DE3332085A1 - Werkzeug zum aufrauhen, abtragen oder zerspanen - Google Patents

Werkzeug zum aufrauhen, abtragen oder zerspanen

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DE3332085A1
DE3332085A1 DE19833332085 DE3332085A DE3332085A1 DE 3332085 A1 DE3332085 A1 DE 3332085A1 DE 19833332085 DE19833332085 DE 19833332085 DE 3332085 A DE3332085 A DE 3332085A DE 3332085 A1 DE3332085 A1 DE 3332085A1
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grinding
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Kurt Dipl.-Ing. 7300 Esslingen Stoll
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Festo SE and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/18Wheels of special form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/12Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
    • B28D1/121Circular saw blades
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/18Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
    • B28D1/186Tools therefor, e.g. having exchangeable cutter bits

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Werkzeug zum Aufrauhen, Abtragen oder Zerspanen
  • Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Aufrauhen, Abtragen oder Zerspanen, das einen Grundkörper mit einer abrasiven Oberfläche hat.
  • Diese Oberfläche hat bei bekannten Werkzeugen beispielsweise die Gestalt einer makroskopischen Schneidenstruktur.
  • Diese bringt bei dem Bearbeitungsvorgang eine starke Geräuschentwicklung mit sich. Weiterhin entstehen Erschütterungen, die bei motorgetriebenen Werkzeugen Verschleißerscheinungen mit sich bringen und bei handgetriebenen Geräten den Bedienungskomfort mindern. Die auf das Werkzeug wirkenden Erschütterungen und Schläge können weiterhin zu Rauhigkeiten an der bearbeiteten Oberfläche führen, die eine umständliche Nachbearbeitung erforderlich machen.
  • Die bei einer makroskopischen Schneidenstruktur anfallenden Späne sind groß, und der entstehende Spanwurf im Betrieb ist lästig oder sogar gefährlich. Ein unruhiger Werkzeuglauf in Verbindung mit großen, nicht vollständig entfernten Spänen kann überdies die Gefahr von Rückschlägen mit sich bringen und die Ursache von gefürchteten Unfällen sein.
  • Werkzeuge mit einer feinverzahnten Oberfläche sind andererseits in der Herstellung aufwendig und teuer. Sie sind an ihrer abrasiven Schicht einem starken Verschleiß unterworfen, und normalerweise besteht keine Möglichkeit, eine verbrauchte Werkzeugoberfläche zu erneuern oder zu ersetzen.
  • Weiterhin lassen sich bei bekannten Werkzeugen die abrasiven Oberflächen nur schwer an eine gewünschte Bearbeitungskontur anpassen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteilen abzuhelfen und ein Werkzeug anzugeben, das einfach und kostengünstig herzustellen ist, einen wartungsfreundlichen, ebenfalls kostengünstigen Austausch seiner dem Verschleiß unterworfenen Schneidenstruktur gestattet und dabei universell einsetzbar ist. Das Werkzeug soll eine Geräuschreduzierung sowie eine Verminderung von Erschütterungen bewirken und so ein komfortableres Arbeiten ermöglichen. Durch eine Verringerung der Spangrößen soll der Unfallgefahr entgegengewirkt werden, und das Werkzeug soll sich universell für eine Vielzahl von Bearbeitungskonturen einsetzen lassen.
  • Schließlich wird auch eine Qualitätsverbesserung der bearbeiteten Werkstückoberfläche angestrebt, und das erfindungsgemäße Werkzeug soll insbesondere dazu dienen, bei der Holzbearbeitung dem Material ein allgemein beliebtes, rustikales Aussehen zu verleihen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Werkzeug gelöst, das auf einem Grundkörper in mehreren, neben-und/oder übereinander angeordneten Strängen einen Schleifdraht trägt. Der Schleifdraht ist dabei an seiner Oberfläche mit gebundenen Körnern eines natürlichen oder synthetischen Schleifmittels, wie z. B. Korund, Siliziumcarbid, Borcarbid und Diamant,oder mit einer durch Kaltverformung aufgebrachten Miniaturverzahnung nach Art eines Feilenhiebs versehen.
  • Erfindungsgemäß bildet also ein Schleifdraht das abrasive Element des Werkzeugs, während ein Grundkörper als Träger dieses Schleifdrahts dient und gegebenenfalls eine Befestigung des Werkzeugs an dem Kopf eines Antriebsaggregats ermöglicht. Durch eine entsprechende Konturierung des Grundkörpers und die Anordnung der Schleifdrahtlagen kann dem Werkzeug eine nahezu beliebige Oberflächenform verliehen werden. Es besteht die Möglichkeit, einen durch Verschleiß verbrauchten Schleifdraht von dem Grundkörper abzuspannen und ein neues Stück Schleifdraht aufzuziehen. Hierdurch ist ein selektiver Austausch der Verschleißteile möglich, während der nur einem geringen Verschleiß unterworfene Grundkörper weiterhin zur Verfügung steht. Hierdurch ergibt sich eine ausgezeichnete Ausnutzung der verwendeten Materialien und ein entsprechender Kostenvorteil. Die Verwendung eines Schleifdraht ermöglicht schließlich eine billige Fertigung und ein hohes Maß an Standardisierung. Der Schleifdraht kann in einer gewissen Zahl von Dicken und Oberflächen-Körnungen am laufenden Meter hergestellt werden und für die verschiedensten Grundkörperformen und -größen zur Anwendung kommen.
  • Das erfindungsgemäße Werkzeug zeichnet sich im Betrieb durch einen sehr niedrigen Geräuschpegel aus. Es leistet somit einen positiven Beitrag zur Humanisierung des Arbeitsplatzes. Statt einer makroskopischen Schneidenstruktur weist das Werkzeug an seiner abrasiven Oberfläche eine Mikroverzahnung mit einer rund tausendfach höheren Anzahl von Schneiden auf, welche u. a. eine sägende, fräsende oder schleifende Wirkung haben. Das Werkstück kann der gewünschten Oberflächenstruktur entsprechend optimal bearbeitet werden, wobei ein Zusammenfassen mehrerer Arbeitsgänge in einem möglich ist, und insbesondere ein Nacharbeiten in vielen Fällen entfallen kann. Vor allem kann Holz eine Oberflächenrauhigkeit verliehen werden, die einen rustikalen Eindruck vermittelt.
  • Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in nachgeordneten Ansprüchen gekennzeichnet.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigen: Fig. 1 eine erste Bauform des erfindungsgemäßen Werkzeugs in einer Seitenansicht; Fig. 2 einen Schnitt durch das Werkzeug entlang der Linie II-II von Fig. 1; Fic. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Bauform des erfindungsgemäßen Werkzeugs.
  • Bezugnehmend zunächst auf Fig. 1 und 2, ist ein Werkzeug zum Aufrauhen, Abtragen oder Zerspanen dargestellt, das insbesondere zum Fräsen von Kanälen, Nuten o. ä. zur Anwendung kommen kann. Das Werkzeug weist einen scheibenförmigen Grundkörper 2 auf, der mit einer zentrischen Axialbohrung 3 versehen ist. Vermittels dieser Axialbohrung 3 läßt sich das Werkzeug auf die Welle eines nicht näher dargestellten Antriebsaggregats aufstecken und in eine angetriebene Drehbewegung versetzen. Auf dem Außenmantel des Grundkörpers 2 ist in mehreren neben- und übereinander angeordneten Strängen ein Schleifdraht 4 angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei solche Stränge vorgesehen, die Abschnitte eines einzigen, auf den Außenmantel des Grundkörpers 2 aufgewickelten Schleifdrahtstücks darstellen. Der Schleifdraht 4 hat einen vorzugsweise kreiszylindrischen Querschnitt. Er besteht aus einem metallischen Kern und ist an seiner Oberfläche mit gebundenen Körnern eines natürlichen oder synthetischen Schleifmittels versehen. Als Schleifmittel kommen Stoffe in Betracht, die härter sind als das zu zerspanende Werkstück; bevorzugte Schleifmittel sind Korund, Siliziumcarbid, Borcarbid und Diamant. Die Oberfläche des Sägedrahts kann auch mit einer Miniatur- oder Mikroverzahnung nach Art eines Feilenhiebs versehen sein, die durch Kaltverformung, z. B. Drücken, Walzen, Ziehen oder Hauen, aufgebracht wird.
  • Der Schleifdraht ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in drei Windungen um den Außenmantel des Grundkörpers 2 gelegt. Die Anordnung von gerade drei Windungen ist aber für die Erfindung nicht zwingend; man kann beispielsweise auch nur eine einzige Windung vorsehen und auf diese Art eine Art Sägeblatt erhalten. Zur Schaffung einer Schleif- oder Trennscheibe sind aber vorzugsweise mehrere Windungen vorhanden, deren Anzahl sich aus Größe und Kontur der gewünschten, abrasiven Fläche und der Dicke des jeweils gewählten Schleifdrahts bestimmt. Eine innere Lage der Windungen kommt unmittelbar auf dem Grundkörper 2 zu liegen, und weitere, äußere Lagen des Schleifdrahts können auf die innere Lage aufgewickelt werden. Hierdurch ist es möglich, die Außenkontur des Werkzeugs in weiten Grenzen zu variieren, und beispielsweise an die Gestalt einer zu fräsenden Nut anzupassen. Für vergleichsweise schmale Fräs- und Trennscheiben wird eine geringe Anzahl von Windungen des Schleifdrahts 4 in wenigstens zwei Lagen übereinander bevorzugt. Insbesondere sollte die Anzahl der Windungen nicht größer als zehn sein und die Anzahl der Lagen nicht mehr als drei betragen. Innerhalb dieser, aus Stabilitätsgründen gesetzten Grenzen ergeben sich für die Außenkontur des Werkzeugs weite Variationsmöglichkeiten. Insbesondere kann die Einhüllende der Schleifdrahtlagen radial außen an dem Grundkörper 2 eine dreieckige oder trapezförmige Gestalt haben, und auch andere Formen sind möglich.
  • Zur Befestigung des Schleifdrahts 4 ist dieser vorzugsweise in Nuten an der Außenfläche des Grundkörpers 2 aufgenommen.
  • Der Schleifdraht 4 kommt mit einem Teil seines Querschnitts innerhalb der Nuten zu liegen und steht im übrigen zur Bildung einer abrasiven Oberfläche aus den Nuten heraus.
  • Bei einem Schleifdraht 4 mit im wesentlichen kreisförmige-m Querschnitt sind die Nuten als Rundnut 5 mit kreissegmentförmigem Profil gestaltet. Die Tiefe der Nuten sollte im Interesse einer großen wirksamen Drahtoberfläche weniger als die Hälfte des Drahtdurchmessers betragen. Die Anordnung der Nuten auf dem Grundkörper 2 gibt die Lage der Schleifdrahtstränge vor. Im Falle eines mit Schleifdraht umwickelten Werkzeugs kann insbesondere eine umlaufende Spiralnut (nicht dargestellt) vorgesehen sein, der der Schleifdraht 4 in seinen Windungen folgt. In dem gemäß Fig. 1 und 2 dargestellten, sehr einfachen Fall von nur drei Windungen kann aber auch eine Anordnung gewählt werden, bei der an beiden Stirnseiten im radialen Außenbereich des Grundkörpers 2 je eine umlaufende Rundnut 5 ausgenommen ist.
  • Die Rundnuten 5 sind also jeweils in sich geschlossen, und sie erstrecken sich parallel und im Abstand voneinander über den Umfang des Grundkörpers 2. Von den Stirnseiten 7 des Grundkörpers 2 her gesehen, ist die axiale Tiefe der Rundnuten 5 so gewählt, daß die darin enthaltenen Stränge des Schleifdrahts 4 axial über die Stirnseiten 7 des Grundkörpers 2 hinausstehen. Diese Anordnung gewährleistet, daß das erfindungsgemäße Werkzeug in ein zu trennendes oder fräsendes Werkstück einfahren kann, ohne daß es zu einem Verklemmen an den Stirnflächen 7 des Grundkörpers 2 kommt. Die Breite der erhaltenen Trennfuge bzw.
  • Fräsnut wird allein durch den Abstand der randnahen Sägedrahtstränge in den Rundnuten 5 bestimmt.
  • Zwischen den Rundnuten 5 bleibt ein umlaufender Steg 6 stehen, der eine Partie größeren Durchmessers des Grundkörpers 2 darstellt. Dieser Steg 6 stützt radial innen die dritte, mittlere Wicklung des Schleifdrahts 4. Der Schleifdraht 4 wird auf dem Steg 6 durch seine Anlage mit den benachbarten, in den Rundnuten 5 ausgenommenen Strängen gehalten. Beim Aufwickeln des Schleifdrahts 4 wird eine erste Windung in eine Rundnut 5, eine zweite Windung um den Steg 6 und eine dritte Windung in die andere Rundnut 5 gelegt, worauf eine feste Verbindung zwischen dem Schleifdraht 4 und dem Grundkörper 2 hergestellt wird.
  • Der Schleifdraht 4 folgt also in dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer sich im Durchmesser ändernden Kontur des Grundkörpers 2, wobei die einzige Wicklung einer radial äußeren Schleifdrahtlage sowohl an den Grundkörper 2 als auch an der inneren Lage Halt findet. In einer Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispiels ist es aber selbstverständlich auch möglich, eine durchgehende Spiralnut auf dem Außenmantel des Grundkörpers 2 vorzusehen, die benachbart aneinander anliegende Windungen des Schleifdrahts 4 führt, und gegebenenfalls eine äußere Lage Schleifdraht ohne Berührung mit dem Grundkörper 2 auf die so erhaltene innere Lage aufzubringen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß man nach Fertigstellung der inneren Lage dasselbe Ende Schleifdraht 4 zurückwickelt, und gegegebenenfalls in derselben Form noch eine dritte Lage anschließt, um dem erfindungsgemäßen Werkzeug ein dreieckiges oder trapezförmiges Außenprofil zu geben.
  • Doch ist die Erstellung der abrasiven Oberfläche aus einem einzigen Stück Schleifdraht 4 nicht zwingend. Es können vielmehr auch mehrere Schleifdrahtstücke zur Anwendung kommen, die jeweils unabhängig voneinander auf den Grundkörper 2 aufgebracht und mit diesem oder einer tiefer liegenden Schleifdrahtschicht verbunden werden.
  • Die benachbarten Schleifdrahtstränge auf der Oberfläche des Grundkörpers 2 müssen nicht notwendigerweise durch Aufwickeln erstellt werden, wenn dieses Verfahren auch herstellungstechnisch besonders einfach und kostengünstig ist. Es ist beispielsweise auch möglich, mehrere Stränge Schleifdraht parallel nebeneinander mit der ebenen oder gewölbten Oberfläche eines Grundkörpers 2 zur Anlage zu bringen, und diese Schleifdrahtstränge einzeln mit dem Grundkörper zu verbinden. Weiterhin kann aus Schleifdraht ein Maschengewebe geflochten werden, das netzartig auf den Grundkörper 2 aufgezogen wird. Dichte Flechtwerke aus Schleifdraht können beispielsweise in der Form zylindrischer Schleifhülsen hergestellt werden, die hervorragende abrasive Eigenschaften und eine ausgezeichnete Haltbarkeit haben.
  • Der Schleifdraht 4 wird mit dem Grundkörper 2 dauerhaft verbunden, was beispielsweise durch Auflöten, und insbesondere durch Hartlöten, sowie durch geeignete Klebetechniken erfolgen kann. In Sonderfällen ist es auch möglich, den Schleifdraht 4 auf dem Grundkörper 2 nur zu verspannen.
  • Der Oberflächenbereich des Schleifdrahts 4, der auf dem Außenmantel des Grundkörpers 2 bzw. an benachbarten Schleifdrahtsträngen zur Anlage kommt, hat ersichtlich keine abrasive Wirkung. Doch ist die Oberflächenrauhigkeit des Schleifdrahts 4 auch in diesem Bereich von Vorteil, da sie die Kontaktoberfläche für den Kleber vergrößert, wodurch eine haltbarere und stärker belastbare Verbindung geschaffen wird. Nach einem Verschleiß des Schleifdrahts 4 ist es möglich, diesen von dem Grundkörper 2 abzuspannen, z. B.
  • indem man die Lötnaht trennt oder den Klebstoff abbrennt.
  • Es kann dann ein neues Stück Schleifdraht 4 auf dem Grundkörper 2 befestigt werden, der so weiterverwendet wird.
  • Auch wenn man von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch macht und das Werkzeug insgesamt als Verschleißteil betrachtet, ist doch die Trennung zwischen einem tragenden Grundkörper 2 und einem abrasiven Schleifdraht 4 von Vorteil, da derselbe Typ von Schleifdraht für verschiedenste Formen von Grundkörpern 2 Verwendung finden kann. Überdies besteht die Möglichkeit, die jeweiligen Grundkörper 2 aus einem unaufwendigeren Material herzustellen, da sie nur eine tragende Funktion erfüllen müssen.
  • Bezugnehmend nunmehr auf Fig. 3, ist eine andere Bauform des erfindungsgemäßen Werkzeugs dargestellt. Bei dieser ist der Grundkörper 2 walzenförmig, und er trägt in einer einzigen Lage eine größere Anzahl von dicht aneinanderliegenden Windungen des Schleifdrahts 4. Entsprechend der größeren axialen Länge des Grundkörpers 2, ist die Anzahl der Windungen insbesondere größer als zehn. Zum Aufwickeln des Schleifdrahts 4 kann auf dem Mantel des Grundkörpers 2 wiederum eine Spiralnut (nicht dargestellt) vorgesehen sein, die den Schleifdraht 4 mit einem Teil seines Querschnitts aufnimmt. Gemäß Fig. 3 ist aber eine andere Form der axialen Fixierung des Schleifdrahts 4 gewählt. Der den Schleifdraht 4 halternde Mantelbereich des Grundkörpers 2 wird demnach an beiden axialen Enden 8 durch einen Kragen 9 begrenzt, der radial nach außen absteht. Der Durchmesser des Kragens 9 ist so gewählt, daß der aufgewickelte Schleifdraht 4 mit seiner radialen Außenseite über den Kragen 9 hinaussteht. Der Grundkörper 2 erhält durch die Kragen 9 eine Spulenform, und der Schleifdraht 4 läßt sich problemlos dicht zwischen die Kragen 9 auf den Grundkörper 2 aufwickeln. Er wird in seiner Baustellung wiederum mit dem Grundkörper 2 verlötet oder verklebt. An den Grundkörper 2 ist in axialer Verlängerung ein Zapfen 10 angeformt, vermittels dessen das Werkzeug an dem rotierenden Kopf eines Antriebsaggregats festgelegt werden kann. Es sei aber angemerkt, daß die erfindungsgemäße Gestaltung der abrasiven Werkzeugoberfläche nicht nur für motorgetriebene Werkzeuge, sondern ebenso auch für Handwerkzeuge Verwendung finden kann.
  • Das erfindungsgemäße Werkzeug findet eine bevorzugte Anwendung zum Aufrauhen, Abtragen und Zerspanen von Werkstücken aus Holz, Kunststoff oder Metall. Es ist weiterhin ausgezeichnet zum Brechen von Kanten und Graten, zum Trennen und zum Fräsen von Oberflächenstrukturen geeignet.
  • - Leerseite -

Claims (10)

  1. Werkzeug zum Aufrauhen, Abtragen oder Zerspanen Ansprüche Werkzeug zum Aufrauhen, Abtragen oder Zerspanen mit einem Grundkörper (2) und einem den Grundkörper (2) in mehreren, neben- und/oder übereinander angeordneten Strängen belegenden Schleifdraht (4), der an seiner Oberfläche mit gebundenen Körnern eines natürlichen oder synthetischen Schleifmittels, wie z. B. Korund, Siliziumcarbid, Borcarbid und Diamant, oder mit einer durch Kaltverformung aufgebrachten Miniaturverzahnung nach Art eines Feilenhiebs versehen ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) walzenförmig ist und in einer einzigen Lage eine größere Anzahl von dicht aneinanderliegenden Windungen des Schleifdrahts (4) trägt.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Windungen größer als zehn ist.
  4. 4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) scheibenförmig ist und eine geringe Anzahl von Windungen des Schleifdrahts (4) in wenigstens zwei Lagen übereinander trägt.
  5. 5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Windungen kleiner oder gleich zehn ist, und insbesondere drei oder sechs beträgt.
  6. 6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) mit Nuten (5) versehen ist, die den Schleifdraht (4) über einen Teil seines Querschnitts aufnehmen.
  7. 7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifdraht (4) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat, und die Nut als Rundnut (5) mit einem Krümmungsradius, der dem halben Drahtdurchmesser entspricht, und auf einer Tiefe von weniger als dem halben Drahtdurchmesser ausgenommen ist.
  8. 8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schleifdraht (4) tragende Mantelbereich des Grundkörpers (2) axial beidendig durch einen radial abstehenen Kragen (9) begrenzt wird.
  9. 9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifdraht (4) mit seiner radialen Außenseite über den Kragen (9) übersteht.
  10. 10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifdraht (4) auf den Grundkörper (2) aufgelötet oder aufgeklebt ist.
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