DE332186C - Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Holz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Holz

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DE332186C
DE332186C DE1917332186D DE332186DD DE332186C DE 332186 C DE332186 C DE 332186C DE 1917332186 D DE1917332186 D DE 1917332186D DE 332186D D DE332186D D DE 332186DD DE 332186 C DE332186 C DE 332186C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/02Pretreatment of the raw materials by chemical or physical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus ,Holz. Es ist bekannt, Zellstoff aus Holz in der Weise herzustellen, daß man das Holz erst in Platten zerlegt und dann diese Holzplatten zwischen geriffelten Walzenpaaren quetscht und dann auf Zellstoff verarbeitet. Bei diesem bekannten Verfahren wird das Holz quer zum Verlauf der Fasern durch die .Walzen gepreßt; die erhaltenen Fasern sind kürz und daher minderwertig.
  • Das neue Verfahren beruht darauf, daß die Holzplatten mit ihrer Faserrichtung parallel zii den Drehachsen der geriffelten Walzen zwischen diese eingeführt und gequetscht werden, wobei die zusammen arbeitenden Walzen eines jeden Walzenpaares verschiedene Umdrehungsgeschwindigkeiten besitzen. Vorteilhaft wird das Holz vor dein Quetschen genäßt und dein Gefrieren ausgesetzt. Man erreicht hierdurch, daß die Zellen und Fasern in ihrer ganzen Länge allmählich gleichmäßig auseinandergequetscht und voneinander getrennt werden. Wenn man das Holz vor dem Quetschen in Wasser einweicht und ts alsdann gefrieren läßt, so erreicht man, d'aß das Zellen-und Faserngewebe an und für sich schon in seinem Zusammenhang gelockert wird. Unterwirft man das so vorbehandelte Holz dann noch einem Quetschen, so bedingt das in und zwischen dem- Zehengewebe eingelagerte Eis neuerdings eine Sprengung und Lockerung des Gewebes. Das so erhaltene Rohgut wird in bekannter Weise weiterbehandelt: Man erhält auf diese Weise einen Stoff, der eine verhältnismäßig große Menge an unverletzten langen Fasern enthält. Da das Ausgangsgut keinem Dämpfen unter Druck unterworfen werden muß, erhält man einen Rohstoff von der Farbe des Ausgangsgutes, der auch sämtliche Harz-, Schleim- und Pektinstofe sowie Interzellularsubstanz enthält. Infolgedessen benötigt ein derartiges Gut bei seiner Verarbeitung auf Papier nur einen geringen Leimzusatz. Es wird so ermöglicht, das gesamte Ausgangsgut ohne nennenswerte Verluste zu Faserstoff zu verarbeiten.
  • Der auf diese Weise gewonnene Stoff soll in der Papier- und.Web- oder Wirkwarenherstellung zur Herstellung von Lederersatz. ILunstholz, Isolierstoffen, bildsamen Massen usw. verwendet werden.
  • Es lassen sich nach dem neuen Verfahren auch andere pflanzliche Rohstoffe auf Zellstoff verarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: i. Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Holz in. der Weise, daß das. Holz in Platten zerlegt, zwischen geriffelten Walzenpaaren einem Quetschen unterworfen und dann auf Zellstoff verarbeitet wird, dadurch gekennzeichnet,- daß die Holzplatten parallel zur Faserrichtung dem Quetschen zwischen den geriffelten Walzenpaaren, die verschiedene Umdre_ hungsgeschwindigkeiten haben, unterworfen wird. z. Verfahren nach Patentanspruch i . dadurch gekennzeichnet,. daß das genäßte Holz vor dem Quetschen einem Gefrieren unterworfen wird.
DE1917332186D 1917-12-22 1917-12-22 Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus Holz Expired DE332186C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996012061A1 (en) * 1994-10-17 1996-04-25 Beloit Technologies, Inc. Wood chip strand splitter
WO1996038623A1 (en) * 1995-06-01 1996-12-05 Acrowood Corporation Machine for destructuring wood chips

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