DE3320133C2 - - Google Patents
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- H02P6/14—Electronic commutators
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- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Treiberschaltung
für einen kommutatorlosen Gleichstrommotor gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Treiberschaltung ist aus der
JP-A 52-1 54 002 bekannt. Die dort vorgesehene Energieversor
gungseinrichtung mit einer positiven und negativen Span
nungsquelle ermöglicht es, daß unter Verwendung von ledig
lich vier Leistungsschaltelementen die beiden Statorwick
lungen vom Strom sowohl in der Vorwärts- als auch in der
Rückwärtsrichtung durchflossen werden können. Dadurch wird
eine gute Ausnutzung der Statorwicklungen sichergestellt.
Der Differentialschaltkreis enthält zwei Operationsverstär
ker mit jeweils einem invertierenden und nicht invertieren
den Eingangsanschluß. Die beiden Eingangsanschlüsse jedes
der beiden Operationsverstärker sind an die beiden Ausgangs
anschlüsse jeweils eines der beiden Hall-Elemente angeschlos
sen. Die Ausgangsspannungen der beiden Operationsverstärker
dienen zur Ansteuerung der beiden Leistungsschaltelementpaare,
die jeweils einer der beiden Statorwicklungen zugeordnet
sind. Der nicht mit den beiden zugeordneten Leistungsschalt
elementen verbundene Anschluß der Statorwicklung ist direkt
an den Verbindungspunkt zwischen der positiven und negativen
Spannungsquelle angeschlossen. Zur Stabilisierung des Dreh
moments des Motors erfolgt die Ansteuerung der Leistungs
schaltelemente vorzugsweise über jeweils eine aufwendige
Filterschaltung, die aus der Ausgangsspannung des jeweiligen
Operationsverstärkers die Grundschwingung sowie die dritte
Oberschwingung gewinnt und diese beiden Schwingungen zur
Bereitstellung des Ansteuersignals für die beiden jeweiligen
Leistungsschaltelemente addiert.
Eine weitere herkömmliche Treiberschaltung, bei der
die Ströme sowohl in der Vorwärts- als auch Rückwärtsrich
tung durch die Statorwicklungen fließen, ist in Fig. 2
dargestellt. Bei dieser aus der JP-A 55 66 262 bekannten
Treiberschaltung ist es allerdings nachteilig, daß acht
Leistungstransistoren benötigt werden, durch die hohe
Ströme fließen. Die Herstellungskosten sind daher hoch.
Unzulänglich ist auch, daß diese Treiberschaltung große
Abmessungen des Motors bedingt, und bei der Fertigung des
Motors sind zahlreiche Montagevorgänge auszuführen.
Zu beachten ist auch, daß bei hinreichend hohen
Ausgangsspannungen der Hall-Elemente die durch die Sta
torwicklungen fließenden Ströme schnell geschaltet wer
den. Bei einem schnellen Schalten dieser Ströme wird je
doch der gleichförmige Lauf des Rotors gestört. Dies ist
insbesondere der Fall, wenn die Frequenz der Stromschalt
vorgänge nahe bei der Resonanzstelle für die mechani
schen Schwingungen im Rotorsystem (Rotorwelle, Magnete
und dergleichen) liegt. Unter diesen Umständen macht
sich der ungleichförmige Lauf des Rotors besonders be
merkbar. Die Ausgangsspannungen der Hall-Elemente kön
nen zwar auf niedrigere Spannungen eingestellt werden,
jedoch treten dann unzulänglich ausgeführte Stromschalt
vorgänge bezüglich der Statorwicklungen auf. Speziell bei
einem kommutatorlosen Gleichstrommotor, für dessen Hall-
Elemente Indiumantimonid (InSb) benutzt wird, haben die
Hall-Elemente einen relativ hohen negativen Temperatur
koeffizienten in bezug auf ihre Ausgangsspannungen. Bei
einem derartigen kommutatorlosen Gleichstrommotor mit
Hall-Elementen, die Indiumantimonid gebrauchen, nehmen
die Ausgangsspannungen der Hall-Elemente bei hohen Um
gebungstemperaturen außerordentlich stark ab, so daß
bezüglich der Statorwicklungen die Stromschaltvorgänge
nachteilig beeinträchtigt werden. Es tritt dann eine
Zeitspanne auf, in der die Kollektorströme von Schalt
transistoren gleichzeitig fließen. Der von der Versorgungs
quelle zu liefernde Strom wird dann entsprechend hoch. In
Extremfällen können sogar die Leistungstransistoren zer
stört werden. In jedem Falle ist aber der energetische
Wirkungsgrad niedrig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Treiberschaltung
für einen kommutatorlosen Gleichstrommotor der gattungs
gemäßen Art derart weiterzubilden, daß die Leistungs
schaltelemente nicht durch unnötig hohe und über einen
unnötig langen Zeitraum fließende Ströme belastet werden,
und zwar auch für den Fall, daß die Hall-Ausgangssignale
zum Erzielen einer sanften und weichen Umschaltung der
Leistungsschaltelemente eine relativ niedrige Amplitude
haben.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst. Ist die Treiberschaltung
nach der Erfindung derart ausgelegt, daß zum Vermeiden
eines schnellen Schaltens der Ströme in den Statorwicklungen
die Ausgangssignale der Hall-Elemente klein sind, fließt
in einem Zustand, bei dem das eine Hall-Element dem Nord
pol oder Südpol des Rotors und das andere Hall-Element
einem Zwischenabschnitt zwischen dem Nordpol und Südpol
des Rotors gegenübersteht, ein Strom durch die eine Sta
torwicklung, wohingegen die andere Statorwicklung strom
los ist. Dementsprechend werden die Winkel, die den Zeit
spannen entsprechen, während derer Ströme in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung durch die Statorwicklungen flie
pen, kleiner als π rad, und zwar selbst für den Fall,
daß die Winkel, die den Zeitspannen entsprechen, wäh
rend derer Ströme durch die Kollektoren von jedem der
Transistoren in den Differentialschaltkreisen fließen,
größer als π rad sind. Folglich wird gegenüber einer
herkömmlichen Motortreiberschaltung, die nicht mit den
erfindungsgemäßen Schaltungsmaßnahmen ausgerüstet ist,
die Nutzeffizienz der Statorwicklungen verbessert.
Weiterhin fließen, wenn die Ausgänge der Hall-Elemente
auf kleine Werte eingestellt sind, keine unnötigen Strö
me durch die Leistungsschaltelemente, und es besteht
nicht die Gefahr, daß die Leistungsschaltelemente zer
stört werden. Es wird auch die Erzeugung von Vibratio
nen und Geräuschen vermieden, da bezüglich der Stator
wicklungen die Stromschaltvorgänge glatt ausgeführt
werden. Ferner kann im Vergleich zum Motor einer her
kömmlichen Treiberschaltung der Motor kleiner dimen
sioniert werden, und die Herstellungskosten für den
Motor sind entsprechend geringer. Dies ist auch darauf
zurückzuführen, daß nur vier Leistungsschaltelemente
erforderlich sind.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist im
Patentanspruch 2 gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden
an Hand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1A und 1B eine Gesamtansicht eines
kommutatorlosen Gleichstrommotors sowie eine
Schemadarstellung zur Erläuterung der positionsmäßigen
Beziehung zwischen Statorwicklungen und Hall-Elementen,
Fig. 2 ein Schaltbild zur Erläuterung
einer herkömmlichen Treiberschaltung für einen
kommutatorlosen Gleichstrommotor,
Fig. 3(A) bis 3(C) grafische Darstellungen zum
Aufzeigen der Verläufe von Signalen, die in der Schal
tung nach Fig. 2 auftreten,
Fig. 4 eine grafische Darstellung
der Signalverläufe von Kollektorströmen zur Erläuterung
der Arbeitsweise der herkömmlichen Treiberschaltung
sowie der erfindungsgemäßen Treiberschaltung,
Fig. 5 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
einer nach der Erfindung ausgebildeten Treiberschaltung
für einen kommutatorlosen Gleichstrommotor und
Fig. 6 eine grafische Darstellung
der Signalverläufe von Statorwicklungsströmen zur Erläu
terung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Treiber
schaltung.
Wie es aus Fig. 1A hervorgeht, enthält ein
kommutatorloser Gleichstrommotor einen Rotor 11 ein
schließlich eines Dauermagneten mit acht Polen, eine am
Rotor 11 befestigte Drehwelle 12, die von einem Lager 13
axial gehaltert ist, und Statorwicklungen L 1 bis L 4, die
an einer Grundplatte 14 angebracht sind. Die Statorwick
lungen L 1 bis L 4 sind der magnetisierten Oberfläche des
Rotors 11 gegenüberliegend vorgesehen. Die Wicklungen
L 1 und L 2 sowie die Wicklungen L 3 und L 4 sind jeweils
um einen elektrischen Winkel von π/2×(2N+1) rad
voneinander beabstandet, wobei N=0, 1, 2, . . ., so
daß der elektrische Winkelabstand beispielsweise
3π/2 rad oder einer elektrischen Phasendifferenz von
270° entspricht, wie es in Fig. 1B gezeigt ist. Anderer
seits sind die Wicklungen L 2 und L 3 sowie die Wicklun
gen L 4 und L 1 jeweils um einen elektrischen Winkel von
π/2×(2N+1) rad voneinander beabstandet, d. h. bei
spielsweise um einen elektrischen Winkelabstand von
5π/2 rad oder eine elektrische Phasendifferenz von
450°. Hall-Elemente 15 und 16 sind auf der Grundplat
te 14 mit einem elektrischen Winkelabstand von π/2 rad
angeordnet, d. h. mit einer elektrischen Phasendifferenz
von 90°. Das Hall-Element 15 und die Wicklung L 4 so
wie das Hall-Element 16 und die Wicklung L 1 haben je
weils einen elektrischen Winkelabstand von π rad zu
einander, d. h. eine elektrische Phasendifferenz von
180°. In Fig. 1B sind die elektrischen Winkel in run
den Klammern angegeben, wohingegen die entsprechenden
mechanischen Winkel nicht mit Klammern umgeben sind.
In Fig. 2 ist ein Beispiel einer herkömmlichen Trei
berschaltung für den oben beschriebenen, allgemeinen
kommutatorlosen Gleichstrommotor dargestellt. Wenn die
Stromanschlüsse der Hall-Elemente 15 und 16 mit einem
Strom beaufschlagt sind, erhält man an Spannungsan
schlüssen 15 a, 15 b, 16 a und 16 b der Hall-Elemente 15
und 16 Spannungen e₁, e₃, e₂ und e₄, die in Fig. 3(A)
dargestellt sind. Diese Hall-Ausgangsspannungen werden
den Basen von Transistoren Q 1, Q 2, Q 3 und Q 4 zugeführt.
Die Transistoren Q 1 bis Q 4 bilden einen Differenz
schaltkreis, und diese Transistoren
Q 1 bis Q 4 werden im leitenden oder eingeschalteten Zu
stand während einer Teilperiode gehalten, die etwa π/2
einer negativen Spannungsperiode der betreffenden Hall-
Ausgangsspannungen e₁ bis e₄ entspricht, d. h. während
einer Periode, bei der die Spannungen e₁ bis e₄ jeweils
am niedrigsten sind.
Die Wicklungen L 1 und L 3 sind in Fig. 2 in Form
einer Wicklung L 10 dargestellt, was deswegen möglich
ist, weil die Wicklungen L 1 und L 3 in Reihe miteinander
verbunden sind. Gleichermaßen sind die Wicklungen L 2
und L 4 in Fig. 2 in Form einer Wicklung L 20 dargestellt.
Während einer Zeitspanne, bei der bei
spielsweise der Drehwinkel (elektrischer Winkel) R des
Rotors 11 einen Winkel zwischen π/4 und 3π/4 annimmt,
hat von den Spannungen e₁ bis e₄ die Spannung e₃ ihren
niedrigsten Wert. Während dieser Zeitspanne sind die
Transistoren Q 3, Q 7 und Q 13 im leitenden Zustand,
und durch die Wicklung L 10 fließt in
Rückwärtsrichtung (eine Richtung, die der durch den
eingezeichneten Pfeil angezeigten Richtung entgegenge
setzt ist) ein Strom I₁, der in Fig. 3(B) dargestellt
ist. In entsprechender Weise fließt während einer Zeit
spanne, bei der der Drehwinkel R des Rotors 11 einen
Winkel zwischen 3π/4 und 5π/4 annimmt, ein Strom I₂,
der in Fig. 3(C) dargestellt ist, durch die Spule L 20,
und zwar ebenfalls in Rückwärtsrichtung,
weil während dieser Zeit
spanne die Transistoren Q 4, Q 8 und Q 14 leitend
sind. Während einer Zeitspanne, bei der der
Drehwinkel R des Rotors 11 einen Winkel zwischen 5π/4
und 7π/4 annimmt, sind die Transistoren Q 1, Q 5 und Q 11
leitend, so daß ein Strom I₁ durch
die Spule L 10 in Vorwärtsrichtung fließt. Ferner sind
während einer Zeitspanne, bei der der Drehwinkel R des
Rotors 11 einen Winkel zwischen 7π/4 und 9π/4 annimmt,
die Transistoren Q 2, Q 6 und Q 12 leitend,
wobei dann der Strom I₂ durch die Spule L 20 in
Vorwärtsrichtung fließt.
Somit fließen in der herkömmlichen Treiberschaltung
nach Fig. 2 die Ströme durch die Spulen L 10 und L 20
abwechselnd in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, und
zwar für jeweils π/2 rad. Im Vergleich zu einer herkömm
lichen Treiberschaltung einer Art, bei der vier Stator
wicklungen, die in der Phase um π/2 rad versetzt sind,
parallel zwischen die Spannungsquellenanschlüsse ge
schaltet sind und bei der die Ströme während einer Zeit
spanne, die einem Winkel von etwa π/2 rad entspricht,
nur in einer Richtung fließen, ist die Auslastung
der Wicklungen hoch, und man kann mit der herkömm
lichen Treiberschaltung nach Fig. 2 ein hohes Drehmo
ment erhalten. Allerdings bedingt die herkömmliche Trei
berschaltung nach Fig. 2 die Verwendung von Leistungs
transistoren für die Transistoren Q 5 bis Q 8 und Q 11
bis Q 14, durch die hohe Ströme fließen. Insgesamt wer
den somit acht Leistungstransistoren benötigt. Die Not
wendigkeit derart vieler Leistungstransistoren führt je
doch zu einer aufwendigen Schaltung mit ent
sprechend hohen Herstellungskosten.
Als nächstes sollen die Schaltvorgänge der Wicklungs
ströme in Abhängigkeit von den Ausgangsspannungen der
Hall-Elemente 15 und 16 betrachtet werden. In einem Fall,
bei dem der Spitze-Spitze-Wert der Ausgangsspannung
des in Fig. 3(A) dargestellten Hall-Elements relativ
groß ist und im Bereich von 400 mV liegt, erfolgt eine
schnelle Ausführung der Schaltvorgänge der Transistoren
Q 1 bis Q 4, die den Differentialschaltkreis bilden. Die
Wicklungsströme I₁ und I₂ schalten daher schnell um, wie
es in Fig. 3(B) und 3(C) gezeigt ist. Wenn aber die
Schaltvorgänge in dieser schnellen Weise vorgenommen
werden, vibrieren die Spulen und der Rotor, und es wer
den Geräusche erzeugt. Da sich weiterhin der Rotor nicht
mehr gleichförmig dreht, treten beispielsweise bei
Anwendung dieses kommutatorlosen Gleichstrommotors
als Antriebsmotor für die umlaufende Kopftrommel in
einem Videosignal-Aufzeichnungs- und -Wiedergabegerät
beachtliche Zitterkomponenten in dem Wiedergabesignal
auf, das von den auf der umlaufenden Kopftrommel ange
ordneten Videoköpfen abgetastet und wiedergegeben wird.
Haben die Ausgangsspannungen der Hall-Elemente hohe
Amplituden, kommt es in den geschalteten Wicklungsströ
men zu großen Veränderungen, und die Gleichförmigkeit
und Gleichmäßigkeit der Rotordrehung wird noch stärker
beeinträchtigt.
Zur Erhöhung und Verbesserung des Grades der Gleich
förmigkeit der Rotordrehbewegung ist es erforderlich,
die Ausgangsspannungsamplituden der Hall-Elemente so
einzustellen, daß diese Amplituden nicht zu
hoch sind. Verwendet man für die Hall-Elemente 15 und
16 Hall-Elemente aus Indiumantimonid (InSb) und werden
diese Hall-Elemente mit konstanten Strömen angesteuert,
zeigen diese Hall-Element eine Temperaturkennlinie,
nach der pro 1° Temperaturanstieg der Ausgang um 2,5%
abnimmt. Ist die Einstellung so vorgenommen, daß die
Ausgangsspannungsamplituden dieser Hall-Elemente nicht
übermäßig groß sind, nehmen die Spitze-Spitze-Werte
der Ausgangsspannungen der Hall-Elemente einen weit
gehend kleinen Wert in einem Bereich von beispielsweise
120 mV an, wenn der Motor bei hohen Umgebungstemperatu
ren benutzt wird. In einem solchen Fall, bei dem der
Motor unter hohen Umgebungstemperaturen benutzt wird,
erfolgen die Schaltvorgänge des von den Transistoren
Q 1 bis Q 4 gebildeten Differentialschaltkreises nicht
schnell genug.
Von den Strömen i c ₁ bis i c ₄, die durch die Transi
storen Q 1 bis Q 4 fließen, sind drei dieser Ströme bei
bestimmten Drehwinkeln des Rotors gleichzeitig vorhan
den, und zwar in sich überlappenden Stromflußab
schnitten, die man Fig. 4 entnehmen kann. Beträgt der
Drehwinkel R des Rotors beispielsweise gleich π/2 rad,
ist der Transistor Q 3 eingeschaltet, und es fließt der
Kollektorstrom i c ₃. Unter der Annahme, daß typischerweise e₂ (oder e₄)
- e₃=60 mV und e₂=e₄, gilt die folgende Glei
chung (1):
i c ₂ ≅ i c ₄ ≅ i c ₃/10. (1)
Somit fließen Kollektorströme i c ₂ und i c ₄, die
im Bereich von 1/10 des Kollektorstroms i c ₃ des Tran
sistors Q 3 liegen, durch die Transistoren Q 2 bzw. Q 4.
In diesem Zustand ist die gegenelektromotorische Kraft
in der Wicklung L 20 gleich Null, und aus diesem Grunde
fließen etwa gleiche Ströme durch die Transistoren Q 6,
Q 8, Q 12 und Q 14, d. h., es fließt ein Emitterstrom i E
durch die Transistoren Q 6, Q 8, Q 12 und Q 14.
Wenn bei der herkömmlichen Treiberschaltung nach
Fig. 2 die Ausgangsspannungsamplituden der Hall-Elemente
klein sind, fließen, wie oben beschrieben, die Kollek
torströme der Transistoren gleichzeitig, und der Strom
i E fließt bei einem Drehwinkel R des Rotors im Bereich
von π N/2, wobei N=1, 2, . . . Wenn der Strom i E groß
ist, tritt ein hoher Strombedarf auf, und
die Ausnutzung der Stromversorgung des Motors ist ent
sprechend gering. In Extremfällen ist der Nachteil auf
getreten, daß die Leistungstransistoren Q 5 bis Q 8 und
Q 11 bis Q 14 zerstört wurden.
Nach der Erfindung sollen diese Unzulänglichkeiten
überwunden werden. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird im folgenden an Hand von Fig. 5 erläutert.
Die Anordnung der Hall-Elemente 15
und 16 sowie der Statorwicklungen L 10 (L 1, L 3) und
L 20 (L 2, L 4) sind die gleichen wie bei Fig. 1A und 1B.
Die Phasenbeziehungen zwischen den Ausgangsspannungen
e₁ bis e₄ der Hall-Elemente 15 und 16, die an den
Spannungsanschlüssen 15 a, 15 b, 16 a und 16 b auftreten,
sind die gleichen wie bei dem Beispiel
nach Fig. 3(A). Bei der erfindungsgemäßen Treiber
schaltung für einen kommutatorlosen Gleichstrommotor
werden die Statorwicklungen L 10, L 20 von zwei Spannungsquellen
betrieben, d. h. von einer positiven Spannungsquelle
und einer negativen Spannungsquelle. Ein Anschluß T 1
ist mit der positiven Seite der positiven Spannungs
quelle verbunden. Ein Anschluß T 3 ist mit der negativen
Seite der negativen Spannungsquelle verbunden. Ein
Anschluß T 2 ist an die negative Seite der positiven
Spannungsquelle und an die positive Seite der nega
tiven Spannungsquelle angeschlossen und mit Masse
verbunden.
Die Emitter der Transistoren Q 1, Q 2, Q 3 und Q 4
sind gemeinsam miteinander verbunden und an eine Kon
stantstromquelle 20 angeschlossen, die zwischen den
Anschluß T 1 und den gemeinsamen Verbindungspunkt der
Emitter geschaltet ist. Die Konstantstromquelle 20
liefert einen Strom I S . Die Amplitude des Stroms I S
wird durch ein Geschwindigkeitssteuersignal gesteuert,
das die Drehgeschwindigkeit des Rotors 11 steuert. Die
Transistoren Q 1 bis Q 4 bilden einen
Differentialschaltkreis 21. Die vier Ausgangsspannungen
der Hall-Elemente 15 und 16 werden den jeweiligen Basen
der Transistoren Q 1 bis Q 4 zugeführt. Wenn diese vier
Ausgangsspannungen hinreichend hohe Amplituden haben,
wird von den Transistoren Q 1 bis Q 4 nur derjenige Tran
sistor einge
schaltet, dem die niedrigste Spannung zugeführt wird.
Die übrigen drei Transistoren bleiben aus
geschaltet.
Die Kollektoren der Transistoren Q 1 und Q 3 sowie Q 2
und Q 4 sind jeweils an eine Stromspiegelschaltung 22 bzw.
25 angeschlossen, die jeweils Transistoren Q 15 und Q 17
bzw. Q 16 und Q 18 sowie Widerstände R 15 und R 17 bzw. R 16
und R 18 enthält. Die Widerstandswerte der Widerstände R 15-
R 18 sind etwa gleich. Der nicht invertierende Eingangs
anschluß von Operationsverstärkern 23 und 26 ist jeweils
mit den Kollektoren der Transistoren Q 1 und Q 15 bzw. Q 2
und Q 16 sowie mit einem Widerstand R 10 bzw. R 20 verbunden.
Der invertierende Eingangsanschluß der Operationsverstärker
23 und 26 ist jeweils an die Statorwicklung L 10 bzw. L 20
und einen Widerstand R 11 bzw. R 21 angeschlossen. Der Aus
gangsanschluß der Operationsverstärker 23 und 26 ist je
weils mit einer Phasenkompensationsschaltung 24 bzw. 27
verbunden, die Widerstände R 19 und R 22 bzw. R 23 und R 24
sowie einen Kondensator C 10 bzw. C 20 enthält. Die Wider
standswerte der Widerstände R 10 und R 20 sind einander
gleich. Die Phasenkompensationsschaltungen 24 und 27 sind
jeweils mit der Basis eines Transistors Q 23 bzw. Q 27 über
einen Transistor Q 21 bzw. Q 25 und mit der Basis eines
Transistors Q 24 bzw. Q 28 über einen Transistor Q 22 bzw.
Q 26 verbunden.
Die Emitter der Leistungstransistoren Q 23 und Q 27
sind jeweils an den positiven Anschluß T 1 der positi
ven Spannungsquelle angeschlossen. Die Widerstände
R 10, R 11, R 20 und R 21 und die Phasenkompensations
schaltung 24 sind jeweils mit dem Masseanschluß T 2
verbunden. Die Emitter der Leistungstransistoren Q 24
und Q 28 und die Stromspiegelschaltungen 22 und 25 sind
jeweils mit dem negativen Anschluß T 3 der negativen
Spannungsquelle verbunden. Ein veränderbarer Widerstand
R 30 ist an einen Stromanschluß des Hall-Elements 16 an
geschlossen, um die Gleichspannungspegel bei den Span
nungsanschlüssen der Hall-Elemente 15 und 16
einander anzugleichen.
Wenn den Stromanschlüssen der Hall-Elemente 15 und
16 Ströme zugeführt werden und sich der Rotor 11 dreht,
treten die Hall-Ausgangsspannungen e₁ bis e₄, die in
Fig. 3(A) gezeigt sind, an den Spannungsanschlüssen 15 a
bis 16 b auf. Sind die Spitze-Spitze-Werte dieser Hall-
Ausgangsspannungen hinreichend hoch, beispielsweise im
Bereich von 400 mV, arbeiten die Transistoren Q 1 bis
Q 4, die den Differentialschaltkreis 21 bilden, in einer
solchen Weise, daß ein Strom während einer Zeitspanne
fließt, die einem Winkel von π/2 rad entspricht, und
einer der Transistoren wird in Aufeinanderfolge einge
schaltet.
Während einer Zeitspanne, bei der sich beispielswei
se der Drehwinkel des Rotors 11 im Bereich von 5π/4 bis
7π/4 befindet, hat die Spannung e₁ ihren niedrigsten
Wert, und folglich ist der Transistor Q 1 eingeschaltet.
Eine Spannung R 10 · I S fällt somit an den Anschlüssen des
Widerstands R 10 ab. In diesem Zustand tritt eine positi
ve Spannung am Ausgangsanschluß des Operationsverstär
kers 23 auf, und als Ergebnis werden die Transistoren Q 21
und Q 23 eingeschaltet. Da andererseits das Potential
am invertierenden Eingangsanschluß des Operationsver
stärkers 23 gleich dem Potential am nicht invertieren
den Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 23 ist,
wird die Spannung zwischen den Anschlüssen des Wi
derstands R 11 gleich R 10 · I S . Durch die Wicklung L 10
fließt daher der Strom I₁, der durch die folgende
Gleichung beschrieben werden kann:
I₁ ≅ R 10 · I S /R 11.
Während einer Zeitspanne, in der der Drehwinkel
des Rotors 11 im Bereich von π/4 bis 3π/4 rad ist, hat
die Spannung e₃ ihren niedrigsten Wert, und folglich
ist der Transistor Q 3 eingeschaltet. Der Strom I S
fließt daher durch den Transistor Q 3. Die Stromspiegel
schaltung 22 arbeitet, und es fließen im wesentlichen
die gleichen Ströme, d. h. der Strom I S , durch die Kol
lektoren der Transistoren Q 15 und Q 17. Die Spannung
zwischen den Anschlüssen des Widerstands R 10 beträgt
daher -R 10 · I S . In diesem Zustand liefert der Ausgangs
anschluß des Operationsverstärkers 23 eine negative
Spannung, und die Transistoren Q 22 und Q 24 werden folg
lich eingeschaltet. Andererseits ist die Spannung zwi
schen den Anschlüssen des Widerstands R 11 gleich
-R 10 · I S . Der durch die Wicklung L 10 fließende Strom I₁
kann daher durch die folgende Gleichung beschrieben
werden:
I₁ ≅ -R 10 · I S /R 11.
Während einer Zeitspanne, in der der Drehwinkel
des Rotors 11 in einem Bereich von (2π-π/4) bis
(2π+f/4) rad ist, sind die Transistoren Q 2, Q 25 und
Q 27 eingeschaltet. Die Spannung zwischen den An
schlüssen des Widerstands R 20 und die Spannung zwi
schen den Anschlüssen des Widerstands R 21 wird jeweils
gleich R 20 · I S . Folglich kann der Strom I₂, der durch
die Wicklung L 20 fließt, durch die folgende Gleichung
beschrieben werden:
I₂ ≅ R 20 · I S /R 21
Während einer Zeitspanne, in der sich der Dreh
winkel des Rotors 11 im Bereich von (π-f/4) bis
(π+π/4) rad befindet, sind die Transistoren Q 4,
Q 26 und Q 28 eingeschaltet. Die Spannung zwischen den
Anschlüssen des Widerstands R 20 und die Spannung zwi
schen den Anschlüssen des Widerstands R 21 wird jeweils
gleich -R 20 · I S . Im Ergebnis kann daher der Strom I₂,
der durch die Wicklung L 20 fließt, durch die folgende
Gleichung beschrieben werden:
I₂ ≅ -R 20 · I S /R 21
Weil die Widerstandswerte der Widerstände R 11
und R 21 auf den gleichen Wert eingestellt sind, sind
die Ströme I₁ und I₂ gleich den Strömen nach Fig. 3(B)
und 3(C), wobei die Amplituden dieser Ströme I₁ und I₂
gleich sind.
Als nächstes soll ein Fall beschrieben werden, bei
dem die Spitze-Spitze-Werte der Hall-Ausgangsspannungen
klein sind und beispielsweise im Bereich von 120 mV
liegen. In diesem Fall sind die Kollektorströme i c ₁
bis i c ₄ der Transistoren Q 1 bis Q 4 gleich den Strömen
nach Fig. 4.
Wenn der Drehwinkel R des Rotors 11 beispielsweise
gleich π/2 rad ist, fließt der Kollektorstrom i c ₃ (mit
einem Maximumwert von i p ) durch den Transistor Q 3, und
zwar entsprechend der obigen Gleichung (1), und darüber
hinaus fließen die Ströme i c ₂ und i c ₄ mit Amplituden,
die i c ₃/10 (i c /10) entsprechen, jeweils durch die
Transistoren Q 2 und Q 4. In diesem Zustand kann der
Strom I S durch die folgende Gleichung beschrieben
werden:
I S = i p + 2i p /10.
In diesem Zustand fließt derselbe Strom i c ₃, der durch
den Transistor Q 17 fließt, durch den Transistor Q 15 in
der Stromspiegelschaltung 22. Folglich fließt durch
den Widerstand R 10 ein Strom I R ₁₀, der durch die fol
gende Gleichung beschrieben werden kann:
I R ₁₀ = i c ₁ - i c ₃.
Daher kann eine Spannung V₁₀ zwischen den Anschlüssen
des Widerstands R 10 durch die folgende Gleichung be
schrieben werden:
V₁₀ = R 10 (i c ₁ - i c ₃)
≅ -R 10 · i p .
≅ -R 10 · i p .
Mit dem Drehwinkel R des Rotors 11
gleich π/2 rad sind die Ströme i c ₂ und i c ₄, die durch
die Transistoren Q 16 und Q 18 in der Stromspiegelschal
tung 25 fließen, einander gleich. Somit kann ein Strom
I R ₂₀, der durch den Widerstand R 20 fließt, durch die
folgende Gleichung beschrieben werden:
I R ₂₀ = i c ₂ - i c ₄.
Eine Spannung V₂₀ zwischen den Anschlüssen des Wider
stands R 20 kann daher durch die folgende Gleichung an
gegeben werden:
V₂₀ = R 20 (i c ₂ - i c ₄).
Da aber in diesem Fall i c ₂=i c ₄, wird die Spannung
V₂₀ gleich Null. Die Ausgangsspannung des Operations
verstärkers 26 wird daher ebenfalls gleich Null, und
die Spannung zwischen den Anschlüssen des Widerstands
R 21 wird auch Null. Die Transistoren Q 25 bis Q 28 sind
daher abgeschaltet, und der Strom I₂, der durch die
Wicklung L 20 fließt, wird gleich Null, wie es in
Fig. 6 gezeigt ist.
Die weitere Analyse kann in ähnlicher Weise vor
genommen werden. Ist der Drehwinkel R gleich π rad,
wird die Spannung V₁₀ gleich Null, und der Strom I₁,
der durch die Wicklung L 10 fließt wird gleich Null.
Wenn der Drehwinkel R gleich 3π/2 rad ist, wird die
Spannung V₂₀ gleich Null, und der Strom I₂, der durch
die Wicklung L 20 fließt, wird gleich Null. Wenn folg
lich der Drehwinkel R gleich π N/2 rad ist, wobei N
eine ganze Zahl ist, fließt ein maximaler Strom durch
die Wicklung L 10 (oder die Wicklung L 20), wohingegen
kein Strom durch die Wicklung L 20 (oder die Wicklung
L 10) fließt. Der Winkel, der der Zeitspanne entspricht,
in der ein Strom durch einen der Transistoren Q 23,
Q 24, Q 27 und Q 28 fließt, wird nicht größer als π rad.
Durch geeignete Auswahl der in Fig. 4 und 6 ge
zeigten Stromverläufe und der Gestalt oder Form des
nagnetisierten Rotormagneten, ist es möglich, im Dreh
moment die Unregelmäßigkeiten zu vermindern, die mit
der Periode der Stromumschaltung eingeführt werden.
Für die erfindungsgemäße Treiberschaltung benö
tigt man lediglich vier Leistungstransistoren Q 23, Q 24,
Q 27 und Q 28,
und die
Steuerströme zum Steuern der Hall-Elemente
können klein sein. Weiterhin ist es möglich, Hall-
Elemente zu verwenden, die von Galliumarsenid (GaAs)
Gebrauch machen. Galliumarsenid zeigt eine hinreichend
gute Temperaturkennlinie, kann jedoch lediglich Aus
gangsspannungen in einem Bereich von einem Drittel
desjenigen Bereiches erzeugen, den man mit Hall-Elemen
ten erhält, die von Indiumantimonid (InSb) Gebrauch
machen. Zusätzlich ist die Erzeugung von Geräuschen und
Vibrationen bei der erfindungsgemäßen Treiberschaltung
außerordentlich geringer, da die Stromumschaltung be
züglich der Statorwicklungen glatt oder sprungfrei vor
genommen wird.
Claims (2)
1. Treiberschaltung für einen kommutatorlosen Gleichstrom
motor, enthaltend einen Rotor mit einem Dauermagneten, zwei
um etwa π/2×(2N+1) rad im elektrischen Winkelmaß gegen
einander versetzte Hall-Elemente zum Erfassen des Drehwinkels
des Rotors, wobei N eine ganze Zahl ist, zwei um etwa π/2×(2M+1)
rad im elektrischen Winkelmaß gegeneinander ver
setzte Statorwicklungen, wobei M eine ganze Zahl ist und den
Statorwicklungen aufeinanderfolgend Ströme gemäß den vier
Hall-Ausgangssignalen zugeführt werden, die eine Phasendiffe
renz von etwa π/2 rad gegeneinander haben, eine Energiever
sorgungseinrichtung mit einer positiven Spannungsquelle sowie
einer negativen Spannungsquelle, einen Differentialschaltkreis
mit vier Eingangsanschlüssen für jeweils eines der vier Hall-
Ausgangssignale der beiden Hall-Elemente und zwei Paare
Leistungsschaltelemente, von denen die Leistungsschaltelemente
des einen Paares jeweils zwischen einen Anschluß der einen
Statorwicklung und den Anschluß der positiven bzw. negativen
Spannungsquelle und die Leistungsschaltelemente des anderen
Paares jeweils zwischen einen Anschluß der anderen Stator
wicklung und den Anschluß der positiven bzw. negativen Span
nungsquelle geschaltet sind, wobei der jeweils andere Anschluß
der Statorwicklungen mit Masse verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Differentialschaltkreis (21) vier Ausgangsanschlüsse
aufweist, an denen zwei Paare Ausgangssignale (i c ₁, i c ₃; i c ₂,
i c ₄) auftreten, wobei die Ausgangssignale jedes Ausgangssignal
paares eine Phasendifferenz von etwa π rad gegeneinander haben,
und daß ferner vorgesehen sind zwei Differenzsignal-Erzeugungs
einrichtungen (R 10, 22; R 20, 25) jeweils zum Erzeugen eines
Differenzsignals aufgrund einer Differenz (i c ₁-i c ₃; i c ₂-
i c ₄) zwischen den Ausgangssignalen (i c ₁, i c ₃; i c ₂, i c ₄) der
beiden jeweiligen Ausgangssignalpaare des Differentialschalt
kreises (21) und zwei Operationsverstärker (23, 26) mit jeweils
einem nicht invertierenden Eingangsanschluß, an den ein jeweils
entsprechendes der beiden Differenzsignale gelegt ist, mit
jeweils einem invertierenden Eingangsanschluß, der mit dem
jeweils anderen Anschluß der entsprechenden der beiden Stator
wicklungen (L 10, L 20) verbunden ist, und mit jeweils einem
Ausgangsanschluß, der mit einer jeweiligen Ansteuereinrichtung
(Q 21, Q 22; Q 25, Q 26) zum Ansteuern eines entsprechenden Paares
der Leistungsschaltelemente der beiden Leistungsschaltelement
paare (Q 23, Q 24; Q 27, Q 28) so verbunden ist, daß den beiden
Statorwicklungen (L 10, L 20) jeweils Ströme in Abhängigkeit
von den beiden jeweiligen Differenzsignalen zugeführt werden.
2. Treiberschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Differentialschaltkreis (21) zwei Paare von Transi
storen (Q 1, Q 3; Q 2, Q 4) enthält, deren jeweilige Emitter ge
meinsam mit einem Stromsteuerelement (20) verbunden sind, daß
jede Differenzsignal-Erzeugungseinrichtung (R 10, 22; R 22, 25)
eine Stromspiegelschaltung (22; 25) und einen Widerstand (R 10;
R 20) aufweist, dessen jeweils einer Anschluß mit Masse ver
bunden ist, daß ein Transistor (Q 1, Q 2) jedes Transistorpaares
(Q 1, Q 3; Q 2, Q 4) des Differentialschaltkreises (21) mit seinem
Kollektor mit dem jeweils anderen Anschluß des Widerstands
(R 10, R 20) der jeweiligen Differenzsignal-Erzeugungseinrich
tung sowie über eine jeweils entsprechend zugeordnete Strom
spiegelschaltung (22, 25) mit dem Kollektor des jeweils anderen
Transistors (Q 3, Q 4) des jeweiligen Transistorpaares des
Differentialschaltkreises verbunden ist, daß jedes Transistor
paar des Differentialschaltkreises mit seinen jeweiligen bei
den Basen an die beiden Ausgangsspannungsanschlüsse (15 a, 15 b;
16 a, 16 b) eines jeweils entsprechenden der beiden Hall-Elemente
(15, 16) angeschlossen ist und daß der jeweils andere Anschluß
jeder Statorwicklung (L 10, L 20) über einen jeweiligen Wider
stand (R 11, R 21) mit Masse verbunden ist, wobei ein an dem
jeweiligen Widerstand erzeugtes Spannungssignal dem invertie
renden Eingangsanschluß des jeweils entsprechenden der beiden
Operationsverstärker (23, 26) zugeführt wird.
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