DE3343729C2 - Aufnahmegerät für Hundekot und andere Schmutzteile - Google Patents

Aufnahmegerät für Hundekot und andere Schmutzteile

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    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/12—Hand implements, e.g. litter pickers
    • E01H1/1206—Hand implements, e.g. litter pickers for picking up excrements
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Abstract

Das Aufnahmegerät für Hundekot besteht aus einem feuchtigkeitsfesten, zusammenlegbaren Aufnahmebehälter 10 und aus einem mit dessen Öffnung verbundenen klappbaren und einen Handgriff 11 bildenden Rahmen 20 aus vier Rahmenteilen 1 bis 4, die gegeneinander um Falzlinien 5 bis 9 klappbeweglich sind. Die Rahmenteile 1 bis 3 können zu einem die Öffnung des Aufnahmebehälters 10 bildenden starren Dreieck und der Rahmenteil 4 um die weitere Falzlinie 9 zu dem Handgriff 11 gefaltet werden.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufnahmegerät für Hundekot und andere Schmutzteile gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Es ist aus dem DE-GM 76 07 873 ein solches Aufnahmegerät bekannt, bei welchem der Rahmen mit seinen Rahmenteilen auf die Öffnung des Aufnahmebehälters derart geklebt ist, daß die Achse des Aufnahmebehälters senkrecht zur Ebene des Rahmens steht. Ein Rahmenteil ist mit einer Klappe versehen, die um eine Kante herum in das Innere des Aufnahmebehälters geklappt werden kann und über welche der Hundekot in den Aufnahmebehälter eingeschoben werden kann.
  • Bei diesem bekannten Aufnahmegerät kann nur der Aufnahmebehälter auf die Ebene des Rahmens zusammengefaltet werden, so daß auch im gefalteten Zustand ein großes Volumen benötigt wird. Ferner ist die Handhabung des Aufnahmegerätes mit eingeschwenkter Klappe ungünstig, da das Gerät mit beiden Händen an den beiden gegenüberliegenden Handgriffen angefaßt werden muß. Ferner ist der Rahmen in sich nicht starr ausgebildet, so daß insbesondere der die Klappe aufweisende Rahmenteil sich leicht verformen kann, wodurch keine gute Aufnahme des Hundekotes möglich ist. Schließlich ist das Verschließen des Aufnahmegerätes nicht möglich, ohne daß sich die Bedienungsperson beschmutzt, da zum Verschließen die Klappe wieder in die Ebene des Rahmens hochgeklappt werden muß, wozu in den mit Hundekot verschmutzten Aufnahmebehälter hineingegriffen werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrnde, ein Aufnahmegerät der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei welchem der Rahmen in möglichst einfacher Weise aufklappbar ist, um eine starre Öffnung des Aufnahmebehälters zu bilden und um gleichzeitig den Handgriff auszubilden.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1. Erfindungsgemäß werden drei der Rahmenteile zu einem starren Dreieck zusammengestellt, wohingegen der vierte Rahmenteil durch eine Faltung seiner beiden Schenkel gegeneinander um 180° zum Handgriff ausgebildet wird. Dieser befindet sich mittig zu und oberhalb der Aufnahmekante des starren Dreieckes, welches die Öffnung für den Aufnahmebehälter bildet. Hierdurch wird eine starre Öffnung für den Aufnahmebehälter zur Verfügung gestellt. Ferner ist eine günstige Kraftübertragung vom Handgriff über das starre Dreieck auf den auf dem Boden aufliegenden Rahmenteil möglich. Das Aufnahmegerät kann leicht klein zusammengefaltet werden, da die vier Rahmenteile flach übereinander legbar sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Aufnahmegerätes in der ersten Ausführungsform,
  • Fig. 2 eine Abwicklung des Aufnahmegerätes in der ersten Ausführungsform,
  • Fig. 3 das Aufnahmegerät in der ersten Ausführungsform in flach zusammengelegtem Zustand,
  • Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Aufnahmegerätes in der zweiten Ausführungsform,
  • Fig. 5 eine Abwicklung des Rahmens gemäß der zweiten Ausführungsform,
  • Fig. 6 den flach zusammengelegten Aufnahmebehälter in der zweiten Ausführungsform mit erst teilweise aufgeklebtem Rahmen.
  • Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Aufnahmegerätes in der dritten Ausführungsform und
  • Fig. 8 die Aufnahmeöffnung des Aufnahmebehälters der dritten Ausführungsform bei flach zusammengelegtem Rahmen.
  • Das Aufnahmegerät für Hundekot besteht aus einem feuchtigkeitsfesten, zusammenlegbaren Aufnahmebehälter 10 in Form einer Tüte aus festem Papier und aus einem mit dessen Öffnung verbundenen klappbaren und mit einem Handgriff 11 versehenen Rahmen 20 aus vier Rahmenteilen 1, 2, 3 und 4, die um parallel zueinander liegenden Falzlinien 5, 6 und 8 klappbeweglich sind. Die drei Rahmenteile 1, 2 und 3 sind zu einem starren, die Öffnung des Aufnahmebehälters 10 bildenden Dreieck auffaltbar. Der vierte Rahmenteil 4 weist etwa mittig eine Knicklinie 9 auf, um welche seine beiden beidseits der Knicklinie 9 gebildeten Schenkel 12, 13 zur Bildung des Handgriffes 11 um 180° gegeneinander faltbar sind.
  • In der ersten Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 ist der Aufnahmebehälter 10 aus einem flachen Papierzuschnitt (Fig. 2) gebildet, dessen Seitenwände 14, 15 und 16 miteinander und mit einem dreieckförmigen Bodenteil 17 über Klebelaschen 18 bzw. 19 fest verklebt werden. Randbereiche 24 der Rahmenteile 1 und 2 sind mit inneren Randbereichen der Seitenwände 14 und 15 fest verklebt. Die Rahmenteile 3 und 4 bleiben über die Falzlinien 6, 7 und 8 frei beweglich. An den frei beweglichen Rahmenteil 3 schließt sich ein um die Falzlinie 7 beweglicher Lappen 21 an. In die Falzlinien 7 und 8 sind auf der Seite des Aufnahmebehälters 10 Arretierungsschlitze 22, 23 eingebracht. Der Aufnahmebehälter 10 wird zur Verpackung in eine Box flach zusammengeklappt (Fig. 3)), wobei dieser um den Rahmen 12 herum zusammengerollt werden kann. Zum Aufstellen des Aufnahmebehälters 10 wird der Rahmen 12 gemäß Fig. 1 zu einem starren Dreieck aufgefaltet, wobei der bewegliche Rahmenteil 3 mit seinem Arretierungsschlitz 22 über den Rand der Öffnung des Aufnahmebehälters 10 geschoben wird. Die Schenkel 12, 13 werden zur Ausbildung des Handgriffes 11 um die Knicklinie 9 herumgefaltet und um den Lappen 21 herumgelegt.
  • In der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 6 umfaßt der Rahmen 20&min; fünf gleichlange Teile, nämlich die Rahmenteile 1&min; bis 4&min; und den zusätzlichen Rahmenteil 25. Vor dem Rahmenteil 1&min; ist noch ein schmaler Klebelappen 26 angebracht. Zwischen dem Rahmenteil 4&min; und dem Rahmenteil 25 ist eine Perforierlinie 27 ausgebildet, um den Rahmenteil 25 vom Rahmenteil 4&min; abreißen zu können.
  • Schmale Randbereiche des Klebelappens 26 und der Rahmenteile 1&min; bis 4&min; sind als Kleberänder 29 vorgesehen (Fig. 5 und 6). Diese sind mit dem Kleberand 30 des Aufnahmebehälters 10&min; fest verbunden, wobei der Umfang der Öffnung des Aufnahmebehälters 10&min; gleich ist der Gesamtlänge der vier Rahmenteile 1&min; bis 4&min;. Der Klebelappen 26 wird dabei mit einem schmalen Randbereich des Rahmenteiles 4&min; und zwar mit dessen Schenkel 13 verklebt. Nur der Rahmenteil 25 bleibt frei beweglich über die Perforierlinie 27.
  • Alle Rahmenteile 1&min; bis 4&min; weisen die gleiche Länge auf, so daß bei Öffnung des Aufnahmebehälters 10&min; zunächst eine quadratische Aufnahmeöffnung entsteht. Die beiden Schenkel 12, 13 des vierten Rahmenteiles 4&min; werden um 180° gegeneinander in Richtung auf die Aufnahmeöffnung des Aufnahmebehälters 10&min; zu gefaltet, so daß diese unter Einschluß eines Teiles des Aufnahmebehälters 10&min; den Handgriff 11 bilden. Die übrigen drei Rahmenteile 1&min; bis 3&min; werden zu einem starren Dreieck zusammengebracht. An der Perforierlinie 27 kann der fünfte Rahmenteil 25 leicht abgerissen werden. Dieser dient als Spatel zum Einschieben von Hundekot in den Aufnahmebehälter 10&min;. Der Aufnahmebehälter 10&min; kann nach dem Loslassen des aus den Schenkeln 12, 13 des vierten Rahmenteiles 4&min; gebildeten Handgriffes 11 in einfacher Weise zum Verschließen zusammengefaltet werden.
  • Bei der in Fig. 7 und 8 dargestellten dritten Ausführungsform sind die vier Rahmenteile 1&min;&min; bis 4&min;&min; aus einem Streifen 30 aus festem Material gebildet, dessen Breite der doppelten Breite eines Rahmenteiles 1&min;&min; bis 4&min;&min; entspricht. Die Rahmenteile 1&min;&min; und 2&min;&min; liegen parallel zu und gegenüber den Rahmenteilen 4&min;&min; bzw. 3&min;&min; und sind voneinander durch einen Längsschlitz 31 im Streifen 30 getrennt. Die beiden Rahmenteile 1&min;&min;, 2&min;&min; und 3&min;&min;, 4&min;&min; sind jeweils durch den Längsschlitz 31 überbrückende Lappen 32 miteinander verbunden. Diese sind in Verlängerung des Längsschlitzes 31 mit Falzlinien 33 versehen. Die Rahmenteile 1&min;&min;, 2&min;&min; und 3&min;&min;, 4&min;&min; sind auf die Innenseiten 34, 35 von Randbereichen des Aufnahmebehälters 10 geklebt.
  • Zum Aufstellen des Aufnahmegerätes werden die Rahmenteile 1&min;&min; und 2&min;&min; um die Linie des Längsschlitzes 31 und die Falzlinien 33 der Lappen 32 herum unter die Rahmenteile 3&min;&min; und 4&min;&min; geklappt, woraufhin das Aufnahmegerät in gleicher Weise wie dasjenige der zweiten Ausführungsform mit zu einem starren Dreieck mit Handgriff 11 ausgebildeter Aufnahmeöffnung aufgestellt werden kann.
  • Am Streifen 30 kann ein Spatel 36 angebracht sein, der entlang einer Perforationslinie 37 abreißbar ist. Der Spatel 36 kann entlang einer Falzlinie 38, die in Verlängerung der Falzlinien 5 und 8 ausgebildet ist, nach dem Abreißen geknickt werden.
  • Die eine Innenseite des Aufnahmebehälters 10&min;&min; kann als Verschlußlasche 34&min; ausgebildet sein, welche eine Verlängerung der entsprechenden Innenseite des Aufnahmebehälters 10&min;&min; bildet. Die sich im aufgestellten Zustand des Aufnahmegerätes gemäß Fig. 7 an die Seitenwände anschmiegende Verschlußlasche 34&min; kann nach Gebrauch des Aufnahmegerätes zum Bedecken des verschmutzten Rahmenteils 2&min;&min; dienen.
  • Bei allen drei Ausführungsbeispielen sind die Rahmenteile 1 bis 4 flach auf die Wandung des Aufnahmebehälters 10 geklebt, so daß die Rahmenteile 1 bis 4 immer in der Ebene der Wandung des Aufnahmebehälters 10 angeordnet sind.
  • Die Art und Ausbildung des Aufnahmebehälters 10 selbst ist wahlfrei; diese können sowohl Tüten aus feuchtigkeitsfestem Papier oder Feinkarton als auch Beutel aus Kunststoff sein.

Claims (4)

1. Aufnahmegerät für Hundekot und andere Schmutzteile, aus einem feuchtigkeitsfesten, zusammenlegbaren Aufnahmebehälter, wie z. B. Tüte oder Beutel, und aus einem zusammenklappbaren Rahmen aus vier Rahmenteilen, von denen zumindest drei eine der Öffnung des Aufnahmebehälters entsprechende Öffnung bilden und mit dem Öffnungsrandbereich des Aufnahmebehälters dicht verbunden sind und von denen der vierte Rahmenteil einen Handgriff bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Rahmenteile (1 bis 4) parallel zu den Seitenwänden des Aufnahmebehälters (10) angeordnet und gegeneinander um parallel zueinander liegende Falzlinien (5, 6 und 8) klappbeweglich sind, daß drei aufeinander folgende Rahmenteile (1 bis 3) zu einem starren, die Öffnung des Aufnahmebehälters (10) bildenden Dreieck aufstellbar sind, und daß der vierte Rahmenteil (4) etwa mittig und parallel zu seiner Falzlinie (8) eine Knicklinie (9) aufweist, um welche seine beiden beidseits der Knicklinie (9) gebildeten Schenkel (12, 13) zur Bildung des Handgriffes (11) um 180° gegeneinander falzbar sind.
2. Aufnahmegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aufeinander folgende Rahmenteile (1, 2) mit ihren Randbereichen mit dem Aufnahmebehälter (10) durch Verklebung verbunden sind und daß an dem dritten Rahmenteil (3) ein um eine Falzlinie (7) klappbeweglicher Lappen (21) angesetzt ist und daß der dritte Rahmenteil (3) zur Bildung des starren Dreiecks über einen in der Falzlinie (7) ausgebildeten Arretierungsschlitz (22) aufstellbar ist, wobei der vierte Rahmenteil (4) um den angesetzten Lappen (21) herum zur Bildung des Handgriffes (11) faltbar ist.
3. Aufnahmegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der vierte Rahmenteil (4&min;) mit dem umlaufenden Rand (30) des Aufnahmebehälters (10&min;) fest verbunden ist und unter Einschluß der mit diesem festverbundenen Bereiche des Aufnahmebehälters (10&min;) zwischen seinen Schenkeln (12, 13) zur Bildung des Handgriffes (11) zusammenfaltbar ist.
4. Aufnahmegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Rahmenteile (1&min;&min; bis 4&min;&min;) aus einem Streifen (30) aus festem Material gebildet sind, dessen Breite doppelt so groß ist wie die Breite eines Rahmenteiles (1&min;&min; bis 4&min;&min;), daß der Streifen (30) durch einen Längsschlitz (31) in zwei Rahmenstreifen aus den Rahmenteilen (1&min;&min; , 2&min;&min;, 3&min;&min; und 4&min;&min;) unterteilt ist, welche an ihren Enden durch zwei Lappen (32) verbunden sind, die mit in Richtung des Längsschlitzes ( 31) verlaufenden Falzlinien (33) versehen sind, daß die Rahmenteile (1&min;&min;, 2&min;&min;, 3&min;&min;, und 4&min;&min;) mit den inneren Randbereichen (34, 35) des Aufnahmebehälters (10&min;&min;) festverklebt sind, und daß der Streifen ( 30) nach dem Umklappen der Rahmenteile (1&min;&min;, 2&min;&min;) um den Längsschlitz (31) und um die Falzlinien (33) unter die Rahmenteile (3&min;&min;, 4&min;&min;) zu dem starren, aus den Rahmenteilen (1&min;&min;, 2&min;&min;, 3&min;&min;) gebildeten Dreieck unter Ausbildung des Handgriffes (11) durch den vierten Rahmenteil (4&min;&min;) auffaltbar ist.
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