DE3329963C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kantenschutzrichtwinkel
als Eckenbewehrung für die auf die Wärmedämmschicht
eines Gebäudes mit Vollwärmeschutzmantel aufzutragende,
mit Glasfasergewebematten bewehrte Spachtelmaterialschicht,
die als Träger für die Sichtputzschicht dient,
mit einem an die Eckkante des Wärmedämmantels ansetzbaren,
als steifer Träger für einen Bewehrungs-Gewebestreifen
aus Glasfasermaterial dienenden Winkelprofil,
an dem der Gewebestreifen außenseitig gehalten ist, wobei
Randstreifen dieses Gewebestreifens über die freien
Längskanten des Winkelprofils um mindestens 4 cm hinausragen.
Bei einem durch das Deutsche Gebrauchsmuster G 82 22 937.6
bekannten Kantenschutzrichtwinkel dieser Art besteht das
den Bewehrungs-Glasfasergewebestreifen tragende Winkelprofil
aus Aluminium, wobei die Winkelbreite des Winkelprofils
rund 25 mm und die Dicke der Profilschenkel im Normalfall
0,5 mm betragen. Der Glasfasergewebestreifen ist an
dieses Alu-Winkelprofil außenseitig angeklebt. Hierzu
wird auf das Winkelprofil ein handelsüblicher Sprühkleber
aufgebracht und der Glasfaser-Gewebestreifen sodann
an den einen Schenkel und anschließend an den anderen
Schenkel des Winkelprofils angewalzt.
Aus dieser Gestaltung des bekannten Kantenschutzrichtwinkels
resultierende technische Nachteile sind zumindest
die folgenden:
die Herstellung ist arbeitsaufwendig, da zumindest das Aufsprühen des Klebers auf das Aluminium-Winkelprofil in Hand-Arbeitsgängen erfolgt. Da das dünnwandige Aluminium-Winkelprofil nur eine geringe Formstabilität bzw. -elastizität hat, ist die Gefahr einer Beschädigung durch Verbiegen oder Knicken des Winkelprofils beim Transport zum Einsatzort oder beim Gebrauch erheblich. Zwar kann ein solchermaßen beschädigter Kantenschutzrichtwinkel in den meisten Fällen wieder wenigstens annähernd in seine ursprüngliche Form gebracht werden, wobei jedoch an den Knick- oder Biegestellen in aller Regel bleibende Verformungen, d. h. Unebenheiten zurückbleiben, die - und sei es auch nur geringfügig - auftragen und durch einen erhöhten Einsatz von Spachtelmasse, mit der der Kantenschutzrichtwinkel am Wärmedämmantel des Gebäudes befestigt wird, wieder ausgeglichen werden müssen. Da bei den vorstehend genannten, typischen Abmessungen des Aluminium-Winkelprofils auch dessen Verwindungssteifigkeit gering ist, darf ein bekannter Kantenschutzrichtwinkel, wenn er bequem benutzbar sein soll, nicht zu lang sein, wobei eine Länge von 2,5 m als obere Schranke gelten kann, bis zu welcher der Kantenschutzrichtwinkel hinreichend verwindungssteif bleibt. Die Bewehrung von Eckkanten des Wärmedämmantels, die sich z. B. über eine mehr als 2,5 m betragende Stockwerkshöhe erstrecken, erfordert daher in der Regel ein Anstückeln, wobei beim Abschneiden eines Kantenschutzrichtwinkel- Elements auf die jeweils erforderliche Ergänzungslänge wiederum die Gefahr besteht, daß das Aluminium-Winkelprofil an der Schnittstelle stärker als tolerierbar verformt wird und daher mit zusätzlichem Aufwand wieder nachgerichtet werden muß, bevor es zweckentsprechend verwendet werden kann. Es kommt hinzu, daß, wegen des großen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Aluminium, aus temperaturbedingten Längenänderungen des Winkelprofils Spannungen in der Klebeverbindung sowie an den Grenzschichten zum Spachtelmaterial auftreten können, die langfristig zur Bildung feiner Risse im Verputz und in extremen Fällen auch zu einem Abplatzen desselben führen können.
die Herstellung ist arbeitsaufwendig, da zumindest das Aufsprühen des Klebers auf das Aluminium-Winkelprofil in Hand-Arbeitsgängen erfolgt. Da das dünnwandige Aluminium-Winkelprofil nur eine geringe Formstabilität bzw. -elastizität hat, ist die Gefahr einer Beschädigung durch Verbiegen oder Knicken des Winkelprofils beim Transport zum Einsatzort oder beim Gebrauch erheblich. Zwar kann ein solchermaßen beschädigter Kantenschutzrichtwinkel in den meisten Fällen wieder wenigstens annähernd in seine ursprüngliche Form gebracht werden, wobei jedoch an den Knick- oder Biegestellen in aller Regel bleibende Verformungen, d. h. Unebenheiten zurückbleiben, die - und sei es auch nur geringfügig - auftragen und durch einen erhöhten Einsatz von Spachtelmasse, mit der der Kantenschutzrichtwinkel am Wärmedämmantel des Gebäudes befestigt wird, wieder ausgeglichen werden müssen. Da bei den vorstehend genannten, typischen Abmessungen des Aluminium-Winkelprofils auch dessen Verwindungssteifigkeit gering ist, darf ein bekannter Kantenschutzrichtwinkel, wenn er bequem benutzbar sein soll, nicht zu lang sein, wobei eine Länge von 2,5 m als obere Schranke gelten kann, bis zu welcher der Kantenschutzrichtwinkel hinreichend verwindungssteif bleibt. Die Bewehrung von Eckkanten des Wärmedämmantels, die sich z. B. über eine mehr als 2,5 m betragende Stockwerkshöhe erstrecken, erfordert daher in der Regel ein Anstückeln, wobei beim Abschneiden eines Kantenschutzrichtwinkel- Elements auf die jeweils erforderliche Ergänzungslänge wiederum die Gefahr besteht, daß das Aluminium-Winkelprofil an der Schnittstelle stärker als tolerierbar verformt wird und daher mit zusätzlichem Aufwand wieder nachgerichtet werden muß, bevor es zweckentsprechend verwendet werden kann. Es kommt hinzu, daß, wegen des großen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Aluminium, aus temperaturbedingten Längenänderungen des Winkelprofils Spannungen in der Klebeverbindung sowie an den Grenzschichten zum Spachtelmaterial auftreten können, die langfristig zur Bildung feiner Risse im Verputz und in extremen Fällen auch zu einem Abplatzen desselben führen können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kantenschutzrichtwinkel
der eingangs genannten Art zu schaffen, der
bei vorgegebener Dimensionierung eine erhöhte Stabilität,
insbesondere eine erhöhte Formstabilität aufweist,
gegenüber thermischen Längenänderungen unempfindlich ist
und darüber hinaus auch einfacher hergestellt werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Hiernach besteht das Träger-Winkelprofil seinerseits aus
einem Glasfaser(GF)-Gewebe, das zusammen mit dem Bewehrungs-
GF-Gewebestreifen und an diesem unmittelbar
anliegend in eine harte Kunststoffschicht eingebettet
ist, deren maximale Dicke der Gesamtdicke der
aneinander liegenden GF-Gewebestreifen entspricht.
Die Dicke des Winkelprofil-GF-Gewebestreifens beträgt
zwischen 0,3 mm und 0,6 mm und ist höchstens
gleich der Dicke des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens,
die in typischen Fällen zwischen 0,5 und 1 mm beträgt.
Durch die Einbettung der beiden GF-Gewebestreifen in
das Kunststoffmaterial wird eine Formstabilität und
Steifigkeit des Kantenschutzrichtwinkels in dessen Eckbereich
erzielt, die deutlich höher ist als diejenige
des bekannten, mit dem Aluminium-Winkelprofil versteiften
Kantenschutzrichtwinkels. Dies rührt daher, daß die
Kunststoffschicht, die aus einem vorzugsweise selbsthärtenden
Polyester- oder Epoxid-Gießharz besteht,
die zwischen den Faserbündeln der beiden Gewebe verbleibenden
lichten Maschenräume vollständig oder annähernd
vollständig, blockförmig zusammenhängend ausfüllt und dadurch
nicht nur eine Adhäsion dieser GF-Gewebestreifen
aneinander vermittelt, sondern diese als formschlüssiges
Verbindungselement unverrückbar aneinander verankert.
Temperaturbedingte Relativbewegungen der GF-Gewebestreifen
treten nicht auf, da diese aus demselben Material
bestehen und thermische Dimensionsänderungen des
Kunststoff-Materials innerhalb des GF-Kunststoffverbundes
aufgefangen werden.
Der insoweit erläuterte, erfindungsgemäße Kantenschutzrichtwinkel
ist auch auf einfache Weise einer maschinellen
Fertigung zugänglich, wobei von z. B. auf Trommeln
aufgewickelten GF-Gewebestreifen ausgegangen wird,
die in gestrecktem Zustand übereinandergelegt und
durch maschinelles Anbringen der Kunststoffschicht
miteinander verbunden werden, sodann, nachdem der Kunststoff
hinreichend aber noch nicht vollständig ausgehärtet
ist, auf die vorgesehenen Gebrauchslängen abgeschnitten
werden, wonach diese Doppelstreifen in das
Winkelprofil gebogen und dem abschließenden Aushärtprozeß
unterworfen werden. Für die Anbringung der Kunststoffschicht
kann es dabei ausreichend sein, wenn das
das Winkelprofil bildende GF-Gewebe intensiv mit dem
Gießharz getränkt und auf den "trockenen" Bewehrungs-
GF-Gewebestreifen aufgelegt wird, wobei ohne
weiteres die Faserbündel des Bewehrungs-GF-Gewebes
außenseitig umschließende Kunststoffbrücken bilden können.
Um die erwünschten Stabilitätseigenschaften des Kantenschutzrichtwinkels
zu erzielen, ist eine absolut gleichmäßige
Verfüllung der ursprünglichen lichten Geweberäume
nicht immer erforderlich. Wenn es hierauf jedoch
ankommt, ist es vorteilhaft, wenn die lichten Abstände
der Schuß- und Kettfäden des das Winkelprofil bildenden
GF-Gewebestreifens deutlich geringer sind als
diejenigen des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens und
etwa höchstens 1/5 derselben betragen. Bei der Herstellung
eines Kantenschutzrichtwinkels wird dann zweckmäßigerweise
so verfahren, daß der "engmaschige" Gewebestreifen
unterhalb des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens
liegend angeordnet wird und das Gießharz von oben her
aufgeträufelt wird, so daß es die lichten "Maschenräume"
vollständig ausfüllen kann.
Die gemäß Anspruch 5 vorgesehene Gestaltung und Anordnung
des für das Winkelprofil benutzten GF-Gewebestreifens,
die, abgesehen von der Dimensionierung
auch für den die Bewehrung der Spachtelschicht
bildenden GF-Gewebestreifen vorgesehen sein kann,
ist insbesondere für eine gute Knicksteifigkeit des
Kantenschutzrichtwinkels günstig.
Die gemäß Anspruch 6 vorgesehene Anordnung, das Hindurchtreten
von Spachtelmaterial ermöglichender Perforationen
der Kunststoffschicht und des GF-Gewebes des Profilwinkels
hat den Vorteil, daß eine dadurch bedingte Schwächung
des Kantenschutzrichtwinkels minimal bleibt.
Derartige Aussparungen werden zweckmäßigerweise ausgestanzt,
bevor der Kantenschutzrichtwinkel in seine
endgültige Form gebogen und gegebenenfalls gepreßt
wird.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kantenschutzrichtwinkels in teilweise
abgebrochenem Schnitt in einer rechtwinklig
zu seiner Längskante verlaufenden Ebene,
Fig. 2 den Kantenschutzrichtwinkel gemäß Fig. 1 in
vereinfachter, abgebrochener, perspektivischer
Darstellung,
Fig. 3 den Kantenschutzrichtwinkel gemäß den Fig.
1 und 2 in einer typischen Gebrauchslage,
Fig. 4 die Bindung der Gewebestreifen für ein weiteres
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kantenschutzrichtwinkels und
Fig. 5 eine schematische Darstellung des prinzipiellen
Aufbaues einer zur Herstellung erfindungsgemäßer
Kantenschutzrichtwinkel geeignete Fertigungseinrichtung.
Der in den Fig. 1 und 2, auf deren Einzelheiten ausdrücklich
verwiesen sei, in seinem grundsätzlichen Aufbau
und in der Fig. 3 in einer typischen Gebrauchslage
dargestellte Kantenschutzrichtwinkel
10 dient zur Eckbewehrung einer im übrigen durch großflächige
GF-Gewebematten, von denen in der Fig. 3 lediglich
die an den Kantenschutzrichtwinkel 10 anschließenden
GF-Gewebematten 11 und 12 dargestellt sind,
bewehrten und dadurch mechanisch verstärkten Spachtelkleberschicht
13, die zwischen einem auf die Außenwände
eines durch eine Außenwandecke 14 repräsentierten Gebäudes
mit Vollwärmeschutzsystem aufgebrachten, z. B. aus
Styroporplatten zusammengesetzten, die Gebäudeaußenwände
vollständig einhüllenden Wärmedämmantel 16 und der sichtseitigen
Außenputzschicht angeordnet ist und als deren
Träger fungiert, der eine zuverlässige Haftung dieser
Putzschicht 17 an den Außenwänden des Gebäudes bzw. dem
Wärmedämmantel 16 vermitteln soll. Dieser Wärmedämmmantel
16 ist in der Fig. 3 lediglich durch zwei im Bereich
der Außenwandecke 14 bündig aneinander anstoßenden
Wärmedämmplatten 18 und 19 repräsentiert, für die
eine Dicke von 6 cm angenommen sei. Typische Dicken der
Spachtelkleber- oder Spachtelmaterialschicht 13 und der
Sichtputzschicht 17 sind 2 mm bzw. 2,5 bis 3 mm.
Durch den Kantenschutzrichtwinkel 10 soll erreicht werden,
daß diejenige Eckkante 21 der Wärmedämmplatte 19, durch
deren Anordnung auch diejenige der Sichtputzkante 22 bestimmt
ist, beim Aufbringen der Spachtelkleberschicht 13
und der Sichtputzschicht 17 nicht beschädigt werden kann,
oder, falls beim Transport oder der Verarbeitung der Wärmedämmplatte
19 Beschädigungen der Eckkante 21 eingetreten
sind, durch die lagerichtige Anbringung des Kantenschutzrichtwinkels
10 trotzdem eine lagerichtige Anbringung
der Sichtputzschicht 17 mit definiert geradlinigem
Verlauf ihrer Kante 22 gewährleistet ist.
Zu diesem Zweck ist der an die Eckkante 21 der Wärmedämmplatte
19 ansetzbare, erfindungsgemäße Kantenschutzrichtwinkel
im einzelnen wie folgt aufgebaut:
Der Kantenschutzrichtwinkel 10 besteht aus zwei Glasfaser- Gewebestreifen 23 und 24, die im Eckbereich des Kantenschutzrichtwinkels, der insgesamt die Form eines 90°-Winkelprofils hat, durch eine feste Kunststoffschicht 26 formschlüssig und kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
Der Kantenschutzrichtwinkel 10 besteht aus zwei Glasfaser- Gewebestreifen 23 und 24, die im Eckbereich des Kantenschutzrichtwinkels, der insgesamt die Form eines 90°-Winkelprofils hat, durch eine feste Kunststoffschicht 26 formschlüssig und kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
Der, in der Gebrauchslage (Fig. 3) des Kantenschutzrichtwinkels
10 gesehen, äußere GF-Gewebestreifen 23 entspricht
nach Bindung, Dicke und Abstand seiner die
Schußfäden 27 und die Kettfäden 28 des Gewebes bildenden
Glasfaserbündel den GF-Gewebematten 11 und 12, die
im übrigen die Bewehrung der auf den Wärmedämmplatten 18,
19 aufzubringenden Spachtelkleberschicht 13 bilden. Dieser
außenseitige GF-Gewebestreifen 23 ist beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 in einfacher Leinenbindung
ausgeführt, wobei die Schußfäden 27, die von den Kettfäden
28 alternierend an den Außen- und den Innenseiten
überquert werden, eine deutlich größere Anzahl von Einzelfasern
umfassen und damit auch deutlich dicker sind als
die Kettfäden 28; das Verhältnis der Zahl der in den einzelnen
Schußfäden 27 enthaltenen parallelen, ca. 50 µm
dicken Einzelfasern zur Zahl der in den Kettfäden 28
enthaltenen Einzelfasern beträgt zwischen 10/1 und 3/1;
die effektive Dicke d₁ des äußeren GF-Gewebestreifens
23, die gleich der Summe der Dicke eines Schußfadens 27
und der Dicke eines Kettfadens 28 ist, beträgt zwischen
0,3 und 1 mm; der lichte Abstand A zweier benachbarter
Schußfäden 27 bzw. zweier benachbarter Kettfäden 28 beträgt
in typischen Fällen zwischen 3 und 8 mm; der äußere
GF-Gewebestreifen 23 ist innerhalb des Kantenschutzrichtwinkels
10 so angeordnet, daß seine Schußfäden 27
im wesentlichen parallel zu dessen Eckkante 29 verlaufen.
Der andere, innenseitig angeordnete GF-Gewebestreifen
24 ist ebenfalls in Leinenbindung ausgeführt, wobei
jedoch der lichte Abstand a seiner Schuß- und Kettfäden
deutlich geringer ist als beim äußeren Gewebestreifen
23. Die effektive Dicke d₂ des inneren GF-Gewebestreifens
24 beträgt zwischen 0,3 und 0,8 mm und ist
höchstens gleich der effektiven Dicke d₁ des äußeren
Gewebestreifens. Die die Schußfäden 31 und die Kettfäden
32 bildenden Glasfaserbündel haben beim inneren
Gewebestreifen 24 jeweils dieselbe Dicke und der lichte
Abstand a zwischen je zwei benachbarten Schußfäden 31
bzw. Kettfäden 32 des inneren GF-Gewebestreifens 24
beträgt maximal etwa 1/5 des entsprechenden Abstandes A
der Schuß- bzw. Kettfäden 27 bzw. 28 des äußeren Gewebestreifens
23.
Die beiden Gewebestreifen 23 und 24 sind unmittelbar aneinander
anliegend angeordnet und vollständig in die
Kunststoffschicht 26 eingebettet, deren größte effektive
Dicke im wesentlichen, d. h. abgesehen von dünnen Deckfilmschichten,
die die Schuß- und Kettfäden des äußeren
Gewebestreifens 23 außenseitig bzw. des inneren Gewebestreifens
24 innenseitig umgeben, gleich der Summe der
effektiven Dicken d₁ und d₂ dieser beiden Gewebestreifen
23 bzw. 24 ist. Sie kann im Bereich der Zwischenräume zwischen
den Schuß- und Kettfäden des äußeren bzw. des
inneren GF-Gewebestreifens 23 bzw. 24 auch etwas geringer
sein.
Die Kunststoffschicht 26 ist so ausgebildet, daß der
innere Gewebestreifen 24 vollständig, der äußere Gewebestreifen
23 aber nur in seinem Überlappungsbereich
mit dem inneren Gewebestreifen 24 in diese Kunststoffschicht
26 eingebettet sind.
Der den inneren Profil-GF-Gewebestreifen 24 vollständig
aufnehmende GF-Kunststoffverbund bildet,
für sich allein betrachtet, ein Winkelprofil mit Schenkelbreiten
b von 2,5 bis 3 cm, das sich trotz seiner
relativ geringen Schenkeldicken durch eine hohe Knicksteifigkeit
und eine hohe Verwindungssteifigkeit sowie
auch durch eine gute Formstabilität und -elastizität
auszeichnet.
Die über die freien Längskanten 33 bzw. 34 der Profilschenkel
36 des GF-Kunststoff-Verbundprofilwinkels
36, 37 seitlich überstehenden, flexiblen Randstreifen
38 und 39 des außenseitigen GF-Gewebestreifens haben
typische Breiten von je 4 bis 10 cm.
In bevorzugter Gestaltung des Kantenschutzrichtwinkels
10 ist für den äußeren GF-Gewebestreifen 23 ein GF-
Gewebe benutzt, dessen Schußfäden 27 (Fig. 4) in Längsrichtung
des Kantenschutzrichtwinkels geradlinig gestreckt
verlaufen. Bei einem solchen GF-Gewebe sind, verglichen
mit der Leinenbindung anstelle eines einzelnen
Kettfadens derselben jeweils zwei Faserbündel 41 und 42
der halben Dicke vorgesehen, wobei das eine Faserbündel
41 die Schußfäden 27 jeweils an der Innenseite des GF-
Gewebestreifens 23 und das andere Faserbündel 42 die
Schußfäden 27 jeweils auf deren Außenseite überqueren und
die beiden Faserbündel 41 und 42 sich zwischen je zwei
Schußfäden 27 überkreuzen. Auch für den inneren Profil-
GF-Gewebestreifen 24 kann ein Gewebe, das die anhand
der Fig. 4 geschilderte Bindung hat, mit Vorteil eingesetzt
werden, wenn die vorstehend erläuterten Relationen
hinsichtlich der lichten Abstände der Schuß- und
Kettfäden realisiert sind. Durch Gewebe mit der
anhand der Fig. 4 geschilderten Bindung wird die Bildung
die Schußfäden 27 außenseitig und innenseitig umschließender
Kunststoffbrücken, deren Dicke dann im
wesentlichen derjenigen der Kettfäden 41 und 42 entspricht,
begünstigt und dadurch die Stabilität des
GF-Kunststoffverbandes im Eckbereich des Kantenschutzrichtwinkels
erhöht.
Als Materialien für die Kunststoffschicht 26 sind Gießharze,
z. B. ungesättigte Polyester UP-Harze und insbesondere
auch Epoxid EP-Harze geeignet, wobei, je
nach der Art der Herstellung, kalthärtende oder auch
bei erhöhter Temperatur aushärtende Harze aus den bekannten
Materialien verwendet werden können und diese
Harze mit feinkörnigem mineralischem Material verfüllt
sein können, um einen Volumenschwund auszuschließen bzw.
so niedrig wie möglich zu halten und eine hohe Endfestigkeit
der Kunststoffschicht 26 zu erzielen.
Anhand der schematischen Darstellung der Fig. 5 sei nunmehr
auf den grundsätzlichen Aufbau einer Einrichtung 43
zur Herstellung des Kantenschutzrichtwinkels 10 eingegangen,
die eine rationelle Fertigung desselben ermöglicht:
Über ein erstes Transportwalzensystem, das durch eine angetriebene Walze 44 und eine mitlaufende Walze 46 repräsentiert ist, wird ein auf die erforderliche Breite zugeschnittener GF-Gewebestreifen 23′ aus dem für den äußeren Gewebestreifen 23 des Kantenschutzrichtwinkels 10 vorgesehenen GF-Gewebe in Richtung des Pfeils 47 zu einem zweiten Transportwalzensystem gefördert, das ebenfalls durch eine angetriebene Walze 48 und eine mitlaufende Walze 49 repräsentiert ist. Zwischen diesen beiden Transportwalzensystemen 44, 46 und 48, 49 ist eine erste Dosiervorrichtung 51 angeordnet, mittels derer eine zentrale Bahn des Gewebestreifens 23′, deren Breite der Gesamtbreite 2b des beim fertigen Kantenschutzrichtwinkel 10 innenseitig angeordneten Gewebestreifens 24 entspricht, mit dem zur Bildung der Kunststoffschicht 26 vorgesehenen Gießharz getränkt wird. Auf diese zentrale Bahn wird am zweiten Transportwalzensystem ein zweiter, beim fertigen Kantenschutzrichtwinkel 10 den inneren Gewebestreifen 24 bildender Gewebestreifen 24′ aufgebracht, der von oben her zugeführt wird, wobei die nicht angetriebene Walze 49 als Umlenkwalze für diesen Gewebestreifen 24′ ausgenutzt ist. In Transportrichtung gesehen folgt auf das zweite Transportwalzensystem 48, 49 eine zweite Dosiervorrichtung 52, mit der nunmehr auf den zweiten GF-Gewebestreifen 24 zusätzliches Gießharz aufbringbar ist, so daß sich auch bei diesem die zwischen seinen Schuß- und Kettfäden 31 und 32 verbleibenden Zwischenräume vollständig mit Gießharz ausfüllen können. Der die beiden Gewebestreifen 23′ und 24′ umfassende Doppelstreifen gelangt über einen Tisch 53, der mit einer Trennfolie 54, die sicherstellt, daß der Doppelstreifen nicht an dem Tisch 53 haften bleibt, zu einem dritten Transportwalzensystem, das wiederum durch eine angetriebene Transportwalze 56 und eine mitlaufende Walze 57 repräsentiert ist und den Doppelstreifen über den Tisch 53 hinwegzieht. Mittels oberhalb des Tisches 53 angeordneter Andruckrollen 58, die ebenfalls mit einem Trennfolienmantel versehen sind, kann der obere Gewebestreifen 24′ zusätzlich an den unteren Gewebestreifen 23′ angedrückt und damit im Ergebnis eine gleichmäßige Schichtdicke der Kunststoffschicht 26 erzielt werden. Das dritte Transportwalzensystem 56, 57 fördert den Doppelstreifen auf einen zweckmäßigerweise ebenfalls mit einer Trennschicht 54′ versehenen Tisch 59, der mit einer Schneidvorrichtung 61 versehen ist, mittels derer die Doppelstreifen auf die für einen Kantenschutzrichtwinkel 10 vorgesehene Länge abgeschnitten werden. Die auf diese Weise fortlaufend hergestellten, noch ebenen Doppelstreifen können sodann in einer Heizkammer einem beschleunigten Aushärtprozeß ausgesetzt werden. Diese Heizkammer ist in der Fig. 5 nicht dargestellt. Bevor der Aushärtprozeß abgeschlossen ist, d. h. solange die Doppelstreifen entlang der vorgesehenen Eckkante 29 des fertigen Kantenschutzrichtwinkels 10 noch hinreichend biegbar sind, werden mittels eines in der Fig. 5 schematisch angedeuteten Nipplers 62 Löcher 63 in die Doppelstreifen 23′, 24′ eingestanzt, die, in Längsrichtung und Querrichtung des Doppelstreifens 23′, 24′ gesehen, im Abstand des Rapports des äußeren Gewebestreifens 24 angeordnet sind, derart, daß sie jeweils zwischen zwei einander benachbarten Schuß- bzw. Kettfäden 27 bzw. 28 bzw. 41, 42 liegen. Diese Löcher 63 sind vorgesehen, damit auch im Bereich des GF-Kunststoff-Verbundes Öffnungen vorhanden sind, durch die Spachtelkleber hindurchtreten und sich mit den Wärmedämmplatten 18, 19 verbinden kann. Nach dem Ausstanzen der Löcher 63 gelangen die Doppelstreifen 23, 24′ zu einer ebenfalls nicht dargestellten Biegevorrichtung, mittels derer der Kantenschutzrichtwinkel in seine endgültige Form gebogen wird. Anschließend werden die insoweit fertigen Kantenschutzrichtwinkel, gegebenenfalls unter erhöhter Temperatur, dem abschließenden Aushärtprozeß unterworfen.
Über ein erstes Transportwalzensystem, das durch eine angetriebene Walze 44 und eine mitlaufende Walze 46 repräsentiert ist, wird ein auf die erforderliche Breite zugeschnittener GF-Gewebestreifen 23′ aus dem für den äußeren Gewebestreifen 23 des Kantenschutzrichtwinkels 10 vorgesehenen GF-Gewebe in Richtung des Pfeils 47 zu einem zweiten Transportwalzensystem gefördert, das ebenfalls durch eine angetriebene Walze 48 und eine mitlaufende Walze 49 repräsentiert ist. Zwischen diesen beiden Transportwalzensystemen 44, 46 und 48, 49 ist eine erste Dosiervorrichtung 51 angeordnet, mittels derer eine zentrale Bahn des Gewebestreifens 23′, deren Breite der Gesamtbreite 2b des beim fertigen Kantenschutzrichtwinkel 10 innenseitig angeordneten Gewebestreifens 24 entspricht, mit dem zur Bildung der Kunststoffschicht 26 vorgesehenen Gießharz getränkt wird. Auf diese zentrale Bahn wird am zweiten Transportwalzensystem ein zweiter, beim fertigen Kantenschutzrichtwinkel 10 den inneren Gewebestreifen 24 bildender Gewebestreifen 24′ aufgebracht, der von oben her zugeführt wird, wobei die nicht angetriebene Walze 49 als Umlenkwalze für diesen Gewebestreifen 24′ ausgenutzt ist. In Transportrichtung gesehen folgt auf das zweite Transportwalzensystem 48, 49 eine zweite Dosiervorrichtung 52, mit der nunmehr auf den zweiten GF-Gewebestreifen 24 zusätzliches Gießharz aufbringbar ist, so daß sich auch bei diesem die zwischen seinen Schuß- und Kettfäden 31 und 32 verbleibenden Zwischenräume vollständig mit Gießharz ausfüllen können. Der die beiden Gewebestreifen 23′ und 24′ umfassende Doppelstreifen gelangt über einen Tisch 53, der mit einer Trennfolie 54, die sicherstellt, daß der Doppelstreifen nicht an dem Tisch 53 haften bleibt, zu einem dritten Transportwalzensystem, das wiederum durch eine angetriebene Transportwalze 56 und eine mitlaufende Walze 57 repräsentiert ist und den Doppelstreifen über den Tisch 53 hinwegzieht. Mittels oberhalb des Tisches 53 angeordneter Andruckrollen 58, die ebenfalls mit einem Trennfolienmantel versehen sind, kann der obere Gewebestreifen 24′ zusätzlich an den unteren Gewebestreifen 23′ angedrückt und damit im Ergebnis eine gleichmäßige Schichtdicke der Kunststoffschicht 26 erzielt werden. Das dritte Transportwalzensystem 56, 57 fördert den Doppelstreifen auf einen zweckmäßigerweise ebenfalls mit einer Trennschicht 54′ versehenen Tisch 59, der mit einer Schneidvorrichtung 61 versehen ist, mittels derer die Doppelstreifen auf die für einen Kantenschutzrichtwinkel 10 vorgesehene Länge abgeschnitten werden. Die auf diese Weise fortlaufend hergestellten, noch ebenen Doppelstreifen können sodann in einer Heizkammer einem beschleunigten Aushärtprozeß ausgesetzt werden. Diese Heizkammer ist in der Fig. 5 nicht dargestellt. Bevor der Aushärtprozeß abgeschlossen ist, d. h. solange die Doppelstreifen entlang der vorgesehenen Eckkante 29 des fertigen Kantenschutzrichtwinkels 10 noch hinreichend biegbar sind, werden mittels eines in der Fig. 5 schematisch angedeuteten Nipplers 62 Löcher 63 in die Doppelstreifen 23′, 24′ eingestanzt, die, in Längsrichtung und Querrichtung des Doppelstreifens 23′, 24′ gesehen, im Abstand des Rapports des äußeren Gewebestreifens 24 angeordnet sind, derart, daß sie jeweils zwischen zwei einander benachbarten Schuß- bzw. Kettfäden 27 bzw. 28 bzw. 41, 42 liegen. Diese Löcher 63 sind vorgesehen, damit auch im Bereich des GF-Kunststoff-Verbundes Öffnungen vorhanden sind, durch die Spachtelkleber hindurchtreten und sich mit den Wärmedämmplatten 18, 19 verbinden kann. Nach dem Ausstanzen der Löcher 63 gelangen die Doppelstreifen 23, 24′ zu einer ebenfalls nicht dargestellten Biegevorrichtung, mittels derer der Kantenschutzrichtwinkel in seine endgültige Form gebogen wird. Anschließend werden die insoweit fertigen Kantenschutzrichtwinkel, gegebenenfalls unter erhöhter Temperatur, dem abschließenden Aushärtprozeß unterworfen.
Die mit dem Gießharzmaterial in Berührung kommenden
Walzen 48, 56 und 57 des zweiten und des dritten
Transportwalzensystems 48, 49 und 56, 57 sowie die
Andruckwalzen 58 sind zweckmäßigerweise mit Abstreifern
64 versehen, die an diesen Walzen haftendes
Gießharz abnehmen. Zur Führung der GF-Gewebestreifen
23′ und 24′ vorgesehene Leitbleche
sowie selbsttätig arbeitende Transport- und Steuereinrichtungen,
mittels derer die vorgefertigten
Doppelstreifen in eine Heizkammer und von dieser zu
dem Nippler 62 und weiter zu der Biegevorrichtung
transportierbar sind, sind der Einfachheit halber
nicht dargestellt. Für eine fotoelektrische Steuerung
des Stanzens der Löcher 63 kann es zweckmäßig sein,
wenn der äußere Gewebestreifen 23′ dunkel eingefärbt
ist, damit ein fotoelektrischer Tastkopf den Verlauf
der Schuß- und Kettfäden 27 und 28 bzw. 41, 42 des
jeweiligen Gewebes zuverlässig erfassen kann.
Claims (9)
1. Kantenschutzrichtwinkel als Eckenbewehrung für
die auf die Wärmedämmschicht eines Gebäudes mit
Vollwärmeschutzmantel aufzutragende, mit Glasfasergewebematten
bewehrte Spachtelmaterialschicht,
die als Träger für die Sichtputzschicht
dient, mit einem an die Eckkante des Wärmedämmmantels
ansetzbaren, als steifer Träger für
einen Bewehrungs-Klebestreifen aus Glasfasermaterial
dienenden Winkelprofil, an dem der
Gewebestreifen außenseitig gehalten ist, wobei
Randstreifen des Gewebestreifens über die freien
Längskanten des Winkelprofils um mindestens 4 cm
hinausragen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Träger-Winkelprofil
seinerseits einen Glasfaser(GF)-Gewebestreifen
(24) umfaßt, dessen effektive Dicke
zwischen 0,3 und 0,6 mm beträgt und höchstens
gleich der effektivsten Dicke des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens
(23) ist, und daß der Profil-
GF-Gewebestreifen (24) und der Bewehrungs-
GF-Gewebestreifen (23) im Bereich wechselseitiger
Anlage aneinander in eine Kunststoffschicht
(26) eingebettet sind, deren größte
effektive Dicke, abgesehen von dünnen Deckfilmschichten
gleich der Summe der effektiven Dicken
des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens (23)
und des das Winkelprofil bildenden, dünneren
GF-Gewebestreifens (24) ist.
2. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschicht
(26) aus einem aushärtbaren Vergußharz wie
einem Polyester-Harz oder einem Epoxid-Harz besteht.
3. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 1 oder
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die lichten Abstände
der Schußfäden (31) und der Kettfäden (32)
des das Winkelprofil bildenden GF-Gewebestreifens
(24) deutlich geringer sind als die lichten
Abstände benachbarter Schußfäden (27) und
Kettfäden (28) des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens
(23) und höchstens 1/5 derselben betragen.
4. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Werten der lichten
Abstände der Schußfäden (27) und der Kettfäden
(28) des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens (23)
von 4 bis 8 mm, die entsprechenden lichten Abstände
der Schußfäden (31) und der Kettfäden
(32) des Profil-GF-Gewebestreifens (24)
zwischen 0,4 mm und 0,8 mm betragen.
5. Kantenschutzrichtwinkel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die die
Schußfäden (31) des den Profil-GF-Gewebestreifens
(24) bildenden Faserbündel dicker sind
bzw. eine größere Anzahl von Einzelfasern umfassen
als die als Kettfäden (32) vorgesehenen
Faserbündel und sich mit gestreckt-geradlinigem
Verlauf in Längsrichtung des Kantenschutzrichtwinkels
(10) erstrecken.
6. Kantenschutzrichtwinkel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des
Kunststoff-GF-Verbundes des Kantenschutzrichtwinkels
(10) Durchbrechungen (63) vorgesehen
sind, die jeweils zwischen zwei einander
benachbarten Schußfadenpaaren (27) und diese
kreuzenden Kettfadenpaaren (28) des Bewehrungs-
GF-Gewebestreifens (23) angeordnet sind, wobei
der Abstand dieser Durchbrechungen (63) in
Längs- und Querrichtung des Kantenschutzrichtwinkels
(10) gesehen, dem doppelten Abstand
der Schußfäden (27) bzw. der Kettfäden (28)
entspricht.
7. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 6,
ddurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(63) von der Bewehrungs-Gewebe-Seite her in
den GF-Kunststoff-Verbundbereich des Kantenschutzrichtwinkels
(10) eingestanzt sind.
8. Kantenschutzrichtwinkel nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bewehrungs-GF-
Gewebestreifen (23, 23′) mindestens in dem
Bereich, in dem er sich mit dem Profil-GF-Gewebestreifen
(24; 24′) überlappt, dunkel eingefärbt
ist.
9. Kantenschutzrichtwinkel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die
Schußfäden (27) des Bewehrungs-GF-Gewebestreifens
(23) mit gestreckt-geradlinigem
und zur Eckkante des Kantenschutzrichtwinkels
(10) parallelem Verlauf in einer an sich bekannten
Bindung angeordnet sind, bei der die
Schußfäden (27) an den Kreuzungsstellen mit
den Kettfäden außen- und innenseitig von je
einem Kettfaden (41 bzw. 42) überquert sind,
die sich zwischen benachbarten Schußfäden (27)
kreuzen (Fig. 4).
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833329963 DE3329963A1 (de) | 1983-08-19 | 1983-08-19 | Kantenschutzrichtwinkel |
| EP19840109913 EP0134039B1 (de) | 1983-08-19 | 1984-08-20 | Kantenschutz-Richtwinkel |
| AT84109913T ATE34420T1 (de) | 1983-08-19 | 1984-08-20 | Kantenschutz-richtwinkel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833329963 DE3329963A1 (de) | 1983-08-19 | 1983-08-19 | Kantenschutzrichtwinkel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3329963A1 DE3329963A1 (de) | 1985-03-28 |
| DE3329963C2 true DE3329963C2 (de) | 1993-06-24 |
Family
ID=6206942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833329963 Granted DE3329963A1 (de) | 1983-08-19 | 1983-08-19 | Kantenschutzrichtwinkel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3329963A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4323482C2 (de) * | 1993-07-14 | 1996-12-05 | Manfred Dr Gehring | Kantenschutzrichtwinkel |
| DE9319673U1 (de) * | 1993-12-21 | 1994-04-28 | Weroform Profile GmbH & Co. KG, 74572 Blaufelden | Panzereckwinkel zur Verhinderung von Rißbildungen an Kanten bei Vollwärmeschutz-Dämmplatten-Putz |
| DE102021134257A1 (de) | 2021-12-22 | 2023-06-22 | Rezak Gashi | Verbessertes Armierungsgewebe und Verfahren zu dessen Verwendung |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2641585A1 (de) * | 1976-09-16 | 1978-03-23 | Willi Bihl | Schutz-fuehrungsleiste fuer mauerecken |
| DE3212648A1 (de) * | 1980-08-29 | 1983-12-15 | Karner, Karl, 6078 Neu-Isenburg | Glasseiden - armierungsgitter - formteile |
| DE8222937U1 (de) * | 1982-08-14 | 1982-11-18 | Fehr, Hans-Jürgen, 7253 Renningen | Kantenschutz-Richtwinkel |
-
1983
- 1983-08-19 DE DE19833329963 patent/DE3329963A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3329963A1 (de) | 1985-03-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: VWS WAERMESCHUTZBEFESTIGUNGEN GMBH, 7414 LICHTENST |
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