DE333037C - Den Riegelkopf an der Unterkante des Riegels sperrende Klinkensicherung - Google Patents

Den Riegelkopf an der Unterkante des Riegels sperrende Klinkensicherung

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DE333037C
DE333037C DE1919333037D DE333037DD DE333037C DE 333037 C DE333037 C DE 333037C DE 1919333037 D DE1919333037 D DE 1919333037D DE 333037D D DE333037D D DE 333037DD DE 333037 C DE333037 C DE 333037C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Klinkcnsidierung für-Schloßriegel und besteht darin, daß die Klinke unter dem Einfluß des einen Armes einer Schlüssclnuß steht, deren zweiter Arm unter der Einwirkung einer Zugfeder steht, welche die Sperrklinke unter Vermittlung des einen Nußarmes bei vorgeschlossenem Riegel selbsttätig in die Sperrlage dreht. Weiterhin besteht die Erfindung in
to besonderen Sicherungen für die Schlüsselnuß. In der Zeichnung ist beispielsweise eine solche Schloßsicherung dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Einsteckschloß α, dessen Riegel b den bei allen normalen Schließriegeln vorhandenen Absatz c besitzt. Die Sicherheitsvorrichtung, welche auf einer Platte montiert ist, wirkt beim Verschließen des Schlosses selbsttätig dadurch, daß die Sperrklinke e nach Verschließen des Riegels du~ch den Nußarm/", welcher unter Federzug t steht, vor den Absatz c gedreht wird, so daß ein öffnen des Schlosses ohne Auslösung der Sperrklinke & unmöglich ist. Fig. 1 zeigt das Schloß in Offenstellung.
In Fig. 2 ist das geschlossene Schloß dargestellt. Die Sicherungsvorrichtung befindet sich in der Sperrstellung. Die Sperrklinke e greift hinter den Absatz c und wird gegen Herunterfallen durch den Nußarm f mittels der Feder t gehalten. Die Sicherung des Schließriegels vollzieht sich also beim Schließen des Schlosses selbsttätig. Die Öffnung des Schlosses wird dadurch bewirkt, daß der Nußarm f durch eine leichte Drehung herunter- gezogen wird, worauf der Sperrhebel e durch' sein Eigengewicht herunterfällt und den Riegel b, c freigibt. Zum öffnen muß ein mit einer Kegelspitze versehener, in Fig. 6 dargestellter Schlüssel verwendet werden. Der Nußarm f hat einen beiderseits angesetzten, als Drehacl e bestimmten vorstehenden Rand. Die Durchbohrung g ist auf einer Seite mit. Rechtsgewinde und auf der anderen Seite mit Linksgewinde versehen. Soll nun der Sperrhebel e herunterfallen, so wird der Schlüssel w (Fig. 6) in g eingeschraubt. Die Kegelspitze u des Schlüssels w schiebt dann, wie aus Fig. 1 bei k ersichtlich, die Zunge h so weit zurück, daß die zweiarmige Klinke r durch diesen Vorgang so hochgehoben wird, daß das Fußende des Nußarmes f, welches mit s bezeich-"" net ist, unterhalb der Klinke r vorbeigehen kann, und durch weitere Drehung und durch Festhalten des Gewindeschlüssels unter gleichzeitigem Aufschließen des Schlosses mit dem Hauptschlüssel ist ein öffnen .des Schlosses möglich. Die Anordnung der rechten und linken Gewinde erfordert daher zwei Schlüssel, der eine für Schließen von außen, der andere für Schließen von innen. Die am Schlüssel w angeordnete Kegelspitze u ist unbedingt erforderlich; ihr Zweck ist, langsam die unter Federdruck i liegende Zunge h, welche zur Führung den Stift I besitzt, zurückzudrücken und durch diesen Vorgang die mittels des Stiftes beweglich gelagerie Klinke r, welche durch ihr Eigengewicht nach hinten fällt, nach vorn zu bringen.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß das Fußende s des Nußarmes f neben der beweglichen Klinke r liegt. Würde also das Schlüsselgewinde nicht mit dem $ußgewinde des Armes f genau
übereinstimmen, so würde die keilartig wirkende Zunge h nicht genügend weit zurücktreten, und daher wäre ein Heben der Klinke r unmöglich, es könnte also eine Bewegung des Stützhebels f nicht stattfinden. Würde man mit einem bloßen Gewindeschlüssel ohne die Kegelspitze, dessen Gewinde mit dem des Nußgewindes übereinstimmt, das Öffnen versuchen, so würde die Zunge h nicht zurückweichen, sondern beim Einschrauben des Schlüssels festgeklemmt werden und daher die Öffnung überhaupt unmöglich sein. Es muß also der Schlüssel unbedingt eine Kegelspitze haben, die es ermöglicht, die Zunge h seitlich zu fassen und im Verhältnis zur Einschraubung des Schlüssels diese ■ Zunge zurückzudrücken. Aus Vorgesagtem ergibt sich auch, daß die Gangzahl- und Gewindestärken erheblich veränderlich angewendet werden können.
Auch hierdurch entsteht eine vergrößerte Sicherheit gegen Öffnung des Schlosses.
Fig. 3 zeigt die Klinke ν anliegend, also in einer Stellung, in welcher das Auslösen des Armes f darum unmöglich ist, weil Klinke r und Hebelende s in einer Linie liegen.
Fig. 4 zeigt die Klinke r gehoben, und zwa~ dadurch, daß die keilartig wirkende Zunge h zurückgedrückt ist. Dies ist die Stellung der Klinke r, welche das Bewegen des Stützhebels f ermöglicht und hierbei das Herunterfallen der .Sperrklinke e zuläßt.
Fig. 5 zeigt in der Seitenansicht die Anordnung der Klinke r. Dieselbe ist auf der Achse q beweglich gelagert, und hier ist auch zu sehen, daß die Zunge h bei 2 keilartig gestaltet ist und bei ihrer Bewegung das Heben oder Senken der Klinke bei 1 veranlaßt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Den Riegelkopf an der Unterkante des Riegels sperrende Klinkensicherung, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (e) unter der Einwirkung des einen Armes (f) einer Schlüsselnuß steht, deren zweiter Arm (s) unter der Wirkung einer Zugfeder (t) steht, welche die Sperrklinke (e) unter Vermittlung des Nußarmes (f) bei vorgeschlossenem Riegel selbsttätig in die Sperrlage dreht.
2. Riegelsicherung nach Anspruch ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlüsselnuß in der Sperrlage des Riegels gegen Rückdrehung durch eine zweiarmige Klinke
(r) gesperrt wird, die sich vor den Arm (s) der Nuß legt und nur mit Hilfe eines mit einem kegeligen Schaftende und daran anschließenden Schraubengewinde versenenen Schlüssels freigegeben werden kann, indem das kegelige Ende des Schlüssels auf eine unter dem Einfluß einer Rückzugfeder stehende Zunge (h) wirkt, die die Klinke (?) in die Freigabelage mittels Keilschubes zurückdreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in Der reichsdruckereI
DE1919333037D 1919-06-04 1919-06-04 Den Riegelkopf an der Unterkante des Riegels sperrende Klinkensicherung Expired DE333037C (de)

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