DE3334318C2 - - Google Patents

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/04Show cases or show cabinets air-conditioned, refrigerated
    • A47F3/0439Cases or cabinets of the open type
    • A47F3/0469Details, e.g. night covers

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  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühltheke für Lebensmittel gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1. Eine derartige Kühltheke ist aus den DE-OSn 31 05 886 und 25 05 390 bekannt.
Die aus der DE-OS 31 05 886 bekannte Kühltheke für Lebensmittel ist nach hinten zu offen, um ein ungehin­ dertes Hineingreifen des Bedienpersonals zu ermög­ lichen. Kurz vor oder nach Geschäftsschluß wird die Kühltheke ausgeräumt und das Kühlgut in Kühlräume transportiert, wo während der Nachtstunden eine bessere Kühlung des Kühlgutes erfolgt. Der gleiche umständ­ liche, zeitraubende Vorgang erfolgt in umgekehrter Richtung morgens vor Geschäftsbeginn. Für Kunden, die kurz vor Geschäftsschluß noch einkaufen wollen, ist es mißvergnüglich, eine halb ausgeräumte oder leere Kühl­ theke anzutreffen. Ferner leiden infolge der Unter­ brechung der Kühlung während des Transportes des Kühl­ guts zu und von den Kühlräumen sowie infolge der dabei unvermeidlichen Manipulationen das Aussehen und die Frische vorallem von Fleisch und Wurst.
Aus der DE-OS 25 05 390 ist es bereits bekannt, in die Kühltheke eine nach unten offene Haube als Reserve­ kühlfach einzusetzen, wobei der am Boden der Kühltheke eintretende Kühlluftstrom teilweise oder vollständig in das Reservekühlfach gelenkt wird, je nach dem, wie weit die Haube nach vorne geschoben wird. Die Haube besteht aus einer vorderen Stirnwand mit etwa der­ selben Neigung wie die kundenseitige Frontscheibe der Kühltheke, einer etwa horizontalen Deckfläche zum zu­ sätzlichen Abstellen von Waren, einer hinteren, als Klappe ausgebildeten Stirnwand sowie zwei Seitenwänden. Mit Hilfe dieses Reservekühlfaches läßt sich in ver­ kaufsfreien Zeiten das zu kühlende Volumen innerhalb der Kühltheke verringern, wobei die zu kühlende Ware aus dem übrigen Teil der Kühltheke in das Reservekühl­ fach umgeräumt werden muß. Dieses Umräumen ist jedoch ebenfalls umständlich und im übrigen nur dann sinnvoll, wenn in der Kühltheke nur soviel Ware ausgestellt ist, wie in das Reservekühlfach hineingeht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Kühltheke der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, daß jedes Umräumen der Kühltheke über­ flüssig wird, und zwar unabhängig davon, wieviel Ware in der Kühltheke ausgestellt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn­ zeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Kühltheke ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit Hilfe der Erfindung läßt sich jede vorhandene Kühltheke mit dem darin befindlichen Kühlgut zu einem geschlossenen bzw. quasi-geschlossenen Kühlraum umge­ stalten, der die gleiche Kühlqualität wie eine große Kühlhalle bzw. ein großes Kühlhaus liefert. Diese Umgestaltung läßt sich auch bei langen Kühltheken durch Einsetzen mehrerer erfindungsgemäß ausgebildeter Abdeckungen in die Auslage der Kühltheke mit wenigen Handgriffen vor­ nehmen, wobei sich eine Deckleiste am Ende einer Ab­ deckung im eingesetzten Zustand über das angrenzende Ende der benachbarten Abdeckung legt und damit eine unterbrechungsfreie Umhüllung des in der Auslage befind­ lichen Kühlgutes gewährleistet. Auf diese Weise ent­ fällt das Ausräumen der Auslage mit den damit verbunde­ nen Mißlichkeiten für die Kundschaft sowie der hier­ für erforderliche Arbeits- und Zeitaufwand für das Bedienpersonal ersatzlos. Gleiches gilt für den Wegfall des Einräumens der Auslage, da am Morgen vor Geschäfts­ beginn lediglich die Abdeckungen entfernt zu werden brauchen. Es hat sich an Hand durchgeführter Versuche gezeigt, daß die Frische und das Aussehen von Fleisch­ waren, Wurst und Käse bei Verwendung der erfindungsge­ mäß ausgebildeten Abdeckung weitaus besser ist als bei Anwendung der bisherigen Methode des Ausräumens, Zwischenlagerns in Kühlhäusern und Einräumens.
Zur leichten Handhabung der erfindungsgemäß ausgebilde­ ten Abdeckungen ist jede Abdeckung an ihrer Oberseite mit wenigstens einem, vorzugsweise zwei Traggriffen versehen.
Zweckmäßigerweise erhält jede Abdeckung eine solche Abmessung in Querrichtung, daß nach deren Einsetzen in die Auslage der Kühltheke der eine Schenkel der Abdeckung etwa in horizontaler Rich­ tung und der andere Schenkel der Abdeckung etwa parallel zu der Frontscheibe der Kühltheke ver­ läuft.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts aus einer bekannten Kühltheke für Fleischwaren und Wurst,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Kühltheke nach Fig. 1 in Querrichtung, wobei im Unterschied zu Fig. 1 eine Abdeckung in die Auslage der Kühltheke eingesetzt ist, und
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung zweier angrenzender Abdeckungen gemäß der Er­ findung.
Die in Fig. 1 perspektivisch an Hand eines Ausschnittes dargestellte Kühltheke 1 weist einen Oberbau 2 und einen Unterbau 3 auf. Beispielsweise ist der Unterbau 3 als ein vom Oberbau und dessen Kühleinrichtungen unab­ hängiger Kühlschrank mit eigenem Kühlaggregat ausgebildet und weist nicht dargestellte Schub­ laden auf, die von der Rückseite der Kühltheke zugänglich sind. Der Oberbau 2 enthält die beiden eigentlichen Funktionen der Kühltheke, nämlich Präsentation der Ware für die Kunden bei gleichzeitiger Kühlung derselben sowie Verkauf der präsentierten Ware vor den Augen der Kunden. Der Warenpräsentation dient eine schräggestellte, tief nach unten gezogene Frontscheibe 24 zum Hauchschutz des in der Aus­ lage 1 a ( Fig. 2 ) befindlichen Kühlgutes 1 b, im dargestellten Beispielsfall von Fig. 1 ein Rohschinken. Dem Verkaufszweck dient eine Arbeits­ platte 21 auf der Rückseite der Theke 1, die gegenüber der Auslage 1 a nach oben gezogen ist, so daß das hinter der Kühltheke 1 auf einem erhöhten Podest stehende Verkaufspersonal möglichst bequem in die nach hinten zu offene und daher frei zugäng­ liche Auslage 1 a greifen kann. Das dargestellte Ausführungsbeispiel der Kühltheke 1 weist ferner eine Zahlplatte (auch Zahlstreifen genannt) 23 auf, welche die höchste Stelle der Kühltheke 1 einnimmt und zur Auflage des Zahlgeldes oder von Warenständern und dergleichen dient. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß diese Thekenform nur beipielhaft ist und daß sich die nachfolgend erläuterte Erfindung auf jede andere Thekenform anwenden läßt, beipielsweise auch auf Kühltheken, bei denen die Frontscheibe 24 unter Wegfall der Zahlplatte 23 am oberen Ende zur Theken- Rückseite hin umgebogen ist (sogenannte "Rundglas­ theke").
Zur Reinigung der Frontscheibe 24 ist dieselbe im dargestellten Beispielsfall an Scharnieren 25 be­ festigt, die ihrerseits jeweils an einem zugeord­ neten Tragholm 22 im Bereich unterhalb der Zahl­ platte 23 gelagert sind. Die Tragholme 22 (von denen in Fig. 1 nur ein Tragholm dargestellt ist) erstrecken sich von der nach oben gezogenen Rück­ wand des Oberbaus 2 schräg nach oben in Richtung Frontscheibe 24.
Zur Kühlung des in der Auslage 1 a befindlichen Kühlgutes 1 b ist im Oberbau 2 unterhalb der Arbeitsplatte 21 ein Kühlaggregat 27 angeordnet (Fig. 2), das beispielsweise aus der Auslage Luft ansaugt, kühlt und über Kühlluftlamellen 26, welche die Auslage 1 a nach hinten zu abschließen, der Auslage 1 a zuführt. Anstelle einer solchen Umluftkühlung kann auch jede andere Art von Kühl­ system, beispielsweise eine "stille" Kühlung, bei welcher die Kühlluftlamellen 26 durch einen Verdampfer ersetzt sind, vorgesehen werden, da die Art der Kühlung für die Anwendung der nachfol­ gend erläuterten Erfindung ohne Belang ist.
Die in Fig. 2 im Schnitt und in Fig. 3 per­ spektivisch dargestellte Abdeckung 30 ist mit Hilfe eines oder mehrerer Handgriffe 31 in die Auslage 1 a von der Rückseite der Kühltheke 1 her einsetz­ bar. Die Abdeckung 30 besteht aus einer Sandwich-Konstruktion mit einer oberen Metall­ schicht 32, einer unteren Metallschicht 34 und einer dazwischengelegten Thermoisolationsschicht 33 (Fig. 3). Die allseitig von den Metall­ schichten 32, 34 umschlossene Thermoisolations­ schicht 33 ist entweder vorgeformt, um anschließend mit den Metallschichten 32, 34 verklebt oder ander­ weitig verbunden zu werden, oder sie wird in den Hohlraum zwischen den vorgeformten Metallschichten 32, 34 eingeschäumt. Die Thermoisolationsschicht 33 besteht aus einem Material hoher Wärmedämmung, guter Steifigkeit und mechanischer Festigkeit, wofür beispielsweise geschäumtes Polyurethan, unter Um­ ständen geschäumtes Polystyrol und andere Schaum­ werkstoffe in Betracht kommen. Je besser die mechanische Festigkeit des Schaumwerkstoffes ist, desto dünner und damit leichter können die Metall­ schichten gewählt werden. Die vorzugsweise aus Edelstahl bestehenden Metallschichten gewährleisten die für Nahrungsmittel erforderliche Hygiene. Anstelle von Metallschichten 32, 34 kommen indessen auch Kunststoffschichten in Betracht, sofern diese in ihren hygienischen Eigenschaften mit Metallschich­ ten vergleichbar sind.
Die Abdeckung 30 weist ein etwa L-förmiges Quer­ schnittsprofil auf, wobei der Winkel zwischen den beiden Schenkeln des Querschnittsprofils größer als 90° ist und etwa der Neigung der Frontscheibe 24 der Kühltheke 1 (Fig. 1) entspricht, wie aus der Schnittdarstellung in Fig. 2 ersichtlich ist. Dabei kommt im eingesetzten Zustand der Abdeckung 30 deren einer Schenkel etwa in horizontaler Lage zu liegen, wobei sich dieser Schenkel an seinem freien Ende auf der Arbeitsplatte 21 abstützt (Fig. 2). Anstelle der Arbeitsplatte 21 als Auflage für den waagrechten Schenkel der Abdeckung 30 kommt ebenso­ gut auch jeder andere geeignete Vorsprung am rück­ seitigen Ende der Auslage 1 a in Betracht. Der andere, etwa parallel zur Frontscheibe 24 verlau­ fende Schenkel der Abdeckung 30 stützt sich an seinem freien Ende auf dem Boden der Auslage 1 a bzw. - falls vorhanden - an einem nach oben stehen­ den Randwulst am frontseitigen Ende der Auslage 1 a ab, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Die Längen der Schenkel werden entsprechend den jeweiligen baulichen Gegebenheiten der abzudeckenden Auslage 1 a bestimmt.
In Längsrichtung wird der Platz zwischen zwei benachbarten Tragholmen 22 (Fig. 2 und 3) mit vorzugsweise zwei Abdeckungen 30 a, 30 b (Fig. 3) abgedeckt, deren Längenabmessungen so gewählt sind, daß zwischen ihnen noch eine ausreichende Lücke 36 verbleibt, um die beiden Abdeckungen 30 a, 30 b bequem in die Auslage 1 a zwischen die beiden Trag­ holme 22 einsetzen zu können. Um Kühlverluste in­ folge der Lücke 36 zu vermeiden, ist die eine Ab­ deckung 30 a an ihrem, der anderen Abdeckung 30 b zugewandten Ende mit einer Deckleiste 35 aus Kunststoffmaterial versehen, die dem Querschnitts­ profil der Abdeckung 30 a folgt und wie ein Flügel über das betreffende Ende der Abdeckung 30 a vor­ steht. Im eingesetzten Zustand beider Abdeckungen 30 a, 30 b (Fig. 3) legt sich die Deckleiste 35 überlappend über das Ende der Abdeckung 30 b und dichtet somit die Lücke 36 thermisch ab.
Wie aus der Zusammenschau der Fig. 1 bis 3 erkennbar ist, bildet die Abdeckung 30 (bzw. die aneinandergereihten Abdeckungen 30 a, 30 b) zu­ sammen mit dem Boden und der Rückwand der Auslage 1 a einen geschlossenen Kühlraum, der unbehindert durch die Abdeckung 30 mit dem Kühlaggregat 27 thermisch verbunden bleibt und in welchem das Kühlgut 1 b auch während der Nachstunden verblei­ ben kann, da bei eingesetzter Abdeckung 30 die Kühlwirkung des Kühlaggregates 27 wesentlich besser ist als bei nach hinten zu offener Kühl­ theke 1. Das Kühlgut 1 b braucht damit nicht mehr aus- und eingeräumt zu werden, was neben der Arbeits- und Zeitersparnis auch zu einer längeren Haltbarkeit, einem besseren Aussehen und einer größeren Frische des Kühlgutes 1 b führt, da keine Manipulation und kein, die Kühlkette unterbrechender Transport von der Kühltheke zu einem Kühlhaus und umgekehrt erfolgt.

Claims (3)

1. Kühltheke für Lebensmittel, insbesondere Fleischwaren mit einer in die Auslage der Kühltheke ohne Behinderung der Kühlfunktion einsetzbaren, das Kühlgut nach oben und nach vorne zu umschließenden Abdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß die ein etwa L-förmiges Querschnittsprofil aufweisende Abdeckung (30) in verwindungsstei­ fer Sandwich-Bauweise mit außenseitigen Metall­ schichten (32, 34) und dazwischenliegender Thermoisolationsschicht (33) ausgebildet ist und eine solche Bemessung ihrer Länge aufweist, daß zwischen zwei benachbarten Tragholmen (22) der Kühltheke (1) zwei identisch ausgebildete Abdeckungen (30 a, 30 b) unter ausreichendem Spiel (Lücke 36) passen, wobei zur Überdeckung der Lücke (36) die eine der beiden Abdeckungen (30 a, 30 b) im Bereich ihres einen längsseitigen Endes mit einer ihrem Querschnittsprofil folgen­ den Deckleiste (35) aus Kunststoffmaterial ver­ sehen ist.
2. Kühltheke für Lebensmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abdeckung (30) an ihrer Oberseite (Metallschicht (32) ) mit wenigstens einem Traggriff (31) versehen ist.
3. Kühltheke für Lebensmittel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung jeder Ab­ deckung (30) in Querrichtung, daß nach deren Einsetzen in die Auslage (1 a) der Kühltheke (1) der eine Schenkel der Abdeckung (30) etwa in horizontaler Richtung und der andere Schenkel der Abdeckung (30) etwa parallel zu einer Frontscheibe (24) der Kühltheke (1) verläuft.
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