DE3325445C2 - Türschloßanordnung für einen Elektroherd - Google Patents

Türschloßanordnung für einen Elektroherd

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DE3325445C2
DE3325445C2 DE3325445A DE3325445A DE3325445C2 DE 3325445 C2 DE3325445 C2 DE 3325445C2 DE 3325445 A DE3325445 A DE 3325445A DE 3325445 A DE3325445 A DE 3325445A DE 3325445 C2 DE3325445 C2 DE 3325445C2
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Shuki Nishikasugai Aichi Aoyama
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Toshiba Corp
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Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
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    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Türschloßanordnung für einen Elektroherd mit einem Handgriff (27), der bewegbar an einer Tür (22) gehaltert ist, die ihrerseits an einem Gehäuse des Elektroherds angelenkt ist und eine Gehäuseöffnung zu öffnen und zu verschließen vermag. An der Innenfläche der Tür sind zwei Haken (60) angelenkt, die jeweils zum Arretieren der Tür in einer Schließstellung, in welcher die Gehäuseöffnung geschlossen ist, in das Gehäuse einzurasten und dabei je einen Schalter (71, 73) zur Steuerung der Schwin gung eines Magnetrons zu schließen vermögen. Die Haken (60) sind durch Vorbelastungselemente (72) in eine in das Gehäuse einrastende Stellung vorbelastet. In der Tür (22) sind Drücker (74) in Axialrichtung verschiebbar geführt. Jeder Drücker (74) liegt mit dem einen Ende am Handgriff (27) und mit dem anderen Ende am Haken (60) an. Beim Verschwenken des Handgriffs (27) verschwenkt jeder Drücker (74) den zugeordneten Haken (60) zur Aufhebung des Einrasteingriffs zwischen ihm und dem Gehäuse. Jeder Haken (60) weist eine (kalottenförmig) gekrümmte Wirkfläche (68) auf, die am anderen Ende des jeweiligen Drückers (74) anliegt. Die Vorbelastungskraft des Vorbelastungselements (72) wird über die Wirkfläche (68) längs der Achse des Drückers (74) auf diesen übertragen.

Description

— einem an der Tür (22) bewegbar gelagerten Betätigungselement (27),
— einem gegenüber dem Betätigungselement (27) und in Wirkverbindung mit diesem stehenden, an der Tür (22) angelenkten Haken (60), der zum Verriegeln der Tür (22) in einer Schließstellung in das Gehäuse (14) einrastet und dabei den Schalter (71,73) schließt, und
— einem Vorbelastungselement (72) zum Vorbelasten des Hakens (60) in eine Stellung, in welcher er in das Gehäuse (14) einrastet,
dadurch gekennzeichnet,
— daß ein Drücker (74) mit dem einen Ende am Betätigungselement (27) und mit dem anderen Ende am Haken (60) anliegt, derart, daß beim Betätigen des Betätigungselementes (27) der Haken aus der Einraststellung herausgeschwenkt wird,
— daß in der Tür (22) eine Drückerführung (52) angeordnet ist, in der der Drücker (74) verschiebbar geführt ist und
— daß der Haken (60) eine gekrümmte Wirkfläche (68) aufweist, die am hakenseitigen Ende des Druckes (74) anliegt, derart, daß der Drücker (74) auf den Haken (60) eine Kraft ausschließlich längs einer parallel zu einer Bezugsachse des Drückers (74) liegenden Achse überträgt
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (27) eine gekrümmte Andruckfläche (32) aufweist, die das eine Ende des Drückers (74) beaufschlagt und diesen bei der Schwenkbewegung des Betätigungselementes längs seiner Achse verschiebt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (74) stabförmig ausgebil-( det ist und halbkugelig konvexe Enden aufweist und daß die gekrümmten Andruck- und Wirkflächen (32 bzw. 68) halbkugelige Konkavflächen sind, deren Krümmungsradius jeweils geringfügig größer ist als derjenige der Enden des Drückers (74).
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (74) stabförmig ausgebildet ist und zwei senkrecht zu seiner Achse liegende flache bzw. plane Stirnflächen aufweist und daß die gekrümmte Andruck- und Wirkflächen (32 bzw. 68) jeweils halbkugelige Konvexflächen sind.
5. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein für die schwenkbare Lagerung des Betätigungseiements (27) und des Hakens (60) vorgesehenes Tragelement (46), das an der Tür (22) montiert ist und einen Scharnierteil (48) zur schwenkbaren Lagerung des Betätigungselements aufweist, und durch einen Haken-Anlenkteil (54) zur schwenkbaren Lagerung des Hakens (60).
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (46) einen Anschlag
(56) aufweist und daß das Vorbelastungselement (72) zwischen dem Haken (60) und dem Anschlag (56) eingehängt ist
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Betätigungselement (80) durch die Tür (22) zur Bewegung längs der Achsrichtung des Drückers (74) geführt ist und eine Andruckfläche (32) aufweist die am einen ende des Drückers anliegt und bei Bewegung des Betätigungselements den Drücker längs seiner Achse verlagert (F i g. 9).
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß der Drücker (74) stabförmig ausgebildet ist und halbkugelige konvexe Enden aufweist daß die Andruckfläche (32) eine senkrecht zur Achsrichtung des Drückers stehende Planfläche ist und daß die Wirkfläche (68) eine halbkugelige Konhavfläche ist deren Krümmungsradius geringfügig größer ist als derjenige jedes Endes des Drückers.
9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet daß der Drücker (74) stabförmig ausgebildet ist und senkrecht zu seiner Achsrichtung stehende flache bzw. plane Stirnflächen aufweist und daß die Andruck- und Wirkflächen (32 bzw. 68} jeweils halbkugelige Konvexflächen sind.
Die Erfindung betrifft eine Türschloßanordnung für einen Elektroherd mit einem Gehäuse, einem in diesem angeordneten Heizraum, einer am Gehäuse angelenkten Tür und einem im Speisestromkreis liegenden Schalter, bestehend aus
einem an der Tür bewegbar gelagerten Betätigungselement
einem gegenüber dem Betätigungselement und in Wirkverbindung mit diesem stehenden, an der Tür angelenkten Haken, der zum Verriegeln der Tür in einer Schließstellung in das Gehäuse einrastet und dabei den Schalter schließt, und
einem Vorbelastungselement zum Vorbelasten des Hakens in eine Stellung, in welcher er in das Gehäuse einrastet.
Eine Türschloßanordnung der genannten Art ist bekannt (JP 55-1 50 436). Jedoch finden sich über die Art und Weise wie der Haken bei Schließ- und Öffnungsbewegungen der Tür gegen die Kraft des Vorbelastungselements verschwenkt wird, keine Ausführungen.
Es ist auch eine Türschloßanordnung bekannt (DE-OS 29 49 748), bei welcher zwei über eine Verbindungsstange miteinander gelenkig gekoppelte, in die Einraststellung vorbelastete angelenkte Haken vorgesehen sind, von denen einer durch einen Hebel verschwenkbar ist, der an einer abgerundeten Fläche mit einer abgerundeten Fläche des Hakens in Eingriff treten kann und der von einem am Gehäuse vorgesehenen Öffnungshebel betätigbar ist. Diese Ausführung ist kompliziert und insbesondere wegen der vergleichswei-
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Türschloßanordnung der einleitend genannten Art derart zu gestalten, daß mit einer einfachen Ausführung und mit geringem Verschleiß zuverlässige Betätigung gewährleistet ist. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß ein Drücker mit dem einen Ende am Betäti-
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gungselement und mit dem anderen Ende am Haken der liegen. Jeder Tragarm 28 ist an seinem Außenende
anliegt, derart, daß beim Betätigen des Betätigungsele- mit einer durchgehenden Bohrung 29 versehen. Von der
menies der Haken aus der Einraststellung herausge- Innenseite des Handgriffs 27 ragen zwei Ansätze bzw.
schwenkt wird, daß in der Tür eine Drtckerführung Zapfen 30 in Richtung auf die Tür 22. Am Außenende
angeordnet ist, in der der Drücker verschiebbar geführt 5 jedes Ansatzes 30 ist eine Andruckfläche 32 in Form
ist und daß der Haken eine gekrümmte Wirkfläche auf- einer halbkugeligen Konkavfläche ausgebildet An der
weist, die am hakenseitigen Ende des Drückers anliegt, Vorderseite des Rahmens 24 ist eine Handgriff-Abdek-
derart, daß der Drücker auf den Haken eine Kraft aus- kung 34 montiert, die vom Handgriff 27 überdeckt wird,
schließlich längs einer parallel zu einer Bezugsachse des ϊη der Abdeckung 34 sind zwei den betreffenden Trag-
Drückers liegenden Achse überträgt io armen 28 gegenüberstehende rechteckige öffnungen 36
Gemäß der Erfindung wird die auf das Betätigungs- sowie zwei den betreffenden Ansätzen bzw. Zapfen 30
element ausgeübte Kraft über ein einfaches Element in gegenüberstehende kreisförmige, durchgehende Boh-
Form des axial verschiebbaren Drückers auf den Haken Hingen 38 ausgebildet Der Rahmen 24 ist seinerseits
übertragen. Da der Haken eine gekrümmte Wirkfläche mit zwei rechteckigen öffnungen 40, welche mit den
aufweist, ist die Wirkrichtung der über den Haken auf 15 öffnungen 36 der Handgriff-Abdeckung 34 fluchten, so-
den Drücker wirkenden Vorbelastungskraft ständig in wie zwei kreisförmigen, durchgehenden Bohrungen 42
Richtung der Achse des Drückers ausgerichtet Auf den versehen, welche auf die Bohrungen 38 ausgerichtet
Drücker kann daher kein seitwärts gerichteter Druck sind.
einwirken, so daß er frei von Scherkräften und damit An der Innenfläche des Rahmens 24 sind zur
von Verformung bleibt Zudem können keine übermä- 20 schwenkbaren Halterung des Handgriffs 27 ein Schar-
ßig großen Reibungskräfte zwischen Drücker und Tür nierelement 44 und ein Tragelement 46 angeschraubt
wirken, wodurch Reibung und Verschleiß zwischen Das Scharnierelement 44 besitzt eine L-förmige Gestalt,
Drücker und Tür herabgesetzt werden. Aus diesem deren oberer Abschnitt über die betreffenden öffnun-
Grund entsteht auch nach längerer Benutzung kein gen 40 und 36 aus dem Rahmen 24 herausragt An seiner
übermäßig großes Spiel zwischen dem Drücker und der 25 Oberseite weist das Scharnierelement 44 einen nach
Tür, so daß der Drücker den Haken stets sicher betätigt, oben ragenden Tragzapfen 47 auf. Das Tragelement 46
d. h. ein- und ausrasten läßt Somit lassen sich das öffnen ist als längliche Platte ausgebildet, deren unterer Endab-
und Schließen der Tür sowie die Betätigung des Schal- schnitt unter Festlegung eines Scharnierteils 48 unter
ters zuverlässig sicher und gleichmäßig bzw. ruckfrei einem rechten Winkel abgebogen ist. Das Scharnierteil
durchführen. 30 48 ragt über die betreffenden öffnungen 40 und 36 aus
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unter dem Rahmen 24 heraus und trägt einen Tragzapfen 49.
ansprüchen angegeben. Die Tragzapfen 47 und 49 sind in die betreffenden
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen durchgehenden Bohrungen 29 der jeweiligen Tragarme
der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es 28 eingesetzt, so daß sie den Handgriff 27 schwenkbar
zeigt 35 bzw. verdrehbar haltern. Das Tragelement 46 ist mit
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines Mikro- zwei Drückerführungsteilen 50 versehen, die jeweils ei-
wellenherdes mit einer Türschloßanordnung, ne zylindrische Drückerführung 52 aufweisen. Letztere
F i g. 2 bis 6 eine auseinandergezogene perspektivi- sind so in die Bohrungen 42 bzw. 38 eingesetzt, daß sie sehe Darstellung, eine in vergrößertem Maßstab gehal- aus dem Rahmen 24 nach außen ragen. Weiterhin weist tenen Querschnittsansicht, eine Längsschnittansicht, ei- 40 das Tragelement 46 zwei Haken-Anlenkteile bzw. ne in vergrößertem Maßstab gehaltene Teilschnittdar- -Scharnierteile 54 und zwei Anschläge 56 auf, die vom stellung eines wesentlichen Teils bzw. eine ebensolche Rahmen 24 nach innen ragen. Von jedem Haken-AnDarstellung eines anderen wesentlichen Teils einer Tür- lenkteil 54 steht ein Tragzapfen 58 ab. Der Scharnierteil Schloßanordnung gemäß einer Ausführungsform der 48, die Drückerführungsteile 50, die Haken-Anlenkteile Erfindung, 45 54 und die Anschläge 56 sind materialeinheitlich mitein-
F i g. 7 und 8 den F i g. 5 und 6 ähnelnde Darstellungen ander ausgebildet.
einer Abwandlung der Ausführungsform nach F i g. 2 Die Türschloßanordung 10 enthält zwei Haken (Zu-
bis 6 und haltehaken) 60, die auf den betreffenden Tragzapfen 58
F i g. 9 eine Längsschnittansicht einer anderen Aus- der Haken-Anlenkteile 54 schwenkbar gelagert sind. Je-
führungsform. 50 der Haken 60 umfaßt einen zylindrischen Tragteil 62, in
F i g. 1 veranschaulicht einen Mikrowellenherd 12 mit welchen der betreffende Tragzapfen 58 eingreift, einen
einer Türschloßanordnung 10. Der Mikrowellenherd 12 vom Tragteil 62 abgehenden Hakenteil 64 und einen
weist ein Gehäuse 14 auf, in welchem ein Heizraum 16 Drücker-Sitzteil 66, der vom Tragteil 62 senkrecht zum
angeordnet ist und das eine rechteckige Öffnung 18, Hakenteil 64 abgeht. Jeder Drücker-Sitzteil 66 weist
über welche (zu garendes) Nahrungsmittel in den Heiz- 55 eine halbkugelige (kalottenförmige) konkave Wirkflä-
raum 16 einbringbar und aus ihm entnehmbar ist, sowie ehe 68 auf, weiche auf die betreffende durchgehende
einen am Gehäuse 14 angebrachten Frontrahmen 20 Bohrung 38 des Rahmens 24 ausgerichtet ist. Die Ha-
aufweist. Zum öffnen und Schließen der Öffnung 18 ist kenteile 64 können in Einrastöffnungen 70 (F i g. 1 und
am Gehäuse 14 eine Tür 22 angelenkt, die einen rechtek- 2) im Frontrahmen 20 des Gehäuses 14 einrasten. Zwi-
kigen Rahmen 24 und eine in diesen eingesetzte Glas- 60 sehen jedem Haken 60 und dem zugeordneten Anschlag
scheibe 26 zum Abdecken einer nicht dargestellten Mi- 56 ist eine Schrauben-Zugfeder 72 eingehängt. Jeder
krowellen-Abschirmplatte aufweist. Haken ist dabei durch die zugeordnete Zugfeder 72 in
Gemäß den F i g. 2 bis 4 weist die Türschloßanord- solcher Richtung vorbelastet, daß der Hakenteil 64 in
nung 10 ein an der Vorderseite des Rahmens 24 der Tür die betreffende Einrastöffnung 70 einzurasten vermag
22 angelenktes Betätigungselement bzw. einen Hand- 65 (d. h. jeder Haken 60 ist gemäß F i g. 4 im Uhrzeigersinn
griff 27 auf, der zwei von seiner Innenseite in Richtung um den zugeordneten Tragzapfen 58 herum vorbela-
auf die Tür 22 abgehende Tragarme 28 aufweist, die stet). Gemäß F i g. 4 sind im Mikrowellenherd 112 Schal-
ihrerseits mit gegenseitigem Abstand parallel zueinan- ter 71 und 73 angeordnet, die mit einer elektrischen
Stromquelle zur Steuerung der Schwingung des Magnetrons verbunden sind. Die Schalter 71 und 73 werden durch die betreffenden Hakenteile 64 der Haken 60 betätigt In dem in F i g. 4 dargestellten Zustand (d. h. wenn die Haken 60 in bzw. hinter die Frontplatte 20 eingerastet sind und die Tür 22 in der Schließstellung (F i g. 4) verriegelt ist) werden die Kontakte der betreffenden Schalter 71 und 73 durch die Haken 60 niedergedrückt, so daß die Schalter geschlossen sind.
In die Drückerlührungen 52 der Türschloßanordnung 10 sind zwei säulenförmige bzw. stabförmige Drücker 74 eingesetzt, deren Außendurchmesser jeweils geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser der zugeordneten Führung 52 und die in ihrer Axialrichtung verschiebbar geführt sind. Jeder Drücker 74 weist halbkugelig konvexe Enden auf, die einerseits an der Andruckfläche 32 des jeweiligen Ansatzes bzw. Zapfens 30 und andererseits an der Wirkfläche 68 des betreffenden Drücker-Sitzteils 66 anliegen. Der Krümmungsradius der Flächen 32 und 68 ist geringfügig größer als derjenige der halbkugelig konvexen Flächen an den Enden der Drücker 74. Gemäß F i g. 4 ragen vom Rahmen 24 zwei Anschläge 76 nach innen, an die sich die betreffenden Drücker-Sitzteile 66 der Haken 60 anzulegen vermögen.
Im folgenden ist der Zusammenbau der Türschloßanordnung 10 beschrieben.
Zunächst wird die Handgriff-Abdeckung 34 an der vorderen Außenfläche des Rahmens 24 angeschraubt Das Scharnierelement 44 und das Tragelement 46 werden von der Innenseite des Rahmens 24 her in die Öffnungen 40 eingesetzt während der Handgriff 27 von der Abdeckung 34 gehalten wird, die Tragzapfen 47 und 49 werden in die betreffenden Bohrungen 29 der Tragarme 28 eingeführt und der Handgriff 27 wird (auf diese Weise) vorläufig fixiert In diesem Zustand sind die Drücker 74 vorher in die betreffer.aen Führungen 52 eingesetzt und die Haken 60 auf die zugeordneten Tragzapfen 58 aufgesetzt worden. Die Schrauben-Zugfedern 72 werden jeweils zwischen die zugeordneten Haken 60 und den betreffenden Anschlag 56 eingehängt Danach wird die Stellung des Scharnierelements 44 so justiert daß die Andruckflächen 32 des Handgriffs 27 mit den Drükkern 74 ausgefluchtet sind. Hierauf werden das Scharniereiement 44 und das Tragelement 46 endgültig festgeschraubt Anschließend werden die Schalter 71 und 73 auf die zugeordneten Haken 60 ausgerichtet Hierauf ist die Montage der Türschloßanordnung 10 abgeschlossen.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der Türschloßanordnung 10 mit dem beschriebenen Aufbau erläutert.
Wenn der Handgriff 27 gemäß den F i g. 3 und 4 in Richtung des Pfeils geschwenkt oder gedreht wird, werden die Drücker 74 durch die Andruckflächen 32 des Handgriffs 27 beaufschlagt und in Richtung auf den jeweils zugeordneten Haken 60 verschoben. Die Drücker 74 beaufschlagen dabei die Haken 60 über die Wirkflächen 68. Die Haken 60 werden dabei entgegen der Vorbelastungskraft der zugeordneten Schrauben-Zugfedern 72 um ihre Tragzapfen 58 herum entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht Die Hakenteile 64 werden daher aus den Einrastöffnungen 70 ausgerastet In diesem Zustand kann die Tür 22 ungehindert geöffnet werden. Wenn der Anwender den Handgriff 27 in Richtung des Pfeils B (F i g- 3) zieht wird die Tür 22 geöffnet Da die Hakenteile 64 von den Kontakten der Schalter 71 und 73 getrennt sind, sind letztere geöffnet
Im folgenden ist die Arbeits- bzw. Wirkungsweise eines der Drücker und seiner zugeordneten Teile anhand der F i g. 5 und 6 erläutert Beim Verdrehen oder Verschwenken des Handgriffs 27 bewegt sich die Andruckfläche 32 aus der ausgezogen eingezeichneten Stellung in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung, wobei jedoch die Andruckfläche 32 mit dem einen Ende des Drückers 74 in Berührung bleibt. In diesem Fall ist der Berührungspunkt zwischen der Andruckfläche 32 und dem einem Ende des Drückers 74 aus der Stellung 78 in eine Stellung 84 verlagert (F i g. 5). Da die Andruckfläehe 32 und das eine Ende des Drückers 74 halbkugelige Flächen bzw. Kalottenflächen sind, ist der Berührungspunkt während der Schwenkbewegung des Handgriffs 27 stets auf die Mittelachse des Drückers ausgerichtet. Aus diesem Grund ist die Richtung der über die Anis druckfläche 32 auf den Drücker 74 einwirkenden Beaufschlagungskraft stets mit der Richtung der geradlinigen Bewegung des Drückers (d. h. der Achsrichtung des Drückers) ausgefluchtet Dasselbe gilt auch für die Beziehung zwischen der Wirkfläche 68 des Drücker-Sitzteils 66 und dem anderen Ende des Drückers 74. Insbesondere wird dabei der Drücker 74 in die in doppelt strichpunktierten Linien eingezeichnete Stellung gedrängt und wenn die auf den Handgriff 27 einwirkende Kraft aufgehoben wird, wird der Haken 60 durch die Vorbelastungskraft der Schrauben-Zugfeder 72 gemäß F i g. 6 im Uhrzeigersinn verdreht Der Drücker 74 wird dabei durch die Wirkfläche 68 beaufschlagt und in die in ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung zurückgeführt. Da hierbei die Wirkfläche 68 und die andere End- oder Stirnfläche des Drückers 74 halbkugelige Flächen bzw. Kalottenflächen sind, ist der Berührungspunkt zwischen diesen Flächen stets auf die Mittelachse des Drückers ausgerichtet Die Richtung der über die Wirkfläche 68 auf den Drücker einwirkenden Beaufschlagungskraft stimmt stets mit der Achsrichtung des Drückers überein.
Infolge dieser Anordnung stimmt die Richtung der über die Andruckfläche 32 oder die Wirkfläche 68 auf den Drücker 74 einwirkenden Beaufschlagungskraft stets mit der Bewegungsrichtung bzw. der Achsrichtung des Drückers überein. Infolgedessen tritt zwischen dem Drücker 74 und der Drückerführung 52 praktisch keine übermäßig große Reibungskraft auf, so daß das Verschwenken des Handgriffs 27 und des Hakens 60 leicht und ruckfrei vonstatten geht Außerdem kann auch auf den Drücker 74 keine wesentliche Druckkraft in einer von seiner Achsrichtung abweichenden Richtung einwirken. Der Drücker 74 ist daher keiner nennenswerten Schwerkraft und damit auch keiner Verformung unterworfen. Zusätzlich wird daher ein Verschleiß des Drükkers 74 verringert Als Folge kann sich auch nach häufiger Betätigung über einen längeren Zeitraum hinweg kein übermäßig großes Spiel zwischen Drücker und Führung entwickeln. Die beschriebene Türschloßanordnung gewährleistet daher auch nach langer Benutzungszeit ein einwandfreies Verriegeln der Tür und eine genaue, sichere Schwenkbewegung des Hakens. Infolgedessen werden auch die Schalter 71 und 73 stets sicher betätigt so daß der Austritt von Mikrowellenenergie aus dem Elektroherd sicher verhindert wird.
Da bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform die Drückerführungsteile 50, die Anschläge 56 und die Haken-Anlenkteile 54 materialeinheitlich ausgebildet sind, ergibt sich eine geringere Teilezahl, die eine einfachere Lagerhaltung von Ersatzteilen und niedrigere Fertigungskosten ermöglicht Da weiterhin die Drückführungen 52 materialeinheitlich mit den betreffenden Haken-Anlenkteilen 54 ausgebildet sind, brau-
chen die Drücker 74 bei der Montage nicht mit den zugeordneten Haken 60 ausgefluchtet zu werden. Gleichzeitig können die Drücker 74 den betreffenden Haken 60 bei der Montage ohne weiteres und in einwandfreier Ausrichtung zugeordnet werden, wodurch sich die Betriebszuverlässigkeit erhöht. Daneben kann die Einstellung zum Verhindern eines übermäßig großen Spiels von Handgriff 27 und Haken 60 vereinfacht werden, so daß die Montagezeit verkürzt und die Fertigungsleistung insgesamt verbessert wird. Zusätzlich zu diesen Vorteilen läßt sich die Tür 22 jederzeit einfach und ruckfrei öffnen und schließen und infolgedessen auch einwandfrei verriegeln und entriegeln. Der Austritt von Mikrowellenenergie wird damit sicher verhindert. Da die Haken-Anlenkteile 54 und die Anschläge 56 mit dem Tragelement 46 materialeinheitlich ausgebildet sind, können die Schrauben-Zugfedern 72 zur weiteren Vereinfachung des Zusammenbaus bzw. der Montage einfach eingesetzt werden.
Die sichere Funktion der Anordnung läßt sich nicht allein durch die vorstehend beschriebene und dargestellte Ausführungsform erzielen, bei der die Flächen 32 und 68 halbkugelige Konkavflächen sind während die beiden Stirnflächen des Drückers 74 halbkugelige Konvexflächen bzw. Kalottenflächen sind. Die Andruckflächen 32 und 68 sowie die Stirnflächen des Drückers 74 können auch die in den F i g. 7 und 8 dargestellte Form besitzen. Dabei sind die Andruckflächen halbkugelige Konvexflächen bzw. Kalottenflächen, während die beiden Stirnflächen jedes Drückers 74 Planflächen sind, die senkrecht zur Mittelachse des jeweiligen Drückers stehen. Mit dieser Abwandlung werden dieselben Vorteile wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erzielt.
Bei der beschriebenen Ausführungsform besteht das Betätigungselement aus dem an der Tür 22 angelenkten Handgriff 27. Bei einer anderen, in F i g. 9 dargestellten Ausführungsform besteht dagegen das Betätigungselement aus einem Betätigungsknopf 80, der in der Tür so geführt ist, daß er geradlinig in Axialrichtung der Drükker 74 bewegbar ist Bei dieser zweiten Ausführungsform weist die Tür 22 einen an dem Rahmen 24 befestigten Griff 82 auf. Der Betätigungsknopf 80 ist im Griff 82 in Axialrichtung der Drücker 74 verschiebbar geführt und weist zwei Andruckflächen 32 auf, die jeweils an einem linken Ende eines zugeführten Drückers 74 anliegen. Die Andruckflächen 32 sind jeweils flach und liegen senkrecht zur Achsrichtung des betreffenden Drückers 74. Bei dieser Ausführungsform wird der Betätigungsknopf 80 in Axialrichtung der Drücker 74 bewegt, so daß die Richtung der über die betreffenden Andruckflächen 32 auf die Drücker 74 einwirkenden Beaufschlagungskraft stets mit der Achsrichtung der Drücker 74 übereinstimmt, obgleich die Andruckflächen 32 flach sind. Die zweite Ausführungsform gewährleistet daher dieselben Vorteile und Wirkungen wie die zuerst beschriebene Ausführungsform. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 9 können außerdem die beiden Enden jedes Drückers 74 Planflächen sein, während die Andruckflächen 32 und 68 jeweils Kalottenflächen darstellen, wie dies in Verbindung mit der Abwandlung der ersten Ausführungsform beschrieben worden ist
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
65

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Türschloßanordnung für einen Elektroherd mit einem Gehäuse (14), einem in diesem angeordneten Heizraum, einer am Gehäuse (14) angelenkten Tür (22) und einem im Speisestromkreis liegenden Schalter (71,73), bestehend aus
DE3325445A 1982-07-16 1983-07-14 Türschloßanordnung für einen Elektroherd Expired DE3325445C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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JP12396682A JPS5913832A (ja) 1982-07-16 1982-07-16 加熱調理器の扉装置
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