DE3335501A1 - Verfahren zum heben von wasserfahrzeugen oder zur schaffung eines sinkschutzes fuer solche sowie einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zum heben von wasserfahrzeugen oder zur schaffung eines sinkschutzes fuer solche sowie einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens

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DE3335501A1
DE3335501A1 DE19833335501 DE3335501A DE3335501A1 DE 3335501 A1 DE3335501 A1 DE 3335501A1 DE 19833335501 DE19833335501 DE 19833335501 DE 3335501 A DE3335501 A DE 3335501A DE 3335501 A1 DE3335501 A1 DE 3335501A1
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plastic foam
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Johann Heinrich St. Wolfgang Saueressig
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/02—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking
    • B63B43/10—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy
    • B63B43/12—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for reducing risk of capsizing or sinking by improving buoyancy using inboard air containers or inboard floating members
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00—Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/06—Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects
    • B63C7/12—Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects by bringing air or floating bodies or material into vessels or objects

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Description

  • Titel: Verfahren zum Heben von Wasserfahrzeugen oder zur Schaffung eines Sinkschutzes für solche sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Verfahren zum Heben von Wasserfahrzeugen oder zur Schaffung eines Sinkschutzes für solche sowie Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Heben von Wasserfahrzeugen oder zur Schaffung eines Sinkschutzes für solche sowie eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bereits bekannt, beschädigte oder gesunkene Schiffe dadurch schwimmfähig zu halten bzw. zu heben, daß Hohlkörper in die gefluteten Schiffsräume eingebracht werden. Nachteilig bei diesem bekannten Verfahren ist aber, daß Hohlkörper wie z.B. Fässer nur schwer in bereits geflutete Schiffsräume eingebracht werden können und daher mit solchen Hohlkörpern allenfalls ein Sinkschutz erreicht werden kann.
  • Es ist weiterhin bereits bekannt, kugelförmige Hohlkörper wie Tischtennisbälle in geflutete Schiffsräume einzubringen. Nachteilig ist dabei aber, daß dies nur für bestimmte Wasserdrücke möglich ist und daß solche kleinen Hohlkörper durch Lecks größeren Ausmaßes ohne weiteres wieder den Schiffskörper verlassen können.
  • Praktische Bedeutung hat daher die Verwendung solcher Hohlkörper nur in Sonderfällen gehabt.
  • Es ist jetzt Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Heben von Wasserfahrzeugen oder zur Schaffung eines Sinkschutzes für solche zu finden, welches auch für das Heben von Schiffen in größeren Tiefen eingesetzt werden kann und wobei ein Austreten der Auftriebskörper mit Sicherheit vermieden werden kann. Das Verfahren soll weiterhin wirtschaftlich durchführbar, sicher und auch unter schwierigen Bedingungen einsetzbar sein.
  • Die Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens soll einfach und betriebsicher sein und insbesondere auch bei langem Nichtgebrauch in kürzester Zeit einen Sinkschutz hervorrufen können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß innerhalb eines Schiffsraumes die reaktionsfähigen Grundstoffe eines Kunststoffschaumes in raumsparend angebrachte Hüllen eingeleitet werden und in diesen Aufschäumen.
  • Vorteilhaft zum Einsatz auch bei in größeren Tiefen liegenden Schiffen kann der Kunststoffschaum aus Polyurethan bestehen.
  • Einrichtungsgemäß wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hüllen vor dem Einleiten des Reaktionsgemisches auf der Mündung eines Einleitrohres für das Reaktionsgemisch zusammengefaltet aufgebracht sind.
  • Zur Aufnahme einer größeren Menge des verwendeten Kunststoffschaumes können die Hüllen vorteilhaft aus hochelastischem Kunststoff bestehen und, wenn eine Polyurethanmischung verwendet wird, die mit Wasser reagiert, kann vorteilhaft die Hülle wasserdurchlässig sein.
  • Für den letztgenannten Fall besteht die Hülle dann vorteilhaft aus einem Gewebe, Gewirk oder einem Vlies.
  • Durch die erfindungsgemäße Lösung wird sicher vermieden, daß der gesamte Kunststoff aus Lecks wieder austritt und es wird sichergestellt, daß er als kompakter Auftriebskörper wirkt, der zudem auch stark gegliederte Räumlichkeiten auszufüllen vermag.
  • Es kann also von einer idealen Lösung der anstehenden Probleme gesprochen werden.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 ein Schiff mit einem erfindungsgemäßen Auftriebskörper im Keilschnitt, Figur 2 die Hülle des Auftriebskörpers vor dem Aufschäumen des Reaktionsgemisches und Figur 3 den Auftriebskörper nach dem Aufschäumen.
  • Gemäß Fig. 1 sind in einem vom Sinken bedrohten Schiff, z. B. Kriegsschiff, eine Anzahl von Einleitrohren 2 angebracht, welche mit einem gemeinsamen oder getrennten Vorratsbehältern (nicht gezeigt) für das Reaktionsgemisch eines Kunststoffschaumes, vorzugsweise Polyurethan-Schaumes, verbunden sind. Auf die Mündungen der Einleitrohre 2 sind eng zusammengefaltete Hüllen eines Plastiksackes bzw. einen Sack bildenden Gewebes, Gewirk oder eines entsprechenden Vlieses gestülpt.
  • Wenn jetzt die Absperrmittel für die Einleitrohre 2 geöffnet werden, strömt Reaktionsgemisch für den Kunststoff schaum in die Hüllen 1 und schäumt dort auf. Mit dem Aufschäumen zieht der Schaum den benötigten Teil der Hüllen 1 ab und wird durch den jeweils neu gebildeten Schaum von dem Einleitrohr weggedrückt und bildet so in kurzer Zeit einen massiven und in der Form definierten Auftriebskörper 3.
  • Der verwendete P4turethanschaum kann mit dem eingedrungenen Wasser reagieren und für diesen Fall wird die Hülle wasserdurchlässig in der vorstehend beschriebenen Form ausgeführt.
  • Insbesondere wenn die Hülle aus einem hochelastischen Kunststoff besteht, wird sichergestellt, daß der Schaum auch in Abzweigungen oder dergl. von Räumen eindringen kann und so eingedrungenes Wasser sicher austreibt bzw. das Eindringen von Wasser sicher verhindert.
  • Da Polyurethanschäume je nach Einstellung auch unter hohen Drücken aufschäumen, kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auch das Bergen von tiefliegenden Schiffswracks vorgenommen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird angewendet auch als Sinkschutz, z. B. nach Erhalt eines Torpedo-Treffers von Kriegs- oder Handelsschiffen und da der entstehende Auftriebskörper eine streng definierte Form hat, wird ein Austreten auch durch größere Leckstellen sicher verhindert.
  • Auch eine Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Einrichtung bei Sportfahrzeugen ist möglich, wodurch das sonst übliche Ausschäumen größerer Räume entfällt und wobei dennoch sichergestellt wi.rd, daß im Notfall ausreichend Restauftrieb vorhanden ist. Die erfindungsgemäße Einrichtung kann dabei auf kleinstem Raum untergebracht werden. Gegenüber dem ansich bekannten Aufblasen von Gummitanks besteht der erhebliche Vorteil, daß die bekannten Gummitanks schwer sind, die benötigten Pressluftflaschen u. U.
  • Ihren Druck verloren haben und, insbesondere bei längerem Nichtgebrauch (Weltumseglung), unbemerkt Undichtigkeiten aufgetreten sein können. Demgegenüber besteht bei der Erfindung der Vorteil, daß Reaktiongemische in getrennten Behältern nur wenig Gewicht und Platz wegnehmen, jahrelang aufbewahrt werden können und die Absperrmittel in den Einleitungsrohren manuell bedient werden können und z. B.aus leicht zerstörbaren Membranen bestehen können.
  • Damit die Hülle nicht ungleichmäßig und damit ungenügend gefüllt wird, ist es notwendig, die Hülle so zu gestalten, daß beim Einleiten der Komponenten des Kunststoffschaumes jeweils nur der Hüllenbereich abgezogen wird, der gerade ausgeschäumt wird. Die Hülle wird also mit Mitteln versehen, die ein Abziehen der einzelnen Hüllenfalten nacheinander gewährleisten (Sollbruchstellen einer Verpackung oder dergleichen) oder wird einfach entweder auf die Mündung oder in ein dafür vorgesehenes Gehäuse unter Kraftschluß eingesetzt, wodurch jeweils gewährleistet wird, da3 nur die äußersten Bereiche ab- bzw. herausgezogen werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Heben von Wasserfahrzeugen oder zur Schaffung eines Sinkschutzes für solche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Schiffsraumes die reaktionsfähigen Grundstoffe eines Kunststoffschaumes in raumsparend angebrachte Hüllen (1) eingeleitet werden und in diesen aufschäumen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffschaum aus Polyurethan besteht.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen (2) vor dem Einleiten des Reaktionsgemisches auf der Mündung eines Einleitrohres (2) für das Reaktionsgemisch zusammengefaltet aufgebracht sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen aus hochelastischem Kunststoff bestehen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen wasserdurchlässig sind 6. .
  6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen aus einem Gewebe, Gewirk oder einem Vlies bestehen.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hüllen entweder derart kraftschlüssig auf die Mündung des Einleitrohre (2) aufgesetzt oder derart kraftschlüssig in ein Gehäuse eingesetzt sind, daß beim Einleiten der Grundstoffe des Kunststoff schaumes nur jeweils die äußere Hüllenfalte gefüllt wird und sich die anderen Hüllenfalten gleichmäßig nacheinander ab- oder herausziehen.
DE19833335501 1983-09-30 1983-09-30 Verfahren zum heben von wasserfahrzeugen oder zur schaffung eines sinkschutzes fuer solche sowie einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens Withdrawn DE3335501A1 (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1988000882A1 (en) * 1986-07-30 1988-02-11 Frank Arthur Rogers Expansible means
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WO2019041714A1 (zh) * 2017-08-28 2019-03-07 曹伟华 军用舰船防沉救生系统

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