DE333092C - Zufuehrung fuer die mit Kopf versehenen Stifte oder Bolzen bei Schraubenschneidmaschinen mit Hilfe einer schraegen Rinne, in deren Schlitz die Stifte oder Bolzen haengend abwaerts gleiten - Google Patents

Zufuehrung fuer die mit Kopf versehenen Stifte oder Bolzen bei Schraubenschneidmaschinen mit Hilfe einer schraegen Rinne, in deren Schlitz die Stifte oder Bolzen haengend abwaerts gleiten

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DE333092C
DE333092C DE1919333092D DE333092DD DE333092C DE 333092 C DE333092 C DE 333092C DE 1919333092 D DE1919333092 D DE 1919333092D DE 333092D D DE333092D D DE 333092DD DE 333092 C DE333092 C DE 333092C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G11/00Chutes
    • B65G11/20Auxiliary devices, e.g. for deflecting, controlling speed of, or agitating articles or solids
    • B65G11/203Auxiliary devices, e.g. for deflecting, controlling speed of, or agitating articles or solids for articles

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Description

  • Zuführung für die mit Kopf versehenen Stifte oder Bolzen bei Schraubenschneidmaschinen mit Hilfe einer schrägen Rinne, in deren Schlitz die Stifte oder Bolzen hängend abwärts gleiten. Bei Maschinen, auf denen. Schraubengewinde in die mit Köpfen versehenen Bolzen oder Stifte eingeschnitten werden, werden in der Regel die Werkstücke, also die Kopfstifte oder -bolzen, aus einem über dem hinteren Teil der Maschine angeordneten Vorratsbehälter durch eine nach vorn schräg abfallende Rinne, in deren Schlitz die Werkstücke mit ihren Köpfen hängen und abwärts gleiten, zu der im vorderen Teil der Maschine liegenden Arbeitsstelle geführt. Diese Anordnung des Vorratsbehälters und .der Zuführrinne im hinteren Teil der Maschine ist notwendig, .damit die im vorderen Teil liegende Arbeitsstelle von oben frei bleibt und für den die Maschine beaufsichtigenden Arbeiter leicht zugänglich ist. Hierbei tritt jedoch folgende Schwierigkeit auf: Die im Schlitz der geneigten Rinne hängenden Werkstücke nehmen während des Abwärtsgleitens eine mit dem Kopf nach vorn geneigte Stellung ein. In ihrer endgültigen Arbeitsstellung dagegen muß der Kopf des Werkstückes nach hinten gerichtet sein, damit er vom hinten liegenden Werkstückhalter erfaßt werden kann. Infolgedessen war es in der Regel notwendig, die Zuführrinne schraubengangartig zu krümmen, derart, daß das Werkstück beim Abwärtsgleiten um i8o° gedreht wurde und schließlich mit dem Kopf nach hinten auf das Widerlager fiel. Die schraubengangartige Krümmung der Zuführungsrinne ist schwierig auszuführen, erfordert eine sehr genaue Bearbeitung und nimmt über der eigentlichen Bearbeitungsstelle viel Platz fort. Auch eignet sich diese Einrichtung nicht für solche Maschinen, bei denen das Widerlager und der Werkstückhalter nicht fest, sondern zum Einschneiden des Gewindes an einem wagerecht beweglichen Rahmen gelagert sind.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Zuführungseinrichtung, bei welcher alle diese Nachteile vermieden sind, und- die insbesondere einer seitlichen Krümmung bzw. schraubengangartigen Windung der Zuführungsrinne nicht bedarf. Die Erfindung besteht darin, daß in der Nähe des unteren Endes der schräg nach vorn geneigten Rinne der Kopfteil des- abwärtsgleitenden Werkstückes auf eincn Anschlag aufprallt und hierdurch in einen i von letzterem bogenförmig nach hinten abwärts führenden Rinnenteil scharf nach hinten und unten gleitet, während gleichzeitig der untere Teil des Bolzens oder Stiftes frei nach vorn durchschwingt, so daß das Werkstück sich ganz herumdreht und sofort in die richtige Lage mit dem Kopf nach hinten wagerecht auf das Widerlager fällt. Die schräg abwärts -führende Rinne kann außerdem an einer öder mehreren Stellen unterbrochen und der hierdurch abgetrennte untere Teil an dein das Widerlager und den Werkstückhalter tragenden, zum Anschneiden des Gewindes wagerecht beweglichen Rahmen befestigt werden. Die neue Zuführungsvorrichtung ist in Fig. i .der Zeichnung von der Seite gesehen, in Fig.2 von vorn gesehen in einer Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
  • Aus dem Vorratsbehälter a gleiten die Werkstücke b längs der nach vorn geneigten Rinne c abwärts. Diese besteht beispielsweise aus zwei parallelen Schienen, die -durch einen Schlitz d getrennt sind. Die Werkstücke b gleiten mit ihren Köpfen e auf den Oberkanten der beiden parallelen Schienen, während der Schaft des Bolzens oder Stifts im Schlitz d hängt. Am unteren -Ende des Rinnenteils c ist eine Hemmung angebracht, die aus zwei sich abwechselnd nach links und rechts (Fig. 2) bewegenden Stiften f und g besteht. Diese erhalten ihre gemeinschaftliche Hin- und Herbewegung etwa von dem Teil h aus. Bewegt sich der obere Stift f in den Schlitz d der Rinne, so wird ein weiteres Abwärtsgleiten der stapelförmig hintereinanderliegenden Werkstücke unterbrochen. Wenn sich alsdann der Stift f zurück, dagegen der Stift g in den Rinnenschlitz bewegt, so fällt das vorderste Werkstück in den zwischen den beiden Stiften verbleibenden Raum (Fig. i). Bewegt sich endlich der untere Stik g wieder zurück und der obere Stift f in den Schlitz hinein, so gleitet das vorderste Werkstück für sich -allein weiter,. während die übrigen Werkstücke zurückgehalten werden. Die Hemmung läßt also in bestimmten, durch den. Maschinengang gegebenen Zeitabständen ein Werkstück nach dem anderen abwärtsgleiten.
  • Von dem beschriebenen Rinnenteil c ist der untere Rinnenteil i bei der dargestellten Ausführungsform abgetrennt und an dem wagerecht beweglichen Maschinenteil befestigt, an dem auch das Widerlager k und der Werkstückhalter l gelagert sind. Die Hemmung f, g läßt das vorderste Werkstück jedesmal dann abwärts gleiten, wenn der untere Rinnenteil i sich in der Stellung i, befindet. Bei diesem weiteren Abwärtsgleiten im unteren , Rinnenteil i prallt das Werkstück finit seinem oberen Kopfteil auf einen Anschlag in auf, während sein unterer Schaftteil frei nach vorn durchschwingt (Stellung b,). Von dem ; Anschlag in aus erstreckt sich ein Binnenteil n in abwärts führendem Bogen. nach hinten. Durch den Aufprall wird also der Kopf dies Werkstückes im Binnenteil in nach hin- j ten und unten geführt, wo schließlich das Werkstück auf dein Wi.derlager h mit dem ` Kopf nach hinten liegenbleibt (wagerechte Stellung b2). Auf diese Weise ist also eine vollständige Umdrehung des Werkstückes erzielt, ohne d!aß die Zuführungsrinne aus ihrer Längsebene herauszutreten braucht.
  • Das Widerlager h ist in bekannter Weise am Umfang mit Nuten o versehen, welche die Werkstücke aufnehmen. Durch Drehung dis Widerlag ers kommt das Werkstück aus der Stellung b, in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung b3, in welcher die Bearbeitung stattfindet. Zu diesem Zwecke erfaßt der W erkstÜckhalter l den Kopf des Werkstückes mittels eines Spannfutters o. dgl. (Fig. i). Beim Einschneiden des Gewindes in den Schaft des Werkstückes mittels des Fräsersp (Fig.2) oder eines sonstigen Werkzeuges nimmt das Widerlager k den Gegendruck auf. Werkzeughalter l und Widerlager k sind hierbei,' wie erwähnt, in einem gemeinsamen, wagerecht beweglichen Rahmen gelagert, so daß das Werkstück die zum Einschneiden des Gewindes `erforderliche wagerechte Bewegung ausführt, während das Werkzeug in seiner Stellung stehenbleibt. An diesem wagerecht beweglichen Rahmen ist, wie erwähnt, auch der untere Rinnenteil i. befestigt und macht die Bewegung mit.
  • Die neue Zuführungseinrichtung könnte jedoch auch bei solchen Schraubenschneidmaschinell Verwendung finden, bei denen das Werkstück während -des Gewindeschneidens festliegt. In diesem Falle ist eine Trennung der Zuführungsrinne in zwei gegeneinander bewegliche Teile - nicht erforderlich. Aber auch bei Maschinen der erstgenannten Art, bei denen also das Werkstück beim Gewindeschneiden eine wagerechte Bewegung ausführt, könnte die Zuführungsrinne ungeteilt sein. In diesem Falle sind besondere Einrichtungen zu treffen, daß das in seine wagerechte Lage mit dein Kopf nach hinten allkommende Werkstück aus der festen Rinne auf das bewegliche Widerlager übergeführt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Zuführung für die mit Kopf versehenen Stifte oder Bolzen bei Schraubenüchneidrnaschinen mit Hilfe einer schrägen Rinne, in deren Schlitz die Stifte oder Bolzen hängend abwärts gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des unteren Endes der schräg nach vorn geneigten Rinne (c) der Kopfteil des abwärts gleitenden Werkstückes (b) auf einen Anschlag (-in) aufprallt und hierdurch in einem vorn Anschlag bogenförmig nach hinten abwärts führenden Binnenteil (R) heruntergleitet, während gleichzeitig der untere Werkstückteil frei nach vorn durchschwingt, so daß das Werkstück mit dem Kopf nach hinten auf das wagerechte Widerlager (h) fällt.
  2. 2. Zuführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg abwärts führende Rinne (c) an einer oder mehreren Stellen unterbrochen und der hierdurch abgetrennte untere Binnenteil (i) an einem das Widerlager (h) und den Werkstückhalter (l) tragenden, zum Einschneiden des Gewindes wagerecht beweglichen Maschinenteil befestigt ist.
  3. 3. Zuführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des oberen feststehenden Rnnenteiles (c) eine Hemmung (f, g) angebracht ist, welche jedesmal das vorderste der stapelförmig hintereinander abwärts gleitenden Werkstücke aufnimmt und es im geeigneten Zeitpunkt, wenn der untere Binnenteil (i.) sich gegen den oberen bewegt, auf den unteren Binnenteil gleiten läßt.
DE1919333092D 1919-06-17 1919-06-17 Zufuehrung fuer die mit Kopf versehenen Stifte oder Bolzen bei Schraubenschneidmaschinen mit Hilfe einer schraegen Rinne, in deren Schlitz die Stifte oder Bolzen haengend abwaerts gleiten Expired DE333092C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2812850A1 (de) * 1978-03-23 1979-09-27 Inst Elektroswarki Patona Vorrichtung zum auftragsschweissen
DE2952545A1 (de) * 1979-12-28 1981-07-02 Institut elektrosvarki imeni E.O. Patona Akademii Nauk Ukrainskoj SSR, Kiev Auftragschweisseinrichtung fuer ventile von verbrennungsmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2812850A1 (de) * 1978-03-23 1979-09-27 Inst Elektroswarki Patona Vorrichtung zum auftragsschweissen
DE2952545A1 (de) * 1979-12-28 1981-07-02 Institut elektrosvarki imeni E.O. Patona Akademii Nauk Ukrainskoj SSR, Kiev Auftragschweisseinrichtung fuer ventile von verbrennungsmotoren

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