DE333055C - Verfahren zum Dichten von Stehbolzen oder Deckenankern fuer Feuerbuechsen von Lokomotiv- und aehnlichen Dampfkesseln - Google Patents
Verfahren zum Dichten von Stehbolzen oder Deckenankern fuer Feuerbuechsen von Lokomotiv- und aehnlichen DampfkesselnInfo
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- DE333055C DE333055C DE1918333055D DE333055DD DE333055C DE 333055 C DE333055 C DE 333055C DE 1918333055 D DE1918333055 D DE 1918333055D DE 333055D D DE333055D D DE 333055DD DE 333055 C DE333055 C DE 333055C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/08—Tube expanders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
IiIJ
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Dichten von Stehbolzen oder Deckenankern für
Feuerbüchsen von Lokomotiv- und ähnlichen Dampfkesseln. Wenngleich es auch für kupferne
Stehbolzen anwendbar ist, ist das neue Verfahren besonders wichtig für eiserne Stehbolzen, insbesondere
dann, wenn diese nicht in kupfernen, sondern in eisernen Feuerbüchsen verwendet werden. Selbstverständlich können die Steh-
to bolzen mit der üblichen Kontrollbohrung versehen sein.
Das Verfahren geht aus von der bekannten Befestigungsweise rohrförmiger Zuganker, wie
sie beispielsweise bei Heizrohrkesseln angewen-
[5 det werden, bei denen beiderseitig Gewinde am
Rohrende angeordnet sind, die in die Rohrböden eingewalzt werden. Dieser bekannte Vorgang
ist dem neuen Verfahren zugrunde gelegt. Demgemäß ist zunächst der Stehbolzen an den Enden
ίο rohrartig zu gestalten, was durch eine entsprechende
zylindrische Aushöhlung der Bolzenenden erreicht wird, dann aber ist es wesentlich,
diesen rohrartigen Teil durch eine fast ausschließlich radiale Erweiterung nach außen zu.
dehnen, so daß sich die Gewinde des Bolzens dicht in das Muttergewinde der Feuerbüchse
und des Kessels anlegen.
Naheliegend wäre das Aufdornen der Bolzenenden durch konische Dorne. Zahlreiche Ver-
o suche in dieser Richtung haben nicht zum Ziele geführt. Es war nicht möglich, mit konischen
Dornen ein gleichmäßiges Anliegen der Gewinde auf der ganzen Blechstärke zu erreichen. Gemäß
der Erfindung werden nun nacheinander eine Reihe von zylindrischen Dornen verwendet,
von denen jeder folgende einen etwas größeren Durchmesser hat als der vorher verwendete.
Dadurch werden die rohrartig gestalteten Gewindeenden ganz gleichmäßig nach und nach
aufgeweitet und die äußeren Gewindegänge in das Gewinde der Kesselwandungen und der
Feuerbüchse auf die ganze Blechstärke eingepreßt. Um ein möglichst dem Walzvorgang entsprechendes
Eindringen des Domes in die Aushöhlung des Bolzens zu gewährleisten, sind die Dorne vorn halbkugelförmig zu gestalten. Um
zu verhüten, daß die Dorne auf den Boden der Aushöhlung beim Eintreiben aufsetzen, und beim
weiteren Treiben das Gewinde abgeschert oder gelockert wird, sind an den Dornen Bunde vorgesehen,
die das Maß des Eintreibens begrenzen bzw. es äußerlich sichtbar machen.
Um die eingetriebenen Dorne aus den Bolzen ohne Lockerung des Gewindes entfernen zu
können, wird vorteilhaft eine Vorrichtung verwendet, -die aus einem mit Außengewinde versehenen
Ring besteht. Dieser wird auf den Dorn aufgeschoben, gegen achsiale Verschiebung und
Drehung durch einen Vorsteckkeil gesichert.
Darauf wird mittels einer darübergeschraubten Mutter, die sich in bekannter Weise gegen
die Kesselwand stützt, der Dorn ausgezogen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Stehbolzen c mit Kontrollbohrung
Ji1 der in der Mitte zwischen den Bolzen-
enden f und g im Durchmesser geringer gehalten ist, damit sich alle Relativbewegungen zwischen
Feuerbüchse δ und Kessel α auf diesen Teil übertragen, ohne die Gewinde zu lockern.
Der Bolzen hat bei e an beiden Enden zylindrische Aushöhlungen, deren Tiefe vorteilhafterweise
über die Länge der ange chnittenen Gewinde d der Bolzenenden hinausgeht, deren
Querschnitt allmählich in denjenigen des gewindelosen Teiles übergeht.
Fig. 2 stellt die Form der Dorne i mit dem Bund η dar. m ist der aufgeschobene Gewindering,
der durch den Vorsteckkeil k gegen Drehung und achsiale Verschiebung gesichert ist.
I ist die Mutter, welche zum Ausziehen der eingetriebenen
Dorne dient, indem sie sich bei Drehung in bekannter Weise gegen die Kesselwand ä oder die Feuerbüchse b anlegt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche: '■.ii. Verfahren zum Dichten von Stehbolzen j oder Deckenankern für Feuerbüchsen von ί Lokomotiv- und ähnlichen Dampfkesseln, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgehöhlten, rohrartig gestalteten Gewindeenden der Bolzen durch Eintreiben einer Reihe zylindrischer Dorne, von denen jeder folgende jeweils größeren Durchmesser hat als der vorher verwendete, aufgeweitet und dadurch in das Gewinde der Kesselwandungen auf seineganze Länge eingepreßt werden.
- 2. Stehbolzen oder Deckenanker für das Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zylindrische Aushöhlungen (0) in den mit Gewinde versehenen, allmählich in den gewindelosen Teil übergehenden Bolzenenden.
- 3. Dorn zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe einen halbkugelförmigen Kopf besitzt.
- 4. Dorn zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einem Bund (n) versehen ist, der das Eindringen des Domes in gewollter Weise begrenzt.
- 5. Vorrichtung zum Lösen der eingetriebenen Dorne nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Außengewinde versehener Ring, der auf dem Dorn 5c durch einen Vorsteckkeil gegen achsiale Verschiebung und Drehung gesichert ist, eine gegen die Kesselwand sich stützende Mutter trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333055T | 1918-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333055C true DE333055C (de) | 1921-02-16 |
Family
ID=6207337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918333055D Expired DE333055C (de) | 1918-09-18 | 1918-09-18 | Verfahren zum Dichten von Stehbolzen oder Deckenankern fuer Feuerbuechsen von Lokomotiv- und aehnlichen Dampfkesseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333055C (de) |
-
1918
- 1918-09-18 DE DE1918333055D patent/DE333055C/de not_active Expired
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