DE3322880C2 - Zahnrad-Schaltvorrichtung - Google Patents
Zahnrad-SchaltvorrichtungInfo
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Description
3 ί\ 4
eine Innenverzahnung tragen. Die Kupplung dieser hängig von der Beaufschlagungsart eines Zahnrad-Zähne
mit der Abgangswelle erfolgt wahlweise mit HiI- Schaltgetriebes möglich, direkt beim ersten Anlauf den
fe einer eine Außenverzahnung tragenden Büchse. Zu gewünschten Schaltvorgang durchzuführen und die bediesem
Zweck ist die Buchse mit der Abgangswelle über absichtigte Kupplung des Zahnrads mit der Antriebseine
schraubenlinienförmige Nut/Feder-Anordnung mit 5 welle zu verwirklichen. Zeitverluste durch mehrmaliges
großer Steigung verbunden. Die Axialverlagerung der Schalten entfallen. Auch können die Zahnkanten der
Buchse wird endseitig durch Anschläge begrenzt Die Nabenverzahnungen und der Kupplungsverzahnungen
Endpositionen der Buchse auf der Abgangswelle kön- nicht mehr schaltungsbedingt vorzeitig verschleißen,
nen dadurch fixiert werden, daß eine mit der Buchse Der Energieverbrauch wird bei maschineller Schaltung
relativverlagerbar verbundene Schiebehülse mit der to merklich gesenkt Die Lebensdauer eines Zahnrad-Abgangswelle
drehfest gekuppelt wird. Zum leichteren Schaltgetriebes kann selbst dann noch beträchtlich er-Einführen
der Buchsenzähne in die Hülsenzähne bzw. höht werden, wenn eirisatzbedingt auch ein häufigeres
zum leichteren Entkuppeln dienen zwei Sätze von Schalten nicht zu vermeiden ist
Schaltklinken, die sich vor und hinter den Zähnen der Die Einfädelelemente können um 180° zueinander
Buchse befinden. Ausrichteiemente, welche die Zähne 15 versetzt angeordnet sein, um einen gleichmäßigen Anvor
dem Einführen in Obereinstimmung bringen, sind druck über den gesamten Umfang des jeweils zu kupder
GB-PSS 10 Ö97 nicht zu entnehmen. pelnden Zahnrads zu erzielen. Je nach Ausbildung der
Der Erfindung liegt — ausgehend von der im Oberbe- Einfädelelemsnte kann aber auch eine Dreifachanord-
griff des Patentanspruchs 1 beschriebenen Bauart — die nung bei gleichmäßiger Versetzung um 120° vorteilhaft
Aufgabe zugrunde, ein Zahnrad-Sckaltgetriebe zu 20 sein.
schaffen, das mit Hilfe von Einfädelelementen praktisch Die Integration der Einfädelelemente kran unabhän-
ohne größeren Kraftaufwand im Stillstand geschaltet gig von der Ausbildung und Anordnung der miteinander
werden kann. in Eingriff zu bringenden Verzahnungen erfolgen. Für
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfin- die einfache Gesamtgestaltung eines Schaltgetriebes ist
dung in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 25 es jedocL von Vorteil, wenn die Merkmale des Anaufgeführten
Merkmalen. Spruchs 2 zur Anwendung gelangen.
Kerngedanke der Erfindung ist die Integration von Die Lagerung des Druckrings gemäß Anspruch 3 hat
Einfädelelementen mit axial und umfangsseitig verla- den Vorteil, daß die Relativlage der Schiebenabe zum
gerbaren Ausgleichsverzahnungen in den Kupplungs- Zahnrad und damit auch zu den Einfädeielementen beweg,
den die Gegenverzahnung an der Schiebenabe 30 liebig sein kann. Stets wird der gleichmäßige Andruck
beim Schaltvorgang zurücklegen muß. Wird der Schalt- gewährleistet Die Bolzen können dabei um 180° in Umvorgang
eingeleitet, so gelangt zunächst die Nabenver- fangsrichtung zueinander versetzt angeordnet sein. Die
zahnung mit der Ausgleichsverzahnung in Kontakt Ste- Mitnahme der den Druckring tragenden Bolzen durch
hen hierbei die Zähne der Nabenverzahnung und der die Schiebenabe und die Relativverlagerbarkeit von
Ausgleichsverzahnung voreinander, werden bei weite- 35 Schiebenabe und Druckring beim Einfädeln der Nabenrer
Verlagerung der Schiebenabe die Einfädelelemente verzahnung in die Kupplungsverzahnung wird durch die
sowohl axial als auch zwangsläufig in Umfangsrichtung Rastglieder sichergestellt Diese haben die Eigenschaft,
der Welle verlagert Dies führt zu einer Relativbewe- daß sie sich zu Beginn der Verlagerung der Schieb&aabe
gung der Aus^leichsverzahnung und der Nabenverzah- stirnseitig an die die Druckringbolzen aufnehmenden
nung bis zu einer Position, wo die Zähne beider Verzah- 40 Bohrungen der Schiebenabe anlegen und beim Einfänungen
nicht mehr voreinander stehen und die Naben- dein der Nabenverzahnung in die Kupplungsverzahverzahnung
bei sich axial weiterverlagernder Schiebe- nung, d. h. bei Anlage der unter dem Einfluß des Drucknabe
ungehindert in die Ausgleichsverzahnung eingrei- rings am Zahnrad anliegenden Einfädeleleiuente mit
fen kann. Nach dem Eingreifen der Nabenverzahnung in nachgiebigem Widerstand in entsprechend gestaltete
die Ausgleicäsverzalinung wird die weitere axiale und 45 Ausnehmungen in die Druckringbolzen eintauchen und
damit auch umfangsseitige Verlagerung der Einfädelele- dadurch von der Schiebenabe überfahren werden könmente
von dem umfangsseitig der Naben verzahnung nen. Befinden sich die Rastglieder in den Bohrungen der
angeordneten Druckring übernommen, der mit der Druckringbolzen, ist ihre Verspannkraft so groß, daß
Schiebenabe form- und/o-ier kraftschlüssig gekuppelt beim Zurückbewegen der Schiebenabe in die Null-Stelsein
kann. Bei Anlage des D'uckrings an den Einfädel- 50 lung auch die Mitnahme des Druckrings bis zum Erreielementen
werden diese so lange in Richtung auf das chen der Ausgangsstellung gewährleistet ist
Zahnrad und in Umfangsrichtung der Welle bei einge- Gemeinsam mit den Rastgliedern oder statt der Rastspurt
bleibender Nabenverzahnung bewegt, bis die Ein- glieder können auch Schraubendruckfedern gemäß den
fädelelemente an der Stirnseite des Zahnrads anliegen. Merkmalen des Anspruchs 4 zur Anwendung gelangen.
Aufgrund der Zwangsführung der Einfädelelemente re- 55 Für die Gestaltung der Einfädelelemente gibt es verlativ
zum Zahnrad ist in dieser Position sichergestellt, schiedene Möglichkeiten. Eine Ausführungsform bedaß
die Ausgleichverzahnung direkt in Verlängerung steht in den Merkmalen des Anspruches. Aus fertider
Kupplungsverzahnung ausgerichtet ist Da sich je- gungstechnischen C runden ist es hierbei zweckmäßig,
doch die Nabenverzahnung im Eingriff mit der Aus- die Gewindebohrungen nicht unmittelbar im Zahnrad,
gleichsverzahnung befindet, kann nunmehr die Naben- 60 sondern in einer im Zahnrad festzulegenden Buchse an*
verzahnung ohne weiteres in die gewünschte Kuppelpo- zuordnen. Bewegt man dann die Schiebenabo in Richsition
mit der Kupplungsverzahnung gebracht werden. tung auf das zu kuppelnde Zahnrad, so werden die Stirn-Dies
erfolgt durch ftine weitere Verlagerung der Schie- Seiten der Zähne der Nabenverzahnung das Einfädelritbenabe,
wobei die Verbindung des Druckrings mit der zel oder Zahnsegment parallel zur Wellenachse bewe-Schiebenabe
insoweit aufgehoben wird, als eine Relativ- 60 gen, wenn sie vor die Zähne der umfangsseitig der Einbewegung
von Schiebet s'.-be und Druckring erfolgen fädelelemente angeordneten Ausgleichsverzahnung
kann. stoßen. Da die Einfädelelemente neben der axialen Be-
Dank der erfind^ngsgemäßen Maßnahme ist es unab- wegung aber auch eine Drehbewegung aufgrund der
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Gewindesteigung vollziehen, gleiten nach Vergleichs- rad-Schaltgetriebe gemäß einer weiteren Ausführungsweise kurzer Zeit die Zähne der Nabenverzahnung selb- form;
ständig in die Ausgleichsverzahnung. Jetzt ist es nicht Fig.4 einen vertikalen Querschnitt durch das Zahnmehr möglich, daß die Schiebenabe die Einfädelelemen- rad-Schaltgetriebe der F i g. 3 entlang der Linie IV-IV;
te verlagert Die Nabenverzahnung würde nämlich in 5 F i g. 5 in vergrößerter Darstellung, teilweise im
der Ausgleichsverzahnung bleiben. Nunmehr über- Schnitt, die Lagerung eines Druckstücks in einer Schienimmt die weitere axiale Verschiebung der Einfädelele- benabe und
mente der zunächst noch mit der Schiebenabe verlager- F i g. 6 eine weitere Ausführungsform einer Druckte Druckring. Stücklagerung.
Hierbei werden folglich Nabenverzahnung und Aus· io Mit 1 ist in der F i g. 1 allgemein ein Zahnrad-Schalt- j
gleichsverzahnung so lange gemeinsam axial verlagert getriebe bezeichnet. Das Gehäuse ist zur Erhaltung der :
und begrenzt verdreht bis die Einfädelelemente stirn- Zeichnungsübersichtlichkeit fortgelassen worden. {
seitig am Zahnrad zur Anlage gelangen. Jetzt fluchten Auf einer Grundplatte 2 sind zwei Lagerböcke 3 aneinwandfrei Kupplungsverzahnung und Ausgleichsver- geordnet. In den Lagerböcken 3 ist eine Antriebswelle 4
zahnung. Durch weitere Verlagerung der Schiebenabe is über Wälzlager 5 drehbar gelagert. Die Antriebskraft
erfolgt dann das Einfädeln der Nabenverzahnung in die wird am freien Ende 6 der Welle 4 direkt oder indirekt
Kupplungsverzahnung, wobei die Druckringbolzen eine motorisch aufgebracht
Relativbewegung zu der Schiebenabe durch Eindrücken Die beiderseits an einen mutieren vcrzähnien Lander Rastglieder in die Führungsbohrungen der Druck- genabschnitt 7 der Welle 4 angrenzenden, im Durchringbolzen durchführen. Das zu der Gewindeausbildung 20 messer verkleinerten Längenabschnitte 8 dienen unter
gesagte gilt sinngemäß, wenn mindestens eine Spiralnut Eingliederung von Wälzlagern 9 der Lagerung von
verwendet wird. Stirnrädern 10, 11. Diese sind folglich gegenüber der
des Anspruchs 6 ausgebildet, so können den Einfädel- Die Verzahnung 7 des mittleren Längenabschnitts 7
elementen entsprechend Anspruch 7 Mitnahmebunde 25 der Welle 4 dient der verschieblichen Lagerung einer in
zugeordnet sein. Wird die Schiebenabe in die Null-Stel- Umfangsrichtung drehfest auf die Welle 4 gesetzten
lung bewegt, reicht die Verspannkraft der Rastglieder Schiebende 12. Die Schiebenabe 12 besitzt eine an die-
aus, um die dann aneinanderliegenden Bunde der se Verzahnung T angepaßte Innenverzahnung 13. Im
der Einfädelelemente zu kuppeln. 30 Umfangsnut 14 ausgenommen. Beiderseits der Um-
der Einfädelelemente kennzeichnet sich in den Merkma- die Umfangsnut 14 ist ein Schaltring 17 eingesetzt Der
oder Einfädelsegmente treten nunmehr Zahnstangen, bildet einen drehfesten Bestandteil der Schiebenabe 12.
die parallel zur Weilenachse und in der Parallelebene im 35 Umfangsseitig des Schaltrings 17 ist unter Eingliede-
dieser Ausführungsform findet also bei einem Aneinan- Der Gleitring 19 ist Bestandteil eines Schaltgestänges,
derstoßen der Nabenverzahnung und der Ausgleichs- von dem in der F i g. 1 lediglich die in Lagerbocken 20
verzahnung eine Verlagerung der Zahnstangen in Rieh- drehbar angeordnete Schwenkwelle 21 veranschaulicht
tung auf das Zahnrad und im Winkel zur Wellenachse 40 ist Durch manuelle oder mechanische Beaufschlagung
statt Hierdurch wird eine Relatiwerlagerung der Aus- der Schwenkwelle 21 kann mithin die Schiebenabe 12
gleichsverzahnung und der Nabenverzahnung herbei- auf der Verzahnung T nach links oder rechts verlagert
geführt bis durch den Schaltdruck der Schiebenabe die werden.
Nabenverzahnung in die Ausgleichsverzahnung gleiten Aus F i g. 1 ist ferner erkennbar, daß im Schaltring 17
kann. Der weitere Kupplungsvorgang und auch das Ent- 45 Bolzen 22 gelagert sind. Diese Bolzen 22 sind relativbekuppeln kann dann entsprechend den Merkmalen der weglich angeordnet Sie tragen in jeweils paarweiser
Ansprüche 4 bis 7 erfolgen. Anordnung, und zwar um 180° versetzt, je einen Druck-Vorteilhaft ist es, wenn gemäß den Merkmalen des ring 23, zu beiden Seiten des Schaltrings 17. Die mithin
Anspruchs 9 jede Zahnstange von wenigstens zwei im voneinander unabhängig bewegbaren Druckrinp?. 23
Zahnrad verschiebbaren Bolzen getragen wird. Auf die- 50 liegen umfangsseitig der Nabenverzahnungen 15, 16.
se Weise sind die Zahnstangen exakt verkantungsfrei Die Befestigung der Druckringe 23 an den Bolzen 22
geführt erfolgt, wie die F i g. 5 und 6 zeigen, durch Spannstifte
elementen oder an den Druckringbolzen entbehrlich. Es 55 ehe die Bolzen 22 umschließen.
muß dann allerdings dafür Sorge getragen werden, daß Die Mitnahme der Druckringe 23 durch die Schiebe-
die Einfädelelemente nur so weit mittels der Druckfe- nabe 12 in die eine oder andere Richtung wird durch
dem vom Zahnrad abgedrückt werden, daß wieder ein Rastglieder 25 bewirkt Gemäß der Ausführungsform
einwandfreier Einfädelvorgang gewährleistet werden der Fig.5 bestehen die Rastglieder25 aus in den Bolzen
kann. 60 22 querverschieblich gelagerten Kugeln 26 und auf die
her erläutert Es zeigt Bolzen 22 eingebettet Die Federn 27 stützen sich an
rad-Schaltgetriebe; 65 der Querbohrungen 28 versenkt eingedreht sind. Das
rad-Schaltgetriebe der F i g. 1 entlang der linie H-II; wird dadurch verhindert, daß die Enden 31 der Quer-
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und zwar auf einen Durchmesser, der kleiner ist als der Bolzen 22 gedruckt, so daß die Bohrungen 48 für die
Bei der Ausführungiform der F i g. 6 werden die Rast- ten und eine Relativverlagerung der Druckringbolzen
glieder 25 von in der Längsebene der Bolzen 22 ver- 22 zu der Schiebenabe 12 bis zur endgültigen Einfädeformbaren Zungenfedern 32 gebildet. Die gekrümmten 5 lung der Nabenverzahnung 15 in die Kupplungsverzah-Zungenfedern 32 erstrecken sich in Längsrichtung der nung 37 stattfindet.
der Zungenfüdern 32 ist an den Bolzen 22 durch Stifte 35 nabe 12 nach rechts nimmt der Bund 46 am Druckring
festgelegt. Der gewölbte Abschnitt 36 der Zungenfe- 23 die Bunde 45 an den Ritzelbolzen 41 mit. Dies ge-
dern 32 erstreckt sich über den Umfang der Bolzen 22 io schieht dadurch, daß die Rastglieder 25 in den Bohrun-
hinaus. Ihre Verspannkraft ist so groß, daß auch sie erst gen 48 für die Druckringbolzen 22 radial verspannt sind,
bei Anlage des Druckrings an den am Zahnrad anliegen- Diese Verspannkraft reicht aus, um die Mitnahme bzw.
den Einfädelelementen sich strecken und dabei in die das Entkuppeln der Ritzel 39 zu gewährleisten. Die Wir-
Zur wechsel weisen drehfesten Kupplung der Schie- 15 58 unterstützt bzw. ersetzt werden, welche im Ausfahrbcnabe 12 mit den Zahnrädern 10, U weisen die letzte- sinne auf die Bolzen 41 einwirkt,
ren an die Nabenverzahnungen 15,16 angepaßte Kupp- Die Ausführungsform des Zahnrad-Schaltgetriebes
!üügsvcrzahnungcn 37, 38 \v. Fcrm von !nnersverzah- 49 der F i g-A entspricht weitgehend derjenigen der
nungen auf. Damit die Nabenverzahnungen 15,16 ohne F i g. 1 und 2 unter Einschluß der Ausbildung der Druck-Blockierung in die Kupplungsverzahnungen 37,38 ein- 20 ringbolzen 22 und Rastglieder 25 der F i g. 5 und 6. Demgeführt werden können, sind Einfädelelemente 39 mit zufolge werden nachstehend nur die Unterschiede er-Ausgleichsverzahnungen 40 vorgesehen. Die Einfädel- läutert.
elemente 39 bestehen aus Ritzeln, von denen, wie die Die Einfädelelemente werden in diesem Falle von
zel 39 pro Zahnrad 10 vorgesehen sind. Die Ritzel 39 25 auch F i g. 4), die jeweils in einer zu der durch die WeI-
sind gleichmäßig um 120" zueinander versetzt angeord- lenachse 51 verlaufenden Ebene 52 parallelen Ebene 53
net. verlagerbar sind. Zu diesem Zweck sind die Zahnseg-
Jedes Ritzel 39 ist auf einem Bolzen 41 drehfest ange- mente 50 auf zwei in dieser Parallelebene 53 schräg zur
ordnet, der seinerseits mit einer großen Gewindestei- Wellenachse 51 angeordneten Führungsbolzen 54 gelagung 42 ij eine entsprechend gestaltete Gewindebüchse 30 gen. Die Zahnsegmente 50 können auf den fest ange-43 eingreift, die in einer Stufenbohrung 44 des Zahnrads ordneten Führungsbolzen 54 verschiebbar sein. Denk-10, 11 befestigt ist Bei einer Drehung der Ritzel 39 bar ist aber auch, daß die Zahnsegmente 50 mit den
vollziehen diese damit sowohl eine Axial- als auch eine Führungsbolzen 54 fest verbunden und die Führungs-Drehbewegung, bolzen 54 in den Zahnrädern 10,11 verschieblich sind.
geordnet die mit entsprechenden Bunden 46 an den den die Zahnsegmente 50 durch Schraubendruckfedern
nach links, um eine drehfeste Kupplung der Antriebs- 40 Richtung auf die Zahnräder 10,11 haben. Die Begren-
welle 4 mit dem Zahnrad 10 herzustellen, so kann es zungsringe 56 sind mit den Zahnrädern 10, U fest ver-
vorkommen, daß die Zähne der Nabenverzahnung 15 bunden.
frontal vor den Zähnen der Ausgleichsverzahnung 40 Wenn bei der Ausführungsform der Fig.3 und 4 die
stehen. Die Schiebenabe 12 drückt dadurch die Ritzel 39 mit der Antriebswelle 4 drehfest gekuppelte Schiebein Richtung auf das Zahnrad 10, wobei die Ritzel 39 45 nabe 12 beispielsweise nach rechts bewegt wird, so könwegen des Gewindes 42 gleichzeitig eine Drehbewe- nen die Zähne der Kupplungsverzahnung 38 und die
gung ausführen. Durch diese Drehbewegung erfolgt ei- Zähne der Ausgleichsverzahnung 57 der Zahnsegmente
ne Relativverlagerung der Ausgleichsverzahnung 40 zu 50, von denen, wie die F i g. 4 zeigt, insbesondere zwei in
der Nabenverzahnung 15, wodurch nach einer geringen zueinander diametraler Versetzung vorgesehen sind,
Drehung Ausgleichsverzahnung 40 und Nabenverzah- 50 voreinander stoßea Durch die axiale Bewegung der
nung 15 übereinstimmen und die Nabenverzahnung 15 Schiebenabe 12 werden die Zahnsegmente 50 aber auf
unter dem Druck der Schiebenabe 12 in die Ausgleichs- den oder mit den Führungsbolzen 54 verlagert, wobei
verzahnung 40 gleiten kann. Dieser Gleitvorgang wird sie eine axiale und eine tangential Schrägbewegung in
beendet wenn der Druckring 23 an den Ritzeln 39 zur der Ebene 53 durchführen. Es erfolgt eine Relatiwerla-Anlage kommt Die aus den F i g. 5 und 6 erkennbaren 55 gerung der Ausgleichsverzahnung 57 zu der Nabenver-Rastglieder 25 bewirken dann, daß bei der weiteren Axi- zahnung 16 bis zu dem Zeitpunkt wo die Nabenverzahalverlagerung der Schiebenabe 12 die Druckringbolzen nung 16 in die Ausgleichsverzahnung 57 gleiten kann.
22 mitgenommen und dadurch auch die Ritzel 39 bei mit Von nun an erfolgt der Bewegungsablauf wie anhand
der Ausgleichsverzahnung 40 in Eingriff befindlicher derAusführungsformderFig. 1 und2geschildert
auch in Umfangsrichtung gedreht werden. Liegen die Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Ritzel 39 an der Stirnseite 47 des Zahnrads 10, befindet
sich die Ausgleichsverzahnung 40 an den Ritzeln 39 exakt in Verlängerung der Kupplungsverzahnung 37. Das
bedeutet daß" jetzt die Nabenverzahnung 15 einwand- 65
frei in die Kupplungsverzahnung 37 eingeführt werden
kann. Bei der dazu erforderlichen Schiebekraft werden
die Rastglieder 25 der F i g. 5 und 6 radial einwärts in die
Claims (8)
1. Zahnrad-Schaltvorrichtung, die wenigstens ein dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahnstange (50)
auf einer Welle relativ verdrehbar gelagertes Zahn- 5 von wenigstens zwei im Zahnrad (10,11) verschiebrad
mit einer stirnseitigen, radial nach innen gerich- baren Bolzen (54) getragen wird.
teten Kupplungsverzahnung und eine auf der Welle 10. Zahnrad-Schaltvorriclitung nach einem der
drehfest angeordnete, jedoch mindestens teilweise Ansprüche 5,8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
axial verlagerbare Schiebenabe mit einer mit der Druckfedern (58S 55) vorgesehen sind, welche die
Kupplungsverzahnung in Eingriff bringbaren, radial to Gewindebolzen (41) bzw. die Zahnstangen (50) im
nach außen gerichteten Nabenverzahnung aufweist, Ausfahrsinne beaufschlagen,
welche unter Zwischenschaltung eines durch die
welche unter Zwischenschaltung eines durch die
Schiebenabe sowie ein mit der Schiebenabe form-
und/oder kraftschlüssig miteinander verbundenes,
axial bewegliches Druckstück parallel zur Wellen- 15
achse sowie in Umfangsrichtung verlagerbaren Aus- Die Erfindung richtet sich auf eine Zahnrad-Schaltrichtelements
in die Kupplungsverzahnung einfuhr- vorrichtung gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des
bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Anspruchs 1.
Anwendungen^ ein im Stillstand zu schaltendes Ge- Im Umfang der US-PS 26 67 955 ist ein Schaltgetrie- I triebe das unter den Einfluß der Schiebenabe (12) 20 be bekannt, das im Lauf geschaltet wird Dabei werden und des Druckstäcks (22, 23) gestellte Ausrichtele- die Drehzahlen der miteinander in Eingriff zu bringenment als mindestens zwei Einfädelelemente (39,50) den Zähne einer Schiebenabe und von Zahnrädern synausgebildet ist, die eine der Kupplungsverzahnung chronisiert Dies geschieht durch ringförmige Ausricht-(37, 38) entsprechende Ausgleichsverzahnung (40, elemente mit am Innenumfang vorgesehenen konischen 57) aufweisen, welche bei stir^eitiger Anlage der 25 Reibflächen, welche mit entsprechenden konischen Einfädelelemente am Zahnrad (10,11) in Verlange- Reibflächen an Flanschen der Zahnräder zusammenwirrung der Kupplungsverzahnung ausgerichtet sind, ken. Mit Hilfe der Synchronisationselemente ist es zwar und daß das Druckstück einen umfangsseitig der Na- möglich, die Drehzahlen der Zahnräder mit der Drehbenverzahnung (15, 16) angeordneten Druckring zahl der Schiebenabe in Obereinstimmung zu bringen, (23) aufweist, viir mit den Einfädelelementen in AnIa- 30 es ist aber ausgeschlossen, auf diese Weise die Zähne ge kommt und dadurch deren 3?-;lativbewegung be- der Schiebenabe so mit den Zähnen der Zahnräder in wirkt Obereinstimmung zu bringen, daß die Schiebenabe pro-
Anwendungen^ ein im Stillstand zu schaltendes Ge- Im Umfang der US-PS 26 67 955 ist ein Schaltgetrie- I triebe das unter den Einfluß der Schiebenabe (12) 20 be bekannt, das im Lauf geschaltet wird Dabei werden und des Druckstäcks (22, 23) gestellte Ausrichtele- die Drehzahlen der miteinander in Eingriff zu bringenment als mindestens zwei Einfädelelemente (39,50) den Zähne einer Schiebenabe und von Zahnrädern synausgebildet ist, die eine der Kupplungsverzahnung chronisiert Dies geschieht durch ringförmige Ausricht-(37, 38) entsprechende Ausgleichsverzahnung (40, elemente mit am Innenumfang vorgesehenen konischen 57) aufweisen, welche bei stir^eitiger Anlage der 25 Reibflächen, welche mit entsprechenden konischen Einfädelelemente am Zahnrad (10,11) in Verlange- Reibflächen an Flanschen der Zahnräder zusammenwirrung der Kupplungsverzahnung ausgerichtet sind, ken. Mit Hilfe der Synchronisationselemente ist es zwar und daß das Druckstück einen umfangsseitig der Na- möglich, die Drehzahlen der Zahnräder mit der Drehbenverzahnung (15, 16) angeordneten Druckring zahl der Schiebenabe in Obereinstimmung zu bringen, (23) aufweist, viir mit den Einfädelelementen in AnIa- 30 es ist aber ausgeschlossen, auf diese Weise die Zähne ge kommt und dadurch deren 3?-;lativbewegung be- der Schiebenabe so mit den Zähnen der Zahnräder in wirkt Obereinstimmung zu bringen, daß die Schiebenabe pro-
2. Zahnrad-Schaltvorrichiung nach Anspruch 1, blemlos mit den Zahnrädern gekuppelt werden kann. Es
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsverzah- ist weder eine gezielte umfangsseitige Bewegung der
nung (40, 57) durch eine Zahnstangenverzahnung 35 Ausrichtelemente noch eine gezielte axiale Bewegung
gebildet wird. vorgesehen und möglich, da es sich um ausgesprochene
3. Zahnrad-Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 Verschleißteile handelt. Diese ändern sich insbesondere
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring bei häufigen Schaltvorgängen hinsicri.titch ihrer Durch-(23)
von mindestens zwei in der Schiebenabe (12) messer und damit auch hinsichtlich ihrer jeweiligen Reparallel
zur Wellenachse (4) verlagerbaren Bolzen 40 lativlage zu den Gegenflächen.
(22) getragen wird, die durch Rastglieder (25) von Die DE-AS 1038 348 offenbart eine von einer Ander
Schiebenabe (12) in nur einer Richtung mit- triebswelle gesteuerte Schaltvorrichtung zum intermitnehmbar
sind. tierenden Ein- und Ausrücken einer axial einzurücken-
4. Zahnrad-Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, den Wellenkupplung. Kupplungsorgane sind zwei zudadurch
gekennzeichnet, daß die Bolzen (22) jeweils 45 einander um 180° umfangsseitig versetzte Bolzen, die
von einer sich einerseits am Druckring (23) und an- unter dem Andruck von Schraubenfedern ständig in
dererseits am Gleitring (19) abstützenden Schrau- Bohrungen eines Antriebszahnrads eingreifen. Bei einer
bendruckfeder (59) umgeben sind. Axialverlagerung des die Kupplungsbolzen lagernden
5. Zahnrad-Schaltvorrichtung nach einem der An- Gehäuses stoßen die Kupplungsbolzen an die Stirnfläsprüche
1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß 50 ehe des mit Gegenbohrungen versehenen Flansches der
jedes Einfädelelement ein Ritzel (39) oder Zahnseg- Antriebswelle. Die Schraubenfedern spannen sich hicrment
und einen mit diesen drehfest verbundenen, bei und überführen die Kupplungsbolzen dann selbstänüber
ein Gewinde (42) mit großer Steigung oder dig in die Flanschbohrungen, wenn nach entsprechender
mindestens eine entsprechend gestaltete Spiralnut Relativverdrehung die Bohrungen im Antriebszahnrad
im Zahnrad (10, 11) parallel zur Wellenachse (51) 55 und die Bohrungen im Antriebsflansch übereinstimmen,
gelagerten Gewinde-Bolzen (41) umfaßt. Durch die US-PS 28 92 524 ist eine Kupplung bc-
6. Zahnrad-Schaltvorrichtung nach einem der An- kannt, die ein Einrücken der miteinander in Eingriff zu
Sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bringenden Zahnräder nur in einer Drehrichtung er-Einfädelelemente
(39,50) mit den Druckringen (23) möglicht. Dazu ist außerdem ein stillstehendes Zahnrad
im Ausfahrsinne kuppelbar sind. 60 erforderlich. Ein verschleißfestes Zwischenelement soll
7. Zahnrad-Schaltvorrichtung nach Anspruch 6, die Reibungskräfte beim Kuppeln der Zahnräder aufdadurch
gekennzeichnet, daß sowohl den Einfädel- nehmen, um die Zahnkanten zu schonen. Anregungen
elementen (39, 50) als auch den Druckringen (23) zum Schalten eines Schaltgetriebes im Stillstand sind
Mitnahmebunde (45,46) zugeordnet sind. dieser Patentschrift nicht zu entnehmen.
8. Zahnrad-Schaltvorrichtung nach Anspruch I 65 Durch die GB-PS 6 10 097 ist schließlich eine Mchrodcr
2. dadurch gekennzeichnet, daß die Einfädelele- gang-Synchronkupplung bekannt, bei welcher die Zahnmente
Zahnstangen (50) umfassen, welche über BoI- räder von zwei Geschwindigkeilsstufen mit hülscnartizen
(54) in einer zu der durch die Wellenachse (51) gen Verlängerungen versehen sind, die jeweils endscilig
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322880 DE3322880C2 (de) | 1983-06-24 | 1983-06-24 | Zahnrad-Schaltvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322880 DE3322880C2 (de) | 1983-06-24 | 1983-06-24 | Zahnrad-Schaltvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322880A1 DE3322880A1 (de) | 1985-01-10 |
| DE3322880C2 true DE3322880C2 (de) | 1985-04-25 |
Family
ID=6202352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322880 Expired DE3322880C2 (de) | 1983-06-24 | 1983-06-24 | Zahnrad-Schaltvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3322880C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2925641A1 (fr) * | 2007-12-21 | 2009-06-26 | Schaeffler Kg | Installation de commutation d'une boite de vitesses a pignons |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2982001A1 (fr) * | 2011-10-28 | 2013-05-03 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Pignon a couronne crabot filtrante |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE885354C (de) * | 1942-04-09 | 1953-08-03 | Bayerische Motoren Werke Ag | Synchronisierungseinrichtung fuer die Kupplungen, insbesondere von Zahnraederwechselgetrieben fuer Kraftfahrzeuge |
| GB610097A (en) * | 1946-03-22 | 1948-10-11 | Harold Sinclair | Improvements in or relating to variable-speed power-transmission systems |
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| US2667955A (en) * | 1950-07-22 | 1954-02-02 | Clark Equipment Co | Synchronizer |
| DE1038348B (de) * | 1952-11-27 | 1958-09-04 | Felsa S A | Selbsttaetige mechanische, von einer Antriebswelle gesteuerte Schaltvorrichtung zum intermittierenden Ein- und Ausruecken einer axial einzurueckenden Wellenkupplung |
| US2892524A (en) * | 1954-08-20 | 1959-06-30 | Sinclair Harold | Clutches for transmitting rotary motion |
-
1983
- 1983-06-24 DE DE19833322880 patent/DE3322880C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2925641A1 (fr) * | 2007-12-21 | 2009-06-26 | Schaeffler Kg | Installation de commutation d'une boite de vitesses a pignons |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3322880A1 (de) | 1985-01-10 |
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