DE333067C - Hochspannungs- und Hochfrequenzkondensator mit als feste Koerper ausgebildeten, konzentrisch ineinander angeordneten zylindrischen Armaturen - Google Patents

Hochspannungs- und Hochfrequenzkondensator mit als feste Koerper ausgebildeten, konzentrisch ineinander angeordneten zylindrischen Armaturen

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DE333067C
DE333067C DE1917333067D DE333067DD DE333067C DE 333067 C DE333067 C DE 333067C DE 1917333067 D DE1917333067 D DE 1917333067D DE 333067D D DE333067D D DE 333067DD DE 333067 C DE333067 C DE 333067C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/28Tubular capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Hochspannungs- und, Hochfrequenzkondensator mit als feste Körper ausgebildeten, konzentrisch ineinander angeordneten zylindrischen Armaturen. Die bisher bekannten, in der Praxis verwendeten Hochspannungskondensatoren scheiden sich in zwei Hauptgruppen. Bei der einen derselben ist das Dielektrikum aus einem festen Körper gebildet, welcher mit metallischen Belegungen versehen ist, während bei der zweiten Gruppe das Dielektrikum aus flüssigem oder gasförmigem Stoff besteht, wobei die elektrische Armatur aus festen Körpern gebildet ist. Der den Gegenstand der Erfindung bildende Hochspannungskondensator gehört der letztgenannten Gruppe an. Bei der ersterwähnten Gruppe ist es üblich, dem Dielektrikum Flasehenförm zu geben und die Entfernung zwischen den Belegungen nach deren Rändern und Enden hin allmählich größer werden zu lassen, dadurch, daß die Wandungen der Flaschen verdickt oder doppelwandig gemacht und der vorzugsweise mit Gas- oder Preßluft ausgefüllte Hohlraum allmählich verdickt wird. Bei dieser Art von Hochspannungskondensatoren ist es schwierig und umständlich, die Wandungen der Flaschen allmählich und bei allen Flaschen gleichmäßig dicker zu machen und die Belegungen so anzubringen, daß sie überall gleich gut anhaften. Dieser letztere Nachteil ist für die Betriebssicherheit und den Wirkungsgrad von Hochspannungskondensatoren von außerordentlicher Wichtigkeit, da bei nicht gleichmäßig anhaftenden Belegungen bei Hochfrequenz Energieverluste eintreten, die eine erhebliche Größe annehmen können und sich in starker Erwärmung und leichten Durchschlägen des Dielektrikums äußern. Bei diesen bekannten Kondensatoren endigen gewöhnlich beide Belegungen in einem dünnen scharfen Rande, wo die Durchschlagsgefahr stets am größten ist. Zur Verminderung derselben ist es zwar an und für sich bekannt, die scharfen Enden der Belegungen am Rande abzurunden. .
  • Die Form der beiden Armaturen ist abhängig von derjenigen des Dielektrikums. Hierbei besteht, wenn man ganz dünne Belegungen in Form von Niederschlägen, sowie große Kraftverluste vermeiden will, eine besondere Schwierigkeit darin, überall ein gleich gutes und vollkommenes Anhaften der Armaturen am Dielektrikum zu erzielen. Bei' der zweitgenannten Kondensatorenart ist schon vorgeschlagen worden, von konzentrich ineinander angeordneten, im wesentlichen zylindrischen Armaturen die äußere als Behälter für das flüssige Dielektrikum auszubilden. Ferner ist es bei solchen Kondensatoren, bei denen konzentrisch ineinander und stehend angeordnete ungleich hohe AZeta11-zylinder in flüssigem, in einem besonderen Behälter enthaltenen Dielektrikum untergetaucht sind, bekannt, den Zwischenraum zwischen den Zylindern an den Enden derselben zu erweitern, indem die Wandungen der Zylinder nach außen gebogen sind. Die Zylinder sind durch Schrauben, welche aus Isoliermaterial bestehen, miteinander verbunden. Da jedoch die zur Aufnahme der letztern dienenden Löcher scharfe Ränder haben, besteht -an diesen Stellen eine stetige Durchschlaggefahr.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende Hochspannungskondensator unterscheidet sich den vorgenannten Vorrichtungen gegenüber dadurch, daß beide Armaturen, die aus dünnwandigem Material bestehen, an den unteren Enden in an sich bekannter Weise einwärts gebogen sind, wobei die innere außerdem am unteren oder an beiden Enden eine achsial nach innen ragende, von der Abrundung der zylindrischen Wandung ausgehende, zentrische Aushöhlung aufweist, in welcher die innere mit der äußeren Elektrode verbunden ist, die an ihrem oberen Ende in einen hohlen Ring oder in eine Platte ausläuft, wobei in diesem letzteren Falle die innere Armatur allmählich an Durchmesser abnehmend in einen Boden mit annähernd parabelförmiger Erzeugungslinie ausläuft. Scharfe Ränder und Biegungen der Armaturen sind an den zylindrischen Mantelflächen oder den denselben benachbarten, anschließenden Teilen nicht vorhanden, weshalb ein Durchschlagen des Dielektrikums an keiner einzigen Stelle der Armaturen möglich ist. Bei diesem Kondensator sind somit die Vorteile der bekannten Hochspannungskondensatoren vereinigt, ihre Nachteile jedoch vermieden.
  • In den Figuren sind zwei beispielsweise Ausführungsformen dargestellt.
  • Fig. i zeigt ein Einzelelement der einen Ausführungsform im Längsschnitt.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht hierzu.
  • Fig. 3 zeigt einen aus mehreren solchen Einzelelementen zusammengesetzten Kondensator, wobei das Gehäuse im Schnitt dargestellt ist.
  • Fig. 4. ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Fig. 5 veranschaulicht ein Einzelelement der zweiten Ausführungsform.
  • Fig. 6 stellt einen Kondensator nach dieser zweiten Ausführungsform dar, und Fig. 7 eine Draufsicht hierzu bei abgenommenem Gehäuseoberteil.
  • Die -äußere Armatur i eines Einzelelementes des Kondensators nach den Fig. i bis .I hat die allgemeine Form eines stehenden Zylinder. Am unteren Ende ist die Armatur i stark abgerundet und hat einen flachen Boden; am oberen Ende ist sie ebenfalls stark nach einwärts abgerundet und. besitzt einen hohlen Ring 2, welcher eine zentrische Öffnung 3 umschließt, durch welche von oben ein mittels Schrauben q. am oberen Ende der Armatur i befestigter Isolator 5 hindurchgesteckt ist.
  • Die innere Armatur 6 hat ebenfalls die Form eines Zylinders, ist konzentrisch in der Armatur i angebracht und hat einen solchen Durchmesser, daß zwischen den zylindrischen Wandungen der beiden Armaturen ein Zwischenraum 7 vorhanden ist. Die zylindrische Mantelfläche der Armatur 6 ist an den Enden nach einwärts gebogen und geht je in einen 1,egelstumpfförmigen Hohlkörper 8 über, welcher in das Innere der zylindrischen `Wandung von 6 ragt. Um f~ unkenbildung zu vermeiden, ist die Länge der Armatur 6 in bezug auf die äußere Armatur z so bemessen, daß der Zwischenraum zwischen den Enden der beiden Armaturen ungefähr doppelt so groß ist -wie zwischen den zylindxischen Wandungen. Durch Anwendung der Aushöhlungen 8 in der Armatur 6 wird eine @-erlängerung der die beiden Armaturen miteinander verbindenden Isolatoren 5 und 9 erzielt, wodurch deren Isoliervermögen erhöht und - das Durchschlagen des Kondensators bei den beiden Isolatoren verhindert wird. Dem gleichen Zweck dient eine als Dielektrikum dienende, den Zwischenraum zwischen beiden Armaturen ausfüllende Flüssigkeit.
  • Durch eine Längsbohrung des Isolators hindurch ist ein Rohr io aus gut leitendem Material hindurchgeführt. Das innere Ende dieses Rohres ist mit der inneren Armatur 6 verbunden, z. B. durch Schweißurig, während das äußere Ende zu der einen nicht. dargestellten Klemme eines elektrischen Stromkreises geführt ist. Eine in das untere Ende des Isolators 9 geschraubte Schraube ii ermöglicht die Befestigung des beschriebenen Kondensators auf einem Sockel.
  • Neun Kondensatoren der beschriebenen Art sind nach Fig. 3 und 4. zu einer Batterie vereinigt, die in einem Holzkasten r-2 untergebracht ist, welcher mit einem metallenen Mantel 1.,3 ausgekleidet und mit 01 gefüllt ist. Der Mantel i3 ist elektrisch mit einer zweiten Klemme 14 des oLener« ähnten Stromkreises verbunden. Im oberen Teil des Kastens 12 ist eine horizontale, stromführende Platte 15 angeordnet, welche von den einzelnen Kondensatoren durchsetzt und sowohl mit .den äußeren Armaturen derselben, als auch mit der Metallauskleidung 13 und somit mit der Klemme 14 leitend verbunden ist. Die Leiter io der inneren Armaturen sind an einen gemeinschaftlichen Leiter 16 angeschlossen, welcher durch einen Isolator i? hindurch zur andern Klemme des Stromkreises führt. Der Kasten 12 ruht auf Isolatoren 18.
  • Nach den Fig. 5 bis 7 ist der untere Teil des Kondensators genau gleich wie -bei der vorbeschriebenen Ausführungsform.
  • Im oberen Teil ist das Ende der äußeren Armatur i' auf dem ganzen Umfang nach außen gebogen und zu einem hohlen Ring 2' geformt. Der obere Endteil der inneren Armatur 6' nimmt vom Punkte ig an nach oben hin ganz allmählich an Durchmesser ab und bildet annähernd einen halbkugelförmigen Boden, welcher die äußere Armatur etwas überragt. Durch die allmähliche Vergrößerung des Zwischenraumes zwischen den Armaturen nach den oberen Enden derselben hin soll die Durchschlagsfestigkeit des Kondensators erheblich erhöht werden. Am oberen Ende der inneren Armatur ist der Leiter io' angeschlossen. Der Zwischenraum zwischen den beiden Armaturen ist mit 0l gefüllt.
  • Sind mehrere solche Kondensatoren zu einer Batterie vereinigt, wie dies die Fig. 6 und 7 darstellen, so sind die äußeren Armaturen an ihrem oberen Rand zu einer horizontalen Platte 2o vereinigt, wobei die Verbindungsstelle zwischen dem zylindrischen Teil der Armatur und der Platte stark abgerundet ist.
  • Statt der Verjüngung der inneren Armatur könnte die äußere Armatur allmählich erweitert sein, um den Zwischenraum zwischen den beiden Armaturen nach dem oberen Ende hin nur nach und nach zu vergrößern.
  • Der Rand der Platte 2o ist an der Wandung des stehenden metallenen Zylinders 2i angeschweißt. Die Platte 2o teilt somit das Innere des oben mittels eines konischen Teiles 22 abgeschlossenen Zylinders -i in zwei Räume, von denen der eine den zylindrischen Teil der äußeren Armaturen umgibt und mit Wasser gefüllt- ist, das zur Kühlung der Kondensatoren dient. Uln eine starke Kühlung zu erzielen, kann ein ständiger Wasserumlauf unterhalten werden. Der Raum zwischen den inneren und äußeren Armaturen und der Raum über denselben bzw. der Platte 2o ist mit 0I gefüllt. In diesen Raum ragt von oben das untere Ende des Isolators 23. durch welchen hindurch der gemeinschaftliche Leiter 24 für die inneren Armaturen der drei Kondensatörelemente geführt ist. 25 bezeichnet die mit der Platte 2o leitend verbundene Anschlußklemme.
  • Der beschriebene und dargestellte Hochspannung-,- und Hochfrequenzkondensator eignet sich hauptsächlich für drahtlose Telegraphie und Telephonie, doch läßt er sich natürlich auch auf andern Gebieten anwenden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCHE: -i. Hochspannung-,- und Hochfrequenzkondensator mit als feste Körper ausgebildeten, konzentrisch ineinander angeordneten zylindrischen Armaturen, von denen die äußere als Behälter für das Dielektrikum ausgebildet ist, und die an ihren Enden einen größeren Zwischenraum haben als am mittleren Teil, -dadurch gekennzeichnet, daß beide Armaturen, die aus dünnwandigem Material bestehen, an den unteren Enden in an sich bekannter Weise einwärts gebogen sind, wobei die innere außerdem am unteren oder an beiden Enden eine achsial nach innen ragende, von derAbrundung der zylindrischen Wandung ausgehende zentrische Aushöhlung aufweist, in der =die innere mit der äußeren Armatur verbunden ist, die an ihrem oberen Ende in einen hohlen Ring oder in eine Platte ausläuft, wobei in diesem letzteren Fall die innere Armatur nach ihrem oberen Ende hin allmählich an Durchmesser abnehmend in einen Boden mit annähernd parabelförmiger Erzeugungslinie ausläuft. a. Hochspannungs- und Hochfrequenzkondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Armatur (i) auch am oberen Ende nach einw=ärts gebogen ist, so daß sie die innere Armatur überragt und bis zum Isolator einschließt, welcher die innere und die äußere Armatur am oberen Ende miteinander verbindet. 3. Hochspannung-,- und Hochfrequenzkondensator nach Anspruch i und 2, -dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den geschlossenen Enden der äußeren und inneren Armaturen der Abstand in an sich bekannter Weise größer ist als an den zylindrischen Mantelflächen. .l. Hochspannung-,- und Hochfrequenzkondensator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Armatur am oberen, durch Abrundung nach außen erweiterten Ende in eine Platte (2o) ausläuft, die an ihrem äußeren Rande mit der elektrisch leitenden Wandung (2i) eines den Kondensator aufnehmenden Gehäuses dicht schließend verbunden ist, so daß letzteres in zwei Räume geteilt ist, von denen der obere zur Aufnahme von einer als Dielektrikum dienenden Flüssigkeit und der untere zur Aufnahme einer Kühlflüssigkeit dient.
DE1917333067D 1916-06-24 1917-07-15 Hochspannungs- und Hochfrequenzkondensator mit als feste Koerper ausgebildeten, konzentrisch ineinander angeordneten zylindrischen Armaturen Expired DE333067C (de)

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