DE3337491C2 - Anordnung zum Frankieren von Postgut - Google Patents
Anordnung zum Frankieren von PostgutInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren und eine Anordnung für Frankiermaschinen vorgeschlagen, das mit einer Fernsprechstation gekoppelt ist. Dabei wird die Wertvorgabe bzw. die Verrechnung der Portogebühren entweder direkt mit dem Fernsprechgebührenzähler oder einem weiteren Zähler für Portogebühren vorgenommen. Mehrere vorhandene Einrichtungen der Fernsprechstation, wie z. B. die Wähleinrichtung und Anzeigedisplays werden von der Frankiereinrichtung mitbenutzt.
Description
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Frankiereinrichtung (10) ein Speicher vorgesehen ist, in den auf Anforderung des
Benutzers von der Verrechnungsstelle Gebührenwerte eingespeichert werden, und jeder Wertdruck
von den gespeicherten Gebührenwerten subtrahiert wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Gebührenwerte nach
jedem Wertdruck durch die Frankiereinrichtung (10) direkt dem Summenzähler der Verrechnungsstelle
übermittelt werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Gebührenwerte
durch den Fernsprechgebührenzähler registriert und abgerechnet werden.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1,2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wertvorgabe
als ein Vielfaches einer Fernsprechgebühr in der Frankiereinrichtung (10) gespeichert wird.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Restbeträge in einem Speicher
festgehalten und zur nächstfolgenden Wertvorgabe addiert werden.
7. Anordnung zum Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frankiereinrichtung
(10) mit einer Fernsprechstation integriert ist.
8. Anordnung zum Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frankiereinrichtung
(10) als Zusatzgerät mittels eines Adapters an die Fernsprechstation angeschlossen ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Frankiereinrichtung (10) ein Anzeigedisplay
(16) aufweist.
10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Frankiereinrichtung (10) ein vorhandenes
Anzeigedisplay (16) der Fernsprechstation mitbenutzt.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Frankieren von Postgut.
Bekannte Frankiermaschinen sind für einen geringen Anfall von Postgut unwirtschaftlich. Ebenso sind Handstempelvorrichtungen
nur bei einem relativ größeren Volumen anfallenden Postgutes wirtschaftlich anwendbar.
Für geringes Postgutaufkommen werden daher vorzugsweise gedruckte Postwertzeichen verwendet
Aus der DE-OS 27 01 072 ist ein Kleinstfrankierer mit Mikrocomputer bekannt, der in seinen Abmessungen derart ausgelegt ist, daß er von Hand gehalten und bedient werden kann und jederzeit mitführbar ist An einer zentralen Portoverteilerstelle wird der Kleinstfrankierer jeweils mit einer bestimmten Wertvorgabe versehen. Weiterhin ist es beispielsweise aus der US-PS 32 55 439 bekannt, den Gebührenwert eines Wertdrukkes einer Frankiermaschine über Telefonleitungen an eine Zentrale zu übertragen und dort abzurechnen.
Aus der DE-OS 27 01 072 ist ein Kleinstfrankierer mit Mikrocomputer bekannt, der in seinen Abmessungen derart ausgelegt ist, daß er von Hand gehalten und bedient werden kann und jederzeit mitführbar ist An einer zentralen Portoverteilerstelle wird der Kleinstfrankierer jeweils mit einer bestimmten Wertvorgabe versehen. Weiterhin ist es beispielsweise aus der US-PS 32 55 439 bekannt, den Gebührenwert eines Wertdrukkes einer Frankiermaschine über Telefonleitungen an eine Zentrale zu übertragen und dort abzurechnen.
Der Nachteil solcher Frankiervorrichtungen besteht darin, daß Wertkarten oder Postwertzeichen bei einer
autorisierten Stelle erworben werden müssen bzw. ein Portospeicher immer wieder neu zu laden ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine An-Ordnung
mit einer entsprechenden Frankiereinrichtung zu entwickeln, die eine einfache Wertvorgabe und/oder
Portoabrechnung für ein geringes Postgutaufkommen gestattet, einfach zu handhaben ist, sich für eine weite
Verbreitung der Fankiereinrichtung auch in private Haushalte eignet und eine hohe postalisch? Sicherheit
sowohl für den Kunden als auch für die Portoberechnungsstelle gewährleistet
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Anhand einer aus zwei Figuren bestehenden Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert,
wobei die
F i g. 1 eine mit einer Fernsprechstation integrierte Frankiereinrichtung, und die
F i g. 1 eine mit einer Fernsprechstation integrierte Frankiereinrichtung, und die
F i g. 2 eine Frankiereinrichtung als Zusatz zu einer Fernsprechstation zeigt.
In beiden Figuren tragen gleiche Funktionselemente gleiche Bezugszeichen.
Das Frankiersystem beruht auf der Kopplung- einer Frankieremrichtung mit einer Fernsprechstation. Dabei
sind zwei unterschiedliche Abrechnungsverfahren für die verbrauchten Portobeträge vorgesehen, abhängig
von der jeweils bevorzugten Verrechnungsweise der Postverwaltung.
So ist in bekannter Weise eine Wertvorgabe durch die Verrechnungsstelle über die Fernsprechanschlußleitungen
möglich, wobei der Wert durch die Frankiereinrichtung gespeichert und der Portobestand über Regiso
ster und Speicher intern abgerechnet wird.
Eine andere Lösung sieht die direkte Verrechnung des Portoverbrauchs mit der Verrechnungsstelle vor.
Dabei wird der Portowert von der Frankiereinrichtung nach jedem Wertdruck direkt über die Fernsprechleitungen
an einen Summenzähler in der Verrechnungsstelle übermittelt.
Für beide Lösungen bietet sich der vorhandene, jedem Fernsprechteilnehmer zugeordnete Gebührenzähler
der Fernsprechvermittlungsstelle an. Seitens dieses Gebührenzählers ist sowohl eine Wertvorgabe, beispielsweise
in jeweils zehn Verrechnungseinheiten der Fernsprechgebühren, als auch eine Registrierung nach
einem Wertdruck in kleineren Gebühreneinheiten möglich. Überträge oder Restbeträge infolge der abweichenden
Werte der Gebühreneinheiten gegenüber den Portobeträgen werden in einen Speicher der Frankiereinrichtung
gegeben und mit dem folgenden Wertdruck verrechnet.
Der Vorteil eines solchen Frankersystems ist in einem geringen Aufwand der Verrechnung, der bequemen Be-Schaffung
und dem jederzeit verfügbaren Porto für den Kunden zu ersehen. Auch bei der Verwendung eines
speziellen Portozählers in einer Fenyprechvermittlungsstelle
oder einer Portoabrechnungsstelle kann die Portoabrechnung mit der Fernsprechgebührenabrechnung
gekoppelt werden.
Die Frankkreinrichtung ist entweder mit einer Fern-Sprechstation
integriert (Fig. 1) oder als Zusatzgerät mit einer Fernsprechstation über einen Adapteran-Schluß
gekoppelt (F i g. 2). Die in den F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungen stellen nur Beispiele dar. So kann
die Frankiereinrichtung ebenso seitlich, vor oder unter der Fernsprechstation angeordnet werden und bei einem
Zusatzgerät das ggf. vorhandene Anzeigedisplay der Fernsprechstation mitbenutzt werden.
Die Frankiereinrichtung 10 weist einen Schätz 11 auf,
in dem der zu frankierende Brief 20 oder eine Karte oder ein Klebestreifen geschoben wird. Durch den kopfstehenden
Druck sind praktisch alle Briefhüllenformate problemlos und sicher frankierbar. Die Frankiereinrichtung
10 verfügt weiterhin über Steuertasten 12 bis 15 zur Steuerung der verschiedenen Funktionen. Eine
Frankiertaste 12 dient der Umschaltung der Fern-Sprechstation zum Frankieren. Dabei wird die Fern-Sprechstation
in gehender Richtung gesperrt.
Kommende Rufe sind jederzeit abfragbar. Die Umschaltung durch die Frankiertaste 12 bewirkt außerdem
die Umschaltung der Wähltastatur 30 oder auch der Wählscheibe der Fernsprechstation, die nunmehr der
Frankierwerteingabe dienen. Der eingegebene Portowert erscheint auf dem Anzeigedisplay 16. Ist ein falscher
Wert eingegeben, wird durch Neueingabe korrigiert, wobei eine interne Logik beispielsweise von der
vierten eingegebenen Ziffer an eine Nullstellung der Anzeige bewirkt, so daß keine zusätzliche Löschtaste zu
betätigen ist. Über die Befehlstaste 13 wird der Frankierdruck ausgelöst und parallel dazu der frankierte
Wert in der Verrechnungsstelle registriert oder dem Fernsprechgebührenzähler übermittelt oder mit der
Wertvorgabe intern verrechnet. Sind die gewünschten Anzahlen von Frankierungen vorgenommen, ist eine
Löschtaste 14 zu betätigen, die die Einrichtungen in ihren Ausgangsstellungen zurücksetzt und damit die
Wähltastatur 30 auf Fernsprechwählbetrieb umschaltet. Verfügt die Frankiereinrichtung über einen Speicher
für die Wertvorgabe, so ist eine Wertvorgabetaste 15 erforderlich. Durch Betätigen der Frankiertaste 12 und
der Wertvorgabetaste 15 wird jeweils ein Vielfaches der Fernsprechgebühreneinheiten mittels des Tastenfeldes
30 in den Speicher eingegeben, indem der einzugebende Wert auf dem Anzeigedisplay 16 angezeigt und durch
Druck der Befehlstaste 13 die Speicherung und parallel dazu die Registrierung in der Verrechnungsstelle bzw.
die Fortschaltung des Fernsprechgebührenzählers ausgelöst wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (1)
1. Anordnung zum Frankieren von Postgut, d a durch gekennzeichnet,
— daß eine Frankiereinrichtung (10) mit einer Fernsprechstation gekoppelt ist,
— daß die Wähleinrichtung der Fernsprechstation als Wählvorrichtung für Gebührenwerte dient,
indem zusätzliche Steuertasten (12 bis 15) der Frankiereinrichtung (10) eine Umsteuerung der
Wähleinrichtung auf den Frankierbetrieb bewirken,
— daß eine Anzeigeeinrichtung zur Kontrolle der gewählten Gebührenwerte vorgesehen ist, und
— daß der Wertdruck des Gebührenwertes auf einen Brief od. dgl. sowie die Abrechnung des Gebührenwertes
direkt über die Fernsprechleitungen mit einer zentralen Verrechnungsstelle erfolgt.
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