DE3318432C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zurückziehbare
Spannvorrichtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ent
sprechenden Art.
Wenn bei einer horizontalen Spritzgußmaschine das
Formhälftenpaar ausgewechselt wird, wird zunächst der
Transportwagen für die Formhälften vor die vertikalen
Aufspannplatten für die Formhälften gebracht und werden
die vorher an den Aufspannplatten angebrachten Formhälften
durch eine mit Rollen versehene Überführungsvorrichtung
auf den Transportwagen überführt, worauf ein anderes Paar
von Formhälften in den Bereich zwischen den Aufspannplat
ten gebracht wird. Es sind auf jeder der Aufspannplatten
vier Spannvorrichtungen vorgesehen, zwei unten und zwei
oben, deren Spannarme die Überführung der Formhälften
stören können. Um dies zu vermeiden, empfehlen sich für
solche Anwendungsfälle zurückziehbare Spannvorrichtungen.
Eine dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zugrundeliegende
zurückziehbare Spannvorrichtung ist aus der US-PS 43 65 792
bekannt. Der Spannarm ist im vorderen, d. h. dem zu spannen
den Teil zugewandten Teil des Gehäuses um eine Querachse
schwenkbar gelagert. Hinter dem Spannarm ist in dem Gehäuse
ein unter das hintere Ende des Spannarms greifender Keil
verschiebbar angeordnet, der von dem hydraulischen Zylinder
nach vorn geschoben werden kann. Oberhalb der Querachse
ist an dem Keil ein Schubzapfen vorgesehen, der über eine
Feder an dem Spannarm angreift. Der Querzapfen ist in
dem Gehäuse längsverschieblich gelagert. Zu Beginn des
Vorschubs wird der Spannarm unter Verlagerung der Querachse
bis zu einem Anschlag über die Feder mitgenommen, und
erst bei Erreichen des Anschlages wird die Feder zusammen
gedrückt und setzt sich der Keil unter das hintere Ende
des Spannarms, um diesen zu verschwenken und die am vor
deren Ende des Spannarms vorgesehene Spannfläche an dem
zu spannenden Teil zum Angriff zu bringen.
Die gesamte von dem Keil erzeugte Kraft muß hierbei
von dem Querzapfen aufgenommen werden, der somit eine
erhebliche Belastung erfährt. Die längsverschiebliche
Lagerung des Querzapfens ist aufwendig. Wenn der hydrau
lische Druck bei der bekannten Ausführungsform ausfällt,
löst sich der Keil und fällt auch die Spannkraft weg.
Eine ähnliche Ausführungsform ist aus der US-PS 37 24 837
bekannt. Hierbei ist der Spannarm als Winkelhebel ausgebildet,
der in seinem Scheitel wiederum an einem Querzapfen schwenk
bar gelagert ist. Der Querzapfen sitzt in einer Langlochung
des aus dem Gehäuse hervortretenden, am vorderen Ende
die Spannfläche tragenden Schenkels des Winkelhebels.
An dem oberhalb des Querzapfens gelegenen Ende des Winkel
hebels greift der hydraulische Zylinder an. Der Winkelhebel
wird zunächst mitgenommen, bis der Querzapfen das Ende
des Langlochs in dem Winkelhebel erreicht hat, worauf
die Verschwenkung des Winkelhebels und das Niederdrücken
der Spannfläche am vorderen Ende des Spannarms auf das
zu spannende Teil erfolgen. Die bei der US-PS 43 65 792
genannten Nachteile liegen auch hier vor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine starke
und kompakte gattungsgemäße Spannvorrichtung zu schaffen,
bei der bei hydraulischem Druckverlust eine sichere Spann
kraft aufrechterhalten werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiederge
gebene Erfindung gelöst.
Der Keil wirkt hierbei im gleichen Sinne wie die Spann
kraft unmittelbar von oben gegen den Spannarm. Es bedarf
also keiner Umsetzung der Keilkraft über eine Schwenkbe
wegung auf einem Querzapfen. Die Schraubenfeder im Hydraulikzylinder drückt
den Keil ständig nach vorn, so daß eine gewisse Spannkraft
auch bei einem Druckverlust aufrechterhalten bleibt und
das zu spannende Teil, zum Beispiel eine Formhälfte bei
einer Druckgußmaschine, nicht herunterfallen kann.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen
2 bis 6 wiedergegeben.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ist ein Vertikallängsschnitt durch die
zurückziehbare Spannvorrichtung;
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II
in Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Spannvorrichtung;
Fig. 4 ist eine Rückansicht der Spannvorrichtung;
Fig. 5 ist ein horizontaler teilweiser Längs
schnitt;
Fig. 6 ist ein hydraulisches Schaltbild der
Spannvorrichtung;
Fig. 7 ist ein vertikaler Teilquerschnitt eines
abgewandelten hydraulischen Zylinders;
Fig. 8 ist ein vertikaler Teilquerschnitt einer
weiteren Ausführungsform eines abgewandelten hydrau
lischen Zylinders.
Gemäß den Fig. 1 bis 8 umfaßt die zurückziehbare
Spannvorrichtung ein Gehäuse 1, einen Spannarm 2,
Federn 3 und 33, einen Keil 4 und einen hydraulischen Zylinder 5.
Der Spannarm 2 wird unter Verstärkung der Spannkraft
des hydraulischen Zylinders 5 über den Keil 4
angetrieben. In dem Gehäuse 1, welches aus einem
dicken Stahlblock besteht, ist eine Kammer 6 ausge
nommen, die zum vorderen Ende des Gehäuses 1 offen
ausmündet. In der Kammer 6 ist der Spannarm 2 über
eine bestimmte Strecke vor- und zurückbeweglich ge
lagert und wird durch die Feder 3 gegen die Vorder
seite gedrückt.
Der Spannarm 2 besitzt am hinteren unteren Ende
einen nach vorn gerichteten Anschlag 7, der an einem
Anschlag 8, der am unteren hinteren Ende des Gehäuses 1 vorge
sehen ist, zur Anlage kommen und der Spannarm 2 gestoppt werden kann.
Der Spannarm 2 umfaßt einen Spannteil bzw.
eine Spannfläche 9 an der Unterseite seines vorderen
Endes und an der Oberseite des vorderen Teils eine
schräge Gleitfläche 10, die, in Richtung des Gehäuseinneren der
Spannvorrichtung gesehen, abfallend ge
neigt ist.
Die schräge Gleit
fläche 10 ist an der Oberfläche eines Stahlblocks 11
ausgebildet, der zur Erhöhung der Härte abgeschreckt
ist und auf dem Spannarm 2 befestigt ist. Es kann je
doch die Gleitfläche 10 auch an dem Spannarm 2 selbst
ausgebildet sein, ohne daß der Block 11 vorhanden ist.
Wie vorstehend beschrieben, kann wegen der geringen Neigung
der schrägen Gleitfläche 10 ein großer Kraftverstärkungs
faktor der den Keil 4 umfassenden Keilanordnung erzielt
werden. Wenn beispielsweise die Kraft des Zylinders 5
10 kN beträgt, kann an der Spannfläche 9 eine Spannkraft
von ungefähr 30 kN erzeugt werden.
Das Gehäuse 1 weist oben am Vorderteil der Kammer
6 eine Anlagefläche 12 auf, und es ist der Keil 4 vor-
und rückwärts verschiebbar in den keilförmigen Zwischen
raum 13 zwischen der Anlagefläche 12 und der schrägen
Gleitfläche 10 des Spannarms 2 eingesetzt.
Der doppeltwirkende hydraulische Zylinder 5
zum Antrieb des Keils 4 ist an der Rückwandung
des Gehäuses 1 mit vier Bolzen befestigt und wirkt in Bewegungsrichtung des Spannarms 2. Seine in die
Kammer 6 eingreifende Kolbenstange 15 ist mit dem
Keil 4 zusammenwirkend verbunden, indem ihr Kopf 16
lösbar in eine hakenartige Anordnung an dem Keil 4
eingreift. Das am hinteren unteren Ende des Keils 4
gebildete Zugmaul 18 greift an dem Rückzugshaken 19
an, der am oberen hinteren Ende des Spannarms 2 ge
bildet ist und nach vorn weist.
Eine Vorspanneinrichtung umfaßt ein
zylindrisches Gehäuse 21, welches mit Schrauben 20
am hinteren Ende des Gehäuses 1 unter dem hydraulischen
Zylinder 5 befestigt ist. Die Schraubendruckfeder 3
ist in dem Gehäuse 21 zwischen dem rückwärtigen Ende
des Spannarms 2 und einem Anschlagstopfen 22 einge
spannt, wodurch der Spannarm 2 elastisch nach vorn ge
drückt wird. Die Spannkraft der Feder 3 ist durch
verschieden tiefes Einschrauben des Anschlagstopfens
21 einstellbar. Die Bezugszahl 23 bezeichnet eine
Rückdruckfeder, die den Spannarm 2 nach oben drückt
und ihn in Kontakt mit dem Keil 4 hält.
Die vorstehende beschriebene zurückziehbare
Spannvorrichtung ist auf einer Aufspannplatte 25 für
Formhälften mit sechs Paar Bolzen 27 befestigt, die
in vertikale Lochungen auf der rechten und linken Seite
des Gehäuses 1 eingreifen. Das zu spannende Teil 24, d. h. z. B. eine Formhälfte
wird mit der vorliegenden zurückzieh
baren Spannvorrichtung auf der Aufspannplatte in der
nachstehend beschriebenen Weise befestigt.
Wenn die Kolbenstange 15 ausgeschoben wird,
wird der Spannarm 2 durch die Feder 3 nach vorn
gedrückt, bis der Spannarm 2 in die ausgeschobene Position
gelangt ist, in der die Spannfläche 9 aus dem vorderen
Ende des Gehäuses 1 hervorsteht und der Anschlag 7
durch den Anschlag 8 abgestoppt ist. Wenn in diesem
Zustand die Kolbenstange 15 weiter ausgefahren wird,
verbleibt der Spannarm 2 in seiner Stellung und es wird
der Keil 4 in den keilförmigen Raum 13
hineingedrückt, wodurch der Spannarm 2 mit der Spann
fläche 9 um den Anschlag 7 nach unten geschwenkt und
die Formhälfte 24 fest auf die Aufspannplatte 25
gedrückt wird.
Beim Lösen der in der vorstehend beschriebenen
Weise erreichten Spannstellung wird beim Zurückziehen
der Kolbenstange 15 der Keil 4 aus den keilförmigen
Raum zurückgezogen und dadurch die Spannung gelöst.
Der Spannarm 2 wird sodann in die Kammer 6 durch das
Zugmaul 18 zurückgezogen, an welchem der Rückzugs
haken 19 eingreift, um es aus der den strichpunktiert
dargestellten ausgeschobenen Position in die zurück
gezogene Stellung zu überführen.
Wegen der Größe der Reibungskräfte wird
jedoch zunächst, nachdem der Spannarm 2 durch das
vordere Ende des hydraulischen Zylinders 5 abgestoppt
worden ist, der Keil sich aus dem keilförmigen Raum
13 zurückziehen. In jedem Fall wird es zum Zurück
ziehen des Keils 4 aus dem keilförmigen Raum 13 ent
gegen den statischen Reibungskräften einer größeren
Rückzugskraft als der Spannkraft gegen die dynamischen
Reibungskräfte bedürfen. Die Anlagefläche 12, die obere
und die untere Oberfläche des Keils 4 und die schräge
Gleitfläche sind daher als reibungsgünstige Oberflächen
ausgebildet.
Für das hydraulische Strömungssystem des hydraulischen Zylinders 5 sind die folgenden Merkmale
vorgesehen.
Wie in Fig. 6 dargestellt, wird als Quelle
der hydraulischen Druckflüssigkeit eine hydrau
lische Pumpe 29 verwendet, deren Ausgang mit der
Ölkammer 31 für das Spannen über ein Richtungs
wählventil 30 verbunden ist. Ferner ist der Ausgang
mit der Ölkammer 32 für das Zurückziehen des Spann
arms 2 unmittelbar verbunden, wodurch hydraulische
Druckflüssigkeit der Ölkammer 32 ständig zugeführt
wird. Es wird, wenn auch der Ölkammer 31 für das
Spannen hydraulische Druckflüssigkeit zugeführt wird,
die Kolbenstange 15 durch die Differenz der in den Öl
kammern 31, 32 wirkenden hydraulischen Kräfte nach vorn ge
trieben, die praktisch der im Querschnitt der Kolbenstange 15 wirkenden Kraft ent
spricht. Wenn durch Umschalten des Ventils 30 die Spannkraft ge
löst wird, wird die Kolbenstange 15 durch die durch
den hydraulischen Druck in der Rückzugs-Ölkammer 32
erzeugte hydraulische Kraft angetrieben.
Die Querschnittsfläche der Rückzugskammer 32 soll
viel größer als diejenige der Kolbenstange 15 sein. Die
zusammengedrückte Feder 33 ist zur Vermeidung eines
Rückziehens der Kolbenstange bei einem durch ein Leck
verursachten Druckabfall vorgesehen. Wenn auf den Spann
arm 2 von der Formhälfte 24 bzw. den Werkstücken keine
starke Vibration übertragen wird, kann die Feder weg
gelassen werden. Weil der Neigungswinkel der schrägen
Gleitfläche 10 ungefähr 5° bis 15° beträgt, wird der
Keil 4 durch die am Keil 4 erzeugten Reibungskräfte
mechanisch verriegelt, so daß der Spannarm 2 den ge
spannten Zustand beibehalten kann.
Eine gleiche Wirkungsweise wie bei dem vorstehen
den hydraulischen System kann auf folgende Weise zu
standegebracht werden. Wie in Fig. 7 dargestellt ist,
ist die Dichtung 34 des Kolbens 27 in einer Spiel belassenden
Nut versehen, durch die Hydrauliköl aus der Ölkammer
31 für den Spannvorgang in die Ölkammer 32 für das
Zurückziehen übertreten kann. Die Dichtung 34 ist
jedoch so ausgebildet, daß sie ein Leck in der umge
kehrten Richtung unterbindet.
Wie in Fig. 8 dargestellt, ist der Kolben 27 mit
einem Rückschlagventil 35 versehen, durch welches
Hydrauliköl aus der Ölkammer 31 für den Spannvorgang
in die Ölkammer 32 für den Rückzugsvorgang überströmen
kann.
In Fig. 4 bezeichnet die Bezugszahl 46 einen
hydraulischen Zuführanschluß für die Ölkammer 31 für
den Spannvorgang und die Bezugszahl 47 einen hydraulischen
Zuführanschluß für die Ölkammer 32 für den Rückzugsvor
gang.
Eine Abtastvorrichtung für die Lage des Spann
arms 2 ist wie folgt ausgebildet. Das Gehäuse ist an
seiner Seitenwandung mit zwei Endschaltern 36, 37 ver
sehen (Fig. 5), deren Tastspitzen 38 mit den Betätigungs
stiften 39 in Verbindung stehen. Jede Tastspitze 39
greift in eine horizontale Nut 40 in der Seitenwand
des Spannarms 2 ein. Wenn der Spannarm 2 sich in der
ausgefahrenen Stellung befindet, wird der vordere
Endschalter 36 durch einen vorstehenden Teil 41 in
der Nut 40 betätigt. Wenn der Spannarm 2 sich in der
zurückgezogenen Stellung befindet, wird der andere
Endschalter 37 durch den vorstehenden Teil 41 be
tätigt. Mit diesen Tastsignalen kann der hydraulische
Zylinder 5 durch ein Fernsteuersystem ordnungsgemäß be
tätigt werden. Die Anbringung der Endschalter 36, 37
ist nicht auf die Ausführung nach Fig. 4 beschränkt,
und es können die Endschalter 36, 37 auch in anderer
Anordnung betrieben werden.
In den Fig. 1 und 3 bezeichnet die Bezugszahl 42
eine Staubabdichtung aus Gummi oder Kunststoff, die
an dem Gehäuse 1 mittels einer Deckplatte 43 befestigt
ist. Das Gehäuse 1 muß überdies nicht notwendig durch
Bolzen 27 auf der Aufspannplatte 25 befestigt
sein, sondern kann daran durch ein von seiner
Unterseite vorstehendes T-Stück festgelegt werden,
welches in eine T-Nut in der Aufspannplatte 25
eingreift.
Claims (6)
1. Zurückziehbare Spannvorrichtung
mit einem Gehäuse, in dem eine Kammer ausgebildet ist, die gegen die Vorderseite ausmündet,
mit einem eine an seinem vorderen Ende angebrachte, an dem zu spannenden Teil angreifende Spannfläche aufweisen den Spannarm, der derart in der Kammer untergebracht ist, daß er zwischen einer durch einen Anschlag bestimmten ausgeschobenen Position, in der die Spannfläche aus dem vorderen Ende des Gehäuses vorsteht, und einer zurück gezogenen Position verlagerbar ist, in der der Spannarm von der vorgeschobenen Position aus nach hinten zurückge zogen ist,
mit einem in Bewegungsrichtung des Spannarms vor- und zurück schiebbaren Keil, mittels dessen die Spannfläche des Spannarms auf das zu spannende Teil niederdrückbar ist, wenn der Spannarm die ausgeschobene Position erreicht hat,
und mit einem an dem rückwärtigen Ende des Gehäuses angebrachten doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder, dessen Kolbenstange mit dem Keil verbunden ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
mit einem Gehäuse, in dem eine Kammer ausgebildet ist, die gegen die Vorderseite ausmündet,
mit einem eine an seinem vorderen Ende angebrachte, an dem zu spannenden Teil angreifende Spannfläche aufweisen den Spannarm, der derart in der Kammer untergebracht ist, daß er zwischen einer durch einen Anschlag bestimmten ausgeschobenen Position, in der die Spannfläche aus dem vorderen Ende des Gehäuses vorsteht, und einer zurück gezogenen Position verlagerbar ist, in der der Spannarm von der vorgeschobenen Position aus nach hinten zurückge zogen ist,
mit einem in Bewegungsrichtung des Spannarms vor- und zurück schiebbaren Keil, mittels dessen die Spannfläche des Spannarms auf das zu spannende Teil niederdrückbar ist, wenn der Spannarm die ausgeschobene Position erreicht hat,
und mit einem an dem rückwärtigen Ende des Gehäuses angebrachten doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder, dessen Kolbenstange mit dem Keil verbunden ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) das Gehäuse (1) weist im unteren rückwärtigen Teil einen nach hinten gerichteten Anschlag (8) und im vorderen oberen Teil der Kammer (6) eine nach unten gerichtete Anlagefläche (12) auf;
- b) der Spannarm (2) ist in seinem unteren hinteren Teil mit einem nach vorn gerichteten Anschlag (7) und im vorderen oberen Teil mit einer Gleitfläche (10), die, in Richtung des Gehäuseinneren der Spannvorrichtung gesehen, abfallend geneigt ist und in seinem oberen hinteren Teil mit einem Rückzugshaken (19) versehen;
- c) der Spannarm (2) wird durch eine zwischen dem Spann arm (2) und dem Gehäuse (1) eingespannte Schraubendruck feder (3) nach vorn gedrückt;
- d) der Keil (4) gleitet auf der Gleitfläche (10) des Spannarms und der Anlagefläche (12) im Gehäuse und ist an seinem hinteren unteren Teil mit einem Zugmaul (17) versehen, in welches ein Zughaken (16), der am vorderen Ende der Kolbenstange des hydraulischen Zylinders (5) angebracht ist, unter Anlage von vorn eingreift;
- e) der Kolben (27) des hydraulischen Zylinders (5) ist durch eine in dem Zylinder (5) angeordnete Spann feder (33) im Sinne des Spannvorgangs vorgespannt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die für den Spannvorgang dienende Ölkammer
(31) des hydraulischen Zylinders (5) mit einer Quelle
(29) hydraulischer Druckflüssigkeit über ein Richtungs
wählventil (30), und die Ölkammer (32) für das Zurückziehen
mit der Quelle (29) unmittelbar verbunden sind, so daß
die Kolbenstange für den Spannvorgang mit einer hydrauli
schen Kraftdifferenz angetrieben wird, die durch den Quer
schnitt der Kolbenstange (15) bestimmt ist.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kolben (17) des hydraulischen
Zylinders (5) mit einer Umfangsdichtung (34) versehen
ist, die einen vorbestimmten Leckölstrom von der Ölkammer
(31) für den Spannvorgang zu der Ölkammer (32) für den
Rückzugsvorgang, jedoch nicht umgekehrt, ermöglicht.
4. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kolben (27) des hydraulischen
Zylinders (5) mit einem Rückschlagventil (35) versehen
ist, welches einen Ölstrom aus der Ölkammer (31) für
den Spannvorgang in die Ölkammer (32) für den Rückzugs
vorgang ermöglicht.
5. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) an seiner
Seitenwandung mit Endschaltern (36, 37) versehen ist,
deren Taststifte in die Kammer (6) eingreifen und die
Seitenfläche des Spannarms (2) berühren, so daß die aus
gefahrene und die zurückgezogene Stellung des Spannarms (2)
durch die Endschalter (36, 37) ermittelbar ist.
6. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Gleit
fläche (10) 5° bis 15° beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318432 DE3318432A1 (de) | 1983-05-20 | 1983-05-20 | Zurueckziehbare spannvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318432 DE3318432A1 (de) | 1983-05-20 | 1983-05-20 | Zurueckziehbare spannvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3318432A1 DE3318432A1 (de) | 1984-11-22 |
| DE3318432C2 true DE3318432C2 (de) | 1989-06-22 |
Family
ID=6199510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833318432 Granted DE3318432A1 (de) | 1983-05-20 | 1983-05-20 | Zurueckziehbare spannvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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-
1983
- 1983-05-20 DE DE19833318432 patent/DE3318432A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3318432A1 (de) | 1984-11-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F16B 2/18 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |