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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für ein Magnetaufzeichnungsgerät zum Einstellen des Azimutes eines Magnetkopfes nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
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Eine derartige Vorrichtung ist dem Anmelder als betriebsinterner Stand der Technik bekannt. Diese Vorrichtung weist eine Grundplatte auf, an der ein Magnetkopf sitzt. Die Grundplatte wird an beiden Enden über einem Chassis abgestützt und zwar ist das eine Ende der Grundplatte auf einem Stützfuß aufgesetzt, der eine gestufte obere Fläche besitzt. Diese Fläche wird aus zwei halbkreisförmigen Flächenanteilen gebildet, die durch eine Axialschulter längs eines Durchmessers getrennt sind. Diese Schulter durchschneidet eine für eine Schraube vorgesehene Mittelbohrung des Stützfußes, durch die der Stützfuß mit einer Schraube auf dem Chassis angeschraubt ist. Die Grundplatte liegt dabei auf dem zum Magnetkopf gewandten, höher liegenden, halbkreisförmigen Flächenanteil.
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Das andere Ende der Grundplatte wird durch eine weitere Schraube abgestützt, die als Einstellschraube benutzt wird und um die herum eine Wendelfeder in der Weise angeordnet ist, daß die Wendelfeder zwischen dem Chassis und der unteren Fläche der Grundplatte eingesetzt ist, während die Einstellschraube durch eine Bohrung der Grundplatte in eine Gewindebohrung im Chassis eingreift.
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Das gestufte obere Ende des Stützfußes verringert die Berührungsfläche mit der unteren Fläche der Grundplatte besonders in der Längsrichtung der Grundplatte. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist jedoch, daß beim Hineindrehen der Einstellschraube die Grundplatte auf dem Rand des zylindrischen Stützfußes keine präzise geführte Auflage mehr vorfindet und dadurch beim Verstellen des Azimutwinkels eine Instabilität des Neigungswinkels auftritt. Im Extremfall, bei sehr weit hineingedrehter Einstellschraube, berührt die Grundplatte den zylindrischen Stützfuß nur noch an einem Punkt seines Umfangs. Eine präzise Führung des Magnetkopfes parallel zum magnetischen Aufzeichnungsmedium ist dann nicht mehr gewährleistet.
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Um einen korrekten Kontakt zwischen Magnetkopf und dem magnetischen Aufnahmemedium in einem magnetischen Aufnahme/ Wiedergabegerät zu gewährleisten, sind die folgenden beiden Justierungen des Magnetkopfes notwendig:
- 1. Die Justierung des Azimuts:
- Der Spalt des Magnetkopfes muß in eine Ausrichtung gebracht werden, die normal zur längsgerichteten Signalaufnahmerichtung ist, beispielsweise zur Richtung einer auf einem Tonband gebildeten Spur.
- 2. Die Justierung des Neigungswinkels:
- Die Kontaktfläche des Magnetkopfes muß parallel zur Oberfläche des daran vorbeilaufenden magnetischen Aufnahmemediums sein, so daß die gesamte Kontaktfläche so nahe wie möglich dem magnetischen Aufnahmemedium benachbart ist.
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Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung für ein Magnetaufzeichnungsgerät zum Einstellen des Azimuts eines Magnetkopfes nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die eine genaue Ausrichtung des Magnetkopfes zur Ebene des magnetischen Aufzeichnungsmediums sicherstellt und gleichzeitig nur eine geringe Zahl von Einzelteilen benötigt.
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Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
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Die zweite gerade Kante, die parallel zu einer Mittelachse des Magnetkopfes verläuft, wirkt somit bei einer Verstellung der Einstellschraube, bei der der Abstand zwischen Grundplatte und Chassis gegenüber der Stützfußhöhe verringert wird, als Drehachse für die Grundplatte. Dadurch, daß auf diese Weise der Grundplatte eine definierte Drehachse gegeben wird, wird in besonders einfacher und wirkungsvoller Weise die Verstellung des Azimutwinkels unter Beibehaltung des Neigungswinkels ermöglicht.
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Besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in dieser zeigt
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Fig. 1A eine Frontansicht einer bekannten Azimuteinstellvorrichtung,
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Fig. 1B eine Seitenansicht der Vorrichtung aus Fig. 1A,
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Fig. 2A und 2B jeweils Einstellvorgänge mit der Vorrichtung nach Fig. 1A und 1B,
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Fig. 3A eine perspektivische Ansicht eines bei einer weiteren bekannten Einstellvorrichtung verwendeten Stützfußes,
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Fig. 3B und 3C eine Frontansicht und eine Draufsicht auf die bekannte Einstellvorrichtung mit dem Stützfuß nach Fig. 3A,
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Fig. 4A und 4B den Vorgang der Azimuteinstellung mit der Vorrichtung nach Fig. 3B und 3C,
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Fig. 5A und 5B Seitenansichten der Azimuteinstellvorrichtung nach Fig. 3B und 3C mit unerwünschter Neigung des Magnetkopfes bei einem Einstellvorgang,
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Fig. 6A eine perspektivische Darstellung eines in einer Ausführung der vorliegenden Erfindung benutzten Stützfußes, und
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Fig. 6B und 6C eine Draufsicht und eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung mit dem Stützfuß nach Fig. 6A.
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Bevor eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, sollen die bereits eingangs erwähnten bekannten Anordnungen zum besseren Verständnis der Erfindung näher beschrieben werden.
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In den Fig. 1A, 1B, 2A und 2B ist ein Ausführungsbeispiel einer bekannten Azimut-Einstellvorrichtung dargestellt. Zur Vorrichtung gehört eine Grundplatte 2, an der ein Magnetkopf 1 sitzt. Die Grundplatte 2 wird an beiden Enden über einem Chassis 6 abgestützt; und zwar ist das eine Ende der Grundplatte 2 auf einen Stützfuß 3 aufgesetzt, der mittels einer Schraube 5 und einer Wendelfeder 4 an dem Chassis 6 angeschraubt ist. Die Wendelfeder 4 ist zwischen der oberen Fläche der Grundplatte 2 und der Unterseite des Schraubenkopfes 5 a der Schraube 5 eingesetzt, wobei die Schraube 5 durch eine Bohrung in der in Fig. 1 und 2 rechten Endseite der Grundplatte 2 und eine Mittelbohrung des Stützfußes 3 in eine Gewindebohrung im Chassis 6 eingeschraubt ist. Das andere Ende der Grundplatte 2 wird durch eine weitere Schraube 8 abgestützt, die als Einstellschraube benutzt wird, und mittels einer Wendelfeder 7 in der Weise, daß die Wendelfeder 7 zwischen dem Chassis 6 und der unteren Fläche der Grundplatte 2 eingesetzt ist, während die Einstellschraube 8 durch eine Bohrung in der in Fig. 1 und 2 linken Seite der Grundplatte 2 in eine Gewindebohrung im Chassis 6 eingeschraubt ist.
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Die in diesen Fig. 1A bis 2B beschriebene bekannte Azimuteinstellvorrichtung wird in folgender Weise betätigt: Wenn die Einstellschraube 8 mit Hilfe eines Schraubendrehers in Einschraubrichtung gedreht wird, wird die Wendelfeder 7 so zusammengedrückt, daß das linke Ende der Grundplatte 2, wie in Fig. 2A gezeigt, abgesenkt wird. Wenn andererseits die Einstellschraube 8 gelockert oder gelöst wird, wie in Fig. 2B gezeigt, wird das linke Ende der Grundplatte 2 infolge der Kraft der Wendelfeder 7 angehoben. Da das rechte Ende der Grundplatte 2 durch die Wendelfeder 4 auf den Stützfuß 3 hin gedrückt wird, läßt die Neigung oder Schwenkung der Grundplatte 2 die Wendelfeder 4 verformen. Demgemäß kann die Grundplatte 2 in der gewünschten Weise geneigt werden, wobei sie stets senkrecht auf der Oberfläche des (nicht gezeigten) Aufzeichnungsbandes steht. Diese bekannte Vorrichtung besitzt jedoch den Nachteil, daß sie aus relativ vielen Teilen besteht. Da beide Enden der Grundplatte 2 unter Ausnutzung der Elastizität von Druckfedern 4 und 7 abgestützt sind, kann die Stellung der Grundplatte leicht unerwünscht geändert werden, wenn äußere Kräfte auf sie einwirken.
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In den Fig. 3A bis 3C, 4A, 4B, 5A und 5B ist eine andere bekannte Azimuteinstellvorrichtung gezeigt, die als eine Verbesserung der anhand der Fig. 1A, 1B, 2A und 2B beschriebenen angesehen wird.
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Die verbesserte Vorrichtung unterscheidet sich von der oben beschriebenen Vorrichtung darin, daß die Wendelfeder 4 weggelassen ist und daß das obere Ende des hier verwendeten Stützfußes 9 hier eine gestufte obere Fläche besitzt. Während der Stützfuß 3 in der vorher beschriebenen Vorrichtung nach Fig. 1A bis 2B zylindrische Gestalt mit einer ebenen oberen Fläche oder einem ebenen oberen Ende besitzt, wird die obere Fläche des Stützfußes 9 in der verbesserten Vorrichtung aus zwei halbkreisförmigen Flächenanteilen gebildet, die durch eine Axialschulter mit der Höhe d längs eines Durchmessers 9 b getrennt sind; die Schulter durchschneidet also die für die Schraube 5 vorgesehene Mittelbohrung 9 a des Stützfußes 9. Diese Vorrichtung wird so eingesetzt, daß die Grundplatte 2 sich leicht neigt, auch wenn die Grundplatte 2 direkt zu dem oberen Ende des Stützfußes 9 durch die Schraube 5 gedrückt wird. Mit anderen Worten, die Vorteile des gestuften oberen Ende des Stützfußes 9 bestehen darin, daß die mit der unteren Fläche der Grundplatte 2 in Berührung stehende Fläche insbesondere in Längsrichtung der Grundplatte 2 verringert ist.
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Obwohl die verbesserte Azimuteinstellvorrichtung nach Fig. 3A bis 5B dem nach Fig. 1A bis 2B darin überlegen ist, daß die Anzahl der erforderlichen Teile verkleinert wurde und ein Ende der Grundplatte 2 im wesentlichen fest abgestützt ist, um so den Einfluß von äußeren Kräften zu verringern, besteht jedoch hier das Problem, daß die Grundplatte 2 sich in nachfolgend beschriebener Weise in unerwünschter Richtung neigen kann. Wie Fig. 4A zeigt wird dann, wenn die Azimuteinstellung durch Einschrauben der Einstellschraube 8 erreicht wird, die Grundplatte an ihrem in dieser Figur linken Ende so abgesenkt, daß sie in der Umgebung des Umfanges des Stützfußes 9 leicht gebogen wird. Zu dieser Zeit wird die Grundplatte 2 so gebogen und/oder geneigt, daß als Mittelpunkt ein Punkt A am Umfang des halbkreisförmigen oberen Endes des Stützfußes 9 auftritt. Falls die Grundplatte 2 relativ dick ausgeführt ist, so daß sie nur schwer gebogen werden kann, ist die untere Fläche der Grundplatte 2 nicht mit der gesamten Fläche des oberen Endes des Stützfußes 9 in Berührung, sondern nur an diesem Punkt A. Da dieser nun als Stützpunkt dient, wird die Grundplatte 2 um diesen Punkt A beim Zuschrauben der Einstellschraube 8 gebogen, geneigt oder gedreht. Dieser Stützpunkt A liegt doch nicht notwendigerweise an einer festgelegten Stelle des zur Längsrichtung der Grundplatte 2 parallelen mittleren Durchmessrs C (Fig. 3A), sondern dieser Stützpunkt A kann sich längs des Umfangs des halbkreisförmigen oberen Endes verschieben, wie es in Fig. 3A durch Pfeile angezeigt ist, je nach den auftretenden Unregelmäßigkeiten der Ebenheit des oberen Endes des Stützfußes 9 oder je nach der Belastung der Grundplatte 2 . Damit kann die Grundplatte 2 so geneigt werden, daß ihre Ebene nicht mehr senkrecht zur Oberfläche eines Aufzeichnungs-Magnetbandes ist, wie es in Fig. 5A und 5B dargestellt ist. Hier ist die gewünschte Kopfrichtung parallel zu dem (nicht dargestellten) Aufzeichnungsband, das mit der Frontfläche des Magnetkopfes 1 in Berührung stehen soll, strichpunktiert angezeigt. Ein Winkel R oder R&min; zwischen der Frontfläche des Magnetkopfes 1und der Oberfläche des Aufzeichnungsbandes ergibt einen unvollständigen oder unzureichenden Kontakt des Magnetkopfes 1 mit dem Band, so daß die Aufzeichnungs- und/oder die Wiedergabewirksamkeit verschlechtert werden kann.
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Nun wird anhand der Fig. 6A bis 6C eine Ausführung einer Einstellvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. Diese unterscheidet sich von der vorher anhand der Fig. 3A bis 5B beschriebenen bekannten Vorrichtung darin, daß ein unterschiedlicher Stützfuß 10 verwendet wird. Das obere Ende 10 b des Stützfußes 10, das in Berührung mit der unteren Fläche der Grundplatte 2 kommt, besitzt eine im wesentlichen rechtwinklige Gestalt, wie es am besten in Fig. 6A zu sehen ist. Dabei wird das obere Ende 10 b des Stützfußes 10 durch geradlinige parallele Kanten 10 c und 10 d senkrecht zur Längsrichtung der Grundplatte begrenzt. Eine erste Kante 10 d entspricht dabei einem Durchmesser, der die Mitte der Schraubenbohrung 10 a im Zentrum des Stützfußes 10 durchstößt. Bis auf diesen rechtwinkligen Teil des Stützfußes ist der Stützfuß 10 nach Fig. 6A gleichartig wie der in Fig. 3A aufgebaut, d. h. es ist ebenfalls ein gestufter Aufbau vorgesehen, und nach der Stufe d folgt eine halbkreisförmige Endfläche 10 e, die axial zurückgesetzt ist. Die erste Kante 10 d befindet sich näher am Ende der rechten Seite der Grundplatte 2 als die zweite gerade Kante 10 c.
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Statt der in Fig. 6A gezeigten gestuften Form kann das halbkreisförmige obere Ende 10 e des Stützfußes 10, das in dieser Figur rechts von dem rechtwinkligen ebenen oberen Ende 10 b gelegen ist, auch geneigt ausgeführt werden, und ohne eine Stufe d direkt an die erste Kante 10 d anschließen. Das heißt, daß die zweite gerade und die erste Kante 10 c bzw. 10 d nicht erforderlicherweise scharfwinklig ausgeführt sein muß. Es ist jedoch notwendig, daß der Winkel der beiden Kanten 10 c und 10 d klein genug ist, damit die Grundplatte 2 darum gebogen oder gedreht werden kann.
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Beim Zusammenbau der Teile der Azimuteinstellvorrichtung nach Fig. 6B und 6C wird der Stützfuß 10 so ausgerichtet, daß die geraden parallelen Kanten 10 c und 10 d sich beide senkrecht zur Längsrichtung der Grundplatte 2 erstrecken. Da der Magnetkopf 1 so an der Grundplatte 2 angebracht ist, daß seine Mittellinie oder Mittelachse C&min; senkrecht auf der Längsrichtung der Grundplatte 2 steht, werden die erste und die zweite gerade Kante 10 d und 10 c damit parallel zu dieser Mittelachse C&min;, und diese steht senkrecht auf der Ebene des Aufzeichnungs-Magnetbandes. Wie Fig. 6B zeigt, besitzt die Grundplatte zwei (nicht bezeichnete) Durchgangsbohrungen, die zum Einsetzen der Schrauben 5 und 8 dienen. Diese Durchgangsbohrungen sind so hergestellt, daß eine durch ihre Mittelpunkte gehende Linie senkrecht auf der Mittelachse C&min; des Magnetkopfes 1 steht.
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Wenn die Einstellschraube 8 so eingeschraubt wird, daß das linke Ende der Grundplatte 2 abgesenkt wird, stützt sich die Grundplatte 2 an der zweiten geraden Kante 10 c so ab, daß die zweite gerade Kante 10 c vollständig in Berührung mit der unteren Fläche der Grundplatte 2 steht. Da die Grundplatte 2 sich so um eine Achse dreht oder neigt, die der zweiten geraden Kante 10 c entspricht, kann sich die Grundplatte 2 nicht in andere Richtungen neigen. Wenn dann die Einstellschraube 8 herausgedreht wird, um das linke Ende der Grundplatte 2 gegenüber dem Chassis 6 anzuheben, wird die untere Fläche der Grundplatte 2, sobald der Abstand an der linken Seite größer als an der rechten Seite wird, sich an der ersten Kante 10 d abstützen, die gleichfalls eine gerade Kante ist und nun als Dreh- oder Neigungsachse für die Grundplatte 2 dient. Damit kann auch so die Grundplatte nicht in anderen Richtungen geneigt oder gedreht werden.
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Das obere Ende 10 b des Stützfußes 10 braucht nicht notwendigerweise rechtwinklig zu sein, sondern das ebene obere Ende 10 b zwischen der zweiten geraden und der ersten Kante 10 c bzw. 10 d kann auch andere Gestalt annehmen. Der Abstand zwischen der zweiten geraden und der ersten Kante 10 c und 10 d ist vorzugsweise so klein wie möglich in Hinblick auf eine glatte Drehung oder Neigung der Grundplatte 2. Falls der Abstand zwischen den beiden Kanten 10 c und 10 d jedoch so extrem reduziert wird, daß statt einer Endfläche 10 b nur noch eine scharfe Rippe übrigbleibt, ist es schwierig, die Grundplatte 2 aufzubauen. Außerdem kann eine derart extrem scharfe Kante die Unterfläche der Grundplatte 2 beschädigen, d. h. die scharfe Kante kann sich in die Grundplatte 2 hineinschneiden, wenn die Schraube 5 angezogen wird. Wenn der Abstand zwischen der zweiten geraden Kante 10 c und der ersten Kante 10 d eine Größe zwischen 1 und 3 mm besitzt, so können derartige Schwierigkeiten nicht auftreten, und die Grundplatte 2 kann glatt um die zweite gerade bzw. erste Kante geneigt oder gedreht werden.
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Es ist daher zu verstehen, daß eine Azimuteinstellung wirksam und stabil mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung geschaffen werden kann, da die Grundplatte 2 mit dem Magnetkopf 1 daran immer senkrecht zum Aufzeichnungsmagnetband steht. Insbesondere, da die Grundplatte 2 sich immer in Berührung mit mindestens einer der parallelen geraden Kanten 10 c oder 10 d befindet, ist sie daran gehindert, in unerwünschte Richtungen geneigt zu werden. Damit verbleibt die Ebene der Grundplatte 2 immer senkrecht zum Aufzeichnungsmagnetband, unabhängig von dem Ausmaß und der Richtung einer möglichen Azimutnachstellung. Insbesondere dann, wenn die Grundplatte schwierig zu biegen ist, wird sie daran gehindert, sich in unerwünschte Richtungen zu neigen, da die untere Fläche der Grundplatte durch mindestens eine der geraden parallelen Kanten 10 c oder 10 d in ihrer Gesamtlänge abgestützt wird.