DE332996C - Rundwebstuhl - Google Patents

Rundwebstuhl

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DE332996C
DE332996C DE1919332996D DE332996DD DE332996C DE 332996 C DE332996 C DE 332996C DE 1919332996 D DE1919332996 D DE 1919332996D DE 332996D D DE332996D D DE 332996DD DE 332996 C DE332996 C DE 332996C
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Germany
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shuttle
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circular loom
plates
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundwebstuhl. Der Gegenstand dieser Erfindung bezieht sich aiif einen Rundwebstuhl, bei welchem die Fachbildung, der Anschlag und das Fortbewegen des Schützes durch Platinen erfolgt. Bei diesen bekannten Rundwebstühlen ist aber nur eine Art von Platinen angeordnet, welche vorgenannte Arbeiten besorgen.
  • Nach vorliegender Erfindung sind drei Arten Platinen in derartigen Rundwebstühlen vorgesehen, von denen die eine Sorte den Faden fühlt und da: Fach bildet und abwechselnd niit kurzen und langen Füßen versehen ist, während die anderen den Anschlag besorgen und das Schiffchen fortbewegen. Die lose Lagerung dieser Anschlagplatinen in einem tinnenförmigen Rande am Mantel und die Form desselben, nach der das Unterteil schräg nach unten und auswärts gerichtet ist, ermöglicht eine Einstellung nach verschiedenen Materialstärken.
  • Die Bewegung dieser Platinen erfolgt durch einen Auflaufhubkörper mit einer rechtwinklig abgebogenen, nach vorn spitz zulaufenden schrägenFläche, «elcheaufdieAnschlagplatinenwirkt und durch zwei voneinander abstehende Platten mit auf und abwärts gerichteten schrägen Führungsflächen die kurzen und die langen Füße der fadenführenden Platinen bewegt, so daß diese abwechselnd gehoben und gesenkt werden um das Fach zu bilden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. z diesen Rundwebstuhl im Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt durch einen Maschinenkopf iiiit der Lagerung und Bewegung den Arbeitsteile, Fig.:1 das Kopfteil von oben gesehen, Fig.5und 6 bis 8 das die Anschlagplatinen und die mit langen Füßen versehenen fadenführenden Platinen bewegenden Auflaufstücke in verschiedenen Ansichten, Fig. 9 bis za dasselbe mit der das Heben und Senken der Platinen mit kurzen Füßen bewirkenden Auflaufkurve.
  • Auf dem auf der Säule s fest angeordneten Gestell a ruhen die Kettenbäume b in besonderen Lajern. Von hier laufen die Kettenfäden d über die Leitwalzen c nach den Fadenplatinen e, die nebeneinandar in den Platinenführungen beweglich angeordnet sind. Die Leitwalzen c liegen in Höhe der Mitte des Faches, um die Kettenfäden d dauernd gleichmäßig zu spannen. Außerdem lagern vor jeder Fadenplatine besondere. Anschlagplatinen f in Ausfräsungen in der Schiffchenbahn in und der Platte t im Mantel it (Fig. 3). Die Unterteile f1 der Platinen f sind schräg nach unten auswärts gerichtet und ruhen in einer nach innen -erichteten Rinne il aiu Mantelstück tt. Die Fadenplatinen t, stehen abwechselnd oben und unten, um das Fach zu bilden, und haben abwechselnd kurze Füße ei und lange e=, von denen die eine Sorte immer oben und die andere unten steht. Auf der schräg gelagerten Platte nt, also zwischen dem das Fach bildenden Kettenfäden, ruht auf Kugeln da, Schiffchen st, welches zur Aufnahme einer Schoßspule eingerichtet ist. Der 'feil a-it steht fe.t, und die unter diesem liegende Scheibe - wird von dein Zahngetriebe h-i in Drehung gesetzt und trägt am äußeren Umfange mit Hilfe (los Armes w (las verstellbare Auflaufstück 1-h nach Art der bekannten Schlösser. Es hat die in den Fig. i bis ii dargestellte Form und besteht hier aus einem Metallstück, an dessen einem Ende ein Winkel 1, der nach vorn spitz zuläuft, vorgesehen ist. An diesem Teil ist eine rechteckige Platten befestigt, die so ausgespart ist,- daß zwei schräge Flächen entstehen, «-elche auf die Platinen mit längeren Füßen wirken.
  • Unter dieser Platte ruht eine «eitere (Fig. 9) - wobei Platte 11 entfernt gedacht -, die zur Bewegung der Fadenplatinen e mit kurzen Füßen bestimmt ist.
  • In den Fig. 7, S, io und ix wird von der Seite gesehen gezeigt, wie diese Auflaufstücke die verchiedenen langen Füße. der Platinen e bewegen.
  • Die Anordnung der Auflaufstücke an dem Mantel ist so getroffen, daß sie mittels der Schrauhen xverstellt werden können. Während der Dreliung.der Scheibe' wirkt Teil 11 des Auflaufstückes auf die fadenführenden Platinen c. und hebt und senkt diese abwechselnd, um das Fach zu bilden. Die Stirnfläche 13 der Spitze l drückt auf die Anschlagplatinen f und schwingt diese um ihre Auflage in r nach außen, wobei s:cli das Mittelteil etwas anhebt. Dabei wird auch das Schiffchen n. getroffen, er erleidet einen Druck auf das abgeschrägte Hinterteil und eilt dadurch auf Kugeln im Kreise herum. den Schußfaden einlegend. Am Ende der schwingenden Bewegung der Platinen f schlagen sie an, worauf eine Feder r sie wieder in die ursprüngliche Lage bringt.
  • Die Anschla gplatinen bringen den Schußfaden bis an die Abschlagkante o, über welcl e dann die fertige Ware p fällt. Der Abzug der schlauchartigen Ware erfolgt durch den bekannten Xratzenbelag k.

Claims (1)

  1. P ATEM T-A\ sPRÜCHE: i. Rundwebstuhl finit wagerechter Webkette, bei welchem die Fachbildung, der Anschlag und das Fortbewegen der Schützen durch Platinen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gruppen von Platinen (e und. f) hintereinander vorgesehen sind, von denen eine (f) den Anschlag ausübt und dz@b,i das Schiffchen fortbewegt und die andere (t) mit abwechselnd kurzen und langen FüÜen das Fach bildet, und daß die Bewegung beider Platinengruphen durch an einer drehbaren Scheibe verstellbar an-Creordnete Auflaufstücke (Schloßteile) erfolgt. z. Rundwebstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansclil.i,#-,-platinen (f) mit ihren #cliräg nach unten und au#warts gerichteten Unterteilen (f1) von einer am Alantel (u.) vorgesehenen Rinne (°v) lose getragen wenden, so daß sie beim Ausschwingen gleichzeitig 1;1s Schiffchen fortbewegen.
DE1919332996D 1919-10-11 1919-10-11 Rundwebstuhl Expired DE332996C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE332996T 1919-10-11

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Publication Number Publication Date
DE332996C true DE332996C (de) 1921-02-18

Family

ID=6206937

Family Applications (1)

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DE1919332996D Expired DE332996C (de) 1919-10-11 1919-10-11 Rundwebstuhl

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DE (1) DE332996C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023730B (de) * 1953-02-26 1958-01-30 Trikotfabriken J Schiesser A G Webmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1023730B (de) * 1953-02-26 1958-01-30 Trikotfabriken J Schiesser A G Webmaschine

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