DE3330847C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D3/00—Book covers
- B42D3/12—Book covers combined with other articles
- B42D3/16—Book covers combined with other articles with means for holding books open
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine in Buchform zusammengefaßte
Kartei o. dgl. mit einer die aufgeschlagenen Blätter in
Schrägstellung abstützenden Haltevorrichtung, gemäß Ober
begriff des Anspruchs 1.
Auf die Anmelderin geht eine Kartei zurück, bei der auf
einer Grundplatte eine schräge Abstützvorrichtung befestigt
ist, die mit der Grundplatte über lösbare Bügel verbunden
ist, auf der die Karteiblätter in Buchform zusammengestellt
aufgefädelt sind, so daß sie beim Hochklappen längs der
Bügel sich gegen die Rückwand abstützen können und damit
sowohl die Vorderseite der nachfolgenden als auch die
Rückseite der aufgeschlagenen Karteikarte gut lesbar
ist.
Nach einer Kartei hat die Anmelderin eine Kartei ent
wickelt (DE-OS 25 32 952), bei der die Blätter an ihrer
Rückseite durch eine das Aufschlagen an beliebiger Stelle
ermöglichenden Klebung miteinander verbunden sind, und
daß der Rückenteil auf der einen Seite über ein Gelenk
mit einem auf die Rückseite des Blätterstapels hochge
zogenen Teil des unteren Deckels und auf der anderen
Seite mit einem weiteren, die stützende Haltevorrichtung
bildenden Deckel gelenkig verbunden ist, der an seiner
Vorderkante gelenkig mit der Vorderkante des oberen
Deckels verbunden ist.
Diese Karteien sind in ihrer Anwendung außerordentlich er
folgreich, jedoch ist die erstere noch zu platzraubend
und die schräg auf der Grundplatte aufgestellte Stütz
vorrichtung ergibt bei vollständig zugeschlagenen Blättern
ein nicht befriedigendes Aussehen der Gesamtkartei.
Bei der Kartei nach der DE-OS 25 32 952 kann die Ein
banddecke der Gesamtkartei nicht aus einem Stück be
stehen. Damit ist die Einbanddecke in ihrer Herstellung
aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Kartei,
deren Einbanddeckel einstückig ausgebildet werden kann und
beim Aufschlagen eine pultartige Stützfläche liefert, auf der
sich die aufgeschlagenen Blätter wie bei den bekannten Aus
führungsformen aufstützen können. Darüber hinaus soll die Kar
tei ebenfalls wie die nach der DE-OS 25 32 952 wie ein norma
les Buch auf- und zugeschlagen werden können.
Selbstverständlich ist das Erfindungsprinzip auch auf Bücher
schlechthin anwendbar, wenn es erwünscht ist, den aufgeschla
genen Blättern einseitig eine mehr oder weniger schräge Ab
stützung zu verleihen.
Die Erfindung geht somit aus von einer Buchform zusammen
gefaßten Kartei o. dgl. mit einem oberen und einem unteren,
jeweils im wesentlichen biegungssteifen Deckel, die durch ein
im wesentlichen biegungssteifes Rückenteil miteinander ver
bunden sind, sowie mit einer die aufgeschlagenen Blätter in
Schrägstellung abstützende, mit dem oberen Deckel verbundenen
Haltevorrichtung, wobei die Blätter an ihrer Rückseite durch
eine das Aufschlagen an beliebiger Stelle ermöglichenden Kle
bung miteinander verbunden sind, und löst die gestellte Auf
gabe dadurch, daß der auf dem Blätterstapel liegende obere
Deckel an seiner vorderen Kante mit einem weiteren Deckel ge
lenkig verbunden ist, welcher seinerseits aus zwei gelenkig
miteinander verbundenen Teilen besteht und über eine gelen
kige Verbindung in den Rückenteil übergeht, der wiederum ge
lenkig mit dem unteren Deckel verbunden ist, und daß das er
ste Blatt des Blätterstapels fest mit dem oberen Deckel ver
bunden ist.
Der auf dem oberen Deckel aufliegende weitere Deckel ist
durch die gelenkige Verbindung so unterteilt, daß sein an dem
oberen Deckel gelenkig angeschlossener Teil in seinen Abmes
sungen im wesentlichen der Stapelhöhe des Blätterstapels ent
spricht und sein anderer Teil zusammen mit dem herunterklapp
baren Rückenteil in seinen
Dimensionen etwas größer ist als der obere Deckel.
Vorzugsweise ist das letzte Blatt der Kartei nicht
vollständig an den unteren Deckel angeklebt, sondern
weist auf der Seite, an der sie mit dem Blätterstapel
verbunden ist, ein etwas stärker ausgebildetes, sich
über ihre ganze Länge erstreckendes längliches Teil
auf, daß frei ohne Klebung auf dem unteren Teil des
Deckels aufliegt. Dieses Teil wird, je mehr Blätter
auf der pultartigen Stützfläche aufliegen nach oben
gezogen und dient somit als Winkelverlängerung, so
daß die einmal auf der pultartigen Stützfläche aufge
legten Blätter von selbst nicht mehr auf den unteren
Deckel zurückfallen können.
Die Erfindung soll anhand der Zeichnungen näher er
läutert werden.
Diese zeigt in
Fig. 1 die erfindungsgemäß in Buchform zusammen
gefaßte Kartei in geschlossenem Zustand,
Fig. 2 die Kartei mit aufgeschlagenem oberen
Deckel,
Fig. 3 die Kartei im aufgeschlagenen Zustand,
wobei ein Teil des Blätterstapels auf
der pultartigen Stützfläche aufliegt,
Fig. 4 die Kartei im aufgeschlagenen Zustand,
wobei etwa zwei Drittel des Blätterstapels
auf der pultartigen Stützfläche auf
liegen,
Fig. 5 die Kartei im aufgeschlagenen Zustand, wobei
der größte Teil des Blätterstapels auf der
pultartigen Stützfläche aufliegt,
Fig. 6 die Kartei im aufgeschlagenen Zustand,
wenn der Blätterstapel in der Mitte geteilt
ist,
Fig. 7 eine schematische Ansicht des einstückigen
Einbanddeckels für die Kartei.
In Fig. 1 ist mit 1 der untere Deckel bezeichnet, auf dem
die Blätter 2 der Kartei zu einem Stapel 3 aufgehäuft sind. Die
Blätter 2 sind an ihrer Rückseite 4 durch Klebung
verbunden. Sie lassen sich also an einer beliebigen
Stelle aufschlagen. Auf dem Blätterstapel 3 liegt der
obere Deckel 5, an den gelenkig die beiden Teile 6 und 7
anschließen. Das Teil 7 ist gelenkig in Längsrichtung
mit dem Rücken 8 verbunden. Der Rücken 8 ist ebenfalls
in Längsrichtung mit dem unteren Deckel 1 gelenkig ver
bunden.
Aus der Fig. 2, die die Kartei aufgeschlagen zeigt, ist
ersichtlich, daß das erste Blatt 9 des Blätterstapels 3
fest mit dem oberen Deckel 5 verbunden ist. Vorzugsweise
ist deshalb das erste Blatt etwas stärker ausgebildet und
auf der Innenseite des Deckels 5 mittels Klebung befestigt. Wenn
nur der obere Deckel 5 aufgeschlagen ist und der Blätter
stapel 3 auf dem unteren Deckel 1 ruht, bildet der obere
Deckel 5 zum ersten Teil 6 einen Winkel von 90°. Der
zweite Teil 7 liegt mit dem Rücken 8 in einer Ebene und
steht somit parallel zum Deckel 5.
Fig. 3 zeigt die Kartei im teilweise aufgeblätterten
Zustand, wobei ein Teil des Blätterstapels 3 auf der
Innenseite des oberen Deckels 5 aufliegt. Der Winkel
zwischen dem oberen Deckel 5 und erstem Teil 6 verkürzt
sich je nach Menge der aufgelegten Blätter bis zu 60°.
Das hat gleichzeitig ein Senken der Kanten 10 auf den
Innenteil 11 des Rückens 8 der Kartei zur Folge, wobei
die Kante 10 auf dem Innenteil 11 auftrifft, sobald ein
Winkel zwischen dem oberen Deckel 5 und dem Teil 6 von
60° erreicht ist.
In Fig. 4 ist die Kartei in weiter aufgeschlagenem Zu
stand wiedergegeben, wobei etwa zwei Drittel des Blätter
stapels 3 auf der Innenseite des oberen Deckels 5 aufliegen.
Dabei tritt ein Abheben des letzten Blattes 12 des Blätter
stapels 3 ein, weil dieses nicht über seine gesamte Fläche
auf dem unteren Deckel aufgeklebt ist. Damit kann der
auf die Innenseite des oberen Deckels 5 aufgelegte Blätter
stapel 3 nicht wieder auf den unteren Deckel 1 zurück
fallen, sondern verbleibt auf dem auf dem oberen pultartig
aufgestellten Deckel 5 liegenden Blätterstapel.
Fig. 5 zeigt die Kartei, wenn fast alle Blätter auf dem
pultartig aufgestellten Deckel 5 aufliegen.
Fig. 6 zeigt eine Kartei nach einem weiteren Ausführungs
beispiel, die in der Mitte geteilt ist. Es läßt sich
daraus erkennen, daß die durch Klebung an ihrem Rücken
zusammengehaltenen Blätter etwas über die freie Kante
der Innenseite des oberen Deckels 5 herausragen. Die
restlichen Blätter liegen auf dem unteren Deckel 1.
In Fig. 7 sind die gelenkigen Verbindungen 13, 14, 15 und
16 zwischen unterem Deckel 1, Rücken 8, Deckelteilen 7
und 6 und oberen Deckel 5 deutlich erkennbar, ebenso wie
die einstückige Ausbildung der Einbanddecke der Kartei.
Claims (4)
1. In Buchform zusammengefaßte Kartei o. dgl. mit
einem oberen und einem unteren, jeweils im wesent
lichen biegungssteifen Deckel, die durch ein im
wesentlichen biegungssteifes Rückenteil miteinander
verbunden sind, sowie mit einer die aufgeschlagenen
Blätter in Schrägstellung abstützende, mit dem
oberen Deckel verbundenen Haltevorrichtung, wobei
die Blätter an ihrer Rückseite durch eine das Auf
schlagen an beliebiger Stelle ermöglichenden Kle
bung miteinander verbunden sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß der auf dem Blätterstapel (3)
liegende obere Deckel (5) an seiner vorderen Kante
mit einem weiteren Deckel gelenkig verbunden ist,
welcher seinerseits aus zwei gelenkig miteinander
verbundenen Teilen (6, 7) besteht und über eine gelenkige
Verbindung (14) in den Rückenteil (8) übergeht, der wiederum
gelenkig mit dem underen Deckel (1) verbunden ist,
und daß das erste Blatt (9) des Blätterstapels (3)
fest mit dem oberen Deckel (5) verbunden ist.
2. Kartei nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das letzte Blatt (12) der Kartei
nicht vollständig an den unteren Deckel (1) angeklebt
ist, sondern auf der Seite, an der sie mit dem
Blätterstapel (3) verbunden ist ein etwas stärker
ausgebildetes, sich über die ganze Länge erstreckendes
längliches Teil aufweist das frei ohne Klebung auf dem
unteren Teil des Deckels (1) aufliegt.
3. Kartei nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der auf dem oberen Deckel (5)
aufliegende weitere Deckel durch die gelenkige Ver
bindung (15) so unterteilt ist, daß sein an dem oberen
Deckel (5) gelenkig angeschlossener Teil (6) in seinen
Abmessungen im wesentlichen der Stapelhöhe des Blätter
stapels (3) entspricht.
4. Kartei nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Teil (7) des Deckels, der
gelenkig an das Rückenteil (8) angeschlossen ist
zusammen mit dem herunterklappbaren Rückenteil (8)
in seinen Dimensionen etwas größer ist als der obere
Deckel (5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833330847 DE3330847A1 (de) | 1983-08-26 | 1983-08-26 | In buchform zusammengefasste kartei o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833330847 DE3330847A1 (de) | 1983-08-26 | 1983-08-26 | In buchform zusammengefasste kartei o. dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3330847A1 DE3330847A1 (de) | 1985-03-14 |
| DE3330847C2 true DE3330847C2 (de) | 1990-08-23 |
Family
ID=6207525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833330847 Granted DE3330847A1 (de) | 1983-08-26 | 1983-08-26 | In buchform zusammengefasste kartei o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3330847A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112874201A (zh) * | 2021-02-26 | 2021-06-01 | 上海昌鑫龙印务有限公司 | 一种书刊印刷生产工艺 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2532952C2 (de) * | 1975-07-23 | 1984-05-17 | CEDIP Med.-Techn. Verlags- und Handelsgesellschaft mbH, 8000 München | In Buchform zusammengefaßte Kartei o.dgl. |
-
1983
- 1983-08-26 DE DE19833330847 patent/DE3330847A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3330847A1 (de) | 1985-03-14 |
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