DE3317100C2 - Überwachungseinrichtung für Kochplatten, insb. Glaskeramik-Kochplatten - Google Patents
Überwachungseinrichtung für Kochplatten, insb. Glaskeramik-KochplattenInfo
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Abstract
Bei Glaskeramik-Kochplatten ist es bekannt, an einer gut sichtbaren Stelle eine Signallampe vorzusehen, die die Erwärmung der Kochplatte oberhalb einer bestimmten Berührungstemperatur auch nach dem Abschalten der Kochplatte anzeigt (Restwärmeanzeige). Hierzu ist ein temperaturabhängiger Schalter für die Steuerung des Signalorganes thermisch eng an die Kochplatte sowie an besondere Wärmespeicherkörper angekoppelt. Gemäß der Erfindung wird der Aufbau sowie der Zusammenbau der Signalsteuereinrichtung dadurch verbessert, daß sämtliche Bauteile, wie Kaltleiterheizung, Wärmespeicherkörper, Kontaktblech und dergleichen in einer wannenartigen Gehäuseaufnahme stapelbar und miteinander durch einen Spannbügel verspannbar sind.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Überwachungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Bei einer bekannten Überwachungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 (DE-OS
32 05 658) sind sämtliche Teile der Einrichtung in einem zweiteiligen Gehäuse untergebracht. In diesem Gehäuse
befindet sich auch das temperaturempfindliche Bauelement, das für die An- und Abschaltung eines Signalorganes
verantwortlich ist. Hierbei steht dieses temperaturempfindliche Bauelement unter dem Einfluß einer
Hilfsheizung. Eine thermische Ankopplung an die äußere Umgebung ist hierbei nicht vorhanden. Daher besitzt
diese Einrichtung keine Sensibilität gegenüber dem zu überwachenden Organ, nämlich der Kochplatte.
Bei einer bekannten Überwachungseinrichtung (DE-AS 26 27 373) ist der Temperaturfühler des temperaturenipfindlichen Schalters ohne Kontakt mit der Glaskeramikplatte thermisch eng an die Beheizung derselben angekoppelt. Auch nach dem Abschalten der Kochplatte wird durch die Restwärme in der Kochplattenheizung der Schalter und damit das Signalorgan so lange in der Betriebsstellung gehalten, bis die Restwärme unterhalb einer vorbestimmten Temperatur von beispielsweise 500C absinkt. Erst dann wird die Überwachungseinrichtung abgeschaltet. Man erhält hierbei zwar eine sichere Anzeige der über eine besiimmie Temperatur hinausgehenden Restwärme nach dem Abschalten der Kochplatte, jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Einschaltung der Überwachungseinrichtung oft mit großer zeitlicher Verzögerung erfolgt. Eine Verbesserung wur-
Bei einer bekannten Überwachungseinrichtung (DE-AS 26 27 373) ist der Temperaturfühler des temperaturenipfindlichen Schalters ohne Kontakt mit der Glaskeramikplatte thermisch eng an die Beheizung derselben angekoppelt. Auch nach dem Abschalten der Kochplatte wird durch die Restwärme in der Kochplattenheizung der Schalter und damit das Signalorgan so lange in der Betriebsstellung gehalten, bis die Restwärme unterhalb einer vorbestimmten Temperatur von beispielsweise 500C absinkt. Erst dann wird die Überwachungseinrichtung abgeschaltet. Man erhält hierbei zwar eine sichere Anzeige der über eine besiimmie Temperatur hinausgehenden Restwärme nach dem Abschalten der Kochplatte, jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Einschaltung der Überwachungseinrichtung oft mit großer zeitlicher Verzögerung erfolgt. Eine Verbesserung wur-
de bei einer anderen bekannten Überwachungseinrichtung für Kochplatten, insbesondere für Glaskeramik-Kochplatten
erreicht (DE-OS 29 51410), bei der der
temperaturabhängige Schalter thermisch eng an einen
3 4
Wärmespeicherkörper angekoppelt ist, der seinerseits Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform
mit einer beim Einschalten der Kochplatte betätigbaren sind die beiden Gehäuseteil mit freiem Abstand von-Steuerheizung
für den Schalter in Form eines Kaltleiter- einander angeordnet und der Schalter liegt zumindest
Widerstandes in thermisch enger Verbindung steht. weitgehend nach außen hin offen im Abstandsbereich,
Hierbei ist der Wärmespeicherkörper aus zwei schalen- 5 so daß der Schalter einerseits in thermisch enger Koppartigen Teilen gebildet, die den Kaltleiter-Widerstand lung mit der Steuerheizung steht, jedoch nach dem Aufvon
zwei Seiten her teilweise umgreifen. Zwischen dem heizen der Kochplatte, z. B. der Glaskeramik-Kochplat-Kaltleiter-Widerstand
und den angrenzenden Flächen te, andererseits auch in thermisch enger Kopplungsverder
Wärmespeicherkörper-Teile sind Kontaktbleche bindung mit letzterer steht, so daß nach dem Aufheizen
angeordnet, die elektrische Anschlußelemente aufwei- io der Kochplatte der Schalter durch die von der Kochsen.
_ platte ausgehende Wärme in der Betätigungsstellung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Über- gehalten wird.
wachungseinrichtung der vorgenannten Art so zu ver- Sehr gute Aufheizverhältnisse und Ansprechverhältbessern,
daß deren Empfindlichkeit auch bei sehr kurzen nisse werden dann erzielt, wenn im Aufnahmeraum des
Einschaltzeiten der Kochplattenheizung erhöht und de- 15 Gehäuses die plättchenartige, vorzugsweise aus Kaltren
Zusammenbau erleichtert wird, leitermaterial gebildete Steuerheizung, beidseitig der
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Kennzeich- Steuerheizung liegende plättchenartige Kontaktteile
nungsteil des Patentanspruches 1 angegebenen Merk- sowie vorzugsweise ebenfalls beidseitig der Steuerheimale.
In den nachfolgenden Patentansprüchen sind zung liegende Wärmespeicherkörper unmittelbar aufwichtige
Weiterbildungen der Überwachungseinrich- 20 einandergestapelt sind. Der Zusammenbau dieser Teile
tung gemäß Patentanspruch 1 angegeben. gestaltet sich besonders einfach, wenn diese Teile sym-
Die erfindungsgemäße Bauweise der Überwachungs- metrisch ausgestaltet sind.
einrichtung erleichtert deren Zusammenbau wesentlich, Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nächste-
indem die einzelnen Funktionsbauteile der Überwa- hend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
chungseinrichtung, nämlich die Steuerheizung (Kaltlei- 25 F i g. 1 eine Seitenansicht der an der Unterseite einer
ter-Widerstand), die Wärmespeicherkörper, die Kon- Glaskeramik-Kochplatte angeordneten Überwa-
taktteile und nicht zuletzt auch der temperaturabhängi- chungseinrichtung,
ge Schalter in einfacher Weise aufeinandergestapelt und F i g. 2 die Überwachungseinrichtung gemäß F i g. 1 in
durch den Spannbügel miteinander verspannt werden, Schnittansicht in Verbindung mit einer Kochplattenhei-
wobei die Grobpassung der zur Führung und Verdrehsi- 30 zung,
cherung dieser Bauteile dienenden Führungsnuten ein F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Gehäuses
solches Aufeinanderstapeln erleichtert. Erfindungsge- der Überwachungseinrichtung mit darin eingelegten
maß sind die vorgenannten Funktionsbauteile sowie das Funktionsteilen,
ebenfalls als Wärmespeicherkörper dienende Gehäuse F i g. 4 eine Rückansicht des Gehäuseteiles gemäß
in ihrer Ausgestaltung und Anordnung so ausgelegt, daß 35 Fig. 3,
schon nach extrem kurzer Einschaltzeit der Kochplat- F i g. 5 eine Draufsicht auf den anderen Gehäuseteil
tenheizung eine Signalanzeige erfolgt, andererseits aber der Überwachungseinrichtung gemäß den vorherge-
ebenfalls nach kurzer Einschaltzeit die Signalanzeige henden Figuren.
solange erhalten bleibt, bis die Kochplattentemperatur In den F i g. 1 und 2 ist in Seitenansicht und Frontan-
auch tatsächlich unter einen Temperaturwert abgesun- 40 sieht die Überwachungseinrichtung gezeigt, die beim
ken ist, bei dem ein Berühren der Kochplattenoberflä- Ausführungsbeispiel am Gehäuse bzw. an der Abdek-
che unproblematisch ist Vorzugsweise besteht hierbei kung einer Kochplattenheizung 1 (Strahlungsheizung)
das Gehäuse aus einem Wärme gut speichernden Mate- befestigt ist. Die Kochplattenheizung sitzt unmittelbar
rial, vorzugsweise aus Keramikmaterial. Die Anordnung an der Unterseite einer aus Glaskeramikmateria! beste-
von Kaltleiterheizkörper und Wärmeschalter in einem 45 henden Kochplatte 2. In noch zu erläuternder Weise
Gehäuse zeigt für einen anderen Anwendungszweck die wird die Überwachungseinrichtung gegen die Untersei-
DE-OS 30 29 796. te der Kochplatte 2 mit Vorspannung gedrückt, so daß
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung be- ein sehr enger thermischer Kontakt zwischen der Kochsteht
darin, daß in dem zumindest nach einer Seite hin platte 2 und der Überwachungseinrichtung besteht. In
offenen Aufnahmeraum die Steuerheizung und vor- 50 den Fig. 1 und 2 ist die Kochplatte um 180° verdreht
zugsweise besondere Wärmespeicherkörper liegen und dargestellt. Wesentlicher und tragender Bestandteil der
der Schalter an der Öffnungsseite des Aufnahineraumes Überwachungseinrichtung ist ein aus keramischem Maangeordnet
ist. Auf diese Weise hat die von der Steuer- terial bestehendes Gehäuse mit Gehäuseteilen 3 und 4
heizung, d. h. von dem Kaltleiter-Widerstand ausgehen- sowie ein aus metallischem Federmaterial bestehender
de Wärme keine andere Wahl, als bevorzugt in Richtung 55 U-förmiger Spannbügel 5. Der Gehäuseteil 3 besitzt
des temperaturabhängigen Schalters oder Reglers zu einen zum anderen Gehäuseteil 4 hin offenen Aufnahfließen,
wodurch relativ schnelle Signal-Einschaltzeiten meraum 6, der — wie insbesondere F i g. 3 zeigt — an
erhalten werden. Vorzugsweise überragen hierbei die zwei gegenüberliegenden Raumwänden schwalbenplättchenartigen
Wärmespeicherkörper und Vorzugs- schwanzförmige Führungsnuten / besitzt, die senkrecht
weise auch die Kontaktteile den Schalter zur Seite hin, 60 zur Gffnungscbenc des Aufnahrneraunics 6 verlaufen
so daß diese Teile eine große Oberfläche besitzen und und zum Gehäuseteil 4 hin sich öffnen. Wie die F i g. 1
sehr intensiv ihre Wärme in Richtung des Schalters oder und 3 zeigen, schließt sich an den Aufnahmeraurn 6 ein
Reglers abgeben können. Vorzugsweise wird als Steuer- im wesentlichen T-förmiger Ansatz 8 an, der zwischen
heizung ein dünner Kaltleiter verwendet, der die Spei- den freien Enden 9' der Gehäusewände 9 und seiner
cherteile höher und schneller zu erhitzen vermag und 65 inneren, walmdachartigen Ansatzbegrenzung 8' eine
diese Speicherteile die Wärme langer halten. Bevorzugt mittig verengte Führungsnut 10 bildet, die außerhalb
wird ein Kaltleiter verwendet, der am Schalter eine des Aufnahmeraumes 6 liegt und zu der hin der Aufnah-Temperatur
von mindestens 226°C erzeugt. meraum 6 seitlich offen ist. In dem Aufnahmeraum 6
sind verschiedene Funktionsbauteile aufeinandergestapelt.
Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich hierbei um einen als langgestrecktes, schmales Plättchen ausgebildeten
Kaltleiter-Widerstand 11 (in F i g. 3 gestrichelt dargestellt), um in symmetrischer Verteilung beidseitig
der vorgenannten Steuerheizung 11 angeordnete und an dieser Steuerheizung flächig anliegende, plättchenartige
Wärmespeicherkörper 12 sowie um ebenfalls in symmetrischer Anordnung beidseitig der Wärmespeicherkörper
12 an diesen flächig anliegende Kontaktteile 13, die ebenfalls in Form von flachen Plättchen ausgebildet
sind. Die Wärmespeicherkörper und Kontaktteile sind beidseitig der Steuerheizung U und in sich selbst
symmetrisch ausgestaltet, wie insbesondere Fig.3 zeigt. Hier sind die gegenüber den Kontaktteilen aus
einem dickeren Material bestehenden Wärmespeicherkörper 12 gestrichelt dargestellt Sie besitzen an zwei
gegenüberliegenden Schmalseiten Führungsansätze 14, die mit Grobpassung in die Führungsnuten 7 passen. Mit
strichpunktierten Linienzügen sind in F i g. 3 die Kontaktteile 13 dargestellt Diese Kontaktteile 13 besitzen
jeweils eine den Aufnahmeraum 6 überziehende Kontaktplatte 15 und beidseitig derselben freiragende Anschlußarme
16, die außerhalb des Aufnahmeraumes 6 in den seitlichen Führungsnuten 10 des Gehäuseteiles 3
liegen und mit den freien, um 90° abgewinkelten Anschlußenden 17 den Gehäuseteil 3 beidseitig überragen
und für den Anschluß für elektrische Leitungen frei zugänglich sind. Wie die Figuren zeigen, werden die vorgenannten
Funktionsbauteile in den Aufnahmeraum 6 eingeworfen bzw. aufeinandergestapelt, wobei infolge
der Grobpassung zwischen diesen Teilen und den Führungsnuten sich eine korrekte Plazierung dieser Teile im
Aufnahmeraum 6 praktisch von selbst ergibt Wie F i g. 2 zeigt besitzt der Aufnahmeraum 6 eine derartige
Tiefe, daß auch z. B. Wärmespeicherkörper mit einer größeren Dicke in diesem Aufnahmeraum 6 untergebracht
werden können. Die Wärmespeicherkörper und Kontaktteile sind als Stanzteile ausgebildet Um zu verhindern,
daß bei Betrieb der Signalsteuereinrichtung sich im Aufnahmeraum 6 ein schädlicher Wärmestau
bildet ist in eine Begrenzungswand des Gehäuseteiles 3 eine Gehäuseausnehmung 18 eingearbeitet die sich in
Richtung der Öffnungsseite des Aufnahmeraumes 6 hin erstreckt und durch welche hindurch Stauwärme abfließen
kann. Wie F i g. 4 zeigt besitzt der Gehäuseteil 3 an der Oberseite Fußansätze 19, mit denen sich das Gehäues
an der Unterseite der Glaskeramikplatte 2 abstützt. Ferner besitzt der Gehäuseteil 3 am Außenumfang Nuten
für die formschlüssige Verbindung mit dem Spannbügel 5, und zwar eine Nut 20 an der Gehäuserückseite
gemäß F i g. 4 sowie eine senkrecht hierzu stehende Nut 21 am Ansatz 8. In diese Nuten ist der U-förmige Spannbügel
5 einsetzbar, wobei dieser Spannbügel 5 mit einer gewölbten Federschleife 22 in der Nut 20 geführt und
zentriert ist und mit seinem oberen Federschenkel 23 in der Nut 21 formschlüssig gehalten ist
Der zweite Gehäuseteil 4 ist als relativ flaches Druckstück
ausgebildet und hat einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß mit an gegenüberliegenden Seiten
eingearbeiteten Nuten 25 für die Führung und Zentrierung des Spannbügels 5, bzw. des Druckstückes gegenüber
diesem SpannbügeL Im Zentrum des aus Keramik bestehenden Gehäuseteiles 4 befindet sich eine runde
öffnung 26, an die sich eine ebenfalls runde Ausnehmung 27 anschließt In die Ausnehmung 27 und in die
öffnung 26 einsteckbar ist ein temperaturabhängiger Regler oder Schalter 28, der einen zapfenartigen Zentrieransatz
29 besitzt. Der im Grundriß runde Schalter ist im Bereich einer Temperaturfühlerplatte 30 verbreitert
und stützt sich damit unmittelbar auf den plattenartigen Kontaktteil 13 ab, wie Fig.2 deutlich zeigt. Im
montierten Zustand sind die beiden Gehäuseteile 3 und 4 mit Abstand voneinander angeordnet, derart, daß ein
Großteil des Schalters 28 nach außen hin, also zur Glaskeramikplatte 2 hin im Abstandsbereich offen ist. Der
Spannbügel 5 besitzt an den freien Federschenkeln 23 und 31 aufeinander zugebogene Haken 32, wobei die
beiden Federschenkel gegeneinander vorgespannt sind, so daß sie mit Vorspannung in den Nuten 21 und 25
anliegen. Bei der Monage der Signalsteuereinrichtung werden zuerst die Teile 13,12,11 aufeinandergestapelt.
Danach wird der zweite Gehäuseteil 4 mit dem aufgesetzten Schalter 28 zwischen die Federschenkel 23 und
31 gesteckt bis in die in Fig.2 gezeigte Stellung, in welcher sich der Schalter 28 am Kontaktteil 13 abstützt
und die Haken 32 in rechteckigen Vertiefungen 33 des Gehäuseteiles 4 verrasten. In dieser Stellung wird durch
die Federschleife 22 das zweite Gehäuseteil 4 federnd über den Schalter 28 gegen den ersten Gehäuseteil 3
gedrückt unter federnder Verspannung sämtlicher vorbeschriebenen Funktionsteile. Wie insbesondere F i g. 5
zeigt, besitzt der runde Schalter 28 radiale Kontaktanschlüsse 34, die beidseitig den Schalter 28 überragen.
Für diese Kontaktanschlüsse 34 sind im Gehäuseteil 4 radial an die Ausnehmung 27 anschließende Nuten 35
vorgesehen, in denen die Kontaktanschlüsse 34 liegen und die den Schalter 28 gegen Verdrehen sichern.
Wie F i g. 2 zeigt, ist der Federschenkel 31 des Spannbügels
5 wesentlich länger als der andere Federschenkel 23. Mit diesem Federschenkel 31 ist die Überwachungseinrichtung
an einem Teil der Kochplatte befestigt, beim Ausführungsbeispiel am Gehäuse der Kochplattenheizung
1. Die Befestigung erfolgt mit Vorspannung, so daß die Überwachungseinrichtung mit Vorspannung
gegen die Unterseite der Glaskeramikplatte 2 gedrückt wird. Wie insbesondere F i g. 2 zeigt, liegt der Fühlerteil
des Schalters 28 an der Öffnungsseite des Aufnahmeraumes 6 bzw. taucht leicht in diesen Aufnahmeraum 6
ein. Auf diese Weise erfolgt bei Betrieb der Überwachungseinrichtung bevorzugt ein Wärmefluß von der
Steuerheizung 11 in Richtung des Schalters 28, yerbun-
den mit einem sehr raschen Ansprechen der Überwachungseinrichtung bzw. des vom Schalter 28 gesteuerten
Signalorgans, z. B. der Signallampe. Bei Vorhandensein mehrerer Kochplattenheizungen unterhalb der
Kochplatte 2 ist es vorteilhaft, wenn die Überwachungseinrichtung
unterhalb der Kochplatte zentrisch zwischen denjenigen Kochplattenheizungen angeordnet ist
die am weitesten voneinander entfernt sind. Hierbei besteht die Möglichkeit, eine Befestigung der Überwachungseinrichtung
mittels eines langgestreckten Bügels vorzunehmen, der z. B. an dem Gehäuse dieser beiden
Kochplattenheizungen befestigt ist In jedem Falle wird man die Befestigungsmittel mit einem schwachen Querschnitt
ausstatten, so daß ein wesentlicher Wärmeentzug an der Überwachungseinrichtung nicht erfolgt
Selbstverständlich' besteht die Möglichkeit, die Masse
des Gehäuses, insbesondere des Gehäuseteiles 3 entsprechend der gewünschten Verwendung der Überwachungseinrichtung
entsprechend zu variieren, z. B. durch Wahl einer entsprechenden Materialdicke am
Gehäuseteil 3. Wie schon erwähnt dient auch zumindest dieser Gehäuseteil 3 als Wärmespeicherkörper, der die
Wärme aus der Umgebung unterhalb der Kochplatte 2 aufnimmt und speichert und auf diese Weise auch nach
dem Abschalten der Kochplattenheizung das Signalorgan während der Abkühlphase in der Signalstellung
hält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (13)
1. Überwachungseinrichtung für Kochplatten, insbesondere
Glaskeramik-Kochplatten, zur Anzeige der eine vorbestimmte Temperatur übersteigenden
Erwärmung der Kochplatte mittels eines Signalorgans, zu dessen Steuerung vorgesehen ist ein temperaturabhängiges
Organ für das Ein- und Ausschalten des Signalorgans, eine Steuerheizung vorzugsweise
ein Kaltleiterwiderstand, wenigstens ein Wärmespeicherkörper und Kontaktteile, wobei die genannten
Teile in einem zweiteiligen Gehäuse gehalten sind, von denen ein Gehäuseteil einen Aufnahmeraum
für diese aufeinandergeschichteten Teile besitzt und mit dem anderen Gehäuseteil federnd verspannt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein temperaturabhängiger Schieber (28) an der Öffnungsseite
des Aufnahmeraumes (6) und zumindest zum Teil im offenen Abstandsbereich der beiden mit
freiem Abstand voneinander angeordneten Gehäuseteile (3,4) liegt und die übrigen Teile innerhalb des
Aufnahmeraumes liegen.
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3, 4) aus
einem Wärme gut speichernden Material, vorzugsweise aus Keramikmaterial besteht.
3. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Aufnahmeraum (6) wenigstens eine nach außen, vorzugsweise in Richtung des Schalters (28)
führende Gehäuseausnehmung (18) für die Abführung der Stauwärme vorgesehen ist.
4. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Aufnahmeraum (6) die plättchenartige, vorzugsweise aus Kaltleitermaterial gebildete Steuerheizung
(11), beidseitig der Steuerheizung liegende plättchenartige Kontaktteile (13) sowie vorzugsweise
ebenfalls beidseitig der Steuerheizung liegende Wärmespeicherkörper (12) aufeinandergestapelt
sind.
5. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile (13) einerseits
und die Wärmespeicherkörper (12) andererseits symmetrisch ausgestaltet und angeordnet sind.
6. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Kontaktteile (13) eine den Aufnahmeraum (6) überziehende Kontaktplatte (15) und beidseitig
desselben freiragende Anschlußarme (16) besitzt, die außerhalb des Aufnahmeraumes in seitlichen
Führungsnuten (10) des Gehäuses liegen und mit den Enden das Gehäuse überragen.
7. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die plättchenartigen Wärmespeicherkörper (12) und vorzugsweise auch die Kontaktteile (13) den
Schalter (28) seitlich überragen.
8. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Gehäuseteile (4) als Druckstück ausgebildet ist und mit den hakenartig geformten freien
Federschenkeln (23,31) des Spannbügels (5) verrastbar ist.
9. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseteil (4) eine
Ausnehmung (72) für die Aufnahme und Zentrierung des Schalters (28) sowie hiervon ausgehende Nuten
(35) für die Lagerung der Kontaktanschlüsse (34) des Schalters aufweist
10. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der U-förmige Spannbügel (5) aus federndem Material besteht, an seinem unfreien Ende eine
gewölbte Federschleife (22) und an den freien, gegeneinander vorgespannten Schenkelenden gegeneinander
gerichtete Haken (32) besitzt
11. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß am Gehäuseumfang Abstands- und Stützrippen angeformt sind.
12. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der freien federnden Schenkel (31) des Spannbügels (5) einen über den Haken (32) hinausgehenden
Schenkelarm besitzt, mit dem die Signaleinrichtung an einem Kochplattenteil, vorzugsweise
an der Abdeckung einer Kochplattenheizung (1) befestigt ist und federnd mit der Kochplatte (2) verspannt
ist.
13. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie unterhalb der Kochplatte (2) zentrisch zwischen denjenigen Kochplattenheizungen angeordnet
ist, die am weitesten voneinander entfernt sind.
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| DE19833317100 DE3317100C2 (de) | 1983-05-10 | 1983-05-10 | Überwachungseinrichtung für Kochplatten, insb. Glaskeramik-Kochplatten |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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