DE3341402A1 - Verriegelbares dreibeinstativ-bein - Google Patents
Verriegelbares dreibeinstativ-beinInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16M11/24—Undercarriages with or without wheels changeable in height or length of legs, also for transport only, e.g. by means of tubes screwed into each other
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Description
-6-Verriegel bares Dreibeinstativ-Bei η
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Dreibeinstative
und ist insbesondere auf ein einstellbares Dreibeinstativ-Bein
gerichtet, das einen Verriegelungsmechanismus
zum Verriegeln des Beines in einer gewünschten Länge aufwei st.
Dreibeinstative mit einstellbaren Beinen sind aus dem Stand
der Technik bekannt. Mechanismen nach dem Stand der Technik zum Verriegeln der einstellbaren Beine bei einer gewünschten
Länge haben indessen eine Reihe von Nachteilen gezeigt. Beispielsweise verwenden zahlreiche Mechanismen nach dem
Stand der Technik Knöpfe oder Dreheinrichtungen, die während des Gebrauchs abbrechen, sich verklemmen und bei kaltem
Wetter sogar einfrieren können. Selbst bei sachgemäßer Betätigung sind diese Mechanismen im allgemeinen nur langsam
zu verriegeln, und in vielen Fällen sind sie nicht stabil genug, um eine schwere Last sicher zu tragen. Derartige
Eigenschaften sind insbesondere nachteilig, wenn eine Schnei 1einstellung schwerer Lasten bei jeder Art von Wetter
verlangt wird, beispielsweise, wenn ein solches Dreibeinstativ
zusammen mit tragbaren Berichterstatter-Kameras verwendet wird. Im übrigen benötigen derartige Mechanismen
nach dem Stand der Technik beträchtliche manuelle Kraft, die aufgewendet werden muß, um diese Mechanismen fest zu
verriegeln. Desweiteren haben einige Mechanismen nach dem Stand der Technik Komponenten, die Stoßen ausgesetzt und
während ihrer Bedienung beschädigt werden können, beispielsweise dann, wenn sie während eines Transports, vor ihrem
Einsatz oder danach umgeworfen werden.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines oder mehrere dieser Probleme, wie sie zuvor geschildert worden
gg sind , zu 1 ösen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein einstellbares Dreibeinstativ-Bein
vorgeschlagen, das ein erstes Beinteil mit ei-
ner axialen Führung und ein zweites Beinteil, das axial in bezug auf das erste bewegbar ist, hat. Dem zweiten Beinteil
sind Bremsbacken zugeordnet. Sie enthalten Mittel zum Folgen einer Führungsspurrille. Außerdem ist ein Spann-Nockenelement
vorgesehen, das wahlweise die Bremsbacken in Reibungsberührung mit der Führung vorspannen kann, um eine
relative axiale Bewegung der Beinteile zu verhindern.
Eine Aufgabe für die vorliegende Erfindung besteht darin, ein einstellbares Dreibeinstativ-Bein und einen Verriegelungsmechanismus,
welche genügend stabil sind, um schwere Lasten tragen zu können und trotzdem noch leicht und einfach
entriegelt und zur schnellen Einstellung einer Justierung verriegelt werden können, zu schaffen. Desweiteren
besteht die Aufgabe für die vorliegende Erfindung darin, einen Verriegelungsmechanismus für ein Dreibeinstativ-Bein
zu schaffen, der zuverlässig unter allen Bedingungen arbeitet und der seine Funktion zuverlässig über eine lange Lebensdauer
sogar dann, wenn die Komponenten verschleißen,
arbeitet. Außerdem liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einstellbares Drei beinstativ-Bein. und
einen Verriegelungsmechanismus zu schaffen, bei denen die arbeitenden Komponenten vor einer Beschädigung während ihrer
Bedienung geschützt sind. Schließlich liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Verriegelungsmechanismus zu schaffen, der mit einem minimalen Arbeitsaufwand
zu betätigen ist.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand mehre-
rer, Ausführungsbeispiele für die vorliegende Erfindung
betreffender Figuren im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Dreibeinstativs
mit verriegelbaren Beinen.
Fig. 2 zeigt eine Teilansicht eines Dreibeinstativ-Beines,
aus der der Verriegelungsmechanismus hervorgeht.
-δι Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht des Verriegelungsmechanismus
längs einer Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht des Verriegelungsmechanismus
längs einer Linie 4-4 in Fig. 2 mit der Ausnahme, daß diese Figur den Mechanismus in der entriegelten
Position zeigt.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht des Verriegelungsmechanismus
längs einer Linie 5-5 in Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht ähnlich Fig. 5, wobei jedoch
der Verriegelungsmechanismus in seiner entriegelten
Position dargestellt ist.
Wie bereits erläutert zeigt Fig. 1 eine perspektivische
Ansicht eines Dreibeinstativs 10, das verriegelbare Beine
12 hat. Die Beine 12 sind in geeigneter Weise, nämlich mit
einem Bolzen 14 in einer Buchse 16, an einer Stativplatte
18 befestigt. Die Art der Stativplatte 18, die verwendet wird, kann in Abhängigkeit von der beabsichtigten Verwendung
unterschiedlich von der in Fig. 1 gezeigten Stativplatte 18, die in der Lage ist, eine tragbare Fernseh- oder
Filmkamera zu halten, sein.
Jedes der Beine 12 hat ein feststehendes Beinteil 20 und
ein verschiebbares Beinteil 22. Das feststehende Beinteil 20 weist ein Paar von Führungsteilen 24 auf, die an deren
oberen Enden und deren unteren Enden miteinander derart verbunden sind, daß sie sich parallel zueinander ausgerichtet
erstrecken . Die Verbindung der Führungsteile 24 an dem unteren Ende besteht aus einem Paar von einen Abstand voneinander
aufweisenden Führungsplatten 26, welche zusammen mit den Führungsteilen 24 eine rechteckige Öffnung (in den
Figuren nicht zu sehen) definieren. Die Führungsteile 24
enthalten außerdem V-förmige Spurrillen 28, wie im einzelnen weiter unten zu beschreiben sein wird.
Das verschiebbare Beinteil 22 gleitet innerhalb der definierten rechteckförmigen Öffnung des feststehenden Beinteils
20 und wird an seinem oberen Ende längs der V-fÖrmigen Spurrillen 28 der Führungsteile 24 geführt. Das obere
Ende des verschiebbaren Beinteils 22 führt nicht nur das verschiebbare Beinteil 22, sondern enthält außerdem einen
Griffbügel 30 zum Betätigen eines Klemmechanismus, der die
beiden Beinteile 20, 22 zusammenspannt. Einzelheiten dieses Mechanismus werden im folgenden im einzelnen beschrieben.
Entsprechend können die beiden Beinteile 20, 22 axial relativ zueinander in einer im wesentlichen teleskopartigen
Weise justiert werden, um so eine Einstellung der Gesamtlänge des Beins 12 zu erlauben. An jedem der verschiebbaren
Beinteile 22 ist eine Skala 32 vorgesehen, um eine Hilfe für die Einstellung der Gesamtlänge der drei Beine 12, wie
sie erforderlich ist, zu bieten.
Ein Material, das sich als geeignet für diese Komponenten herausgestellt hat, ist "Zytel", ein zäher, hochfester Nylon-Kunstharz,
der von der Firma E.I. du Pont de Nemours & Co. Inc. of Wilmington, Delaware, hergestellt wird.
Das Dreibeinstativ 10 enthält wie gezeigt außerdem ein Wie-2öderlager
oder einen Spreizkörper 40. Das Dreibeinstativ 10 kann selbstverständlich auch ohne diesen Spreizkörper 40
benutzt werden. In bestimmten Anwendungsfällen, insbesondere
auf harten, glatten Oberflächen ist der Spreizkörper 40
indessen wünschenswert, da er die Beine 12 zusammenhalten
kann, um zu vermeiden, daß diese auseinander geschoben werden. Er kann ferner dazu benutzt werden, das gesamte Dreibeinstativ
10 gegen eine Bewegung über die Oberfläche zu halten.
Der gezeigte Spreizkörper 40 enthält eine Nabe 42, von der drei Spreizbeine 44 vorstehen. Die Spreizbeine 44 sind teleskopartig
ausgeführt, um eine Einstellung von deren Länge zu gestatten. Jedes dieser Spreizbeine 44 weist einen Ver-
-ιοί riegelungsmechanimus mit einem leicht zugänglichen Griff
auf. Jeweils am Ende jedes der Spreizbeine 44 ist ein Verriegelungs/Freigabe-Mechanismus
50 mit einem Druckknopf-Schnappverschluß vorgesehen, der gestattet, daß die Beine
12 des Dreibeinstativs leicht mit dem Spreizkörper 40 verbunden
bzw. von diesem gelöst werden können. Der Verriegelungs/Freigabe-Mechanismus
50 jedes der Spreizbeine 44 enthält außerdem ein Rad oder eine schwenkbare Rolle 52, auf
der die gesamte Vorrichtung hin- und hergerollt werden kann.
Ein erfindungsgemäß verbesserter Verriegelungsmechanismus
60 für dje Beine 12 des Dreibeinstativs ist im einzelnen in
den Figuren 2 bis 6 gezeigt. Dessen Komponenten können am besten anhand von Fig. 5 betrachtet werden. Die Führungstei-Ie
24 haben nach innen gerichtete Schienenabschnitte 62, die die V-förmigen Spurrillen 28 definieren, welche zur
Vorderseite und zur Rückseite des Beines 12 hin geöffnet sind. Die Spurrillen 28 sind vertieft angeordnet, so daß
sie nicht irgendwelchen Stoßen ausgesetzt werden, wenn das
Bein 12 fallengelassen wird, und auf diese Weise weder verbogen
oder auf andere Weise beschädigt werden können.
Zwischen den Führungsteilen 24 erstrecken sich vordere und
hintere Bremsbacken 64, 66. Jede der Bremsbacken 64, 66 weist jeweils an den Seiten angepaßte V-förmige Nasen 68,
70 auf, die in die entsprechenden V-förmigen Spurrillen 28
passen. Es ist vorgesehen, daß die V-förmigen Nasen 68, 70 abgestumpft sind, um sicherzustellen, daß sie nicht auf dem
Boden der V-förmigen Spurrillen 28 aufsitzen, da dies ein einwandfreies Festklemmen behindern würde, wie dies aus der
im folgenden gegebenen Beschreibung der Arbeitsweise des Verriegelungsmechanismus 60 ersichtlich wird.
Es sind zwei Spannstäbe 74 vorgesehen, die sich durch die vordere Bremsbacke 64 und außerdem durch Gewindeaugen 72,
die in den verschiebbaren Beinteilen 22 vorgesehen sind, erstrecken. Die Spannstäbe 74 können sich frei in einer
axialen Bewegung durch die vordere Bremsbacke 64 und die in
-πι den Beinteilen angeordneten Gewindeaugen 72 bewegen. Die
hintere Bremsbacke 66 ist mit dem betreffenden Spannstab jeweils durch ein Paar von Schrauben 76 mit Beilagscheiben
78 verbunden, die gegen ein Verstärkungsblech 80 auf der Rückseite der hinteren Bremsbacke 66 stoßen. Die Schrauben
76 können, wenn sie eingeschraubt sind, eingestellt werden, um die genaue Klemmkraft, wie sie im folgenden erläutert
wird, bereitzustellen, und sie können desweiteren während
der gesamten Lebensdauer des Dreibeinstativs 10 justiert
werden, um diese Klemmkraft trotz Verschleißes irgendeiner der Komponenten aufrechtzuerhalten. Das Verstärkungsblech
80 ist vorgesehen, um eine Biegung der hinteren Bremsbacke 66 zu verhindern, wenn die Klemmkraft über die Spannstäbe
74 ausgeübt wird, wie dies noch zu beschreiben sein wird.
Außerdem ist durch das verschiebbare Beinteil 22 verlaufend
und zwischen den Bremsbacken 64, 66 eine Druckfeder 82 angeordnet, um eine konstante Vorspannkraft auszuüben, die dazu
führt, daß die beiden jeweiligen Bremsbacken 64, 66 auseinandergehalten
werden. Diese Kraft wirkt außerdem dahingehend, daß der Griff in seiner nichtverriegelnden Position
verbleibt, wenn er erst einmal manuell in diese Position gestellt worden ist.
Ein seitlich angeordneter Schwenkstift 84 erstreckt sich jeweils durch die Spannstäbe 74. Der Schwenkstift 84 lagert
schwenkbar ein Beinklemmteil 86.
Das Beinklemmteil 86 enthält den halbeingelassenen Griffbügel
30, der aus einem Paar von L-förmigen Stegen 88 besteht, die durch ein Griffteil 90 (vergl . Fig. 3 u. Fig. 4)
miteinander verbunden sind. Dieser Griffbügel 30 ist dann, wenn er seine Klemmposition einnimmt, auf eine Weise Versenkt,
daß er nicht aufgrund von Stoßen abgebrochen und trotzdem leicht benutzt werden kann, und zwar selbst dann,
wenn die Bedienungsperson voluminöse Handschuh trägt.
Das Beinklemmteil 86 enthält außerdem eine Nockenfläche
(am besten aus Fig. 3 zu ersehen), die gegen die vordere Bremsbacke 64 stößt. Die Nockenfläche 92 ist derart geformt,
daß der Punkt ihres maximalen Radius die vordere Bremsbacke 64 berührt, wenn der Griffbügel 30 geringfügig
aus der verriegelnden Position angehoben ist. Dementsprechend
wirkt die Kraft der Druckfeder 82 und die Rückschnell
kraft der vorderen Bremsbacke 64 dahingehend, daß die Nockenfläche 92 in eine Endlage eingreift, um den Griffbügel
30 sicher in seiner verriegelnden Position zu halten.
Der Verriegelungsmechanismus 60 ist in seiner geklemmten,
verriegelnden Position in den Figuren 2, 3 u. 5 gezeigt. Wenn der Griffbügel 30 niedergedrückt ist, greift die
Nockenfläche 92 des Beinklemmteils 86 in die vordere Bremsbacke
64 ein, wodurch die vordere Bremsbacke 64 über den Spannstab 74 verschoben wird und auf diese Weise die beiden
Bremsbacken 64, 66 zusammengedrückt werden. Entsprechend werden die V-förmigen Nasen 68, 70 der beiden Bremsbacken
64, 66 in die V-förmigen Spurrillen 28 gedrückt wodurch die beiden Beinteile 20, 22 kräftig zusammengedrückt werden, um
eine relative Verschiebung der beiden zu verhindern.
Die Klemmkraft ergibt sich aus der reibenden Berührung von acht Oberflächen (zwei auf jeder der V-förmigen Nasen 68,
70) und ebenso aus der Klemmwirkung der V-förmigen Nasen 68, 70 in den V-förmigen Spurrillen 28. Die Klemmwirkung,
die durch die V-förmigen Nasen 68, 70 verursacht wird, bewirkt, daß eine senkrechte Kraft an den sich berührenden
Oberflächen (die die Reibungskraft bestimmt), größer als
die Kraft ist, die die Bremsbacken 64, 66 zusammendrückt. Dementsprechend kann eine hohe senkrechte Kraft (und damit
eine große Reibungskraft) aufgebracht werden, obwohl die
Kräfte, die durch die Beinklemmteile 86 ausgeübt werden,
verhältnismäßig klein sind.
Um den Verriegelungsmechanismus 60 zu lösen, wird der Griffbügel
30 nach oben geschwenkt (wie dies durch einen Pfeil 94 verdeutlicht ist), so daß der Verriegelungsmechanismus
60 die Stellung gemäß Fig. 4 bzw. Fig. 6 einnimmt. Die Nockenfläche 92 zieht sich von der vorderen Bremsbacke
zurück, wodurch die Druckfeder 82 veranlaßt wird, die beiden Bremsbacken 64, 66 voneinander zu trennen, woraufhin
diese ihre V-förmigen Nasen 68, 70 aus den V-förmigen Spurrillen
28 lösen. Die V-förmigen Nasen 68, 70 verbleiben indessen noch innerhalb der V-förmigen Spurrillen 28
(vergl. Fig. 6) in ausreichendem Maße, so daß das betreffen·
de verschiebbare Beinteil 22 justiert werden kann, um die Länge des betreffenden Beines 12 verändern zu können. Nach
der Justierung wirken die Bremsbacken 64, 66 auf diese Weise mit den Führungsteilen 24 zusammen, um das verschiebbare
Beinteil 22 während dessen Bewegung zu führen. Wenn das Bein 12 in die gewünschte Länge gebracht worden ist, kann
der Griffbügel 30 dann nach unten geschwenkt werden, um den Verriegelungsmechanismus 60 zu verriegeln und um dadurch
das Bein 12 auf der eingestellten Länge zu halten.
Obgleich das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel ein
bevorzugtes darstellt, können unterschiedliche Konstruktionselemente
zum Zusammendrücken der Bremsbacken 64, 66, nämlich beispielsweise eine Schraube, benutzt werden, wie
dies für den Fachmann ersichtlich ist.
Der beschriebene Verriegelungsmechanismus 60 erlaubt - wie
nach den obigen Erläuterungen ersichtlich -, daß ein Dreibeinstativ-Bein
12 schnell und leicht auf eine beliebige benötigte Länge eingestellt werden kann. Der Griff nimmt
sicher verriegelte und unverriegelte Positionen ein, was die Bedienungsweise weiter vereinfacht. Gleichzeitig bietet
der Mechanismus eine außergewöhnlich hohe, stabile Klemmkraft, woraus sich ergibt, daß das Dreibeinstativ 10 zum
Tragen großer Lasten benutzt werden kann.
Weitere Merkmale, Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind außer aus den Figuren/irFcNder Beschreibung
aus den Ansprüchen ersichtlich.
Claims (20)
1. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein mit einem ersten Beinteil
und einem zweiten Beinteil, das von dem ersten Beinteil zum Zwecke einer axialen Bewegung in bezug auf das
erste Beinteil aufgenommen wird, dadurch g e k e η η ζ ei chnet , daß eine Klemmeinrichtung zum Verriegeln
der Beinteile (20, 22) zu deren Sicherung gegen eine axiale Bewegung gegeneinander vorgesehen ist, daß eine erste Bremsbacke
(66) und eine zweite Bremsbacke (64) an sich gegenüberliegenden
Seiten des ersten Beinteils (20) vorgesehen sind, die dazu bestimmt sind, reibend in das zweite Beinteil
(22) einzugreifen, daß ein Spannstab (74) vorgesehen ist, der sich durch das erste Beinteil (20) erstreckt und
an seinem einen Ende an der ersten Bremsbacke (66) befestigt ist, daß ein Schwenkstift (84) vorgesehen ist, der an
dem Spannstab (74) an dem der ersten Bremsbacke (66) gegenüberliegenden
Ende befestigt ist, daß die zweite Bremsbacke (64) auf dem Spannstab (74) zwischen dem ersten Beinteil
(20) und dem Schwenkstift (84) verschiebbar angeordnet ist und daß ein Beinklemmteil (86) vorgesehen ist, das um den
Schwenkstift (84) herum schwenkbar ist und eine Nockenfläche
(92) hat, die in die zweite Bremsbacke (64) eingreift, um die Bremsbacken (64, 66) zusammenzupressen und in Verriegelungseingriff
mit dem zweiten Beinteil (22) zu bringen,
2. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein steifes Verstärkungsblech (80) für die erste Bremsbacke (66) vorgesehen
ist.
3. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zweiter Spannstab vorgesehen ist, der sich durch das erste Beinteil (20)
erstrecken kann und an dem einen Ende der ersten Bremsbacke
(66) und dem dem Schwenkstift (84) gegenüberliegenden Ende
befestigt ist.
4. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Mittel zur einstellbaren Befestigung des Spannstabes (74) an der ersten
Bremsbacke (66) vorgesehen ist.
5. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Beinteil (22) ein Paar von miteinander verbundenen Führungsteilen (24) enthält, wobei jedes ein Paar von axial aufeinander
ausgerichteten V-förmigen Spurrillen (28) aufweist, und daß jede Bremsbacke (64, 66) ein Paar von angepaßten V-förmigen
Nasen (68, 70) aufweist, die von den V-förmigen Spurrillen (28) jedes der Führungsteile (24) aufgenommen werden
können5 wobei die Klemmeinrichtung die Nasen (68, 70) der
Bremsbacken (64, 66) in einem Reibungseingriff mit den V-förmigen
Spurrillen (28) vorspannt.
6. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die V-förmigen Spurrillen (28) jedes der Führungsteile (24) in entgegengesetzten
Richtungen offen sind, wodurch die Führungsteile (24) zwischen den Bremsbacken (64, 66) eingeklemmt werden.
7. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die V-förmigen Nasen (68, 70) abgestumpft sind.
8. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die V-förmigen Nasen (68, 70) an sich gegenüberliegenden Enden jeder
der Bremsbacken (64, 66) befinden und jeweils in Flucht mit
den V-förmigen Nasen (68, 70) der jeweils anderen Bremsbacke (68 bzw. 70) angeordnet sind.
9. Justierbares Dreibeinstativ-Bein, dadurch g e k e η η 5zei
cn net , daß ein erstes Beinteil (20) vorgesehen ist, das eine axiale Führung enthält, daß ein zweites Beinteil
(22) vorgesehen ist, das in axialer Richtung in bezug auf das erste Beinteil (20) bewegbar ist, daß Bremsbacken
(64, 66) vorgesehen sind, die dem zweiten Beinteil (22) zugeordnet sind und Mittel zum Folgen der Führung enthalten,
und daß Mittel, die den Bremsbacken (64, 66) zugeordnet sind, zum wahlweisen Spannen der Mittel zum Folgen der
Führung in einer Reibungsberührung mit der Führung vorgesehen sind, um eine relative axiale Bewegung der Beinteile
(20, 22) zu verhindern.
10. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Beinteil (20) ein Paar von parallelen Führungsttei1 en (24) enthält,
wobei jedes dieser Führungsteile (24) zwei in entgegengesetzten
Richtungen offene V-förmige Rillen oder Nuten enthält, die die Führung definieren, und daß die Mittel zum
Folgen der Führung aus einem Paar von V-förmigen Nasen (68, 70) auf jeder der Bremsbacken (64, 66) bestehen, wobei jede
Bremsbacke (64, 66) eine V-förmige Nase, die der V-förmigen Rille oder Nut in dem einen Führungsteil zugeordnet ist,
und eine andere V-förmige Nase, die der V-förmigen Rille oder Nut in dem anderen Führungsteil zugeordnet ist, hat.
11. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die V-förmigen Nasen (68, 70) abgestumpft sind.
12. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen die Bremsbacken (64, 66) wechselseitig spannen.
13. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 12, da-
durch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen die Bremsbacken (64, 66) zusammendrücken.
14. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 10, dadurch
g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die V-förmigen
Spurrillen in die äußere Fläche des ersten Beinteils (20) eingelassen sind.
15. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen aus einem Spannstab (74), der sich durch die Bremsbacken
(64, 66) und das zweite Beinteil (22) erstreckt, und aus einem Teil mit einer Nockenfläche (92), das schwenkbar
um einen Schwenkstift (84) ist, welcher in bezug auf den Spannstab (74) fest ist, bestehen, wobei eine der Bremsbacken
bewegbar längs des Spannstabes (74) ist und wobei die Nockenfläche (92) reibend in die bewegbare Bremsbacke
eingreifen kann, um die bewegbare Bremsbacke in bezug auf die andere Bremsbacke zu spannen.
16. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 15, dadurch
g e k e η η ζ e i c h η e t , daß das Teil mit der
Nockenfläche (92) die Bremsbacken (64, 66) zusammendrückt.
17. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß das Teil mit der Nockenfläche (92) ein schwenkbares Griffteil (90) enthält,
das zur Hälfte in das erste Beinteil (20) eingelassen ist, wenn sich das Griffteil (90) in einer Verriegelungsposition
befindet.
18. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Beinteil (20) ein Paar von parallel verlaufenden Führungsteilen (24)
enthält, wobei jedes dieser Führungsteile (24) zwei in entgegengesetzten
Richtungen offene V-förmige Spurrillen (28) hat, die eine Führung definieren, und daß die Mittel zum
Folgen der Führung aus einem Paar von V-förmigen Nasen (68,
.:--: ·; 334H02
-δ-
70) auf jeder Bremsbacke (64, 66) bestehen, wobei jede Bremsbacke (64, 66) eine V-förmige Nase, die der V-förmigen
Spurrille in dem einen Führungsteil zugeordnet ist, und eine andere V-förmige Nase, die der V-förmigen Spurrille in
dem anderen Führungsteil zugeordnet ist, aufweist.
19. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen einen Griff enthalten, der einen L-förmigen Steg
(88) hat.
20. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen eine exzentrische Nockenfläche (92) enthalten, die
für ein sicheres Beibehalten der Spannstellung sorgt.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| GB (1) | GB2130635B (de) |
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