DE334206C - Ballenpresse mit einer Einrichtung zum Einfuehren von Teilbrettern in den Presskanal - Google Patents

Ballenpresse mit einer Einrichtung zum Einfuehren von Teilbrettern in den Presskanal

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DE334206C
DE334206C DE1920334206D DE334206DD DE334206C DE 334206 C DE334206 C DE 334206C DE 1920334206 D DE1920334206 D DE 1920334206D DE 334206D D DE334206D D DE 334206DD DE 334206 C DE334206 C DE 334206C
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WELGER MASCHINENFABRIK GEB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/16Division blocks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

Bei Ballenpressen für kurzes Preßgut, insbesondere Häcksel, gelangt ein in den Preßkanal eingeführtes Teilbrett nicht immer in eine genaue wagerechte Lage, wenn das Preßgut ungleichmäßig oder zugleich mit dem Teilbrett eingeworfen wird.
Dieser Nachteil wird durch die in der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellten Erfindung beseitigt.
ι ο Gemäß Fig. ι ist vor einem aufrecht stehenden Preßkanal ι, in dem ein Kolben 2 auf und nieder geht, ein durch eine Absperrklappe 6 abschließbarer Fülltrichter 3 angeordnet, durch den das kurze Preßgut in eine darunter hin und' her schwingende Wurfschaufel 4 gelangt. Durch eine Öffnung 5 im Preßkanal. 1 schwingt die Schaufel 4 in diesen hinein und wirft beim Zurückziehen in die in Fig. I gezeichnete Ausgangslage das Preßgut ab, das von dem1 Kolben 2 zusammengepreßt wird. Zum Einführen der bekannten Teilbretter dient eine Einrichtung, die im wesentlichen aus einem unter Federspannung stehenden Einwurfschieber 8 für das Teilbrett und aus einer diesen Schieber 8 auf einem Tisch zurückhaltenden Sperrvorrichtung 7 besteht.
Die Absperrklappe 6 im Fülltrichter 3 ist durch einen am Preßkanal 1 drehbaren zweiarmigen Hebel 9 und durch einen anschließenden Lenker 10 mit einem niederdrückbaren Handhebel 11 verbunden, durch dessen Abwärtsbewegung die Klappe 6 im Fülltrichter 3 geschlossen werden kann. Ein am Lenker 10 befestigter Anschlag 12 bewirkt bei dem weiteren Niederdrücken des Handhebels 11 ein Ausheben der Sperrvorrichtung 7 und damit ein Freigeben des Einwurfschiebers 8, der ein Teilbrett in den Preß-
! kanal 1 einwirft. Der Anschlag 12 kommt erst dann zur Einwirkung auf die Sperrvor-
; richtung 7, wenn die Klappe 6 im Fülltrichter bereits geschlossen ist und der Wurfschaufel 4 kein Preßgut mehr zugeführt werden kann.
Um zu verhindern, daß unabhängig von dem Handhebel 11 ein Ausheben der Sperrvorrichtung 7 möglich ist, ist unter dieser · Sperre 7 (Fig. 1) ein drehbarer Riegel 13 angebracht, der durch_ eine Zugstange 14 und einen Hebel 15 mit der Klappe 6 im Fülltrichter 3 in Verbindung steht. Ist die Klappe 6 offen und gelangt das Preßgut in die Wurfschaufel 4, so ist die Sperre 7 verriegelt. Ist jedoch der Preßgutstrom durch Schließen der Klappe 6 abgedrosselt, so hat infolge der Schließbewegung der Klappe 6 der Sperriegel 13 seine sperrende Lage verlassen, so daß das Ausheben der Sperrvorrichtung 7 für diese Teilbretteinführung vorgenommen werden kann.
.Man kann die Verriegelung der Sperrvorrichtung 7 auch unmittelbar von der Bewegung der Wurfschaufel 4 ableiten, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Am vorderen Ende und etwa in der Mitte der Schaufel 4 sind zwei nach unten ragende Anschläge 16 und 17 befestigt, die mit einem parallel geführten Sperrschieber zusammenwirken. Unterhalb des ein Teilbrett vorschiebenden Einwurfschiebers 8 und der ihn zurückhaltenden Sperrvorrichtung 7 weist der Sperrschieber 18 einen nach oben ragenden Ansatz 19 auf, der in eine Aussparung 20 der Sperrvorrich-
tuiig 7 treten kann, wenn der Sperrschieber 18 sich in der richtigen Lage befindet. Schwingt die Wurfschaufel 4 in den Preßkanal 1 hinein, so verschiebt der Anschlag 17 den Sperrschieber 18 nach hinten, so daß der Ansatz 19 unter die Sperrvorrichtung 7 tritt und ihre Aushebebewegung sperrt. Hat dagegen die Wurfschaufel 4 bei ihrer Rückschwingung den Preßkanal 1 verlassen und ihr mitg-enommenes Preßgut in den Kanal 1 hineingeworfen, so zieht der Anschlag 16 den Sperrschieber wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Lage zurück, wodurch der Ansatz 19 unter die Aussparung 20 tritt und das Ausheben der Sperrvorrichtung 7 nach unten zuläßt. Durch diese Einrichtung wird also verhindert, daß gleichzeitig mit dem Einwerfen des Preßgutes ein Einführen eines Teilbrettes möglich ist.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, bei der das Auslösen der Sperrvorrichtung 7 für die Teilbretteinführvorrichtung in bekannter Weise von d'em Preßkolben 2 bewirkt wird, wenn dieser sich in einer von der Einwurföffnung für das Teilbrett entfernt liegenden Lage bewegt. Zu dem Zwecke ist die über ihren Drehpunkt 21 verlängerte Sperrvorrichtung mit einer Zugstange 22 verbunden, die durch ihr hakenförmig gekrümmtes Ende 23 mit dem Preßkolben 2 gekuppelt werden kann. In diese Kupplungslage wird die Zugstange 22 durch einen Handhebel 24 mit Hilfe eines Hebels 25 gebracht, der mit dem Handhebel 24 in Bewegungszusammenhang steht und gegen den sich die Zugstange 22 legt.
Nach der Erfindung ist die im Fülltrichter 3 angeordnete Absperrklappe 6. mit dem Handhebel 24 durch eine Verbindungsstange 26 und einen Hebel-27 derart verbunden, daß die offene Klappe 6 durch Umlegen des Handhebels 24 aus der in Fig. 4 gezeichneten Ruhelage in die in Fig. 3 dargestellte Bereitschaftslage geschlossen wird. Geöffnet wird die Klappe 6 wieder durch die Bewegung eines mit der Aufhängestange 28 der Wurfschaufel 4 oder mit einer besonderen Steuerstange verbundenen Anschlages 29, der vermittels eines an der Absperrklappe 6 befestigten Hebels 30 bei der Rückschwingung der Wurfschaufel 4 oder der besonderen Steuerstange die Klappe 6 umlegt. Gleichzeitig ' wird dadurch auch der Handhebel 24 und die Zugstange 22 in die Ausgängslage nach Fig. 4 zurückgedrückt, nachdem der Kolben 2 die Sperrvorrichtung 7 ausgelöst und der Einwurf schieber 8 ein Teilbrett in den Preßkanal ι eingeworfen hat. Durch das Zurücklegen des Handhebels 24 wird auch der Ein- ' wurfschieber 8 in die sperrende Lage zurückgebracht. J
Diese Einrichtung der Erfindung verhin- !
dert, daß der Kolben 2 bei seinem Anwärtsgange weder mit dem eingeführten Teilbrett noch mit dem eingeworfenen Preßgut und endlich auch das Teilbrett bei seiner Einführung mit dem eingeworfenen Preßgut zusammentreffen kann.
Das Einführen des Preßgutes in den Kanal der Ballenpresse kann bei den Ausführungsbeispielen der Erfindung nach den Fig. 1, 3 und 4 statt durch die Wurfschaufel 4 auch durch einen Fülltrichter allein erfolgen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Ballenpresse mit einer Einrichtung zum Einführen von Teilbrettern in den Preßkanal, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführvorrichtung (3) für das Preßgut durch eine Absperrvorrichtung (6) verschließbar ist, die mit der zum Einwerfen der Teilbretter dienenden Einrichtung (7) durch ein Gestänge (9, 10, 12 oder 27, 26, 24, 25, 22) derart verbunden ist, daß vor oder mit d'em Beginn der das Einführen eines Teilbrettes bewirkenden Bewegung der Einführvorrichtung (7) die Zufuhr von Preßgut durch die Absperrvorrichtung (6) abgestellt wird.
  2. 2. Ballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung (6) in dem Preßgutfülltrichter (3) die zum Einführen eines Teilbrettes in den Preßkanal dienende Einrichtung (7) derart verriegelt, daß ein Teilbrett nicht in den Preßkanal (1) eingebracht werden kann, wenn die Absperrvorrichtung (6) Preßgut zu der in den Preßkanal (1) hineinschwingenden Einwurfvorrichtung^ (4) gelangen läßt.
  3. 3.. Ballenpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbretteinführvorrichtung (7) mit der Preßguteinwurfvorrichtung (4) derart verbunden ist, daß die Teilbretteinführvorrichtung (7) gesperrt bleibt, solange die Preßguteinwurfvorrichtung . (4) sich zum Zwecke des Einwerfens des Preß; gutes aus der in den Kanal (1) hineingeschwungenen Lage in die Ausgangs- no lage zurückbewegt.
  4. 4. Ballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilbretteinführvorrichtung (7) und die Absperrvorrichtung (6). im' Fülltrichter (3)" .für die Einwurfvorrichtung (4) derart, mit dem Preßkolben (2) verbunden sind, daß nur in der gehobenen Lage des Preßkolbens (2) Preßgut in den Preßkanal (χ) eingeschüttet und danach ein Teilbrett eingeführt werden kann.
  5. 5. Ballenpresse nach Anspruch 1
    und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das vermittels eine Zugstange (22) herbei-Öffnen der Absperrvorrichtung (6) im führenden Handhebels (24) in die AusFülltrichter (3) und das Zurücklegen des gangslage durch die Bewegung der Wurfdas Kuppeln der Einführvorrichtung (7) schaufel (4) oder einer besonderen für ein Teilbrett mit dem Preßkolben (2) Steuerstange herbeigeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DE1920334206D 1920-05-06 1920-05-06 Ballenpresse mit einer Einrichtung zum Einfuehren von Teilbrettern in den Presskanal Expired DE334206C (de)

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