DE3328065A1 - Druckhammervorrichtung - Google Patents
DruckhammervorrichtungInfo
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Description
Druckhammervorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf Rasterzeilendrucker, insbesondere eine damit verwendbare Druckhammervorrichtung, bei
der biegsame Hammerfedern, die normalerweise durch einen Magnetaufbau in einer Einfahrlage gehalten sind, selektiv
ausgelöst werden und mittels Druckspitzen, die an den freien Enden der Hammerfedern vorgesehen sind, ein Rasterdruckmuster
erzeugen.
Es ist bereits bekannt, bei einem Rasterzeilendrucker eine
hin- und hergehende Schalteinheit vorzusehen, die ein Hammerwerk aufweist, in dem eine Mehrzahl von langen elastischen
und im wesentlichen parallelen Hammerfedern, die an ihren freien Enden Druckspitzen aufweisen und die selektiv
aus Einfahrpositionen freigegeben werden, ein Farbband auf ein an einer Walze anliegendes Papier drücken, während
sich die Schalteinheit relativ zu dem Schreibpapier hin- und herbewegt. Eine solche Vorrichtung ist- z. B. in der US-PS
3 941 051 angegeben. Dabei verwendet dar; Hammerwerk f-inp
Druckhammervorri chtuny, die zwischen U.-.n ortsfesten und d<
r, freien Enden der Hämmere] emente, die r-inander entgegengesetzt
sind, einen im wesentlichen C-ioriuiyen Magnetkreis
bildet. Der Magnetkreis umfaßt einen gemeinsamen Dauermagnet, mit dem die ortsfesten Enden der Hammerelemente
gekoppelt sind, ferner einen gemeinsamen magnetischen Rückführweg, der mit dem Dauermagnet gegenüber den Hammerelementen
gekoppelt ist, und eine Mehrzahl Polstücke, die sich jeweils von dem magnetischen Rückführweg nach außen
erstrecken und damit in einer Polstückspitze enden, die dem freien Ende des Hammerelements zugewandt ist. Der Magnetfluß
vom Dauermagnet zieht das Hammerelement normalerweise aus
einer Neutrallage in eine federbelastete Einfahrlage gegen das Polstück. Jedesmal, wenn eine das Polstück umgebende
Wicklung momentan erregt wird, wird die Anziehungskraft des Dauermagnets ausreichend lang überwunden, so daß das Hammerelement
aus der Einfahrlage freigegeben wird und in Richtung des Farbbands und des Schreibpapiers fliegt. Nach dem
Anschlagen der Druckspitze an dem Farbband und dem Papier federt das Hammerelement in die federbeaufschlagte Einfahrlage
zurück und ist für die nächste Erregung der Wicklung bereit.
Die Druckhammervorrichtung nach der genannten US-PS verwendet
ein einziges Polstück mit jeder Hammerfeder. Es wurde gefunden, daß die Leistungsfähigkeit solcher Vorrichtungen
dadurch gesteigert werden kann, daß ein zweites Polstück vorgesehen wird (vgl. z. B. die ÜS-PS 4 233 894). Bei dieser
Druckhammervorrichtung kontaktiert die Hammerfeder das primäre oder erste Polstück und bildet gleichzeitig einen
Magnetspalt mit einem sekundären oder zweiten Polstück, das zwischen dem ersten Polstück und dem ortsfesten Ende der
Hammerfeder angeordnet ist. Der durch das zweite Polstück
■.jebildete Magnetspalt und der durch das zweite Polstück
erzeugt«3 zusätzliche Magnetflußweg verbessern gemeinsam die
Freigabe- und Einfahr-Kennlinien der Druckhammervorrichtung.
Eine alternative Vorrichtung, die zwei verschiedene Polstükke für jede Hammerfeder verwendet und ähnliche Vorteile
aufweist, ist in der US-PS 4 258 623 angegeben.
Die in den verschiedenen US-Patentschriften angegebenen Druckhammervorrichtungen arbeiten zuverlässig und hochwirksam
in Druckern, die eine Geschwindigkeit von bis zu 600 Zeilen/min und höher haben. In diesem Zusammenhang wurde
beobachtet, daß der Verschleiß der Druckhammervorrichtungen
— Q —
sich bei den höheren Druckgeschwindigkeiten drastisch erhöht. Damit wird ein Verschleiß, der bei Druckgeschwindigkeiten
bis zu 300 Zeilen/min keine Rolle spielt, zu einem wesentlichen Faktor, der die Lebensdauer der Druckhammervorrichtungung
beeinflußt, wenn Drucken mit 600 Zeilen/min ständig verlangt wird. Die Erfahrung hat gezeigt, daß ein
erheblicher Verschleiß sowohl an der Hammerfeder als auch an der Spitze des ersten Polstücks bei hohen Druckgeschwindigkeiten
auftreten kann, und zwar durch das häufige Anschlagen des freien Endes der Hammerfeder an dem ersten Polstück
jedesmal, wenn die Hammerfeder vom Punktdruckvorgang in die Einfahrlage zurückfedert. Mit der Zeit wird eine kraterförmige
Vertiefung in dem freien Ende der Hammerfeder ausgebildet, die bis zu 0,04 mm tief werden kann. Schließlich kann
die Hammerfeder sogar brechen, oder es wird schwierig, sie nach jedem Druckschritt in die Einfahrlage zurückzuziehen,
und zwar aufgrund des vergrößerten Magnetspalts zwischen der Spitze des Polstücks und der durch den Krater definierten
Hammerfeder. Die Spitze des Polstücks unterliegt ebenfalls einem Verschleiß. Versuche.', den Verschleiß dadurch zu
minimieren, daß die Polstückspitze mit Kunststoffen anci
anderen Elastomeren überzogen wird, haben nur einen t;ehi
begrenzten Erfolg gehabt, und zwar offenbat aufgrund des relativ starken Aufschlags und der daraus resultierenden
Tendenz solcher Werkstoffe, schnell zu verschleißen, was wiederum einen häufigen Austausch erfordert und damit das
Problem noch verstärkt.
Außer den Verschleißproblemen, die durch höhere Druckgeschwindigkeiten
bei den Druckhammervorrichtungen der genannten US-Patentschriften noch verstärkt werden, gibt es
weitere Betriebseigenschaften solcher Vorrichtungen, die immer noch verbesserbar sind. Z. B. ist der zur Erregung der
auf dem ersten Polstück angeordneten Wicklung benötigte Strom zur Freigabe der Hammerfeder ein wesentlicher Faktor
im Hinblick auf den Gesamtstromverbrauch des Druckers. Jede Verringerung des Stroms, der zur Freigabe der Hammerfedern
benötigt wird, während gleichzeitig befriedigende Betriebseigenschaften
der Druckhammervorrichtung erzielbar sind, ist eine willkommene Verbesserung. Eine solche Verringerung des
Stromverbrauchs geht häufig mit einer Verbesserung der tatsächlichen Auslösekennlinie der Hammerfeder einher.
Ferner wurde bei Hochgeschwindigkeits-Druckvorgängen beobachtet, daß an Teilen der Hammerfeder, die nicht an dem
Polstück aufschlagen, eine Art von Metallkorrosion infolge von Abrieb und Gesamtvibration der Vorrichtung auftreten
kann. Dies wurde z. B. an den Grenzflächen zwischen der Hammerfeder und angrenzenden Materialien beobachtet, an
denen die Feder mit ihrem ortsfesten Ende gesichert ist. Eine solche Metallkorrosion trägt ebenfalls zu einer Verkürzung
der Lebensdauer der Hammerfedern bei.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer verbesserten
Druckhammervorrichtung, bei der der Abrieb, der aus dem ständigen Anschlagen der Hammerfedern an den Polst'ücken
des Magnetaufbaue resultiert, verringert oder minimiert
wird; dabei sollen ferner weitere Vorteile hinsichtlich anderer Verschleißarten sowie relativ zu den tatsächlichen
Betriebskennlinien der Vorrichtung erzielbar sein.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Druckhammervorrichtung
mit einem Zwischenhebelpunkt gelöst. Dieser ist durch eine Anschlagvorrichtung gebildet, deren eine
Fläche der Hammerfeder an einem Mittenabschnitt derselben zwischen dem ortsfesten und dem freien Ende zugewandt ist.
Die Druckhammervorrichtung ist so angeordnet, daß dann, wenn
die Hammerfeder in die Einfahrlage gezogen wird, der Mittenabschnitt
der Hammerfeder an der Anschlagvorrichtung anschlägt und dann an dieser anliegt. Gleichzeitig bildet die
Hammerfeder einen Magnetspalt mit dem primären oder ersten Polstück, wodurch sich die mit einem kontaktierenden Polstück
und einem gesonderten, einen Magnetspalt bildenden Polstück erzielbaren Vorteile einstellen.
Die Anschlagvorrichtung ist bevorzugt mit einer Lage aus einem Kunststoff oder einem gleichartigen Elastomer, etwa
Kapton, überdeckt, wodurch ein elastomerer nichtmetallischer Hebelpunkt geschaffen wird. Dieses Merkmal wirkt zusammen
mit der Positionierung des Anschlagbereichs an einem Mittenbereich der Hammerfeder dahingehend, den Grenzflächenverschleiß
zwischen der Hammerfeder und der Anschlagvorrichtung stark zu vermindern, während gleichzeitig die Gefahr eines
Ermüdungsbruchs der Hammerfeder stark minimiert wird. Schwingungen und andere Energieformen werden ohne weiteres
absorbiert, und die Auslenkung der Hammerfeder selbst ist so ausgelegt, daß eine Metallkorrosion d^r Hammerfeder an ihr-je·
ortsfesten Ende minimiert wird. Gleichzeitig wird die Hammerfeder leichter als bisher freigegeben und verbrät·}.*
weniger Auslösest coin als viele der ei nuanq.s genannten
Vorrichtungen.
In bevorzugter Ausbildung der Erfindung ist die Anschlagvorrichtung
durch ein zweites oder sekundäres Polstück gebildet, das mit dem ortsfesten Ende der Hammerfeder so montiert
ist, daß es sich im wesentlichen parallel zu und im Abstand von der Hammerfeder zwischen dem ortsfesten Ende und dem
Mittenabschnitt derselben erstreckt. Das zweite Polstück endet in einer Polstückspitze, die eine Anschlagfläche zur
Aufnahme und zum Halten des Mittenabschnitts der Hammerfeder
bildet. Diese Anschlagfläche ist mit einer dünnen Kapton-Lage
überdeckt. Ein Stück Kapton ist an einem unteren Abschnitt des zweiten Polstücks so befestigt, daß es sich
längs dem Polstück und dann über die die Anschlagfläche bildende Polstückspitze erstreckt. Der Grenzflächenverschleiß
ist zwar erheblich geringer als im Fall der bekannten Druckhammervorrichtungen, er kann jedoch noch weiter
dadurch vermindert werden, daß die Spitze des zweiten Polstücks oder einer anderen Anschlagvorrichtung nahe am
Knoten der Schwingung zweiter Ordnung der Hammerfeder in der Federebene vorgesehen wird.
Die Druckhammervorrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Hammerfeder mit einem ortsfesten und
einem entgegengesetzten freien Ende sowie einem am freien Ende befestigten Druckelement, durch einen Magnetaufbau, der
die Hammerfeder an deren ortsfestem Ende festlegt, durch ein Polstück, das an dem Magnetaufbau befestigt ist und in einer
Polstückspitze endet, die dem freien Ende der Hammerfeder zugewandt angeordnet ist, durch eine Hammerfeder-Anschlagvotrri
chtung , die der H amme rf eder zugewandt an einem Mittenabschnitt
derselben zwischen dem ortsfesten Ende und dem freien Ende angeordnet ist, wobei die Hammerfeder in der
ηichtausgelenkten Neutrallage sowohl von der Polstückspitze als auch von der Anschlagvorrichtung beabstandet ist, und
durch ein mit dem Magnetaufbau gekoppeltes Glied, das selektiv ein Magnetfeld erzeugt, das die Hammerfeder in
Richtung zur Polstückspitze und zur Anschlagvorrichtung anzieht, wobei Polstückspitze und Anschlagvorrichtung so
angeordnet sind, daß die Hammerfeder an der Anschlagvorrichtung anschlägt und dort anliegt unter Bildung eines Magnetspalts
mit der Polstückspitze, wenn die Hammerfeder sich unter dem Einfluß des Magnetfelds in eine Einfahrlage
durchbiegt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise weggebrochene Perspektivansicht eines Teils einer Schalteinheit mit einem
Hammerwerk, das Druckhainmervorrichtungen nach der Erfindung verwendet;
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Teils des Hammerwerks nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht 3-3 von Fig. 2 des Hammerwerks nach Fig. 1, wobei eine Hammerfeder in
einer nichtausgelenkten Neutralstellung gezeigt ist;
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Schnittansicht, wobei jedoch die Hammerfeder in der Einfahrstellung
gezeigt ist; und
Fig. 5 eine der Fig. 3 ähnliche Schnittansicht, die die Hammerfeder in ihrer äußersten Freigabestellung
zeigt.
Fig. 1 zeigt eine? Schal t.ei nhei t 1ü n,it eine;n Hninmerwerk, du:.
Druckhammervorrichtungen 14 verwendet. .K. u· D r uck ham;:, er vorrichtung
14 umfaßt einen anderen einer Mehrzahl Hämmer 1c. Die Schalteinheit 10 umfaßt eine hohl··, in. wesentlichen
rechteckige Abdeckung 18, die ein Gehäuse für die Schalteinheit 10 bildet. Nach Fig. 1 erstreckt sich ein Haltearm 20
durch die Abdeckung 18 zur Außenseite der Schalteinheit 10 an deren einem Ende und nimmt eine Tragwelle 22 auf. Das
entgegengesetzte Ende der Schalteinheit 10 weist ebenfalls einen Haltearm und eine Tragwelle auf, die zur Vereinfachung
der Erklärung weggelassen sind, die aber die gleiche Funktion wie der Haltearm 20 und die Tragwelle 22 aufweisen und
eine hin- und hergehende Gleitbewegung der Schalteinheit 10
ermöglichen. Gleichzeitig ist es durch die Haltearme möglich, die Schalteinheit 10 nach außen und von einem Blatt
Papier 26 weg zu schwenken, das auf der relativ zum Hammerwerk 12 entgegengesetzten Seite eines Farbbands 30 angeordnet
ist.
Die Art und Weise, wie die Schalteinheit 10 montiert und hin- und hergehend angetrieben wird, entspricht der bereits
erwähnten US-PS 3 940 051. Dort ist im einzelnen erläutert, wie ein zweibogiger Nockenantrieb zum Hin- und Herbewegen
der Schalteinheit relativ zu einem Blatt Papier dient, um ein Punktrasterdrucken durch einzelne und unabhängige
Bewegung einer Mehrzahl von Hämmern zu ermöglichen, die in der Schalteinheit parallel und nebeneinander angeordnet
sind. Jeder Hammer weist eine Punktrasterdruckspitze im wesentlichen im Anschlagmittelpunkt auf, und diese Druckspitze
drückt ein Farbband gegen ein an einer Walze anliegendes Papier, wenn eine Wicklung erregt wird, die den
Hammer aus der Einfahrlage freigibt, in der er normalerweise durch einen Dauermagnet gehalten ist. Nach jedem horizontalen
Überstreichvorgang der Schalteinheit längs dem Papier, wobei eine Zeil«, von Rasterpunkt* η gedruckt wird, wird das
Papier vertikal wfitergeschaltet , und dann fährt die Schalteinheit
horizontal in Gegenrichtung zurück, wobei die nächste Rasterpunktzeile auf das Papier gedruckt wird.
Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, umfaßt jeder Hammer 16 eine relativ dünne, im wesentlichen ebene Feder
aus federndem Magnetwerkstoff, die an einem unteren festgelegten Ende 36 im Abstand von den übrigen Federn 34 längs
einer im wesentlichen horizontal verlaufenden Achse über die Vorderseite des Hammerwerks 12 im wesentlichen vertikal
angeordnet ist und in einem freien oberen beweglichen Ende
38 endet. Jede Feder 34 hat eine Punktraster-Druckspitze 40, die sich von der Oberfläche der Feder 34 senkrecht in
Richtung zum Farbband 30 erstreckt. Die Druckspitzen 40 der aufeinanderfolgenden Hammer 16 liegen längs einer vorbestimmten
Horizontallinie. Wenn sie zurückgezogen sind, liegt jede Druckspitze 40 geringfügig hinter einer jeweils anderen
Öffnung in einer Vorderfläche 42 der Abdeckung 18.
Nach den Fig. 1 und 2 umfassen die Druckhammervorrichtungen 14 in dem Hammerwerk 12 ein ebenes gemeinsames Rückholglied
44 aus Magnetwerkstoff, das parallel zu und im Abstand von
den Hämmern 16 auf den Seiten der Hämmer 16, die zu den
Druckspitzen 40 entgegengesetzt sind, angeordnet ist. Jede Hammervorrichtung 14 umfaßt ein erstes Polstück 46, das im
wesentlichen zylindrisch ist, eine Polstückspitze 48 aufweist und sich von dem gemeinsamen Rückholglied 44 nach
außen in enge Nachbarschaft mit einem zugeordneten Hammer 16 erstreckt. Jeder Hammer 16 bildet in der zurückgezogenen
Stellung einen Magnetspalt mit dem angrenzenden magnetischen Polstück 46 und liegt, damit in einem Maynetkrei s. Elektromagnetische
Erregerwicklungen 50 sind einzeln um jedes Polstück
46 angrenzend a:·. die Polstückspi tzt. 48 gewickelt, und
Zuleitungen von den Wicklungen 50 simi zweckinäßigerwf- ist? .'[.it
Anschlußelementen und gedruckten Leitern (nicht im einzelnen gezeigt) an dem gemeinsamen Rückholglied 44 verbunden.
Äußere Leiter zu zugehörigen Schaltungen sind körperlich in einem Kabelbaum 52 zusammengefaßt, der sich von der Schalteinheit
10 zu zugehörigen Treiber- bzw. Ansteuerschaltungen erstreckt. Der Kabelbaum 52 bewegt sich mit der Bewegung der
Schalteinheit 10 über seine Länge hin und her.
Die Hammervorrichtungen 14 umfassen ferner einen gemeinsamen Dauermagnet 54 in Form eines Langstabs, der zwischen dem
gemeinsamen Rückholglied 44 und einem zweiten Polstück 56 angeordnet ist. Das zweite Polstück 56 dient als gemeinsames
Befestigungsorgan für jede Hammerfeder 34. Das zweite Polstück 56 ist dünn und eben und erstreckt sich entlang
einem Längsabschnitt jeder Hammerfeder 34 im wesentlichen parallel dazu und im Abstand davon zwischen einem nach außen
verlaufenden ersten Ende 58 und einem entgegengesetzten zweiten Ende, das in einer Polstückspitze 60 endet. Das
zweite Polstück 56 weist auf einer Seite eine breite Fläche 62 auf, die in Kontakt mit dem gemeinsamen Dauermagnet 54
liegt. Das erste Ende 58 verläuft von einer Seite des Polstücks 56, die der breiten Fläche 62 gegenüberliegt, nach
außen und nimmt die unteren festgelegten Enden 36 der Hammerfedern 34 im wesentlichen parallel dazu und im Abstand
davon auf und haltert sie. Das zum ersten Ende 58 entgegengesetzte Ende des Polstücks 56 wölbt sich an der zu der
breiten Fläche entgegengesetzten Seite nach außen und bildet die Polstückspitze 60.
Fiij. 1 zeigt dir- Hammer fed er 34 einer Hammervorrichtung 12
in ihrer nicht au.syelenkten oder Neutrallage. In dieser Lage
it; L zwischen der Polstückspitze 4 8 des ersten Polstücks 46
und dem oberen lrtien Ende 38 der Feder 34 ein Magnetspalt
gebildet. Ein Magnetspalt existiert ferner zwischen einem Mittenabschnitt 64 der Hammerfeder 34 und einer dünnen Lage
66 aus einem Elastomer, z. B. Kapton, die sich vom ersten Ende 58 des zweiten Polstücks 56 nach oben erstreckt und die
Polstückspitze 60 überdeckt. Die dünne Lage 66 ist ein einziges Werkstoffstück, das über die Länge des Hammerwerks
12 so verläuft, daß die Polstückspitze 60 an dem Mittenabschnitt 64 jeder Hammerfeder 34 über die Länge des Hammerwerks
12 überdeckt ist. Das Unterende der dünnen Lage 66 ist an dem zweiten Polstück 56 mittels Klebstoff oder in anderer
geeigneter Weise gesichert. Bei der vorliegenden Ausführungsform
hat die dünne Lage 66 aus Kapton eine Dicke von ca. 0,13 ram.
Wenn die Wicklung 50 nicht erregt ist, hat die durch den Dauermagnet 54 auf die Polstückspitzen 48 und 60 ausgeübte
Anziehungskraft die Auswirkung, daß die Hammerfeder 34 in eine in Fig. 4 gezeigte Einfahrstellung gezogen wird. Wenn
sich die Hammerfeder 34 in der Einfahrstellung befindet,
liegt der Mittenabschnitt 64 der Feder 34 an dem Abschnitt der dünnen Lage 66 der die Polstückspitze 60 überdeckt, an.
Gleichzeitig wird zwischen dem oberen freien Ende 38 der Hammerfeder 34 und der Polstückspitze 48 des ersten Polstücks
46 ein kleiner Magnetspalt 68 einer Größe von ca. 0,024-0,05 mm gebildet.
Die Freigabe der Hammerfeder 34 aus der Einfahrstellung nach
Fig. 4 erfolgt durch Erregung der Wicklung 50 für ausreichend lange Zeit, um die Auswirkung des Dauermagnets 54 zu
überwinden. Dadurch wird die Hammerfedor 34 durch die
aufrechte Lage nach Fig. 3 in eine in Fig. 5 gezeigte Stellung ausgelenkt, in der die Druckspitze 40 das Farbbaii:
30 gegen das Papier 26, oat; an der Rückseite durch eine
Walze 70 abgestützt ist, drückt. Die Hammerfeder 34 und ihr·1
zugehörige Druckspitze 40 federn von dem Farbband 30 und dem Papier 26 zurück und fliegen dabei durch die Neutrallage
nach Fig. 3 in die Einfahrstellung nach Fig. 4. Wenn die Hammerfeder 34 die Einfahrstellung erreicht, trifft ihr
Mittenabschnitt 64 auf den Abschnitt der dünnen Lage 66, der die Polstückspitze 60 bedeckt, auf und liegt dann an diesem
an. Gleichzeitig bleibt der Magnetspalt 68 zwischen dem oberen freien Ende 38 der Hammerfeder 34 und der Polstückspitze
48 des ersten Polstücks 46 erhalten. Wenn die Wick-
lung 50 wiederum momentan erregt wird, wird der Vorgang wiederholt, wobei die Hammerfeder 34 durch die Neutrallage
nach Fig. 3 in die Aufschlaglage nach Fig. 5 vorwärtsfliegt
und dann wieder in die Einfahrlage nach Fig. 4 zurückfedert.
Jedesmal, wenn die Hammerfeder 34 in die Einfahrlage nach Fig. 4 zurückkehrt, trifft ihr Mittenabschnitt 64 an der
Polstückspitze 60 durch die dazwischen befindliche dünne Lage 66 auf. Das zweite Polstück 56 und die dünne Lage 66
bilden somit zusätzlich zu einem zweiten Polstück eine Aufschlageinheit. Es wurde gefunden, daß der Grenzflächenverschleiß
zwischen dem Mittenabschnitt 64 der Hammerfeder 34 und der dünnen Lage 66 sowie der Polstückspitze 60 im
Vergleich zu den Verschleißproblemen, die bei bekannten Hammervorrichtungen auftreten, minimal ist. Zumindest
teilweise ist dies darin begründet, daß die Polstückspitze 60 und der angrenzende Abschnitt der dünnen Lage 66 einen
Zwischenhebelpunkt bilden, der dem unteren festgelegten Ende 36 der Hammerfeder 34 erheblich näher liegt als die PoI-stückfjpi
tze 48 d<-:; ersten Polstück« 46, die bei bekannten
Vorrichtungen air. Anschlag fläche genutzt wird. Ein weiterer
Grund tür den sehr geringen Verschleiß «π öen Grenzflächen
betrifft die Art der Hainmerfecier 34 n'.-ibf:': und die Art und
Weise, in der sie sich durchbieejt und schwingt. Wenn sie aus
der Neutrallage von Fig. 3 ausgelenkt wird, erfährt die Hammerfeder 34 eine erste Schwingungsart in ihrer Ebene bei
ihrer Eigenschwingungsfrequenz.
Gleichzeitig erfährt die Hammerfedor 34 andere und höhere
Schwingungsarten in ihrer Ebene. Der nächsthöhere Schwingungsmodus, der bei einer Frequenz erfolgt, die erheblich
größer als die Eigenfrequenz der Feder ist, hat die Auswirkung, daß die Hammerfeder 34 über ihre Länge eine peitschen-
de oder wellenartige Bewegung erfährt, während sich die Feder 34 um ihr unteres festgelegtes Ende 36 auslenkt. Diese
Peitsch- oder Wellenbewegung bewirkt, daß die Feder 34 eine im wesentlichen vertikale Gleitbewegung auf einer Fläche
ausführt, auf die sie auftrifft, so daß dadurch der Verschleiß an der Grenzfläche zwischen Hammerfeder und Anschlagfläche
erhöht wird. Die Art dieses nächsthöheren Schwingungsmodus der Hammerfeder 34 ist derart, daß die
vertikale Gleitbewegung am oberen freien Ende 38 der Hammerfeder 34 viel größer als an dem Mittenabschnitt 64 ist, so
daß ein wesentlich stärkerer Reibvorgang stattfindet, wenn der Aufschlagpunkt z. B. die Polstückspitze 48 des ersten
Polstücks 46 ist. In diesem Zusammenhang wurde gefunden, daß die Auswirkungen des nächsthöheren Schwingungsmodus auf den
Grenzflächenverschleiß am Aufschlagpunkt praktisch eliminiert wird, wenn der durch die Polstückspitze 60 und den
benachbarten Abschnitt der dünnen Lage 66 gebildete Zwischenhebelpunkt ungefähr am Knotenpunkt des nächsthöheren
Schwingungsmodus liegt.
Bei der Hammervorrichtung 14 nach den {■ ig. 3-5 liegt der
Zwischenhebelpunkt, d«. r durch die Polstückspitze 60 οε-ε
zweiten Polstücks 56 in Verbindung, mit dem angrenzenden Abschnitt der dünnen Lage 66 gebildet ist, ungefähr am
Knotenpunkt des nächsthöheren Schwingungsmodus in der Ebene der Hammerfeder 34. Dies ist zumindest teilweise für die
sehr geringe Zwischenflächenabnutzung verantwortlich, die zwischen dem Zwischenabschnitt 64 der Hammerfeder 34 und der
dünnen Lage 66 im Vergleich dazu auftritt, daß die Polstückspitze 44 des ersten Polstücks 46 mit einer dünnen Lage aus
Kapton oder einem gleichartigen Elastomer bedeckt und die Polstückspitze 48 als Aufschlagpunkt genutzt wird, wie dies
bei einigen bekannten Vorrichtungen der Fall ist. Bei den
Hammervorrichtungen nach den US-PS'en 4 233 894 und
4 258 623 trifft die Feder auf die Polstückspitze des ersten oder primären Polstücks auf und liegt daran an und bildet
mit dem zweiten oder sekundären Polstück einen Magnetspalt. Es wurde gefunden, daß sowohl die Freigabe- als auch die
Einfahrkennlinie der Hammerfeder durch Anwendung von zwei solchen Polstücken verbessert werden, wobei an einem der
Polstücke ein Magnetspalt aufrechterhalten bleibt, wenn die Hammerfeder sich in der Einfahrstellung befindet. Diese
Vorteile ergeben sich auch durch die hier angegebene Hammervorrichtung 14, bei der der Magnetspalt 68 zwischen der
Hammerfeder 34 und dem ersten Polstück 46 vorhanden ist, wenn sich die Hammerfeder 34 in der Einfahrstellung nach
Fig. 4 befindet. Weitere Vorteile bei der Auslöse- und Einfahrkennlinie der Hammerfeder werden ferner dadurch
realisiert, daß an einem Mitten- bzw. Zwischenabschnitt der Hammerfeder 34, wie er durch die Polstückspitze 60 gebildet
ist, ein Hebelpunkt vorgesehen ist. Die auf das obere freie Ende der Hammerfeder 34 von dem ersten Polstück 46 durch den
Magnetspalt 68 ausgeübte magnetische Anziehungskraft, wenn
sich die Hammerfeder 34 in der Einfahrstellung nach Fig.
befindet, bewirkt die Erzeugung einer Punktbelastung auf den durch die Hammerleder 34 gebildeten ausgelenkten Balken.
Diese Punktbelastung unterscheidet sich von der Art der auf die Hammerfeder 34 ausgeübten Belastung, wenn das erste
Polstück 46 als Kontaktpunkt verwendet wird, und hat die Auswirkung, daß die Hammerfeder aus der Einfahrlage nach
Fig. 4 leichter und mit geringerer Strombeaufschlagung der
Wicklung 50 auslösbar ist. Geringe Verminderungen des bei den verschiedenen Hammervorrichtungen 14 benötigten Auslösestroms
können sich im Hinblick auf den von dem Hammerwerk insgesamt verbrauchten Strom erheblich auswirken.
Zusätzlich zu der Minimierung des Grenzflächenverschleißes
zwischen der Hammerfeder 34 und der Anschlagfläche wurde gefunden, daß durch die Hammervorrichtung 14 das Auftreten
eines Ermüdungsbruchs der Hammerfeder praktisch vollständig beseitigt wird. Da der durch die Polstückspitze 60 gebildete
Hebelpunkt angrenzend an den Mittenabschnitt 64 der Hammerfeder 34 positioniert ist, wird der Aufschlag selbst im
Vergleich zu Vorrichtungen, bei denen das freie obere Ende 38 der Hammerfeder 34 auf eine Fläche aufschlägt, stark
verringert. Bereits dieser Faktor resultiert in einer erheblichen Verminderung der Gefahr eines Ermüdungsbruchs
der Hammerfeder 34. Ein weiterer Faktor, der zur Verringerung der Gefahr eines Ermüdungsbruchs der Hammerfeder
beiträgt, ist jedoch der stark verringerte Grenzflächenverschleiß.
Bei bekannten Druckhammervorrichtungen, bei denen der konstante Grenz- bzw. Zwischenflächenverschleiß eine
kraterförmige Vertiefung in der entsprechenden Fläche der Hammerfeder hervorruft, resultiert eine solche kraterähnliche
Vertiefung in einer viel größeren Wahrscheinlichkeit eines Ermüdungsbruchs, und zwar besonders dann, wenn auch
der stärkere Aufschlag auf die Hammerfeder in Betracht gezogen wird.
Ein weiterer Vorteil der angegebenen Flammervorrichtung 14 zeigt sich in Form geringeren Abriebs und verminderter
Korrosion der Hammerfeder 34 und der Grenzflächen bildenden Elemente in der Hammervorrichtung. Bei vielen bekannten
Hammervorrichtungen findet man Korrosion an den Grenzflächen zwischen dem unteren festgelegten Ende 36 der Hammerfeder
und benachbarten Elementen, z. B. dem nach außen verlaufenden ersten Ende 58 des zweiten Polstücks 56. Diese Korrosion
tritt anscheinend aufgrund der Art und Weise auf, in der die Hammerfeder 34 sich durchbiegt, sowie aufgrund der jeweils
betroffenen Aufschlagstärke. Diese Faktoren tragen zu Abrieb verursachenden Bewegungen an den metallischen Grenzflächen
bei, wodurch die erwähnte tatsächliche Metallkorrosion bewirkt werden kann. Bei der angegebenen Hammervorrichtung
14 wird diese Metallkorrosion stark minimiert/ und zwar aufgrund der verringerten Aufschlagstärke und der unterschiedlichen
Weise, in der sich die Hammerfeder durchbiegt.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Element 66
eine Einzellage eines federnden, verschleißfesten Werkstoffs wie Kapton. In der Praxis können andere Konfigurationen von
Kapton oder ähnlichen Werkstoffen mit gleichen Ergebnissen eingesetzt werden. Z. B. kann die Einzellage 66 durch eine
Verbundschicht von Kapton od. dgl. ersetzt werden. Bei einem speziellen alternativen Ausführungsbeispiel wird die Lage
durch ein Verbundmaterial mit einer 0,025 mm dicken Kapton lage ersetzt, die sich von dem nach außen verlaufenden
ersten Ende 58 des zweiten Polstücks 56 über die Polstückspitze 60 und auf die Polstückspitze 48 erstreckt, und mit
zwei Kaptonlagen einer Dicke von jeweils 0,05 mm, die von dem nach außen verlaufenden ersten Ende 58 des zweiten
Polstücks 56 über die Polstückspitze 60 zu einem Punkt unmittelbar vor der Polstückspitze 48 verlaufen, wo sie
enden. Das Ergebnis ist ein 0,13 mm dickes Kaptonelement an der Polstückspitze 60 wie im Fall der dünnen Lage 66.
Zusätzlich liegt eine Kaptonlage einer Dicke von 0,025 mm über der Polstückspitze 48, um den Aufschlag der Hammerfeder
34 auf die Polstückspitze 48, der unter bestimmten Bedingungen erfolgen kann, wenn z. B. der Abstand zwischen der
Hammervorrichtung 14 und der Walze 70 relativ groß gemacht wird, zu absorbieren.
Claims (12)
1.) Druckhammervorrichtung,
gekennzeichnet durch eine Hammerfeder (34) mit einem ortsfesten (36) und einem
entgegengesetzten freien Ende (38) sowie einem am freien Ende (38) befestigten Druckelement (40),
einen Magnetaufbau (44, 50, 54), der di·=1 Hairritn-fV-d^r { i-i '·
an deren ortsfest*·'!··- End'"- (36) festlegt,
ein Polstück (46), das an dem Maunor auii ao ι <
: ·-. -st i^r i :
und in einer Polstückspitze (48) endet, die derii freien
Ende (38) der Hammerfeder (34) zugewandt angeordnet ist,
eine Hammerfeder-Anschlagvorrichtung (58, 60, 66), die der Hammerfeder (34) zugewandt an einem Mittenabschnitt
(64) derselben zwischen dem ortsfesten Ende (36) und dem freien Ende (38) angeordnet ist,
- wobei die Hammerfeder (34) in der nichtausgelenkten
Neutrallage sowohl von der Polstückspitze (48) als auch von der Anschlagvorrichtung (58, 60, 66) beabstandet
ist, und
ein mit dem Magnetaufbau (44) gekoppeltes Glied (54), das selektiv ein Magnetfeld erzeugt, das die Hammerfeder (34)
in Richtung zur Polstückspitze (48) und zur Anschlagvorrichtung (58, 60, 66) anzieht, wobei Polstückspitze (48)
und Anschlagvorrichtung (58, 60, 66) so angeordnet sind,
anschlägt und dort anliegt unter Bildung eines Magnetspalts mit der Polstückspitze (48), wenn die Hammerfeder
(34) sich unter dem Einfluß des Magnetfelds in eine Einfahrlage durchbiegt.
2. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetfeld-Erzeugungseinheit einen Dauermagnet (54)
in dem Magnetaufbau (44, 54), der normalerweise die Hammerfeder (34) in die Einfahrlage anzieht, sowie eine auf dem
Polstück (46) angeordnete Wicklung (50), die selektiv die Auswirkung des Dauermagnets (54) aufhebt und die Hammerfeder
(34) aus der Einfahrlage freigibt, umfaßt.
3. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hammerfeder (34) relativ dünn und im wesentlichen eben ausgebildet ist und auf die Anschlagvorrichtung ungefähr
am Knoten der Schwingung zweiter Ordnung der Hammerfeder (34) in deren Ebene auftrifft.
4. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch ijeke^nnzeichnet,
daß die Anschlagvorrichtung eine dem Mittenabschnitt (64) der Hammerfeder (34) zugewandte Fläche (60) aufweist, die
von einem Elastomer (66) überdeckt ist.
5. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Elastomer Kapton ist.
6. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagvorrichtung ein zweites Polstück (58) umfaßt, das an dem Magnetaufbau (44) befestigt ist und in
einer Polstückspitze (60) endet, die dem Mittenabschnitt (64) der Hammerfeder (34) zugewandt ist.
7. Druckhammervorrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Polstück ein Langglied (58) ist, das im wesentlichen parallel zu und im Abstand von der Hammerfeder
(34) zwischen deren Mittenabschnitt (64) und deren ortsfestem Ende (36) verläuft.
8. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch
ein relativ dünnesr im wesentlichen ebenes Element (66) aus
Elastomer, das an dem zweiten Polstück (58) angrenzend an den Magnetaufbau gesichert ist und entlang dem zweiten
Polstück (58) und über dessen Polstückspitze (60) verläuft.
9. Druckhamrnervorrichtung nach A:\r\jrwl·, i,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hammerfeder (34) ein einzi'.'r lange!, relativ
ebener Streifen Magnetwerkstoff in;1 r·-] jt;iv <:ίχ'iw^'-v,
gleichmäßiger Dicke zwischen entgegengesetzten breiten Endflächen ist und in der nichtausgelenkten Neutrallage
eine relativ gerade Konfiguration annimmt, daß die Magnetfeld-Erzeugungseinheit einen Dauermagnet
(54) umfaßt,
daß die Hammerfeder-Anschlagvorrichtung ein zweites Polstück (58) umfaßt, das das andere Ende der breiten
Endflächen des langen Streifens (34) in einem Bereich zwischen dessen ortsfestem (36) und dessen freiem Ende
(38) aufnimmt, wenn die Hammerfeder (34) in eine Einfahrlage beaufschlagt wird,
_ 4 —
- wobei der Dauermagnet (54) ein Magnetfeld erzeugt, das normalerweise die Hammerfeder (34) in der Einfahrlage
hält, und
- daß mit dem erstgenannten Polstück (46) ein Teil (50) gekoppelt ist, das das Magnetfeld im wesentlichen aufhebt,
so daß die Hammerfeder (34) zum Flug aus der Einfahrlage freigegeben wird,
- wobei der Federwerkstoff der Hammerfeder (34) in Kombination mit dem Magnetfeld des Dauermagnets (54)
die Hammerfeder (34) nach Freigabe derselben und Auftreffen ihres Druckelements (40) auf einem Schreibmedium
(26, 30) in die Einfahrlage zurückbringt.
10. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch
eine das zweite Polstück (60) überdeckende Lage (66) aus Elastomer.
11. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet-,
daß die Hammervorrichtung (14) eine Mehrzahl Hammerfedern
(34) umfaßt, die seriell entlang einer vorbestimmten Achse in einer vorbestimten Ebene angeordnet sind und
deren freie Enden (38) an eine Drucklinie angrenzen, wobei jede Hammerfeder (34) eine Rasterpunkt-Druckspitze
(40) aufweist,
daß der Magnetaufbau ein gemeinsames magnetisches Rückführorgan aufweist und eine Mehrzahl von im wesentlichen
vollständigen Magnetbahnen mit den Hammerfedern (34) bildet, wobei der Magnetkreis eine Mehrzahl von Paaren
magnetischer Polstücke (46, 58) umfaßt und jedes Polstückpaar dem freien Ende (38) einer jeweils anderen
Hammerfeder (34) zugewandt ist und wobei ein erstes
Polstück des Paars entgegengesetzt zu einem zweiten Polstück des Paars relativ zu der vorbestimmten Achse,
auf der die Hammerfedern (34) angeordnet sind, vorgesehen ist,
daß die Einheit zur selektiven Erzeugung eines Magnetfelds ein in den Magnetkreis eingeschaltetes Teil ist,
das jede Hammerfeder (34) in Abwesenheit eines Auslöseimpulses magnetisch in Kontakt mit dem zweiten Polstück (58)
seines Polstückpaars (46, 58) vorspannt unter Bildung eines Magnetspalts zwischen der Hammerfeder und dem
ersten Polstück (46) des Polstückpaars und Festlegung der Einfahrlage, und daß diese Einheit ferner ein mit jedem
Magnetkreisglied gekoppeltes Teil (50) ist und selektiv Auslöseimpulse daran anlegt, so daß die magnetische
Vorspannung momentan überwunden wird, daß das gemeinsame magnetische Rückführorgan zueinander
entgegengesetzt einen ersten und einen zweiten Abschnitt aufweist, die entlang dem Hammerwerk verlaufen und im
wesentlichen parallel zu der vorbestimmten Ebene sind, daß das Teil zum magnetischen Vorspannen der Hammerfedern
ein gemeinsamer Dauermagnet (54) ist, der entlang de:n Hammerwerk verläuft und mit dem ersten Abschnitt des
gemeinsamen magnetischen Rückführwegs gekoppelt ist, daß das erste (46) Polstück des Paars ein Langglied ist,
das im wesentlichen senkrecht zu der vorbestimmten Ebene verläuft und dessen erstes Ende mit dem zweiten Abschnitt
des gemeinsamen magnetischen Rückführorgans gekoppelt ist
und dessen entgegengesetztes zweites Ende in einer Polstückspitze (48) endet, die dem freien Ende (38) ihrer
zugehörigen Hammerfeder (34) zugewandt ist, und daß das zweite Polstück (58) des Polstückpaars die
Hammerfeder-Anschlagvorrichtung aufweist und ein gemeinsames, relativ flaches und im wesentlichen ebenes
Element umfaßt, das im wesentlichen parallel zu der vorbestimmten Ebene angeordnet ist und dessen erstes Ende
zwischen einem ortsfesten Ende (36) der zugehörigen Hammerfeder (34) und dieses koppelnd entgegengesetzt zu
deren freiem Ende (38) mit dem gemeinsamen Dauermagnet (54) gekoppelt ist und dessen entgegengesetztes zweites
Ende in einer Polstückspitze (60) endet, die dem freien Ende der zugehörigen Hammerfeder (34) zwischen dem ersten
Polstück (46) und dem ortsfesten Ende (36) der Hammerfeder (34) zugewandt ist.
12. Druckhammervorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch
ein Kapton-Element (66), das zwischen dem gemeinsamen, relativ flachen und im wesentlichen ebenen Element und den
Hammerfedern (34) angeordnet ist und die Polstückspitze (60) des gemeinsamen, relativ flachen und im wesentlichen ebenen
Elements überdeckt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US40603582A | 1982-08-06 | 1982-08-06 |
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| US3941051A (en) * | 1974-08-08 | 1976-03-02 | Printronix, Inc. | Printer system |
| DE2920732A1 (de) * | 1978-06-02 | 1979-12-06 | Printronix Inc | Druckhammermechanismus fuer einen punktmatrix-drucker |
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-
1983
- 1983-07-19 CA CA000432744A patent/CA1216772A/en not_active Expired
- 1983-07-27 GB GB08320281A patent/GB2126168B/en not_active Expired
- 1983-08-03 DE DE19833328065 patent/DE3328065A1/de active Granted
- 1983-08-04 JP JP14199583A patent/JPS5948168A/ja active Granted
- 1983-08-05 FR FR8312964A patent/FR2531379B1/fr not_active Expired
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| Title |
|---|
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Also Published As
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|---|---|
| JPS5948168A (ja) | 1984-03-19 |
| FR2531379B1 (fr) | 1987-08-28 |
| FR2531379A1 (fr) | 1984-02-10 |
| GB2126168A (en) | 1984-03-21 |
| CA1216772A (en) | 1987-01-20 |
| GB2126168B (en) | 1985-11-06 |
| JPH0114032B2 (de) | 1989-03-09 |
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| GB8320281D0 (en) | 1983-09-01 |
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