DE332764C - Elektrisches Messinstrument - Google Patents

Elektrisches Messinstrument

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DE332764C
DE332764C DE1919332764D DE332764DD DE332764C DE 332764 C DE332764 C DE 332764C DE 1919332764 D DE1919332764 D DE 1919332764D DE 332764D D DE332764D D DE 332764DD DE 332764 C DE332764 C DE 332764C
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00—Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/30—Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier

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Description

  • Elektrisches lWeßinstrument. Die Erfindung bezieht sich auf solche elektrische Meßinstrumente, die mit einer zweipoligen und einer einpoligen Anschlußstelle versehen sind, um für ihren Gebrauch nicht nur auf eine bestimmte Art des Anschlusses angewiesen zu sein. Die zweipolige Anschlußstelle kann etwa als Stöpsel oder als Stecker ausgebildet sein, der mit dem Instrument durch ein Stück Kabel verbunden ist, und die einpolige Anschlußstelle kann die Form einer fest am Instrument angebrachten Spitze oder Schneide besitzen. Um z. B. mit einem Voltmeter dieser Art die Spannung einer Batterie zu messen, ist man nicht darauf beschränkt, das Instrument mit der Batterie durch eine eigens dafür vorgesehene Klinke oder Steckdose in Verbindung zu bringen, sondern man kann die Spannung der Batterie auch unmittelbar an ihren Klemmen oder aber die Spannung einer einzelnen Zelle messen, indem man die feste Spitze des Instruments auf den einen Pol der Batterie oder Zelle und den ungleichnamigen Kontaktteil des Stöpsels oder Steckers auf den anderen Pol der Batterie oder Zelle aufsetzt.
  • Bei dieser Verwendungsart des Instruments kann es nun leicht vorkommen, daß der falsche Kontaktteil des Stöpsels, nämlich derjenige, der zum Anschluß an denselben Batteriepol wie die am Instrument fest angebrachte Spitze bestimmt ist, mit dem anderen Batteriepol in Berührung gebracht wird. Die Folge einer solchen Verwechslung ist bei den bekannten Instrumenten ein Kurzschluß, der in der Regel verursachen wird, daß die betroffene Ader der Stöpsel- oder Steckerschnur durchbrennt.
  • Um das Instrument vor dieser Gefahr zu schützen, wird gemäß der Erfindung der notwendige Vorschaltwiderstand für das wirksame System des Instruments zweimal angebracht, und zwar j e einmal in den beiden vom wirksamen System ausgehenden Leitungen nach den gleichnamigen Kontaktstellen des Instruments.
  • Werden jetzt anstatt ungleichnamiger Kontaktstellen die beiden gleichnamigen Kontaktstellen des Instruments mit den Klemmen der Batterie in Berührung gebracht, so kann kein Schaden mehr entstehen, weil in dem Stromweg zwischen der einpoligen Anschlußstelle und dem gleichnamigen Kontaktteil der zweipoligen Anschlußstelle beide Vorschaltwiderstände hintereinander liegen, so daß in dieser Verbindungsleitung nur ein verhältnismäßig schwacher Strom fließen kann.
  • Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. z die übliche Schaltung eines Voltmeters mit einer zweipoligen und einer einpoligen Anschlußstelle, Fig. -, das Schaltschema eines nach der Erfindung eingerichteten Instruments und Fig. 3 dieses Instrument in etwas ausführlicherer Darstellung.
  • In allen drei Figuren bezeichnet a das wirksame- System des Instruments, z. B. eine feste Spule oder eine Drehspule, b die einpolige Anschlußstelle, die vorteilhaft als eine am Instrumentgehäuse c fest angebrachte Spitze oder Schneide ausgebildet ist (Fig.3), r1 denjenigen Kontaktteil der zweipoligen Anschlußstelle, der mit der einpoligen Anschlußstelle b gleichnamig ist, e den anderen Kontaktteil der zweipoligen Anschlußstelle und f den Verzweigungspunkt der Leitungen nach den gleichnamigen Kontaktstellen b und d. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel ist die zweipolige Anschlußstelle als Stöpsel k ausgebildet, dessen Ring dem Kontaktteil d und dessen Spitze dem Kontaktteil e entspricht. In derselben Figur deutet den permanenten Magneten, 1a den Zeiger des Instruments und i das Kabel zwischen dem Instrument und dem Stöpsel k an.
  • Der wesentliche Unterschied zwischen den ,Iristrumenten nach Fig. i und nach den Fig. a und 3 besteht darin, daß bei dem bekannten Instrument nach Fig. i der Vorschaltwiderstand zu in die Leitung zwischen dem Verzweigungspunkt f und der Kontaktstelle e eingeschaltet ist, während bei dem Instrument nach der Erfindung (Fig. 2 und 3) ein VorsGhaltwiderstand w1 in der Leitung zwischen dem Punkt f' und der Kontaktstelle d und ein anderer, gleich großer Widerstand w. in der Leitung zwischen dem Punkt f und der einpoligen Anschlußstelle b liegt.
  • Sowohl das Instrument nach Fig. i als auch dasjenige nach den Fig, 2 und 3 kann man auf zweierlei Art anschließen, nämlich entweder unter Verwendung der doppelpoligen Anschlußstelle d, e, d. h. des Stöpsels k, oder indem man auf die eine Batterieklemme die Spitze b aufsetzt und mit der anderen Batterieklemme die Kontaktstelle e, d. h. die Spitze des Stöpsels k in Berührung bringt.
  • Bei dem Instrument nach Fig. i nimmt der Strom im ersten Fall seinen Weg von e über den Vorschaltwiderstand w, die Spule a und den Verzweigungspunkt f nach d, im zweiten Fall dagegen von f aus nach b. Bringt man nun aber im zweiten Fall, d. h. wenn man die Spitze b zum Anschließen des Instruments mitbenutzt, aus Versehen anstatt der Kontaktstelle e (Stöpselspitze) die Kontaktstelle d (Stöpselring) mit der anderen Batterieklemme in Be-' rtihrung, so entsteht zwischen den Punkten b und d ein Kurzschluß, weil keinerlei Widerstände in der Leitung b, f, d vorhanden sind.
  • Diese Gefahr ist bei der Schaltungsanordnung nach den Fig. 2 und 3 gänzlich ausgeschlossen. Verwendet man den Stöpsel k zum Anschließen ,des Instruments, so fließt der Strom von e über aa, f und den Vorschaltwiderstand w, nach d. Benutzt man hingegen die Spitze b und die Stöpselspitze e, so geht der von e kommende Strom von f aus über den zweiten Vorschaltwiderstand w. nach b. Je nachdem man das Instrument anschließt, kommt also entweder. der eine oder der andere der beiden gleich großen Vorschaltwiderstände zur Wirkurig. Diese doppelte Anordnung des Vorschaltwiderstandes bietet den großen Vorteil, daß Idas Instrument nicht gefährdet ist, wenn man die Spitze b auf die eine Batterieklemme aufsetzt und die andere Batterieklemme mit denn Stöpselring d anstatt mit der Stöpselspitze e berührt, dehn jetzt liegen in der Leitung zwischen b und d die zwei Vorschaltwiderstände w1 und zu:, hintereinander, so daß nur mehr ein verhältnismäßig schwacher Strom, der keine gefährliche Erwärmung hervorzubringen imstande ist, durch das Instrument bzw. die eine Ader der Stöpselschnur i fließen kann,

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Elektrisches Meßinstrument mit einem zweipoligen und einem einpoligen Anschlußglied (k bzw. b), dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschaltwiderstand (w) für- das wirksame System des Instruments doppelt (w1 bzw. w.,) vorhanden, und zwar je einmal in den vom wirksamen System (a) nach den gleichnamigen Kontaktstellen (d bzw. b) des Instruments führenden beiden Leitungen angeordnet ist.
DE1919332764D 1919-09-13 1919-09-13 Elektrisches Messinstrument Expired DE332764C (de)

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