DE334073C - Drosselspule - Google Patents

Drosselspule

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DE334073C
DE334073C DE1919334073D DE334073DD DE334073C DE 334073 C DE334073 C DE 334073C DE 1919334073 D DE1919334073 D DE 1919334073D DE 334073D D DE334073D D DE 334073DD DE 334073 C DE334073 C DE 334073C
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conductor
choke coil
frequency currents
force
lines
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DE1919334073D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F37/00Fixed inductances not covered by group H01F17/00
    • H01F37/005Fixed inductances not covered by group H01F17/00 without magnetic core

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Drosselspule. Die Erfindung bezieht sich auf Drosselspulen, die in Starkstromleitungen eingeschaltet werden, um sie gegen die Wirkung plötzlich eintretender Ströme hoher Frequenz zu sichern. Ströme normaler Frequenz werden von den Drosselspulen ungehindert durchgelassen, während sie für Ströme sehr hoher Frequenz einen so hohen Widerstand bieten, daß die Ströme praktisch abgedrosselt werden.
  • Die Drosselspule nach der Erfindung ist so ausgebildet, daß sie für hochfrequente Ströme einen besonders wirksamen Widerstand bietet. Um das zu erreichen, ist bei dem Aufbau der Drosselspulen von der bekannten Tatsache Gebrauch gemacht, daß Ströme hoher Frequenz sich in dem Leiter von Spulen nicht gleichmäßig auf den Leiterquerschnitt verteilen, sondern von diesem die eine Seite stärker in Anspruch nehmen als die andere. Die Richtung dieser Zunahme der Stromdichte ist von der Verteilung der Kraftlinien in den durchflossenen Leitern abhängig, richtet sich also nach den Abmessungen der Drosselspule.
  • Aus der Kurve der Fig. x ist zu ersehen, wie die Stromdichte i über die Leiterbreite s, beispielsweise von links nach rechts, zunimmt; die Belastung ist am linken Rand des Leiters gering und wächst nach dem rechten Rand des Leiters bedeutend an.
  • In. der Fig. 2 stellt die linke Hälfte den Schnitt durch eine normale Drosselspule dar, die aus einem starken Band von Kupfer gewickelt ist. Die punktierten Linien mögen Kraftlinien andeuten, die um eine in der Spule etwa ringförmig-konzentrisch verlaufende Mittellinie sich ausbreiten. Die hochfrequentenStröme belasten entsprechend dieser Kraftlinienverteilung die Leiter sehr ungleichmäßig, und zwar die der Kraftlinienmittellinie zugekehrte Leiterseite nur schwach, sehr stark dagegen die der Mittellinie der Kraftlinien abgekehrte Seite des Leiters. In der linken Hälfte der Fig.2 ist diese Stromverteilung dadurch angedeutet, daß Leiterteile mit großer Stromdichte auch dichter schraffiert sind.
  • Um nun dem verdrängten Strom hoher Frequenz einen hohen Widerstand zu bieten, wird der Leiter der Spule nach der Erfindung inhomogen aus zwei oder gegebenenfalls aus mehreren Leitern gebildet, und zwar derart, daß der Leiterteil b, in welchem die größere Stromdichte herrscht, aus einem Material von hohem Widerstand hergestellt wird, z. B. aus Manganin, Nickelin o. dgl., während der andere Teil a wie bisher z. B. aus Kupfer gewickelt wird. Die beiden Bänder a und b (Fig. 2, rechts), deren Bemessung sich natürlich nach den jeweiligen Verhältnissen richtet, sind unmittelbar parallel geschaltet. Sie können blank aufeinanderliegen oder auch voneinander isoliert sein. Bei dem in Fig. 2, rechte Hälfte, dargestellten Ausführungsbeispiel liegt der Leiter hohen Widerstandes bei den äußeren Windungen außen, bei den inneren nach der Mittelachse der Spule zu. Die bei solcher Ausführung nötige Überquerung des Kupferbandes durch das Widerstandsband kann, z. B. wie in, Fig. 3 angedeutet ausgeführt werden. Je nach den Abmessungen der Spule ist es in vielen Fällen ohne wesentliche Beeinträchtigung der Wirkung zulässig, den Leiter mit hohem Widerstande auch ohne Lagenwechsel mit dem Leiter von niederem Widerstande aufzuwickeln.
  • Die beschriebene, bei hochfrequenten Strömen in einem Leiter von hohem Widerstand auftretende Erscheinung hat den Vorteil, daß solche Ströme zum großen Teil in einer einfachen, geringen Raum einnehmenden Drosselspule aufgezehrt und damit unschädlich gemacht werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE-i. Drosselspule, die als Sicherung gegen hochfrequente Ströme oder Wanderwellen dient, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren parallel geschalteten, aufeinanderliegenden Bändern verschiedener Leitfähigkeit hergestellt ist.
  2. 2. Drosselspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter hohen Widerstandes, von der Mittellinie der Kraftlinien aus gerechnet, nach außen gelegt ist.
DE1919334073D 1919-03-08 1919-03-08 Drosselspule Expired DE334073C (de)

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DE334073T 1919-03-08

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DE334073C true DE334073C (de) 1921-03-10

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