DE3345559C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/36—Controlling
- H05B41/38—Controlling the intensity of light
- H05B41/40—Controlling the intensity of light discontinuously
Landscapes
- Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein
Vorschaltgerät,
welches eine Einrichtung zum Dimmen der Lampenhelligkeit
mit den Merkmalen im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 aufweist.
Ein derartiges Vorschaltgerät ist aus der
US-PS 39 27 349 bekannt; es dient zum
Dimmen von Glühlampen.
Ein Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen ist aus der DE-OS 21 33 232 bekannt.
Dabei sind in der Speiseleitung vom Spartransformator
in einer Elektrode der Leuchtstofflampe über
Schalter an- bzw. abschaltbare, zueinander parallel
angeordnete Vorschaltkondensatoren vorgesehen. Eine
Ausgestaltung dieses Gerätes besteht darin, daß einem
fest in der Speiseleitung liegenden Vorschaltkondensator
über je ein vornehmlich mittels Gleichstrom steuerbares
Schaltrelais ein oder mehrere Kondensatoren parallel
schaltbar sind. Hierdurch ist das Gerät fernsteuerbar.
Von Nachteil ist jedoch folgendes:
- - Durch Anschalten der Kondensatoren wird das Bordnetz mit einer entsprechenden Blindleistung belastet.
- - Zum Schalten der Relais ist eine zusätzliche elektrische, vom Bordnetz aufzubringende Leistung erforderlich.
- - Die Fernsteuerung der Relais erfordert praktisch für jede Schaltstufe eine eigene Leitung.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zum Vermindern der Lampenhelligkeit (Dimmen)
einer Leuchtstofflampe
sowie Möglichkeiten
aufzuzeigen, wodurch ein System von Steuerleitungen
mit geringstem Aufwand realisierbar ist.
Diese Aufgabe wird
durch die kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch 1
gelöst. Eine vorteilhafte Weiterbildung ist im
Unteranspruch angegeben.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und anhand der Beschreibung näher erläutert.
Es zeigt die Figur
ein Schaltschema eines Vorschaltgerätes mit
einem Triac.
Die Figur zeigt ein Schaltungsbeispiel eines an eine bei
Flugzeugen übliche Bordnetzspannung UB=115 V,
4000 Hz angeschlossenen Vorschaltgerätes 1a zum Betrieb
einer Leuchtstofflampe 2a. Eine mit ihrem unteren Ende
auf Masse liegende Primärwicklung 3a eines Spartransformators
4a ist über eine Sicherung 5 mit der
Spannung UB verbunden. Zwei Sekundärwicklungen 6 und
7a liefern den Heizstrom für die Glühfäden der Lampe
2a, wovon der mit der Wicklung 6 verbundene auf Masse
liegt.
Eine weitere Sekundärwicklung 8 bildet zusammen mit der
Primärwicklung 3a die Sparwicklung des Transformators
4a und liefert an ihrem oberen Ende eine zum Zünden der
Lampe 2a ausreichende Spannung von ca. 350 V, die dem
mit der Wicklung 7a verbundenen Heizfaden über einen
Triac 9 und einen Vorwiderstand 10a zugeleitet wird.
Zur Erzeugung der Steuerimpulse dient ein integrierter
Schaltkreis 11 vom Typ 8748, der wie folgt angeschlossen
ist. Die Anschlüsse 7 und 20 liegen an Masse. Die
Stromversorgung von minimaler Leistung mit einer Spannung
Vcc erfolgt über die Anschlüsse 26 und 40. Die an
den Anschlüssen 2 und 3 angebrachte externe Beschaltung
des Taktgebers besteht, wie dargestellt, aus einem
Schwingquarz 12 sowie zwei Kondensatoren 13 und 14. Ein
Resetkondensator 15 liegt zwischen dem Anschluß 4 und
Masse. Über eine Diode 16 und einen Spannungsteiler,
bestehend aus den Widerständen 17 und 18, wird, ausgehend
von der Betriebsspannung UB, dem Anschluß 1
des Schaltkreises 11 ein Referenzsignal zugeleitet,
wobei eine weitere auf Vcc vorgespannte Diode 19 sicherstellt,
daß dieses Signal die Spannung von Vcc nicht
übersteigt. Die Anschlüsse 21 bis 24 des Schaltkreises
11 sind jeweils mit einem einpoligen Umschalter S1 bis
S4 verbunden, so daß jeder dieser Anschlüsse auf Masse
oder auf Vcc geschaltet werden kann. Die Leuchtdiode
eines Optokopplers 25 ist einerseits an die Versorgungsspannung
Vcc, andererseits über einen Widerstand
26a an den Ausgang 27 des Schaltkreises 11 angeschlossen.
Der Ausgang des Optokopplers 25 wirkt auf einen
Transistor 28, der Bestandteil einer Steuerschaltung
zum Steuern des Triacs 9 ist. Diese Steuerschaltung,
an sich bekannter Art, besteht, wie dargestellt, aus
zwei Widerständen 29 und 30, drei Dioden 31, 32 und 33
sowie einem Kondensator 34 und einem Widerstand 35.
Bei der Diode 32 handelt es sich um eine Zenerdiode,
wodurch die Versorgungsspannung für den Transistor 28
konstant gehalten wird. Der elektrisch programmierbare
Schaltkreis 8748 ist in der gezeigten Schaltung derart
programmiert, daß er die Wechselspannungsperioden der
Spannung UB abzählt und je nach Stellung der Schalter
S1 und S4 bestimmte Perioden oder Gruppen von Perioden
zyklisch ausblendet. Hierzu gibt das am Anschluß 1
ankommende Signal an, wann eine positive Halbwelle
beginnt und endet. Durch den Schaltkreis 11 wird die
Leuchtdiode des Optokopplers 25 programmgemäß ein- und
ausgeschaltet, so daß auch der Triac 9 und damit die
Lampe 2a entsprechend geschaltet werden. Der Optokoppler
25 bewirkt dabei eine galvanische Trennung zwischen
dem Triac 9 und dem Schaltkreis 11. Der Funktionsablauf
des Gerätes ist je nach Programmierung in weiten Grenzen
variabel. Beispielsweise ergibt sich bei Ausblendung
jeder dritten Periode eine Verminderung der Helligkeit
auf 66,7%, bei Ausblendung jeder zweiten Periode
eine Helligkeit von 50%, bei Ausblendung jeder zweiten
und dritten Periode eine Helligkeit von 33,3% usw.
Diese Werte ergeben sich theoretisch, d. h. ohne Berücksichtigung
der Vorgänge innerhalb der Lampe 2a.
Messungen der tatsächlichen Helligkeiten ergaben z. B.
bei Ausblendung jeder zweiten und dritten Periode eine
Helligkeit von nur 25%. Der Schaltkreis 11 ist derart
programmierbar, daß die Schaltvorgänge exakt während
des Nulldurchgangs des Lampenstromes erfolgen. Hierdurch
wird eine hochfrequente Störabstrahlung der
Schaltung vermieden. Bei Betrieb ohne Ausblendungen,
d. h. bei einer Helligkeit von 100%, wird der Lampenstrom
durch den ohmschen Widerstand 10a auf den zulässigen
Höchstwert begrenzt. Die gleiche Wirkung kann
auch durch einen induktiven und/oder kapazitiven Widerstand
erreicht werden.
Zur Realisierung einer Fernsteuerung können die Schalter
S1 bis S4 über entprechende Relais geschaltet
werden.
Das vorbeschriebene Vorschaltgerät
weist eine Schnittstelle zu einem seriellen Datenbus
derart auf, daß die jeweilige Zähl- und Schaltlogik des
integrierten Schaltkreises digital angesteuert werden
kann. Damit sind das Vorschaltgerät oder
Gruppen davon über ein sehr einfaches System elektrischer
oder optischer Leitungen fernsteuerbar. Der
in der Figur gezeigte Schaltkreis 8748 stellt einen hochintegrierten
Mikrocomputer dar, der einerseits Bereiche
zur Durchführung der in Verbindung mit der Figur genannten
Funktionen und andererseits als Schnittstelle zu einem
seriellen Datenbus verwendbare Bereiche aufweist.
Claims (2)
1. Vorschaltgerät mit einer Einrichtung zum Dimmen der Lampenhelligkeit,
in der vorbestimmte Zahlen von Perioden durch Abzählen
der Perioden einer Wechselspannung annähernd konstanter
Frequenz zyklisch ausblendbar sind, wobei das Ein- bzw. Ausschalten
des Lampenstromes durch ein Paar antiparalleler gesteuerter Halbleiter im Nulldurchgang erfolgt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Vorschaltgerät für den starterlosen
Betrieb einer
über einen Spartransformator gespeisten Leuchtstofflampe vorgesehen
ist, daß die Einrichtung einen programmierbaren
integrierten Schaltkreis (11) enthält, der
derart programmiert ist, daß je nach gewünschter Helligkeitsstufe
bestimmte Perioden oder Gruppen von Perioden
in ausgewählten Zyklen ausblendbar sind, wobei das Halbleiterpaar
ein Triac (9) ist, der aufgrund eines
am Ausgang (27) des Schaltkreises (11) erscheinenden Signals
über einen Optokoppler (25) und eine Steuerschaltung
geschaltet wird, und daß die Einrichtung eine
Schnittstelle zu einem seriellen Datenbus aufweist.
2. Vorschaltgerät nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
oder die integrierten Schaltkreise mit geeigneten
peripheren Bauelementen zu einer Hybridschaltung
zusammengefaßt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833345559 DE3345559A1 (de) | 1983-12-16 | 1983-12-16 | Dimmung einer leuchtstofflampe und vorschaltgeraet mit einer einrichtung zum dimmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833345559 DE3345559A1 (de) | 1983-12-16 | 1983-12-16 | Dimmung einer leuchtstofflampe und vorschaltgeraet mit einer einrichtung zum dimmen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3345559A1 DE3345559A1 (de) | 1985-06-20 |
| DE3345559C2 true DE3345559C2 (de) | 1992-08-27 |
Family
ID=6217138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833345559 Granted DE3345559A1 (de) | 1983-12-16 | 1983-12-16 | Dimmung einer leuchtstofflampe und vorschaltgeraet mit einer einrichtung zum dimmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3345559A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19757295B4 (de) * | 1997-03-04 | 2005-08-04 | Tridonicatco Gmbh & Co. Kg | Elektronisches Vorschaltgerät |
| DE19758987B4 (de) * | 1997-03-04 | 2017-02-23 | Tridonic Gmbh & Co Kg | Elektronisches Vorschaltgerät |
Families Citing this family (1)
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| DE19748007A1 (de) * | 1997-10-30 | 1999-05-12 | Tridonic Bauelemente | Schnittstelle für ein Lampenbetriebsgerät |
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-
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3345559A1 (de) | 1985-06-20 |
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Legal Events
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Owner name: DAIMLER-BENZ AEROSPACE AIRBUS GMBH, 21129 HAMBURG, |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AEROSPACE AIRBUS GMBH, 21129 HAMBU |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KID-SYSTEME GMBH, 21614 BUXTEHUDE, DE |
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