DE332460C - Schlingerdaempfungstank fuer Kriegsschiffe mit Guertelpanzer - Google Patents

Schlingerdaempfungstank fuer Kriegsschiffe mit Guertelpanzer

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DE332460C
DE332460C DE1917332460D DE332460DD DE332460C DE 332460 C DE332460 C DE 332460C DE 1917332460 D DE1917332460 D DE 1917332460D DE 332460D D DE332460D D DE 332460DD DE 332460 C DE332460 C DE 332460C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B39/00Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude
    • B63B39/02Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude to decrease vessel movements by displacement of masses
    • B63B39/03Equipment to decrease pitch, roll, or like unwanted vessel movements; Apparatus for indicating vessel attitude to decrease vessel movements by displacement of masses by transferring liquids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Schlingerdämpfungstank für Kriegsschiffe mit Gürtelpanzer. Bei Kriegsschiffen mit Gürtelpanzer begegnete die Anwendung der bekannten Schlingerdämpfungstanks bisher gewissen Schwierigkeiten. Die Anwendung der Dämpfungstanks mit innerer Verbindung verbietet sich in manchen Fällen wegen der Raumfrage. Schlingertanks mit Außenbordverbindungen, bei denen das Dämpfungswasser durch die in der Außenhaut ange- . brachten Üffnungen ein- und ausströmt, sind bisher nur in der Anordnung unterhalb des Panzerdecks ernstlich in Betracht gezogen worden. Diese Anordnung besitzt jedoch wesentliche Nachteile: Die erforderliche größere Durchbrechung der Außenhaut soll bei Kriegsfahrzeugen möglichst vermieden werden; ferner müssen bei der Tieflage der Schlingertanks unterhalb des Panzerdecks, also erheblich unter der Wasserlinie, die Lufträume dauernd unter Überdruck gehalten werden, uin die für das Wasserspiel erforderliche Höhenlage des Wasserspiegels in den Tanks dauernd zu erhalten. Darunter leidet die Betriebssicherheit; denn sobald die Luft in den Behältern infolge von Störungen oder Undichtigkeiten entweicht, hört nicht nur die Wirkung der Schlingerdämpfung auf, sondern es füllen sich die Tanks vollständig mit Wasser und bilden dann eine tote Last.
  • Erfindungsgemäß wird die Lagerung der Schlingertanks in der Höhe der Wasserlinie dadurch ermöglicht, daß die Außenhaut des Schiffes hinter der Panzerung eingezogen wird und ohne Durcbbrechung nach oben durchläuft. Die Außenbordverbindungen für die Schlingertanks ergeben sich dann zwanglus zwischen der Unterkante des Gürtelpanzers und der Stelle des Beginns der Einzieliung der Außenhaut. Der zwischen Panzer und Außenhaut entstehende kaum bildet den Schlingertank. Er erhöht gleichzeitig die Sicherheit gegen Treffer an dieser Stelle insofern -. als die kräftig ausgebildete Außenhaut, die auch noch direkt gepanzert werden kann, infolge ihrer Entfernung vom Hauptpanzer von eingedrungenen Granaten oder Splittern nicht so leicht durchschlagen wird, als wenn die Außenhaut mit der Panzerung unmittelbar zusammengebaut wäre.
  • Die neue Einrichtung ist auf der Zeichnung in einem (Querschnitt schematisch zur -Darstellung gebracht.
  • Die Tanks a sind, wie aus der Figur ohne «weiteres erkennbar, dadurch gebildet, daß die Außenhaut b des Schiffes bei bi nach innen :@o weit zurückgebogen ist, wie es den notwendigen Breitenabmessungen. der Behälter a entspricht. Räumlich ist die Zurückbiegung hl so angeordnet, daß an der Stelle der Panzerung c die Zurückbiegung der Außenliaut erfolgt, wobei sich unterhalb des Panzers bei d die Ein- und Austrittsöffnung für (las Wasser ergibt. Es macht bei dieser Anordnung keinerlei Schwierigkeiten, den Öffnungen d die für das Wasserspiel erforderliche verhältnismäßig erhebliche Größe zu :.;eben, und es bleibt dennoch die Außenhaut b, b' vollkommen einheitlich erhalten. Gerade die Notwendigkeit, die wichtige Außenhaut des Schiffes durch die für Sclilingerdämpfungszwecke - verhältnismäßig groß «erdenden Durchbrechungen-zu schwächen, war sehr oft bestimmend für die bislierige Nichtanwendung von Dämpfungstanks mit Außenbordverbindung in der Höhe der Wasserlinie, d. h. also an einer Stelle, an welcher die einfachste Ausführung möglich und die beste Wirkung erreichbar ist.
  • Für die Ausführung ist es unerheblich, ob tlie Außenhaut, wie bei b~ angegeben, in der Entfernung von der Panzerung bis zum Oberdeck durchgeführt oder ob sie, wie bei t)1 punktiert angedeutet, in gewisser Höhe über dem Wasserspiegel zur Panzerung c zurückgebogen wird, so daß ein taschenförmiger Tank a entsteht. In letzterem Falle «-erden zweckmäßig Luftleitungen, wie bei e angedeutet, vom Tank: n zum Oberdeck hinan--ebracht.

Claims (1)

  1. Pari-v,r-A.xsi,i;uc-ri Schlingerdämpfungstank für Kriegsschiffe mit Gürtelpanzer, dadurch gekennzeichnet, daß die die innere Längswand (b2@) des Schlingertanks (a) bildende Außenhaut (b) des Schiffes hinter dem Gürtelpanzer (c) eingezogen ist und ohne Otirchbrechung durchläuft.
DE1917332460D 1917-03-31 1917-03-31 Schlingerdaempfungstank fuer Kriegsschiffe mit Guertelpanzer Expired DE332460C (de)

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