DE333078C - Verfahren zur Regelung von Drehkolbenmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Regelung von Drehkolbenmaschinen

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DE333078C
DE333078C DE1914333078D DE333078DD DE333078C DE 333078 C DE333078 C DE 333078C DE 1914333078 D DE1914333078 D DE 1914333078D DE 333078D D DE333078D D DE 333078DD DE 333078 C DE333078 C DE 333078C
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rotary piston
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regulating rotary
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C28/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids
    • F04C28/24Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids characterised by using valves controlling pressure or flow rate, e.g. discharge valves or unloading valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Regelung von Drehkolbenmaschinen. Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, bei Drebkolbenverdichtejn, die mit konstanter Eröffnung der Druckkanäle arbeiten, eine einfache und wirtschaftliche Leitungsregelung zu erzielen. Ein solcher Verdichter ist in Fig. x der Zeichnung dargestellt.
  • In dem Gehäuse x ist exzentrisch der Drehkolben 2 mit den zellenbildenden verschiebbaren Platten 3 gelagert. Bei normalem Arbeit-gange wird nun die Kante ¢ des Druckkanals so festgelegt, daß sie etwa dem Punkte a in -dem Diagramm (Fig. 2) entspricht. Durch Festlegung der Kante 4 ist auch die Höhe der Verdichtung in den Zellen festgelegt, und zwar ändert sich beim Betriebe der Druck in den Zellen nicht, auch wenn am Druckstutzen kein Gegendruck vorhanden ist. Dies hat nun den Nachteil, daß die üblichen Aussetzerregelungen in der Saug- und Druckleitung unwirtschaftlich arbeiten bzw. Zustände schaffen, die ein betriebssicheres Arbeiten unmöglich machen. Schaltet man. bei einem solchen Verdichter eine normale Aussetzerregelüng in die Druckleitung ein, d. h. verbindet man den Druckraum selbsttätig mit der äußeren Luft, sobald ein gewisser Enddruck überschritten wird, so wird zwar der Druck hinter der Austrittskante 4 bzw. am Punkte a (Fig. 2) auf die Spannung der Außenluft sinken, der Verdichter wird aber stets die eigentliche Verdichtungsarbeit leisten müssen, au(h wenn er auf Leerlauf geschaltet ist. Das Arbeitsdiagramm würde .dann die in Fig. 3 dargestellte Form erhalten; es ergäbe sich die im Diagramm schräg gestrichelte Fläche als Verlust. Der Arbeitswert für diese. Fläche ergibt sich wie folgt: Für die gesamte Arbeit - Verdichtungs- und Gleichdruckarbe.t -gilt die bekannte Beziehung Die Gleichdruckarbeit beträgt (pl-@a) - v1 und die reine Verdichtungsarbeit Bei 6 Atm. Überdruck z. B. und: isothermische Kompression vorausgesetzt, beträgt die reine Verdichtungsarbeit etwa 19500 - o,=43 - 6 # =04 = iogoo mkg/m3, d. h. bei gewöl-nlicher Aussetzerregelung in der Druckleitung würde etwa die Hälfte der Gesairitarbeit _ als _Leerlaufarbeit verbraucht werden.
  • Verwendet man nun die bekannte Aussetzerregelung in der Saugleitung, d. h. sctließt man die Saugleitung bei Überschreitung eines gewissen Enddruckes, so würde sich besonders bei normalen Bergwerksverdichtern ein ungewöhnlich hohes Druckverhältnis einstellen. Dies hätte zur Folge, daß der Kraftverbrauch relativ wenig s;nkt ; außerdem wird durch das hohe Druckverhältnis die Betriebssicherheit der Maschine unmöglich gemacht. Schließt man nämlich bei einem Gegendi uck von 7 Atm. abs. die Saugleitung, so stellt sich durch Rückströmen der Luft etwa ein absoluter Druck von o,= Atm. abs. hinter der Regelung ein, d. h. das Druckverhältnis würde betragen. Berechnet man h-erfür den Arbeitsverlust in dem oben angedeuteten Sinne, so beträgt er für das Kubikmeter etwa 4250 mkg. Hierzu kommt noch der bereits erwähnte Übelstand, daß die Luft in einem nach der Saug- und Druckseite hin geschlossenen Raum umhergewirbelt wird und sich wegen des sehr großen Druckverhältnisses sehr stark erwärmt, wodurch ein längeres Arbeiten in diesem Zustande unmöglich gemacht wird.
  • Durch die vorliegende Erfindung sollen nun diese Übelstände vermieden werden.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, stellt in Fig. x z das Gehäuse eines Drehkolbenverdichters dar, in welchem der Drehkolben 2 mit den Platten 3 exzentrisch gelagert ist. Die Luft tritt bei E ein, bei A aus und wird dann in_ den Druckluftbehälter 5 geleitet. In die Druckleitung ist die Rückschlagklappe 6 sowie das Druckentlastungsventil (Schieber) 7, in die Saugleitung die Drosselklappe 8 (Drosselschieber oder Ventil) eingeschaltet. Drosselklappe und Druckentlastungsventil werden durch je einen Hilfsmotor _g bzw. io bewegt. Die Steuerung erfolgt durch ein gemeinschaftliches Relais ix. Die Steuerung kamt natürlich ebenfalls mit einem besonderen Relais für Drosselklappe und Druckentlastungsventil geschehen.
  • Die Arbeitsweise ist nun folgende: Steigt der Druck im Windkessel über eine gewisse Höhe, so läßt das Relais Druckluft hinter die Kolben der Hilfsmotoren. Hierdurch wird die Drosselklappe geschlossen und das Druckentlastungsventil geöffnet. Der Verdichter läuft nunmehr als Vakuumpumpe, und da die Druckseite gegen die Atmosphäre geöffnet wird, tritt das oben angedeutete hohe Druckverhältnis nicht ein. Durch besondere Öffnungen i2 in der Drosselklappe läßt sich außerdem die Höhe des Vakuums in solchen Grenzen halten, daß die Leerlaufarbeit klein ist, zudem doch genügend kalte Spülluft zutritt, um ein gefahrvolles Heißlaufen zu vermeiden.
  • Da nunmehr der hohe Gegendruck fortfällt, so werden die Rückströmmengen sehr klein. Die Maschine würde bei vollkommen geschlossenem Schieber ein sehr hohes Vakuum, etwa 98 bis 9g Prozent'. erzielen und hierdurch die erforderliche Leerläufarbeit auf einen minimalen Bet:-ag heruntergedrückt werden. Läßt man zur Erhöhung der Betriebssicherheit durch die Öffnung 12 der Drosselklappe Luft eintreten, und zwar so, daß sich ein Vakuum von 92 Prozent hinter der Saugklappe . einstellt, so würde auch dann noch immer im Vergleich zu den bestehenden Anordnungen nur eine kleine Leerlaufarbeit, etwa 2ooo mkg, d. h. ungefähr l@io der Gesamtarbeit; erforderlich sein.
  • Da die bei der vorliegenden Erfindung zum Spülen erforderliche-Luft relativ-sehr klein ist, so kann das Entlastungsventil sehr klein bemessen und so mit der Drosselklappe in der Saugleitung vereinigt werden, daß ein Hilfsmotor beide Ventile betätigen kann. Drosselklappe und Hilfsmotor können dann ferner konstruktiv so- durchgebildet werden, daß sie in einem Gehäuse liegen, etwa auch so, daß die eine Seite des Kolbens als Hilfsmotor dient, die andere Seite die Drosselkante des Drosselventils bildet.
  • In der Zeichnung ist ein einstufrgex Vor< dichter dargestellt. Die Erfindung -kann natürlich sinngemäß auch für .zweistufige Verdichter zur Anwendung gelangen.

Claims (1)

  1. PATENT=ANSPRUCH-: Verfahren zur. Regelung von Drehknabeamaschinen, insbesondere Vielzellenmasehl= neu, die mit ständiger oder zeitweiser konstanter Eröffnung .der Druckkanäle arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem bestimmten Höchstdruck zur Erzeugung des Leerlaufes während -des Abschaltens .der Maschine von der Druck leitung die Saugleitung geschlossen und am Druckstutzen durch eine Verbindung mit der Außenluft eine Druckentlastung herbeigeführt wird.
DE1914333078D 1914-03-10 1914-03-10 Verfahren zur Regelung von Drehkolbenmaschinen Expired DE333078C (de)

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DE1914333078D Expired DE333078C (de) 1914-03-10 1914-03-10 Verfahren zur Regelung von Drehkolbenmaschinen

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DE (1) DE333078C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256831B (de) * 1955-12-24 1967-12-21 Koppers Gmbh Heinrich Aus einem Drehkolbengeblaese, einer Umgehungsleitung mit einem UEberstroemventil undeinem Absperrventil in der Druckleitung bestehende Einrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256831B (de) * 1955-12-24 1967-12-21 Koppers Gmbh Heinrich Aus einem Drehkolbengeblaese, einer Umgehungsleitung mit einem UEberstroemventil undeinem Absperrventil in der Druckleitung bestehende Einrichtung

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