DE3324262C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschärfen der kreis- oder kreisbogenförmigen
Schneiden blattförmiger, rotierender Schneidmesser nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Vorrichtung kann zum Anschärfen verschiedenartigster
rotierender Schneidmesser dienen, insbesondere für
solche von scheibenartiger und auch von sogenannter
"Hakenmesser"-Form, deren Schneidmesser sich von einer
rotierenden Nabe aus radial erstrecken.
Die vorliegende Erfindung wird mit besonderem Vorteil
auf dem Gebiet der Filterzigaretten-Herstellung
verwendet, wo die betreffenden Maschinen rotierende
Schneidmesser sowohl für das Schneiden der Zigaretten-"Stäbchen"
als auch für das Schneiden der Filter aufweisen.
Bei Maschinen zur Herstellung von Zigaretten, insbesondere
bei Filtereinpaßmaschinen, worauf sich die
folgende Beschreibung ohne an Verallgemeinerung zu verlieren
bezieht, ist es beispielsweise durch die US-PS 30 10 261 bekannt, rotierende Schneidmesser
zu verwenden, die aus scheibenförmigen Messern bestehen
und in der Lage sind, mit ihrem Außenumfang innerhalb
des Zwischenraums zweier Schleifscheiben zu rotieren,
die auf einer gemeinsamen Welle angebracht sind, welche
mit der das Schneidmesser tragenden Antriebswelle einen
vorbestimmten Winkel einschließt. Um die durch das Abschleifen
zustandekommende Verkürzung des Schneidmesserradius
zu kompensieren, ist die die Schleifscheiben
tragende Welle normalerweise auf einem Schlitten angebracht,
der in einer quer zu seiner Welle verlaufenden
Richtung zu verschieben ist, und zwar unter dem
Einfluß eines Getriebes, das durch die Bedienungsperson
manuell oder zusätzlich auch noch durch einen Motor betätigt
wird. Für den Fall der Handsteuerung des Schlittens
kann die gegenseitige Lage zwischen dem Messerumfang
und den zugehörigen Schleifscheiben nicht immer
korrekt eingehalten werden, was Anlaß entweder zu einem
unzureichenden Anschärfen oder aber einem übermäßigen
Anschärfen mit zuviel Schneidwerkstoffverlust gibt.
Der mit unzureichendem Anschärfen verbundene Nachteil
kann normalerweise durch zusätzliche motorische Steuerung
vermieden werden, da der Antriebsmotor sich so einstellen
läßt, daß die Materialabtragung vom Schneidmesser
stets im Überschuß erfolgt. Hierbei ist jedoch
die Messerabnutzung stets größer als notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zum Anschärfen rotierender Schneidmesser
zu schaffen, die die vorerwähnten Nachteile dadurch zu
vermeiden erlaubt, daß das Anschärfen der Schneidmesser
selbsttätig in Abhängigkeit von ihrer tatsächlichen Abnutzung
erfolgt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von
einer Vorrichtung zum Anschärfen der kreis- oder kreisbogenförmigen Schneiden blattförmiger, rotierender Schneidmesser
ausgegangen, die mit mindestens einem auf einer
drehbeweglich gelagerten Welle fest angebrachten Schleifstein
und einem um eine zu dessen Wellenachse geneigt
verlaufende Drehachse umlaufend antreibbaren Schneidmesser
versehen ist, das mit seinem Umfang mit der Schleifscheibe
in deren Welle umlaufend antreibenden Reibungskontakt
zu bringen ist, und wobei weiterhin ein die
Welle tragender Support und eine letzteren so bewegende
Antriebsvorrichtung vorgesehen sind, daß die relative Lage
zwischen dem Schneidmesser und dem Schleifstein
variierbar ist. Erfindungsgemäß ist dabei eine erste,
auf die Drehgeschwindigkeit der Welle ansprechende
Meß- und Steuereinrichtung vorhanden, die mit der
Antriebsvorrichtung verbunden ist und die Drehgeschwindigkeit
der Welle oberhalb eines bestimmten
Wertes hält, wobei weiterhin eine zweite Meß-
und Steuereinrichtung vorhanden ist, um in ihrem Einschaltfalle
den Abstand zwischen der Drehachse und der
Welle innerhalb eine vorbestimmten Wertebereichs
zu halten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung
ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 die Vorrichtung zum Anschärfen in teilweise
geschnittener Seitenansicht, bei der aber
der Deutlichkeit halber einige Maschinenteile
fortgelassen sind.
Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 die Vorrichtung entsprechend Fig. 1, jedoch
in detaillierter axialer Schnittdarstellung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein erstes Detail und
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein zweites Detail der
Vorrichtung.
In den Fig. 1 und 2 sowie insbesondere in Fig. 3
ist eine generell mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum
Anschärfen bzw. Schleifen darstellt, die einen äußeren
Lagerkörper 2 aufweist, der mit einer festen, nicht dargestellten
Wand einer gleichfalls nicht dargestellten
Filtereinpaßmaschine fest verbunden ist. Letztere besitzt
mindestens ein rotierendes Schneidmesser 3, das
auf einer Antriebswelle 4 verdrehungsfest sitzt, deren
Achse 5 zu der durch die Achse der Lagerbohrung 6 im
Lagerkörper 2 geneigt, insbesondere etwas schräg verläuft.
Der Lagerkörper 2 besitzt ein Mittelteil 7 von
prismatischer Form, das von der Bohrung 6 durchdrungen
und auf nicht dargestellte Weise mit der Filtereinpaßmaschine
fest verbunden ist. Das eine Ende der Bohrung
6 wird durch einen ringförmigen Körper 8 geschlossen,
der auf dem zentralen Mittelteil 7 mittels der Schrauben
9 befestigt ist. Ein im wesentlichen kreisförmiger
Deckel 10 ist mit der dem Mittelteil 7 abgewandten Oberseite
des ringförmigen Körpers 8 fest verbunden. In der
Bohrung 6 ist ein beweglicher als zylindrischer Körper
11 ausgebildeter Support drehbeweglich gelagert. Das
eine Ende dieses Supports 11, das dem Deckel 10 zugewandt
liegt, ist an der Innenwandung der Lagerbohrung
6 durch ein erstes Kugellager 12 drehbeweglich gelagert.
Der Außenring des Lagers 12 ist im Mittelteil
7 durch den ringförmigen Körper 8 axial fixiert,
während der innere Ring des Kugellagers 12 auf dem
zylindrischen Support 11 durch den rohrförmigen Vorsprung
13 des topfartig geformten Körpers 14 axial
fixiert ist. Dieser Körper 14 besitzt eine Bodenwand
15, die der zugewandten Stirnseite des zylindrischen
Supports 11 gegenüber liegt und damit über die Schrauben
16 fest verbunden ist, während die Seitenwand 17
des Körpers 14 dem Deckel 10 gegenüber liegt. Das
andere Ende des zylindrischen Supports 11 ist an
der inneren Oberfläche der Lagerbohrung 6 mittels eines
zweiten Kugellagers 18 abgestützt, dessen Außenring
gleitbeweglich im Lagerkörper 2 liegt und dessen Innenring
auf dem Support 11 durch die Platte 19 axial festgelegt
ist, welche mit dem zugehörigen Ende des Supports
11 mittels der Schrauben 20 verbunden ist.
Durch den Support 11 hindurch ist eine exzentrisch
gelegene Durchgangsbohrung 21 hindurchgeführt, in welche
die Außenhülsen zweier Kugellagerhülsen 22 kraftschlüssig
eingepaßt sind. Die in den Kugellagerhülsen 22 vorhandenen
Kugeln werden durch die Käfige 23 gehalten, die in bezug
auf die zugewandten äußeren Hülsen axial verschieblich
sind, um die axial gleitverschiebliche und drehbewegliche
Lagerung der Welle 24 zu gewährleisten.
Die Welle 24 besitzt an ihrem dem Deckel 10 zugewandten
Ende einen Gewindevorsprung 25, der sich durch
eine am Ende der Welle 24 mittels der Mutter 27 befestigte
Scheibe 26 erstreckt. Die Scheibe 26 sitzt axial gleitbeweglich
in der in der Scheibe 15 vorhandenen Bohrung 28.
Die Welle 24 ist weiterhin mit einem Bund 29 versehen,
der in einem Durchgangsloch 30 der Platte 19 gleitbeweglich
montiert ist und der zusammen mit der Scheibe
26 einen Anschlag für die begrenzte Axialbeweglichkeit
der Welle 24 gegenüber dem Support 11 bildet.
Das dem Deckel 10 abgewandte Ende der Welle 24
ragt aus dem Lagerkörper 7 und dem Support 11 hervor
und trägt zwei Schleifsteine bzw. -scheiben 31, die
auf der Welle 24 in nahem Abstand nebeneinander aufgekeilt
bzw. drehfest angebracht sind. Diese Schleifscheiben
31 schließen zwischen sich einen ringförmigen
Zwischenraum 32 ein, der im Arbeitsfalle mit dem Umfang
des Messers 3 in Eingriff zu bringen ist.
Bei einer nicht dargestellten Variante hat das
Messer 3 im Querschnitt eine solche Form, die das
Anschärfen nur auf einer Seite des Messers ermöglicht.
In diesem Fall trägt die Welle 24 nur eine einzige
Schleifscheibe 31.
Die Welle 24 trägt weiterhin einen kreisförmigen
oder scheibenartigen Körper 33, der fest auf ihr zwischen
dem Schleifstein 31 und dem Flansch 29 angebracht und
auf der Welle 24 durch die beiden Schleifsteine 31
und die Rundmutter 34 axial fixiert ist. Wie in Fig. 4
dargestellt ist, hat die Scheibe 33 eine im wesentlichen
Kreisform und ist an ihrem Außenumfang mit zwei Rücksprüngen
oder Kerben 35 versehen, die in diametral gegenüberliegender
Position zueinander angeordnet sind. Nach
einer nicht dargestellten Variante kann die Scheibe 33
auch nur einen einzigen Rücksprung 35 oder auch
wenigstens drei Rücksprünge 35 haben, die über ihren
Umfang gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
Durch den mittleren Teil 7 des Lagerkörpers 2
führt eine Bohrung 36 hindurch, die senkrecht zur
Bohrung 6 verläuft und letztere über eine bestimmte
Länge schneidet. Die Bohrung 36 nimmt die Getriebeschnecke
37 und die letztere tragende Antriebswelle
38 der Antriebsmittel auf, zu denen auch der elektrische
Schrittschaltmotor 39 gehört, dessen Gehäuse
mit dem Lagerkörper 7 fest verbunden ist. Die Getriebeschnecke
37 steht in Eingriff mit der Umfangsverzahmung
40, die auf der äußeren Oberfläche des
zylindrischen Supports 11 vorgesehen ist, um auf
diese Weise den Support um seine Achse drehverstellen
zu können.
Die Arbeitsweise des Motors 39 wird durch zwei
Sensoren oder Meßeinrichtungen gesteuert, deren
erste, mit 41 bezeichnete, in einer Bohrung 42 untergebracht
ist, die im Lagerkörper 7 parallel zur Bohrung
6 verlaufend vorhanden ist, während die zweite
Meßeinrichtung 43 vom Deckel 10 getragen ist und
sich durch die Schrägbohrung 44 hindurch erstreckt.
Der Sensor 41 ist ein kapazitiver Sensor, der mit
seinem Ansprechende an die Scheibe 33 heranreicht und
mit letzterer in weiter unten noch näher zu beschreibender
Weise derart zusammenwirkt, daß er eine Impulsfolge,
deren Frequenz der Winkelgeschwindigkeit der Welle 24
proportional ist, an die Kontrolleinheit 45 für den
Motor 39 abgibt.
Der Sensor 43 ist auch von kapazitiver Art. Es ist
so angeordnet, daß sein Ansprechende der inneren geneigten
Oberfläche der Wand 17 des topfförmigen Körpers
14 gegenüber liegt. Der Sensor 43 arbeitet in weiter
unten noch näher zu beschreibender Weise mit den Aussparungen
46 und 47 in der Topfwand 17 so zusammen,
daß er an die Kontrolleinheit 45 Signale gibt, die
in Abhängigkeit davon variieren, ob das Ansprechende
des Sensors 43 einer der Nuten 46 und 47 oder einem
der Vorsprünge 48 und 49 gegenüberliegt, die auf der
die Nuten 46 und 47 enthaltenden Wandung 17 liegen.
Die Arbeitsweise der Anschärfvorrichtung soll ausgehend
von derjenigen Arbeitsphase beschrieben werden,
die mit dem Anlaufvorgang der Filter-Einpaßmaschine
nach Austausch eines Schneidmessers 3 (vgl. Fig. 1
und 3) beginnt.
Beim vorerwähnten Beginn liegt das Ansprechende
des Sensors 43 gegenüber der Aussparung 46 in einer
Position, in der die von ihm an die Kontrolleinheit
45 abgegebenen Signale den Motor 39 in Ruheposition
halten, wobei die Schleifscheiben 31 ihren maximalen
Abstand vom Schneidmesser 3 besitzen, deren
Außenumfang dann also außerhalb des ringförmigen
Zwischenraumes 32 liegt.
Das Anlaufen der Filter-Einpaßmaschine bewirkt durch
nicht dargestellte Mittel das vorübergehende Blockieren
des Sensors 43 und damit das Anlaufen des Motors 39,
der dadurch den Support 11 und damit auch den mit
letzterem fest verbundenen topfartigen Körper 14
im Uhrzeigersinn in Fig. 5 zu verdrehen beginnt. Damit
schiebt sich dann zunächst der Vorsprung 48 auf dem
Körper 14 unter das Ansprechende des Sensors 43. Dadurch
wird letzterer reaktiviert und beginnt Signale
zu emittieren, die den Motor 39 weiterhin rotieren
lassen, bis die Aussparung 47 vor das Ansprechende
des Sensors 43 gelangt. Das Abfühlen der Aussparung
47 durch den Sensor 43 bewirkt seine Abschaltung und
zugleich die Aktivierung des Sensors 41, unter dessen
Steuereinfluß der Motor 39 während der ganzen Zeit
verbleibt, in welcher der Sensor 43 der Aussparung 47
gegenüber liegt.
Wegen der exzentrischen Anordnung der Welle 24
im zylindrischen Support 11 führt dessen oben erwähnte
Verdrehung zu einer Annäherung der Schleifscheiben 31
an das Schneidmesser 3, das dann, wenn die Aussparung
47 unter dem Sensor 43 zu liegen kommt, mit seinen Umfangskanten
in den ringförmigen Zwischenraum 32 gelangt
und, da die Schneidmesserachse 5 zur Drehachse der
Schleifscheiben geneigt verläuft, in entsprechenden
Reibungskontakt mit den Schleifscheiben gelangt. Da die
Welle 4 des Schneidmesers 3 angetrieben wird, hat der
Berührungskontakt zwischen dem Schneidmesser 3 und den
Schleifscheiben 31 zur Folge, daß diese durch Reibungsmitnahme
in Rotation um ihre Achse versetzt werden, und
zwar mit eine Geschwindigkeit, die in Abhängigkeit von
dem Kontaktdruck zwischen dem Schneidmesser 3 und den
Schleifscheiben 31 variiert.
Weiterhin muß im Hinblick auf das Vorbeschriebene
beachet werden, daß die Anpreßdrücke zwischen den gegenüberliegenden
Kanten des Messers 3 und der Schleifscheiben
31 während des Anschärfvorgangs gleich bleiben, und zwar
wegen der Anwesenheit der Kugellagerhülsen 22, die die
axiale Gleitbeweglichkeit der Welle 24 gegenüber dem
Support 11 ermöglichen und es dadurch den Schleifscheiben
erlauben, sich selbsttätig in die richtige Gleichgewichtsposition
hinsichtlich der erwähnten Anschärfdrücke zu
bewegen.
Der Rotation der Schleifscheiben 31 entspricht
die Drehbewegung der Scheibe 33, die durch das Vorbeilaufen
ihrer Rücksprünge bzw. Ausnehmungen 35 an dem
Sensor 41 bewirkt, daß letzterer eine Impulsfolge emittiert,
deren Frequenz eine Funktion der Winkelgeschwindigkeit
der Schleifscheiben 31 ist. Die Kontrolleinheit
45 ist so programmiert, daß sie für die gesamte Zeitdauer
den Motor 39 aktiviert, sobald die vorerwähnte Frequenz
unter einen vorbestimmten Wert fällt. Wenn daher der
Anpreßdruck zwischen dem Schneidmesser 3 und den Schleifscheiben
31 infolge der Abnutzung des Schneidmessers 3
und der Schleifscheiben 31 zurückgeht, wird die Kontrolleinheit
45 den Motor 39 so aktivieren, daß er die
Schleifscheiben 31 gegen das Schneidmesser 3 soweit annähert,
bis wieder der korrekte Berührungsdruck erhalten
und dementsprechend ein korrektes Anschärfen des Schneidmessers
erreicht wird.
Es versteht sich, daß das kontinuierliche Anschärfen
des Schneidmessers 3, das durch die Drehverstellung des
Supports 11 im Lagerkörper 7 erzielt wird, eine ständige
Abnutzung des Schneidmessers 3 zur Folge hat, und zwar
solange, bis dessen radiale Abmessungen unter einen bestimmten
Mindestwert fallen, der derjenigen Position
entspricht, die das Ansprechende des Sensors 43 zu
Anfang des Vorsprungs 49 einnimmt, in der der kürzeste
Abstand zwischen den Schleifscheiben 31 und der Achse 5
des Schneidmessers 3 gegeben ist.
Wenn diese vorerwähnte Situation eintritt schaltet
der Sensor 43 den Sensor 41 ab und zwingt den Motor
39 solange weiterzulaufen, bis die Aussparung 46 in Höhe
des Ansprechendes des Sensors 43 gelangt. Der Übergang
von dem Vorsprung 49 zur Aussparung 46 hat zur Folge,
daß der Sensor 43 ein Maschinen-Stoppsignal emittiert,
um die Auswechselung des Schneidmessers 3 unter Bedingungen
zu erlauben, die seinem größstmöglichen Abstand
von den Schleifscheiben 31 entsprechen.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Anschärfen der kreis- oder kreisbogenförmigen Schneiden blattförmiger, rotierender Schneidmesser,
mit mindestens einem auf einer drehbeweglich gelagerten
Welle (24) fest angebrachten Schleifstein (31)
und einem um eine zu dessen Wellenachse geneigt
verlaufenden Drehachse (5) umlaufend antreibbaren
Schneidmesser (3), das mit seinem Umfang mit der
Schleifscheibe (31) in deren Welle (24) umlaufend
antreibenden Reibungskontakt zu bringen ist, und
mit einem die Welle (24) tragenden Support
(11) und einer dem Support (11) so bewegenden Antriebsvorrichtung
(39), daß die relative Lage zwischen dem Schneidmesser
(3) und dem Schleifstein (31) variierbar
ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste, auf die Drehgeschwindigkeit der
Welle (24) ansprechende Meß- und Steuereinrichtung
(41) vorhanden ist, die mit der Antriebsvorrichtung
(39) verbunden ist und die Drehgeschwindigkeit
der Welle (24) oberhalb eines bestimmten
Wertes hält, und daß eine zweite
Meß- und Steuereinrichtung (43) vorhanden ist,
um in ihrem Einschaltfalle den Abstand zwischen
der Drehachse (5) und der Welle (24) innerhalb eines
vorbestimmten Wertebereichs zu halten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei auf der Welle (24)
in geringem Abstand nebeneinander angeordnete Schleifscheiben
(31) vorhanden sind, die einen ringförmigen
Zwischenraum (32) miteinander einschließen und damit
über den Umfang des umlaufend antreibbaren
Schneidmessers (3) zu bringen sind, wobei die, die auf dem Support (11) drehbeweglich gelagerte Welle
(24) auf dem Support (11)
auch axial gleitverschieblich gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Welle (24) im beweglichen
Support (11) mittels gleitbeweglicher,
Käfige (23) enthaltender Kugellagerhülsen (22) gelagert
ist, wobei Anschläge (26 bis 29) zum
Begrenzen der Axialbeweglichkeit der Welle (24) innerhalb
des beweglichen Supports (11) in vorbestimmtem
Bereich vorhanden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der
bewegliche Support (11) aus einem zylindrischen
Körper besteht, der in einem fest angeordneten
Lagerkörper (2) um seine parallel zur Welle (24)
verlaufende Zylinderachse drehverstellbar gelagert
ist, wobei die Welle (24) in einer exzentrisch angeordneten
Bohrung (21) im Zylinderkörper (11)
gelagert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsvorrichtung
einen auf dem festen Lagerkörper (2) angebrachten
Motor (39) enthält, durch den über ein Schneckengetriebe
(37 bis 40) der zylindrische Support (11) verdrehbar
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Meß- und Steuereinrichtung einen
kapazitiven Sensor (41) enthält, der in einer
festen Position angeordnet und mit seinem Ansprechende
an die Umlaufbahn einer auf der Welle
(24) fest angebrachten und mit wenigstens einer
Umfangskerbe (35) versehenen Kreisscheibe (33)
heranreicht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Meß- und Steuereinrichtung einen
zweiten kapazitiven Sensor (43) enthält, der in
fester Position auf dem festen Lagerkörper (2)
angebracht ist und mit seinem Ansprechende einem
geformten Ende (14) des beweglichen zylindrischen
Supports (11) gegenüberliegt, um Start- und Stoppsignale
für die Antriebsvorrichtung (39) in Abhängigkeit
von der Drehwinkelstellung des
Supports (11) in Bezug auf den festen Lagerkörper
(2) zu emittieren.
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| GB (1) | GB2123324B (de) |
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