DE3341402A1 - Verriegelbares dreibeinstativ-bein - Google Patents

Verriegelbares dreibeinstativ-bein

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DE3341402A1
DE3341402A1 DE19833341402 DE3341402A DE3341402A1 DE 3341402 A1 DE3341402 A1 DE 3341402A1 DE 19833341402 DE19833341402 DE 19833341402 DE 3341402 A DE3341402 A DE 3341402A DE 3341402 A1 DE3341402 A1 DE 3341402A1
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Paul Clark 60062 Northbrook Ill. Mooney
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QUICK SET Inc
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QUICK SET Inc
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    • F16M11/20—Undercarriages with or without wheels
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    • F16M11/32—Undercarriages for supports with three or more telescoping legs
    • F16M11/34—Members limiting spreading of legs, e.g. "umbrella legs"
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16M—FRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
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Description

-6-Verriegel bares Dreibeinstativ-Bei η
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Dreibeinstative und ist insbesondere auf ein einstellbares Dreibeinstativ-Bein gerichtet, das einen Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des Beines in einer gewünschten Länge aufwei st.
Dreibeinstative mit einstellbaren Beinen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Mechanismen nach dem Stand der Technik zum Verriegeln der einstellbaren Beine bei einer gewünschten Länge haben indessen eine Reihe von Nachteilen gezeigt. Beispielsweise verwenden zahlreiche Mechanismen nach dem Stand der Technik Knöpfe oder Dreheinrichtungen, die während des Gebrauchs abbrechen, sich verklemmen und bei kaltem Wetter sogar einfrieren können. Selbst bei sachgemäßer Betätigung sind diese Mechanismen im allgemeinen nur langsam zu verriegeln, und in vielen Fällen sind sie nicht stabil genug, um eine schwere Last sicher zu tragen. Derartige Eigenschaften sind insbesondere nachteilig, wenn eine Schnei 1einstellung schwerer Lasten bei jeder Art von Wetter verlangt wird, beispielsweise, wenn ein solches Dreibeinstativ zusammen mit tragbaren Berichterstatter-Kameras verwendet wird. Im übrigen benötigen derartige Mechanismen nach dem Stand der Technik beträchtliche manuelle Kraft, die aufgewendet werden muß, um diese Mechanismen fest zu verriegeln. Desweiteren haben einige Mechanismen nach dem Stand der Technik Komponenten, die Stoßen ausgesetzt und während ihrer Bedienung beschädigt werden können, beispielsweise dann, wenn sie während eines Transports, vor ihrem Einsatz oder danach umgeworfen werden.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines oder mehrere dieser Probleme, wie sie zuvor geschildert worden gg sind , zu 1 ösen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein einstellbares Dreibeinstativ-Bein vorgeschlagen, das ein erstes Beinteil mit ei-
ner axialen Führung und ein zweites Beinteil, das axial in bezug auf das erste bewegbar ist, hat. Dem zweiten Beinteil sind Bremsbacken zugeordnet. Sie enthalten Mittel zum Folgen einer Führungsspurrille. Außerdem ist ein Spann-Nockenelement vorgesehen, das wahlweise die Bremsbacken in Reibungsberührung mit der Führung vorspannen kann, um eine relative axiale Bewegung der Beinteile zu verhindern.
Eine Aufgabe für die vorliegende Erfindung besteht darin, ein einstellbares Dreibeinstativ-Bein und einen Verriegelungsmechanismus, welche genügend stabil sind, um schwere Lasten tragen zu können und trotzdem noch leicht und einfach entriegelt und zur schnellen Einstellung einer Justierung verriegelt werden können, zu schaffen. Desweiteren besteht die Aufgabe für die vorliegende Erfindung darin, einen Verriegelungsmechanismus für ein Dreibeinstativ-Bein zu schaffen, der zuverlässig unter allen Bedingungen arbeitet und der seine Funktion zuverlässig über eine lange Lebensdauer sogar dann, wenn die Komponenten verschleißen, arbeitet. Außerdem liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einstellbares Drei beinstativ-Bein. und einen Verriegelungsmechanismus zu schaffen, bei denen die arbeitenden Komponenten vor einer Beschädigung während ihrer Bedienung geschützt sind. Schließlich liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Verriegelungsmechanismus zu schaffen, der mit einem minimalen Arbeitsaufwand zu betätigen ist.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand mehre- rer, Ausführungsbeispiele für die vorliegende Erfindung betreffender Figuren im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Dreibeinstativs mit verriegelbaren Beinen.
Fig. 2 zeigt eine Teilansicht eines Dreibeinstativ-Beines, aus der der Verriegelungsmechanismus hervorgeht.
-δι Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht des Verriegelungsmechanismus längs einer Linie 3-3 in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht des Verriegelungsmechanismus längs einer Linie 4-4 in Fig. 2 mit der Ausnahme, daß diese Figur den Mechanismus in der entriegelten Position zeigt.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht des Verriegelungsmechanismus längs einer Linie 5-5 in Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht ähnlich Fig. 5, wobei jedoch der Verriegelungsmechanismus in seiner entriegelten Position dargestellt ist.
Wie bereits erläutert zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Dreibeinstativs 10, das verriegelbare Beine 12 hat. Die Beine 12 sind in geeigneter Weise, nämlich mit einem Bolzen 14 in einer Buchse 16, an einer Stativplatte 18 befestigt. Die Art der Stativplatte 18, die verwendet wird, kann in Abhängigkeit von der beabsichtigten Verwendung unterschiedlich von der in Fig. 1 gezeigten Stativplatte 18, die in der Lage ist, eine tragbare Fernseh- oder Filmkamera zu halten, sein.
Jedes der Beine 12 hat ein feststehendes Beinteil 20 und ein verschiebbares Beinteil 22. Das feststehende Beinteil 20 weist ein Paar von Führungsteilen 24 auf, die an deren oberen Enden und deren unteren Enden miteinander derart verbunden sind, daß sie sich parallel zueinander ausgerichtet erstrecken . Die Verbindung der Führungsteile 24 an dem unteren Ende besteht aus einem Paar von einen Abstand voneinander aufweisenden Führungsplatten 26, welche zusammen mit den Führungsteilen 24 eine rechteckige Öffnung (in den Figuren nicht zu sehen) definieren. Die Führungsteile 24 enthalten außerdem V-förmige Spurrillen 28, wie im einzelnen weiter unten zu beschreiben sein wird.
Das verschiebbare Beinteil 22 gleitet innerhalb der definierten rechteckförmigen Öffnung des feststehenden Beinteils 20 und wird an seinem oberen Ende längs der V-fÖrmigen Spurrillen 28 der Führungsteile 24 geführt. Das obere Ende des verschiebbaren Beinteils 22 führt nicht nur das verschiebbare Beinteil 22, sondern enthält außerdem einen Griffbügel 30 zum Betätigen eines Klemmechanismus, der die beiden Beinteile 20, 22 zusammenspannt. Einzelheiten dieses Mechanismus werden im folgenden im einzelnen beschrieben.
Entsprechend können die beiden Beinteile 20, 22 axial relativ zueinander in einer im wesentlichen teleskopartigen Weise justiert werden, um so eine Einstellung der Gesamtlänge des Beins 12 zu erlauben. An jedem der verschiebbaren Beinteile 22 ist eine Skala 32 vorgesehen, um eine Hilfe für die Einstellung der Gesamtlänge der drei Beine 12, wie sie erforderlich ist, zu bieten.
Ein Material, das sich als geeignet für diese Komponenten herausgestellt hat, ist "Zytel", ein zäher, hochfester Nylon-Kunstharz, der von der Firma E.I. du Pont de Nemours & Co. Inc. of Wilmington, Delaware, hergestellt wird.
Das Dreibeinstativ 10 enthält wie gezeigt außerdem ein Wie-2öderlager oder einen Spreizkörper 40. Das Dreibeinstativ 10 kann selbstverständlich auch ohne diesen Spreizkörper 40 benutzt werden. In bestimmten Anwendungsfällen, insbesondere auf harten, glatten Oberflächen ist der Spreizkörper 40 indessen wünschenswert, da er die Beine 12 zusammenhalten kann, um zu vermeiden, daß diese auseinander geschoben werden. Er kann ferner dazu benutzt werden, das gesamte Dreibeinstativ 10 gegen eine Bewegung über die Oberfläche zu halten.
Der gezeigte Spreizkörper 40 enthält eine Nabe 42, von der drei Spreizbeine 44 vorstehen. Die Spreizbeine 44 sind teleskopartig ausgeführt, um eine Einstellung von deren Länge zu gestatten. Jedes dieser Spreizbeine 44 weist einen Ver-
-ιοί riegelungsmechanimus mit einem leicht zugänglichen Griff auf. Jeweils am Ende jedes der Spreizbeine 44 ist ein Verriegelungs/Freigabe-Mechanismus 50 mit einem Druckknopf-Schnappverschluß vorgesehen, der gestattet, daß die Beine 12 des Dreibeinstativs leicht mit dem Spreizkörper 40 verbunden bzw. von diesem gelöst werden können. Der Verriegelungs/Freigabe-Mechanismus 50 jedes der Spreizbeine 44 enthält außerdem ein Rad oder eine schwenkbare Rolle 52, auf der die gesamte Vorrichtung hin- und hergerollt werden kann.
Ein erfindungsgemäß verbesserter Verriegelungsmechanismus 60 für dje Beine 12 des Dreibeinstativs ist im einzelnen in den Figuren 2 bis 6 gezeigt. Dessen Komponenten können am besten anhand von Fig. 5 betrachtet werden. Die Führungstei-Ie 24 haben nach innen gerichtete Schienenabschnitte 62, die die V-förmigen Spurrillen 28 definieren, welche zur Vorderseite und zur Rückseite des Beines 12 hin geöffnet sind. Die Spurrillen 28 sind vertieft angeordnet, so daß sie nicht irgendwelchen Stoßen ausgesetzt werden, wenn das Bein 12 fallengelassen wird, und auf diese Weise weder verbogen oder auf andere Weise beschädigt werden können.
Zwischen den Führungsteilen 24 erstrecken sich vordere und hintere Bremsbacken 64, 66. Jede der Bremsbacken 64, 66 weist jeweils an den Seiten angepaßte V-förmige Nasen 68, 70 auf, die in die entsprechenden V-förmigen Spurrillen 28 passen. Es ist vorgesehen, daß die V-förmigen Nasen 68, 70 abgestumpft sind, um sicherzustellen, daß sie nicht auf dem Boden der V-förmigen Spurrillen 28 aufsitzen, da dies ein einwandfreies Festklemmen behindern würde, wie dies aus der im folgenden gegebenen Beschreibung der Arbeitsweise des Verriegelungsmechanismus 60 ersichtlich wird.
Es sind zwei Spannstäbe 74 vorgesehen, die sich durch die vordere Bremsbacke 64 und außerdem durch Gewindeaugen 72, die in den verschiebbaren Beinteilen 22 vorgesehen sind, erstrecken. Die Spannstäbe 74 können sich frei in einer axialen Bewegung durch die vordere Bremsbacke 64 und die in
-πι den Beinteilen angeordneten Gewindeaugen 72 bewegen. Die hintere Bremsbacke 66 ist mit dem betreffenden Spannstab jeweils durch ein Paar von Schrauben 76 mit Beilagscheiben 78 verbunden, die gegen ein Verstärkungsblech 80 auf der Rückseite der hinteren Bremsbacke 66 stoßen. Die Schrauben 76 können, wenn sie eingeschraubt sind, eingestellt werden, um die genaue Klemmkraft, wie sie im folgenden erläutert wird, bereitzustellen, und sie können desweiteren während der gesamten Lebensdauer des Dreibeinstativs 10 justiert werden, um diese Klemmkraft trotz Verschleißes irgendeiner der Komponenten aufrechtzuerhalten. Das Verstärkungsblech 80 ist vorgesehen, um eine Biegung der hinteren Bremsbacke 66 zu verhindern, wenn die Klemmkraft über die Spannstäbe 74 ausgeübt wird, wie dies noch zu beschreiben sein wird.
Außerdem ist durch das verschiebbare Beinteil 22 verlaufend und zwischen den Bremsbacken 64, 66 eine Druckfeder 82 angeordnet, um eine konstante Vorspannkraft auszuüben, die dazu führt, daß die beiden jeweiligen Bremsbacken 64, 66 auseinandergehalten werden. Diese Kraft wirkt außerdem dahingehend, daß der Griff in seiner nichtverriegelnden Position verbleibt, wenn er erst einmal manuell in diese Position gestellt worden ist.
Ein seitlich angeordneter Schwenkstift 84 erstreckt sich jeweils durch die Spannstäbe 74. Der Schwenkstift 84 lagert schwenkbar ein Beinklemmteil 86.
Das Beinklemmteil 86 enthält den halbeingelassenen Griffbügel 30, der aus einem Paar von L-förmigen Stegen 88 besteht, die durch ein Griffteil 90 (vergl . Fig. 3 u. Fig. 4) miteinander verbunden sind. Dieser Griffbügel 30 ist dann, wenn er seine Klemmposition einnimmt, auf eine Weise Versenkt, daß er nicht aufgrund von Stoßen abgebrochen und trotzdem leicht benutzt werden kann, und zwar selbst dann, wenn die Bedienungsperson voluminöse Handschuh trägt.
Das Beinklemmteil 86 enthält außerdem eine Nockenfläche
(am besten aus Fig. 3 zu ersehen), die gegen die vordere Bremsbacke 64 stößt. Die Nockenfläche 92 ist derart geformt, daß der Punkt ihres maximalen Radius die vordere Bremsbacke 64 berührt, wenn der Griffbügel 30 geringfügig aus der verriegelnden Position angehoben ist. Dementsprechend wirkt die Kraft der Druckfeder 82 und die Rückschnell kraft der vorderen Bremsbacke 64 dahingehend, daß die Nockenfläche 92 in eine Endlage eingreift, um den Griffbügel 30 sicher in seiner verriegelnden Position zu halten.
Der Verriegelungsmechanismus 60 ist in seiner geklemmten, verriegelnden Position in den Figuren 2, 3 u. 5 gezeigt. Wenn der Griffbügel 30 niedergedrückt ist, greift die Nockenfläche 92 des Beinklemmteils 86 in die vordere Bremsbacke 64 ein, wodurch die vordere Bremsbacke 64 über den Spannstab 74 verschoben wird und auf diese Weise die beiden Bremsbacken 64, 66 zusammengedrückt werden. Entsprechend werden die V-förmigen Nasen 68, 70 der beiden Bremsbacken 64, 66 in die V-förmigen Spurrillen 28 gedrückt wodurch die beiden Beinteile 20, 22 kräftig zusammengedrückt werden, um eine relative Verschiebung der beiden zu verhindern.
Die Klemmkraft ergibt sich aus der reibenden Berührung von acht Oberflächen (zwei auf jeder der V-förmigen Nasen 68,
70) und ebenso aus der Klemmwirkung der V-förmigen Nasen 68, 70 in den V-förmigen Spurrillen 28. Die Klemmwirkung, die durch die V-förmigen Nasen 68, 70 verursacht wird, bewirkt, daß eine senkrechte Kraft an den sich berührenden Oberflächen (die die Reibungskraft bestimmt), größer als die Kraft ist, die die Bremsbacken 64, 66 zusammendrückt. Dementsprechend kann eine hohe senkrechte Kraft (und damit eine große Reibungskraft) aufgebracht werden, obwohl die Kräfte, die durch die Beinklemmteile 86 ausgeübt werden, verhältnismäßig klein sind.
Um den Verriegelungsmechanismus 60 zu lösen, wird der Griffbügel 30 nach oben geschwenkt (wie dies durch einen Pfeil 94 verdeutlicht ist), so daß der Verriegelungsmechanismus
60 die Stellung gemäß Fig. 4 bzw. Fig. 6 einnimmt. Die Nockenfläche 92 zieht sich von der vorderen Bremsbacke zurück, wodurch die Druckfeder 82 veranlaßt wird, die beiden Bremsbacken 64, 66 voneinander zu trennen, woraufhin diese ihre V-förmigen Nasen 68, 70 aus den V-förmigen Spurrillen 28 lösen. Die V-förmigen Nasen 68, 70 verbleiben indessen noch innerhalb der V-förmigen Spurrillen 28 (vergl. Fig. 6) in ausreichendem Maße, so daß das betreffen· de verschiebbare Beinteil 22 justiert werden kann, um die Länge des betreffenden Beines 12 verändern zu können. Nach der Justierung wirken die Bremsbacken 64, 66 auf diese Weise mit den Führungsteilen 24 zusammen, um das verschiebbare Beinteil 22 während dessen Bewegung zu führen. Wenn das Bein 12 in die gewünschte Länge gebracht worden ist, kann der Griffbügel 30 dann nach unten geschwenkt werden, um den Verriegelungsmechanismus 60 zu verriegeln und um dadurch das Bein 12 auf der eingestellten Länge zu halten.
Obgleich das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel ein bevorzugtes darstellt, können unterschiedliche Konstruktionselemente zum Zusammendrücken der Bremsbacken 64, 66, nämlich beispielsweise eine Schraube, benutzt werden, wie dies für den Fachmann ersichtlich ist.
Der beschriebene Verriegelungsmechanismus 60 erlaubt - wie nach den obigen Erläuterungen ersichtlich -, daß ein Dreibeinstativ-Bein 12 schnell und leicht auf eine beliebige benötigte Länge eingestellt werden kann. Der Griff nimmt sicher verriegelte und unverriegelte Positionen ein, was die Bedienungsweise weiter vereinfacht. Gleichzeitig bietet der Mechanismus eine außergewöhnlich hohe, stabile Klemmkraft, woraus sich ergibt, daß das Dreibeinstativ 10 zum Tragen großer Lasten benutzt werden kann.
Weitere Merkmale, Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind außer aus den Figuren/irFcNder Beschreibung aus den Ansprüchen ersichtlich.

Claims (20)

Ansprüche:
1. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein mit einem ersten Beinteil und einem zweiten Beinteil, das von dem ersten Beinteil zum Zwecke einer axialen Bewegung in bezug auf das erste Beinteil aufgenommen wird, dadurch g e k e η η ζ ei chnet , daß eine Klemmeinrichtung zum Verriegeln der Beinteile (20, 22) zu deren Sicherung gegen eine axiale Bewegung gegeneinander vorgesehen ist, daß eine erste Bremsbacke (66) und eine zweite Bremsbacke (64) an sich gegenüberliegenden Seiten des ersten Beinteils (20) vorgesehen sind, die dazu bestimmt sind, reibend in das zweite Beinteil (22) einzugreifen, daß ein Spannstab (74) vorgesehen ist, der sich durch das erste Beinteil (20) erstreckt und an seinem einen Ende an der ersten Bremsbacke (66) befestigt ist, daß ein Schwenkstift (84) vorgesehen ist, der an dem Spannstab (74) an dem der ersten Bremsbacke (66) gegenüberliegenden Ende befestigt ist, daß die zweite Bremsbacke (64) auf dem Spannstab (74) zwischen dem ersten Beinteil (20) und dem Schwenkstift (84) verschiebbar angeordnet ist und daß ein Beinklemmteil (86) vorgesehen ist, das um den Schwenkstift (84) herum schwenkbar ist und eine Nockenfläche (92) hat, die in die zweite Bremsbacke (64) eingreift, um die Bremsbacken (64, 66) zusammenzupressen und in Verriegelungseingriff mit dem zweiten Beinteil (22) zu bringen,
2. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein steifes Verstärkungsblech (80) für die erste Bremsbacke (66) vorgesehen ist.
3. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Spannstab vorgesehen ist, der sich durch das erste Beinteil (20) erstrecken kann und an dem einen Ende der ersten Bremsbacke
(66) und dem dem Schwenkstift (84) gegenüberliegenden Ende befestigt ist.
4. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel zur einstellbaren Befestigung des Spannstabes (74) an der ersten Bremsbacke (66) vorgesehen ist.
5. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Beinteil (22) ein Paar von miteinander verbundenen Führungsteilen (24) enthält, wobei jedes ein Paar von axial aufeinander ausgerichteten V-förmigen Spurrillen (28) aufweist, und daß jede Bremsbacke (64, 66) ein Paar von angepaßten V-förmigen Nasen (68, 70) aufweist, die von den V-förmigen Spurrillen (28) jedes der Führungsteile (24) aufgenommen werden können5 wobei die Klemmeinrichtung die Nasen (68, 70) der Bremsbacken (64, 66) in einem Reibungseingriff mit den V-förmigen Spurrillen (28) vorspannt.
6. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die V-förmigen Spurrillen (28) jedes der Führungsteile (24) in entgegengesetzten Richtungen offen sind, wodurch die Führungsteile (24) zwischen den Bremsbacken (64, 66) eingeklemmt werden.
7. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die V-förmigen Nasen (68, 70) abgestumpft sind.
8. Verriegelbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die V-förmigen Nasen (68, 70) an sich gegenüberliegenden Enden jeder der Bremsbacken (64, 66) befinden und jeweils in Flucht mit
den V-förmigen Nasen (68, 70) der jeweils anderen Bremsbacke (68 bzw. 70) angeordnet sind.
9. Justierbares Dreibeinstativ-Bein, dadurch g e k e η η 5zei cn net , daß ein erstes Beinteil (20) vorgesehen ist, das eine axiale Führung enthält, daß ein zweites Beinteil (22) vorgesehen ist, das in axialer Richtung in bezug auf das erste Beinteil (20) bewegbar ist, daß Bremsbacken (64, 66) vorgesehen sind, die dem zweiten Beinteil (22) zugeordnet sind und Mittel zum Folgen der Führung enthalten, und daß Mittel, die den Bremsbacken (64, 66) zugeordnet sind, zum wahlweisen Spannen der Mittel zum Folgen der Führung in einer Reibungsberührung mit der Führung vorgesehen sind, um eine relative axiale Bewegung der Beinteile (20, 22) zu verhindern.
10. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Beinteil (20) ein Paar von parallelen Führungsttei1 en (24) enthält, wobei jedes dieser Führungsteile (24) zwei in entgegengesetzten Richtungen offene V-förmige Rillen oder Nuten enthält, die die Führung definieren, und daß die Mittel zum Folgen der Führung aus einem Paar von V-förmigen Nasen (68, 70) auf jeder der Bremsbacken (64, 66) bestehen, wobei jede Bremsbacke (64, 66) eine V-förmige Nase, die der V-förmigen Rille oder Nut in dem einen Führungsteil zugeordnet ist, und eine andere V-förmige Nase, die der V-förmigen Rille oder Nut in dem anderen Führungsteil zugeordnet ist, hat.
11. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die V-förmigen Nasen (68, 70) abgestumpft sind.
12. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen die Bremsbacken (64, 66) wechselseitig spannen.
13. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 12, da-
durch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen die Bremsbacken (64, 66) zusammendrücken.
14. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 10, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die V-förmigen Spurrillen in die äußere Fläche des ersten Beinteils (20) eingelassen sind.
15. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen aus einem Spannstab (74), der sich durch die Bremsbacken (64, 66) und das zweite Beinteil (22) erstreckt, und aus einem Teil mit einer Nockenfläche (92), das schwenkbar um einen Schwenkstift (84) ist, welcher in bezug auf den Spannstab (74) fest ist, bestehen, wobei eine der Bremsbacken bewegbar längs des Spannstabes (74) ist und wobei die Nockenfläche (92) reibend in die bewegbare Bremsbacke eingreifen kann, um die bewegbare Bremsbacke in bezug auf die andere Bremsbacke zu spannen.
16. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 15, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß das Teil mit der Nockenfläche (92) die Bremsbacken (64, 66) zusammendrückt.
17. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil mit der Nockenfläche (92) ein schwenkbares Griffteil (90) enthält, das zur Hälfte in das erste Beinteil (20) eingelassen ist, wenn sich das Griffteil (90) in einer Verriegelungsposition befindet.
18. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Beinteil (20) ein Paar von parallel verlaufenden Führungsteilen (24) enthält, wobei jedes dieser Führungsteile (24) zwei in entgegengesetzten Richtungen offene V-förmige Spurrillen (28) hat, die eine Führung definieren, und daß die Mittel zum Folgen der Führung aus einem Paar von V-förmigen Nasen (68,
.:--: ·; 334H02
-δ-
70) auf jeder Bremsbacke (64, 66) bestehen, wobei jede Bremsbacke (64, 66) eine V-förmige Nase, die der V-förmigen Spurrille in dem einen Führungsteil zugeordnet ist, und eine andere V-förmige Nase, die der V-förmigen Spurrille in dem anderen Führungsteil zugeordnet ist, aufweist.
19. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen einen Griff enthalten, der einen L-förmigen Steg
(88) hat.
20. Justierbares Dreibeinstativ-Bein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Spannen eine exzentrische Nockenfläche (92) enthalten, die für ein sicheres Beibehalten der Spannstellung sorgt.
DE19833341402 1982-11-26 1983-11-15 Verriegelbares dreibeinstativ-bein Withdrawn DE3341402A1 (de)

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