DE3323601C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Videosignalverarbeitungs
schaltung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmalen.
Fernsehempfänger haben manchmal eine automatische Vorspan
nungsregelschaltung für die Bildröhre, welche automatisch
die richtigen Strompegel für die Wiedergabe eines schwarzen
Bildes für jedes der Strahlsysteme der Bildröhre einstellt.
Dadurch wird verhindert, daß das Wiedergabebild durch Schwan
kungen der Bildröhrenvorspannung von einem gewünschten Pegel
(beispielsweise durch Alterungs- oder Temperatureffekte)
nachteilig beeinflußt wird. Derartige Regelsysteme sind etwa
in den US-PS 42 63 622 und 42 77 798 beschrieben.
Ein Schwarzstromregelsystem arbeitet typischerweise während
der Rücklaufaustastintervalle des Bildes, wo die Bildröhre
einen geringen Austaststrom führt, der einen Schwarzpegel
darstellt. Dieser Strom wird von dem Schwarzstromregelsystem
überwacht und zur Erzeugung einer Korrekturspannung herange
zogen, welche ein Maß für die Differenz zwischen dem abge
fühlten und dem gewünschten Schwarzstrompegel ist. Die Kor
rekturspannung wird Videosignalverarbeitungsschaltungen, wel
che der Bildröhre vorangehen, im Sinne einer Reduzierung
dieser Differenz zugeführt.
Zum Abfühlen des in der Bildröhre fließenden Pegels eines
Schwarzstroms sind verschiedene Techniken bekannt. So kann
man einen Hochspannungs-PNP-Transistor verwenden, der mit
einem Signalweg zur Kathode der Bildröhre gekoppelt ist und
unmittelbar den während der Bildröhrenaustastintervalle
fließenden Kathodenschwarzpegelstrom abfühlt. Bei einem ande
ren System wird der Kathodenschwarzstrompegel durch Abfühlen
der Spannung bestimmt, die über einer Ausgangsimpedanz ab
fällt, welche einer aktiven Lastschaltung eines Bildröhren
treiberverstärkers zugeordnet ist. Es ist auch üblich, eine
den Schwarzpegelstrom darstellende Spannung mit Hilfe einer
RC-Reihenschaltung abzuleiten, die vom Ausgang der Bildröhren
treiberstufe zum Eingang eines Abtastverstärkers führt. Diese
Methoden haben jedoch einen oder mehrere Nachteile hinsicht
lich Kosten, Aufwand oder Betriebseigenschaften.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, das Regelsignal für die Schwarzwertregelung von
einem Niederspannungs-Schaltungspunkt abzuleiten, um so eine
bessere Kompatibilität mit anzuschließenden Regelschal
tung zu erreichen.
Bei der hier beschriebenen Erfindung wird die Kathode der
Bildröhre durch einen Videotreiberverstärker mit einem
Gleichstromrückkopplungszweig vom Ausgang zum Eingang des
Verstärkers und mit einer im Hauptstromleitungsweg des Ver
stärkers liegenden Fühlimpedanz angesteuert. Änderungen
des Schwarzpegelkathodenstroms gelangen von der Fühlimpedanz
über den Rückkopplungszweig, so daß über der Impedanz eine
Spannung als Maß für solche Schwankungen entsteht. Aus die
ser Spannung wird dann eine Regelspannung für die Vorspan
nung abgeleitet, mit Hilfe derer ein gewünschter Kathoden
schwarzstrompegel aufrechterhalten wird. Der Treiberverstär
ker enthält einen Eingangstransistor, der mit einem in Basis
grundschaltung arbeitenden Ausgangstransistor in Kaskode ge
schaltet ist. Die Last für den Ausgangstransistor enthält die
von den Videosignalen anzusteuernde Bildröhrenkathode und
eine mit einer Hochspannungsversorgungsschaltung gekoppelte
Ausgangsimpedanz. Vom Ausgang des Ausgangstransistors ist
eine Gleichstromrückführung zum Eingang des Eingangstransi
stors vorgesehen. Die Fühlimpedanz ist an einen Niederspan
nungspunkt zwischen Eingangs- und Ausgangstransistor ange
schlossen.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen
Teil eines Farbfernsehempfängers mit einem Regelsystem für
den Schwarzpegelstrom und zugehöriger Fühlschaltung gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Fernsehsignalverarbeitungsschaltung 10 liefert getrenn
te Leuchtdichte- und Farbkomponenten (Y bzw. C) des Farb
fernsehsignalgemisches an eine Leuchtdichte-Farbsignal-
Verarbeitungsschaltung 12. Die Schaltung 12 enthält Regel
schaltungen für die Verstärkung der Leuchtdichte- und Farb
signale, Einstellschaltungen für den Gleichspannungspegel
(beispielsweise mit getasteten Klemmschaltungen), Farb
demodulatoren zur Ableitung von Farbdifferenzsignalen r-y,
g-y und b-y, und Matrixverstärker zur Kombinierung der
letztgenannten Signale mit den verarbeiteten Leuchtdichte
signalen zu niederpegeligen Farbsignalen r, g und b. Diese
Signale werden von den innerhalb der Videoausgangssignal
verarbeitungsschaltung 14 a, 14 b und 14 c enthaltenen Schal
tungen verstärkt und anderweitig verarbeitet und als ver
stärkte Farbbildsignale R, G und B hohen Pegels an die
jeweiligen Kathoden 16 a, 16 b und 16 c als Intensitätssteuer
elektroden einer Farbbildröhre 15 geliefert. Die Schaltun
gen 14 a, 14 b und 14 c üben auch Funktionen aus, die mit der
Schwarzstromregelung zusammenhängen, wie noch erläutert
wird. Beim hier beschriebenen Beispiel ist die Bildröhre 15
eine selbstkonvergierende Inline-Röhre mit einem gemeinsam
angesteuerten Gitter 18 für alle drei Elektronenstrahl
systeme, welche die Kathoden 16 a, 16 b und 16 c umfassen.
Da bei der hier beschriebenen Ausführungsform die Ausgangs
signalverarbeitungsschaltungen 14 a, 14 b und 14 c gleich sind,
gilt die folgende Beschreibung der Betriebsweise der Schal
tung 14 a ebenso für die Schaltungen 14 b und 14 c.
Die Signalverarbeitungsschaltung 14 a enthält eine Bild
röhrentreiberstufe mit einem in Emittergrundschaltung ar
beitenden Eingangstransistor 20, dem ein Videosignal von
der Schaltung 12 über eine Eingangsimpedanz 21 zugeführt
wird, sowie einen in Basisgrundschaltung arbeitenden Hoch
spannungs-Ausgangstransistor 22, der mit dem Transistor 20
eine Kaskodesignalverstärkerstufe bildet. Das Videosignal
R hohen Pegels, mit welchem die Bildröhrenkathode 16 a an
gesteuert werden kann, entsteht über einem Lastwiderstand
24 im Kollektorausgangskreis des Transistors 22. Eine
Quelle positiver Gleichspannung B+ (beispielsweise +230 V)
liefert eine hohe Betriebsspannung für den Treiber 20, 22.
Vom Kollektorausgang des Transistors 22 verläuft eine
Gleichstromgegenkopplung über einen Widerstand 25 zum
Basiseingang des Transistors 20. Die Signalverstärkung des
Kaskodeverstärkers 20, 22 wird in erster Linie durch das
Verhältnis der Werte vom Gegenkopplungswiderstand 25 zur
Eingangsimpedanz des Treibers 20, 22 mit einem Widerstand
21 bestimmt. Die Gegenkopplungsschaltung sorgt für eine
geeignete niedrige Ausgangsimpedanz des Verstärkers und
trägt zur Stabilisierung des Betriebsgleichspannungspegels
am Verstärkerausgang bei.
Der bis hier beschriebene Kaskodevideotreiberverstärker 20,
22 ist üblicher Bauart. Gemäß der Erfindung ist jedoch ein
Fühlwiderstand 30 gleichspannungsmäßig in Reihe zwischen
die Kollektor-Emitter-Strecken der Transistoren 20, 22 ge
schaltet. Der Widerstand 30 dient zur Ableitung einer Span
nung an einem Knoten A am Kollektor des Transistors 20,
welche den Pegel des während der Austastintervalle durch
die Bildröhre fließenden Schwarzpegel-Kathodenstroms dar
gestellt. Der Widerstand 30 arbeitet im Zusammenhang mit dem
Regelsystem des Empfängers für den Schwarzpegelstrom, wie
nun beschrieben wird.
Eine Steuerlogikschaltung 40 reagiert auf ein horizontal
synchronfrequentes Signal H und ein vertikalsynchronfrequen
tes Signal V, die beide von den Ablenkschaltungen des Empfän
gers abgeleitet werden, und sie erzeugt periodische Zeit
steuersignale V B , V S und V G , welche den Betrieb des Regel
systems für den Schwarzpegelstrom während periodischer AKB-
Intervalle steuern (AKB gleich automatische Bildröhrenvor
spannung). Das AKB-Intervall beginnt kurz nach dem Ende
jedes Vertikalrücklaufintervalles des Videosignals inner
halb des Vertikalaustastintervalles und umfaßt sieben Hori
zontalzeilenintervalle ebenfalls innerhalb des Vertikal
austastintervalles, während deren keine Videosignalbild
information vorliegt, wie es beispielsweise in den US-PS
42 63 622 und 42 77 798 beschrieben ist.
Kurz nach dem Ende des Vertikalrücklaufintervalls wird ein
Zeitsteuersignal V B erzeugt, das für die Dauer des AKB-
Intervalles vorhanden ist. Dieses Signal wird einem Austast
steuer-Eingangsanschluß einer Leuchtdichte-Farbsignal-Ver
arbeitungsschaltung 12 zugeführt, damit die Ausgangssignale
r, g und b der Signalverarbeitungsschaltung 12 eine Bezugs
gleichspannung haben, die der Schwarzbildsignalinformation
entspricht. Dies wird erreicht durch Herabsetzung der Signal
verstärkung der Schaltung 12 auf im wesentlich 0 über die
Verstärkungsregelschaltungen der Signalverarbeitungsschal
tung 12 unter Steuerung durch das Signal V B , und durch Ver
änderung des Gleichspannungspegels in den Videosignalver
arbeitungswegen über die Gleichspannungspegelregelschaltun
gen der Signalverarbeitungsschaltung 12 im Sinne der Erzeu
gung einer Schwarz darstellenden Bezugsspannung an den Aus
gängen der Schaltung 12.
Das Zeitsteuersignal V G , ein positiver Gittertreiberimpuls,
wird während eines vorbestimmten Teils des AKB-Intervalls
abgeleitet (welches beispielsweise zwei Horizontalzeilen
intervalle innerhalb des Vertikalaustastintervalls umfaßt).
Während jedes AKB-Intervalls spannt ein positiver Impuls
V G das Gitter 18 der Bildröhre in Durchlaßrichtung vor, so
daß das Strahlsystem, welches die Kathode 16 a und das Git
ter 18 umfaßt, stärker leitet. Infolge des Gitterimpulses
V G erscheint an der Kathode 16 a während des Gitterimpuls
intervalls ein gleichphasiger positiver Stromimpuls, dessen
Amplitude proportional dem Pegel des Kathodenschwarzstromes
(typischerweise wenige Mikroampere) ist.
Das Zeitsteuersignal V S erscheint während des AKB-Inter
valls mit dem Zeitsteuersignal V G und aktiviert Abtast
schaltungen innerhalb der Signalverarbeitungsschaltungen
14 a, 14 b und 14 c, so daß sie ein Ausgangs-Vorspannungs
regelsignal als Maß für den Schwarzstrom der Bildröhre
erzeugen.
Der induzierte positive Kathodenausgangsimpuls erscheint
am Kollektor des Transistors 22 und wird über den Wider
stand 25 zum Basiseingang des Transistors 20 zurückgekop
pelt, so daß der Transistor 20 proportional stärker leitet,
solange der Kathodenimpuls vorhanden ist. Der durch den
Transistor 20 fließende stärkere Strom läßt über dem Fühl
widerstand 30 eine Spannung entstehen, welche die Form
eines negativ gerichteten Spannungsimpulses hat, der an
einem Schaltungsknoten A auftritt und in seiner Größe pro
portional zur Größe des den Schwarzpegel darstellenden
Kathodenausgangsimpulses ist. Die Größe dieses Spannungs
impulses wird bestimmt durch das Produkt aus dem Wert des
Widerstandes 30 mit der Größe des durch den Widerstand 30
fließenden Stromes. Durch die Gegenkopplungswirkung wird
der den Schwarzpegel darstellende Kathodenausgangsimpuls
auf einen Niederspannungs-Schaltungspunkt am Kollektor des
Transistors 20 übertragen, von wo er leicht für nachfolgen
de Vorspannungsregelschaltungen benutzt werden kann. Ein
über den Fühlwiderstand 30 gekoppelter Kondensator 32
kompensiert die parasitäre Kollektor-Basis-Kapazität des
Transistors 20, um das gewünschte Hochfrequenzverhalten
des Verstärkers 20, 22 für die normale Videosignalverarbei
tung zu erhalten.
Der Wert des Widerstandes 30 ist nicht kritisch. Größere
Werte für den Widerstand 30 können vorteilhafterweise zur
Erzeugung von Impulsen größerer Amplitude am Knoten A füh
ren. Jedoch sollte der Widerstand 30 nicht zu groß sein,
damit der Eingangstransistor 20 bei normalen Signalverarbei
tungsbedindungen nicht in die Sättigung gerät, wenn er bei
zu großen Videosignalen stark leitet.
Der den Schwarzstrom darstellende wiedergewonnene Span
nungsimpuls wird vom Knoten A über einen Wechselspannungs
koppelkondensator 34 zu einer Abtast- und Regel-Signalver
arbeitungsschaltung 36 gekoppelt, innerhalb deren getastete
Abtast- und Halteschaltungen durch das Abtast-Zeitsteuer
signal V S zur Erzeugung einer Gleichvorspannungs-Regel
spannung, die proportional zum Spannungspunkt am Knoten A
ist, aktiviert. Die Regelspannung für die Vorspannung wird
gespeichert und über einen Widerstand 38 zu einem Vorspan
nungsregeleingang an der Basis des Transistors 20 geführt,
um eine gewünschte Kathodenvorspannung entsprechend einem
gewünschten Schwarzpegelkathodenstrom aufrecht zu erhalten.
Wenn beispielsweise die Größe des induzierten Kathoden
ausgangsimpulses einem Zustand übermäßigen Schwarzpegel
stroms entspricht, dann nimmt die Regelspannung für die
Vorspannung ab, so daß die Vorspannung der Kathode 16 a
am Kollektor des Transistors 22 ansteigt. Dadurch wird
der Schwarzstrompegel auf den korrekten Pegel verringert.
Die Schaltung 36 kann Abtast- und Halteschaltungen verwen
den, wie sie in der US-PS 43 31 981 (Titel "Linear High
Gain Sampling Amplifier") und in der US-PS 43 31 982 (Titel
"Sample and Hold Circuit Particularly for Small Signals")
beschrieben sind. Die Schaltung 36 kann auch Abtast- und
Regelspannungsverarbeitungsschaltungen der Art enthalten,
wie sie in der US-PS 42 77 798 (Erfindung Werner Hinn, Titel
"Automatic Kinescope Biasing System with Increased Inter
ference Immunity") beschrieben sind.
Die beschriebene Fühlschaltung hat den Vorteil, daß sie
eine wirtschaftliche Technik zur Ableitung eines den Katho
denschwarzstrom darstellenden Signals an einem Niederspan
nungspunkt, von dem dieses Signal bequem abgefühlt werden
kann, bildet. Ein Abfühlpunkt niedriger Spannung ist wün
schenswert, da er mit den typischen Niederspannungsein
gangserfordernissen nachfolgender Signalverarbeitungsschal
tungen kompatibel ist (wie sie beispielsweise in der Ab
tastschaltung 36 enthalten sind), die als integrierte Schal
tung ausgeführt sein können.
Die Prinzipien der Erfindung lassen sich auch auf andere
Bildröhren-Treiberverstärker anwenden (beispielsweise keine
Kaskodenverstärker). So kann etwa der Bildröhrentreiber
einen einzigen Transistor in Emittergrundschaltung mit
Basiseingang für das Videosignal und Kollektorausgang zur
Ankopplung an die Kathode der Bildröhre und mit einer Hoch
spannungsversorgung über eine Lastimpedanz, sowie einer
Emitterschaltung und einer Gleichstromgegenkopplung vom
Kollektor zur Basis enthalten. In einem solchen Fall kann
der Fühlwiderstand (entsprechend dem Widerstand 30) in den
Emitterkreis zwischen den Emitter des Transistors und einem
Bezugspotentialpunkt eingefügt werden, so daß der den
Schwarzpegel darstellende Spannungsimpuls vom Niederspan
nungs-Emitterkreis abgefühlt werden kann.
Claims (7)
1. Videosignalverarbeitungsschaltung mit einer Bildwieder
gabeeinrichtung, deren Intensitätssteuerelektrode über einen
Videosignalweg Videosignale, die in ihr vorspannungsabhängige
Bildströme fließen lassen, und während Austastintervallen
Schwarzpegelsignale zuführbar sind, ferner mit einem im Video
signalweg liegenden Treiberverstärker, dem an einem ersten
Anschluß die zu verstärkenden Videosignale zugeführt werden,
der mit einem zweiten Anschluß an die Intensitätssteuerelek
trode angeschlossen ist und zwischen dem zweiten Anschluß und
einem mit einem Bezugsspannungspotential gekoppelten dritten
Anschluß eine Hauptstromstrecke aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß über einen
vom zweiten Anschluß (Kollektor 22) auf den ersten Anschluß
(Basis 20) des Treiberverstärkers (14 a) verlaufenden Rückfüh
rungszweig (25) einer Fühlimpedanz (30) Stromänderungen zuführ
bar sind, die ein Maß für Änderungen des Schwarzpegelstroms
am zweiten Anschluß des Verstärkers sind und an der Fühl
impedanz ein Signal erzeugen, dessen Größe ein Maß für den
während der Bildaustastintervalle durch die Intensitäts
steuerelektrode bei angelegtem Schwarzpegelsignal fließenden
Strom ist und das über eine Koppelschaltung (34) einer Vor
spannungsregelschaltung (36, 40) zur Erzeugung einer Regelspan
nung zugeführt wird, die dem Videosignalweg zur automatischen
Regelung der Vorspannung im Sinne einer Aufrechterhaltung
eines gewünschten Schwarzstrompegels zuführbar ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Anschluß (Kollektor 22) des Treiberverstärkers und die
Intensitätssteuerelektrode über eine Lastimpedanz (24) mit
einer Hochspannungsversorgungsquelle (B+) gekoppelt sind und
daß die Fühlimpedanz (30) mit einem Punkt (Knoten A) rela
tiv niedriger Spannung des Treiberverstärkers gekoppelt ist, wel
cher der Hochspannungsversorgungsquelle abgewandt ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fühlimpedanz (30) einen in der Hauptstromstrecke
des Treiberverstärkers liegenden Widerstand aufweist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Treiberverstärker einen Kaskodeverstärker aufweist mit einem
ersten Transistor (20), dem an einer ersten Elektrode
(Basis) zu verstärkende Videosignale zugeführt werden und
der mit einer dritten Elektrode (Emitter) an ein
Bezugspotential gekoppelt ist,
und einen zweiten Transistor (22), der mit einer
ersten Elektrode (Basis) an eine Vorspannung (+V), mit
einer zweiten Elektrode (Kollektor) über eine Lastimpedanz
(24) an eine Hochspannungsversorgungsquelle (B+) und an die
Intensitätssteuerelektrode (16 a) zur Zuführung verstärkter
Videosignale gekoppelt ist und der mit einer dritten Elek
trode (Emitter) an die zweite Elektrode (Kollektor) des ersten Transi
stors angeschlossen ist, und daß ein Rückführungszweig (25)
von der zweiten Elektrode des zweiten Transistors zur ersten
Elektrode des ersten Transistors geführt ist und die Fühl
impedanz (30) zwischen die zweite Elektrode des ersten Tran
sistors und die dritte Elektrode des zweiten Transistors
geschaltet ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste und der zweite Transistor (20, 22) vom gleichen
Leitungstyp sind, daß die erste, zweite und dritte Elektro
de des ersten und zweiten Transistors deren Basis, Kollek
tor bzw. Emitter sind, daß die Fühlimpedanz einen Wider
stand (30) umfaßt und daß der Rückkopplungszweig einen
gleichspannungsgekoppelten Widerstand (25) enthält.
6. Schaltung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bildwiedergabeeinrichtung eine Bildröhre (15) mit einem Elektronenstrahlsystem ist, dessen Kathode (16 a) als Intensitäts steuerelektrode geschaltet ist,
daß die Vorspannungsregelschaltung (36, 40) eine Vorspannungs schaltung (40) zur Vorspannung des Elektronenstrahlsystems während der Bildaustastintervalle zur Erzeugung eines Kathodenausgangssignals enthält, dessen Größe pro portional dem Pegel des Kathodenschwarzstroms ist, und
daß dieses Kathodenausgangssignal über den Rückkopplungszweig (25) der Fühlimpedanz (30) derart zugeführt wird, daß diese das den Schwarzpegelstrom dar stellende Signal proportional zu dem erzeugten Kathoden ausgangssignal erzeugt.
daß die Bildwiedergabeeinrichtung eine Bildröhre (15) mit einem Elektronenstrahlsystem ist, dessen Kathode (16 a) als Intensitäts steuerelektrode geschaltet ist,
daß die Vorspannungsregelschaltung (36, 40) eine Vorspannungs schaltung (40) zur Vorspannung des Elektronenstrahlsystems während der Bildaustastintervalle zur Erzeugung eines Kathodenausgangssignals enthält, dessen Größe pro portional dem Pegel des Kathodenschwarzstroms ist, und
daß dieses Kathodenausgangssignal über den Rückkopplungszweig (25) der Fühlimpedanz (30) derart zugeführt wird, daß diese das den Schwarzpegelstrom dar stellende Signal proportional zu dem erzeugten Kathoden ausgangssignal erzeugt.
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannungsschaltung (40) an die Gitterelektrode
der Bildröhre zur Erzeugung des Kathodenausgangssignals
ein Durchlaßsignal liefert.
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