DE3329085C2 - - Google Patents
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- H05B6/763—Microwave radiation seals for doors
-
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Hochfrequenzheizgerät gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und speziell auf die besondere Ausbildung der
Türe.
Ein solches Gerät ist z. B. aus der CH-PS 6 32 627 bekannt. Üblicherweise ist die Tür
eines solchen Hochfrequenzheizgerätes mit einem Sichtfenster zur visuellen Kontrolle
des Fortganges des Kochprozesses im Heizraum versehen. Um ein Austreten von Mikrowellen
durch dieses Fenster zu verhindern, wird eine Metallplatte vorgesehen,
welche eine Vielzahl kleiner Öffnungen aufweist. Um dabei eine Verschmutzung der
Öffnungen durch Lebensmittelreste usw. zu verhindern, ist diese Metallplatte mit einer
Glasplatte abgedeckt.
Üblicherweise wird diese Glasplatte in einer Vertiefung, die längs des Randes der
Fensteröffnung verläuft und die zwischen der Metallplatte mit den Öffnungen und
der inneren Türwandung und einem speziellen Metallteil gebildet wird, gehalten. Da
jedoch die Dielektrizitätskonstante von Glas höher ist als die von Luft, wie allgemein
bekannt, muß im wesentlichen die "elektrische" Tiefe D′ der Vertiefung zur
Aufnahme des Glases wie folgt bemessen sein:
D′ = D ×
wobei
D= die Tiefe der Vertiefung ohne Glas und ε= die Dielektrizitätskonstante von Glas ist.
D= die Tiefe der Vertiefung ohne Glas und ε= die Dielektrizitätskonstante von Glas ist.
Dabei wird die elektrisch wirksame Tiefe wesentlich größer, als wenn kein Glas angeordnet
wäre.
Aus diesem Grund nähert sich die wirksame Tiefe vom Rand der Vertiefung zu deren
Inneren einem Viertel der Wellenlänge mit dem Ergebnis, daß die Feldkonzentration
im Inneren ansteigt, wodurch die Gefahr von Lichtbögen und von Temperaturüberhöhungen
im Inneren der Vertiefung wächst. Natürlich werden diese abnormalen
Phenomena zu einem großen Ausmaß auch durch die Verteilung des elektrischen Feldes
im Heizraum beeinflußt, so daß sie dort besonders auftreten, wo die Größe des
elektrischen Feldes aufgrund dessen Verteilung des elektrischen Feldes mit der beschriebenen
Tiefe der Ausnehmung zusammentrifft.
Zur Umgehung dieses Problems wäre es notwendig, die Ausnehmung so wenig tief
wie nur möglich zu machen. Wie jedoch an dem in Fig. 1 wiedergegebenen, in der
nachveröffentlichten älteren Anmeldung DE-OS 33 28 734 beschriebenen Aufbau eines
Hochfrequenzbereiches zu sehen ist, ist eine Verringerung der Tiefe der Ausnehmung
begrenzt, da die Innenwandung 9 der Türe 3 und ein spezielles Metallteil
13 miteinander innerhalb der Ausnehmung 20 verschweißt werden müssen, um den
Kopf von einer Schraube S an der Innenseite der Türe 3 nicht hervortreten zu lassen.
Aus der US-PS 42 11 910 ist es bekannt, bei einem Hochfrequenzheizgerät eine
Glasplatte in der Gerätetür mittels Halterungen zu fixieren und zu halten.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hochfrequenzheizgerät anzugeben,
welches hinsichtlich Qualität und Stabilität der herkömmlichen Konstruktion entspricht
und eine Überhitzung und Lichtbögen im Bereich der Glashalteausnehmung
vermeidet.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei dem Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung wird der Innenrand der zur Halterung
dienenden Vertiefung zur Aufnahme einer Glasplatte, die die Durchsichtsöffnung
in der Ofentüre abschließt, mit einer Vielzahl von Haltevorsprüngen zur Fixierung
der Glasplatte versehen. Die Anordnung solcher Vorsprünge am Rand der Vertiefung
vermindert die wirksame Tiefe der Abschnitte der Ausnehmung, die das
elektrische Feld aufnimmt und vermindert damit die Konzentration des elektrischen
Feldes im inneren Bereich der Vertiefung. Damit wird das Auftreten von Lichtbögen
und Überhitzungen weitgehend vermieden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Hochfrequenzheizgerätes, wie es für
eine Anwendung der vorliegenden Erfindung aufgebaut sein kann,
Fig. 3 eine Rückansicht der Ofentüre eines Hochfrequenzheizgerätes nach Fig.
2, wenn die innere Wandung der Türe entfernt ist, und
Fig. 4 eine Schnittdarstellung von einem Ausschnitt längs der Linie A-A′ in
Fig. 3.
Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den grundsätzlichen Aufbau eines
Hochfrequenzheizgerätes mit einem Gehäuse 1, das im wesentlichen einen Heizraum
2 umschließt, dessen Vorderseite zugänglich gemacht ist über eine Ofentüre 3. Das
Bezugszeichen 4 bezeichnet die Bedienungsfläche, die ein Lampenfeld 5 zur Wiedergabe
der gesetzten Einschalt- und Ausschaltzeiten, Programmauswählknöpfe 6, einen
Einschaltknopf 7 und einen Ausschaltknopf 8 aufweist.
Mit 9 ist die Innenwandung der Türe 3 bezeichnet, welche einen Teil der Hochfrequenzdrossel
an der Umrandung der Türe 3 bildet, und 10 bezeichnet ein Durchsichtfenster
für eine Beobachtung des Heizraumes.
In den Fig. 3 und 4 bzw. 1 ist mit 11 eine Hochfrequenzdrossel bezeichnet mit einer
Tiefe etwa gleich 1/4 der angewendeten Wellenlänge. Die Hochfrequenzdrossel 11 ist
durch die Innenwandung 9 der Ofentüre, die Außenwandung 12 der Ofentüre sowie
ein eigenes Metallteil 13, welches mit der Innenwandung über eine Punktverschweißung
verbunden ist, gebildet. Mit 14 ist eine Lochplatte bezeichnet, die eine Vielzahl
von kleinen Öffnungen hat, um ein Durchsehen zu ermöglichen, und 15 bezeichnet
eine Glasplatte, die die Lochplatte abdeckt, um ein Anlegen von Schmutz oder
Lebensmittelresten usw. zu verhindern. Mit 16 ist eine weitere Glasplatte an der
Außenseite der Türe 3 bezeichnet und 17 ist der Handgriff der Türe 3, um diese
bedienen zu können.
Die Einheit als Innentürwandung 9 und getrenntem Metallteil 13 ist mit der Außenwandung
12 verschraubt, wobei eine Ausnehmung 20 gebildet wird, in die die Lochplatte
14 und die Glasplatte 15 eingespannt und somit fixiert werden. 18 bezeichnet
eine Dichtung, welche eine Verspannung der Glasplatte sowie ein Austreten von Hitze
und Dampf, der von dem zu garenden Gut ausgeht, verhindert.
Die Glasplatte 16 trägt am Rand einen Überzug 19, um die Schraubverbindung im
hinteren Bereich abzudecken.
Die Ausnehmung 20 zur Aufnahme der Glasplatte 15 ist mit einer Vielzahl von Vorsprüngen
21 versehen, so daß die Tiefe der Abschnitte der Ausnehmung, welche mit
diesen Vorsprüngen 21 gebildet sind, geringer ist, um einen Wert entsprechend der
Höhe der Vorsprünge 21 als die Abschnitte, die keine Vorsprünge 21 aufweisen. Die
Breite der Vorsprünge 21 ist ungefähr 1/4 der verwendeten Wellenlänge und der Abstand
zwischen benachbarten Vorsprüngen ist ungefähr 1/2 der verwendeten Wellenlänge.
In den keine Vorsprünge aufweisenden Abschnitten (in den Fig. mit einem
Kreuz (×) gekennzeichnet) wird die Punktschweißung zur Verbindung des getrennten
Metallteils 13 mit der inneren Türwandung 9 angebracht.
Die Abschnitte, wo Vorsprünge 21 vorgesehen sind, sind so angeordnet, daß sie an
die Bereiche höchster Feldkonzentration anschließen, um die Feldverteilung im Heizraum
2 zu verbessern. Diese Verteilung kann für einen konkreten Aufbau bestimmt
werden durch Herstellung einer Türe ohne Vorsprünge bei einer Versuchsfertigung
und Messen der Temperatur innerhalb der Vertiefung 20, um dann Vorsprünge an
Stellen hoher Temperatur vorzusehen.
Der Grund, Vorsprünge vorzusehen in dieser Weise ist, daß, wenn die Glasplatte in
die Vertiefung 20 eingesetzt ist, die mindestens 9 mm tief sein muß, um eine
Punktschweißung der inneren Wandung und des getrennten Metallteiles 13 durchführen
zu können, die elektrische Tiefe der Vertiefung hinsichtlich der Mikrowellen √
mal der tatsächlichen Tiefe wird, wobei die Dielektrizitätskonstante von Glas ist.
Damit wird, wenn die Dielektrizitätskonstante von Glas mit z. B. 5 angenommen
wird, die wirksame Tiefe D′ einer Ausnehmung von 9 mm Tiefe für die Mikrowellen
D′ = 9 × √ = 20 mm.
Die Wellenkonzentration im Inneren der Ausnehmung ist im Maximum, wenn die Tiefe
der Ausnehmung etwa 30 mm, was 1/4 der verwendeten Wellenlänge λ ist, beträgt.
Da aber die wirksame Tiefe aufgrund der Glasplatte, welche in die Ausnehmung
eingesetzt ist, etwa g/4 erreicht, wie vorstehend beschrieben, wenn der Maximumpunkt
in der Verteilung des elektrischen Feldes im Heizraum in der Nachbarschaft
von demselben liegt, werden Lichtbögen und überhöhte Temperaturen auftreten.
Die erfindungsgemäße Ausbildung verhindert ein Auftreten durch das Vorsehen von
Vorsprüngen am Rand der Vertiefung 20 an Stellen, wo das elektrische Feld hoch
ist, durch Verringern der Tiefe der Vertiefung 20. Außerdem gestatten die Vorsprünge
21, die Größe der einzusetzenden Glasplatte zu verringern, wodurch ein doppelter
Effekt durch Verringerung der Tiefe der Vertiefung 20 erreicht wird.
Wenn aufgrund der Verteilung des elektrischen Feldes im Heizraum eine bestimmte
Konzentration des Hochfrequenzfeldes existiert, ist die nächste entsprechende Konzentration
des Hochfrequenzfeldes etwa eine Hälfte der verwendeten Wellenlänge
entfernt von der ersteren. Somit, wenn die Breite eines Vorsprunges 21 etwa λ/4 ist
und wenn der Abstand vom Zentrum eines Vorsprunges 21 zum Zentrum des nächsten
Vorsprunges 21 g/2 ist, wird der gewünschte Effekt erreicht hinsichtlich aller
Punkte des maximalen elektrischen Feldes mit einer Teilung p.
Aus vorstehendem ergeben sich die folgenden Vorteile, die durch die Erfindung erreicht
werden:
- 1. Da Vorsprünge vorgesehen sind an der die Glasplatte haltenden Ausnehmung an Stellen des Auftretens eines maximalen elektrischen Feldes aufgrund der Feldverteilung im Heizraum, können überhöhte Temperaturen und Lichtbögen verhindert werden, ohne das Anbringen von Punktschweißverbindungen im Inneren zwischen innerer Türwandung und getrenntem Metallteil zu stören.
- 2. Durch das Vorsehen von Vorsprüngen am Ausnehmungsrand ist es möglich, die Tiefe der Haltenut in den entsprechenden Teilen zu vermindern und die Größe der Glasplatte in demselben Maß, wodurch die Tiefe der Ausnehmung doppelt verringert wird und somit die Feldkonzentration im Inneren der Ausnehmung ausreichend nieder gemacht werden kann.
- 3. Da die Breite der Vorsprünge des Ausnehmungsrandes etwa 1/4 der angewendeten Wellenlänge ist, wird, immer wenn die Frequenz des Hochfrequenzoszillators mehr oder weniger von den Belastungsbedingungen sich ändert, im Heizraum ein gewisser Stabilisierungseffekt erreicht.
- 4. Wenn die Ausnehmung keine Vorsprünge hat, besteht die Notwendigkeit für Dichtungen von bedeutend größerem Querschnitt, um die vollständige Ausnehmung abzudecken und das Glas in fester Weise zu halten. Das Vorhandensein einer Vielzahl von Vorsprüngen ermöglicht die Verwendung einer Dichtung mit geringem Querschnitt, die trotzdem zum Halten der Glasplatte ausreicht, was ökonomisch ist.
Claims (3)
1. Hochfrequenzheizgerät
mit einem Heizraum (2),
einem Hochfrequenzoszillator zur Einspeisung von Hochfrequenzwellen in den Heizraum und einer Türe (3)
mit einem Durchsichtfenster zum Abschließen der Frontöffnung des Heizraumes,
wobei in das Durchsichtfenster (10) eine Glasplatte (15) eingesetzt ist, die in einer längs des Randes des Durchsichtfensters verlaufenden Vertiefung (20) in der Türe (3) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenrand der Vertiefung (20) mit einer Vielzahl von Haltevorsprüngen (21) zur Fixierung der Glasplatte versehen ist und
daß die Vorsprünge (21) dort vorgesehen sind, wo das elektrische Feld hoch ist.
mit einem Heizraum (2),
einem Hochfrequenzoszillator zur Einspeisung von Hochfrequenzwellen in den Heizraum und einer Türe (3)
mit einem Durchsichtfenster zum Abschließen der Frontöffnung des Heizraumes,
wobei in das Durchsichtfenster (10) eine Glasplatte (15) eingesetzt ist, die in einer längs des Randes des Durchsichtfensters verlaufenden Vertiefung (20) in der Türe (3) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenrand der Vertiefung (20) mit einer Vielzahl von Haltevorsprüngen (21) zur Fixierung der Glasplatte versehen ist und
daß die Vorsprünge (21) dort vorgesehen sind, wo das elektrische Feld hoch ist.
2. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite
der Haltevorsprünge (21) am Rand der Vertiefung (20) etwa gleich 1/4 der
verwendeten Wellenlänge ist.
3. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstände (p) der Vorsprünge (21) zueinander am Rand der Vertiefung
(20) etwa 1/2 der verwendeten Wellenlänge ist.
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| NL (1) | NL8302864A (de) |
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- 1982-09-13 JP JP57160018A patent/JPS5949191A/ja active Granted
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1983
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