DE3346323C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen kippbaren Transportbehälter
für den Untertagebetrieb gemäß dem Oberbegriff des An
spruches 1.
Im Untertagebetrieb ist das Verhältnis von Fördermenge
zu Materialmenge wegen der fortschreitenden Mechani
sierung und Rationalisierung erheblich angewachsen.
Beispielsweise rechnet man im Steinkohlenbergbau je 1000 t
Förderung mit 30 bis 40 Behältern, die ihrerseits einen
Nettoinhalt von ca. 2,5 t aufweisen. Das Material besteht
dabei nicht nur aus Maschinen und Ausbauteilen, sondern
auch aus körnigen bis pulverförmigen Baustoffen, welche
u.a. für den Saumversatz in Abbaustrecken benutzt werden.
Die Förderung dieses Materials geschieht über Bahnsysteme.
Häufig sind betriebliche Gegebenheiten, welche einen
Umschlag des Materials von einem auf das andere Bahnsystem
verlangen. Transportbehälter bieten u.a. die Möglichkeit,
sie auf Wagen einer Schienenstandbahn zu transportieren
und auf Laufkatzen von Einschienenhängebahnen umzuschla
gen, welche meistens die Verbindung zu den entfernteren
Bereichen und Betriebspunkten liegen, an denen das
Material benötigt wird.
Kippbare Transportbehälter dienen der Rationalisierung
des Materialumschlages an den Betriebspunkten, an denen
das Material benötigt wird. Die Verwendung von Trag
ketten mit Kippgehängen für behälterfeste Stirnzapfen
ermöglicht das Kippen, ohne den Behälter von seinen
Laufkatzen trennen zu müssen. Deshalb sind die Kipp
gehänge außer zur Vorbereitung auf das Kippen des
Behälters mit ihrem Behälter durch die Arretierung ver
riegelt, welche deshalb das Ausleeren des Behälters zur
Unzeit und vor allem während des Transportes ausschließt.
Die Verwendung eines Kippantriebes vermindert die für
das Entleeren und Zurückschwenken kippbarer Transport
behälter erforderliche Handarbeit und die damit ver
bundene Gefährlichkeit für die Arbeitskräfte. Da die
Tragketten in aller Regel nicht nur zum Anschlagen des
kippbaren Transportbehälters an die Laufkatzen benutzt
werden, sondern darüber hinaus zum Anheben und Absenken
des Transportbehälters bzw. der Kippgehänge verwendet
werden müssen und sich daher als Teile eines oder
mehrerer eingebauter Hebezeuge darstellen, kann man die
Absenkbewegung des Behälters zum Kippen ausnutzen, indem
man eine über einen Exzenter an den Behälter angeschlos
sene ortsfeste Steuerkette vorsieht, welche beim Absen
ken die Bewegungskomponente des Transportbehälters in
ein in der gewünschten Drehrichtung wirkendes Kippmoment
umwandelt. Solche Kippantriebe sind zwar besonders ein
fach, sie verlangen jedoch an der Kippstelle genügend
Höhe für die Absenkbewegung des Behälters.
Im Untertagebetrieb steht diese Höhe vor Ort, d.h. an
der Kippstelle, häufig nicht oder nicht in ausreichendem
Maße zur Verfügung. Ihre Herstellung bzw. Aufrecht
erhaltung ist mit beträchtlichen Aufwänden und Störungen
des normalen Kippbetriebes verbunden. Kippantriebe,
welche den Transportbehälter selbständig und damit in
beliebiger Höhe kippen können, indem sie dem Behälter
ein Drehmoment aufprägen, sind daher auf die Dauer ein
facheren Kippantrieben überlegen. Die Erfindung bezieht
sich daher auf solche Transportbehälter und Kippantriebe.
Diese sollen einerseits so ausgebildet sein, daß sie eine
Fernbedienung ermöglichen, um Verletzungen von Arbeits
kräften zu verhindern und sollen andererseits so stark
sein, daß sie auch bei ungünstiger Schwerpunktlage des
Transportbehälters, z.B. infolge ungleichmäßiger Last-
oder Gewichtsverteilung den Transportbehälter nur in
der jeweils vorausbestimmten Richtung kippen, den mit
gelöster Arretierung entriegelten Behälter aber daran
hindern, in der entgegengesetzten Richtung zu schwenken.
Die Erfindung geht von einem vorbekannten kippbaren
Transportbehälter mit den eingangs wiedergegebenen
Merkmalen aus (DE-PS 27 17 724). Hierbei dienen die
an jedem Kippgehänge doppelt, d.h. paarweise vorgese
henen Tragketten zum Einhängen und Absenken des
Transportbehälters mit Hilfe der jeweils einer
Tragkette zugeordneten Arbeitszylinder, die zu viert
in einem Hubbalken eines Hubgehänges untergebracht
sind und einzeln bei jedem Kippvorgang gesteuert werden.
Die Tragketten wirken auf drehfest mit den Kippgehängen
verbundene Kettenräder und können bei gegenläufiger
Betätigung ihrer Arbeitszylinder auf die Kippgehänge
das zum Ausleeren des Behälters notwendige Drehmoment
ausüben. Zur Übertragung dieses Drehmomentes von den
Kettenrädern bzw. den mit diesen drehfest verbundenen
Kippgehängen auf den Transportbehälter ist ein Rahmen
vorgesehen, in dessen scherenartig beweglichen kurzen
Rahmengliedern die diesen jeweils zugeordneten
behälterfesten Drehzapfen versperrt werden, während
in die längeren Rahmenglieder Verstellzylinder einge
baut sind, welche zusammen mit der Scherenbewegung
der kurzen Rahmenglieder den Rahmen öffnen, so daß er
über den Behälter gestülpt werden kann und den Rahmen
schließen, um ihn mit dem Behälter zum Formschluß zu
bringen. Die Arretierung des Transportbehälters gegen
Drehbewegungen um seine die behälterfesten Drehzapfen
durchdringende Längsachse erfolgt mit Hilfe der Trag
kettenpaare über deren Einzelantriebe. Beim Kippen und
während des Transportes sind die behälterfesten Dreh
zapfen funktionslos und dienen lediglich mit ihren
außen liegenden Flanschen dazu, die Kippgehänge gegen
Abziehen von dem Transportbehälter zu sichern.
Der Rahmen mit seinen insgesamt vier Arbeitszylindern,
seinen weiteren vier Arbeitszylindern für die Tragketten
und die damit zusammenwirkenden Kettenräder stellen
nicht nur einen unverhältnismäßig großen technischen Auf
wand dar, sie vermehren auch das Leergewicht derartiger
kippbarer Transportbehälter in so erheblichem Maße, daß
sich diese Bauweise nicht unbeschränkt einführen konnte.
Im Betrieb erweist sich schon die Handhabung der Rahmen
als schwierig und jedenfalls als erheblich komplizierter
im Vergleich mit den eingangs beschriebenen Ketten
gehängen, welche mit Hilfe einer Steuerkette zum mecha
nischen Kippen der Behälter verwendet werden. Außerdem
muß eine feinhubige Betätigung der den Antrieb der
Tragketten bildenden Arbeitszylinder gewährleistet
sein, die sich praktisch nur hydraulisch durchführen
läßt. Es ist dann erforderlich, entweder vor Ort eine
hydraulische Anlage zur Verfügung zu haben oder die
Bahn selbst mit einer Druckerzeugungsanlage für die
Arbeitsflüssigkeit zu versehen bzw. die bereits vor
handene Druckerzeugungsanlage dieselhydraulisch ange
triebener Laufkatzen an die Transportgehänge der Bahn
anzuschließen und zum Kippen in Betrieb zu halten. Das
verlangt einen beträchtlichen Mehraufwand und ist aus
verschiedenen Gründen auch sicherheitlich bedenklich.
Einfacher wäre es, wenn man die Arbeitszylinder an die
unter Tage fast überall verfügbare Druckluftleitung
anschließen könnte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kipp
baren Transportbehälter der eingangs bezeichneten Art
ohne Beeinträchtigung seiner Fernsteuerbarkeit und
seiner Funktionssicherheit in der jeweils angesteuerten
Kipprichtung auf einfache Weise so auszubilden, daß
sich ein geringeres Leergewicht und vereinfachte
Bedingungen für das gesteuerte Kippen des Behälters
ergeben.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des
Anspruches 1; zweckmäßige Ausführungsformen der Erfin
dung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung wird wenigstens einer der beiden
behälterfesten Drehzapfen durch seine drehfeste Ver
bindung mit dem Einsteckwerkzeug zur Übertragung des
Kippmomentes auf dem Behälter ausgenutzt, wodurch der
bislang hierfür erforderliche Rahmen oder die dazu
benötigten Steuerketten entfallen und die Tragketten
für das Kippen des Behälters weder gegenläufig ange
trieben noch gar der Behälter mit den Tragketten abge
senkt zu werden braucht, so daß der Behälter in jeder
beliebigen Höhenlage gekippt werden kann. Die Arretierung
des Behälters kann sich jeder der hierfür üblichen
Konstruktionen bedienen, die meistens auf behälter
feste Flügelplatten wirkende Sperrbolzen in den Kipp
gehängen verwenden.
Die der beschriebenen Kupplungsstelle zugeordnete Tragkette
dient erfindungsgemäß dazu, die von der angeschlossenen
Drehmomentenstütze ausgehende Reaktionskraft des Kipp
antriebes abzutragen, so daß sich auf eine paarweise
Anordnung von Tragketten aus diesem Grunde verzichten
läßt. Die Zahl der Antriebe wird durch den Fortfall
der Verstellantriebe eines Rahmens bekannter Art und
durch die Verwendung üblicher Hebezeuge anstelle von
einzelnen Arbeitszylindern für paarweise angeordnete
Tragketten entsprechend reduziert. Verwendet man die
Drehmomentenabstützung in beiden Drehrichtungen, so
läßt sich auf eine gesonderte Arretierung mit den Kippgehängen
verzichten wenn man diese lediglich zum Entleeren
der Behälter ortsfest einbaut und den Behältertransport
auf Standbahnen durchführt. In jedem Fall wird die
Steuerung vereinfacht, ohne daß die Fernsteuerbarkeit
und die Funktionssicherheit des Kippantriebes beein
trächtigt werden, wobei man wegen der Drehmomenten
abstützung die Kippantriebe auch so stark ausführen
kann, daß ein ungewolltes Umschlagen der Behälter in
der Gegenrichtung ausgeschlossen wird.
Da man in der Regel wegen der Einsteckbarkeit des form
schlüssigen Werkzeuges den Kippantrieb von den Behältern
trennen und ihn an der Kippstelle für alle Transport
behälter gemeinsam vorsehen wird, ergibt sich eine Ver
minderung des Leergewichtes durch das auf die Tragketten,
die Kippgehänge und die gegebenenfalls an diesen vorgesehe
nen Arretierungen reduzierte Konstruktionsgewicht bei
voller Ausnutzung aller von der Erfindung gebotenen
Möglichkeiten. Erfindungsgemäß läßt sich der Kippantrieb
auch mit Druckluft betätigen, weil das vom Kippantrieb
ausgehende Kippmoment nur seiner Richtung nach gesteuert
zu werden braucht. Eine hydraulische Energieversorgung
braucht nur dann eingerichtet zu werden, wenn sie aus
anderen Gründen vorhanden oder zweckmäßig ist.
Mit den Merkmalen des Anspruches 2, welche für die
Ausführungsarten der Erfindung vorgesehen sind, bei
denen der Kippantrieb nicht in das Transportgehänge
eingebaut ist, sondern an der Kippstelle bereitgehal
ten wird, erreicht man eine einfache Ausbildung bei
einfacher Handhabbarkeit. Die dafür vorgesehene
Kettenverkürzungsklaue ist als Kettenanschlußglied
im Untertagebetrieb allgemein bekannt und kann daher
in den bereits benutzten Ausführungsformen für die
Erfindung ausgenutzt werden. Dabei ist es möglich,
nur eine Kette für die Drehmomentenabstützung zu
verwenden, die man je nach Kipprichtung umhängt. Es
können jedoch auch zwei Ketten vorgesehen werden, die
jeweils für eine Drehrichtung die Abstützung des Rück
drehmomentes übernehmen.
Mit den Merkmalen des Anspruches 3 ermöglicht man die
Verwendung von Standbahnen für die kippbaren Transport
behälter bis zur Umschlagstelle, wobei die rollenden
Untergestelle solcher Standbahnen in der Regel keine
Kippeinrichtungen aufweisen. Bei diesen Ausführungsfor
men benötigen die Kippgehänge keine gesonderten
Arretierungen, weil durch den Formschluß des Einsteck
werkzeuges bei selbsthemmenden Antrieben und durch die
doppelte Drehmomentenabstützung eine ungewollte Rück
drehung der Behälter vermieden wird.
Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be
schreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in
der Zeichnung; es zeigen
Fig. 1 in abgebrochener Darstellung und in Stirn
ansicht ein Kippgehänge und einen behälter
festen Drehzapfen,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes der
Fig. 1 und
Fig. 3 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles III
der Fig. 2.
Auf der allgemein bei 1 bezeichneten Stirnwand eines kipp
baren Transportbehälters sind Arretierungsplatten 2, 3
an jeder Seite eines allgemein mit 4 bezeichneten behälter
festen Drehzapfens befestigt. Das allgemein mit 5 bezeich
nete Kippgehänge kann mit Hilfe eines Schuhs 6 und mit
Hilfe einer U-förmigen Führung 7 den drehzapfenfesten
Ringflansch 8 aufnehmen. Die Führung 7 nimmt den Kopf 9
eines Sperriegels 10 auf, welcher den außerhalb der
U-Führung liegenden Abschnitt des Ringflansches 8 umgreift
und dadurch den Schuh 6 mit dem behälterfesten Drehzapfen
4 versperrt. Dazu ist der Riegel 10 auf einem Querbolzen
11 verschieblich gelagert. Der Querbolzen dient ferner
zwischen den beiden Wangen 12, 14 des Schuhs zur Aufnahme
eines Kettenschäkels 15, mit dem das Gehänge 5 über einen
Haken 16 am Ende einer Tragkette 17 (Fig. 2) verbunden
wird.
An die Wangen 12, 14 sind zwei deckungsgleiche Flügel 18,
19 des Kippgehängers 5 angeschweißt. Sie dienen einer
seits zur Verlagerung je einer Konsole 20, 21 für je eine
Klappe 23, 24, die mit Hilfe ihres hakenförmigen Endes 26
(Fig. 2) auf einer der Platten 2, 3 abgestützt wird.
Andererseits sind an den Flügeln 18, 19 Drehzapfen 27, 28
befestigt, welche die Schwenklager für an der Rückseite
der Flügel 18, 19 angebrachte Fallen 29, 30 bilden,
welche in der dargestellten Arretierungsstellung die
Klappen 23, 24 an ihrer Drehbewegung in den Konsolen
20 und 21 hindern.
Die vorstehend beschriebenen, für sich bekannten Teile
ermöglichen es, einen an beiden Stirnseiten mit je
einem behälterfesten Stirnzapfen versehenen Transport
behälter mit je einem Kippgehänge 5 drehfest zu verbin
den und die beiden Kippgehänge 5 sowie je eine Lastkette
17 mit einem Hubbalken zu verbinden, der an eine oder
mehrere Laufkatzen einer Hängeschiene angeschlossen ist.
Die Kippgehänge 5 ermöglichen es außerdem, bei ausge
schwenkten Fallen 29, 30 und gelösten Klappen 23, 24
den Transportbehälter um die Achse 31 in beiden Richtun
gen zu kippen, welche die Mitte der behälterfesten
Drehzapfen 4 durchdringt. Dazu dient ein Kippantrieb,
der von einem Getriebemotor 32 gebildet wird. Der pneu
matisch bzw. hydraulisch angetriebene Motor 33 ist an
ein Winkelgetriebe bei 34 angeflanscht, das mit 35
bezeichnet ist. Die Abtriebswelle des Getriebes weist
ein Futter 37 zum Verspannen des Schaftes 36 eines
Einsteckwerkzeuges 38 auf. Das Einsteckwerkzeug ist an
seinem freien Ende als Sechskant mit Schlüsselflächen
ausgebildet, die allgemein mit 39 bezeichnet sind.
Gemäß der Darstellung der Fig. 1 ist der Drehzapfen 4
mit einem Innensechskant versehen, dessen Schlüssel
flächen allgemein mit 40 bezeichnet sind, welche über
den Ringflansch führt und daher von außen zugänglich
sind. Infolgedessen kann der Kippantrieb 32 mit den
Schlüsselflächen 39 seines Einsteckwerkzeuges 38 durch
Aufstecken auf den behälterfesten Drehzapfen 4 unter
Abstützung auf die festen Schlüsselflächen 40 form
schlüssig gemacht werden.
An dem Motor 33 ist eine Konsole 41 befestigt, welche
zum Anschluß eines Kettengliedes 42 einer eine Dreh
momentenstütze 43 bildenden Kette dient, die an ihrem
anderen Ende mit einer Kettenverkürzungsklaue 44 verse
hen ist. Eine solche Klaue weist ein gabelförmiges Ende
45 zur Aufnahme eines Kettengliedes 46 und eines
Riegelbolzens 47 auf, mit dem sie an die Kette 43 an
geschlossen ist. Sie besitzt außerdem zwei Wangen 49,
welche formschlüssig eines der Kettenglieder der Trag
kette 17 umfassen. Dabei läßt sich die Kettenverkürzungs
klaue 44 beliebig auf ein ausgewähltes Kettenglied der
Tragkette 17 aufschieben und mit der Tragkette versper
ren.
Sobald der Kippantrieb gemäß der Darstellung der Fig. 2
mit einem der an jedem Behälter drehfest angebrachten
Drehzapfen 4 versperrt, d.h. mit seinem Getriebe 35
aufgesteckt worden ist, wird die Kettenverkürzungsklaue
44 an der Lastkette 17 so befestigt, daß die die Dreh
momentenstütze bildende Kette 43 straff ist. Der bei 50
an das Druckluftnetz angeschlossene Motor 33 läßt
sich aus der Ferne ein- und ausschalten. Eine Dreh
richtung ist ebenfalls aus der Ferne einstellbar.
Nach Einschalten des Motors 33 in der gewählten Dreh
richtung wird über das Getriebe 35 Bewegungsenergie
auf das Einsteckwerkzeug 38 und von diesem auf den aus
gewählten Drehzapfen 4 des Behälters übertragen, nachdem
vorher die Arretierung gelöst worden ist. Das hierbei
entstehende Reaktionsmoment wird über die die Dreh
momentenstütze 43 bildende Kette auf die Tragkette 17
und von dieser abgetragen.
Zur besseren Handhabung kann die Getriebeeinheit 35
mit zwei seitlichen Handgriffen 51, 52 versehen werden.
In einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfin
dung ist dagegen der Antrieb 32 ständig mit einem
Gehänge 5 verbunden und über zwei Ketten 43 in beiden
Richtungen zur Abstützung des Rückdrehmomentes auf
der Tragkette 17 mit dieser verbunden. Dieses Gehänge 5
sowie ein ihm entsprechendes, jedoch vorzugsweise ohne
Antrieb 32 belassenes weiteres Gehänge sind ortsfest
eingebaut und können die auf Fahrgestellen einer Stand
bahn herantransportierten Behälter mit Hilfe der Hebe
zeuge anheben sowie mit Hilfe des Antriebs 32 in jeder
gewünschten Richtung kippen.
Der Kippantrieb 32 ist sehr einfach ausgebildet. Er
läßt sich deswegen mit einer Bohrmaschine verwirklichen,
die ein Spannfutter 37 zur Aufnahme des Schaftes 36 des
Einsteckwerkzeuges 38 aufweist.
Claims (4)
1. Kippbarer Transportbehälter für Bahnen des Unter
tagebetriebes, welcher behälterfeste Stirnzapfen für
an Tragketten befestigte Kippgehänge aufweist und
nach Lösen einer Arretierung, welche das Kippen des
Behälters um die Stirnzapfen ausschließt, um diese
mit Hilfe eines auf den Behälter wirkenden Kippantrie
bes kippbar ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kippantrieb (32) ein mit
einem der Stirnzapfen (4) formschlüssiges Einsteck
werkzeug (38) aufweist und daß der Kippantrieb
(32) an wenigstens eine der Tragketten (17) mit
einer Drehmomentenstütze (43) für das Rückdrehmoment
der Abtriebswelle anschließbar ist.
2. Kippbarer Transportbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehmomentenstütze (43) als Kette ausgebildet
ist und mit einer Kettenverkürzungsklaue (44) an
die Tragkette (17) anschließbar ist.
3. Kippbarer Transportbehälter nach einem der Ansprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Kippgehänge (5) mit ihren Tragketten
(17) ortsfest aufgehängt sind und der mit je einer
Drehmomentenstütze (43) an eine oder mehrere Trag
ketten (17) angeschlossene Kippantrieb (32) auf
eines oder beide Kippgehänge (5) wirkt.
4. Kippbarer Transportbehälter nach einem der Ansprüche
1 bis 3 , dadurch gekennzeich
net, daß der Kippantrieb aus einem mit einem
Winkelgetriebe (35) versehenen Motor (33) besteht
und das Motorgehäuse eine Konsole (41) zum Anschluß
der Drehmomentenstütze (43) aufweist, auf die das
Winkelgetriebe (35) mit einem Spannfutter (37)
für den Schaft (36) des Einsteckwerkzeuges (38) ver
sehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833346323 DE3346323A1 (de) | 1983-12-22 | 1983-12-22 | Kippbarer transportbehaelter fuer bahnen des untertagebetriebes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833346323 DE3346323A1 (de) | 1983-12-22 | 1983-12-22 | Kippbarer transportbehaelter fuer bahnen des untertagebetriebes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3346323A1 DE3346323A1 (de) | 1985-07-04 |
| DE3346323C2 true DE3346323C2 (de) | 1989-07-13 |
Family
ID=6217638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833346323 Granted DE3346323A1 (de) | 1983-12-22 | 1983-12-22 | Kippbarer transportbehaelter fuer bahnen des untertagebetriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3346323A1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717724C2 (de) * | 1977-04-21 | 1982-05-19 | Dieter 4320 Hattingen Hoffmann | Hebe- bzw. Transportvorrichtung, insbesondere für den untertägigen Grubenbetrieb |
-
1983
- 1983-12-22 DE DE19833346323 patent/DE3346323A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3346323A1 (de) | 1985-07-04 |
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Legal Events
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| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B66C 3/00 |
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