DE3344826C2 - - Google Patents

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DE3344826C2
DE3344826C2 DE19833344826 DE3344826A DE3344826C2 DE 3344826 C2 DE3344826 C2 DE 3344826C2 DE 19833344826 DE19833344826 DE 19833344826 DE 3344826 A DE3344826 A DE 3344826A DE 3344826 C2 DE3344826 C2 DE 3344826C2
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laminating
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Guenter Hans 1000 Berlin De Kiss
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Lignotock GmbH
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Lignotock GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/0004Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/30Vehicles, e.g. ships or aircraft, or body parts thereof
    • B29L2031/3005Body finishings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es ist bereits ein Verfahren zum Herstellen einer eine Oberflächenstruktur aufweisenden Verkleidung, also Kaschierung, insbesondere für den Innenraum eines Fahrzeuges, bestehend aus einem durch Druck und Wärme verformbaren Träger und einem auf diesen durch Wärmezufuhr befestigten Bezug aus thermoplastischem Kunststoff, der auf seiner dem Träger zugekehrten Seite schaumförmig ist und ohne Oberflächenstruktur angeliefert wird, wobei die Oberflächenstruktur durch Heißprägen hergestellt wird und dabei gleichzeitig Verbindungen zwischen dem Träger und dem Bezug entstehen, bekannt (DE-AS 26 25 773). Die verschiedenen Folien werden hier unter örtlicher Anbringung eines Schweißklebers induktiv geschweißt und dabei mit dem Träger dauerhaft verbunden.
Aus DE-AS 15 77 970 ist eine Vorrichtung zur Be­ schichtung eines mittels einer Vorschubeinrichtung bewegten Werkstückes bekannt. Bei dieser Beschichtungs­ vorrichtung sind deren Beschichtungsglieder mit Schwenkarmen versehen und um eine Achse frei drehbar. Die Drehung und damit das Abstützen des Beschichtungs­ gliedes auf der Oberfläche des Werkstückes wird durch Nockenkurventeile und eine die Schwenkarme angreifende Stange erreicht. Die Beschichtung erfolgt dabei beim Abstützen des Beschichtungsgliedes auf der Werkstück­ oberfläche, während die Werkstücke unter ihm bewegt werden. Das Beschichtungsmittel wird dem Beschich­ tungsglied aus einem oberhalb angebrachten Behälter zugeführt und gelangt von einem Stopfen, der entweder aus festem Beschichtungsmittel oder aus einem Mate­ rial besteht, das das Beschichtungsmittel aufsaugt bzw. absorbiert auf das Werkstück.
Es gehört auch zum Stand der Technik, das jeweilige Trägerteil auf der zu kaschierenden Seite dadurch vor dem eigentlichen Kaschiervorgang mit Kaschier­ kleber zu versehen, daß dieser etwa mittels einer Sprühpistole aufgesprüht wird. Dieses Sprühverfahren ist nicht nur deshalb mit Schwierigkeiten verbunden, weil der Sprühvorgang unter erschwerten Arbeitsbedin­ gungen von Arbeitskräften durchzuführen ist, die auf eine gleichmäßige Verteilung des Klebers über die gesamte Oberfläche des Trägerteils achtgeben müssen, sondern auch nachteilig, weil ein erheblicher Anteil an Sprühkleber hierbei ungenutzt verlorengeht.
Besonders nachteilig sind die genannten Verfahren für den Umbugvorgang, d. h. demjenigen Vorgang, bei dem der über die Randkanten des Trägerteils nach dem Kaschiervorgang umzubugende Kaschierrand auf der Rückseite der dekorbeschichteten Oberfläche zu befestigen ist.
Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, ein Verfahren der im Ober­ begriff des Anspruches 1 genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln und zu verbessern, daß unter weitgehendem Wegfall des bisher erforderlichen Hand­ lings bei erheblicher Einsparung von Kaschierkleber der Kaschiervorgang hinsichtlich der zu verklebenden Bereiche örtlich gezielter und damit letztlich wirtschaftlicher durchführbar wird.
Die Lösung dieser Aufgabe wird für das vorliegende Verfahren erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 vorgegeben.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung und Weiterbildung dieser Aufgabenlösung ergeben sich aus dem Unteran­ spruch.
Das Aufstempeln von Kaschierkleber auf ein Träger­ teil ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn nur sehr partielle Oberflächenbereiche oder ein bestimmtes Oberflächenmuster, etwa auch ausschließlich der entlang der Randkante des Trägerteils vorgegebene Bereich, be­ aufschlagt werden soll. Der eigentliche Stempelvorgang kann entweder mit einer Mehrzahl von Stempeln erfolgen oder auch für den Fall, daß der Stempel in seiner Form so ausgestaltet wird, daß er den mit Kaschierkleber zu versehenden Flächenbereich des Trägerteils voll abdeckt, mit einem einzigen Stempel. Auch ist es mög­ lich, einen einzigen Stempel vorzusehen, der aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt ist oder der nicht an die betreffende Raumform des Trägerteils angepaßt ist, oder Teile hiervon, wenn dieser in einer Mehrzahl von Stempelhüben nacheinander so ge­ führt wird, daß er den Kaschierkleber auf die Gesamt­ heit des oder der Oberflächenbereiche aufstempelt, die hierfür vorgesehen sind. Beispielsweise ist es bei letzterer Ausführungsform vorteilhaft, den Stem­ pel über den zu kaschierenden Trägerteil nach Art eines X-Y-Plotters verschiebbar entlang zweier waagerechter Führungsschienen, die den ge­ wünschten Bereich vollständig übergreifen, zu führen.
Besonders vorteilhaft ist die vorliegende Verfahrensweise im Zusammenhang mit der Ver­ wendung von lösungs- bzw. dispersionsmittel­ haltigen Kaschierklebern, also Flüssigklebern, deren Viskosität dergestalt ist, daß durch das Aufstempeln des am Stempel nach dessen Benetzung haftenden Kleberanteils dieser eine optimale Dosierung entlang desjenigen Oberflächenabschnittes des Trägerteils ermöglicht, auf den der Stempel niedergeht. Der Stempel, der ein Formkörper sein kann, der in seinem Umriß und in seiner Raumform der zu kaschieren­ den Oberfläche des Trägerteils zumindest teil­ weise angepaßt ist, wird hierfür zunächst mit dem Kaschierkleber benetzt und dann unter Druck mit dem zu kaschierenden Trägerteil, das heißt der mit einer Dekorschicht zu versehenden Oberfläche desselben, kurzzeitig in Berührung gebracht, wobei der am Stempel haftende Kleber von diesem auf die Oberfläche des Trägerteils übergeht. Die Benetzung des Stempels erfolgt durch einfaches Eintauchen in ein mit dem flüssigen Kaschierkleber gefülltes Gefäß, und es ist besonders vorteilhaft, den oder die Stempel während der Zelt, in der mittels des­ selben keine Übertragung von flüssigem Kaschier­ kleber aus dem Speicherbehälter zu einem Träger­ teil erfolgt, in dem mit Kaschierkleber gefüllten Behälter eingetaucht zu belassen, so daß der Stempel oder die Stempelfläche an sich zu keiner Zeit der Gefahr einer Verklebung unterliegt.
Bei der vorstehend genannten Verwendung von lösungs- bzw. dispersionsmittelhaltigem Kaschierkleber ist es darüber hinaus vorteilhaft, den oder die Stempel bzw. zumindest die mit dem Kaschierkleber in Eingriff gelangende Stempelfläche aus einem Elastomer herzustellen oder einem entsprechenden Werk­ stoff, der gute Trenneigenschaften gegenüber dem Kaschierkleber besitzt und der ausreichend elastisch oder viskoelastisch deformierbar (mindestens 1%) ist. Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft des Werkstoffes, aus dem der bzw. die Stempel zu fertigen sind, ist die, daß er für den nicht ausgehärteten Kaschierkleber bei der Aufbringungsviskosität einen kleineren Benetzungswinkel besitzt als der Werkstoff des zu bedruckenden Trägerteils.
Der oder die Stempel wird bzw. werden an seiner/ihrer Oberfläche, die ganz oder teilweise mit dem Träger­ teil unter Druck in Kontakt gelangt, in einer weite­ ren vorteilhaften Weiterbildung mit regelmäßigen oder unregelmäßig angeordneten Vertiefungen versehen, wodurch der Kaschierkleber auf das Trägerteil in einer gewünschten Musterform übertragen wird, bei­ spielsweise in Form eines Punktrasters.
Schließlich ist es noch von erheblichem Vorteil, das vorliegende Verfahren für den Umbugvorgang eines bereits einseitig mit einer Kaschierung versehenen Trägerteils einzusetzen dergestalt, daß der über die Umfangskante des Trägerteils überstehende Rand der Kaschierung nach Aufstempeln von Kaschierkleber ausschließlich entlang der Randkantenbereiche auf der Rückseite des Trägerteils aufgestempelt und anschließend der überstehende Kaschierrand umgebugt und angedrückt wird.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen in beispiels­ weise Ausführungsform schematisiert Vorrichtungs­ teile zur Durchführung des Verfahrens, und es soll nachfolgend anhand der Zeichnungen die vorliegende Erfindung weiter erläutert werden:
Die Fig. 1 und 2 verdeutlichen das Stempeln des Kaschierungsklebers auf dem umlaufenden, rückwärtigen Randbereich des Formteiles, wie es beim Umbugen der Kaschierung - das heißt beim Umlegen der Kaschierung um die Formteil­ kante - notwendig ist. Beide Figuren sind schematisierte Längsschnitte durch die Vorrichtungen.
In Fig. 1 ist mit 1 das Formteil bezeichnet, das mit Hilfe der Positionierung - und Halteeinrichtung 2 über dem Gefäß 7, das den Kaschierungskleber 8 enthält, positioniert und gehalten wird. Die Rückseite des Formteiles 1, deren umlaufender Rand zum Umbugen der späteren Kaschierung mit Kaschierungskleber beschichtet werden soll, ist dabei dem Gefäß 7 zugekehrt. Der eigentliche Kleberstempel 4, der aus einem gummielastisch verformbaren Werkstoff - wie beispielsweise Silikonkautschuk - besteht, ist dabei auf dem Rahmen 3 befestigt. Dieser Rahmen enthält in dem Bereich, der der stark verformten Mittelpartie des Formteiles 1 entspricht, eine Ausnehmung. Kaschierungs­ stempel 4 und Rahmen 3 können mit Hilfe der bügelartigen Hilfsvorrichtung 5 auf- und ab­ bewegt werden. Der Antrieb der Hilfsvorrichtung 5 der in den Fig. 1 und 2 nicht mit dargestellt ist, kann dem Stand der Technik entsprechend elektromechanisch, pneumatisch oder hydraulisch erfolgen. Fig. 1 erläutert dabei die Stellung der Bauelemente vor und nach dem eigentlichen Aufstempeln des Kaschierungsklebers. Die Vorrichtung 5 ist dabei so weit abgesenkt, daß der Rahmen 3 und der auf ihm montierte Kaschierungsstempel 4 voll in den Kaschierungs­ kleber 8 eintaucht und von ihm überschichtet wird. Auf diese Weise wird vermieden, daß Kaschierungskleber an der Oberfläche des Kaschierungs­ stempels 4 in den Taktpausen anhärtet, und diese Oberfläche verunreinigt.
Fig. 2 zeigt die Stellung der erläuterten Bauelemente zu dem Zeitpunkt, zu dem der Kaschierungskleber 8 mit Hilfe des Kleber­ stempels 4 auf den rückwärtigen Randbereich des Formteiles 1 konturscharf übertragen wird. Zu diesem Zweck sind der Rahmen 3 und der Kleberstempel 4 mit Hilfe der Vorrichtung 5 so weit angehoben, daß der Kleberstempel 4 unter Druck mit den entsprechenden Bereichen des Formteiles 1 Berührung erhält, wobei der an der Oberfläche des Kleberstempels 4 an­ haftende Kaschierungskleber 8 auf diese Bereiche übertragen wird. Nachdem dies geschehen ist, wird die Hubvorrichtung 5 wieder so weit abge­ senkt, daß alle Bauelemente die Positionen einnehmen, die in Fig. 1 dargestellt sind. Danach wird das nunmehr mit Kaschierungskleber beschichtete Formteil 1 mit Hilfe der Positionie­ rungs- und Haltevorrichtung 2 zur Weiterver­ arbeitung abtransportiert und ein neues Formteil in die Stempelposition über den Behälter 7 gebracht.
In den Fig. 1 und 2 ist eine sehr einfache geometrische Anordnung dargestellt. Das er­ findungsgemäße Aufstempeln von Kaschierungs­ kleber läßt sich natürlich auch durch andere Bewegungsabläufe realisieren. Eine Vielzahl von zum Stand der Technik gehörender Hilfsmittel können hierfür verwendet werden.

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung kaschierter Formteile für die Innenverkleidung von PKWs oder dgl., bei dem ein verpreßtes formstabiles Trägerteil zunächst wenigstens partiell auf mindestens eine Oberfläche mit Kaschier­ kleber versehen und nachfolgend eine folien- bzw. gewebeförmige Kaschierschicht mittels Druck- und/oder Wärmebehandlung dauerhaft mit dem Trägerteil verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kaschierkleber dem Umfang und den Raumformen der Formteile angepaßt aufgestempelt wird, wobei der Stempel ein Formkörper ist, der in Umriß und Raumform der zu kaschierenden Oberfläche des Trägerteils zu­ mindest teilweise angepaßt ist, und daß der bzw. die Stempel während der Zeit, in der sie nicht mit dem Trägerteil in Berührung gebracht werden, wenigstens mit ihrer den Stempelvorgang ermöglichenden Oberfläche vollständig in den Kaschierkleber eingetaucht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Stempel aus einem mit flüssigem Kaschierkleber gefüllten Behälter in eine Stempel­ druck-Berührungsstellung mit der Oberfläche des Trägerteils bringbar sind bzw. ist.
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