DE334065C - Verfahren zur Erzeugung von Molybdaen-, Vanadin- und Wolfram-Eisenlegierungen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Molybdaen-, Vanadin- und Wolfram-Eisenlegierungen

Info

Publication number
DE334065C
DE334065C DE1918334065D DE334065DD DE334065C DE 334065 C DE334065 C DE 334065C DE 1918334065 D DE1918334065 D DE 1918334065D DE 334065D D DE334065D D DE 334065DD DE 334065 C DE334065 C DE 334065C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molybdenum
iron
vanadium
tungsten
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918334065D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE334065C publication Critical patent/DE334065C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00—Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von blolybdän-, Vanadin- und Wolfram-Eisenlegierungen. Die Herstellung von Molybdän und Vanadin, von FerromolyISdän und Ferrovanadin aus den am meisten verbreiteten Erzen Molybdänglanz und Patronit geschieht bis jetzt entweder durch Abrösten der Erze zu Molybdän-und Vanadinoxyd und reduzierendes- Verschmelzen der Oxyde mit Eisenoxyd und Kohle oder durch reduzierendes Verschmelzen der Schwefelerze mit Eisenoxyd, Kalk und Kohle sowie durch Reduktion der Schwefelerze mit Aluminium nach' dem Verfahren von G o 1,d s c h m i d t.
  • Dem Verfahren des Abröstens haftet neben der Umständlichkeit der Arbeitsweise beim Molybdän der Übelstand an, daß durch die leichtflüchtige Molybdänsätirei große Verluste an Molybdän entstehen beiden Verfahren zusammendagegen haft2 der Übelstand an, daß durch eine einfache Reduktion kupferhaltige Erze nicht zu gebrauchen sind, da sich eine Reduktion der Schwefelkupferverbindungen durch Aluminium nicht so leicht vermeiden läßt. Nachstehend beschriebenes Verfahren vermeidet diese Übelstände. Man bringt, am zweckmäßigsten in einem elektrischen Ofen, die Schwefelerze mit flüssigem Eisen zusammen, 'bedeckt die Mischung mit schlackebildenden Stoffen, die je nach der Zustellung des Ofens basisch oder sauer gehalten werden, und erhitzt das Gemisch bis zur Dünnflüssigkeit. Nach der allgemeinen Formel M S + :2 Fe M Fe + Fe S, worin M eines der Metalle Molybdän, Vanadium oder Wolfram bedeutet, setzen sich die Schwefelerze mit dem metallischen Eisen zu Ferrolegierungen und Schwefeleisen um. je nach dem Verhältnis der Mengen Schwefelerze und Eisen erhält man höher- oder niedrigprozentige - Eisenverbindungen. Man kann auch an Stelle des metallischen Eisens ein entsprechendes Gemisch von Eisenerzen und Kohle nehmen, aber bereits hierdurch tritt bei der Herstellung von Ferromolybdän ein Molybdänverlust auf.
  • Zur Unterstützung der Entfernung der letzten Spuren Schwefel setzt man dem Bade, nach Abzug des Schwefeleisens, zweckmäßig entschwefelnde Mittel, wie Silizium, Aluminium, Mangan oder ein Gemisch von Kalk und Kohle zu.
  • Da bei der Anwendung metallischen Eisens jede Sauerstoffverbindung ferngehalten wird, sind die Verluste durch Verflüchtigung von Molybdän bei der Herstellung von Ferromolybdän äußerst gering, zudem ist die Anwendung kupferhaltiger Erze ohne weiteres gestattet, da das Schwefelkupfer infolge seiner großen Verwandtschaft zum Schwefel durch Eisen gar nicht oder nur in Spuren reduziert wird. Die erhaltene Legierung ist also praktisch- kupferfrei.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von Molybdän-, Vanadin- und Wolfram-Eisenlegierungen unmittelbar aus deren Schwefelerzen Molybdänglanz, Patronit und Wolframsulfid, dadurch gekennzeichnet, daß man die Schwefelerze dieser Metalle bzw. Wolframsulfid mit einer je nach der Höhe der verlangten Metallkonzentration erfehrderlichen Menge Eisen derart zusammenschmilzt, daß -die Bildung der Eisenlegierung entsprechend der Formeln MO S, + 3 Fe Fe Mo + 2 Fe S + 4 Fe Te Vd + 3 Fe S Vd S in erfolgt, wobei sich durch Verrl gerung oder Vermehrung der Erzmengen oder der Eisenmengen höhere oder niedrigere Molybdän- und Vanadingehalte erzielen lassen.
DE1918334065D 1918-02-16 1918-02-16 Verfahren zur Erzeugung von Molybdaen-, Vanadin- und Wolfram-Eisenlegierungen Expired DE334065C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334065T 1918-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE334065C true DE334065C (de) 1921-03-10

Family

ID=6213953

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918334065D Expired DE334065C (de) 1918-02-16 1918-02-16 Verfahren zur Erzeugung von Molybdaen-, Vanadin- und Wolfram-Eisenlegierungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE334065C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE916675C (de) Verfahren zum Enteisenen von Chrom- oder Manganerzen
DE3215419A1 (de) Verfahren zum aufbereiten von pulverfoermigen metalloxyden als legierungszusaetze zu stahlschmelzen
DE760239C (de) Verfahren zum Herstellen von legiertem Stahl
DE2458033B2 (de) Verfahren zur herstellung eines gusseisens mit vermikulargraphit
DE645821C (de) Verfahren zum Herstellen von fuer die Erzeugung von hochchromhaltigen Eisenlegierungen geeigneten Schlacken
DD202895A5 (de) Zusatzstoffe fuer auf geschmolzenem eisen basierende legierungen
AT143288B (de) Verfahren zur Herstellung sauerstoffarmer Ferrolegierungen.
DE1238221B (de) Stickstoffhaltige Vorlegierungen fuer Stahl
DE920967C (de) Verfahren zur Herstellung von Ferromangan
DE500982C (de) Verfahren zum Erzeugen von kohlenstoffarmem, mit Chrom oder Mangan legiertem Eisen oder Stahl
DE1295196B (de) Verwendung einer Eisen-Silizium-Metallegierung als Vorlegierung zur Herstellung von legierten Staehlen
AT145192B (de) Verfahren zur Herstellung von Nioblegierungen.
AT158400B (de) Verfahren zur Abscheidung von Tantal aus Niob und Tantal enthaltenden Legierungen.
AT160371B (de) Verfahren zur Aufarbeitung von tantal- und niobhaltigen Rohstoffen.
DE676778C (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenlegierungen
DE531507C (de) Desoxydieren von Metallen und Legierungen
AT165304B (de) Verfahren zur Herstellung von besonders einschlußarmen Stählen im basisch betriebenen Elektroofen
DE709740C (de) Verfahren zur Herstellung von Beryllium-Kupfer-Legierungen
DE673579C (de) Verfahren zur Herstellung von kohlenstoff- und siliciumarmen Eisenlegierungen
DE674626C (de) Verfahren zur getrennten Gewinnung von Tantal und Niob aus Tantal, Niob und andere Metalle enthaltenden Legierungen
DE1508296B2 (de) Verfahren zum Einschmelzen von Stahlabfällen, die Basisgehalten an Cr, CrNi und CrNiMo aufweisen
AT29740B (de) Verfahren zur Gewinnung von Metallen nach Art des Goldschmidt-Prozesses.
DE745226C (de) Zunderbestaendiges aluminiumhaltiges Gusseisen und seine Herstellung
AT107559B (de) Verfahren zur Herstellung von legiertem Stahl oder Eisen, insbesondere Chromstahl oder -Eisen.
DE1022806B (de) Verfahren zur Herstellung von Silizium erhoehter Reinheit oder dessen Legierungen mit Schwermetallen