DE3330886C2 - - Google Patents
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- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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- G06F11/22—Detection or location of defective computer hardware by testing during standby operation or during idle time, e.g. start-up testing
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Description
Die Erfindung betrifft ein Prüfgerät zum gleichzeitigen Prüfen mehrerer D/A-
Konverter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Prüfgerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist be
kannt aus: Berg, Arthur: A/d and d/a converter testing. In:
Electronic Design 7, April 1, 1974, S. 64 bis 69, speziell
Fig. 2. Am invertierenden Eingang des Komparators steht die
Spannung an, wie sie von einem Referenz-D/A-Konverter und
einem getesteten D/A-Konverter, abgegeben wird. Beide Kon
verter werden mit demselben Digitalsignal angesteuert, so daß
sich bei ordnungsgemäßen Konvertern beide Analogspannungen
in gleicher Weise stufenförmig ändern. Der Komparator ver
gleicht diese stufenförmige Spannung mit dem Erdpotential
und die resultierende Spannung wird auf einem Bildschirm
dargestellt. Ist die Darstellung nicht exakt stufenförmig,
liegt ein Fehler am getesteten Konverter vor.
In der zitierten Schrift ist außerdem ein Verfahren beschrie
ben, gemäß dem die Ausgangsspannungen der beiden genannten
Konverter voneinander abgezogen werden. Da beide jeweils
bei ordnungsgemäßem Betrieb im wesentlichen dasselbe Analog
signal ausgeben, sollte der Differenzwert im wesentlichen 0
betragen. Auch dieses Signal wird auf einen Bildschirm ge
geben und an diesem wird überwacht, ob das Signal um einen
vorgegebenen Schwellenwert nach oben oder unten von 0 abweicht.
Ist dies der Fall, ist dies ein Zeichen für fehlerhaften
Betrieb des getesteten Konverters.
Sowohl das Verfahren gemäß dem in der zitierten Schrift dar
gestellten Prüfgerät wie auch das beschriebene Verfahren
haben den Nachteil, daß durch Betrachtung eines Bildschirmes
Fehler zu ermitteln sind. Dies ist mühselig, zeitraubend und
fehleranfällig. Außerdem weist die zitierte Schrift darauf
hin, daß derartige Verfahren sich nicht zum Testen von Kon
vertern mit einer höheren Auflösung als 8 Bit eignen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Prüfgerät zum
gleichzeitigen Prüfen mehrerer D/A-Konverter anzugeben, das
sich zum Testen von Konvertern beliebiger Auflösung eignet
und das schnell und zuverlässig arbeitet.
Diese Aufgabe wird durch ein Prüfgerät mit den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Das erfindungsgemäße Gerät weist einen einfachen Aufbau auf,
mit dem mehrere DAKs gleichzeitig überprüft werden können.
Ein Digitalsignalerzeuger gibt Digitalsignale an die mehreren
DAKs. Die Digitalsignale werden schrittweise verändert, so
daß sich die Ausgangsspannungen von den DAKs symmetrisch in
bezug auf eine Vorgabespannung ändern. Der Digitalsignal
erzeuger kann ein durch Software in einem Speicher gesteuer
ter Mikroprozessor, ein Digitalmustergenerator oder eine
Kombination aus einem einstellbaren Abwärtszähler und einem
einstellbaren Aufwärtszähler sein. Die analogen Ausgangs
spannungen der mehreren DAKs werden in einem Widerstands
netzwerk kombiniert, das zum Beispiel aus zwei in Reihe ge
schalteten Widerständen oder drei Widerständen besteht, von
denen jeweils ein Ende an einem gemeinsamen Verbindungspunkt
liegt. Da die Ausgangsspannungen der DAKs symmetrisch in
bezug auf die Vorgabespannung sind, wenn alle DAKs richtig
arbeiten, ist die Ausgangsspannung vom Widerstandsnetzwerk
unabhängig von der Änderung der Digitalsignale an die DAKs
konstant. Diese Ausgangsspannung vom Widerstandsnetzwerk
wird mit einer anderen Vorgabespannung, zum Beispiel Erde
durch einen Komparator verglichen. Der Ausgangspegel des
Komparators stellt das Prüfergebnis dar. Wenn der Ausgangs
pegel des Komparators auf einem vorgegebenen Wert bei allen
Änderungen der Digitalsignale an die DAKs bleibt, arbeiten
alle DAKs ordnungsgemäß. Ist dies nicht der Fall, ist min
destens einer der DAKs fehlerhaft, das heißt, er kann aus
fallen. Diese Beurteilung kann dadurch erfolgen, daß der
Ausgangspegel vom Komparator durch den Mikroprozessor, eine
LED oder dergleichen überprüft wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Figuren näher
veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines logischen Analysators
mit einem erfindungsgemäßen Prüfgerät;
Fig. 2 ein Flußdiagramm zum Erläutern der Funktion
des erfindungsgemäßen Prüfgeräts;
Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Teils eines anderen
erfindungsgemäßen Prüfgerätes; und
Fig. 4 ein Blockdiagramm eines Teils einer dritten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Prüf
gerätes.
Bei dem logischen Analysator mit Prüfgerät gemäß Fig. 1
werden logische Signale an Eingängen 10, 12, 14 und 16 mit
analogen (Schwell-) Spannungen von einem ersten DAK 26 und
einem zweiten DAK 28 durch Komparatoren 18, 20, 22 bzw. 24
verglichen. Die logischen Eingangssignale werden für die
nächste Stufe auf einen geeigneten logischen Pegel (zum
Beispiel ECL) geändert. Die analoge Spannung vom ersten
DAK 26 hängt von den logischen Signalen an den Eingängen 14
und 16 ab. Die analoge Spannung am zweiten DAK 28 hängt von
den logischen Signalen an den Eingängen 10 und 12 ab. Die
Ausgangssignale von den Komparatoren 18, 20, 22 und 24 wer
den auf eine Speicherschaltung 30 und eine Triggerschal
tung 32 zum Erzeugen eines Triggersignales gegeben. Der
erste DAK 26, der zweite DAK 28, die Speicherschaltung 30
und die Triggerschaltung 32 sind mit einem Bus 34 (mit
Daten-, Adreß- und Steuerleitungen) verbunden, an den eine
Anzeigeeinrichtung 36 wie eine Kathodenstrahlröhre, ein
Mikroprozessor (µP) 38 zum Beispiel vom Typ Z80A IC, ein
Nur-Lese-Speicher (ROM) 40 zum Speichern von Programmen des
Mikroprozessor 38, ein Schreib/Lese-Speicher (RAM) 42 als
Zwischenspeicher für den Mikroprozessor 38 und eine Tasta
tur 44 als Eingabeeinrichtung angeschlossen sind. Der
Z80A-Mikroprozessor ist ausführlich beschrieben in "Z80/
Z80A CPU Technical Manual" und "Z8400, Z80 CPU Product
specifikation" von Zilog. Auf das Triggersignal von der
Triggerschaltung 32 hin werden die in der Speicherschal
tung 30 gespeicherten logischen Signale durch den Mikro
prozessor 38 gemäß dem Programm im ROM 40 verarbeitet und
auf der Anzeigeeinrichtung 36 dargestellt. Über die Tasta
tur 44 wird die Schreibbetriebsart der Speicherschaltung 30
gesteuert, der Triggerzustand der Triggerschaltung 32 ge
setzt und die analogen Ausgangsspannungen des ersten DAK 26
und des zweiten DAK 28 unter Steuerung des Programms im
ROM 40 und durch den Mikroprozessor 38 gesetzt.
Das anmeldegemäße Prüfgerät überprüft die Funktion des ersten
DAK 26 und des zweiten DAK 28. Dazu sind die Ausgänge des
ersten DAK 26 und des zweiten DAK 28 mit den beiden An
schlüssen eines Widerstandsnetzwerkes 46 aus zwei in Reihe
geschalteten Widerständen 48 und 50 mit gleichen Widerstands
werten verbunden. Die gemeinsame Verbindungsstelle der Wider
stände 48 und 50 ist mit dem nicht invertierenden Eingang
eines Komparators 52 verbunden, dessen invertierender Eingang
mit Erde als einer ersten Vorgabespannung verbunden ist. Ein
Tor 54 überträgt das Ausgangssignal vom Komparator 52 auf den
Bus 34, wenn das Tor 54 durch eine Steuerleitung 56 freige
geben ist. Das Tor 54 dient darüber hinaus dazu, den logi
schen Ausgangspegel vom Komparator 52 auf einen für den
Bus 34 geeigneten logischen Pegel zu ändern.
Wenn über die Tastatur 44 die Prüfbetriebsart für die DAKs
26 und 28 ausgewählt wird, arbeitet das anmeldegemäße Prüf
gerät gemäß dem Flußdiagramm von Fig. 2. Der Ablauf ist
durch den Mikroprozessor 38 gemäß dem Programm im ROM 40
wie folgt gesteuert:
Schritt 100: Der Mikroprozessor 38 gibt Digitalsignale an
den ersten DAK 26 und den zweiten DAK 28 gemäß dem Programm
im ROM 40, um die Ausgangsspannungen vom ersten DAK 26 auf
einen Maximalwert und die Ausgangsspannung vom zweiten
DAK 28 auf einen Wert zu setzen, der dem Minimalwert zuzüg
lich einem Vorgabewert α entspricht. Die Kombination des
Mikroprozessor 38 und des ROM 40 dient als Digitalsignal
erzeuger. Es wird darauf hingewiesen, daß die Charakteri
stiken der beiden DAKs 26 und 28 einander gleich sind und
der absolute Wert des Maximalwerts dem Minimalwert bei der
vorliegenden Ausführung entspricht. Wenn davon ausgegangen
wird, daß der Bereich der analogen Ausgangsspannungen von
den beiden DAKs 26 zwischen +10.0 V und -10.0 V liegt,
entspricht ein geringstwertiges Bit (LSB) des digitalen Ein
gangssignales 0.1 V der Ausgangsspannung und der Vorgabe
wert α ist 0,2 V, entsprechend zwei LSBs, die analoge Aus
gangsspannung vom ersten DAK 26 ist +10.0 V und die Aus
gangsspannung vom zweiten DAK 28 ist -9,8 V.
Schritt 102: Das Tor 54 wird durch ein Steuersignal vom
Mikroprozessor 38 freigegeben und das Ausgangssignal vom
Komparator 52 wird vom Mikroprozessor 38 überprüft. Da die
Widerstandswerte der beiden Widerstände 48 und 50 einander
gleich sind, ist die kombinierte Spannung des Widerstands
netzwerkes 46 (Spannung am nicht invertierten Eingang des
Komparators 52) der Mittelwert der Ausgangsspannungen der
beiden DAKs 26 und 28. Wenn die beiden DAKs 26 und 28 ord
nungsgemäß arbeiten, ist die kombinierte Spannung +α/2,
nämlich +0,1 V. Diese kombinierte Spannung wird mit Erde
(0 V) als erster Vorgabespannung durch den Komparator 52
verglichen. Wenn das Ausgangssignal vom Komparator 52 nicht
"hoch" ist, (d. h., wenn die DAKs 26 und 28 nicht normal
arbeiten oder mindestens einer von ihnen ausfällt), folgt
Schritt 104. Wenn das Ausgangssignal des Komparators 52
"hoch" ist, (d. h., wenn die DAKs 26 und 28 normal arbeiten),
folgt Schritt 106.
Schritt 104: Die Anzeigeeinrichtung 36 zeigt an, daß die
DAKs nicht normal arbeiten oder mindestens eines von ihnen
fehlerhaft ist.
Schritt 106: Der Mikroprozessor 38 ändert die an die beiden
DAKs 26 und 28 gegebenen Digitalsignale, d. h., die analoge
Ausgangsspannung vom ersten DAK 26 wird um Δ V, d. h., ein V
erniedrigt und die analoge Ausgangsspannung vom zweiten
DAK 28 wird um denselben Wert Δ V erhöht. Dadurch er
zeugen der erste DAK 26 und der zweite DAK 28 analoge Aus
gangsspannungen, die symmetrisch in bezug auf +α/2 (+0,1 V)
als zweiter Vorgabespannung sind. Die zweite Vorgabespannung
unterscheidet sich von der ersten Vorgabespannung (Erde) bei
dieser Ausführungsform. Wenn die erste Vorgabespannung der
zweiten Vorgabespannung entspricht, werden die beiden Ein
gangsspannungen an den Komparator 52 gleich (wenn die DAKs
26 und 28 normal arbeiten) und der Ausgangspegel vom Kom
parator 52 könnte astabil werden. Daher wird die Differenz
zwischen der ersten und der zweiten Vorgabespannung unter
Berücksichtigung des Schwellpegels des Komparators 52 fest
gelegt.
Schritt 108: Der Mikroprozessor 38 beurteilt, ob die analoge
Ausgangsspannung vom zweiten DAK 28 denMaximalwert erreicht,
d. h., ob das digitale Eingangssignal an den zweiten DAK 28
seinen Maximalwert erreicht. Es wird darauf hingewiesen,
daß der zweite DAK 28 wegen der anfänglichen Festlegung in
Schritt 100 seinen Maximalwert erreicht, bevor der erste
DAK 26 seinen Minimalwert erreicht. In Schritt 108 wird
beurteilt, ob die beiden DAKs 26 und 28 im gesamten Aus
gangsspannungsbereich überprüft sind oder nicht. Wenn
die Ausgangsspannung vom zweiten DAK 28 nicht den Maximal
wert erreicht (d. h., wenn die Überprüfung nicht in allen
Ausgangsspannungsbereichen erfolgt ist), folgt Schritt 102.
Wenn diese Ausgangsspannung den Maximalwert erreicht (d. h.,
wenn die Prüfung in allen Ausgangsspannungsbereichen er
folgt ist), folgt Schritt 110.
Schritt 110: Die analoge Ausgangsspannung vom ersten DAK 26
wird auf einen Wert gesetzt, der dem Maximalwert minus dem
vorgegebenen Wert α (0,2 V) entspricht, das heißt, auf
+9,8 V. Die analoge Ausgangsspannung vom zweiten DAK 28
wird auf den Minimalwert, d. h., -10.0 V gesetzt. Dieser
Schritt entspricht obigem Schritt 100.
Schritt 112: Wenn der Ausgangspegel vom Komparator 52
"niedrig" ist, folgt Schritt 114. Falls nicht, folgt
Schritt 104. Dieser Schritt entspricht obigem Schritt 102.
Schritt 114: Dieser Schritt ist derselbe wie der oben ge
nannte Schritt 106, d. h., die analoge Ausgangsspannung vom
ersten DAK 26 wird um Δ V erniedrigt und die analoge Aus
gangsspannung vom zweiten DAK 28 wird um Δ V erhöht. Da
durch sind die analogen Ausgangsspannungen von den beiden
DAKs 26 und 28 symmetrisch in bezug auf -α/2 (-0,1 V), als dritter
Vorgabespannung, falls die DAKs ordnungsgemäß arbeiten.
Schritt 116: Die Ausgangsspannung vom ersten DAK 26 erreicht
ihren Minimalwert wegen der Einstellung gemäß Schritt 110,
bevor die Ausgangsspannung vom zweiten DAK 28 ihren Maximal
wert einnimmt. Dadurch wird beurteilt, ob die Ausgangsspan
nung vom ersten DAK 26 ihren Minimalwert erreicht oder nicht.
Ist dies der Fall, so folgt Schritt 118, andernfalls
Schritt 112. Der vorliegende Schritt 116 entspricht obigem
Schritt 108.
Schritt 118: Die Anzeigeeinrichtung 36 zeigt an, daß die
DAKs normal arbeiten, d. h., daß sie funktionstüchtig sind.
Wie im vorigen ausgeführt, entsprechen die Schritte 100, 102,
106 und 108 den Schritten 110, 112, 114 bzw. 116. Die Aus
gangsspannung vom Widerstandsnetzwerk 46 ist jedoch einmal
+α/2 (+0,1 V) bzw. -α/2 (-0.1 V), wenn die beiden DAKs
26 und 28 normal arbeiten. Wenn zumindest einer der beiden
DAKs 26 und 28 falsch arbeitet und dabei die Ausgangsspan
nung vom Widerstandsnetzwerk 46 immer höher ist als die erste
Vorgabespannung (Erde) in den Schritten 100 bis 108, kann
der abnormale Zustand nicht ermittelt werden. Dieser abnor
me Zustand wird dann aber in den folgenden Schritten 110
bis 116 festgestellt. Wenn die Ausgangsspannung vom Wider
standsnetzwerk 46 immer niedriger ist als die erste Vorgabe
spannung, wird die fehlerhafte Funktion in den ersten Schrit
ten festgestellt.
Bei dem Blockdiagramm gemäß Fig. 3 sind die rechts vom Bus 34
in Fig. 1 dargestellten Blöcke 36 bis 44 nicht dargestellt.
Sie sind jedoch auch vorhanden. Mit dem in Fig. 3 enthal
tenen Prüfgerät werden drei DAKs überprüft. Der digitale Ein
gang eines dritten DAK 58 ist mit dem Bus 34 verbunden und
die analoge Ausgangsspannung desselben wird auf ein Wider
standsnetzwerk 46 gegeben. Ein Analogschalter (Analogmulti
plexer) 60 gibt jeweils zwei analoge Ausgangsspannungen der
drei DAKs 26, 28 und 58 auf die zwei Anschlüsse des Wider
standsnetzwerkes 26 auf ein Steuersignal vom Bus 34 hin. Zum
Beispiel werden zunächst der erste DAK 26 und der zweite DAK 28
ausgewählt und gemäß dem Flußplan von Fig. 2 überprüft. Wenn
das Prüfergebnis normal ist, d. h., wenn der erste DAK 26
und der zweite DAK 28 ordnungsgemäß arbeiten, werden der
erste (oder zweite) und der dritte DAK 26 (oder 28) bzw. 58
zum entsprechenden Überprüfen ausgewählt. Wenn das zweite
Überprüfungsergebnis unnormal ist, wird daraus geschlossen
daß der dritte DAK 58 fehlerhaft arbeitet. Wenn das Prüfer
gebnis für den ersten DAK 26 und zweiten DAK 28 unnormal
ist, wird der fehlerhafte DAK dadurch festgestellt, daß das
Prüfergebnis für den ersten und dritten DAK 26 und 58 mit
dem für die Kombination aus dem zweiten und dritten DAK 28
und 58 verglichen wird. Bei dieser Ausführungsform ist es
also möglich, festzustellen, welcher von mehreren DAKs
fehlerhaft ist oder ausgefallen ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 weist das Widerstands
netzwerk 46 drei Widerstände 62, 64 und 66 auf, deren eine
Anschlüsse mit den Ausgängen des ersten DAK 26, des zweiten
DAK 28 bzw. des dritten DAK 58 verbunden sind. Die anderen
Anschlüsse der Widerstände sind gemeinsam mit dem nicht in
vertierenden Eingang des Komparators 52 verbunden. Falls die
Widerstandswerte der Widerstände 62, 64 und 66 einander
gleich sind, wird die analoge Ausgangsspannung von einem
der DAKs 26, 28 und 58 auf +α/2 oder -α/2 (d. h. +0,1 V
oder -0,1 V) gesetzt und die anderen beiden DAKs werden
gemäß dem Flußplan von Fig. 2 überprüft. Die Überprüfung
wird durch Ändern der Kombination der DAKs wiederholt. In
dem Fall, daß die Widerstandswerte der Widerstände 62 und
64 doppelt so hoch sind wie der des Widerstandes 66, wird
dasselbe Digitalsignal an den zweiten und dritten DAK 28
und 58 gegeben, so daß die Kombination aus dem zweiten und
dritten DAK 28 und 58 als insgesamt zweiter DAK wirkt. Dann
werden die DAKs entsprechend dem Flußplan von Fig. 2 über
prüft. So können drei DAKs gleichzeitig überprüft werden.
Mit anmeldegemäßen Prüfgeräten und einem anmeldegemäßen
Prüfverfahren können also mehrere DAKs gleichzeitig ohne
großen Aufwand überprüft werden. Besonders dann, wenn das
die DAKs enthaltende elektronische Gerät einen Mikropro
zessor aufweist, wie bei den vorstehenden Ausführungsformen,
werden nur noch ein Widerstandsnetzwerk und ein Komparator zum
Herstellen eines anmeldegemäßen Prüfgerätes benötigt. Für den
Fall, daß die Ausgangsspannung vom Widerstandsnetzwerk als
Schwellspannung für ein logisches Eingangssignal bei einem
logischen Analysator oder dergleichen verwendet wird, können
dieselben Schaltungen sowohl für den logischen Analysator
wie auch für ein anmeldegemäßes Prüfgerät verwendet werden.
Abweichend von den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
können die Widerstandswerte im Widerstandsnetzwerk auch von
denen abweichen, wie sie an Hand der Fig. 1 und 3 beschrie
ben worden sind, so daß die erste und die zweite Vorgabe
spannung einander gleich sind. Selbst wenn mehr als drei
DAKs vorhanden sind, kann ein Prüfgerät gemäß einer Aus
führungsform von Fig. 3 oder Fig. 4 alle dadurch überprüfen,
daß die Zahl der Anschlüsse des Analogschalters von Fig. 3
oder die Zahl von Widerständen im Widerstandsnetzwerk von
Fig. 4 erhöht wird. Bei den beschriebenen Ausführungsformen
dienen der Mikroprozessor und der ROM als Digitalsignaler
zeuger. Es kann jedoch auch eine Kombination aus einstell
baren Abwärts- und Aufwärtszählern oder ein Mustergenerator
verwendet werden. Darüber hinaus kann der Ausgang des Kom
parators mit einer LED oder dergleichen zum Überwachen des
Prüfergebnisses verbunden sein. Das Tor kann weggelassen
werden und statt dessen ein Komparator mit einem Freigabe
anschluß vorhanden sein.
Claims (11)
1. Prüfgerät zum gleichzeitigen Prüfen mehrerer D/A-Konver
ter, mit
- - einem Digitalsignalerzeuger, der Digitalsignale an die D/A-Konverter abgibt,
- - einem Widerstandsnetzwerk zum Verknüpfen der Analog signale von D/A-Konvertern, und
- - einem Komparator zum Vergleichen der Ausgangsspannung des Widerstandsnetzwerkes mit einer ersten Vorgabespan nung,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Digitalsignalerzeuger an einen ersten Satz von D/A-Konvertern, mindestens an einen D/A-Konverter, erste Digitalsignale und an einen zweiten Satz von D/A-Kon vertern, mindestens einen anderen D/A-Konverter, zweite Digitalsignale ausgibt, wobei die jeweiligen ersten und zweiten Digitalsignale an ordnungsgemäß arbeitenden D/A-Konvertern zu Analogsignalen führen, die entweder, in einem ersten vorgegebenen Fall, symmetrisch zu einer zweiten Vorgabespannung liegen, die sich um einen posi tiven Unterschied von der ersten Vorgabespannung un terscheidet, oder die, in einem zweiten vorgegebenen Fall, symmetrisch zu einer dritten Vorgabespannung lie gen, die sich um einen negativen Unterschied von der ersten Vorgabespannung unterscheidet,
- - das Widerstandsnetzwerk (48, 50; 62, 64, 66) die Ana logspannungen so miteinander verknüpft, daß die Aus gangsspannung bei ordnungsgemäß funktionierenden D/A- Konvertern im ersten vorgegebenen Fall der zweiten Vor gabespannung und im zweiten vorgegebenen Fall der dritten Vorgabespannung entspricht, und
- - der Komparator (52) die jeweilige Ausgangsspannung vom Widerstandsnetzwerk mit der ersten Vorgabespannung ver gleicht und ein Fehlersignal ausgibt, wenn im ersten vorgegebenen Fall sein Ausgangssignalpegel auf "nieder" fällt oder im zweiten vorgegebenen Fall auf "hoch" steigt.
2. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Digitalsignaler
zeuger ein Mikroprozessor (38) ist.
3. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Digitalsignaler
zeuger ein Digitalmustergenerator ist.
4. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Digitalsignalerzeuger
einen setzbaren Aufwärtszähler und einen setzbaren
Abwärtszähler aufweist.
5. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1-4, da
durch gekennzeichnet, daß das
Widerstandsnetzwerk (46) zwei in Reihe geschaltete
Widerstände (48, 50) aufweist, deren andere Anschlüsse
die Ausgangsspannungen von den mehreren D/A-Konver
tern (26, 28) erhalten, und bei denen die gemeinsame
Verbindung mit einem Eingang des Komparators (52)
verbunden ist.
6. Prüfgerät nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Widerstandswerte
der beiden Widerstände (48, 50) einander gleich sind.
7. Prüfgerät nach Anspruch 5 oder 6, gekenn
zeichnet durch einen Analogschalter (60)
zum wahlweisen Anlegen der analogen Ausgangsspannungen
der mehreren D/A-Konverter (26, 28, 58) an das Wider
standsnetzwerk (46) (Fig. 3).
8. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Widerstandsnetzwerk (46) mehrere Widerstände (62, 64,
66) aufweist, deren eine Anschlüsse jeweils die analoge
Ausgangsspannung von einem der mehreren D/A-Konverter
(26, 28, 58) erhalten und die anderen Anschlüsse mit
einem Eingang des Komparators (52) verbunden sind.
(Fig. 4).
9. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ge
kennzeichnet durch eine Auswertein
richtung (38) zum Auswerten des Ausgangssignals des
Komparators (52).
10. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, ge
kennzeichnet durch eine Anzeige
einrichtung (36) zum Anzeigen des Ausgangssignals des
Komparators (52).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57150598A JPS5940721A (ja) | 1982-08-30 | 1982-08-30 | デジタル・アナログ変換器用診断装置 |
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Family
ID=15500374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833330886 Granted DE3330886A1 (de) | 1982-08-30 | 1983-08-26 | Pruefgeraet und pruefverfahren fuer digital/analog-wandler |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE3330886A1 (de) |
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| GB (1) | GB2126442B (de) |
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