DE334254C - Einrichtung zur Verhuetung des Pumpens bei Kreiselverdichtern und Kreiselpumpen - Google Patents

Einrichtung zur Verhuetung des Pumpens bei Kreiselverdichtern und Kreiselpumpen

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DE334254C
DE334254C DE1920334254D DE334254DD DE334254C DE 334254 C DE334254 C DE 334254C DE 1920334254 D DE1920334254 D DE 1920334254D DE 334254D D DE334254D D DE 334254DD DE 334254 C DE334254 C DE 334254C
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compressor
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DE1920334254D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0207Surge control by bleeding, bypassing or recycling fluids
    • F04D27/0215Arrangements therefor, e.g. bleed or by-pass valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verhütung des Pumpens bei Kreiselverdichtern und Kreiselpumpen. Kreiselverdichter (Turbokompressoren uns -gebläse) sowie Kreiselpumpen zeigen bekanntlich die Eigenschaft des »Pumpens«, sobald sie in der Nähe des Höchstpunktes ihrer Kennlinie arbeiten. Die hierbei auftretenden Wirbelungen erzeugen Erschütterungen, außerdem ist die Kraftaufnahme labil, d. h. sie schwankt fortwährend zwischen zwei Werten, ohne in der Pumpzone jemals gleichmäßig zu werden. Die Ursache liegt in der Gestalt der Kennlinie des Verdichters, bei welcher unter Umständen zu einem Gegendruck zwei voneinander gänzlich verschiedene Liefermengen gehören, was entsprechend auch zwei stark voneinander abweichende Kraftaufnahmen bedingt.
  • Um diese in der Praxis sehr störende Erscheinung zu verhindern bzw. zu verringern, sind drei Wege üblich: i. Änderung der Drehzahl in der Nähe der Pumpzone, wodurch die Kennlinie gehoben wird.
  • 2. Das »Abblasen« durch eine Leerlaufleitung, wodurch bei Steigerung des Nutzdruckes der Gesamtwiderstand sinkt und damit der Verdichter weiter entfernt von der Pumpzone arbeitet.
  • 3. Drosselung in der Saugleitung, wodurch infolge der verminderten Liefermenge die Kennlinie auch verschoben wird.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, das »Pumpen« auf dem Wege der Überlagerung zweier Kennlinien zu verhüten bzw. dadurch die Pumpzone entsprechend gegen den Nullpunkt der Kennlinie zu verschieben.
  • In Fig. i der Zeichnung bedeutet I einen normalen mehrstufigen Verdichter, dessen Kennlinie a sei (Fig. 2). Auf der Welle des Verdichters I sitzt durch eine Zwischenwand und die Labyr inthdichtung d von I getrennt, ein einstufiger Kreiselverdichter II, dessen Kennlinie so ausgemittelt ist, daß die jeweils von I kommende Menge des geförderten Mittels noch um einen gewissen Betrag weiter verdichtet wird und die Kennlinie die Gestalt b erhält (Fig. 2).
  • Im normalen Betriebe steht der Druckraum des Verdichters II mit der Saugleitung des Verdichters I durch den Absperrschieber VI- in Verbindung, während das Ventil V3 geschlossen ist. Hierbei läuft II in der Saugspannung von I und fördert bloß die geringe durch das Labyrinth gelangende Luftmenge. Der Kraftbedarf ist daher sehr gering. Der Schieber V¢ ist offen, V= zu und der Verdichter I arbeitet normal: Kommt der Verdichter in die Nähe der »Pumpzone«, so werden VZ und V3 geöffnet, V' und V¢ geschlossen. Das von I geförderte Mittel wird in II'nachverdichtet und hebt damit die Kennlinie von I derart, daß in der ursprünglichen Pumpzone durch Überlagerung die Kennlinie des gesamten Verdichtersatzes in b übergeht, wie aus Fig.2 ersichtlich ist. Das »Pumpen« ist dadurch verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verhütung des Pumpens bei Kreiselverdichtern und Kreiselpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß in der gefährlichen Arbeitszone das schon verdichtete Mittel durch einen auf der Welle des Hauptverdichters sitzenden, von diesem aber sonst räumlich getrennten zweiten einstufigen Verdichters nachverdichtet und dadurch eine Überlagerung der Kennlinien der beiden Verdichter herbeigeführt bzw. eine der Summenwirkung entsprechende Kennlinie erhalten wird, welche das Pumpen entweder ganz ausschließt oder die betreffende Zone stark in ein Fördergebiet verschiebt, das im Betriebe wenig erforderlich wird. a. Einrichtung zur Verhütung des Pumpens bei Kreiselverdichtern und Kreiselpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverdichter (II) im normalen Betriebe auf Leergang gestellt wird.
DE1920334254D 1920-08-08 1920-08-08 Einrichtung zur Verhuetung des Pumpens bei Kreiselverdichtern und Kreiselpumpen Expired DE334254C (de)

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