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Sitzender Osterhase mit als IYIagazin für Ostereier oder Attrappen
ausgebildetem Körper. Die Erfindung bezieht sich auf einen sitzenden Osterhasen,
dessen Körper als Magazin für Ostereier oder Attrappen ausgebildet ist, und besteht
im wesentlichen darin, daß der. Körper zwischen zwei je ein Bein vorstellenden,
außen befindlichen Standstützen, die als seitliche Flachführungen für den Körper
dienen und untereinander mittels Querstangen verbunden sind, gelagert und mit der
Entleerungsvorrichtung für das Magazin so verbunden ist, daß bei jeder Verstellung
des Körpers ein Stück des im Magazin enthaltenen Eiervorrates nach unten herausfällt.
Durch diese Einrichtung wird mit unauffälligen technischen Mitteln der Vorgang des
Eierlegens in drolliger Weise nachgeahmt.
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Auf der Zeichnung zeigen Fig. i bis 3, ,7 bis io und 14. bis
17 drei verschiedene Ausführungsformen eines aus Flachteilen angefertigten Osterhasen,
Fig. .l bis 6, 11 bis 13 und 18 bis 2o die ententsprechenden Ausführungsformen bei
Anfertigung als Vollfigur.
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Bei der ersten Ausführungsform (Fig. i, 2, -,a und 3) besteht
der Körper aus zwei äußeren Flachteilen i, i und einem flachen Zwischenteil 2, in
welchem ein Kanal 3 zur Aufnahme der Eier 4 ausgespart ist. Der Eierkanal setzt
sich nach oben bis in einen Tragkorb 5 fort lind ist oben durch eine abnehmbare
Kappe 6 abgeschlossen, damit die Eier auch beim Umdrehen der Figur nicht herausfallen.
Beim unteren Ende des Kanals 3' ist zwischen den Außenteilen i, i ein unter der
Einwirkung einer Feder 7 stehender Wackelschwanz 8 gelagert.
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Der ganze Körper ist lotrecht verschiebbar zwischen zwei Standstützen
9, 9 angeordnet, die, beiderseits mit ebenen, parallelen, lotrechten Flächen am
Körper anliegend, dessen seitliche Flachführungen bilden, welche je ein Bein vorstellen.
Als Geradführung dienen zwei zwischen den Aufstellscheiben 9, 9 hindurchgehende
Querstifte io, io, welche in einigem Abstande übereinander einen lotrechten Schlitz
m des Hasenkörpers durchsetzen. Oberhalb dieser Stifte ist in der Zwischenscheibe
2 des Hasenkörpers ein Kanal 12 ausgespart, in welchem eine schlangenförmig gewundene
flache Druckfeder 13 Platz findet, die sich mit ihrem oberen Ende gegen die Zwischenscheibe
2 und mit ihrem unteren Ende gegen den einen Querstift io stützt.
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Die Feder 13 ist hinreichend kräftig, um den Hasenkörper für gewöhnlich
in der gehobenen Stellung (Fig. i) zu erhalten, wobei der die Verschlußklinke bildende
Schwanz 8 unter der Einwirkung der Feder 7 seine Sperrlage einnimmt. Wird im Sinne
des in Fig.2 eingetragenen Pfeiles der Hasenkörper entgegen der Feder 13 nach unten
gedrückt, so stößt das freie untere Schwanzende auf der Unterlage auf, wodurch der
Schwanz entgegen der Feder 7 die aus Fig.2 ersichtliche Lage einnimmt, bei welcher
das Verschlußende 82 aus der Eierbahn entfernt und ein anderer Hebelansatz 8h zwischen
dem letzten und dem vorletzten Ei eingedrungen ist, derart, daß beim Obergang aus
der
Stellung der Fig. i in die der Fig. 2 das letzte Ei nach unten gedrückt, hingegen
dem vorletzten Ei der Weg nach außen versperrt wird.
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«Tach dem Loslassen geht der Körper unter der Einwirkung der Feder
13 wieder in die Höhe, wobei das letzte Ei auf dem Boden liegen- bleibt, während
das vorletzte nach Zurückbewegung des Schwanzes 8 bis zu dessen Ansatz 811 rutscht
und dementsprechend die gesamte Eierreihe um eine Eilänge weitergleitet.
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Die Vollfigur nach den Fig.4 bis 6 unterscheidet sich von der beschriebenen
Anordnung im wesentlichen nur dadurch, daß der Eierkanal durch eine gerade Bohrung
oder eine eingesetzte gerade Röhre 14 dargestellt und am oberen Ende durch einen
aufgesteckten Kopf 15 abgeschlossen wird.
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Statt einen durch Aufstoßen auf dem Boden zu verstellenden Wackelschwanz
vorzusehen, kann man auch eine Sperrklinke im Innern des Hasenkörpers anordnen (Fig.7
bis 13). Hier steht der Schwanz mit dem Hasenkörper in starrer Verbindung. Die den
Kanal 3 absperrende, als zweiarmiger Hebel ausgestaltete Klinke 8 befindet sich
in einer die Kanäle 3 und 12 verbindenden Aussparung 16 der Zwischenscheibe 2 und
greift mit ihrem gegabelten oder geschlitzten, vom Eierkanal abgekehrten Ende über
den unteren Querstift io, während das Klinkenende 17 unter der Eierreihe in den
Kanal 3 ragt (Fig.7). Wird entgegen der Feder 13 der Hasenkörper nach unten gedrückt,
so legt sich dabei die Klinke in die aus Fig. 8 ersichtliche Lage um, bei der die
gesamte Eierreihe um eine Eilänge nach unten rutscht, bis das letzte Ei auf dem
Boden ruht, wobei aber auch dieses letzte Ei noch vom Hasenkörper umschlossen und
überdeckt ist. Beim Loslassen geht der Hasenkörper wieder in die Stellung der Fig.
7 empor, wobei das Klinkenende des Absperrhebels in die Lücke zwischen dem letzten
und dem vorletzten Ei eintritt und das gelegte Ei sichtbar wird. Dieser Vorgang
hat, da der gesamte zu seiner Herbeiführung dienende Mechanismus dauernd verdeckt
bleibt, etwas besonders Märchenhaftes an sich.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. 14 bis 20 ist der Hasenkörper
durch eine vor dem Eierkanal angeordnete Gelenkachse 18 mit dem die Beine vorstellenden
Gestell g, g verbunden. Außerdem ist dieses Gestell durch je einen oberhalb der
Achse durchgehenden Querstift ig und 2o versteift. ,Jeder dieser Querstifte. durchsetzt
je einen Bogenschlitz 2Z-22 des Hasenkörpers. Die-Anordnung ist dabei so getroffen,
daß jeder Bogenschlitz nach hinten bis in den Eierkanal 3 reicht und vorn noch bis
in das vor dem Eierkanal befindliche Stück der Zwischenscheibe 2 einschneidet.
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Bei der aufrechten Haltung des Hasen (Fig. 14 bis 18) geht der untere
Querstift ig durch den Eierkanal hindurch, so daß er den Eierkanal nach unten absperrt,
während der obere Querstift 2o sich in dem vor den Kanal 3 reichenden Ende des Bogenschlitzes
22 befindet und folglich das Nachrutschen der Eier nicht hindert. In dieser aufrechten
Lage wird der Hase durch eine schlangenförmig gewundene Feder 23 erhalten, welche
in einen bogenförmigen Schlitz 2:f des Hasenkörpers eingelegt ist und sich mit ihrem
hinteren Ende gegen den Hasenkörper, mit ihrem vorderen Ende aber gegen einen die
beiden Aufstellscheiben verbindenden Querstift 25 stützt. Wird entgegen dieser Feder
23 der Hase nach vorn geneigt (Bückstellung, Fig. 15 und ig), so gelangt der Eierkanal
3 in den Raum oberhalb des Querstiftes ig, so daß das letzte Ei frei nach unten
fällt. Gleichzeitig hat sich der Eierkanal über den Querstift 2o bewegt, so daß
dieser nunmehr als Sperrung vor dem vorletzten Ei wirkt und das Nachrutschen der
Eierreihe verhindert. Beim Loslassen richtet sich der Hasenkörper wieder auf, das
vorletzte Ei wird frei, und die gesamte Eiermenge rutscht um eine Eilänge nach unten,
bis sie vom unteren Querstift angehalten wird.