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BESCHREIBUNG
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Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet aer Landwirtschaftj genauer
auf Mechanisierungsmittel fur die Veredlung von Dauerkulturen.
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Am zweckmäßigsten ist die vorliegende Erfindung für die Veredlung
von Weintrauben, Obstkulturen, Beerenobst usw.
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anzuwenden.
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Gegenwärtig sind verschiedene Mechanisierungsmittel für die Veredlung.von
Dauerkulturen bekannt, so beispielsweise eine Pfropfmaschine, die einzelne der Mechanisierung
dienende Operationen des Schneidens von Verbindungselemen ten an den Veredlungsbestandteilen
- dem Edelreis und der Unterlage - mit manueller Reiserzuführung und manueller Verbindung
der Bestandteile zu einer fertigen Veredlung ausführt.
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Die Leistung dieser Maschine beträgt in etwa 300 Pfropfungen je Stunde
Nettozeit.
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Die bekannte bulgarische Pfropfmaschine führt das Schneiden von Verbindungselementen
an den Veredlungsbestandteilen, dem Edelreis und der Pfropfunterlage, durch deren
Ausstanzen mit einem Profilmesser auso Die Leistung' dieser Maschine beträgt etwa
400 - 450 Pfropfungen je Stunde Nettozeit.
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eine kennzeichnende Besonderheit der vorgenannten Maschinen ist die
Mechanisierung einzelner Operationen während des Pfropfens mit beträchtlichem Aufwand
an Handarbeit.
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Bekannt ist ferner eine Anlage zum Pfropfen von Reisern, die im SU-Urheberschein
Nr. 470130, K1. Ä Ol C 1/06 beschrieben ist und sich grundsätzlich dadurch auszeichnet,
daß sie alle Operationen des Pfropfungsvorgangs außer der Reiserzuführung selbständig
ausführt.
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Die Anlage besteht aus einem Paar von Trommeln, die auf Wellen mit
sich kreuzenden Achsen drehen.
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Am Umfang der jeweiligen Trommeln sind Spannelemente für Edelreis
und Unterlage angebracht. Die Spannelemente sind ferner relativ zu den Trommeln
unter ein und demselben Winkel geneigt. Dadurch nähern sich die in die Spannelemente
eingesetzten Reiser, indem sie sich über die Kegelerzeugen de bewegen, allmählich
einander und werden längs der Reisachse ausgerichtet. Sofern an den Stirnflächen
von Edelreis
und Unterlage Verbindungselemente, beispielsweise vom
Typ "Zapfen - Nut", vorgesehen sind, lassen sich die beiden Bestandteile zu einer
fertigen Veredlung zusammenfügen.
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Die erwähnte Anlage kontinuierlicher Wirkungsweise ermöglicht eine
beträchtliche Steigerung der Arbeitsproduktivität dank der Möglichkeit, den Mechanisierungsgrad
des Pfropfungsvorgangs zu erhöhen.
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Die auf der Basis der Anlage geschaffene Pfropfmaschine mechanisiert
die Operationen des Pfropfungsvorgangs in nachstehender Reihenfolge: die Reiser
- Edelreis und Unterlage, die in die für sie vorgesehenen Spanneleaente eingesetzt
sind, laufen während der Trommeldrehung durch Reiserzentriermechanismen, die die
Reiserachsen auf eine einheitliche vorgeschriebene Bewegungsbahn bringen, wobei
sie diese auf eine solche Weise schwenken, daß sich die Reiserachsen genau längs
der Kegelerzeugenden einstellen.
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Nach beendetem Durohlauf der Reiser' durch den Zentnermechanismus
läuft die bewegliche lacke des Spannelementes, die als zweiarmiger Hebel gestaltet
ist, mit dem zum Reis entgegengesetzten Ende auf eine Klaue auf und fixiert diese
in ausgeschwenkt er Stellung durch VergröZerung der Anpreßkraft an die Oberfläche
der festen Backe des Spannele mentes. Die Stützflächen der festen Backen der Spannelemente
an den beiden Trommeln sind so ausgerührt und aufeinander abgestimmt, daß sie während
ihrer Annäherung aneinander in einer Ebene zu liegen kommen. Dann werden während
der weitergehenden Drehung der Trommeln die festgestellten Reiser der ersten Spindel
mit einem Fräsensatz zugeführt, die den Schnitt erneuert und einen Teil des Verbindungselements
schneidet. Der nächstfolgende Fräsensatz schneidet die Verbindungselemente fertig.
Die Reiser mit den fertigen Verbindungselementen nähern sich während der weiteren
Drehung der Trommeln allmählich bis zum vollständigen Sinlauf der Verbindungselemente
des einen Reises in das andere @ einander, d.h. sie werden zu einer fertigen Veredlung
zusammengefügt. Im Augenblick der Beendigung der Reiserzusammenfügung läuft die
bewegliche Backe des Spannelementes von dem einen Elauenprofil ab und sogleich auf
das
andere mit der entgegengesetzten Kraftwirkungsrichtung auf, d.h. sie öffnet das
Spannelement, worauf die vollzogene Veredlung auf das Förderband fällt.
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Die Erfahrung beim Betrieb der Maschine zeigt, daß ihre durchschnittliche
Leistung zweitausend Pfropfungen je eine Stunde Nettozeit erreicht.
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Gemäß den bekannten agrotechnischen Forderungen mussen die Veredlungen
zur Erzielung von qualitätsgerechten Setzlingen bei der Anzucht derselben im Boden
auf eine solohe Weise ausgeführt sein, daß die Übereinstimmung der Profile von Edelreis
und Unterlage, d.h. die Ubereinstimmung ihrer Kambiumschichten, sowie eine ausreichende
Anzugsgröße in den Vsrbindungselementen gewährleistet sind, die die Ganzheit der
Veredlung bei-deren Transport garantiert.
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Eine solche Bearbeitungsgenauigkeit der Verbindungselemente an den
Reisern ist bei entsprechender Genauigkeit der Übereinstimmung der Reiserlage am
zu bearbeitenden Objekt mit der Lage der Arbeitsorgrte möglich, die die Verbindungsclemente
an den Reisern bearbeiten. Eine Gewähr für die exakte Übereinstimmung der Arbeitsorgane
mit der Lage der Reiser bei ihrer Bearbeitung sind e'inheitliche Konstruktive und
technologische Basen sowohl für die Ärbeitsorgane wie auch für die Reiser.
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In der bekannten Anlage sind sowohl die Trommeln mit geneigten Rotationsachsen
wie auch das Tragstück mit vier Spindeln für die Fräser und zwei Reiserzentriermechanismen
auf einer Grundplatte angeordnet. Da die Reiser auf den relativ zur Grundplatte
geneigten Wellen der Trommeln längs der Kegelerzeugenden umlaufen, sind es Polarkoordinaten,
die ihre Lage bestimmen, während die Lage der Arbeitsorgane relativ zur Grundplatte
durch rechtwinklige Koordinaten bestimmt ist. Darum ist die Erzielung der übereinstimmenden
Lage mehrerer Arbeitsorgane und der Reiser mit der erforderliohen Genauigkeit bei
unvermeidlichen Maßabweichungen bei der Herstellung von Einzelteilen der Pfropfmaschine
praktisch im Betrieb unmöglich. Darüberhinaus sind die Punkte, in denen durch Auswahl
und Einzelregelungen die Ubereinstimmung der Lage der Arbeitsorgane mit der Lage
der Reiser erzielt
werden kann, dann die einzig möglichen tJbereinstimmungspunkte.
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Da die Arbeitsorgane wahrend'des Betriebs verschleißen, ändern sich
folglich ihre abmessungen, und demnach ändert sich auch ihre Einstellung.
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Diese betriebsbedingten Veränderungen fuhren zur Verlagerung von
an den Reisern ausgeschnittenen Verbindungselementen und folglich zur schlechteren
Ubereinstimmung der Profile der Veredlungsbestandteile und demgemäß zur Verminderung
der Ausbeute an qualitätsgerechten Setzlingen.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung Ist die Beseitigung der genannten
Nachteile der bekannten Anlage durch Ermöglichung einer genauen Ubereinstimmung
der Lage der Arbeitsorgane der Masohine und der zubearbeitenden'Reiser.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in der Anlage ge zum Pfropfen
von Reisern Kragstücke bestimmter Konstruktion und mit einer solchen Anordnung derselben
relativ zu den.zu bearbeitenden Reisern zu schaffen, die deren ständige genaue Ubereinstimmung
in beliebigen Punkten der Lage der Reiser auf der vorgeschriebenen Bewegungsbahn
der letzteren gewahrleisten, wodurch die Ausbeute an Setzlingen aus den durchgeführten
Veredlungen erhöht wird.
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Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der Anlage zum
Pfropfen von Reisern, die eine Grundplatte enthält, auf der mit Hilfe. von unter
einem Winkel zueinander liegenden Achsen rotierende Trommelförderer mit Spannelementen
für die Reiser sowie Kragstücke mit an ihnen montierten Arbeitsorganen angeordnet
sind, erfindungsgemäß die Achsen der Tragstücke mit den Achsen der Trommelförderer
auf eine solche Weise übereinstimmen, daß dadurch die Ubereinstimmung der Arbeitsorgane
in eines beliebigen Punkt mit der Bewegungsbahn der Reiser gewahrleistet wird, und
daß sie an ihnen gelenkig angebracht sind.
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Zweckmäßigerweise sind die eigentlichen Kragstücke gegen Durchdrehen
in bezug auf die Grundplatte der Anlage gesichert.
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Diese Ausführung der Kragstücke an der Anlage gewährleistet eine
genaue Bearbeitung der Verbindungselemente an
den Reisern nach deren
Profil und die erforderliche Anzugsgröße beim Zusammenfügen, was die Ausbeute an
qualität8-gerechten Setzlingen ungefähr um 5% zu steigern erlaubt.
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Das Prinzip der Erfindung besteht in folgendem. Die Kragstücke mit
den an ihnen axigeordneten'Arbeitsorganen sind solcherweise ausgeführt, daß sie
auf den Wellen der rotierenden Trommeln angebracht werden können.
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Also besitzen die Trommeln, die die zu bearbeitenden Reiser und die
Arbeitsorgane transportieren, ein und dieselbe Basis. Die oberein9timmung der konstruktiven
und technologischen Basen für das zu bearbeitende Objekt und die bearbeitenden Arbeitsorgane
ermöglicht sowohl theoretisch wie auch praktisch die Erzielung der höchstgenauen
Ubereinstimmung derselben. Dies gestattet, die Bearbeitungsgenauigkeit der Verbindungselemente
an den Reisern zu erhöhen. Zugleich gestattet die gelenkige Befestigung der Kragstücke
an einer gemeinsamen Achse die Ubereinstimmung mehrerer Arbeitsorgane mit den Reisern
nicht in einzig möglichen Punkten, sondern auf dem gesamten Bewegungsumfang der
Reiser zu erzielen. Dies erweitert die Anwendungsmöglichkeit der Arbeitsorgane und
verbessert die Bedienung der Anlage und deren Betriebszuverlässigkeit. Zur Gewährleistung
einer bequemen Zone zwischen den geneigten Trommeln zur Beschickung der Spannelemente
mit den Reisern und Anbringung der Arbeitsorgane sowie zur Vermeidung der Beeinflussung
der Bearbeitungsgenauuigkeit der Reiser durch in den Verbindungen bestehende Spalte
und gegenseitig bewegliche Mas-sen, die Vibrationen bewirken, sind die Kragstücke
gegen Durchdrehen auf. der Achse in bezug auf die Grundplatte der Anlage gesichert.
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Die Gewährleistung der hohen Bearbeitl1ngsgenauigkeit der Verbindungselemente
an den Reisern neben hohem Mechanisierungsgrad in der Anlage gestattet es, den Prozentsatz
der Ausbeute an qualitätsgerechten Setzlingen aus den vorgenommenen Veredlungen
gegenüber den bestehenden Pfropfmaschinen wie auch den von Hand ausgeführten Veredlungen
zu erhöhen. Zugleich erfordert die garantiert genaue Ausführung der Pfropfoperationen
durch die Mechanismen der Maschine
keine hohe Qualifikation der
Bedienunskräfte, da sie ledigiich die einfachste Operation der Beschickung der Spannelemente
der Trommeln mit den Reisern ausführen.
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Es ist zu vermerken, daß die erwähnten konstruktiven Veranderungen
den Metallanteil der Anlage insgesamt zu verringern sowie deren Betriebszuverlässigkeit
zu erhöhen erlauben.
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Im folgenden wird die Erfindung in einer ausführlichen Beschreibung
der Zeichnungen ihres Prinzipschemas sowie durch ein konkretes Ausführungsbeispiel
derselben erläutert.
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In den Zeichnungen zeigt Figc 1 Prinzipschema der Anlage zum Pfropfen
von Reisern, gemäß der Erfindung; Fig. 2 beispielsweise Ausführungsform der linken
Trommel (Sdelreistrommel) mit den Arbeitsorganen.
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Die Anlage zum Pfropfen von Reisern (Fig.l) gemäß der Erfindung enthält
ein Paar von zueinander unter einem Winkel angeordneten Trommeln 1 mit Spannelementen,
die aus einer festen Backe 2 und einer beweglichen Backe 3 bestehen, welche an deren
Umfang gleichmäßig verteilt sind. Jede der Trommeln i ist auf.eine Gelenkwelle 4
gesetzt, die in einer Lagerung 5 gelagert ist, der seinerseits auf einer Grundplatte
6 der Anlage befestigt ist. Hierbei nehmen die Wellen 4 der beiden Trommeln 1 eine
in bezug auf die Grundplatte 6 geneigte Stellung ein, und relativ zueinander schneiden
sich die Achsen der Trommeln 1 unter einem Winkel der konstruktiv gewählt ist. Hierbei
sind die festen Backen 2 und die beweglichen Backen 3 der Spannelemente relativ
zur Oberfläche der Trommeln 1 um den Winkel 90°- oC geneigt. Dadurch liegen Reiser
7 auf der Trommel 1 längs² der Oberfläche der Kegelerzeugenden mit dem Rotatiönspunkt
auf der Achse der Welle 4. Kragstücke 8 /Fig.2/ sind auf Lagern 9 an der Nabe der
Trommel 1 gelenkig angebracht. Die Achsen der Kragstücke 8 stimmen mit den Achsen
der Trommelförderer 1 überein. Am Tragstück 8 sind Flächen für die Befestigung von
Arbeitsorganen ausgeführt, die langes der Bewegungsbahn der Reiser 7. mit Berücksichtigung
ihres Neigungswinkels zur Drehachse der Welle 4 angeordnet sind. An den erwähnten
Flächen
des Kragstücks 8 sind aufeinanderfolgend befestigt: ein
Zentriermechanismus 10 zum Zentrieren der Reiser 7; eine Spindel von Abstechfräsern
11 und eine Spindel von Frssern 12 zum Schneiden von stuten an denselben Reisern
7. Das Tragstück 8 ist gegen Durchdrehen in bezug auf die Grundplatte 6 der Anlage
mittels eines Elements 13 gesichert, das in beliebiger bekannter Weise ausgeführt
sein kann.
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An den Trommeln 1 sind Zahnräder 14 angebracht, die deren synchrone
Drehung gewährleisten.
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Die Anlage zum Pfropfen von Reisern arbeitet auf die folgende Weise:
Zwischen den Backen 2 und 3 der Klemmen der rotierenden Trommeln 1 werden jeweils
für. eine jede von ihnen die Edelreiser 7 in die linke und die als Pfropfunterlage
dienenden Reiser in die rechte Trommel eingesetzt. Mit der fortschreitenden Drehung
der Trommeln l laufen die Reiser 7 durch den Zentriermechanismus 10, der sie auf
eine einheitliche Bewegungsbahn bringt, welche mit der Erzeugenden eines Kegels
übereinstimmt, dessen Mittelpunkt die Drehachse der Welle 4 i9t.
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Beim Austritt des Reises aus den Backen des Zentnermechanismus. 10
läuft die als zweiarmigerHebel ausgebildete bewegliche Backe 2 des Spannelementes
auf das Profil der /nicht gezeichneten/ Klaue auf und drückt diese an die feste
Backe 3 an, indem sie die Klaue in ausgeschwenkter Stellung fixiert. Mit der weiteren
Drehung der Trommel 1 laufen die Reiser an die Fräser 11 heran, die den Schnitt
vor dem Pfropfen erneuern und die Schultern der Verbindungselemente anschneiden.
Bei weiterer Drehung der Trommel 1 laufen die Reiser 7 an die Fräser 12 heran, die
die Verbindungselemente fertigsohneiden. Die Reiser 7 mit den fertiggeschnittenen
Verbindungselementen nähern sich allmählich einander bis zum vollständigen Einlauf
der Verbindungsele mente des einen Bestandteiles in den anderen, und gleichzeitig
damit richten sich die Reiserachsen allmählich längs einer Geraden aus.
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Im Augenblick der Beendigung des Zusammenfügens der Reiser werden
die Backen 2 der Spannelemente mit hilfe einer Klaue geöffnet, und die fertige Veredlung
fällt heraus.
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Die Trommeln 1 und die Fräser 11 und 12 werden mittels (in den Zeichnungen
nicht abgebildeten) Elektromotoren in Drehung versetzt. Die radiale Verschiebung
der Präser (Tiefersetzen) je nach ihrem Verschleiß während des Betriebs geschieht
mit Hilfe einer in den Gehäusen der Spindeln angeordneten, beispielsweise exzentrischen
Hülse, die das Heben bzw. Senken des Fräsers ohne Störung der dauernden Gehäusebefestigung
durch Verdrehen der Hülse im Gehäuse ermöglicht.
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Auf diese Weise gewährleistet die vorliegende Erfindung eine genaue
Übereinstimmung der Arbeitsorgane mit dem zu bearbeitenden Objekt, was wiederum
die Genauiskeit der ausgeführten Veredlungen erhöht und die Ausbeute an qualitätsgerechten
Setzlingen aus den vorgenommenen Pfropfungen steigert.