DE3317838C2 - - Google Patents

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DE3317838C2
DE3317838C2 DE19833317838 DE3317838A DE3317838C2 DE 3317838 C2 DE3317838 C2 DE 3317838C2 DE 19833317838 DE19833317838 DE 19833317838 DE 3317838 A DE3317838 A DE 3317838A DE 3317838 C2 DE3317838 C2 DE 3317838C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Lüftungssystem für Gebäude mit einem Belüftungsaggregat, das einen sich durch eine Ausnehmung in einer Gebäudewand von der Außenseite zu einer rauminnenseitigen Abström­ öffnung erstreckenden Luftleitkanal mit einem im Strömungsweg angeordneten Zuluftgebläse aufweist, insbesondere für Gebäude mit einer hinterlüfteten Vorhangfassade.
Es sind Lüftungssysteme mit sich durch Wandausnehmungen von der Außenseite in das Gebäudeinnere erstreckenden Luftleitkanälen und in den Strömungswegen der zuzu­ führenden Frischluft angeordneten Gebläsen bekannt. Abhängig davon, innerhalb welcher Zeiträume das Luft­ volumen eines Raumes vollständig durch zugeführte Frischluft ersetzt werden muß, kann insbesondere während der kalten Jahreszeit eine Erwärmung der zugeführten Frischluft notwendig werden, wofür entsprechende appa­ rative Einrichtungen erforderlich sind.
Aus der DE-OS 22 23 445 sind bereits eine Schaltung und Einrichtung mechanisch hinterlüfteter Fassaden bekannt, die eine Zwangsbelüftung eines Zwischenraums zwischen einer Gebäudewand und einer Vorhangfassade ermöglichen, um infolge Sonneneinstrahlung in dem Zwischenraum angesammelte Wärmeenergie abzuführen und dadurch die zum Kühlen der Räume eines Gebäudes erforderliche Kühlleistung zu reduzieren.
Ferner offenbart die DE-OS 28 09 442 eine Dachein­ deckung, die aus einem Abdichtbelag und einem tragenden Aufbau mit einer Wärmeisolierschicht besteht, wobei letztere auf dem tragenden Aufbau unter dem Abdicht­ belag, der nur geringe Wärmekapazität aufweisen soll, angeordnet ist und zwischen der Wärmeisolierschicht und dem Abdichtbelag Zwischenräume vorgesehen sind, die eine Luftzirkulation zwischen einer in das Innere eines Raumes weisenden ersten Öffnung und einer nach außen weisenden zweiten Öffnung ermöglichen. Die Dacheindeckung soll dabei einen Speicher bilden, in dem eine Luftzirkulation erzeugt wird, wenn die Lufttemperatur im Speicher über der Lufttemperatur des betreffenden Raumes liegt.
Die DE-OS 30 35 672 schließlich beschreibt ein Raum­ lüftungsgerät für den Einbau in Fenster oder Mauern mit einem Ventilator, dessen Gehäuse je eine raum­ seitige und eine außenseitige Öffnung aufweist, wobei den Öffnungen schwenkbar angelenkte und zwischen Schließ- und Öffnungslagen betätigbare Klappen zuge­ ordnet sind.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines im Aufbau äußerst einfachen und kostengünstigen Lüftungssystems, mit dem es im Bedarfsfalle während der kalten Jahres­ zeit gelingt, ohne den Einsatz kostspieliger und/oder energieverzehrender Heizsysteme oder Wärmetauscher Räumen von Gebäuden in Grenzen vorgewärmte Frisch­ luft zuzuführen.
Ausgehend von dem eingangs angegebenen Lüftungssystem ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine mit einer Vorwärmzone in Verbindung stehende Ansaugöffnung des Luftleitkanals, der ansaugseitig mit einem Vorsatz versehen ist, mittels wenigstens eines Absperrorgans bei gleichzeitiger Freigabe einer mit der Umgebung in Verbindung stehenden Ansaugöff­ nung für die Außenluft absperrbar ist und umgekehrt.
Bei der Erfindung handelt es sich somit darum, daß über einen sich durch eine Ausnehmung in einer Ge­ bäudewand hindurcherstreckenden Luftleitkanal wahl­ weise unmittelbar aus der Umgebung angesaugte Frisch­ luft oder aber über eine Vorwärmzone geführte und vorgewärmte Frischluft zugeführt werden kann. Dabei kann die Vorwärmzone ein wandaußenseitig angeordneter, zur Umgebung hin abgedeckter Kanal sein, in dem bei­ spielsweise durch die Gebäudewand hindurchfließende Raumwärme, aber auch durch die äußere Abdeckung trans­ ferierte Wärmeeinstrahlung, eingefangen und zur Vor­ erwärmung der durch den Luftleitkanal in einen Raum einzuführenden Frischluft herangezogen wird.
Bei Gebäuden mit hinterlüfteten Vorhangfassaden hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Vorwärmzone aus einem Zwischenraum zwischen der Gebäudewand und einer außenseitig im Abstand von der Wand angebrachten Vorhangfassade besteht, so daß bei der Frischluftan­ saugung durch die Vorwärmzone hindurch aus diesem Zwischenraum angesaugt wird, was einerseits zu einer durchaus wünschenswerten Vorerwärmung der Frischluft führt, andererseits aber auch zu einer hoch wirksamen Belüftung des Zwischenraums zwischen der Vorhang­ fassade und der durch letztere verkleideten Gebäudewand.
Kennzeichnend für das erfindungsgemäße Lüftungssystem ist, daß die Frischluftansaugung von der Vorwärmzone auch unmittelbar auf die Umgebung umgeschaltet werden kann. Dieser Umschaltbarkeit kommt während der wärmeren Jahreszeit Bedeutung zu, in der die Zufuhr vorerwärmter Frischluft zu den zu belüftenden Räumen unerwünscht ist. Während der Übergangsjahreszeiten und im Winterbe­ trieb hingegen ist es als energiesparende Maßnahme durch­ aus erwünscht, durch die Gebäudewand und auf letztere aufgebrachte Isolierungen hindurchtretende Raumwärme mit der aus der Vorwärmzone angesaugten Frischluft wiedereinzufangen, desgleichen auch durch die äußere Abdeckung der Vorwärmzone hindurchtretende und dabei in langwellige Wärmestrahlung umgesetzte Solarstrahlung zu nutzen. Bei der Abdeckung kann es sich beispiels­ weise um eine aus metallischen Bekleidungstafeln bestehende Vorhangfassade handeln.
Bei einer derartigen Systemausbildung mit einem dem Luftleitkanal ansaugseitig zugeordneten Vorsatz können zweckmäßigerweise die Ansaugöffnungen benachbart zueinander angeordnet und durch einen sich zwischen letzteren erstreckenden Steg voneinander getrennt sein. Als Absperrorgan kann dann, ebenfalls in Ausge­ staltung der Erfindung, eine zwischen einer wenig­ stens eine Ansaugöffnung absperrenden bzw. freigeben­ den Lage betätigbare Absperrklappe dienen, die um eine Anlenkachse schwenkbar etwa dergestalt gelagert sein kann, daß sich die Anlenkachse längs des Steges zwischen den Ansaugöffnungen erstreckt und die Ab­ sperrklappe wahlweise zwischen einer die eine An­ saugöffnung freigebenden und die andere Ansaugöffnung absperrenden Lage bzw. umgekehrt verschwenkbar ist.
Bei dieser Ausgestaltung handelt es sich mithin darum, daß den benachbart zueinander angeordneten Ansaug­ öffnungen nur eine Absperrklappe zugeordnet ist, die in ihrer einen Einstellage die eine Ansaugöff­ nung absperrt und die andere Ansaugöffnung freigibt, hingegen in ihrer anderen Einstellage die erstge­ nannte Ansaugöffnung freigibt und die letztgenannte Ansaugöffnung absperrt.
Als zweckmäßig hat sich dabei die Anordnung der An­ saugöffnungen in Begrenzungen des Vorsatzes erwiesen, die von einem zwischen ihnen verlaufenden Steg sich divergierend zum Luftleitkanal hin erstrecken. Die Anlenkachse der Absperrklappe verläuft dann im Be­ reich des sich im Winkel zwischen den beiden diver­ gierend zueinander erstreckenden Begrenzungen ange­ ordneten Steges zwischen den Ansaugöffnungen und die Absperrklappe gelangt durch einfaches Verschwenken um einen Schwenkwinkel, der dem Öffnungswinkel zwischen den divergierend zueinander verlaufenden Begrenzungen entspricht, in ihre die eine oder andere Ansaugöffnung absperrende Schwenklage.
Eine andere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Lüf­ tungssystems ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnungen in einander gegenüberliegenden Be­ grenzungen des Vorsatzes angeordnet sind und daß die Absperrklappe innerhalb des Vorsatzes im wesent­ lichen rechtwinklig zu ihrer Flächenerstreckung zwi­ schen einer jeweils die eine Ansaugöffnung freigeben­ den und die andere Ansaugöffnung absperrenden Lage translatorisch verschiebbar ist.
Eine weitere Ausgestaltungsvariante besteht darin, daß die Absperrklappe zwischen einer jeweils eine der benachbart zueinander angeordneten Ansaugöffnungen freigebenden und absperrenden Lage im wesentlichen in der von ihrer Fläche aufgespannten Ebene verschieb­ bar geführt ist. Bei der Absperrklappe handelt es sich dann um eine Art Schieber, der wahlweise in eine die eine oder andere Ansaugöffnung absperrende Lage bringbar ist.
Schließlich besteht ein anderes wichtiges Ausgestal­ tungsmerkmal der Erfindung darin, daß sich der Vor­ satz durch die Vorwärmzone hindurcherstreckt und derart an deren äußere Abdeckung im wesentlichen strömungsmitteldicht angeschlossen ist, daß die eine Ansaugöffnung mit der Umgebung korrespondiert, hin­ gegen die andere mit der nach außen abgedeckten Vor­ wärmzone. Die mit der Umgebung korrespondierende Ansaugöffnung kann dabei durch Luftleiteinrichtungen nach außen beispielsweise gegen Schlagregen geschützt sein, während die mit der Vorwärmzone korrespondie­ rende Ansaugöffnung in solcher Weise zur Umgebung hin abgeschirmt ist, daß bei einer Einstellung des Systems auf Ansaugen aus der Vorwärmzone ausschließ­ lich Frischluft aus dem Bereich dieser Zone durch den Luftleitkanal des Belüftungsaggregats zugeführt wird.
Anhand der Zeichnung sollen nachstehend einige Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung ver­ anschaulicht werden. In schematischen Ansichten zeigt
Fig. 1 in einem Vertikalschnitt durch eine Fenster­ brüstung ein unter einem Fenster in die Brüstung eingebautes Belüftungsaggregat mit einer un­ mittelbar mit der Umgebung korrespondierenden Ansaugöffnung und einer mit einem Zwischenraum zwischen einer Gebäudewand und einer an dieser mit Abstand angebrachten Vorhangfassade in Ver­ bindung stehenden Ansaugöffnung,
Fig. 2 eine vergrößerte Ausschnittansicht gemäß II in Fig. 1,
Fig. 3 ebenfalls in einem Vertikalschnitt eine mit einer Vorhangfassade versehene Gebäudewand, durch die sich eine Ausnehmung hindurcherstreckt, in der ein auf das Ansaugen von Frischluft un­ mittelbar aus der Umgebung geschaltetes Be­ lüftungsaggregat angeordnet ist,
Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3, jedoch mit dem Belüftungsaggregat in der Schaltung auf An­ saugen von Frischluft aus dem Zwischenraum zwischen der Gebäudewand und der Vorhang­ fassade,
Fig. 5 eine zu den Fig. 3 und 4 alternative Aus­ bildung des Belüftungsaggregats in der Schal­ tung auf Ansaugen unmittelbar aus der Umge­ bung,
Fig. 6 in einer Ansicht wie in Fig. 5 die Schaltung des Belüftungsaggregats auf Ansaugen aus dem Zwischenraum zwischen der Vorhangfassade und der Gebäudewand,
Fig. 7 eine weitere Abwandlungsform des Belüftungs­ aggregats in einer Ansicht wie in Fig. 3 und
Fig. 8 das Belüftungsaggregat gemäß Fig. 7 in der Schaltung wie in Fig. 4.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Belüf­ tungssystem ist im Bereich einer Fensterbrüstung unter einem nur angedeuteten Fenster 10 in einer die Brüstung durchbrechenden Ausnehmung 11 ein Belüftungs­ aggregat 12 aufgenommen, das einen sich von der Außen­ seite 13 der Gebäudewand 14 bis in einen umschlossenen Innenraum 15 erstreckenden Luftleitkanal 16 besitzt. Im Strömungsweg für die zuzuführende Frischluft be­ findet sich ein in der Zeichnung nicht veranschau­ lichtes Zuluftgebläse und innerhalb des Belüftungs­ aggregates 12 sind hier nicht weiter interessierende Auskleidungen 19 aus schallschluckenden Materialien angeordnet. Rauminnenseitig ist eine nach unten ge­ richtete Abströmöffnung 20 vorgesehen.
Ansaugseitig ist ein über die Außenseite 13 der Ge­ bäudewand 14 hinausragender Vorsatz 22 dem Luftleit­ kanal 16 zugeordnet, der dachförmig in einer Ecke zu­ sammenlaufende Begrenzungen 23, 24 mit je einer schräg nach oben bzw. schräg nach unten gerichteten Luftan­ saugöffnung 25, 26 besitzt. Diese Ansaugöffnungen sind durch einen schmalen Steg 27 im Winkelbereich der beiden Begrenzungen 23, 24 getrennt und der Steg 27 ist strömungsmitteldicht mit einer außenseitig an der Gebäudewand 14 angebrachten Vorhangfassade 30 verbunden.
Die Vorhangfassade 30, die in der Zeichnung nur schema­ tisch angedeutet ist, besitzt unterhalb des Fensters 10 einen rinnenförmigen Abschnitt 31 mit einem nach oben abgekanteten inneren Flansch 32, an dem eine mit dem sich zwischen den beiden Ansaugöffnungen 25, 26 erstreckenden Steg 27 des Vorsatzes 22 verbundene Dichtung 33 anliegt. Eine obere Abdeckung 34, die an ein sich über dem Belüftungsaggregat 12 erstreckendes Fensterprofil 35 angeschlossen ist, überdeckt die obere schräg verlaufende Begrenzung 24 des Vorsatzes 22 und ragt unter Ausbildung eines Strömungsweges 36 mit einem unteren Flansch 37 bis in den rinnenartig aus­ gebildeten oberen Abschnitt 31 der Vorhangfassade 30 hinein.
Im Bereich des die beiden Ansaugöffnungen 25, 26 des Vorsatzes 22 trennenden Steges 27 ist vorsatzinnen­ seitig eine Absperrklappe 38 um eine horizontal ver­ laufende Anlenkachse 39 schwenkbar gelagert, die in der in der Zeichnung veranschaulichten Stellung die obere Ansaugöffnung 26 des Vorsatzes 22 absperrt, während die mit der Vorwärmzone 40 zwischen der Gebäudewand 14 und der Vorhangfassade 30 in Verbin­ dung stehende untere Ansaugöffnung 25 sich in Öff­ nungsstellung befindet, jedoch durch ein Verschwenken der Absperrklappe 38 um ihre Anlenkachse 39 in die in der Zeichnung bei 41 gestrichelt angedeutete Lage bei gleichzeitiger Öffnung der oberen Ansaugöffnung 26 absperrbar ist.
Durch das Betätigen der Absperrklappe 38 in eine die eine oder die andere Ansaugöffnung 25, 26 absperrende Lage ist das Belüftungsaggregat 12 in der Weise umschalt­ bar, daß in der einen Betriebsstellung über den sich unter der oberen Abdeckung 34 erstreckenden Strömungs­ weg 36 durch die obere Ansaugöffnung 26 Frischluft unmittelbar aus der Umgebung oder aber durch die untere Ansaugöffnung 25 aus der Vorwärmzone 40 zwi­ schen der Gebäudewand 14 und der im Abstand vor dieser angebrachten Vorhangfassade 30 angesaugt werden kann.
Dem Ansaugen von Frischluft aus der Vorwärmzone 40 zwischen der Vorhangfassade 30 und der Gebäudewand 14 kommt im Winterbetrieb bzw. während der kühleren Jahres­ zeiten insofern Bedeutung zu, als durch die Gebäude­ wand 14 und eine auf dieser angebrachte nur angedeutete Isolierung 42 aus dem Gebäude abfließende Wärme sowie durch die Vorhangfassade 30 hindurchtretende und in lang­ wellige Wärmestrahlung umgesetzte Solarenergie einge­ fangen und mithin zur Vorerwärmung der durch die Vorwärm­ zone 40 angesaugten und dem zu belüftenden Innen­ raum 15 zugeführten Frischluft genutzt wird. Der Zwischen­ raum zwischen der Gebäudewand 14 und der an dieser angebrachten Vorhangfassade 30 bildet mithin eine Vorwärm­ zone 40 für die anzusaugende Frischluft.
Wenn hingegen, wie in den Sommermonaten, die Zufuhr vorerwärmter Frischluft unerwünscht ist, wird die mit dem Zwischenraum zwischen der Vorhangfassade 30 und der Gebäudewand 14 in Verbindung stehende Ansaug­ öffnung 25 des Vorsatzes 22 durch Verschwenken der Absperrklappe 38 in die gestrichelt angedeutete Lage 41 abgesperrt und die einem Innenraum 15 zuzuführende Frischluft unmittelbar über die obere Ansaugöffnung 26 und den Strömungsweg 36 angesaugt, der sich unter der bis in den rinnenartigen oberen Abschnitt 31 der Vorhangfassade 30 hineinragenden Abdeckung 34 er­ streckt, und dem zu belüftenden Innenraum 15 zugeführt.
Alternative Ausgestaltungsmöglichkeiten sind in den schematischen Darstellungen nach den Fig. 3 bis 8 veranschaulicht.
Bei diesen Ausgestaltungen ist das Belüftungsaggregat 12 wiederum in einer die Gebäudewand 14 durchbrechen­ den Ausnehmung 11 aufgenommen und besitzt einen sich von der Wandaußenseite bis in das Gebäudeinnere reichenden Luftleitkanal 16 mit einem im Strömungsweg der zuzuführenden Frischluft angeordneten Zuluft­ gebläse 18. Ein Vorsatz 22 des Gerätes erstreckt sich durch die Vorwärmzone 40 zwischen der Gebäude­ wand 14 und der im Abstand von dieser angebrachten Vorhangfassade 30 hindurch und ist ebenfalls gegen­ über der Vorhangfassade 30 abgedichtet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 er­ streckt sich zwischen dem genannten Vorsatz 22 und dem Luftleitkanal 16 eine mit zwei übereinanderlie­ genden Ansaugöffnungen 25, 26 versehene Zwischenwand mit einem horizontal verlaufenden Steg 27 zwischen den Ansaugöffnungen 25 und 26. An diesem Steg 27 sind um eine horizontal verlaufende Schwenkachse zwei Absperr­ klappen 38, 38′ schwenkbar gelagert, die wahlweise in die aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Betriebs­ stellungen verschwenkbar sind. Anstelle der beiden Absperrklappen 38, 38′ könnte auch eine entsprechend abge­ winkelte Absperrklappe vorgesehen sein.
Bei der Einstellung gemäß Fig. 3 gibt die obere Ab­ sperrklappe 38 die obere Ansaugöffnung 26 frei und das Gerät ist auf das Ansaugen von Frischluft unmittel­ bar aus der Umgebung geschaltet, wie der Pfeil 44 andeutet. Fig. 4 hingegen zeigt die obere Absperr­ klappe 38 in einer die obere Ansaugöffnung 26 ab­ sperrenden Lage, während die untere Absperrklappe 38′ die untere Ansaugöffnung 25 freigibt, so daß vorer­ wärmte Frischluft mittels des Zuluftgebläses aus der Vorwärmzone 40 zwischen der Gebäudewand 14 und der im Abstand vor dieser angebrachten Vorhangfassade 30 gemäß Pfeil 45 angesaugt und, wie der Pfeil 46 zeigt, in den zu belüftenden Innenraum 15 gefördert wird.
Die Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 unterschei­ det sich nur insofern von der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4, als der Vorsatz 22 durch eine bis zu dem Steg 27 zwischen den beiden Ansaugöffnungen 25, 26 reichende Zwischenwand 47 horizontal unterteilt ist und anstelle der beiden schwenkbar im Bereich des genannten Steges 27 angelenkten Absperrklappen 38, 38′ eine schieberartige Absperrklappe 38 vorgesehen ist, die aus der in Fig. 5 ersichtlichen, die untere Ansaug­ öffnung 25 absperrenden Lage parallel zu ihrer Flächen­ erstreckung in eine die Ansaugöffnung 26 absperrende Lage betätigbar ist. Dies zeigt Fig. 6.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist innerhalb des die absperrbaren Ansaugöffnungen 25, 26 aufweisenden Vorsatzes 22 eine senkrecht zu ihrer Flächenerstreckung betätigbare Absperrklappe 38 vor­ gesehen. In der Schaltung gemäß Fig. 7 ist die mit der Vorwärmzone 40 zwischen der Gebäudewand 14 und der Vorhangfassade 30 in Verbindung stehende Ansaug­ öffnung 25 verschlossen, so daß die einem Raum zuzu­ führende Frischluft unmittelbar aus der Umgebung angesaugt wird. Bei der Schaltung gemäß Fig. 8 be­ findet sich die Absperrklappe 38 in einer die obere Ansaugöffnung 26 absperrenden Lage, so daß dem Raum zuzuführende Frischluft aus der Vorwärmzone 40 zwi­ schen der Vorhangfassade 30 und der Gebäudewand 14 ange­ saugt wird.

Claims (11)

1. Lüftungssystem für Gebäude mit einem Belüftungs­ aggregat, das einen sich durch eine Ausnehmung in einer Gebäudewand von der Außenseite zu einer rauminnen­ seitigen Abströmöffnung erstreckenden Luftleitkanal mit einem im Strömungsweg angeordneten Zuluftgebläse aufweist, insbesondere für Gebäude mit einer hinter­ lüfteten Vorhangfassade, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer Vorwärmzone (40) in Verbindung stehende Ansaugöffnung (25) des Luftleitkanals (16), der ansaugseitig mit einem Vorsatz (22) versehen ist, mittels wenigstens eines Absperrorgans (38, 38′) bei gleichzeitiger Freigabe einer mit der Umgebung in Verbindung stehenden Ansaugöffnung (26) für Außenluft absperrbar ist und umgekehrt.
2. Lüftungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Vorwärmzone (40) ein wandaußen­ seitig angeordneter, zur Umgebung hin abgedeckter Kanal ist.
3. Lüftungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmzone (40) aus einem Zwischenraum zwischen einer Gebäudewand (14) und einer außenseitig im Abstand von der Wand angebrachten Vorhangfassade (30) besteht.
4. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnungen (25, 26) benachbart zueinander angeordnet und durch einen sich zwischen ihnen erstreckenden Steg (27) voneinander getrennt sind.
5. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan eine zwischen einer wenigstens eine Ansaugöffnung (25, 26) absperrenden bzw. freigebenden Lage betätigbare Ab­ sperrklappe (38, 38′) ist.
6. Lüftungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Absperrklappe (38) um eine Anlenkachse (39) schwenkbar gelagert ist.
7. Lüftungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Absperrklappe (38, 38′) um eine sich längs eines zwischen den Ansaugöffnungen (25, 26) erstreckenden Steges (27) verlaufende Schwenkachse zwischen wahlweise die eine oder andere Ansaugöffnung freigebenden bzw. absperrenden Lage verschwenkbar ist.
8. Lüftungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ansaugöffnungen (25, 26) in sich von dem zwischen ihnen verlaufenden Steg (27) diver­ gierend zum Luftleitkanal (16) hin erstreckenden Begrenzungen (23, 24) des Vorsatzes (22) angeordnet sind.
9. Lüftungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnungen (25, 26) in einander gegenüberliegenden Begrenzungen des Vor­ satzes (22) angeordnet sind und daß die Absperrklappe (38) innerhalb des Vorsatzes (22) im wesentlichen recht­ winklig zu ihrer Flächenerstreckung zwischen einer jeweils die eine Ansaugöffnung freigebenden und die andere Ansaugöffnung absperrenden Lage translatorisch verschiebbar ist.
10. Lüftungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrklappe (38) zwischen einer jeweils eine der benachbart zueinander ange­ ordneten Ansaugöffnungen (25, 26) freigebenden und absperrenden Lage im wesentlichen in der von ihrer Fläche aufgespannten Ebene verschiebbar geführt ist.
11. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vorsatz (22) durch die Vorwärmzone (40) hindurcherstreckt und derart an deren äußere Abdeckung (Vorhangfassade 30) im wesentlichen strömungsmitteldicht angeschlossen ist, daß die eine Ansaugöffnung (26) mit der Umgebung korrespondiert, hingegen die andere Ansaugöffnung (25) mit der nach außen abgedeckten Vorwärmzone (40).
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