sodaß zu ihrer Herstellung nur ein
Werkzeug erforderlich ist. Die Rohrstücke können dabei insbe
sondere einfach gezogene Metallteile sein, wobei eine maschinel
le Nachbearbeitung, wie insbesondere ein Abdrehen, nicht erfor
derlich ist. Dadurch wird eine preiswerte Herstellung der
Kupplungsteile und somit des gesamten zusammenklappbaren Kreuz
schlüssels ermöglicht.
Im Hinblick auf eine besonders stabile Drehverbindung ist
es weiter von Vorteil, wenn die beiden Rohrstücke an den
einander zugewandten Stirnseiten einen Ringflansch aufweisen
und diese Ringflansche mittels eines sie umgreifenden Verbin
dungsstückes miteinander verbunden sind. Dabei können die
beiden Ringflansche, falls dies aus Herstellungsgründen bevor
zugt wird, von den Rohrstücken radial nach außen abstehen,
vorzugsweise stehen jedoch die Ringflansche nach innen ab.
Auf diese Weise wird ein kompaktes Äußeres der Kupplungsteile
ohne vorstehende Abschnitte erzielt, was die Manipulation
mit dem Kreuzschlüssel erleichtert.
Das Verbindungsstück kann insbesondere durch einen im Querschnitt
C-förmigen Ring gebildet sein. Dieser Ring wird dabei zweckmäßi
gerweise aus einem im Querschnitt L-förmigen Ring-Rohling
durch Pressen kaltverformt, wobei dieser Ring-Rohling mit
dem kurzen Schenkel am Ringflansch des einen Rohrstückes an
liegend festgehalten und der Endabschnitt des langen L-Schenkels
mit Hilfe eines Stempels um den Ringflansch des anderen Rohr
stückes umgebogen wird.
Zur Erzielung einer besonders massiven, stabilen Drehverbindung
ist es andererseits auch günstig, wenn das Verbindungsstück
durch zwei fest miteinander, z. B. durch Verschweißen oder
Verschrauben, verbundene, an ihrem Umfang abgestufte Scheiben
gebildet ist, die mit ihren Stufen an den Ringflanschen anliegen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Kreuz
schlüssel, wobei mit gestrichelten Linien verschiedene Stellungen
des einen Kreuzschlüsselarmes relativ zum anderen festgehalten
gedachten Arm veranschaulicht sind;
Fig. 2 eine Ansicht dieses Kreuzschlüssels, teilweise
im Schnitt, gemäß der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kreuzschlüssels gemäß
Fig. 1 und 2, wobei die beiden Arme in eine zueinander paral
lele Lage verdreht wurden;
Fig. 4 einen Axialschnitt durch die die beiden Arme
des Kreuzschlüssels miteinander verbindenden Rohrstücke, gemäß
der Linie IV-IV in Fig. 5, wobei auch das zur Verbindung dieser
Rohrstücke mit Hilfe eines Ringes eingesetzte Werkzeug mit
gestrichelten Linien veranschaulicht ist;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die beiden in Fig. 4 darge
stellten Rohrstücke;
Fig. 6 einen Axialschnitt durch den zur Verbindung der
Rohrstücke verwendeten Ring-Rohling vor seiner Verformung,
gemäß der Linie VI-VI in Fig. 7;
Fig. 7 den Ring-Rohling gemäß Fig. 6 in Draufsicht; und
die Fig. 8 und 9 je einen Teil-Axialschnitt ähnlich
Fig. 4 zur Veranschaulichung von zwei anderen Verbindungsarten
für die die Arme miteinander kuppelnden Rohrstücke.
Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Kreuzschlüssel weist
gemäß den Fig. 1 bis 3 zwei durch je eine Sechskantstange
gebildete Arme 1, 2 auf, an deren Enden Nüsse 3, 4, 5 und
6 vorgesehen sind. Die Nüsse 3, 4, 5 und 6 können dabei starr,
d. h. fest, mit den Armen 1 bzw. 2 verbunden sein, sie sind
jedoch vorteilhafterweise abnehmbar angesetzt bzw. aufgesteckt,
wie dies in Fig. 1 und 3 bei 3′ bzw. 6′′ veranschaulicht ist.
Überdies ist es auch möglich, die Nüsse mit Ratschen zu versehen,
um so je nach Wunsch eine Mitnahme in der einen oder anderen
Drehrichtung zu bewerkstelligen. Die beiden Arme 1, 2 sind
derart beweglich miteinander gekuppelt, daß sie einerseits
um eine senkrecht zu ihnen verlaufende Achse 7 (Fig. 2) ge
geneinander verdreht und überdies je in ihrer Längsrichtung
verschoben werden können. Zu diesem Zweck sind zwei Kupplungs
teile 8, 9 in Form von kurzen koaxialen, gleich ausgebildeten
Rohrstücken vorgesehen. Diese Rohrstücke 8, 9 liegen stirnsei
tig aneinander an, wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist,
wobei die beiden Rohrstücke 8, 9 je einen nach innen abstehen
den Ringflansch 10 bzw. 11 aufweisen. Diese Ringflansche 10,
11 liegen aneinander an und dienen zur Realisierung der Dreh
verbindung der beiden Rohrstücke 8, 9, wozu weiters ein die
beiden Ringflansche 10, 11 übergreifender innerer Ring 12
als Verbindungsstück vorgesehen ist. Um ein gegenseitiges Ver
drehen der beiden Rohrstücke 8, 9 dabei nicht zu schwierig
zu gestalten, besitzen die Rohrstücke 8, 9 zwecks Schmierung
an ihren einander zugewandten Stirnseiten radiale, halbzylindri
sche Schmiermittelnuten 13, 14, die je an der Innenseite der
Ringflansche 10, 11, im Anlagebereich des Ringes 12, enden
und zusammen eine Schmiermittelöffnung 15 bilden, die zur
Zuführung und Verteilung von Schmiermittel im Bereich der
aneinanderliegenden Ringflansche 10, 11 der Rohrstücke 8,
9 und des Ringes 12 dient.
Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist, wird der im Quer
schnitt C-förmige Ring 12 bei mit ihren Ringflanschen 10,
11 stirnseitig aneinander anliegend festgehaltenen Rohrstücken
8, 9 durch Kaltverformen aus einem Ring-Rohling 12′ (vgl.
auch Fig. 5 und 6) hergestellt. Dazu wird ein in Fig. 4 mit
gestrichelten Linien veranschaulichtes Werkzeug verwendet,
das aus einem ringförmigen,bei der Verformung stationären
Gegenhalter 16, auf den das untere Rohrstück 9 aufgeschoben
wird und auf dessen Stirnseite der Ring-Rohling 12′ mit seinem
vorgeformten unteren Ringflansch aufliegt, und aus einem auf
und ab bewegbaren Stempel 17 besteht. Der Stempel 17 weist
dabei an seinem unteren Stirnende einen entsprechend der ge
wünschten Form des Ringes 12 nach dem Umbiegen des oberen
Abschnittes geformten Absatz mit einer Ausrundung 18 auf.
Dieses Preßwerkzeug, d. h. der Stempel 17, ist an einer nicht
näher dargestellten Exzenterpresse od. dgl. befestigt und führt
einen vorherbestimmten Arbeitshub aus, so daß der obere Abschnitt
des langen Schenkels des L des Ring-Rohlings 12′ über den
Ringflansch 10 des oberen Rohrstückes 8 in der gewünschten
Weise umgebogen wird, ohne daß dieser Abschnitt zu stark gegen
die Ringflansche 10, 11 gepreßt wird, was eine gegenseitige
Verdrehung der Rohrstücke 8, 9 unmöglich machen könnte. Mit
anderen Worten, der Arbeitshub des Stempels 17 ist so einge
stellt, daß nach dem Umbiegen des oberen Abschnittes des Ring-
Rohlings 12′ dieser den Ringflansch 10 des oberen Rohrstückes
8 mit gewissem Spiel übergreift, sodaß die Rohrstücke 8, 9
gegeneinander verdreht werden können.
Jeweils einer der Arme 1, 2 durchsetzt in einer Richtung senk
recht zur Achse 7 der Rohrstücke 8, 9 eines dieser Rohrstücke,
und zwar der Arm 1 das in Fig. 4 obere Rohrstück 8 und der
Arm 2 das untere Rohrstück 9. Zu diesem Zweck sind in den
Wandungen der Rohrstücke 8, 9 einander gegenüberliegende,
sechseckige Öffnungen 19, 19′ bzw. 20, 20′ vorgesehen. Dadurch
sind die durch die Sechskantstangen gebildeten Arme 1 bzw.
2 drehfest mit den Rohrstücken 8 bzw. 9 verbunden, können
jedoch relativ zu diesen in Richtung ihrer Längserstreckung,
d. h. senkrecht zur Drehachse 7, verschoben werden.
Die Öffnungen 19, 19′ bzw. 20, 20′ sind dabei derart in den
Rohrstücken 8 bzw. 9 vorgesehen, daß sie einerseits möglichst
nahe beieinander angeordnet sind, andererseits aber genügend
Material zwischen ihnen und der Stirnseite des jeweiligen
Rohrstückes 8 bzw. 9 verbleibt, so daß ein Bruch der Rohrstücke
hintangehalten ist. Zweckmäßigerweise verläuft eine Seite
der sechseckigen Öffnungen parallel zur Stirnseite der Rohr
stücke, wie beispielsweise aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Zufolge der längsverschieblichen Lagerung eines jeden Armes
1 bzw. 2 im zugehörigen Rohrstück 8 bzw. 9 sowie zufolge der
Verdrehbarkeit der Rohrstücke und damit der Arme 1, 2 um die
Achse 7 können diese Arme 1, 2 in die verschiedensten Positionen
relativ zueinander gebracht werden, wie beispielsweise in
den Fig. 1 und 2 sowie auch in Fig. 3 veranschaulicht ist.
Insbesondere ist es dabei möglich, eine Nuß, beispielsweise
die Nuß 4, auf einen Schraubenkopf aufzusetzen und den jeweils
anderen Arm, in diesem Fall den Arm 1, in Richtung der Längser
streckung des Armes 2 ganz nahe an diese Nuß 4 heranzuschieben,
sowie weiter zur Erzielung eines möglichst langen Hebelarmes,
diesen Arm 1 möglichst weit aus dem zugehörigen Rohrstück
8 herauszuschieben, bis praktisch die gegenüberliegende Nuß
5 am Rohrstück 8 anliegt, wie in Fig. 1 und 2 mit voll ausgezo
genen Linien dargestellt ist. Im Fall eines Hindernisses kann
der Arm 1 dann gegebenenfalls um die Achse 7 (die gemäß der
Darstellung in Fig. 1 senkrecht zur Zeichenebene ist) etwas
verschwenkt werden, wie in Fig. 1 schematisch bei 1′′ veranschau
licht ist. Weiter ist in Fig. 1 bei 1′ bzw. 2′ jeweils eine
weitere Möglichkeit für die Einstellung der Arme mit gestrichelten
Linien gezeigt. In Fig. 2 ist schließlich bei 21 bzw. 22 veran
schaulicht, wie der Arm 1 verschwenkt wird, um eine in der
Nuß 4 (Fig. 1) aufgenommene Schraubenmutter oder Schraube
festzuschrauben bzw. loszuschrauben.
In Fig. 3 ist der beschriebene Kreuzschlüssel in einer "zusammen
geklappten" Stellung dargestellt, in der er nur wenig Platz
beansprucht. Zur Platzeinsparung trägt auch bei, daß die Arme
des vorliegenden Kreuzschlüssels zufolge des Umstandes, daß
sie im jeweiligen Kupplungsteil 8 bzw. 9 längsverschiebbar
gelagert sind, auch kürzer sein können, wobei doch ein adäquater
Hebelarm erreicht wird, vgl. Fig. 1, 2.
In Fig. 8 ist eine gegenüber Fig. 4 hinsichtlich der Realisie
rung der Drehverbindung der Rohrstücke 8, 9 modifizierte Ausfüh
rungsform veranschaulicht. Im einzelnen weisen dabei die beiden
Rohrstücke 8, 9 je einen nach außen abstehenden Ringflansch
10a bzw. 11a auf, und diese Ringflansche 10a, 11a werden von
einem außen angebrachten und sie umgreifenden Ring 12a zusammen
gehalten, sodaß die beiden Rohrstücke 8, 9 damit drehbar mitein
ander verbunden sind. Ähnlich wie bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 4 wird dabei von einem Ring-Rohling (nicht dargestellt)
ausgegangen, der im Querschnitt eine L-förmige Gestalt aufweist,
wobei nunmehr jedoch der horizontale Schenkel des L nach innen
weist, im Gegensatz zum Ring-Rohling gemäß den Fig. 6 und
7. Der obere Abschnitt dieses Ring-Rohlings wird wiederum
mit Hilfe eines Formwerkzeuges bei übereinandergelegten Rohrstücken
8, 9 um den Ringflansch 10a des oberen Rohrstückes 8 umgebogen,
wozu ein Werkzeug mit einem das untere Rohrstück 9 umgreifenden
Gegenhalter 16a und ein hohler Stempel 17a verwendet werden,
wie in Fig. 8 mit gestrichelten Linien schematisch veranschaulicht
ist.
Noch eine andere Form der Drehverbindung der beiden Rohrstücke
8, 9 ist in Fig. 9 gezeigt. Dabei sind die Rohrstücke 8, 9
wiederum, wie jene gemäß Fig. 4, mit nach innen abstehenden
Ringflanschen 10, 11 versehen, und über diese Ringflansche
10, 11 werden die Rohrstücke 8, 9 mit Hilfe eines Verbindungs
stückes zusammengehalten, das eine gegenseitige Verdrehung
der Rohrstücke 8, 9 erlaubt. Das Verbindungsstück ist in diesem
Fall anstatt durch einen Ring durch zwei miteinander verbundene
Scheiben 23, 24 gebildet, welche an ihrem Umfang entsprechend
den Ringflanschen 10, 11 abgestuft ausgebildet sind. Die beiden
Scheiben 23, 24 werden, nachdem sie innerhalb der Rohrstücke
8, 9 wie dargestellt in Position gebracht wurden, beispielsweise
durch Verschrauben, durch Elektro-Punktschweißen od. dgl.,
wie bei 25 angedeutet, fest miteinander verbunden, so daß sie
die Rohrstücke 8, 9 über deren Ringflansche 10, 11 sicher
und dabei gegeneinander verdrehbar zusammenhalten.
Bei allen beschriebenen Ausführungsformen können identisch
ausgebildete Rohrstücke 8, 9 verwendet werden, welche auf
einfache Weise, insbesondere durch Ziehen bzw. Tiefziehen,
hergestellt werden können. Für die Herstellung der Drehverbin
dung mit Hilfe der Verbindungsstücke, wie des Ringes 12 bzw.
12a oder der Scheiben 23, 24 (die im übrigen auch ringförmig
gestaltet sein können), sind einfache Umform- bzw. Befestigungs
schritte erforderlich, so daß insgesamt eine außerordentlich
einfache, rasche und preiswerte Herstellung des zusammenklapp
baren Kreuzschlüssels ermöglicht wird.
Die beschriebenen Kreuzschlüssel eignen sich beispielsweise
als Zubehör für Personenkraftwagen und insbesondere als Werkzeug
zubehör bei Autobussen, Lastkraftwagen, landwirtschaftlichen
Fahrzeugen und Grubenmaschinen. Dabei passen die Kreuzschlüssel
in der zusammengeklappten Stellung gemäß Fig. 3 praktisch
in jeden Werkzeugkasten.
Wie ferner in Fig. 1 und 3 dargestellt ist, können im Fall
von abnehmbaren Nüssen, z. B. 3, die Arme, z. B. 2, nach dem
Einschieben in die Rohrstücke derart durch Stauchen in ihren
Endbereichen verformt werden, daß ein ringförmiger Bund oder
Wulst 26 entsteht, der ein Herausrutschen des Armes aus dem
zugehörigen Rohrstück verhindert, wenn die Nuß abgenommen
wurde.
Claims (5)
1. Zusammenklappbarer Kreuzschlüssel mit zwei gegeneinander
verdrehbaren Armen, an deren Enden Nüsse vorgesehen sind und
die mit Hilfe von zwei gegeneinander verdrehbaren Kupplungs
teilen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
als Kupplungsteile zwei stirnseitig aneinander anliegende,
koaxial angeordnete, an den einander zugewandten Stirnseiten
miteinander drehbar verbundene Rohrstücke (8, 9) vorgesehen
sind, wobei in jedem der Rohrstücke einer der Arme (1, 2) in
Richtung seiner Längsachse und quer zur Drehachse (7) der Rohr
stücke (8, 9) verschiebbar gelagert, jedoch mit dem Rohrstück
drehfest gekuppelt ist.
2. Kreuzschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Rohrstücke (8, 9) an den einander zugewandten
Stirnseiten einen Ringflansch (10, 11; 10a, 11a) aufweisen
und diese Ringflansche mittels eines sie umgreifenden Verbin
dungsstückes (12; 12a; 23, 24) miteinander verbunden sind.
3. Kreuzschlüssel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringflansche (10, 11) nach innen abstehen.
4. Kreuzschlüssel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verbindungsstück durch einen im Querschnitt
C-förmigen Ring (12; 12a) gebildet ist.
5. Kreuzschlüssel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsstück durch zwei fest miteinander, z. B.
durch Verschweißen oder Verschrauben, verbundene, an ihrem
Umfang abgestufte Scheiben (23, 24) gebildet ist, die mit
ihren Stufen an den Ringflanschen (10, 11) anliegen.
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|---|---|---|---|---|
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